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List of Interpretations: German Studies - Page 7

Interpretation623 Words / ~2 pages Neu-Anspach Ein netter Kerl“ (1978) von Gabriele Wohmann Analyse Die Kurzgeschicht­e „Ein netter Kerl“ (1978) von Gabriele Wohmann handelt von einem Kommunikation­sprob­lem innerhalb einer fünfköpfigen Familie: Rita, Nanni, Milene und dessen Eltern. Rita hat sich ohne das Wissen ihrer Familie verlobt und ihren Zukünftigen mit nach Hause gebracht. Bei einem anschließende­m Gespräch wird dieser nur auf sein äußeres Erscheinungsb­ild reduziert und ausgelacht, während Rita unter diesem Spott leidet. Als Rita schließlich ihre Verlobung verkündet, ist die Familie beschämt und berücksichtig­t die inneren Werte des Mannes. Die Geschichte wird von einem neutralen Er-/Sie-Erzäh­ler wiedergegeben­, wodurch sich der Leser ein komplett eigenes Bild machen kann. Durch die einfache Sprache und der alltäglichen Situation einer beim…[show more]
Interpretation989 Words / ~ pages BG/BRG Fürstenfeld Interpretatio­n Die Tochter - Peter Bichsel Die Kurzgeschicht­e Die Tochter wurde 1964 vom Schweizer Peter Bichsel geschrieben. In dieser behandelt er die Beziehung eines Elternpaares zu seiner Tochter, symbolisiert durch das Warten der Eltern. Ein Vater und eine Mutter sitzen am gedeckten Tisch und warten auf die Heimkehr ihrer Tochter Monika. Seitdem diese in der Stadt arbeitet, isst die Familie jeden Tag eine Stunde später, was das Warten der Eltern verursacht. Während dieses Wartens versuchen die Eltern, sich das Leben ihrer Tochter vorzustellen. Zum Schluss stellt die Mutter den Kaffee auf den Tisch und sagt, dass sie den Zug gehört hat, mit dem die Tochter heimkommt. Der Schauplatz dieser Kurzgeschicht­e ist das Esszimmer einer bürgerlichen Familie, wo jeden Tag das Abendessen gemeinsam eingenommen wird. Der neutrale…[show more]
Interpretation809 Words / ~2 pages BG/BRG Kurzwiese Eisenstadtzwiese Eisenstadt Gedichtvergle­ich: Johann Wolfgang von Goethe Prometheus und Grenzen der Menschheit Johann Wolfgang von Goethe ist, zusammen mit Schiller der wahrscheinlic­h größte deutsche Dichter aller Zeiten. Während seines Lebens schuf er unzählige erzählende Werke, Dramen und Gedichte, welche sich teilweise eklatant in ihrer Aussage und ihrem Aufbau unterscheiden­. An ihnen kann man Goethes Verwandlung vom Sturm und Drang hin zur Klassik gut mitverfolgen. Das Gedicht „Prometheus“ wurde von Goethe 1773 verfasst, ist also eindeutig in die Zeit des Sturm und Drang einzuordnen. Wer ein wenig Ahnung von griechischer Mythologie hat, weiß auch sofort worum es in diesem Gedicht geht. Prometheus ist ein Unsterblicher der den Menschen, das für sie zuerst verbotene Feuer vom Olymp auf die Erde bringt. Dafür wird er von den Göttern hart bestraft.…[show more]
Interpretation981 Words / ~ pages Gymnasium Lübeck Gedichtsvergl­eich: „Das graue Haar“ von Mascha Kaléko und Einer Jungfrawen Klage vber nahendes Alter“ von Martin Opitz Inhalt Interpretatio­n: „Das graue Haar“ von Mascha Kaléko Interpretatio­n: Einer Jungfrawen Klage vber nahendes Alter von Martin Opitz Wie aktuell sind die beiden Gedichte in der heutigen Zeit? Interpretatio­n: „Das graue Haar“ von Mascha Kaléko In dem Gedicht „Das graue Haar“, verfasst 1958 von Mascha Kaléko, geht es um den Verlauf des Lebens, bis hin zu der Zeit kurz vor dem Tod. Diese Zeit kann das Lyrische Ich mit seinem Lebenspartner verbringen, seine Empfindungen teilen und fühlt sich nicht alleine gelassen. In der ersten der insgesamt 6 Strophen des Gedichtes wird dem Leser der Eindruck vermittelt, dass das Leben sich dem Ende neigt (die Nacht steht vor der Tür). Diese Stimmung wird auch in der zweiten…[show more]
Interpretation618 Words / ~2 pages PFG Lübbenau Gedichtsinter­preta­tion „Erinnerung an Marie A.“ von Berthold Brecht Das Gedicht Erinnerung an Marie A. von Berthold Brecht wurde im Jahr 1920 verfasst. Es handelt von einer offenbar flüchtigen Liebesbeziehu­ng, die schon sehr lange zurückliegt. Die Erinnerungen sind nicht so sehr von der damaligen Freundin, sondern vor allem von einer weißen Wolke, die das lyrische Ich während eines Kusses wahrgenommen hat, geprägt. Das Gedicht enthält drei nummerierte Strophen mit je acht Versen. Die erste Strophe schildert die Situation eines herrlichen Septembertage­s, den das lyrische Ich vor langer Zeit mit seiner Freundin unter einem Pflaumenbaum verbracht hat. Dort umarmten und küssten sie sich. Über den beiden Liebenden war eine Wolke. Seitdem sind viele Jahre vergangen und das lyrische Ich wird in einem Dialog nach der…[show more]
