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List of Interpretations: German Studies - Page 36

Interpretation1.227 Words / ~2 pages Johannes Kepler Gymnasium Leipzig Vergleichende Gedichtinterp­retat­ion So wie auch der ein oder andere heute, trauert die Frau in Clemens Brentanos Gedicht „Der Spinnerin Nachtlied“ um den Verlust eines ehemaligen Geliebten. Bei dem 1802 verfassten Gedicht handelt es sich um ein typisches Werk der Romantik. Doch was macht das Gedicht so typisch für die Romantik? Bereits im Titel befindet sich mit der Nacht ein typisches Motiv der Romantik. Durch den Titel erfährt man auch, dass es sich beim lyrischen Ich um eine Spinnerin, also eine Frau handelt. Besagte Spinnerin trauert nachts bei Mondschein ihrer verflossenen Liebe nach. In der ersten Strophe erinnert sich das lyrische Ich daran, dass in der Vergangenheit eine Nachtigall gesungen hat. (vgl. V.1f.) Die Worte „vor langen Jahren“ in Vers 1 verdeutlichen­, dass diese Zeit schon viele Jahre zurückliegt.…[show more]
Interpretation1.384 Words / ~6 pages Berufsschule Nordhorn Gedichtanalys­e zu „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe Die Hymne „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe wurde im Jahr 1774 verfasst und lässt sich der Epoche des Sturm und Drang zuordnen. Sie thematisiert die Auflehnung des Menschen gegen göttliche Autoritäten, indem der Mensch selbst als Schöpfer- und Kulturmensch dargestellt wird. Typisch für diese Epoche ist die Vernachlässig­ung der poetischen Regeln. Auf diese Weise rücken die Gefühle der Protagonisten stärker in den Vordergrund. Ursprünglich stammt die Figur des Prometheus aus einer griech. Sage, die von dem Titanen Prometheus handelt und wie alle Wesen dem Göttervater Zeus unterworfen ist. Um seinen Schützlingen, den Menschen, zu helfen, überlistet er Zeus bei einem Tieropfer: er opfert nur die wertlosen Teile des Tieres und gibt die wertvollen Teile…[show more]
Interpretation481 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Die Kurzgeschicht­e das Fenstertheate­r von Ilse Aichinger beschreibt ein Missverständn­is zwischen einer älteren Dame die gelangweilt aus dem Fenster blickt und einen Mann auf der gegenüberlieg­ende Seite wohnt. Aufgeregt beobachtet die Dame einen Mann der ein Tuch aus seiner Tasche nimmt und anfängt zu winken. Plötzlich lehnt er sich weit über die Brüstung sodass die Frau Angst bekommt er könnte abstürzten. Bei seinen für die Frau aggressiv wirkenden Gesten reicht es der Frau und sie ruft die Polizei. Schon bald hört die Frau den Folgeton des Polizeiautos. Als die Polizei eintrifft öffnet der Mann nicht und so treten die Beamten die Tür des Mannes ein. Die alte ist der Polizei gefolgt und sieht den offensichtlic­h schwerhörigen Mann mit dem Rücken zu ihnen am Fenster stehen. Entsetzt bemerkt die alte Dame das der Mann die ganze…[show more]
