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Spanish

University, School

Hochschule Bielefeld

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2,0, 2014

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Auswirkung von Aspirin auf den menschlichen Organismus aus pharmakologisch­er Sicht und die Geschichte des “Wundermittels“ Facharbeit am Kopernikus Gymnasium Niederkassel Inhaltsverzeich­nis  Kapitel Seite 1 Einleitung 1 2 Geschichte 2-3 3 Herstellung 4 4.1 Pharmakologie 5 4.2 Aspirin aus pharmakodynamis­che­r Sicht 5-7 4.2.1 Dosis-Wirkungsb­ezi­ehung bei Aspirin 7 4.2.2 Aspirin als Mittel gegen Herzinfarkte 7 4.2.3 Aspirin gegen Schlaganfälle 7-8 4.3 Aspirin aus pharmakokinetis­che­r Sicht 8-9 5 Konzentrationsv­erl­auf von ASS im Blut 10-11 6 Fazit 12  Eidesstattlich­e Erklärung  Anhang  - Bilder  - Literaturverzei­chn­is und Internetquellen Vorwort Im Rahmen dieser Facharbeit möchte ich die Wirkung von Aspirin, aber auch die lange Geschichte des Wirkstoffes erläutern. Außerdem erhoffe ich mir, die nicht so bekannten Fakten über das Medikament darzustellen und für die Leser dieser Arbeit neue Sichtweisen über Aspirin zu eröffnen. Ich habe das Fach Biologie gewählt, da ich es sehr interessant finde, wie lebensnah und praktisch die Themen sind. Biologie ist für mich ein Fach in dem modellhaft versucht wird, natürliche Vorgänge gut zu veranschauliche­n. Mit Aspirin habe ich mich für eines der bekanntesten Arzneimittel der Welt entschieden, weil der Wirkstoff eine interessante Geschichte hat und die vielseitige Wirkung noch lange nicht ausgeschöpft ist. Am Beispiel Aspirin

Geschichte der italienischen Migration nach Argentinien

Und die sprachliche Auswirkung


Seminararbeit


Inhaltsverzeichnis


1.

Einleitung .2 - 3

2. Einwanderung 3 - 10

2.1 Anfänge der vieja inmigración 4 - 6

2.2 Der Erste Weltkrieg 6 - 7

2.3 Zwischen zwei Kriegen… 7 - 8

2.4 Zweiter Weltkrieg bis heute .8 - 10

2.5 Gründe der Emigration 10

3. Caos lingüístico .11 - 17

3.1 Das Cocoliche – Definition und Entstehung .12 - 14

3.2 Theater oder Realität? .14 - 17

3.3 Sprachliche Entwicklungen… .18 - 24

3.3.1 Phonetik .19 - 20

3.3.2 Lexik 20 - 21

3.3.3. Morphologie .21

3.3.4. Syntax .22 - 24

4. Anpassung an die neue Heimat .24 - 29

4.1 Integration und Institutionen .24 - 28

4.2 Italienische Familiennamen 28 - 29

5. Konklusion . 29 - 30

    1. Einleitung


Argentinien ist seit jeher geprägt von der italienischen Sprache – im Sprachgebrauch tauchen ab und zu italienische Wörter auf und auch die Gestik beim Sprechen scheint von den Italienern übernommen worden zu sein.

Ein Großteil der Bevölkerung trägt bis heute italienische Nachnamen – Dolce, Caretta und Marianetti sind unter anderem zwischen den Argentiniern anzutreffen.

Viele ihrer Großeltern kamen nach Argentinien, um ihre Träume zu verwirklichen und sich eine Existenz außerhalb Europas aufzubauen.

Heutzutage wissen nur wenige Argentinier über die Auswanderungen von damals Bescheid, viele vermuten die Weltkriege als größten Auslöser für die früheren Emigrationswellen.

In der folgenden Arbeit werde ich dieses Thema aufgreifen und die Einwanderungssituation von 1860 bis heute nach Argentinien analysieren.

Zunächst gehe ich auf die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg ein, in denen Argentinien seine Grenzen mit der nationalen Konstitution Mitte des 19ten Jahrhunderts für alle Einwanderer öffnete.

