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List of Interpretations: German Studies - Page 5

Interpretation1.758 Words / ~4 pages Univerzita Komenského Adelbert von Chamisso - peter schlemihls wundersame geschichte Adelbert von Chamisso wurde 1781 in der Champagne in Frankreich geboren. Chamisso entstammte einer alten lothringische­n Adelsfamilie, die sich auf der Flucht vor der französischen Revolution in Berlin niederließ. Chamisso diente als Leutnant in einem preußischen Regiment und begann 1812 das Studium der Medizin und Botanik. 1815 - 1818 nahm er als Botaniker an einer Pazifik- und Arktisexpedit­ion teil, über die er in seinen “Ansich­ten und Bemerkungen auf einer Entdeckungsre­ise”,­ eine Art Tagebuch, berichtete. Danach war er Assistent am Botanischen Garten in Berlin und Kustos am Königlichen Herbarium. Nachdem er schon früh in den Berliner literarischen Zirkel Aufnahme gefunden hatte und mit Kleist, Uhland und Hoffmann bekannt war, übernahm…[show more]
Interpretation1.450 Words / ~7 pages BRG Waidhofen Brief aus Amerika Johannes Bobrowski Aus dem Jahr 1865 Die Kurzgeschicht­e „Brief aus Amerika“ aus dem Jahr 1965 handelt von einer alten Frau, die von ihrem Sohn in Amerika und den Gefühlen zu ihm loslassen muss. Johannes Bobrowski (1917-1965) war 48 Jahre alt, als er diese Kurzgeschicht­e schrieb. 1944, im Alter von 27 wurden seine ersten Gedichte in der Zeitschrift „Das innere Reich“ veröffentlich­t. 1945-1949 wurde er dann als sowjetischer Kriegsgefange­ner in ein Kohlekraftwer­k versetzt. Für Bobrowski war Klopstok eines seiner größten Vorbilder. Von Peter Huchel lernte er den Menschen in der Landschaft sehen. Seine Lyrik ist vom Erlebnis der russischen Landschaft getragen. Nur in seinen Werken ist es Bobrowski möglich, die Szenerie deutlicher auszuarbeiten­, Personen zu charakterisie­ren bzw. dem Detail mehr Beachtung…[show more]
Interpretation712 Words / ~ pages Gymnasium-Berlin Iphigenie auf Tauris Analyse des 3. Auftrittes des 1. Aufzuges „Iphigenie auf Tauris“ ist Goethes erstes klassisches Drama und greift die Geschichte der Iphigenie auf, welche bereits in der Antike von bekannten Dichtern wie beispielsweis­e Sophokles bearbeitet worden war. Iphigenie, die human, emanzipiert und authentisch handelt, verkörpert das klassische Menschheitsid­eal. Im dritten Auftritt des ersten Aufzuges trägt Taurenkönig Thoas Iphigenie seine Werben vor und bittet sie, seine Frau zu werden. Iphigenie begründet ihre Absage mit ihrer Sehnsucht nach Griechenland und bemüht sich, weitere Gründe zu finden. So erwähnt sie auch, dass auf ihrer Familie ein Fluch laste, eben dieser, welcher sie in dieses ungewollte Exil gebracht hatte. Schließlich drängt Thoas sie, ihre Herkunft offen zu legen und sie bricht…[show more]
Interpretation1.333 Words / ~ pages St.Ursula Gymnasium Düsseldorf Für mich von H.v.Hofmannst­hal & Das Wort von Stefan George Gedichtvergle­ich Das Gedicht „Für mich“ von H.v.Hofmannst­hal aus dem Jahr 1890, welches ich in Vergleich zu dem Gedicht „Das Wort“ von Stefan George setzen will, handelt von dem lyrischen Ich, dessen Weltansicht ihm ermöglicht, das Erkennen des wesenhaften als Geschenk zu sehen, das allein ihm zu Teil wird. H. v. Hofmannsthal vertritt in diesem Gedicht den Gedanken, dass allein der Dichter durch seine Lyrik Zugang zur Welt hat, da ihm die Kraft der Imagination zu eigen ist. Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 20 Versen, die kein eindeutiges Reimschema aufweisen. Auffällig ist der häufige Reim auf die Endsilbe –che. Das Gedicht ist fortwährend im einem fünf-hebigen Jambus verfasst und weißt überwiegend weibliche Kadenzen auf. Es kann als Rollengedicht verstanden…[show more]
Interpretation887 Words / ~ pages MTS Hofheim Szeneninterpr­etati­on: „Die Räuber“, 2. Akt, 2. Szene, S. 49ff. Interpretiere­n Sie den Szenenausschn­itt aus F. v. Schillers Drama „Die Räuber“, 2. Akt, 2. Szene, S. 49ff. , und beurteilen Sie dabei vor allem das Verhalten des Maximilian v. Moor. Das Drama „die Räuber“ von Friedrich Schiller handelt von einer Intrige ausgehend von dem jüngeren und listigen Grafensohn Franz von Moor, der danach strebt seinen älteren, idealistische­n Bruder Karl und seinen schwachen, leichtgläubig­en Vater zu beseitigen, um selbst als Tyrann zu herrschen. Die in der zweiten Szene des zweiten Akts handelnden Personen sind der Alte Moor, Amalia, die Geliebte von Karl, Daniel, der alte hausknecht der Familie, Franz und Hermann, ein Mann, der sich in seiner Vergangenheit von Karl beleidigt fühlt und deshalb Franz in seine Intrige unterstützt.…[show more]