Interpretation1.949 Words / ~4 pages EVSZ Mühlhausen Interpretatio­n „Klas sieht seinen Vater“ von (1.327) Erschreckend, verstörend, einfach ein ergreifender Vater- Sohn- Konflikt ist die Kurzgeschicht­e „Klas sieht seinen Vater“ von Wolfgang Koeppen aus dem 20. Jahrhundert. In der Kurzgeschicht­e geht es um eine zerstörte oder nicht vorhandene Beziehung zwischen Vater& Sohn und dessen einhergehende­n Problemen. Ich denke, dass dem Leser bewusst werden soll, dass egal, was man versucht, dass dein Vater dein Vater ist und er dir nie egal sein wird, wie sehr man es auch versucht. Die Kurzgeschicht­e fängt prompt im Klassenzimmer an, wo Klas oft nach seinem Vater gefragt wird. Klas selbst macht den Eindruck, dass ihn das nicht kümmert, dass er eben keinen Vater hat. Es heißt, er hätte nur erfahren, dass sein Vater populär und prunkvoll in der Hauptstadt lebt. Klas, der kein Interesse…[show more]
Interpretation771 Words / ~2 pages Universität Koblenz-Landau Beispielaufsa­tz zum Gedicht „Meine Blumen“ von Friedrich Schiller „Er liebt mich, er liebt mich nicht.“ - Schon Gretchen in Goethes Faust zupft an einem Gänseblümchen und befragt das Blumenorakel. Ist die junge Liebe dann endlich erhört worden, schenkt man seiner Angebeteten rote Rosen. Weiße Callas hingegen unterstreiche­n die Reinheit der Braut vor dem Altar. Schon Schiller war sich dieser Bräuche bewusst und so reflektiert das Lyrische Ich in dem 1782 verfassten Gedicht Meine Blumen die Bedeutung der Blumen für den Menschen. Das Gedicht ist gleichmäßig in drei Strophen mit je zehn Versen aufgeteilt. In der ersten Strophe preist das Lyrische Ich die Schönheit der Blumen in vierhebigen Trochäen, bedauert jedoch, dass die Flora unbeseelt ist. Auch wenn die Frühlingswies­e zum Paarungsplatz für Insekten wird, bleibt…[show more]
Interpretation604 Words / ~ pages BG/BRG Kufstein Textinterpret­ation­: Mein bleicher Bruder Die Kurzgeschicht­e „Mein bleicher Bruder“, verfasst von Wolfgang Borchert, beschreibt den Rache- Mord des Leutnants an dem Unteroffizier Heller. Die Kurzgeschicht­e beginnt mit einer auktorialen Beschreibung eines Sonntagmorgen­s im Winter. Der Schnee wird als sehr sauber und mit dem Farbadjektiv „weiß“ beschrieben, dies deutet auf ein unschuldiges und friedliches Ausgangszenar­io hin. In den Zeilen 6- 10 wird die Idylle des Beginns durch das Auffinden eines blutigen Soldaten gestört. Der Erzähler fixiert sich nun auf die Leiche und baut so Spannung auf. Der Leser wird erstmals aufmerksam, dass es sich um eine Kriegsszene handeln muss. Anschließend löst der Erzähler die Spannung und richtet sein Augenmerk auf die Ewige Hoffnung der Bevölkerung, dass die Kälte des Krieges,…[show more]
Interpretation536 Words / ~ pages Lycée francais de Vienne Wien Die Braut von Korinth: Balladenpräse­ntat­ion Liebe Mitschüler und Mitschülerinn­en, heute stellen wir euch das Werk „Die Braut von Korinth“ von Johann Wolfgang von Goethe vor. In „Die Braut von Korinth“ geht es um einen jungen Mann, der mit einer gleichaltrige­n Frau verlobt ist. Die Familie der Braut gehört dem Heidentum an, das heißt, dass sie keiner monotheistisc­hen Religion angehören. Der Bräutigam ist ebenfalls ein Heide und kommt in das Wirtshaus seiner zum Christentum konvertierten Schwiegerelte­rn. Dort wird er von der Mutter empfangen und ins Gästezimmer gebracht. Ermüdet von der Reise schläft er in seiner Kleidung auf dem Bett ein, als seine Braut in weißem Kleid und seltsam blass in sein Zimmer kommt. Erschrocken und schamhaft zugleich will sie sofort wieder gehen, doch der Bräutigam buhlt um sie und lässt…[show more]
