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List of Interpretations: German Studies - Page 38

Interpretation581 Words / ~ pages Hak Bregenz Wolf Biermann: Wann ist den endlich Frieden (1968) Das Gedicht „Wann ist denn endlich Frieden“ von Wolf Biermann, erschienen im Jahr 1968 erweckt den Eindruck von Hoffnungslosi­gkeit­. Bereits der Titel des Gedichts lässt vermuten, dass die Aufregung des Dichters sich auf das unfriedliche Leben überall auf der Welt bezieht. Der Aufbau des Gedichts ist ungewöhnlich: Es ist kein Sonett da es aus zwei regelmäßigen Strophen mit jeweils 4 Versen besteht und zwei unregelmäßige Bereiche beinhaltet. Dieser ungewöhnliche Teil vom Gedicht wird Refrain genannt. Wolf Biermann schreibt auch Lieder, das ist der Grund warum er in seinem Gedicht ein Refrain einbaut. Dieser besondere Teil beginnt immer mit dem Wort „ES“, der darauf hindeutet, dass bei dieser Problematik jeder angesprochen wird und dass der Autor es Allgemein meint.…[show more]
Interpretation585 Words / ~ pages BG/BRG Kirchengasse Graz 8B 15.4.2018 Interpretatio­n Der mediale Einfluss auf den Krieg wird von Tag zu Tag größer. Dabei hat die Berichterstat­tung von Kriegsschaupl­ätze­n allerdings nicht immer den Informationsg­ehalt an vorderster Stelle, sondern oftmals der Profit, der aus diesen Berichten gemacht wird. Diese Thematik behandelt das Drama „Die letzten Tage der Menschheit“, erschienen im Jahr 1922 im Epilog „Die letzte Nacht“, von Karl Kraus. Zwei Kriegsbericht­ersta­tter finden einen schwer verwundeten Soldaten auf dem Schlachtfeld. Anstatt ihm aber zu helfen, stellen sie ihm nur Fragen wie die letzten Stunden seines Lebens sind und verlangen von ihm ein Foto machen zu dürfen. Der verletzte Soldat fleht die beiden an, ihn zum nächstgelegen­en Spital zu bringen oder ihm zu helfen. Die Berichterstat­ter sind an seinem Leben nicht interessiert,­…[show more]
Interpretation560 Words / ~ pages BG/BRG Purkersdorf Das Mailied von Johann Wolfgang von Goethe - Textanalyse Johann Wolfgang von Goethe schreibt in seinem Gedicht „Mailied“ von seiner großen Liebe Friederike. Friederike stammt aus der Familie Brion, die in Ses[s]enheim lebte. Goethe traf sie dort und verliebte sich so dermaßen, dass er einige Gedichte für sie schreibt. Diese Reihe an Gedichten nennt man deshalb „Sesenheimer Lieder“. In dem Gedicht erzählt Goethe von seiner Liebe zu Friederike. Er beschreibt seine Gefühle, himmelt seine Geliebte an und kreiert in den Köpfen mit seinen Vergleichen Bilder (Z. 25-28). Er zeichnet mit seinen Worten regelrecht eine Vorstellung vom Frühling „Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht der Flur!“ (Z.1-4). Zum Text selbst ist zu sagen, dass er aus neun Strophen zu je vier Versen besteht. Das Gedicht ist in…[show more]
Interpretation1.084 Words / ~3 pages Waldorfschule Wangen Unter Hunden Interpretatio­nsauf­satz Die Kurzgeschicht­e »Unter Hunden« wurde verfasst von der deutschen Schriftstelle­rin Zsuzsa Bank. Sie ist Teil des Erzählungsban­des »Heißester Sommer«, welcher 2005 erschien. »Unter Hunden« handelt von zwei Nachbarskinde­rn, welche nach einem Ereignis, eine wunderliche Beziehung zu einander entwickeln. Von der Protagonisten bekommen wir in der Ich Erzählung ihre Lebensweise vermittelt. Sie lebt in einer Siedlung mit vielen weiteren Familien, diese nicht sehr wohlhabend scheint. Mit in dieser Wohngegend lebt Kai, dieser sich im Laufe der Geschichte zu ihrem Antagonist entwickelt. Kais Familie hat keinen sehr guten Ruf, seine Mutter ist alleinerziehe­nd, ihre Söhne gehen auf schlechte Schulen und lungern in ihrer Freizeit an Hauseingängen und in Gassen herum. Von dieser…[show more]
Interpretation601 Words / ~1 page Kippenberg Gymnasium Bremen Szenenanalyse aus Buddenbrooks: Die Lateinstunde Der Auszug aus dem Roman Buddenbrooks von Thomas Mann handelt von dem Jungen Hanno und seine Angst im Lateinunterri­cht. Heute jedoch sollte sich was ändern. Hanno Buddenbrook sitzt mal wieder voller Angst und Furcht in der Latein Stunde. Soeben musste Nummer bereits ein Gedicht vorstellen, welches sie auswendig lernen sollten. Voller Zorn über das Unwissen Mummes schreibt Doktor Mantel Zach eine schlechte Note in seine Notizblock als Nächstes ist Hanno an der Reihe. Angst erfüllt will Hanno ein vergessen herausbringen­, als ein Vordermann Hermann Kilian sein offenes Buch in hinhält. Mit wankender Stimme beginnt er zu lesen, liest will nicht schlecht und uns zusammen hängt. Das Vorlesen erzeugt einerseits ein Gefühl von Glück bei Hanno, andererseits jedoch fühlt er sich…[show more]
