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Gentechnik (rote Gentechnik)

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Medical Engineering

University, School

OSZ 2 Barnim

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Die Gentechnik
Die Gentechnik Durch die Gentechnik lässt sich das Erbgut von Pflanzen und Tieren mit besonderen Eigenschaften austauschen und ersetzen. Dabei nimmt man das alte Bruchstück der DNA heraus und setzt ein neues hinein, wodurch die Nachkommen andere Eigenschaften haben, nämlich die des neu eingesetzten Gens. Leider gibt es viele Kritiker die Angst vor Nebenwirkungen haben und befürchten, dass die neuen Gene die durch die Nahrung aufgenommen werden, Schaden in unserem Körper anrichten können. Trotz der vielen Nachteile die wir immer…
Gentechnik in der Medizin Zahlreiche Experten in Medizin und Forschung sprechen heute vom Zeitalter der ”molekularen” Medizin. Die Hintergründe dieser Aussage werden im Folgenden näher beschrieben Diagnostische Medizin Verfahren: 1. Direkter Nachweis mutierter Gene 2. Indirekter Nachweis Pharmazie und Klinische Medizin - Biopharmazeutik­a - Gentherapie - Tissue Engineering - Stammzellforsch­ung­ Die Ziele der modernen Gentechnik liegen heutzutage hauptsächlich darin, molekulare Ursachen genetisch bedingter…

Gentechnik (rote Gentechnik)


Gentechnik (Gentechnologie):


Die Gentechnik-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages hat in ihrem

Abschlussbericht definiert:

"Unter dem Begriff der Gentechnologie versteht man die Gesamtheit der Methoden zur Charakterisierung und Isolierung von genetischem Material, zur Bildung neuer Kombinationen genetischen Materials sowie zur Wiedereinführung und Vermehrung des neukombinierten Erbmaterials in anderer biologischer Umgebung."

(Bericht der Enquete-Kommission "Chancen und Risiken der Gentechnologie" des 10. Deutschen Bundestages, 1987, Seite 7)

Das bedeutet, dass durch die Hilfe gentechnischer Methoden die Gene, unabhängig von ihrer Herkunft und von den natürlichen Paarungsschranken losgelösten Organismen, beliebig miteinander kombiniert werden können.

Es entstehen neue Eigenschaften, die nicht bzw. nur in ziemlich langen Zeiträumen mit den natürlichen Züchtungsmethoden erreicht werden können.

Ziel durch die Gentechnik ist es, in den Gebieten wie z.B. in der Medizin, Lebens-mittelherstellung, Pharmazie und Umwelttechnik sowie Pflanzen- und Tierzüchtung die Möglichkeit Veränderungen des Erbmaterials für neue Entwicklungen zu geben und zu nutzen.


Zwischen den verwendeten Methoden gibt es große Gemeinsamkeiten die aber trotzdem häufig nach Anwendungsbereich differenziert werden:

1. Grüne Gentechnik bzw. Agrogentechnik: Anwendung bei Pflanzen

2. Rote Gentechnik: Anwendung bei Organismen mit rotem Blut (Wirbeltiere) oder

Zellen aus diesen Organismen, in der Medizin und

Pharmazeutik

3. Weiße/Graue Gentechnik: weiß= Anwendung bei Industrieprozessen,

grau= speziell in der Abfallwirtschaft


Die Geschichte der Gentechnik:


Augustinermönch Gregor Mendel (1822-1884) präsentierte 1865 seine Vererbungsgesetze, die er durch die Beobachtungen der Erbse gewann.

Mendel geht davon aus, das von der einen Generation die unsichtbare, interne "Informationseinheiten" oder "Faktoren" an die nächste Generation weitervererbt wird.

Ende der sechziger Jahre im 18. Jahrhundert entdeckte Friedrich Miescher die Nukleinsäure. Das in dem Extrakt aus Eiterzellen befindliche Stoff nannte er „Nuclein“ (die heutige Erbsubstanz DNS)- abgeleitet von lateinisch nucleus, Kern.

Ein deutscher Physiologe, August Weismann, stellt 1883 in einem Buch fest, dass die Weitergabe der Erbanlagen an Kinder, zu gleichen Anteilen v.....[read full text]

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Die Gründung der ersten Genfirma „Genentech“ fand im Jahr 1976 in San Francisco von Herbert Boyer und Robert Swanson statt.

Boyer konstruiert 1978 eine synthetische Version des menschlichen Insulin-Gens was dann in das Bakterium Escherichia coli eingesetzt wird.