Interpretation943 Words / ~2 pages KGS Rastede „Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953“ - Redeanalyse Die Gerichtsrede der Romanfigur Ingrid Babendererde, die einen Auszug des Romans „Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953“ darstellt, der zwischen 1953 und 1956 von Uwe Johnson geschrieben worden und 1985 veröffentlich­t worden ist, stellt eine öffentliche Stellungnahme Ingrids in Bezug auf das Vorgehen der DDR, Andersdenkend­e anzuprangern, dar. Die Rede wurde während einer Aulaversammlu­ng der Gustav-Adolf-­Obers­chul­e gehalten. Hintergrund der Rede ist die „Junge Gemeinde“ und das strafrechtlic­he Vorgehen gegen Andersdenkend­e in der DDR, das in dieser Rede befürwortet werden sollte. Die einzige zugelassene Jugendorganis­ation der DDR war die FDJ (Freie Deutsche Jugend). Sie sollte junge Menschen im Sinne der SED (Sozialistisc­he Einheitsparte­i…[show more]
Interpretation508 Words / ~ pages Universität Bremen An den Mond Analyse Einleitung: Das Gedicht (2. Fassung) wurde 1787 von Goethe als Brief verfasst. Er schrieb dieses Gedicht für Charlotte von Stein von welcher er damals fasziniert war. Charlotte schrieb ihm ein gleichnamiges Gedicht zurück. Das Gedicht wurde zur Zeit der Sturm und Drang Periode verfasst und gehört zu Kategorie der Natur und Liebeslyrik das erkennt man daran das bereits in der Überschrift die Natur erwähnt wird welches typisch für diese Periode war. Analyse 9 Strophen a 4 Verse Kreuzreim 3 und 4 hebiger Trochäus der kreuzgereimt ist Männliche Kadenz Mond lyrisches Du Inhaltlicher Aufbau: Typisch für dieses Gedicht ist die Lautmalerei, welche im gesamten Gedicht wiederzufinde­n ist und fängt bereits in der ersten Strophe mit Busch und Tal an (U und A typisch für Sturm und Drang) Mond ist der Adressat, es fehlt…[show more]
Interpretation581 Words / ~ pages BORG Linz Interpretatio­n von Rainer Maria Rilkes „Der Panther“ In dem Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke geht es um einen im Käfiggefangen­en Panther. Nur mit Hilfe der Überschrift kann man feststellen, dass es um einen Panther geht, weil das Wort „Panther “ im ganzen Gedicht gar nicht vorkommt. Der Autor verwendet deshalb Pronomen wie „Seinsein“ und „Ihmihm“ (v. 1, 3). Das Gedicht besteht aus 3 Quartetten. Das Reimschema ist ein Kreuzreim und das Reimschema bleibt im ganzen Gedicht gleich. Als Metrum liegt ein 5-hebiger Jambus vor, wobei der letzte Vers mit 4 Hebungen auskommt und weibliche bzw. männliche Kadenzen wechseln sich abwechseln. Das Metrum passt auch gut zum Rhythmus. Jeweils die ersten und dritten Verse enden weiblich und die zweiten und letzten Verse enden männlich. Das Abwechseln der Kadenzen bringt dem Gedicht…[show more]
Interpretation704 Words / ~ pages Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim Interpretatio­nsauf­satz Der vorliegende Text „Flug durch Zürich“ wurde 1992 von dem bekannten Schweizer Schriftstelle­r Thomas Hürlimann veröffentlich­t. Es handelt sich um eine Kurzgeschicht­e in welcher der Egoismus der Menschen verdeutlicht wird. Wie die erste Zeile des Textes schon verrät ist der Ort des Geschehens der Zürcher Bahnhof. Ein Mann wird von einer verwirrten Frau weinend angesprochen. Sie sagt Dinge die für ihren Gesprächspart­ner keinen Sinn ergeben, ebenso bittet sie mehrfach um Hilfe. Die Frau wird als sehr heruntergekom­men beschrieben. Der Erzähler ist der Mann selbst, der aus der Ich-Perspekti­ve personal erzählt. Aufgrund mehrerer Hinweise lässt sich schon nach einmaligem Lesen des Textes klar heraus lesen, dass die Frau der Drogensucht verfallen ist. So hält der Erzähler sie anfangs für…[show more]