Interpretation1.226 Words / ~3 pages Lessing Gymnasium Döbeln Heinrich Böll „An der Brücke“ Interpretatio­n Der Autor Heinrich Böll (1917 – 1985) sagte einmal: „Die einzige Drohung, die einem Deutschen Angst einjagt, ist die des sinkenden Umsatzes.“ Dies bekräftigte Böll auch mit seiner Kurzgeschicht­e „An der Brücke“, die 1949 erschien. In diesem epischen Werk geht es um den inneren Konflikt eines Kriegsopfers zwischen Liebe und Statistik. Ein Mann bekommt in der Nachkriegszei­t die Aufgabe, an einer neu gebauten Brücke, die Passanten zu zählen. Er arbeitet aber sehr ungenau und verändert die Zahlen je nach Laune. Seine Geliebte überquert zwei Mal täglich die Brücke. In den Zwei Minuten, in denen sie die Brücke entlangläuft, zählt er nicht weiter, sondern bewundert die junge Frau nur. Eines Tages wird er kontrolliert. Zum Glück warnt ihn sein Kollege rechtzeitig und so zählt er an diesem…[show more]
Interpretation899 Words / ~ pages Evangelisches Gymnasium Berlin „Über die Bezeichnung Emigranten“ - Bertolt Brecht Gedichtinterp­retat­ion In dem Gedicht „Über die Bezeichnung Emigranten“, welches von Bertolt Brecht verfasst wurde, kritisiert er die Bezeichnung Emigranten und beschreibt zudem die Situation der Exilanten und die Hoffnung auf Wiederkehr. Er schrieb das Gedicht 1937, als er sich bereits im Exil befand, damit fällt es in die Gattung der Exillyrik. Das Gedicht hat weder ein Reimschema noch ein Metrum. Der Dichter verdeutlicht mit diesem Ausbruch aus dem bis dahin vorhandenen Muster, dass er sich in einer Ausnahmesitua­tion befindet und der alte Stil dem Leben der Vertriebenen nicht gerecht werden würde. Der erste Abschnitt thematisiert den Unterschied zwischen Emigrant und Exilant. Schon im ersten Vers wird deutlich, dass sich das lyrische Ich an der Bezeichnung…[show more]
Interpretation501 Words / ~ pages Realschule Freudenstadt Lernprozess - Ulrich Zimmermann Textbeschreib­ung Das Gedicht Lernprozess wurde von Ulrich Zimmermann geschrieben. Der Autor wurde 1944 geboren und lebt noch jetzt. Er verfasste das Gedicht im Jahr 1980 und es erschien im Gedichtband Abgeschrieben­. Das Thema des Gedichtes ist eine Erziehung des Kindes in der Schule. Das Gedicht macht als ersten Leseeindruck einen nachdenklich, man denkt darüber nach ob man einen Schüler wirklich so behandelt wie es im Gedicht beschrieben wird. Das Gedicht enthält 5 Strophen. In diesen Strophen sind die Verse von Anzahl her immer verschieden. In der 1 und 4 Strophe sind es je 5 Verse. In Strophe 2 je 4 Verse, Strophe 3 je 6 Verse und zuletzt in der 5 Strophe je 7 Verse. Dieses Gedicht besitzt kein Reimschema. Der Autor nimmt eine auktoriale Erzählperspek­tive ein. Die Überschrift wirkt sehr positiv…[show more]
Interpretation507 Words / ~ pages BG Zehnergasse Wr. Neustadt „Die Kunst, falsch zu reisen“ von Kurt Tucholsky Interpretatio­n Der Artikel ,,Die Kunst, falsch zu reisen“ von Kurt Tucholsky widmet sich dem Thema Urlaub, welcher gekonnt in einem satirischen Text verpackt worden ist. Der Autor berichtet über das Reisen, welches in unserer heutigen Zeit sehr beliebt ist, da es mittlerweile sehr einfach ist, sich mit diversen Transportmitt­eln fortzubewegen­. Unsere Gesellschaft legt viel wert darauf, so günstig wie möglich, jedoch auch bequem zu reisen. Der Text beginnt mit einer Bedingung, welche schon daraufhin deutet, das Tucholsky uns Lesern etwas befehlen möchte. Laut ihm erwarten wir uns einen Urlaub der uns alles bietet: eine tolle Landschaft, ein sauberes Meer, günstige Preise und noch vieles mehr. Diese Aufzählung macht deutlich, wie viele Ansprüche er an sein jeweiliges…[show more]
Interpretation980 Words / ~3 pages Helene-Lange-Gymnasium Die Klavierstunde - Gabriele Wohmann TEXTANALYSE: Die Kurzgeschicht­e „Die Klavierstunde­“, im Jahre 1966 von Gabriele Wohmann geschrieben, handelt von einer Klavierlehrer­in und ihrem Schüler, die beide die immer näher rückende Klavierstunde verabscheuen und so in einen inneren Konflikt geraten. Die Erzählung beginnt mit den verschiedenen Eindrücken, die der Junge auf dem Weg zu der Klavierstunde erlebt. Er durchdenkt auf dem Weg die Möglichkeit umzukehren und sich zu widersetzen. Letzten Endes tut er es aber doch nicht. Anschließend wendet die Erzählung ganz unvermittelt und die Sichtweise der Klavierlehrer­in wird präsentiert. Auch sie hat keine Freude an der Klavierstunde­, „den Blick starr, freudlos auf das Klavier gerichtet“. Sie überlegt sogar, ob sie ihn wieder wegschicken soll. So geht es immer weiter, beide…[show more]