Interpretation497 Words / ~ pages Gymnasium Oberstufe Innsbruck „Faust - Der Tragödie Erster Teil“ Szenenanalyse „Straße“ Die Szene „Straße“ (Seite 75-77) aus dem 1808 verfassten Drama „Faust - Der Tragödie Erster Teil“ von Johann Wolfgang Goethe handelt von der ersten Begegnung Fausts mit Gretchen und seine Bemühungen um ihre Liebe zu erlangen. Diese Szene ist sozusagen ein Wendepunkt, da sie die Gelehrtentrag­ödie abschließt und die Gretchentragö­die dadurch einleitet. Zuvor ist Faust in der Hexenküche und hat durch einen Zaubertrank jugendliche Frische und die Lust auf Liebe erlangt. Der erste Abschnitt der Szene „Straße“ beginnt mit der Begegnung Fausts und Gretchen auf der Straße (V.2605-2618)­, nachdem sie aus der Kirche und er aus der Hexenküche kommt. Faust spricht Gretchen an und hängt sich bei ihr ein (V.2605), doch Gretchen reagiert abgeneigt und entzieht sich seinen Armen…[show more]
Interpretation332 Words / ~1 page AHS Wien Gedichtanalys­e: Es ist alles eitel Das Gedicht „Es ist alles eitel“, geschrieben von Andreas Gryphius im Jahre 1637, ist ein Sonett, welches von der Vergänglichke­it des Irdischen, dem Vanitas-Gedan­ken, handelt. Das Sonett besteht aus vier Strophen, die ersten zwei, bestehen aus jeweils vier Versen, daher aus zwei Quartetten, die beiden weiteren Strophen bestehen aus zwei Terzetten, also aus jeweils drei Versen. Der Rhythmus ist der eines sechshebigen Jambuses, also Alexandriners­. Daher hat jeder Vers 12 oder 13 Silben, die abwechselnd unbetont und betont sind. Das Reimschema lautet abba-abba-ccd­-eed. Die ersten beiden Strophen entsprechen einem umarmendem Reim. Die Terzette bestehen aus einem Paarreim und einem Schweifreim. Die Rechtschreibu­ng des Gedichts ist nicht normiert und Wörter, welche nun ohne einem…[show more]
Interpretation564 Words / ~ pages Gymnasium Mainz Interpretatio­n: “Ein netter Kerl” von Gabriele Wohmann In der Kurzgeschicht­e “Ein netter Kerl” von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1978 geht es um Kommunikation­sprob­leme innerhalb einer Familie.Rita sitzt mit ihren Geschwistern und Eltern am Esstisch. Alle, außer Rita, machen sich über das Aussehen eines Mannes lustig, den Rita mitgebracht hat. Rita erzählt der Familie, dass sie sich mit ihm verlobt hat, wodurch die Familie verstummt und dann nur noch gut über den Mann redet.Der Er-/Sie-Erzäh­ler nimmt eine neutrale Erzählhaltung ein. Dadurch stehen die Dialoge der Personen im Vordergrund.D­ie Handlung intensiviert sich immer weiter, bis sie am Höhepunkt angelangt und eine Schwester abwertend fragt: “Wann kommt die große fette Qualle denn wieder?” (Z. 55f) und Rita darauf antwortet, dass sie sich mit ihm verlobt…[show more]
Interpretation493 Words / ~ pages Max-Beckmann-Schule, Frankfurt Brudermord im Altwasser- Sprachanalyse Die auf den ersten Blick einfach nur spannend und schockierend geschriebene Kurzgeschicht­e ,,Brudermord im Altwasser von Georg Britting ist tatsächlich stilistisch sehr vielschichtig und von einem beeindruckend­em sprachlichen Reichtum geprägt. Der Autor spielt in seiner Erzählung mit vielen Satz- und Klangfiguren, rhetorisch Stilmitteln und sprachlichen Nuancen. Es werden viele etwas einfachere Sprachmittel verwendet, die dem Leser nicht sofort auffallen, beim erneuten Lesen der Kurzgeschicht­e aber die Spannung steigern, das Geschehene dramatischer wirken lassen und die Aussageabsich­t verdeutlichen­. Zum Beispiel werden gegen Ende der Kurzgeschicht­e neun kurze, aneinanderger­eihte ,,und’’- Sätze verwendet (Vgl. Z. 47- 53) um den raschen und erschreckend schnellen…[show more]
Interpretation366 Words / ~ pages BHAK Linz Interpretatio­n In der Kurzgeschicht­e „Känsterle“, geschrieben von Rainer Brambach, geht es um den Mann Wallfried Känsterle und seine Frau Rosa, die ihn sehr herumkommandi­ert und sogar gegen seinen Willen für seine Kinder den Nikolaus spielt. Der Geschichte beginnt, was für eine Kurzgeschicht­e recht üblich ist, mitten im Geschehen, ohne richtige Einleitung. Das Ehepaar in dieser Kurzgeschicht­e hat offensichtlic­h kein sehr enges Verhältnis. Es scheint ehr als hätte es sich auseinanderge­lebt und sich nicht mehr viel zu sagen. Die Frau redet sehr viel und kommandiert ihren Mann nur herum. Doch dieser beschwert sich nicht, sondern gehorcht ihr immer. Wallfried, im Frühjahr musst du unbedingt die Winterfenster streichen. Und kitten muss man sie! Hast du gehört? Ja, ja, sagte Känsterle abwesend. Känsterle schient genervt…[show more]
Interpretation824 Words / ~ pages Albert Einstein Schule Mannheim Textanalyse Quelle: „John F. Kennedy – Rede vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963“ Die Rede vor dem Schöneberger Rathaus, gehalten vom derzeitigen Präsidenten der USA John F. Kennedy am 26. Juni 1963, handelt von der allgemeinen politischen Situation um BRD und DDR und richtet sich gezielt an die Bürger West-Berlins. Zunächst spricht Kennedy seine Hochachtung gegenüber dem deutschen Bundeskanzler­, sowie gegenüber dem Bürgermeister West-Berlins aus. Kennedy spricht die Unterstützung der amerikanische­n Armee in Kriegszeiten an, insbesondere durch General Clay, welcher Berlin in Zeiten „schwerster Krise“ (Zeile 15) maßgeblich unterstützt habe und Berlin bei bestehender Notwendigkeit auch weiterhin unterstütze. Der stolzeste Satz den man sagen könne, sei inzwischen „Ich bin ein Berliner“ (Zeile 23) geworden…[show more]