Anschließend beschreibe ich die Situation der Italiener im Heimatland ab 1914 und die Frage, ob der Weltkrieg tatsächlich einen so großen Einfluss auf die Auswanderung hatte und ob Flucht einen Ausweg darstellte.

Darauffolgend beziehe ich mich auf die Jahre zwischen den zwei großen Kriegen, mit Blick auf den Faschismus angeführt von Benito Mussolini und ob die Emigration dadurch blockiert wurde oder anstieg.

Man geht eher davon aus, dass die Faschisten gegen die Emigration waren, damit die Italiener blieben und sich ihrer Sache annahmen und für den Faschismus kämpften.

Zuletzt gehe ich auf die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg ein und was für Auswirkungen er hatte.

Im Anschluss werde ich kurz die Gründe der Auswanderung schildern, um danach auf die Eingliederung der Italiener in .....[read full text]

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In den folgenden Jahren blieben 36,9% (1895) und 33,5% (1914) in Buenos Aires, 28,5% in 1895 und 30,6% in 1914 in der zugehörigen Provinz.

Auffällig ist, dass sich im Jahr 1895 22,2% in Santa Fe niederließen und auch Córdoba zu einer Option wurde (4,5%), die 1914 sogar 9% aller italienischen Einwanderer beherbergte.3


    1. Anfänge der vieja inmigración


Am 1. Mai 1858 gab Argentinien mit der neuen Verfassung in der Preámbulo de la Constitución Nacional die Öffnung der Grenzen „para todos los hombres del mundo que quieran habitar el suelo Argentino“4 bekannt.

Es begann ab dem Jahre 1861 eine massive Emigration von Italienern und Argentinien wurde zur terra di immigranti5.

Argentinien stellte vor allem für die Landbewohner eine Welt mit neuen Horizonten und unbegrenzten Möglichkeiten dar, um die Zukunft nach ihren Wünschen zu kreieren: “Una evasión ante todo imaginaria para “inventar“ un mundo nuevo, antes de apartarse completamente del viejo.“6

Die europäische Einwanderung legte in den folgenden Jahren den Grundstein für die Entwicklung und Modernisierung des Landes und bis 1880 kann man von einer avalancha inmiogratoria sprechen, besonders auch dadurch, dass Sarmiento7 sowohl das Departamento de Inmigración als auch das Asilo de Inmigrantes ins Leben rief.8

Die Einwanderer strömten fast ausschließlich durch den Hafen in die Hauptstadt des Landes ein und so ließ sich die Majorität in der neuralgischen Hafenzone nieder.

Infolgedessen beschleunigte sich auch das urbane Wachstum, natürlich mit einer gleichzeitigen Abschwächung des ländlichen Bevölkerungsanteils.9

Nach Angaben der ersten Volkszählung beherbergte Buenos Aires im Jahre 1869 um die 178.000 Einwohner, von denen 88.000 Ausländer waren – davon waren 34% Italiener und im Jahr 1895 sogar erstaunliche 49% der gesamten Einwandererzahl.10

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Es war unmöglich festzustellen, wie viele Menschen wirklich zu den Argentiniern zählten, weil die Nachkommen der Emigranten Spanisch nicht als Erstsprache lernten, da 1887 der größte Teil der Kinder und Jugendlichen in Buenos Aires europäische Wurzeln hatte.16

In den Jahren von 1876 bis 1899 betraten allein 1.522.234 Immigranten, davon 937.647 Italiener, argentinischen Boden – mehr als zwei Drittel waren Bauern, ein Achtel Feldarbeiter und der Rest Handwerker, Künstler und Kaufleute.17

Mit dem Bevölkerungsanstieg verwandelte sich zudem in wenigen Jahrzehnten das Aussehen der Stadt: es wurde ein neuer Hafen gebaut, die Straßenbahnen wurden elektrisch und deren Netze ausgedehnt, die Vorstadtstrecken der Eisenbahnen wurden weiterentwickelt und es entstanden U-Bahnen und Buslinien.18


