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Geschichten aus dem Wienerwald

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German studies

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Charakteristik: Geschichten aus dem Wienerwald In Ödön von Horváths Volksstück „Geschich­ten­ aus dem Wienerwald̶­0;,­ das im Jahre 1931 veröffentlicht worden ist und dessen Handlung hauptsächlich in der Wachau und in den stillen Straßen des 8. Bezirkes in Wien abläuft, spielt neben der weiblichen Hauptfigur Marianne auch Alfred eine große Rolle. Beide wirken nicht nur maßgebend im Stück mit, sondern sind diejenigen Figuren, die wichtige persönliche Charakterzüge aufweisen. Eine nähere Beschäftigung mit…
Geschichten aus dem Wienerwald von Ödön von Horvath Interpretation Das Volksstück „Geschichten aus dem Wienerwald“, verfasst von Ödön von Horvath, ist eine tragikomische Gesellschaftssa­tir­e. Sie handelt von einem naiven, jungen Mädchen, Marianne, das in einer patriarchalisch­en Umgebung aufwächst und von ihrem Vater als Dienstmädchen benutzt wird. Sie soll an den Metzger Oskar verheiratet werden, doch sie versucht ihre „Fesseln zu brechen“ und der Unterdrückung zu entkommen, indem sie die Verlobung platzen lässt und…

Geschichten aus dem Wienerwald

Autor

Ödön von Horvát gehört zu den bedeutendsten Volksstück-Autoren der ersten Jahrhunderthälfte, des österreichisch-süddeutschen Sprachraumes. Am 9.Dezember 1901 wird Horvát als Sohn eines ungarischen Diplomaten geboren.

Von 1907 bis 1924 besucht er verschiedene Schulen in Budapest, Wien und München. Anschließend beginnt er Germanistik zu studieren. Das Studium der Theaterwissenschaft bei Arthur Kutscher, bringt ihm das moderne Theater näher. Seine frühen Stücke zeigen seine Hinwendung zur Volkskultur und politischen Geschichte, unteranderem warnt er zunehmend vor den Gefahren des Faschismus.

Im Jahre 1931 fanden die Uraufführungen seiner bedeutendsten Stücke statt – „Italienische Nacht“ und „Geschichten aus dem Wienerwald“. Für „ Geschichten aus dem Wienerwald“ erhält Horvát den Kleist-Preis. Das Motto dieses Stückes ist für Horvát : „ Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit.“

Als im Jahre 1938 der „Anschluss“ Österreichs erfolgt emigriert Horvát nach Paris. Seine finanziellen Sorgen und seine künstlerische Unzufriedenheit, hindern ihn an der Verwirklichung weiterer Pläne. Er bekommt starke Depressionen. Am 01.Juni 1938 wird Ödön von Horvát während eines Gewitters auf den Champs-Eylsées von einem Ast erschlagen.

Inhalt

Marianne, die Tochter des „Zauberkönigs“, ist mit dem Fleischhauer Oskar verlobt. Als die Verlobung am Donauufer, mit Freunden und Verwandten gefeiert werden soll, nimmt Valerie ihren viel jüngeren Liebhaber Alfred mit.

Während der Feier hat Marianne nur Augen für Alfred, der sie mit Komplimenten umschmeichelt. Als der Zauberkönig seine Tochter küssend am Flussufer ertappt, nimmt diese ihren ganzen Mut zusammen und löst die Verlobung auf. Der Zauberkönig verstößt auf diese Handlung hin seine Tochter.

Ein Jahr später haben Marianne und Alfred ein Kind. Als sich Alfred von Marianne trennt, muss diese ihren Sohn in die Obhut der Schwiegermutter in die Wachau geben, um selbst Geld verdienen zu können. Sie arbeitet als Tänzerin in einer Bar. Als Marianne verhaftet wird, weil man glaubt sie habe 100 Schilling gestohlen, hilft ihr Valerie und vermittelt zwisc.....[read full text]

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Oskar verhält sich Marianne gegenüber wie ihr 2. Vater und kontrolliert sie. ( S.23 „ Jetzt möchte ich in deinen Kopf hineinsehen können, ich möchte dir mal die Hirnschale herunter und nachkontrollieren, was du da drinnen denkst. )

Als sie Alfred kennenlernt, ist sie sofort verliebt. Mit der Auflösung der Verlobung, erkennt sie die Chance auf Freiheit und auf ein Abenteuer. ( S.42 „ Ich lass mich von euch nicht mehr tyrannisieren. Jetzt bricht der Sklave seine Fesseln-da! Ich lass mir mein Leben nicht mehr verhunzen, das ist mein Leben.“ )

In der Beziehung mit Alfred, war Marianne anfangs wahnsinnig verliebt. Doch Alfred war von Beginn an, nur auf ein sexuelles Abenteuer aus. Als Marianne den kleinen Leonhard bekommt, bleibt Alfred, des Kindes wegen, bei ihr.