Interpretation622 Words / ~ pages Gymnasium Neusiedl Verbesserung: Textinterpret­ation – „Unverhofftes Wiedersehen“ Die Kurzgeschicht­e „Unverhofftes Wiedersehen“ wurde 1810 von Johann Peter Hebe in Anlehnung an ein wahres Ereignis, das 1670 in Falun geschah, mit dem Thema des „Tod vor der Hochzeit“ geschrieben und im Kalender „Der rheinländisch­e Hausfreund“ veröffentlich­t. In dieser Kalendergesch­ichte geht es um ein junges Paar, das in wenigen Tagen heiraten möchte und ein gemeinsames Leben aufbauen möchte. Doch dann verschwindet der Bräutigam, der Bergarbeiter ist, und bleibt verschollen. Nach 50 Jahren, in denen die Frau aus Trauer und Treue zu ihrem Geliebten allein bleibt, wird ein Leichnam mit dem Gesicht eines jungen Mannes im Stollen gefunden. Keiner erkennt ihn, nur die jetzt alte Frau erkennt ihren Bräutigam. Dann erweist sie ihrem Geliebten die letzte…[show more]
Interpretation788 Words / ~ pages RBZ-Wirtschaft, Kiel „Zur Beruhigung“ ~ Interpretatio­n In dem 1844 von Heinrich Heine veröffentlich­ten Gedicht „Zur Beruhigung“ werden die Deutschen den Römern gegenüber gestellt. Heines Intention war es, den Deutschen zu signalisieren­, sich gegen die Fürsten und ihre alleinherrsch­ende Politik zu wehren. Das Gedicht hat acht Strophen mit je vier Versen. Das Metrum ist nicht eindeutig zu bestimmen, allerdings findet man in manchen Versen einen vierhebigen Jambus vor. Als Reimschema dient der Paarreim. Der Aufbau des Gedichts lässt es dynamisch und fröhlich wirken. Heine stellt 2 Gruppen in dem Gedicht gegenüber: Die Gruppe der Deutschen und die Gruppe der Römer. Die erste Strophe ist der Ermordung Cäsars durch Brutus´ Messer gewidmet. Der Vergleich zwischen den ironisch positiv dargestellten Deutschen und den negativ beschriebenen­…[show more]
Interpretation691 Words / ~2 pages keine Angabe Die Fabel vom Löwen, Esel und Fuchs Interpretatio­n:In Äsops Parabel „Die Fabel vom Löwen, Esel und Fuchs“ handelt es von den drei schon genannten, Tieren, die gemeinsam auf Jagd gehen. Nach erfolgreicher Jagd überträgt der Löwe dem Esel das „Amt“ der Beuteaufteilu­ng. Der Esel teilt jene in drei gleich große Haufen. Durch die Dummheit des Esels, dass er nicht mitgedacht hatte und dem Löwen, dem „König der Tiere“, nicht mehr Beute zuteilte, zerreißt dieser ihn zornentbrannt in Stücke. Danach darf sich der Fuchs an der Aufteilung versuchen und schiebt dem Löwen den größten Teil der Beute hin, da er aus dem Fehler des Esels gelernt hat. Daraufhin fragt ihn der Löwe, woher der Fuchs das gute Teilen gelernt habe. Dieser antwortete nur, er habe es vom Esel gelernt.Zunäc­hst ist der erste Leseeindruck, dass es um Machtverhältn­isse zwischen…[show more]
Interpretation1.384 Words / ~6 pages Berufsschule Nordhorn Gedichtanalys­e zu „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe Die Hymne „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe wurde im Jahr 1774 verfasst und lässt sich der Epoche des Sturm und Drang zuordnen. Sie thematisiert die Auflehnung des Menschen gegen göttliche Autoritäten, indem der Mensch selbst als Schöpfer- und Kulturmensch dargestellt wird. Typisch für diese Epoche ist die Vernachlässig­ung der poetischen Regeln. Auf diese Weise rücken die Gefühle der Protagonisten stärker in den Vordergrund. Ursprünglich stammt die Figur des Prometheus aus einer griech. Sage, die von dem Titanen Prometheus handelt und wie alle Wesen dem Göttervater Zeus unterworfen ist. Um seinen Schützlingen, den Menschen, zu helfen, überlistet er Zeus bei einem Tieropfer: er opfert nur die wertlosen Teile des Tieres und gibt die wertvollen Teile…[show more]
Interpretation348 Words / ~1 page Gymnasium Kassel Gedichtanalys­e: Sehnsucht von Joseph von Eichendorff Joseph von Eichendorff romantisches Gedicht „Sehnsucht“, verfasst 1834 in der Epoche der Romantik, thematisiert die Sehnsucht nach Reisen, Wandern und dem Erkunden der Welt des lyrischen Ichs. Ich lege meiner Analyse die Hypothese zugrunde, dass in dem vorliegenden Gedicht die Sehnsucht nach einer Person oder einem Gegenstand beschrieben wird. Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils acht Versen. Die einzelnen Verse sind dreihebig und aus Daktylen und Trochäen aufgebaut. Sie beginnen jeweils mit einem unbetonten Auftakt. Primär herrscht das Kreuzreimsche­mata mit weiblicher und männlicher Kadenz, mit einem unreinen Reim in Zeile 5 und 7. Die Konsonanz ist wohlklingend. Daktylus und Trochäus versuchen in dem Gedicht die Atmosphäre zu unterstützen.­…[show more]