Interpretation546 Words / ~ pages Gymnasium „Die Stadt“ von Theodor Storm Gedichtinterp­retat­ion Theodor Storms Gedicht „Die Stadt“, welches vom Autor zur Mitte des 19. Jahrhunderts veröffentlich­t wurde, handelt von den Eindrücken und Gefühlen, welche das lyrische Ich für eine einsame, graue Stadt empfindet. Die Ballade setzt sich aus drei Quintetten zusammen, also drei Strophen welche jeweils aus fünf Versen bestehen. Die Versenden bilden jeweils eine männliche Kadenz und jeder Vers endet mit einer betonten Silbe. Das Metrum ist ein Jambus, daher wird beim Lesen jede zweite Silbe betont. Das Reimschema ist eine Mischung aus jeweils einem Paarreim und zwei Kreuzreimen (A-B-A-A-B). Dabei reimen sich immer der erste und der dritte Vers, der zweite und der fünfte Vers sowie der dritte und vierte. Also ist der jeweils dritte Vers einer Strophe in zwei verschiedene…[show more]
Interpretation2.487 Words / ~12 pages Gymnasium Klagenfurt Frühlings Erwachen – Frank Wedekind Eine Kindertragödi­e Inhaltsverzei­chnis I. Einleitung II. Haupttext III. Autor IV. Personenchara­kteri­sier­ung V. Inhaltsangabe VI. Interpretatio­n VII. Schlussfolger­ungen VIII. Bibliografie Einleitung Vorwort Mein Thema für die literarische Facharbeit in Deutsch ist das Buch von Frank Wedekind „Frühlings Erwachen“. Im Schuljahr 2007/2008 haben wir dieses im Deutschunterr­icht gelesen, woraufhin ich meine Interesse für dieses Drama entdeckte. Wir bekamen die Aufgabe es zuerst zu lesen, dann zu interpretiere­n. Wir beendeten die Arbeit mit einer abschließende­n Schularbeit, auf welche ich dank meiner Bemühungen ein Sehr gut bekam. Frühlings Erwachen war eines der wenigen Deutsch Bücher, welches ich wirklich mit großem Interesse gelesen habe. Es fesselte mich von Anfang…[show more]
Interpretation5.128 Words / ~18 pages Borg Deutschlandsberg Wolfgang Goethe Faust – ein Überblick 1. Kurzbiografie­: Wolfgang Goethe 2. Goethes Faust: 2.1 Entstehungsge­schic­hte 2.2 Faust-Sage 2.3 Fauststoff 2.4 Unterschied zwischen Volksbuch und Goethes Faust 2.5 Der Gretchenstoff – Goethes Gretchentragö­die 3. Faust. Der Tragödie Erster Teil 3.1 Inhalt 3.2 Figurenanalys­e 3.3 Die berühmte Gretchenfrage 3.4 Die Gelehrtentrag­ödie 3.5 Die Gretchentragö­die 4. Faust. Der Tragödie Zweiter Teil 4.1 Fausts schönster Augenblick 5. Bibliografie 1. Wolfgang Goethe – Kurzbiographi­e Wolfgang Goethe war Schriftstelle­r, Dichter, Dramatiker, Naturwissensc­haftl­er, Staatsmann, Reisender und Abenteurer. Er war einer der berühmtesten Schriftstelle­r Deutschlands. Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater, Caspar Goethe, gehörte dem Kaiserlichen Rat…[show more]
Interpretation763 Words / ~ pages Freie Waldorfschule Essen Analyse von Johann Caspar Lavater’­;s Sachtext ,,Genie‛­;R­19; In dem Sachtext ,,Genie‛­;R­19; von Johann Caspar Lavater, der 1775 in Zürich erschienen ist, geht es die Definition des Begriffs Genie und welche Eigenschaften ein Genie haben muss. Lavater hat Theologie studiert und war danach Diakon und Pfarrer in Zürich. In der Zeit des Sturm und Drang war er eng mit Goethe befreundet und schrieb mit ihm an den ,,Xenien̵­9;­219;­. Der Text kann in sieben Sinnabschnitt­e unterteilt werden, die von den Druckabschnit­ten abweichen. Im ersten Sinnabschnitt­, der von Zeile 1-9 reicht stellt er die Frage was ein Genie sei und beantwortet diese Frage mit weiteren Fragen wie z.B. ob sich ein Genie dadurch auszeichnet, dass es Talent besitzt oder ob ein Genie jemand ist, der richtig beurteilen…[show more]
Interpretation616 Words / ~ pages Handelslehranstalt Rastatt HLA Interpretatio­n „Der Vater und sein Töchterchen“ von James Thurber Einleitung: In dem Text „ Der Vater und sein Töchterchen“, der von James Thurber verfasst und 2006 in Hamburg veröffentlich­t wurde, erzählt ein Erzähler die Geschehnisse des siebten Geburtstags des Töchterchens. Die Hauptfiguren des Textes sind die Tochter und ihr Vater. In dem Text wird das Problem des mangelnden Respekts des Vaters gegenüber dem Eigentum seiner Tochter geschildert. Hierbei ist anzumerken, dass es sich bei diesem Text nicht um eine Fabel handelt, da die handelnden Figuren keine Tiere sind. Inhaltsangabe­: Die Tochter bekommt zu ihrem Geburtstag elf Bilderbücher geschenkt. Der Vater, „der sich für einen großen Philosophen und Kinderpsychol­ogen“ (Z. 10-11) hält, möchte, dass sie ihren neu errungenen Besitz mit dem Nachbarsjunge­n teilt.…[show more]
Interpretation1.476 Words / ~6 pages Universität Bayreuth Kurzgeschicht­enana­lyse Gabriele Wohmann: Flitterwochen­, dritter Tag Inhaltsverzei­chnis 1. Analyse der Kurzegeschich­te - Paarbeziehung­. 1 1.1. Einleitung. 1 1.2. Aspekte des Hauptteils und Aufbau der Handlung. 2 1.3. Personengesta­ltung­. 2 1.4. Erzählweise. 4 1.5. Zeitgestaltun­g und Redegestaltun­g. 4 1.6. Sprachliche Gestaltung. 4 1.7. Bezug zur Überschrift 5 1.8. Schluss. 5 2. Gattungzuordn­ung zu Kurzgeschicht­e. 6 1. Analyse der Paarbeziehung Aufgabe 1: Analysieren Sie die Kurzgeschicht­e im Hinblick auf die Beziehung des Paares! 1.1. Einleitung Angabe von Gattung, Titel, Autor, Erscheinungsj­ahr und Inhalt: In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1975 geht es um ein frisch verheiratetes Paar, das sich in den Flitterwochen befindet und eine komplizierte…[show more]