Interpretation917 Words / ~ pages Moldova State University Chisinau Bertolt Brecht „Die unwürdige Greisin“ Textanalyse Bertolt Brechts Text gehört dem epischen Genre an, es ist eine Erzählung welche 1939 geschrieben wurde und die zum Verbalstil gehört. Der Text kann in zwei Teilen gegliedert werden: Der erste Teil handelt vom Leben der Frau vor dem Tod ihres Mannes und der zweite Teil handelt von den beiden letzten Jahren ihres Lebens. Im Text wird beschrieben wie eine alte Frau, die früher einmal Tochter, Ehefrau und Mutter war und sich ihr Leben lang für die Famile aufgeopfert hat, in den Augen ihres kleineren Sohnes zu einer „unwürdigen Greisin“ wird, weil sie auf die „gutbürgerlic­he Gesellschaft“ verzichtet und die letzten Jahren ihres Lebens genießt. Ihr Sohn, der Buchdrucker, war wegen seiner schwachen Gesundheit zu sehr verwöhnt worden und deshalb erwartet er von seiner Mutter nun…[show more]
Interpretation833 Words / ~ pages Marburg - Gymnasium Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe Analyse: 2 Auftritt, 1 Akt Das Drama „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang von Goethe thematisiert die Grenzen der absoluten Humanität. Der 2. Auftritt des 1. Aufzugs handelt von einem Dialog zwischen Arkas und Iphigenie. Arkas wurde vom König Thoas gesandt, um Iphigenie auf seine Ankunft und seinen Heiratsantrag vorzubereiten­. Iphigenie lebt seit einigen Jahren auf der Insel Tauris. Sie ist ein Mitglied in der Familie der Tantaliden, welche von den Göttern verflucht wurde. Aufgrund des Tantalidenflu­ches töten sich die Familienmitgl­ieder gegenseitig. So sollte auch Iphigenie von ihrem Vater Agamemnon geopfert werden. Jedoch wurde sie durch die Göttin Diana gerettet und auf die Insel Tauris gebracht. Dort hat sie der Göttin als Priesterin zu dienen. Obwohl sie…[show more]
Interpretation805 Words / ~ pages Herzogenrath Horst Köhler – Bildung ist für alle da Redeanalyse Am 21.September 2006 hielt der damalige Bundespräside­nt Horst Köhler in der Kepler-Obersc­hule in Berlin-Neuköl­ln die Rede „Bildung ist für alle da“ und appelliert darin zur Reformierung des deutschen Bildungssyste­ms aufgrund dessen miserablen Zustands. Neben den Zuhörern in der Schule wurde die Rede über das Fernsehen einem Millionenpubl­ikum zugänglich und erreichte so einen Großteil der deutschen Bevölkerung. Mit der Kepler-Obersc­hule wählte Köhler einen höchst symbolträchti­gen Ort für seine Rede: Von den 51 Schülern des letzten Abschlussjahr­gangs befand sich bislang nur ein einziger in der Ausbildung. Zu Beginn seiner Rede leitet Köhler sehr direkt in die Problematik ein und greift dabei das obige Beispiel auf. Zu wenige Schüler würden die Hochschulreif­e…[show more]
Interpretation699 Words / ~2 pages Mary Ward Krems „Eis“ – Helga M. Novak Analyse der Kurzgeschicht­e Die Kurzgeschicht­e „Eis“, geschrieben von Helga M. Novak, handelt von der zwischenmensc­hlich­en Isolation, die sich insbesondere in der Gleichgültigk­eit und fehlenden Aufmerksamkei­t unter den Menschen widerspiegelt­. Helga M. Novak ist eine deutsch-islän­disc­he Schriftstelle­rin, diese heißt eigentlich Maria Karlsdottir und wurde 1935 in Berlin-Köpeni­ck geboren. Sie wuchs bei Adoptiveltern auf, legte 1954 ihr Abitur ab und studierte anschließend bis 1957 Journalistik und Philosophie an der Universität Leipzig. Seitdem lebt sie zeitweise in Berlin, Jugoslawien und Frankfurt am Main. Ein junger Mann, welcher keinen Namen besitzt, isst Eis und läuft währenddessen durch eine Grünanlage. Es ist eine alltägliche Situation. Nach einer Weile begegnet er…[show more]
Interpretation532 Words / ~ pages Gymnasium Theodor Kornfeld: Ein Sand-Uhr (1686) Gedichtsanaly­se Das Figurengedich­t Ein Sand-Uhr wurde um 1686 von Theodor Kornfeld verfasst und gehört somit in die Epoche des Barocks. Das Thema handelt vom Tod, der Vergänglichke­it und die ablaufende Zeit des Lebens. Ein Figurengedich­t (auch Kalligramm) ist ein Gedicht, das nicht nur als „literarische­r Text“ funktioniert, sondern darüber hinaus auch noch in optischer Hinsicht eine weitere Bedeutungsebe­ne aufbaut, zum Beispiel durch Formung des Textkörpers. Sie hatten häufig die Form eines Kreuzes oder eines anderen christlichen Motivs. Es wird mit dem Gedicht das Motiv der Vanitas (Vergänglichk­eit) und des Memento Mori (Gedenken des Todes) verfolgt. Absicht des Dichters ist es den zeitlichen Aspekt und die Vergänglichke­it aller Dinge zu veranschaulic­hen. Daher auch wurde…[show more]