    1. Der Erste Weltkrieg


Der Erste Weltkrieg führte zu einem drastischen Rückgang der Einwanderungszahl: während in 1913 215.871 Personen ankamen, sank die Zahl ein Jahr später auf 76.217 ab.19 Der Einfluss des Krieges entmutigte die Menschen vom Auswandern, denn sie wollten keine wichtigen Entscheidungen treffen in diesen ungewissen Zeiten – vor allem, da die Emigration auch mit einer Trennung der Familie einherging.20 Hinzu kamen die unsichere Ozeanüberquerung und die staatliche Aussetzung der Auswandererlaubnis.21

Viele waren nicht bereit das Risiko nicht wieder zurück in die Heimat zu gelangen, beispielsweise durch Verlängerung des Krieges, auf sich zu nehmen; andere wiederum emigrierten, um den Militärdienst zu vermeiden – in Italien waren dies Rechtsbrecher.22

Erstaunlich ist, dass während des Weltkrieges 32.000 Italiener mit Wohnsitz in Argentinien den Aufruf zur Beteiligung am Krieg folgten und in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehrten, um in den Krieg zu ziehen.23

Kurz nach Italiens maßgebendem Sieg wurden die verheerenden Kriegsfolgen in beiden Ländern drastisch spürbar, diese gipfelten im Januar des Jahres 1919 in einer Hyperinflation und fanden ihren Höhepunkt in der von den Argentiniern benannten semana trágica.24

Kurze Zeit später stieg die italienische Emigration wie auch die Wirtschaft Argentiniens l.....

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Es gab viele Hürden für den Durchbruch der Faschisten in Argentinien – viele alte Institutionen mit Republikaner-Stamm30, die deutlich gegen den Faschismus kämpften und auch die italienische Presse in Argentinien, die als Instrument der Faschismuszeitung Il Littore fungieren sollte, erwies sich für die Faschisten als erfolglos.31

Mussolini kündigte 1929 an, dass Argentinien ein caso perdido32 hinsichtlich der italianidad darstellte - schon dadurch, dass die Nachkommen der Immigranten die italienischen Wesenszüge rasant verloren und die argentinische Identität annahmen33: “Una comunidad en la que los nacidos en Italia envejecían y disminuían en número y sus hijos eran (o creían ser) simplemente argentinos.“34

Aber nicht nur der Faschismus, der ab 1926 in Italien die Grenzen blockierte35, sondern auch mit Beginn der Weltwirtschaftskrise 1930 verminderte sich der Zustrom der Einwanderer aus Europa.36

Trotzdem wuchs Buenos Aires immer schneller und die internen Migranten bauten prekäre Behausungen rund um die Hauptstadt.

Die konsequente Erweiterung des Gran Buenos Aires wies auch ein Bevölkerungswachstum auf: die Zahlen stiegen von 4.500.000 in 1947 auf 6.500.000 in 1960, 8.350.000 zehn Jahre später und erreichten in 1980 einen Höhepunkt von 9.686.000 Einwohnern.


    1. Zweiter Weltkrieg bis heute


In den Jahren davor stellte auch der Zweite Weltkrieg eine Migrationsblockade dar und die 20 Jahre der schwachen Einwanderung in Argentinien hinterließen ihre Spuren: 1947 belief sich der Anteil der italienischen Bevölkerung auf nur ca. 5% der Gesamtpopulation und die demographische Struktur zeigte an, dass kaum junge Italiener in Argentinien lebten.37

Ab diesem Jahr gab es drastische Änderungen, da ein gewaltiger Einwanderungsstrom nach Argentinien Einzug hielt.

Wenn er auch nicht von so langer Dauer war wie die vieja inmigración und es nicht die Anzahl war, auf die die Argentinier spekuliert hatten, so half es doch la vida italiana in Argentinien wiederzubeleben.38

In den nachfolgenden fünf Jahren kamen rund 330.000 Italiener nach Argentinien und mit dem neuen Handelsabkommen von 1952 zwischen Italien und Argentinien hoffte man auf wei.....

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Im Jahr 2001 bewohnten nur noch 217.000 Italiener Argentinien, was einen Prozentsatz von 0,6 der Gesamtpopulation ausmacht; von diesen wenigen Italienern waren nur etwa 3% unter 50 Jahre alt.40

Nach der allgemeinen Wirtschaftskrise zur Jahrtausendwende begannen eine große Zahl Argentinier mit europäischer Abstammung die italienische Staatsbürgerschaft zu beantragen, da es durchaus möglich war, gleichzeitig argentinische und italienische Staatsangehörigkeit zu besitzen.