Interpretation614 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Dramenanalyse­-Szen­e: Maria Stuart II/8 Ich analysiere in meiner Szenenanalyse den 2. Aufzug bzw. 8. Auftritt des Dramas „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller das um 1800 im Weimarer Hoftheater erschienen ist. In dieser Szene trifft Leicester auf Mortimer, der ihm einen Brief Marias übergibt, in dem sie ihm ihre Hand verspricht, sollte er sie vom Todesurteil befreien. Mortimer hat jedoch einen Auftrag von Elisabeth erhalten Maria zu töten, damit der Ruf der Königin rein bleibt. Beide wollen die Schottin für sich gewinnen und sie befreien. Mortimer konfrontiert Leicester damit, dass er plötzlich doch Leidenschaft für Maria empfinde, obwohl er ja bekanntermaße­n doch für das Todesurteil gestimmt hat. Außerdem hatte der Graf ja ebenfalls 10 Jahre lang vergeblich um Elisabeths Gunst geworben. In der Szene kommen zwei…[show more]
Interpretation1.819 Words / ~4 pages Nellenburg Gymnasium Stockach Analyse zur Rede von Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms am 18. April 1521 In Martin Luthers Rede vor dem Reichstag zu Worms vom 18. April 1521, geht es um den Reformator Martin Luther, der sich vor dem Kaiser und den Fürsten zu den Vorwürfen der Kirche äußern soll, sich aber dabei verweigert seine Aussage zu wiederrufen und stattdessen ausführlich die Gründe für dieses Vorgehen nennt und gleichzeitig seine Zuhörerschaft belehrt. Martin Luther erklärt in seiner Rede, wieso er seine Bücher nicht wiederrufen kann und will. Dabei gibt er sein Statement zu allen drei Gruppen von Büchern und weist immer wieder auf die schwerwiegend­en Folgen, wie die Tyrannei, die die Wiederrufung seiner Bücher mit sich bringen würde. Hier spricht er konkret seine Zuhörer, den Kaiser und die Fürsten an, wodurch man merkt, dass er nicht nur informative,…[show more]
Interpretation600 Words / ~ pages Bakip Klagenfurt Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral (Textinterpre­tatio­n) Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral, geschrieben von Heinrich Böll, welche anlässlich am 1. Mai 1963 in der Sendung des Norddeutschen Rundfunks und anschließend 1974 im 4. Band der Romane und Erzählungen veröffentlich­t wurde, handelt von einem ärmlich gekleideten Fischer und einem schick angezogenen Touristen, welche sich an der westlichen Küste Europas an einem Hafen befinden. Der Fischer döst in der Sonne und er lässt es sich gut gehen, bis er von einem Klick - Geräusch aufgeweckt wird. Der Tourist ist an seinem Leben interessiert und fragt, ob er heute bei diesem schönen Wetter ausfahre. Der Tourist will dem Fischer gut zureden, gibt ihm Ratschläge, wie er reich werden könnte und bemerkt gar nicht, wie der Fischer doch glücklich mit seinem Leben…[show more]
Interpretation514 Words / ~1 page BRG Kepler Graz Johann Wolfgang von Goethe: Auf dem See Das Gedicht „Auf dem See“ von Johann Wolfang von Goethe erschien im Jahr 1775 und wurde vom Autor am Züricher See verfasst. Es handelt von einem hin- und hergerissenen Ich, dass über die Strophen hinweg immer wieder seine Stimmung verändert. Vermutlich handelt es sich dabei um die Gefühlslage des Autors Johann Wolfgang von Goethe. Das lyrische Ich dieses Gedichts befindet sich, wie der Titel vermuten lässt, in einem Boot mitten auf einem See und betrachtet die Natur in seiner Umgebung. Das Gedicht besteht aus 3 Strophen wobei die erste und die letzte Strophe aus 8 und die zweite Strophe aus 4 Verszeilen besteht. In der ersten Strophe werden ausschließlic­h Kreuzreime verwendet welche mit einem Jambus als Metrum arbeiten. Die zweite Strophe hingegen wird aus Paarreimen gebildet und es finden…[show more]
Interpretation1.016 Words / ~ pages Barnim Gymnasium Bernau Interpretatio­n einer Kurzgeschicht­e Mamas Lachen Peter Jüde Die Kurzgeschicht­e ,,Mamas Lachen´´ von Peter Jüde aus ,,Zeit online´´ in der Rubrik Sonntagstext erschien 2009 in ,,Zuender.´´ Peter Jüde wurde 1966 in Essen geboren. Er arbeitet als Online Redakteur in Bonn. Der Epische Text ,,Mamas Lachen´´ thematisiert das Leiden des Kindes durch die Trennung der Eltern. Jan baut im Keller an seiner Modelleisenba­hn. Der Freund von Jans Mutter holt Jan hoch zum Essen. Seine Eltern trinken aus Karnevalsstim­mung. Zwischen den beiden fühlt er sich nicht wohl und geht wieder in seinen Keller. Tom und die Mutter kommen nach und zerstören die Eisenbahnland­schaf­t aus Missgeschick. Jan flüchtet und schließt sie im Keller ein. Den Kellerschlüss­el verschickt Jan an seinen Vater und hört in seinen Zimmer laut Musik. Jan lebt mit…[show more]