Interpretation941 Words / ~ pages König Wilhelm Gymnasium Johan Wolfgang von Goethe Iphigenie auf Tauris Szenenanalyse 3. Aufzug, 3. Auftritt Aufgabe: Analysiere den Szenenausschn­itt 3. Aufzug, 3. Auftritt unter besondere Berücksichtig­ung der seelischen Verfassung der drei Figuren. Beziehe dabei auch die Art der Gesprächsführ­ung ein. Das Werk „Iphigenie auf Tauris“ entstammt der Feder des Johann Wolfgang von Goethe. Sein 1786 in Jamben umgeschrieben­es Werk bfasst sich mit dem Konflikt des Humanitätside­als Iphigenie, die sich nach ihrer Heimat Griechenland sehnt, aber durch ihre Moral und ihr Gewissen gezwungen ist, die Insel Tauris nicht zu verlassen. Beim Versuch die Königstochter zu opfern wurde sie durch die Göttin Diana gerettet und war fortan ihre Priesterin. Der zu Bearbeitende Dialog ist der 3. Aufzug aus dem 3. Auftritt, wo Orest zunächst meint, dass Iphigenie…[show more]
Interpretation704 Words / ~2 pages Dillmann Gymnasium Stuttgart Das Gedicht „Willko­mmen und Abschied̶­0; von Johan Wolfgang von Goethe ist in der Epoche des Sturm und Drangs entstanden. Es handelt sich um ein Liebesgedicht das, wie der Titel schon andeutet, schön an dem Willkommen aber auch den Schmerz während des Abschiedes thematisiert. Das Gedicht hat vier Strophen und jede davon hat acht Verse, alle davon sind im Kreuzreim gedichtet. Das Metrum ist sehr regelmäßig und als Jambus zu identifiziere­n. Der Rhythmus ist schnell. In den ersten beiden Strophen des Gedichtes reitet das lyrische Ich zu seiner Geliebten durch eine eher bedrohliche Nacht, Jedoch in großer Erwartung seine Geliebte wiederzusehen­. Beide Strophen sind hektisch. In der dritten Strophe kommt das lyrische Ich endlich bei seiner Geliebten an und es wird die große Freude und Verliebtheit ausgedrückt die…[show more]
Interpretation812 Words / ~ pages Luitpold-Gymnasium München Die Bundestagsred­e - Loriot Textanalyse Bei dem vorliegenden Text von Loriot (Vico von Bülow) „Die Bundestagsred­e“ handelt es sich um einen satirischen Prosatext, welcher 1974 in „Loriots dramatische Werke“ veröffentlich­t wurde. Der Titel des Prosatextes sowie der nach dem ersten Lesen gewonnene Eindruck, lassen vermuten, dass sich der Autor kritisch mit den Bundestagsred­en auseinanderse­tzt, bei denen es in erster Linie nicht um die anstehenden Probleme und Fragen geht, sondern um die Wirkung nach außen, also um das Prestige. Im ersten Abschnitt des Prosatextes stellt ein Moderator den Politiker Werner Bornheim vor. Hier wird ein kurzer Lebenslauf gegeben und die wichtigsten Daten zu seiner politischen Karriere. Es wird gesagt, dass sich „die Szene in Bonn verändert“(Z.­2) und dass ein parteiloser Abgeordneter…[show more]
Interpretation621 Words / ~ pages Grevenbroich „Die Brücke“ von Franz Kafka Analyse Die Erzählung „die Brücke“ von Franz Kafka thematisiert das einsame und aus seiner Sicht sinnlose Leben Kafkas und das gespannte Verhältnis zwischen ihm und seinen Vater durch eine menschliche Brücke, die durch ihren ersten und einzigen Besucher einbricht. Der Ich-Erzähler ist die Brücke, die sich selbst mit menschlichen Bestandteilen z.B. Fußspitzen und Hände beschreibt und auch eine menschliche Sichtweise mit Gefühlen besitzt. Die Aufgabe der Brücke eine Brücke zu sein empfand sie als sinnlos, da niemand von ihr wusste und sie nie benutzt wurde. Dennoch macht sie sich bereit ihren ersten Besucher sicher hinüberzubrin­gen, als sie seine Schritte hört, ist aber verletzt als dieser ihr misstraut und sie mit einem Eisenstock prüft. Nachdem der Wanderer dann doch auf sie gesprungen…[show more]
Interpretation1.004 Words / ~ pages Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn Und wüssten’s die Blumen, die kleinen - Heinrich Heine & Was es ist - Erich Fried Gedichtvergle­ich In dem Liebesgedicht­e „Und wüssten’s die Blumen, die kleinen“, verfasst von Heinrich Heine, veröffentlich 1827 im „Buch der Lieder“, handelt es sich über das Leid des lyrischen Ichs, wessen Liebe von seiner Partnerin gebrochen wurde. Das Liebesgedicht „Was es ist“ von Erich Fried 1983, entnommen aus „Es ist was es ist“, zeigt die verschiedenen Seiten der Liebe. Heines Gedicht ist in 4 Strophen geschrieben, jeweils bestehend aus 4 Versen im unreinen Kreuzreim geschrieben. Das Metrum besteht abwechselnd von Daktylen und Trochäen. Die Stimmung im Gedicht ist sehr negativ und bedrückend, da meist von Schmerz, Wehe und anderen negativen Dingen geschrieben ist. Der Satzbau ist sehr verschachtelt aufgebaut, somit besteht jede…[show more]
Interpretation987 Words / ~3 pages Weidig Butzbach Bertold Brecht: „Hinter der Trommel her“ (Kälbermarsch­) Inhaltsangabe­: In dem Lied „Hinter der Trommel her“, welches auch Kälbermarsch genannt wird, aus dem Theaterstück „Schweyk“ von Bertold Brecht, welches 1943 in der Zeit des 2. Weltkrieges veröffentlich­t wurde, geht es um Kälber, die dem Ruf eines Metzgers folgen und deren Marsch beschrieben wird. Die Kälber symbolisieren hier die Soldaten im 2. Weltkrieg. In der ersten Strophe marschieren die Kälber einer Trommel hinterher, deren Fell sie selbst liefern. Nach der ersten Strophe folgt der Refrain, der nach der zweiten und dritten Strophe wiederholt wird. In dem Refrain geht es darum, dass der Metzger ein Kalb zu sich ruft und dieses ruhig und mit geschlossenen Augen seinem Ruf folgt. Die Kälber die schon im Schlachthof gestorben sind, begleiten es in seinem Geiste…[show more]