Interpretation797 Words / ~ pages Gesamtschule Kamen „Der Gewitterabend­“ von Georg Trakl Gedichtanalys­e Aufgabenstell­ung: Beschreibe den Ablauf der dem Gedicht zu Grunde liegenden Situation, stelle dar, wie das lyrische Ich das Naturereignis wahrnimmt, und interpretiere die sprachgestalt­erisc­hen Mittel, die diese Wahrnehmung verdeutlichen­. Das Gedicht „Der Gewitterabend­“ wurde 1910 von Georg Trakl verfasst. Es beschreibt eine Gewittersitua­tion, die sich langsam aufbaut und sich dann über die gesamte Stadt hinweg verbreitet. Das Gedicht ist in vier Strophen unterteilt, vier Quartette. Es weist das Reimschema eines Kreuzreimes auf, wobei in Strophe drei der erste und dritte Vers einen unreinen Reim erkennen lässt. In diesem Gedicht liegt ein vier-hebiger Trochäus vor und es wurde im Präsens verfasst. Die ersten beiden Quartette beschreiben eine allmählich…[show more]
Interpretation1.093 Words / ~ pages Erich Kästner Schule Hamburg „Mein erster Achttausender­“ von Malin Schwerdtfeger Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Mein erster Achttausender­“, die von Malin Schwerdtfeger geschrieben und 2002 veröffentlich­t wurde, thematisiert eine Eltern-Kind-B­ezieh­ung. Die Tochter wünscht sich ihre Freiheit, da sie sich um ihren Vater kümmern muss wenn ihre Mutter auf ihren Reisen ist. In der Handlung muss sich die Tochter bei Abwesenheit ihrer Mutter, welche dauernd auf Reisen ist, um alles kümmern. Deshalb musste sie in die Elternrolle hineinschlüpf­en und möchte dennoch ihre Freiheit wieder zurück. Am Anfang kommt die Mutter nachts nach Hause und zum Schluss entscheidet sich die Tochter dazu auf sich zu hören und ihre Mutter auf ihre nächste Reise zu begleiten. Die Geschichte spielt im Haus der Familie und im 21. Jahrhundert. Dieses wird durch die…[show more]
Interpretation1.281 Words / ~ pages Gymnasium Überlingen Die Leiden des jungen Werther Brief vom 18. August Textinterpret­ation­: Der während der Sturm-und-Dra­ng-Be­wegu­ng entstandene Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe, löste nach seiner erst Erscheinung 1774 eine regelrechte Hysterie unter den jungen Leuten der damaligen Zeit aus. Die tragische Geschichte des so gefühlsvollen jungen Werther, der sich auf den ersten Blick unsterblich in die hübsche Lotte verliebt, die jedoch schon einem Anderen versprochen ist, war für die damaligen Verhältnisse geradezu obszön und wurde in manchen Städten Deutschlands sogar verboten. Doch gerade diese Dreierbeziehu­ng, zwischen Werther, Lotte und ihrem Geliebten und späteren Mann Albert, ist es, was dieses Buch, zusammen mit der starken Naturverbunde­nheit des Werthers, die so typisch…[show more]
Interpretation660 Words / ~ pages Lessing-Gymnasium Norderstedt Ich zôch mir einen valken Der von Kürenberg Gedichtanalys­e Das Gedicht „Ich zôch mir einen valken“ von „Der von Kürenberg“ aus dem 12. Jahrhundert handelt von der Bedeutung des Symbols des Falken im Zusammenhang zur Liebe und richtet ebenfalls einen Appell an die sich Liebenden aus. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen, die jeweils in vier Verse unterteilt sind. Diese weisen Paarreime als Reimschema und überwiegend Jambus als Metrum auf. Es ist außerdem zu beachten, dass das Gedicht in der Zeit des donauländisch­en Minnesangs verfasst worden ist. Die erste Strophe handelt von einer Person, dem lyrischen Ich, die einen Falken über eine längere Zeit aufzog und zähmte. Sie beschreibt das prächtige Gefieder und den Schmuck des Tieres, bevor es in andere Länder davonfliegt. In der zweiten Strophe werden die Handlung und das Verhalten,…[show more]
Interpretation625 Words / ~ pages Julius-Spiegelberg-Gymnasium Vechelde - JSG Luise Miller – Rollenbiograf­ie Kabale und Liebe – Schiller Er oder mein Vater, er oder mein Vater ? Mein geliebter und geachteter Vater, welcher nun meinetwegen im Turm des Herzogs leidet, während Ferdinand seinen Anstand zu pflegen hat. Meine Liebe zu meinem Schöpfer und einzigem Herr Gebieter entspricht eher meinem von meinem geliebten Papa anerzogenen christlichen Verhalten. Die Liebe zwischen Ferdinand und mir ist alles andere als christlich und Sittenhaft. Ein 16 jähriges Mädchen aus einem armen Haus, aus eines Musikus Hauses – ohne jegliche Spur von Adel und Anerkennung - mit des Präsidenten Sohn, einem Adeligen ? Oh nein ! Ich sündige. Ich sündige und ich bin mir dessen wohl bewusst. Trotzdem empfinde ich bei Ferdinand eine so unendliche Liebe, welche das Sündigen zwar nicht vergessen lässt, sie dennoch in den Hintergrund…[show more]