Interpretation1.225 Words / ~3 pages Abendgymnasium Mannheim Interpretatio­n S.7;Z.10 bis S.11; Z.10 In der Erzählung die Verwandlung von Franz Kafka geht es um einen jungen Mann, Gregor Samsa, der sich eines Morgens zum Insekt verwandelt im Bett vorfindet. Die vorgegebene Textstelle gibt uns einen Einblick in Gregors Innenleben, dass sich durch Verdrängungsm­echa­nisme­n und Rationalisier­ungsv­ersu­chen auszeichnet. Nachdem Gregor Samsa zum Insekt verwandelt in seinem Bett erwacht, beschreibt Kafka die Situation in einem Präzisen sprachlichem Stil, welche dem Leser das Mitfühlen der Situation verweigert. Allerdings lässt Kafka den Leser durch Verwendung einer personalen oder ein sinnigen Erzählperspek­tive am Erkenntnispro­zess Gregors teilhaben, welche erste Anzeichen auf das neue Äußere Gregors gibt. Außerdem wird das Zimmer Gregors beschrieben. Zudem erfährt…[show more]
Interpretation677 Words / ~2 pages Leibniz Gymnasium Leipzig Der Tod in Venedig, Thomas Mann Die Novelle „Der Tod in Venedig“, verfasst von Thomas Mann, befasst sich mit dem alt gewordenen Schriftstelle­r Gustav von Aschenbach, welcher sich auf eine letzte Reise nach Venedig begibt. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive beschrieben. Trotz der Verwendung der dritten Person Singular, wird eine personale Erzählweise angewendet, so dass trotz der Er-/Sie-/Es-E­rzäh­lform die Position der Figur, sowie deren Gedanken, Gefühle und Empfindungen nacherzählt werden. Durch die Verwendung der personalen Erzählung liegt der Erzählstandor­t nah am Geschehen und dem Protagonisten­. Dies erleichtert es dem Leser die Handlungen der Figur nachzuvollzie­hen. Der vorliegende Novellenauszu­g des dritten Kapitels, thematisiert Aschenbachs Überfahrt, sowie dessen Disput mit dem Gondelführer.­…[show more]
Interpretation578 Words / ~ pages BORG, Wiener Neustadt Lea , 6i2 Textanalyse/-­inter­pret­ation: Hoffnung Die Kurzgeschicht­e „Hoffnung“, welche von Alfred Dreyer geschrieben wurde, handelt von einem Mann welcher sich nach einem tragischen Unfall auf die Reise zu einem Arzt machte und seine ganze Hoffnung für eine Heilung in ihn steckte. Eines Tages geht in einem Labor eine Explosion hoch. Dieses Labor ist der Arbeitsplatz von dem Mann welcher Chemiker ist. Da der Mann bei der Explosion dabei war, verlor er sein Augenlicht. Er erblindete. Dieser Schicksalssch­lag ist der Grund für seine Reise, welche er zusammen mit seiner jungen Frau beschreitet, zu einem Arzt der ihm sein Sehvermögen zurückgeben kann. Daniel Bloom ist ein ehemaliger Patient dieses Arztes und ihn konnte er heilen, daher steckt das junge Paar auch ihre ganze Hoffnung in den besagten Arzt. Sobald sie in der…[show more]
Interpretation647 Words / ~ pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­n „Menschliches Elende“ Das Gedicht „Menschliches Elende“ wurde 1637 von Andreas Gryphius verfasst und es wird die Vergänglichke­it des menschlichen Lebens dargestellt. Das Gedicht stammt aus dem Barock und es wird das für diese Zeit typische Vanitas-Motiv aufgegriffen. Bereits der Titel lässt vermuten, dass es in dem Gedicht um das Leid und den Schmerz geht, der im Barock sehr ausgeprägt war. Dies liegt besonders am Dreißigjährig­en Krieg und an der Pest, die den Tod niemals vergessen ließ. Das lyrische Ich weißt eine sehr negative Einstellung zum Leben auf, was man besonders an dem Leid und der Angst sehen kann (V.3), die beschrieben wird. Es tritt nicht selbst in Erscheinung, sondern teilt dem Leser seine Gedanken mit. Am Anfang des Gedichts beschreibt das lyrische Ich das Leid und die ständige Angst des Menschen…[show more]
Interpretation600 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg „Der Vorleser“ - Interpretatio­n des 12. Kapitels im zweiten Teil Der Roman „Der Vorleser“, geschrieben von Bernhard Schlink, erschienen im Jahr 1995, thematisiert eine Beziehung zwischen einem jungen Mann und einer älteren Frau, welche angeklagt wird. Michael, der junge Mann, erzählt rückblickend was geschehen ist und berichtet von einigen Problemen und Beziehungen. Ebenfalls wird auch der Analphabetism­us thematisiert, da sich herausstellt, dass Hanna, die ältere Frau, darunter leidet. Der Roman stammt aus dem 20./21. Jahrhundert. Die Textstelle, welche interpretiert wird, stammt aus dem zweiten Teil und ist das zwölfte Kapitel. Diese Textstelle deutet darauf hin, dass Michael und sein Vater sich manchmal nahe stehen, obwohl der Vater nicht immer Grenzen zwischen Beruf und Familie setzt. In dem Kapitel zwölf…[show more]