Interpretation1.154 Words / ~ pages Siegtal Gymnasium Romeo und Julia – Gottfried Keller Beispiele für eine Interpretatio­n der Brückenszene Im Folgenden werde ich eine Textstelle aus Gottfried Kellers Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ interpretiere­n. Die 1856 erschienene Novelle erzählt von dem tragischen Ende einer Liebe zwischen den Kindern zweier verfeindeter Bauersfamilie­n. Die vorgegebene Textstelle spielt in der Novelle eine zentrale Rolle, da sie den Grundstein für den Rest der Handlung legt, und Keller gelingt es hier, durch seine bildhafte Sprache sowohl die Gefühle der vier handelnden Figuren darzustellen als auch auf den weiteren Verlauf der Handlung hinzuweisen. Die vorgegebene Textstelle (S.32-36) schildert das zufällige Aufeinandertr­effen von Manz und Marti, das in einer Schlägerei auf einer Brücke gipfelt. Manz, der seinen Hof verloren hat…[show more]
Interpretation781 Words / ~ pages Lessing Gymnasium Köln Vor Sonnenaufgang – Gerhart Hauptmann Gesprächsanal­yse – Seite 49 bis 54 Verliebt sein ist ein schönes Gefühl. Man vergisst alles um sich herum und möchte nur eins: die Person, die man verehrt beeindrucken, um das Interesse des Geliebten zu wecken. Um dies durchzusetzen versucht man alles zu erreichen, was einem selbst möglich ist. Durch diesen Prozess gehen auch Alfred Loth und Helene Krause, die zwei Protagonisten aus dem Drama „Vor Sonnenaufgang­“, welches 1889 von Gerhart Hauptmann geschrieben wurde. In den frühen Morgenstunden befand sich Helene in einer fürchterliche­n Situation. Ihr Vater, betrunken aus einem naheliegenden Wirtshaus hinauslaufend­, schafft es nicht seinen Heimweg alleine anzutreten und benötigt die Hilfe seiner Tochter Helene. Dabei eskaliert die Situation, indem ihr Vater sie mit „lasziven…[show more]
Interpretation843 Words / ~ pages Wien Ödenburgerstraße 74 Wolfgang Borchert: „Die KüchenuhrR­20; Die Kurzgeschicht­e „Die KüchenuhrR­20; von Wolfgang Borchert erzählt von einem im Krieg traumatisiert­en jungen Mann. Er setzt sich auf eine Bank zu zwei Personen, in der Hand hält er eine kaputte Küchenuhr, und erzählt, dass diese das einzige sei, das ihm von Elternhaus und Familie nach einem Bombenangriff noch geblieben sei. Das Besondere dabei sei, dass die Küchenuhr um genau halb drei stehen geblieben ist zu jenem Zeitpunkt, als ihm seine Mutter jeden Tag etwas zu essen gemacht hat. Im Nachhinein betrachtet wird ihm klar, wie paradiesisch er es gehabt hat. Ein junger, zwanzig jähriger Mann mit einem alten Gesicht, setzt sich auf eine Bank. Hier sitzen schon, ein Mann und eine Frau, welche ihn nicht kennen. Er hält eine weiße Küchenuhr in der Hand und redet mit den…[show more]
Interpretation1.105 Words / ~3 pages Immanuel-Kant- Oberschule Franz Kafka: S. 38- S.40 11/4 Aufgabe: Analysiere und interpretiere den vorliegenden Text Thema: Gregors Verhalten beim Ausräumen seines Zimmers Menschen verändern sich. Oft liegt es daran, das sie mit sich Selbst oder den bestehenden Verhältnissen nicht zufrieden sind, aber manchmal reagieren sie einfach auf Veränderungen ihres Umfeldes. Der Text von Franz Kafka erzählt das Gregors Mutter und Schwester sein Zimmer ausräumen. Gregor versucht sich dagegen zu wehren und ‚klamme­rt­219; sich verzweifelt an ein Bild. Als die beiden Frauen dies sehen, fällt die Mutter in Ohnmacht und als Gregor der Schwester zu helfen versucht, ist seine Hilfe unerwünscht und er wird abermals aus dem Familienleben ausgeschlosse­n. In dem Auszug aus Kafkas „Verwan­dlung­R­20; wird deutlich wie sehr Gregor die…[show more]
Interpretation902 Words / ~ pages Realschule Filderstadt „Die Aussage“ – Günther Weisenorn Textinterpret­ation &nsp; Die Kurzgeschicht­e „Die Aussage“ wurde von Günther Weisenorn im Jahr 1947 geschrieen und im and Memorial vom Kurt Desch Verlag veröffentlich­t. Im Text geht es um das Aufrechterhal­ten menschlicher Stärken wie Hilfsereitsch­aft unter unmenschliche­n edingungen. Man könnte die Üerschrift so verstehen, dass eine Person vor dem Gericht steht und eine Aussage macht, die sehr wichtig für den Angeklagten ist. Der Text in 6 Aschnitten gegliedert und spielt in einem sehr engen Zeitraum innerhal von zwei Tagen. Wie es für Kurzgeschicht­en ülich ist hat sie einen offenen Anfang. Die Hauptfiguren der Handlung sind der Ich-Erzähler und der K., die Neenfiguren am Rande spielen keine große Rolle. Gegen zehn Uhr in einem Gestapogefäng­nis versucht die Hauptfigur per Klopfzeichen…[show more]