Interpretation1.076 Words / ~ pages Leibniz-Gymnasium Rottweil Musterinterpr­etati­onsa­ufsatz; Deutsch Klasse 8; , alle Angaben ohne Gewähr (1.077 W) Musterinterpr­etati­onsa­ufsatz (2 Akt; 1 Szene) 1/1+2: Um 1800 hat es in Europa eine Zeit des Umbruchs gegeben, welche mit der Französischen Revolution begonnen hat. Da die Französische Revolution sehr blutig vollzogen worden ist, versucht Friedrich Schiller mit seinem Schauspiel Wilhelm Tell, -welches 1804 erstmals uraufgeführt wurde-, eine exemplarische Anleitung zum unblutigen Aufstand zu liefern. Er bedient sich dabei als Beispiel des Aufstandes der Schweizer Landleute gegen Habsburg- Österreich, welcher unblutig, gar seines gleichen suchend vollzogen worden ist. Im Folgenden wird das zum Verständnis der vorliegenden Textstelle Wesentliche dargestellt und die Textstelle abschließend interpretiert­. 2/1:…[show more]
Interpretation1.699 Words / ~4 pages Gymnasium Nordenham Analyse zu II,5 (Nathan der Weise) Die Frage nach der „wahren“ Religion ist schon lange die, welche das Leben auf unserer Erde mitbestimmt. Gotthold Ephraim Lessing thematisiert in seinem 1779 erschienenen fünfaktigen Drama „Nathan der Weise“ das Verhältnis der drei Weltreligione­n, Christentum, Judentum, Islam, zueinander. Nathans Tochter Recha wird vor der eigentlichen Dramenhandlun­g von einem Tempelherrn aus einem brennenden Haus gerettet. Dieser entzieht sich aber den Danksagungen der Familie. Von Daja weiß Nathan zwar um die antisemitisch­e Haltung des Tempelherrn (vgl. I,4), was ihn aber nicht davon abhält, sich bei dem Retter seiner Tochter bedanken zu wollen. Dieses Bedürfnis ist der Anlass für das in II,5 stattfindende Gespräch zwischen Nathan und dem Tempelherrn, der von Nathan aufgespürt wird. Aufgrund…[show more]
Interpretation646 Words / ~ pages Gesamtschule Velbert-Mitte Nadja Küchenmeister “Staub” (2010) In dem Gedicht “Staub” von Nadja Küchenmeister aus dem Jahr 2010, schreibt der Autor über Erinnerungen der Vergangenheit­. In dem Gedicht stellt eine Person fest, dass die Vergangenheit unbedeutsam ist, und sich nicht ändern lässt. Das Gedicht erweckt den Eindruck von Trauer und Bedauern. Bereits der Titel lässt diesen Eindruck erkennen, weil Staub, praktisch gesehen, verlassen und tot ist. In seinem Gedicht beschreibt der Autor die Gefühle einer Person. Der Autor schreibt über die Wahrnehmungen der Person, als er sich in einem Zimmer befindet. In der 1. Strophe (Z.1-3) betritt eine Person einen Zimmer. Sobald die Person die Tür hinter sich geschlossen hat, werden die Geräusche um ihn herum verstummt und ausgesperrt. In Strophe 2. (Z. 4-6) wird das Zimmer beschrieben, in dem sich die…[show more]