Grund hierfür war die Angst vor der ungewissen Zukunft und die eventuelle Auswanderung nach Europa, eher als Vorsichtsmaßnahme denn als vorgenommener Akt.41

So wurde bestätigt, dass 2002 um die 590.000 und 2004 sogar 650.000 Bewohner mit italienischem Pass in Argentinien lebten - mit Tendenz steigend.

Prognostizierend kann man sagen, dass in den folgenden Jahren wenige Italiener, aber umso mehr Argentinier mit italienischen Wurzeln in Argentinien residieren werden.42


    1. Gründe der Emigration


Zwischen 1876 und 1914 kamen mehr als 2 Millionen italienische Lohnarbeiter und Bauern nach Argentinien43 vor allem dadurch, dass im Heimatland die öffentliche Wohlfahrt fehlte (da das Militär unterstützt wurde, nicht die Landwirtschaft), es eine unhaltbare Steuer auf Salz und Getreide gab, die landwirtschaftliche Kultivierungstechnik veraltet war, Wohnungsnot herrschte, die Hygiene nicht ausreichend und die Ernährung komplett unzureichend war, wodurch Krankheit und Tod grassierten.44

Aber nicht nur die Agrarkrise von 1880 stellte eine Auswanderungsursache dar, es kamen noch viele andere Faktoren hinzu, die auch die Stadtbevölkerung unzufriedener sein ließ: Armut und Kriminalität, Schulden, Gebühren, der Niedergang des Kleingewerbes, Arbeitslosigkeit und geringe Gehälter.45 Der internationale Arbeitsmarkt schien sich mit offenen Armen anzubieten.

Argentinien war unter anderem ein beliebter Anlaufpunkt durch die Fortschritte .....

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Dialekte: “La variedad, la diversidad de lenguas y dialectos que se hablaba en el Buenos Aires cosmopolita era considerada por muchos un caos lingüístico.”50

Aus diesem sprachlichen Chaos bildeten sich zwei sprachliche Modalitäten, die jedoch von Grund auf verschieden waren: das Lunfardo und das Cocoliche.

Das Lunfardo ist mehr ein städtischer Argot, der viele Italienismen aufweist51 und als „habla de los nativos que copian el habla de los inmigrantes52“ charakterisiert werden kann, wohingegen das Cocoliche eine Mischsprache der Übergangsphase darstellt, das die Sprache auf allen Ebenen – Lexik, Morphologie, Syntax und Phonetik – betrifft. 53

José Gobello beschreibt das Cocoliche als „habla híbrida de los inmigrantes que se esfuerzan por copiar el habla de los nativos“.54

Die Immigranten hatten nicht viel sprachlichen Austausch mit den Einwohnern der Orte, vor allem aber auch, da sie im Allgemeinen selbständige Arbeiter, wie Schuhputzer, Gärtner, Zeitschriftenverkäufer oder Gemüsehändler, waren und vorzugsweise untereinander verkehrten.55


3.1 Das Cocoliche – Definition und Entstehung


Die damaligen monolingualen Spanischsprecher Argentiniens benannten die spanischen Varietäten der italienischen Einwanderer, die im ständigen Kontakt mit den Mitgliedern der Lokalbevölkerung standen, als Cocoliche56 - die lengua del inmigrante.57 Dieser Begriff beinhaltet sowohl ein Italienisch mit spanischen Interferenzen als auch, viceversa, ein Spanisch mit italienischen Interferenzen, wobei es durch die existierende Nähe der beiden Sprachen schwer fällt, diese Mischformen der einen oder anderen mit Eindeutigkeit zuzuordnen.58

Ebenso ist es wichtig zu betonen, dass es nicht nur ein Cocoliche gab, sondern viele verschiedene Varietäten in Abhängigkeit von der Herkunft des Sprechers59 – sei es z.B. genuesisch, kalabrisch oder neapolitanisch60.

Wenn es sich jedoch um Dialekte handelte, die weit entfernt vom Standarditalienisch und selten in Buenos Aires vertreten waren, erschwerte sich die Verständlichkeit seitens spanischen Muttersprachlern und sogar zwischen Sprechern anderer Cocolichevarietäten .....

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