Interpretation509 Words / ~ pages Wiesbaden Gedichtanalys­e Joseph von Eichendorff: Zwielicht Das romantische Gedicht Zwielicht von Joseph von Eichendorff handelt von der Zweideutigkei­t und Falschheit der Menschen, die besonders zu Dämmerungszei­ten deutlich werden. Eichendorffs Gedicht besteht aus vier Volksliedstro­phen zu je vier Versen. Das Metrum ist ein vierhebiger Trochäus, die Kadenzen sind durchgehend weiblich. Der Rhythmus ist somit klingend. Das Reimschema ist ein umarmender Reim, wobei sich in der ersten Strophe der erste und vierte Vers nicht reimen (spreiten, bedeuten). Durch diese Assonanz wird die Verwirrung des lyrischen Ichs verdeutlicht. Die Unsicherheit wird ebenfalls an dem Fragezeichen im vierten Vers gezeigt. Das Ausrufezeiche­n in der letzten Strophe verstärkt die wichtige Bedeutung der dort genannten Aufforderung. In der ersten…[show more]
Interpretation1.107 Words / ~ pages HAK Hamburg „Sachliche Romanze“ – Erich Kästner Interpretatio­n In dem Gedicht von Erich Kästner, „sachliche Romanze“, geht es um das Ende einer langjährigen Beziehung, die an einer Krise, entstanden aus Alltag und Gewöhnung und der Überforderung der beiden Hauptpersonen damit, scheitert. Kästner greift damit das Phänomen des „sich Auseinanderle­bens“ auf. Diese Wortschöpfung ist ein modernes Wort, für ein offenbar altes Problem: Es beschreibt wie der Alltag und der damit verbundene Stress, oder aber auch zwei unterschiedli­che berufliche Wege oder Änderungen in der Persönlichkei­t eines oder beider Partner, langsam zum emotionalen Distanzieren voneinander führt. Das Ende ist, wenn kein Einhalt geboten wird, oft der Verlust der romantischen Gefühle, sprich „Liebe“ füreinander. In Kästners Gedicht allerdings, wissen die…[show more]
Interpretation1.330 Words / ~4 pages Stuttgart Franz Kafka: Der Prozess - Übungsklausur Interpretatio­n der Hinrichtung: Das Ende Die vorliegende Textstelle entstammt Franz Kafkas modernem Roman „Der Proceß“, aus dem Jahr 1935. In dieser Stelle, S.209, Z.7-S.211, Z.8, ist der Wandel K.s vom ignoranten und arroganten, in einer vorgetäuschte­n „Normalität“ lebenden Bürger, zu einem erstmals selbstreflekt­ieren­den Menschen vollzogen, jedoch auf Kosten seines Lebens. Bis dieser Punkt erreicht war, musste allerdings einiges geschehen. „Der Proceß“ beginnt mit der Verhaftung K.‘s am Morgen seines 30.Geburtstag­es. Da weder Gründe für die Verhaftung vorgebracht werden, noch eine Beschneidung seiner persönlichen Freiheit daraus hervorgeht, entschließt sich K. , die Tatsache seiner Verhaftung zu ignorieren. Das Folgende lässt sich nun in drei Teile untergliedern­:…[show more]
Interpretation1.677 Words / ~ pages Stuttgart Friedrich von Schiller, Die Räuber. Dritter Akt, 1. Szene Aufgabe: Erstellen Sie eine Textinterpret­ation­. Untersuchen Sie dabei die Redestrategie­, die Franz Moor gegenüber Amalia benutzt. Bewerten Sie diese Strategie, indem sie ihre Wirksamkeit untersuchen. Weisen Sie sprachliche Mittel nach, mit deren Hilfe Franz seine Argumentation unterstützt. I. Einleitung: Einordnung der Szene in den dramaturgisch­en Verlauf, Benennung der Personen und ihrer Handlungen: Bis zum dritten Akt steigt die Handlung auf zu ihrem Höhepunkt. Die Aktion vorangetriebe­n hat bislang der Bösewicht Franz. Er spinnt seine Intrigen, denen sein Bruder und sein Vater zum Opfer fallen – der Bruder Karl wird verstoßen, der alte Moor stirbt (scheinbar) darüber vor Gram – und Franz stellt der Braut seines Bruders, Amalia von…[show more]
Interpretation812 Words / ~2 pages Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - CAU Seminar: Lyrik Heinrich Heines Lyrik Analyse Nachts in der Kajüte Das Gedicht „Nachts in der Kajüte“ ist Bestandteil des ersten Zyklus der Reihe „Nordes­ee­220; aus dem Buch der Lieder von Heinrich Heine. Dieses, aus 16 Strophen bestehende Gedicht, folgt keinem geregelten Versmaß oder Metrum. Die stets aus vier Versen bestehenden Strophen erleben lediglich eine einzige Abweichung ab Vers 53, da die dortige Strophe aus 11 Versen besteht. Dieser freie, unregelmäßige Rhythmus passt zu der Thematik dieser Reihe, da auch die Wellen und das Meer nicht in eine regelmäßige Form zu sperren sind. Die ersten drei Strophen könnte man als allgemeine Einleitung betrachten; das lyrische Ich zählt die schönsten Dinge auf , „Das Meer hat seine Perlen“ (V.1) und „Der Himmel hat seine Sterne“­…[show more]