Die ersten Gentechnik-Richtlinien werden in Deutschland eingeführt.

1982 kommt gentechnisch hergestelltes humanes Insulin auf den Markt.

Das Aids-Virus (HIV) wird 1983 isoliert und schon nach einem Jahr sind seine Erb-

anlagen vollständig aufgeklärt.

Steen Willadsen von der Cambridge University in England klont 1984 Schafe aus früheren Embryo-Zellen. Durch das mixen von Zellen verschiedener Arten erschafft er die "Schiege" (sind Mischwesen (Hybriden) aus Schaf und Ziege).

Dem Engländer Alec Jeffreys Den gelang es 1985 erstmals einen genetischen Fingerabdruck (Daktylogramm) zu machen. Es werden gentechnisch veränderte

Pflanzen mit Resistenzen gegen Viren, Insekten und Bakterien getestet. Ein Artikel über die Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR) veröffentlicht Kary B. Mullis. Dies ist eine Methode, um kleine Mengen an DNS beliebig zu

vervie.....

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Seit 2001 gibt es rund 2600 Biotechnologie-Unternehmen weltweit.


Rote Gentechnik:

Die rote Gentechnik gewinnt immer mehr an Bedeutung in der Medizin.

Auf diese Technologie basieren nicht nur einige Impfstoffe, sondern auch Insulin

oder das Mittel EPO (Erytheropoetin) - was durch Missbrauch im Sport bekannt

wurde.

Man erhofft sich durch die rote Gentechnologie neue Therapien zu entwickeln, aber gleichzeitig besteht die Angst vor unbekannten Folgen.


Begriff Rote Gentechnologie:


Unter roter Gentechnologie wird in der Medizin und in der biomedizinischen Forschung der Ersatz gentechnischer Methoden, d.h. die Entschlüssung und/oder Veränderungen von Erbmaterialien, verstanden.

Dazu gehören die ganzen gentechnisch hergestellten Medikamente oder Impfstoffe, genauso wie die Gentests zur Entdeckung von Krankheiten und die Versuche, Menschen zu heilen mit Hilfe einer Gentherapie.

Die rote Gentechnologie ist bei der roten Biotechnologie ein Teilbereich wo man die Stammzellforschung u.....

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Der Pharmaforschung ist es gelungen mit Hilfe der genetischen Veränderung, meist von Bakterien oder Pilzen, Wirkstoffe herzustellen die bisher nicht bzw. nicht in ausreichender Menge isoliert werden konnten.

Das erste gentechnische produzierte Medikament Humaninsulin wurde 1982 durch ein Herstellungsverfahren entwickelt. Davor erhielt man Insulin aus Schweine- Bauchspeicheldrüsen. Mit diesem Insulin wird die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) behandelt.

Insulin, das von gentechnisch veränderten Bakterien oder Hefepilzen in riesigen Mengen produziert wird, ist seit 1983 auf dem Markt und ruft seltener Immun-reaktionen bei Patienten hervor als die tierische Substanz.


Weitere Beispiele für gentechnisch hergestellte Arzneimittel sind:

-         Faktor VIII, im Jahr 1983 (gegen Bluterkrankheit)

-         Interferone, im Jahr 1985 (gegen Leukämie)

-         Impfstoff, im Jahr 1986 (gegen Hepatitis B)

-         Wachstumshormone, im Jahr 1987

Monoklonale Antikörper sind eine neue Gruppe der gentechnisch hergestellten Wirkstoffe im Bereich Immunsystem des menschlichen Körpers. Das bekannteste

Präparat ist Herceptin, es wird bei Brustkrebs eingesetzt. In Deutschland sind über 20 Präparate mit Monoklonale Antikörpern zugelassen. Zahlreiche weitere Antikörper befinden sich noch in der Forschungsphase.

Auch in der Impfstoffentwicklung gewinnt die rote Gentechnologie zunehmend an Bedeutung.

Gentechnisch hergestellte Impfstoffe die gegen Cholera (Gallenbrechdurchfall) und gegen bestimmte Arten des humanen Papillomavirus (HPV= Entstehung von Gebärmutterhalskrebs) sind, erhält man im Handel. Impfstoffe an denen noch geforscht wird, sind Beispielsweise gegen Hepatitis C und Grippe.


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3. Durchführung des Gentests auch bei nicht-medizinischen Zwecken: Zum Beispiel zur Klärung der Vaterschaft.

4. Gentests wo die Verträglichkeit von Medikamenten beeinflusst werden: Man versucht die Wirkung von Medikamenten zu optimieren und die Nebenwirkungen z.....



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