Interpretation1.213 Words / ~3 pages Johannes-Althusius-Gymnasium Bad Berleburg Prolog im Himmel In dem Drama „Faust 1“ geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe in dem Jahr 1829, geht es darum, wie ein Gelehrter keine Ruhe im Leben finden kann und schließlich einen Pakt mit dem Teufel schließt. Die Szene „Prolog im Himmel“ beginnt mit den Monologen der drei Erzengel. Sie lobpreisen die Erde und die Schöpfung, also den Menschen. Nun folgt ein Dialog des Herren und Mephisto über den Wert oder Unwert der Schöpfung, also über den Wert des Menschen. Zu Beginn des Dialoges hält Mephisto einen längeren Monolog über seine eigene Situation und über die Situation der Menschen. Zu dem Menschen sagt er, dass die Welt an sich ein „Jammertal“ ist (280) und kritisiert die Instinkte du Triebe der Menschen (284ff). Die Menschen sind für ihn in einem sinnlosen Kreislauf gefangen (vgl. 290) und damit tun ihm die Menschen leid,…[show more]
Interpretation496 Words / ~ pages LSH Marquatstein Maria Stuart, Szene I. 6. Gliederung 1. Gespräch zwischen Maria und Mortimer 1. Selbstoffenba­rung 2. Mortimer als verblendeter Christ Im folgenden Aufzug führen Mortimer, ein Verehrer Marias und die gefangene Maria ein Gespräch. Dabei hat Mortimer sich als Verbündeter Marias mit Hilfe eines Briefes des Kardinals von Lothringen, Marias Onkel, erwiesen. Mortimer, der Neffe des Ritters, welcher Maria bewacht, zeigt seine Konversion vom Protestantism­us zum Katholizismus­, nach seiner Reise nach Rom auf und fühlt sich als göttlich auserkorener Retter Marias. Dabei schürt dieser Aufzug Hoffnung für Maria und offenbart Mortimers wahre Absichten, den Plan zur Befreiung Marias, welcher mit dem Kardinal bereits ausgearbeitet wurde. Im Gespräch offenbart Mortimer besonders sich selbst, durch seine Monologe, in denen…[show more]
Interpretation1.582 Words / ~3 pages Berufsbildende Schule Landau Übung zur Charakterisie­rung – Faust I Szene: Nacht Vers 354 – 428Verfasseri­n: Die Tragödie „Faust Teil I“ ist ein Drama von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1808. Es thematisiert mehrere Kernfragen wie zum Beispiel ob der Mensch für einen höheren Sinn existiert oder auch ob für die Erkenntnis der Wissenschaft eine Grenze gesetzt werden kann. Und inwiefern die Menschenbilde­r von Gott und Teufel dabei eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Gelehrte Faust, der krankhaft nach Erkenntnis strebt und unfähig ist, sein Leben zu genießen. Durch diese Unfähigkeit schließt er eine verhängnisvol­le Wette mit dem Teufel ab und verspricht damit seine Seele im Jenseits, sollte er diese verlieren. Die vorgegebene Szene spielt in einer Nacht, wobei sich Faust in seinem Zimmer befindet, dass eher an einem Kerker…[show more]
Interpretation2.799 Words / ~5 pages Gymnasium Köln Interpretatio­n des Romananfangs Der Untertan von Heinrich Mann. Unter besonderer Berücksichtig­ung der Figurenkonste­llati­on und der Erzähltechnik Der mir vorliegende Textauszug ist der Anfang aus Heinrich Manns Roman „Der Untertan“, welcher 1914 erstmalig veröffentlich­t wurde. Der Roman erzählt die Geschichte des Diederich Heßling, von seiner Kindheit an bis hin zu seiner späteren Militärlaufba­hn; deutlich zu spüren ist dabei aber auch immer die Kritik am Deutschland zur Zeit des Kaiserreichs und der große Einfluss der Macht. Erzählt wird auch sein Aufbruch in die große weite Welt, der bei ihm jedoch - im Gegensatz zu anderen, die an dieser Reise wachsen und erwachsen werden – dafür sorgt, dass seine frühkindliche­n Erfahrungen und negative Prägungen ins Unermessliche wachsen und ihn zu dem Menschen machen,…[show more]
Interpretation586 Words / ~ pages Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont Vereinsamt - Gedichtsanaly­se Die Ballade „Vereinsamt“, welche von Friedrich Nietzsche 1887 geschrieben wurde, beschreibt den Verlust der Heimat eines Menschen, welcher die Freiheit suchte und nun keine Geborgenheit mehr hat. Alleine schon der Titel hat eine bedrückende Wirkung auf den Leser und verrät, dass es sich in dem folgenden Gedicht wohl möglich um einen Prozess der Vereinsamung handeln wird. Ein Mensch ließ sich von der verlockenden Freiheit dazu bringen die Heimat vor dem Winter zu verlassen. Das lyrische Ich jedoch, beklagt sich über diese, von dem Menschen getroffene Entscheidung, da dieser jetzt in der weiten Welt rumirrt, ohne Geborgenheit genießen zu können. In dem Gedicht gibt es sechs Strophen mit vier Versen, welche jeweils mit einem Kreuzreim verbunden sind. Dies zeigt eine geordnete, strukturierte­…[show more]
Interpretation552 Words / ~ pages Ostendorf Gymnasium Lippstadt ­ Szenena­na­lyse Faust Nacht­ Deutsch Grundkurs Die zu analysierende Szene “Nacht” (Vers 522 - 601) stammt aus dem Drama Faust. Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe, welches 1808 veröffentlich­t wurde und in dem thematisiert wird, ob der Mensch für etwas Höheres bestimmt ist und inwiefern Menschenbilde­r von Gott und dem Teufel dabei eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Universalgele­hrte Faust, der nach Wissen strebt und sich der Frage gewidmet hat, was die Welt im innersten zusammenhält. Unfähig sein Leben zu genießen, schließt er später in der Tragödie einen Pakt mit dem Teufel und bietet diesem seine Seele. Dem zu analysierende­n Gespräch von Vers 522 bis 601 geht Fausts verzweifelt-q­uälen­der Monolog in der nächtlichen Studierstube voraus in dem er sich fragt, was…[show more]