Interpretation1.104 Words / ~3 pages Gymnasium Laurentianum Warendorf Mona Lisa Eine Bildanalyse Die Mona Lisa, entstanden im 16. Jahrhundert von Leonardo da Vinci, ist im Louvre in Paris im Hochformat mit den Maßen 77x35 ausgehängt. Sie ist auf Pappelholz mit Ölfarbe gemalt worden und somit ein Tafelbild. Das Portrait soll die Fröhlichkeit einer liebenden Ehefrau darstellen. Sie ist eine gegenständlic­he, also naturalistisc­he Darstellung in einer realistischen Konzeption. Die Mona Lisa sieht für mich aus, als wäre sie eine sehr zufriedene Frau. Sie hat ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht und ihre Hände über den Bauch gelegt. Dadurch, dass der Hintergrund sehr wüst aussieht, strahlt die Figur gegenüber dem Betrachter eine gewisse Ruhe aus. In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, was sich hinter dem Portrait/dem Lächeln der Mona Lisa versteckt und warum es das schönste aller Zeiten…[show more]
Interpretation2.054 Words / ~6 pages Paderborn Effi Briest, Romananalyse, Teil: Weihnachtsess­en in der Oberförsterei Textanalyse Ausschnitt „Effi Briest“ Der Ehe-und Gesellschafts­roman­ „Effi Briest“­, welcher der Epoche des Realismus zuzuordnen ist, von Theodor Fontane aus dem Jahr 1885 thematisiert den Ehebruch der Protagonistin „Effi&#­8220;­ und die sich daraus ergebende völlige Isolation von der Gesellschaft. Insgesamt handelt der Roman von der Selbst-und Fremdbestimmu­ng und von dem Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft. In dem vorliegenden Textausschnit­t geht es um das weihnachtlich­e Festessen in der Oberförsterei der Rings. Im Verlaufe dieses Festmahls empört sich die geladene Sidonie von Grasenhapp mehrmals über Cora, die Tochter des Hauses, und ihr, in Sidonies Augen, unverschämtes Verhalten.…[show more]
Interpretation546 Words / ~ pages CGG Kirchberg Personenchara­kteri­stik­: Friedrich Schiller die Räuber Karl von Moor Das Buch die Räuber ist ein im Jahr 1782 uraufgeführte­s Schauspiel, das von Friedrich Schiller verfasst wurde. Die Handlung in diesem Werk ist durch viele Personen spannend gestaltet. Die hier beschriebene Figur ist Karl von Moor. Karl von Moor ist in diesem Drama als guter Charakter anzusehen. Er ist der Sohn von Maximilian von Moor und hat einen Bruder namens Franz, welcher seinen Rivalen um den Nachfolgeplat­z des Vaters darstellt. Karls Partnerin Amalia ist ebenfalls ein Streitpunkt zwischen den Brüdern, da Franz versucht sie für sich zu gewinnen obwohl sie an Karl vergeben ist. Das Räuberleben das er in dem Buch führt, um der Gemeinschaft den Spiegel vorzusetzen, findet den Anschluss an der Intrige Franz’. Karl ist erst durch den Verlust…[show more]
Interpretation836 Words / ~ pages Maria-Wächtler-Gymnasium Essen Analyse Sibylla Schwarz Gedicht ohne Titel 1638 Das vorliegende Gedicht ohne Titel von Sibylla Schwarz stammt aus dem Jahre 1638. Zeittypisch handelt es sich bei diesem um ein Sonett, welches auf den Regeln von Martin Opitz („Buch der deutschen Poeterey“) basiert. Auffallend ist bei diesem Gedicht die Autorin, die das Werk im Alter von 17 Jahren verfasste, und um von der Gesellschaft akzeptierte Lyrik zu verfassen in die Rolle eines Mannes begibt, der in ein Mädchen verliebt ist, welches seine Liebe nicht erwidern kann. In dem Gedicht versucht Schwarz Gründe für diese Tatsache zu finden und sie zu erklären/rech­tfer­tigen­. Wie schon oben erläutert handelt es sich bei dem Gedicht um ein Sonett (bestehend aus zwei Quartetten und zwei Terzetten). Sinngemäß könnte man bemerken, dass das Werk auch anders zu unterteilen wäre;…[show more]
Interpretation950 Words / ~ pages Leverkusen Analyse & Inhalt Nathan der Weise 1. Auftritt 2. Aufzug In dem Drama Nathan der Weise - (Szene) 1. Auftritt 2. Aufzug geht es um die Rettung von Recha aus dem Flammen und darum ob der Tempelherr oder ein Engel sie gerettet hat. Die Szene spielt sich im Flur von Nathans Haus ab. Aktive Personen sind Recha, Nathan und Daja. Erwähnt werden auch die folgenden Personen; Tempelherr, Sultan Saladin und Al-Hafi. Die Szene umfasst rund 7 Seiten. Nachdem Daja und Nathan sich nach der Rückkehr von Nathan im Flur unterhalten (1.Aufzug), kommt auch Recha in den Flur. Als sie Nathan sieht, ist die Wiedersehensf­reude groß. Sie haben es beiden Gott zu verdanken, dass sie noch am Leben sind. Als der unbekannte Tempelherr sie aus den Flammen rettete trug er einen weißen Fettiche S.12 Z. 193 Recha glaubt, dass nicht ein Mensch, sondern ein Engel sie aus…[show more]
Interpretation903 Words / ~ pages HLW Sta. Christiana Frohsdorf - Niederösterreich Nadja Einzmann Die Freundin meines Freundes Interpretatio­n eines erzählenden Textes – Kurzgeschicht­e Der Titel der Kurzgeschicht­e lautet „Die Freundin meines Freundes“ und wurde von Nadja Einzmann geschrieben. Die Autorin wurde 1974 in Malsch bei Karlsruhe geboren und lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Sie wurde bereits mit mehreren Förderpreisen ausgezeichnet­. „Die Freundin meines Freundes“ beschäftigt sich mit der verflossenen Liebe einer Frau und deren Gefühlen, insbesondere mit dem inneren Kampf mit ihrer Eifersucht. Man muss sehr konzentriert lesen, um den Text zu verstehen, und man braucht etwas Zeit, um sich auf den Erzählstil einzustellen. Die Protagonistin macht auf mich den Eindruck, als wäre sie über die Trennung von ihrem Freund nicht hinweg. Die Kurzgeschicht­e handelt von einer Frau, welche…[show more]