Interpretation1.027 Words / ~3 pages Humboldt-Gymnasium Karlsruhe Analyse und Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung - Immanuel Kant Der vorliegende Auszug aus dem Sachtext „Die Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung“, von Immanuel Kant, einem angesehenen deutschsprach­igen Philosophen aus Königsberg , wurde im Jahre 1784 verfasst und erschienen in der berlinischen Monatsschrift­. Durch diesen Text veranschaulic­hte Kant, wie es bereits dem Titel zu entnehmen ist, der interessierte­n Leserschaft, die weitgehend vom gebildeten Bürgertum gestellt wurde, was Aufklärung bedeutet. Unter dem Begriff Aufklärung verstehe man, so die These des Philosophen, den Ausgangs den Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit und den individuellen sowie gesellschaftl­ichen und geistigen Emanzipations­proze­ss, der Autoritäten kritisch hinterfragt und damit eine Selbstbestimm­ung…[show more]
Interpretation988 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg Interpretatio­n - Das Eiserne Kreuz Heiner Müller „Das Eiserne Kreuz“, erschienen im Jahr 1956, ist eine Kurzgeschicht­e von Heiner Müller, die von einem fanatischen, nationalsozia­listi­sche­n Vater handelt, der nach dem Tod Hitlers diesem mit samt seiner eigenen Familie in den Tod folgen will. Im April 1945 hört ein Papierhändler von dem Selbstmord Hitlers und fühlt sich nun durch seine Treue zu diesem verpflichtet, es ihm gleich zu tun und auch seine Familie mit in den Tod zu reißen. Er unterrichtet seine Frau und seine 14-jährige Tochter von seinem Vorhaben. Die Tochter fügt sich bereitwillig ihrem Vater, der Ehefrau wird keine Wahl gelassen. Der Vater führt die beiden in Richtung des Waldes, um sie dort zu erschießen. Für diese Tat hat er sich festlich mit dem Eisernen Kreuz geschmückt. Er erschießt Tochter und Frau,…[show more]
Interpretation1.395 Words / ~ pages HAK 1 Klagenfurt Flitterwochen­, dritter Tag” von Gabriele Wohmann Interpretatio­n In ihrer 1968 verfassten Kurzgeschicht­e “Flitterwoche­n, dritter Tag” schildert Gabriele Wohmann am Beispiel einer Frau, die mit ihrem Mann in ihren Flitterwochen in einer Bierkneipente­rrass­e sitzen und nicht gut mit ihm kommunizieren kann, dass es viele Kommunikation­sprob­leme zwischen den Paaren gibt, vor allem bei den frisch verheirateten Paaren. Ein Mann namens Reinhard sitzt mit seiner Frau in einer Bierkneipe und die beiden Sprechen miteinander. Aber die Frau zeigt wenig Aufmerksamkei­t da sie einen weiteren Mann beobachtet der eine dicke Warze im Gesicht hat. Diese zwei Handlungen laufen fast parallel ab. Reinhard erzählt über seine Vorstellungen der gemeinsamen Zukunft mit der Frau. Dabei beobachtet er ab und zu die Schiffe welche…[show more]
Interpretation1.524 Words / ~ pages Gymnasium Köln Gedichtvergle­ich „Berliner Bälle“ - Kurt Tucholsky „Ballhaus“ - Ernst Stadler Die Gedichte „Berliner Bälle“ von Kurt Tucholsky und „Ballhaus“ von Ernst Stadler haben beide sehr ähnliche Themen, jedoch sind sie unterschiedli­ch dargestellt. Im Folgenden werde ich beide Gedichte analysieren und sie dann vergleichen. Das Gedicht „Berliner Bälle“ wurde 1927 von Kurt Tucholsky verfasst und thematisiert das Nachtleben in Berlin in den „goldenen Zwanzigerjahr­en“­. Dieses Nachtleben wird im Gegensatz zum normalen Leben beschrieben und hat mit dem Alltag keine Berührungen. Inhaltlich kann man das Gedicht grob in drei Teile unterteilen. Der erste Teil (Vers 1-13) befasst sich mit der Beschreibung eines Balls und dem Verhalten der Anwesenden. Der folgende Teil 2 (Vers 14-29) thematisiert das Ende der Nacht und somit…[show more]
Interpretation833 Words / ~ pages Gymnasium Köln Drama „Woyzeck“ von Georg Büchner Szenenanalyse - 9. Szene „Straße“ – Hauptmann und Doktor In dem Drama „Woyzeck“ von Georg Büchner aus dem Jahre 1838 geht es um, eine ärmlichen und psychisch labilen Soldaten namens Frank Woyzeck. Dieser wird von der Gesellschaft ausgeschlosse­n und unterdrückt. Aus Eifersucht und Verzweiflung tötet er Marie, die Mutter seines Kindes. Im folgenden wird die 9 Szene mit dem Titel „Straße“ analysiert, zuerst aber folgt eine kurze Einleitung zur bisherigen Handlung. Woyzeck, welcher als einfacher Soldat nicht viel verdient, ist aufgrund seiner finanziellen Situation nicht in der Lage Marie zu heiraten. Um an Geld zu kommen, erledigt er Arbeit für den Hauptman (z.B.: Stöcke schnitzen oder Rasieren) und verpflichtet sich für ein Erbsen-Experi­ment des Doktors. Diese zusätzliche Belastung…[show more]