Ihre Lebenssituation macht es aber nicht möglich, dass sie glücklich und zufrieden zusammenleben können. Für Alfred ist Marianne nur noch lästig und will sie loswerden, deshalb besorgt er ihr einen Job um sich nicht mehr um sie kümmern zu müssen.

Für Marianne ist dieser Job die einzige Möglichkeit, um für sich und ihren Sohn, Geld zu verdienen. Sie kann es sich nicht leisten sich zu schämen. ( S.85 „ Nein, das kann ich mir nicht leisten, dass ich mich schäm.“ ) Als sie am Ende zum Vater zurückkehrt, hat sie ihren letzen Stolz über Bord geworfen.

Sie sieht keine andere Alternative, als ihren Vater um Hilfe zu bitten. Schlussendlich hat Marianne am Ende weniger als vorher.


Der Vater fühlt sich der Frau überlegen. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Marianne für ihn da ist und für ihn arbeitet. Als Marianne ihre Verlobung löst denkt er sehr egoistisch.

Er fühlt sich in seiner Ehre gekränkt. Es geht ihm bei der Verlobung von Marianne und Oskar nur um Geld, seine Ehre und sein Ansehen. Für ihn ist das Verhalten von seiner Tochter nicht moralisch. ( S.42 „….Diese Verlobung darf nicht platzen, auch aus moralischen Gründen nicht!“ ) Doch er selbst ist .....

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Auch er nimmt einige Eigenschaften des Zauberkönigs an. Das einzige was Marianne und Alfred vorerst noch zusammenhält ist der kleine Leopold. Als Leopold in der Wachau ist hofft er endlich wieder mehr Freiheiten zu haben. Alfred sitzt lieber auf der faulen Haut und deswegen hat er auch keinen richtigen Job.

Seine Beziehung zu Valerie kann man auch als Zweckbeziehung bezeichnen. Er bekommt von ihr das Geld für die Pferdewetten. Auch zwischen Valerie und ihm fühlt er nicht die große Liebe.

Valerie ist das genaue Gegenteil von Marianne. Sie ist eine selbständige Frau, die auf eigenen Füßen steht. Als sie Marianne in der Bar sieht, macht sie sich Sorgen um sie und verhält sich wie eine Mutter. ( S.83 „ Die Mariann-die Mariann- die liebe kleine Mariann- oh,oh,oh- ich hab sie ja schon gekannt, wie sie noch fünf Jahre alt war, meine Herren!“ / „Nein das halt ich nicht aus, ich bin doch nicht aus Holz, ich bin doch noch lebensfroh, meine Herren – das halt ich nicht aus, das halt ich nicht aus.“ ) Valerie versucht Marianne zu verteidigen und hilft ihr die Wogen zwischen Vater und Tochter wieder zu glätten.

Horvát behandelt in seinem Werk als zentrales Thema den Tod, aber nicht den körperlichen sondern den seelischen. Hierzu kommt auch der Gegensatz von Moral und Scheinmoral. Für, z.B. den Zauberkönig, ist es wichtig, nach außen hin die gute, liebe Familie zu sein, auch wenn es im inneren sehr starke Probleme gibt.

Diese Art zu leben führt zur Unterdrückung der Gefühle und Bedürfnisse.

Außerdem behandelt Horvát noch das Thema, des Generationenkonfliktes. Die Jungen wollen frei sein und sich nicht unterdrücken lassen. Die beiden Generationen leben in zwei verschiedenen Welten und können oft nur schwer einen Kompromiss eingehen um die andere Seite zu verstehen.

Manche Menschen verzichten auf die Liebe, weil sie den Erfolg und das Glück im Geld sehen. Das macht meistens nicht glücklich, dennoch ist die Versuchung zu groß, um auf das Geld zu verzichten.

Damals, wie auch heute, spielt die Erziehung eine sehr wichtig Rolle für den Verlauf des Lebens. Man muss schon den Kindern lernen auf eigenen Beinen zu stehen und ihnen eine gewisse Freiheit lassen, selbst Ents.....

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