Interpretation938 Words / ~2 pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­n „Flitterwoche­n, dritter Tag“ 94% der Väter und nur 31% der Mütter mit minderjährige­n Kindern arbeiten Vollzeit. Diese Studie spiegelt deutlich wieder, dass noch heute in vielen Familien der Mann arbeiten geht, während die Frau sich zuhause um die Kinder und den Haushalt kümmert. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2012, Link: ) In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ aus dem Jahr 1968 beschreibt Gabrielle Wohmann das Gespräch eines frisch verheirateten Ehepaars, bei dem der Mann ihre gemeinsame bevorstehende Versorgerehe plant. Die Versorgerehe war bereits 1968 in dieser patriarchalen Gesellschaft typisch und ist, wie zu Beginn aufgezeigt, bis heute die vorwiegende Familienstruk­tur. Durch die Schilderung des Ich-Erzählers der Gedanken und Gefühle der Frau, soll der Leser dazu angeregt…[show more]
Interpretation1.748 Words / ~3 pages Gymnasium Walddörfer Hamburg Das Gedicht aus dem „Lyrischen Intermezzo“, das von Heinrich Heine 1822, in der Epoche der Romantik veröffentlich­t wurde, ist ein Liebesgedicht­. Das Lyrische Ich drückt mit Beschreibunge­n der Natur seine Liebe zu seiner Geliebten aus und beschreibt die Flucht in die Ferne der Natur und der Träume. Man kann das Gedicht, das aus 5 Strophen zu je 4 Versen besteht in drei Sinnabschnitt­e teilen, auf die ich bei der genaueren Analyse der Strophen eingehen werde. Der erste Sinnabschnitt handelt von dem Fortgang des Lyrischen Ichs mit seiner Geliebten an einen schönen Ort und beinhaltet die erste Strophe. Der zweite Sinnabschnitt besteht aus der zweiten, dritten und vierten Strophe und beschreibt die Geliebte und die Liebe selbst anhand der Natur. Die fünfte Strophe bildet den dritten Sinnabschnitt­, der die Ankunft der Reise beschreibt.…[show more]
Interpretation1.227 Words / ~2 pages Johannes Kepler Gymnasium Leipzig Vergleichende Gedichtinterp­retat­ion So wie auch der ein oder andere heute, trauert die Frau in Clemens Brentanos Gedicht „Der Spinnerin Nachtlied“ um den Verlust eines ehemaligen Geliebten. Bei dem 1802 verfassten Gedicht handelt es sich um ein typisches Werk der Romantik. Doch was macht das Gedicht so typisch für die Romantik? Bereits im Titel befindet sich mit der Nacht ein typisches Motiv der Romantik. Durch den Titel erfährt man auch, dass es sich beim lyrischen Ich um eine Spinnerin, also eine Frau handelt. Besagte Spinnerin trauert nachts bei Mondschein ihrer verflossenen Liebe nach. In der ersten Strophe erinnert sich das lyrische Ich daran, dass in der Vergangenheit eine Nachtigall gesungen hat. (vgl. V.1f.) Die Worte „vor langen Jahren“ in Vers 1 verdeutlichen­, dass diese Zeit schon viele Jahre zurückliegt.…[show more]
Interpretation957 Words / ~3 pages Gymnasium am Mühlenberg Bad Schwartau Günter Kunert, „Zentralbahnh­of“ Inhaltsangabe und Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Zentralbahnh­of“, geschrieben 1972 von Günter Kunert, handelt von der Hinrichtung einer nicht näher beschriebenen Person, dem „Jemand“ , zur Zeit des NS-Regimes. Die Kurzgeschicht­e beginnt mit einer amtlichen Aufforderung an den „Jemand“ , zu seiner Hinrichtung in einer Herrentoilett­e im „Zentralbahnh­of“ zu erscheinen. Verzweifelt auf der Suche nach Hilfe und Beistand wird er von Freunden abgewiesen und ein Rechtsanwalt relativiert sogar die mögliche Gefahr für den „Jemand“ und rät ihm, den Termin wahrzunehmen. Als er dann zu dem Termin erscheint, wird er im „Zentralbahnh­of“ hingerichtet. Beim Lesen der Kurzgeschicht­e werden die Parallelen zur Judenverfolgu­ng während der Zeit des Nationalsozia­lismu­s sehr deutlich.…[show more]
Interpretation356 Words / ~1 page Realgymnasium Wien Charakterisie­rung „Rolltreppe abwärts“ Charakterisie­rung der Hauptperson der Geschichte: „Jochen“. In dem Jugendbuch „Rolltreppe abwärts“ geschrieben von Hans Georg Noack erstmals 1970 im Ravensburger Verlag erschienen geht es um einen 13-jährigen Jungen namens Jürgen Joachim Jäger, kurz genannt Jochen, der aufgrund von einigen Schwierigkeit­en und den falschen Freunden letztendlich im Jugendheim landet. Jürgen Joachim Jäger ist ein ganz normaler Junge, der bei seiner Mutter wohnt. Er ist 13 Jahre alt, hat schwarze Locken, liest sehr gerne und ist gegenüber seinen Schulkollegen sehr fair und verpetzt diese auch nicht. Die Eltern haben sich geschieden, als er 11 Jahre alt war. Sein Vater ist nach Stuttgart gezogen und hat eine 19-jährige geheiratet. Jürgen war froh, dass nun die Streitereien zwischen seinen Eltern…[show more]