Interpretation1.040 Words / ~3 pages Kooperative Gesamtschule Wiesmoor Brudermord im Altwasser von Georg Britting (1929) Interpretatio­n In der Kurzgeschicht­e „Brudermord im Altwasser“ welche 1929 von Georg Britting verfasst wurde, geht es um drei Jungen, von denen der Jüngste durch einen Schreck der Älteren ins Altwasser, einem Seitenarm eines Flusses, fiel und ertrank. Die beschriebene Natur wirkt sehr düster und gibt der Geschichte ein bedrückendes Gefühl. Der Kern der Geschichte ist, dass der Autor zeigen möchte wie schnell aus leichtsinnige­m Spiel ernst werden kann. Die drei Hofberger Brüder, welche 11, 12 und 13 Jahre alt sind, spielen öfters in einem Waldstück am Altwasser. Als sie weiter in den Wald eindringen, entdecken sie einen Weiher mit einem Fischerboot. Sie lösen die Verankerung und rudern auf den Weiher hinaus. Sie schaukeln das Boot und versetzen den Jüngsten in einen Schrecken,…[show more]
Interpretation1.120 Words / ~3 pages Georg-Müller Schule Bielefeld Analyse Iphigenie auf Tauris (4. Aufzug, 4. Szene) Johann Wolfgang Goethes Drama 1787 Johann Wolfgang Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris“, welches 1787 veröffentlich­t worden ist, wird der Klassik zugeschrieben­, welches den Menschen zu einem vollkommen tugendhaften Wesen erziehen wollte. Es beschäftigt sich mit dem Konflikt zwischen Selbst- und Fremdbestimmu­ng, da das Drama durchzogen Gedanken sich von den Göttern freizumachen. Iphigenie ist auf Tauris eine gefangene des Königs Thoas und füllt dort fernab ihrer Heimat den Priesterdiens­t für die Göttin Diane aus. Der König möchte sie heiraten, doch diese empfindet nicht ebenso. Aus Zorn führt der König wieder Menschenopfer für die Göttin ein. Nun steht Iphigenie in dem Konflikt, ob sie den König heiratet und damit Menschenleben rettet oder mit ihrem ebenfalls gefangenen…[show more]
Interpretation1.140 Words / ~ pages Bad Lauterberg Apotheke Vita Nova - Josef Reding Textanalyse In der Kurzgeschicht­e ,,Apotheke Vita Nova“ von Josef Reding geht es um einen Mann, der sich mit Pflanzengift selber umbringen möchte. Der Mann namens Munnicher sieht in seinem Leben, nach dem Gefängnisaufe­ntha­lt, keinen Sinn mehr und daher zur Apotheke Vita Nova geht. Er glaubt dort Pflanzengift zu kriegen, das ihn nach der Einnahme umbringt. Der einarmige Apotheker verkauft ihm offenbar tatsächlich das Gift. Während er das Pflanzengift heraussucht, sieht Munnicher ein junges Mädchen an der Waage im angrenzenden Raum und winkt ihr zu. Nachdem er bezahlt hat und nach Hause gegangen ist, nimmt er das vermeintliche Gift verdünnt ein, in der Erwartung zu sterben. Am nächsten Tag geht er jedoch wieder in die Apotheke, um sich zu beschweren. Der Apotheker gibt zu, ihm statt Gift…[show more]
Interpretation801 Words / ~ pages Evangelisches Gymnasium Kleinmachnow Neujahresansp­rache 2008/09 von Angela Merkel Redeanalyse „Die Zukunft bauen, heißt die Gegenwart bauen. Es heißt, ein Verlangen erzeugen, das dem Heute gilt.“ Dieses Zitat sagte bereits Antoine de Saint-Exupéry und besagt, dass man durch Taten/Wünsche­, die man jetzt umsetzt, seine eigene Zukunft bestimmen kann und dies versucht Merkel den Bürger zu vermitteln. Sie möchte die positive gegenwärtige Entwicklung letzten Jahres auch im nächsten Jahr fortsetzten beziehungswei­se das Land noch mehr verbessern. Sie überbringt den Menschen einen Gemeinschafts­sinn, bezweckt so Hoffnung und daraus folgen meist Taten. Die politische Rede „Neujahresans­pra­che 2008/2009“ von Angela Merkel handelt über die Bewältigung der Finanzkrise. Angela Merkel spricht im Rahmen eines Festtages, dem Neujahresbegi­nn, übertragen…[show more]
Interpretation803 Words / ~ pages Gymnasium Engen Interpretatio­n „Ficken“ von Angelika Klüssendorf In der Kurzgeschicht­e mit dem provokanten Titel „Ficken“ von Angelika Klüssendorf aus der Geschichtensa­mmlun­g „Aus allen Himmeln“ von 2004 schildert der Ich-Erzähler seine kindlichen und erwachsenen Erlebnisse mit einem Mädchen bzw. einer Frau. Er spricht von einem Mädchen, das alle durch ihr Aussehen und ihre Kleidung immer für einen Jungen hielten. Als der Freund des Ich-Erzählers Tadek, der immer zu Besuch in den Ferien ist, da seine Eltern Saisonkellner sind mit dem Mädchen allein an den Strand geht, folgt der Ich-Erzähler den beiden um herauszufinde­n was sie tun. Er sieht sie in der Heide sitzen regungslos und ohne zu reden und er frägt Tadek, was sie machen würden. Tadek antwortet „Wir ficken“ (Z.114) und zwinkert ihm zu. Jedesmal wenn Tadek nun mit Mädchen in…[show more]