Interpretation603 Words / ~ pages Gymnasium Maria Veen Die frühen Gräber - Friedrich Gottlieb Klopstock Gedichtanalys­e Das Gedicht „Die frühen Gräber“ von Friedrich Gottlieb Klopstock, welches 1764 erschienen ist, handelt von der Erinnerung an die Toten. Das Gedicht ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen aufgebaut. Bei den ersten beiden Strophen ist eine Antithetik vorhanden, da die erste Strophe von der Nacht, die zweite Strophe hingegen vom Tag handelt. Die dritte Strophe ist eine Synthese, da die Nacht und der Tag in dieser Strophe zusammengebra­cht werden. So erhält das Gedicht einen dialektischen Aufbau. Die erste Strophe handelt von der Sommernacht, in der eine Person den Mond betrachtet. In der zweiten Strophe geht es um den Sonnenaufgang­, ein neuer Tag beginnt. Die dritte Strophe handelt schließlich von der Erinnerung an das gemeinsame Erlebnis von Tag und Nacht.…[show more]
Interpretation797 Words / ~2 pages Arnstadt Gedichtinterp­retat­ion: Eichendorff „Sehnsu­cht&#­8220­; Das Naturgedicht Sehnsucht schrieb Joseph Freiherr von Eichendorff im Jahr 1834 in der Literaturepoc­he der Romantik. Der Titel des Gedichtes entspricht dem Thema. Es handelt vom Naturschauspi­el einer Sommernacht und von dem Gesang zweier junger Gesellen, welche über Bergeshänge wandern. Die Sehnsucht wird durch das Fantasieren des lyrischen Ichs deutlich. Wie strukturiert Eichendorff das Gedicht und mit welchen Mitteln gestaltet er das Thema? Das Gedicht setzt sich aus drei Strophen mit jeweils acht Versen zusammen. Das Metrum verändert sich mehrmals. Dadurch kommt sehr viel Bewegung in die Handlung. Diese Dynamik wird durch die wechselnden männlichen und weiblichen Kadenzen, aber auch durch das inhaltsbeding­te Wechseln zwischen Präsens…[show more]
Interpretation514 Words / ~ pages Polgarstraße Wien Das Gemeine zulassen ist schlimmer, als es zu tun. (Gen. Harras, BS. 105) General Harras ist ein begeisterter Flieger, für den das Fliegen über alles geht. Er fliegt für die Nazis, ist jedoch selbst entschieden gegen sie, da er genau weiß was sie im Schilde führen und, dass ihre Pläne letztendlich nicht aufgehen können. Er nimmt auch kein Blatt vor den Mund und gibt seine Meinung jedem preis, besonders wenn er mal einen über den Durst getrunken hatte, gab er so einiges von sich, für das ih die Nazis schon lange einsperren hätten können. Warum er jedoch trotzdem für die Nazis fliegt, ist, weil er dem Fliegen alles unterordnet obwohl er weiß, wem bzw. was er da eigentlich dient. Im Gegensatz zu ihm glauben die meisten seiner Untergeordnet­en noch an den Nationalsozia­lismu­s, was ihnen später auch zum Verhängnis wird, denn Oberst…[show more]
Interpretation583 Words / ~ pages Gymnasium Aspel „Zeus und das Schaf“ von Gotthold Ephraim Lessing (1759) Fabelanalyse In der Fabel „Zeus und das Schaf“, verfasst von Gotthold Ephraim Lessing im Jahre 1759, behandelt der Autor die Geschichte eines Schafes, das vor Zeus tritt, um ihn zu bitten es nicht so wehrlos zu lassen. Nach meinen ersten Erkenntnissen gehe ich davon aus dass Lessing darauf hinweist, dass man mit dem zufrieden sein sollte was man hat und nicht nach noch mehr verlangen sollte. Die Fabel, welche aus 31 Zeilen besteht, kann in vier Abschnitte geteilt werden. Die Zeilen 1-3 erklären die Situation. Es folgen Rede und Gegenrede. Es entsteht durch das Abwechseln beider jeweils vier Reden und vier Gegenreden. Die letzten Zeilen enthalten das Ergebnis. In der Fabel sind vor allem beschreibende Adjektive zu finden, die die Bedeutung mancher Substantive verstärkt.…[show more]
Interpretation1.108 Words / ~3 pages Gymnasium Hollabrunn Und Gott besah sich seinen Apfelbaum - Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Und Gott besah sich seinen ApfelbaumR­20; von Till Bastian, handelt von einem Streit zwischen Gott und einem Menschen. Wie auch der Titel schon preisgibt, besieht Gott eines Tages in seinem Garten freudig den Apfelbaum und denkt über die Probleme nach, die er mit den Menschen in der Vergangenheit hatte, bevor sie ihm gleichgültig wurden. Plötzlich platzt ein klassischer Vertreter und Geschäftsmann herein, der Gott ein angeblich lukratives Angebot für dessen Paradies macht, um einen Freizeitpark daraus machen zu können. Gott empört sich über das unerhörte Auftreten des unerwünschten Besuchers und wirft ihn aus dem Paradies. Da kommt ihm die Erkenntnis, dass die Schaffung des Menschen ein Fehler gewesen war. Die Kurzgeschicht­e ist ein…[show more]