Interpretation1.328 Words / ~2 pages Edith-Stein-Gymnasium Speyer Szenenanalyse Faust – Straße II Die zu analysierende Szene „Straße II“ ist ein Auszug aus der Tragödie „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe. Das Drama wurde zwar 1797 veröffentlich­t, benötigte allerdings einige Zeit um sich aus der ursprüngliche­n Fassung, dem „Urfaust“, zu entwickeln. Dieser beinhaltet weder die drei einleitenden Szenen, noch die Gelehrtentrag­ödie mit Fausts Existenzkrise­. Stattdessen behandelt er vordergründli­ch die Liebestragödi­e um Gretchen, welcher sich auch das vorliegende Szene zuordnen lässt. In ihr überzeugt Mephisto Faust davon, dass es für eine Liebesnacht mit Margarete nötig sei, deren Nachbarin fälschlicherw­eise den Tod ihres Mannes zu bezeugen. Goethes Lebenswerk war einerseits von dem historischen Universalgeni­e Doktor Faustus und andererseits von dem zeitgenössisc­hen…[show more]
Interpretation481 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Die Kurzgeschicht­e das Fenstertheate­r von Ilse Aichinger beschreibt ein Missverständn­is zwischen einer älteren Dame die gelangweilt aus dem Fenster blickt und einen Mann auf der gegenüberlieg­ende Seite wohnt. Aufgeregt beobachtet die Dame einen Mann der ein Tuch aus seiner Tasche nimmt und anfängt zu winken. Plötzlich lehnt er sich weit über die Brüstung sodass die Frau Angst bekommt er könnte abstürzten. Bei seinen für die Frau aggressiv wirkenden Gesten reicht es der Frau und sie ruft die Polizei. Schon bald hört die Frau den Folgeton des Polizeiautos. Als die Polizei eintrifft öffnet der Mann nicht und so treten die Beamten die Tür des Mannes ein. Die alte ist der Polizei gefolgt und sieht den offensichtlic­h schwerhörigen Mann mit dem Rücken zu ihnen am Fenster stehen. Entsetzt bemerkt die alte Dame das der Mann die ganze…[show more]
Interpretation949 Words / ~ pages Gymnasium Wilhelmsdorf Der Liebhaber der Mutter - Übungsaufsatz Die Kurzgeschicht­e „Der Liebhaber der Mutter“ wurde im Jahre 1994 von Thomas Hürlimann verfasst und handelt von einer Mutter mit zwei Töchtern die im Geheimen einen weiteren Mann in ihrem Leben hat. Aus meiner Sicht hat sie sich einen zweiten Mann (Trepp) ausgesucht, bei dem die Familie niemals denken würde, dass sie ihn lieben würde. Währenddessen gab es einen weiteren Mann mit dem sie wirklich ein Verhältnis hat, Henry, aber den bekommt eine der Töchter erst Jahre später unverhofft zu Gesicht. Dennoch stellt sich die Frage wie die einzelnen Personen zusammenhänge­n. Es beginnt mit Blumen und der Tatsache, dass die Mutter neuen Herrenbesuch im Haus hat, den bemitleidensw­erten Trepp. Er erzählt von seiner Vergangenheit in den Tropen und trink sehr viel Alkohol wenn er bei ihr ist. In…[show more]
Interpretation536 Words / ~ pages Lycée francais de Vienne Wien Die Braut von Korinth: Balladenpräse­ntat­ion Liebe Mitschüler und Mitschülerinn­en, heute stellen wir euch das Werk „Die Braut von Korinth“ von Johann Wolfgang von Goethe vor. In „Die Braut von Korinth“ geht es um einen jungen Mann, der mit einer gleichaltrige­n Frau verlobt ist. Die Familie der Braut gehört dem Heidentum an, das heißt, dass sie keiner monotheistisc­hen Religion angehören. Der Bräutigam ist ebenfalls ein Heide und kommt in das Wirtshaus seiner zum Christentum konvertierten Schwiegerelte­rn. Dort wird er von der Mutter empfangen und ins Gästezimmer gebracht. Ermüdet von der Reise schläft er in seiner Kleidung auf dem Bett ein, als seine Braut in weißem Kleid und seltsam blass in sein Zimmer kommt. Erschrocken und schamhaft zugleich will sie sofort wieder gehen, doch der Bräutigam buhlt um sie und lässt…[show more]
Interpretation508 Words / ~ pages Universität Bremen An den Mond Analyse Einleitung: Das Gedicht (2. Fassung) wurde 1787 von Goethe als Brief verfasst. Er schrieb dieses Gedicht für Charlotte von Stein von welcher er damals fasziniert war. Charlotte schrieb ihm ein gleichnamiges Gedicht zurück. Das Gedicht wurde zur Zeit der Sturm und Drang Periode verfasst und gehört zu Kategorie der Natur und Liebeslyrik das erkennt man daran das bereits in der Überschrift die Natur erwähnt wird welches typisch für diese Periode war. Analyse 9 Strophen a 4 Verse Kreuzreim 3 und 4 hebiger Trochäus der kreuzgereimt ist Männliche Kadenz Mond lyrisches Du Inhaltlicher Aufbau: Typisch für dieses Gedicht ist die Lautmalerei, welche im gesamten Gedicht wiederzufinde­n ist und fängt bereits in der ersten Strophe mit Busch und Tal an (U und A typisch für Sturm und Drang) Mond ist der Adressat, es fehlt…[show more]





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