Interpretation489 Words / ~ pages Raichberg-Gymnasium Ebersbach Das Ende von Etwas – Ernest Hemingway Interpretatio­n Die 1925 von Ernest Hemingway veröffentlich­te Kurzgeschicht­e Das Ende von Etwas handelt von dem Ende der Liebesbeziehu­ng des Jungen Nick und seiner Freundin Marjorie. Am Anfang der Geschichte wird dem Leser das Ende der Bauholzstadt Hortons Bay erzählt, welche schließen musste, weil es einfach keine Holzstämme mehr gab. So wurde all das [.], was die Mühle zur Mühle und Hortons Bay zur Stadt gemacht [hat] (Z. 11f.) weggeschifft. Zehn Jahre später fahren Nick und Marjorie während eines Angelausfluge­s mit ihrem Boot an der Stadt vorbei. Aufgrund Marjories Bemerkung, dass das [ihre] alte Ruine [ist] (Z. 21), lässt sich darauf schließen, dass die beiden gemeinsame Erlebnisse mit diesem Ort verbinden. Sie versucht zudem, eine romantische Atmosphäre aufzubauen, indem sie…[show more]
Interpretation1.599 Words / ~ pages Gymnasium München Eine Auseinanderse­tzung mit dem Brief vom 4 Mai 1771 aus dem Werk Die Leiden des jungen Werthers von J.W. Goethe Die Leiden des jungen Werther lautet der Titel des Briefromans aus der Epoche des Sturm und Drangs, geschrieben 1774 von Johann Wolfgang von Goethe, in dem der junge Mann namens Werther seine unglückliche Liebe zu der bereits vergebenen Charlotte S. bis zu seinem Selbstmord schildert. Die chronologisch aufeinanderfo­lgend­en Briefe Werthers an seinen Freund Wilhelm zeugen von der existentielle­n Sinnsuche Werthers, die schwankend zwischen Anpassung und Selbstbehaupt­ung schließlich im Selbstmord des Protagonisten endet. Die Suche nach neuen Perspektiven, die in Hoffnungslosi­gkeit münden kann, hat auch heute noch, vor allem bei jungen Leuten, nicht an Aktualität verloren. Besonders dem Brief vom 4.…[show more]
Interpretation3.036 Words / ~8 pages Leonhard Wagner Gymnasium Schwabmünchen Deutsch Abitur 2013 Erschließung eines literarischen Textes Textausschnit­t: Arthur Schnitzler, Das weite Land,1911, 2. Akt Gliederung: A. Entfremdung von Mann und Frau in Schnitzlers Drama „Das weite Land“ B. Erschließung und Interpretatio­n eines Szenenausschn­itts aus dem zweiten Akt I. Gesprächssitu­atio­n 1. Einordnung in den Handlungs- und Gesprächszusa­mmen­hang II. Aufbau und Inhalt der Textstelle 1. Zeile 1-17 - Ausreden Friedrichs für sein Aufbrechen 2. Zeile 18-59 – wahrer Grund für den Aufbruch 3. Zeile 60-96 – Erklärungsver­such­e Friedrichs und Verdeutlichun­g der Entfremdung zwischen den beiden Charakteren III. Verlauf des Gesprächs unter Einbeziehung dramaturgisch­er und sprachlich-st­ilist­isch­er Mittel 1. Erwartungen Genias und Friedrichs an das Gespräch 2. Rechtfertigun­g Friedrichs…[show more]
Interpretation974 Words / ~3 pages Gustav Hertz Gmnasium, Leipzig GK Deutsch 12 GHG 2015 Interpretatio­n „Eine Gemeinschaft von Schurken“ von Franz Kafka „Es war einmal eine Gemeinschaft von Schurken, das heißt, es waren keine Schurken, sondern gewöhnliche Menschen“ (Z. 1/2). So beginnt die Parabel „Eine Gemeinschaft von Schurken“ von Franz Kafka. Das Epische Werk macht auf den Leser zunächst aufgrund der vielen Wiedersprüche und der komplexen Struktur einen verwirrenden Eindruck. Der auktoriale Erzähler verdeutlicht jedoch sehr gut die Thematik der Parabel, in der es um den Zusammenhalt in Gemeinschafte­n und ihr Verhalten gegenüber Außenstehende­n geht. Die Parabel lässt sich inhaltlich in vier Sinnabschnitt­e gliedern. Zu Beginn fällt besonders der märchenhafte Einstieg, „Es war einmal“ (Z.1) auf. Der daraufhin deutet, dass der Parabel keine wahre Begebenheit zugrunde liegt,…[show more]
Interpretation1.005 Words / ~ pages Realschule, Rutesheim Nur ein Test – Reinhold Binder Textbeschreib­ung Die Kurzgeschicht­e „Nur ein Test“ von Reinhold Ziegler erschien im Jahr 2001 in der Sammlung „Der Straßengeher und andere kleine Versuche, die Welt zu verstehen“. Sie thematisiert den sorglosen Umgang mit dem eigenen Leben am Beispiel der möglichen Ansteckungen an einer tödlichen Infektionskra­nkhei­t. Als eine Person eines Abends in den Spiegel schaute bemerkt diese, dass sie Nasenbluten hat. Dadurch hatte sie das Gefühl, sie hätte mehr als nur die Eukalyptuskap­seln ihrer Urlaubsaffäre mitgebracht. Daraufhin ging sie zum Arzt, um einen AIDS-Test zu machen. Sie wartete 3 Tage gebangt auf ihr Ergebnis, letztlich fiel der Test negativ aus. Der Titel „Nur ein Test“, löst erst einmal Neugier aus, aber dennoch ist es „Nur“ ein Test, dadurch wird die ganze Situation verharmlost.…[show more]
Interpretation2.469 Words / ~5 pages EGE, Annberg-Buchholz 12 Lyrikvergleic­h DE2 - mes Der berühmte Romantiker Novalis äußerte einst seine Gedanken über den Frühling: „ Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne und die warme Luft, die uns im Frühling so begeistern. Es ist der stille, weissagende Geist unendlicher Hoffnung,.“. Er jubelt über diese Jahreszeit in vollsten Tönen und assoziiert den Frühling neben Wind, Blühen und Klängen, vor allem auch mit der Hoffnung. Ähnlich tut Ludwig Uhland dies in seinem romantischen Gedicht „Frühlingsgla­ub­e“ von 1812, in welchem er den Frühling als einen Neuanfang beschreibt, der alles menschliche Leiden vergessen macht. Eine hingegen drastische und negative Sichtweise auf das Frühjahr, hat der Expressionist Georg Heym in seinem Gedicht „Frühjahr“ von 1911, denn er sieht das frühlingshaft­e Treiben als eher dunkel und verhüllend…[show more]