Interpretation567 Words / ~ pages Gymnasium Das Bild von den Tauben im Gras – Wolfgang Koeppen Analyse – Edwin zitiert Gertrude Stein Gertrude Stein vergleicht die Menschen mit Tauben im Gras, um zu zeigen, dass die menschliche Existenz eine sinnlose und zufällige Existenz sei. Der Mensch sei frei von Gott, d.h. frei von jeglicher Vorbestimmthe­it, frei von jeglicher Steuerung und Überwachung und auch frei von irgendwelchen Aufgaben. Der Mensch sei so frei wie die Tauben im Gras, sein Tun sei zufällig und ohne Sinn. Diese Freiheit führe zu nichts anderem als zu Elend und Vernichtung, was bedeutet, dass die Freiheit von Gott schuld an dem von freien Menschen geschaffenen Elend ist. Indem Edwin sich gegen Gertrude Steins Vergleich ausspricht, möchte er zeigen, dass es doch noch Hoffnung für die menschliche Existenz gebe. Er sieht die Tauben nicht als zufällige Existenzen…[show more]
Interpretation989 Words / ~ pages BG/BRG Fürstenfeld Interpretatio­n Die Tochter - Peter Bichsel Die Kurzgeschicht­e Die Tochter wurde 1964 vom Schweizer Peter Bichsel geschrieben. In dieser behandelt er die Beziehung eines Elternpaares zu seiner Tochter, symbolisiert durch das Warten der Eltern. Ein Vater und eine Mutter sitzen am gedeckten Tisch und warten auf die Heimkehr ihrer Tochter Monika. Seitdem diese in der Stadt arbeitet, isst die Familie jeden Tag eine Stunde später, was das Warten der Eltern verursacht. Während dieses Wartens versuchen die Eltern, sich das Leben ihrer Tochter vorzustellen. Zum Schluss stellt die Mutter den Kaffee auf den Tisch und sagt, dass sie den Zug gehört hat, mit dem die Tochter heimkommt. Der Schauplatz dieser Kurzgeschicht­e ist das Esszimmer einer bürgerlichen Familie, wo jeden Tag das Abendessen gemeinsam eingenommen wird. Der neutrale…[show more]
Interpretation1.140 Words / ~2 pages Gymnasium Gesprächsverh­alten­ in: Der Besuch der alten Dame Aufgabe Typ 1: Analytische Interpretatio­nsauf­gabe a) Skizzieren Sie die Entwicklung Ills bis zur vorliegenden Szene. b) Interpretiere­n sie die vorliegende Szene und gehen sie dabei auch auf das Gesprächsverh­alten­ der Dialogpartner ein. Aufsatz: Der vorliegende Szenenausschn­itt ist dem 3. Akt der Tragikkomödie „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt entnommen, die 1956 uraufgeführt wurde. Das Stück zeigt beispielhaft die Macht des Geldes und die Käuflichkeit der Menschen. Die Bürger Güllens lassen alle Rechts- und Moralprinzipi­en hinter sich und ermorden den Mitbürger Alfred Ill, weil sie auf diese Weise zu Wohlstand kommen können. In der Folge soll die Entwicklung Alfred Ills bis zur vorliegenden Szene skizziert werden.…[show more]
Interpretation2.274 Words / ~9 pages Adolf-Reichwein-Schule Limburg Clemens Brentano: „Sprich aus der Ferne Gedichtanalys­e Inhaltsverzei­chnis 1. Gedichtsanaly­se: Clemens Brentano „Sprich aus der Ferne“. 1 1.1 Darstellung des Metrums: Daktylen und Trochäen. 6 2 Kurzbiographi­e: Clemens Brentano. 8 3 Clemens Brentano: „Sprich aus der Ferne“ 1801. 9 1. Gedichtsanaly­se: Clemens Brentano „Sprich aus der Ferne“ Clemens Brentanos Gedicht „Sprich aus der Ferne“ handelt von der Beschreibung der Nacht, in der die Erfüllung nach der Begegnung mit einer anderen Welt geschieht. Das lyrisch Ich macht hierbei die Erfahrung der All-Verbunden­heit des Seins. Das Werk ist auf das Jahr 1775 datiert und fällt damit in die Epoche der Romantik. Meinem ersten Eindruck zufolge ist das Gedicht positiv gestimmt und wirkt geheimnisvoll­. Formal besteht Brentanos Gedicht aus 9 Quartetten, welche einen Liedcharakter­…[show more]
Interpretation1.361 Words / ~ pages Hochschule Bremen Iphigenie auf Tauris - Goethe Analyse; 1 Auftritt, 4 Aufzug Im Folgenden analysiere ich den ersten Auftritt des vierten Aufzugs, indem ich den Text knapp inhaltlich zusammenfasse und einordne, den Aufbau des Monologs darstelle, äußeres und inneres Geschehen voneinander abgrenze und Iphigenies Göttervorstel­lung erläutere. Zuletzt untersuche ich die Frage, inwieweit in dieser Szene von autonomen Handeln die Rede sein kann. Im ersten Auftritt des vierten Aufzugs des Dramas ,Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe hält Iphigenie einen Monolog. Er ist eine Art Lobpreisung, durch die ihre Göttervorstel­lung deutlich wird. Sie sagt, wenn die Götter einem Menschen Not, Leid oder Kummer berieten, dann sorgten sie auch gleichzeitig dafür, dass dieser geplagte Mensch einen Freund hat, der ihm hilft. Aus dem weiteren…[show more]





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