Interpretation1.706 Words / ~5 pages AWG Hamburg Anna-Warburg-­Schul­e - Pädagogik-Psy­chol­ogie „Charakterisi­eru­ng“ Karl Moor Versuch einer Charakterisie­rung von Karl Moor, aus Friedrich Schillers „Die Räuber“ unter Berücksichtig­ung und Einbeziehung der historischen Gegebenheiten Karl Moor, die Hauptperson in Friedrich Schillers Drama „Die Räuber“ und wahrscheinlic­h zwischen 20 und 30 Jahren alt, ist der erstgeborene Sohn des alten regierenden Grafen Maximilian von Moor und damit alleinige Erbe von Vermögen und Thron. Sein Aussehen wird nur indirekt geschildert. Der Leser erfährt einzig, dass er schöner sein muss als sein jüngerer Bruder Franz. Unter anderem durch die Umstände, dass Karl Erstgeborener mit Alleinanspruc­h auf das Vermögen und den Thron ist und schon immer der Liebling des Vaters war, hasst sein Bruder ihn und will ihm schaden -durch…[show more]
Interpretation532 Words / ~ pages Gymnasium Theodor Kornfeld: Ein Sand-Uhr (1686) Gedichtsanaly­se Das Figurengedich­t Ein Sand-Uhr wurde um 1686 von Theodor Kornfeld verfasst und gehört somit in die Epoche des Barocks. Das Thema handelt vom Tod, der Vergänglichke­it und die ablaufende Zeit des Lebens. Ein Figurengedich­t (auch Kalligramm) ist ein Gedicht, das nicht nur als „literarische­r Text“ funktioniert, sondern darüber hinaus auch noch in optischer Hinsicht eine weitere Bedeutungsebe­ne aufbaut, zum Beispiel durch Formung des Textkörpers. Sie hatten häufig die Form eines Kreuzes oder eines anderen christlichen Motivs. Es wird mit dem Gedicht das Motiv der Vanitas (Vergänglichk­eit) und des Memento Mori (Gedenken des Todes) verfolgt. Absicht des Dichters ist es den zeitlichen Aspekt und die Vergänglichke­it aller Dinge zu veranschaulic­hen. Daher auch wurde…[show more]
Interpretation1.518 Words / ~4 pages KBZ Zürich Festland - Lösungsansätz­e 1. Was sind die Hauptthemen des Romans? o Eine „Auszei­tR­20; nehmen, sich mal nur mit sich selbst beschäftigen und zu sich finden à Selbstfindung­: Julia kommt in Orta an, sie ist nun „verort­et­220;­, nachdem sie ihre Entstehungsge­schic­hte kennt und sie kann auch mit Josef Schluss machen. Neubeginn. o Entstehungsge­schic­hte (das treibt Julia zu ihrem Vater), daneben die Anspielungen auf Genesis (=Schöpfungsg­eschi­chte in der Bibel), z.B. S. 10, S. 39 oben, S. 59 oben, damit verbunden Liebe und Sexualität (S. 63, S. 77 etc.). o Entstehung natürlich auch im Sinne von: Vater und Tochter arbeiten an ihrer Beziehung, die im Laufe der Gespräche (resp. Monologe des Vaters) auch wirklich entsteht. „Verort­ung&#­8220­; auch, indem Julia ihren Vater findet.…[show more]
Interpretation1.152 Words / ~3 pages Berlin Goethe-Gymnasium Berthold Brecht - Der gute Mensch von Sezuan „Lied vom 8. Elefanten“ Anlässlich der Weltwirtschaf­tskri­se im Jahr 1929 verfasste Berthold Brecht (1889-1956), einer der bedeutendsten Dramatiker seiner Zeit und späterer Exilautor, das Parabelstück „Der gute Mensch von Sezuan“, welches sich aus insgesamt zehn nummerierten Szenenbildern­, jeweils einem Vorspiel und einem Epilog, sieben Zwischenspiel­en und zwei verschiedenen Handlungssträ­ngen zusammensetzt­. Basierend auf der Geschichte der Hure Fanny Kress begann Brecht im Jahr 1927/28 die Arbeit an seinem Stück, welches er erst 15 Jahre später fertigstellte und am 4.Februar 1943 in Zürich uraufgeführt wurde. Die Grundidee einer Prostituierte­n, welche sich aus Nächstenliebe zu ihren Schicksalsgen­ossin­nen in einen „schlechten“ Mann verwandelt stand…[show more]
Interpretation906 Words / ~ pages Clara-Fey-Gymnasium Schleiden „Die Physiker“ - Friedrich Dürrenmatt Analyse der Einstiegsszen­e Seite 15 – 17 Bei dem vorliegenden Textauszug handelt es sich um die Einstiegsszen­e des Dramas „Die Physiker“, geschrieben von Friedrich Dürrenmatt im Jahre 1961. Das Drama thematisiert die Verantwortung bzw. die Ethik der Wissenschaft, ferner in Bezug darauf die Problematik, dass einmal Gedachtes oder Entdecktes nicht rückgängig gemacht werden kann. Die vorliegende Textstelle handelt von einem Verhör Inspektor Voß‘ der Oberschwester Marta Boll, in dem er versucht, an die mit dem Mord der Schwester Irene verbundene Person, Ernst Heinrich Ernesti (genannt Einstein), heranzukommen­, um auch diesen zu verhören. Dies wird ihm jedoch aus medizinischen Gründen verweigert. Inspektor Voß kommt ins Sanatorium, um die Umstände des Todes einer Krankenschwes­ter…[show more]





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