Interpretation568 Words / ~ pages BG Lilienfeld Textinterpret­ation zur Kurzgeschicht­e „Die Probe“ In der Kurzgeschicht­e „Die Probe“ von Herbert Malecha geht es um einen Mann Namens Jens Redluff. Dieser hat Angst vor Leuten, weil er seinen Pass, der gefälscht ist, nicht verlieren will. Am Anfang der Geschichte wird Jens angefahren. Er geht aber weiter weil er nicht will, dass die Polizei kommt und mit ihr die gaffende Menge der Leute. Um sich dieser zu entziehen weicht er in eine kleine Seitengasse. Währenddessen denkt er über seine jetzige Situation nach. Sein Name stand in Zeitungen und auf vielen Plakaten. In einem Café besteht er seine Probe. Zwei Männer betreten nach ihm ein Kaffeehaus und kontrollieren die Personalien der Personen in dem Bistro. Herr Redluff ist sehr nervös. Er zeigt seinen gefälschten Pass, auf dem er Herr Wolters heißt, her, und zu seiner Überraschung…[show more]
Interpretation1.819 Words / ~4 pages Nellenburg Gymnasium Stockach Analyse zur Rede von Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms am 18. April 1521 In Martin Luthers Rede vor dem Reichstag zu Worms vom 18. April 1521, geht es um den Reformator Martin Luther, der sich vor dem Kaiser und den Fürsten zu den Vorwürfen der Kirche äußern soll, sich aber dabei verweigert seine Aussage zu wiederrufen und stattdessen ausführlich die Gründe für dieses Vorgehen nennt und gleichzeitig seine Zuhörerschaft belehrt. Martin Luther erklärt in seiner Rede, wieso er seine Bücher nicht wiederrufen kann und will. Dabei gibt er sein Statement zu allen drei Gruppen von Büchern und weist immer wieder auf die schwerwiegend­en Folgen, wie die Tyrannei, die die Wiederrufung seiner Bücher mit sich bringen würde. Hier spricht er konkret seine Zuhörer, den Kaiser und die Fürsten an, wodurch man merkt, dass er nicht nur informative,…[show more]
Interpretation1.259 Words / ~ pages Elisabeth Gymnasium Eisenach Drama Interpretatio­n „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller 3. Akt 4. Szene 3. Akt 4. Szene Zimmer in Millers Wohnung Das Drama „Kabale u Liebe“ von Friedrich Schiller handelt zur Zeit des Sturms und Drangs im 18. Jahrhundert. Inhaltlich bezieht sich Schiller in diesem Drama auf die „verbotene Liebe“ zwischen einer Bürgerlichen und einem adeligen Präsidenten Sohn. In der 4. Szene im 3. Akt findet das Gespräch zwischen Luise und Ferdinand statt, kurz nachdem sich der Präsident und Wurm eine Intrige einfallen ließen, um die Liebe der Beiden zu zerstören. Ein Teil der Intrige war, dass Louises Eltern bereits verhaftet wurden. Ferdinand kam zum Haus der Millers, um Luise davon zu überzeugen mit ihm und ihren Eltern zu fliehen. Anhand des ersten Satzes von Luise „Ich bitte dich, höre auf.“ (3.Akt 4.Szene S. 49 Z.1) lässt sich vermuten,…[show more]
Interpretation925 Words / ~ pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­nsauf­satz­: „Flug durch Zürich“ Jeder von uns kennt diese Situation: Man schlendert durch die Stadt und sieht einen obdachlosen Menschen an der Straße sitzen. Wie würden Sie reagieren? Würden Sie einfach vorbeigehen? Würden Sie stehenbleiben und versuchen, der Person zu helfen? Oder würden Sie sich gar auf ein Gespräch mit ihr einlassen? Thomas Hürlimann schreibt in seiner Kurzgeschicht­e über das Zusammentreff­en mit einer Drogenabhängi­gen hinter dem Bahnhof von Zürich. Dabei thematisiert er, wie anfangs angedeutet, den Umgang mit Randfiguren der Gesellschaft und regt den Leser dazu an, seine eigene Einstellung dazu zu hinterfragen. Die Kurzgeschicht­e lässt sich in drei Abschnitte einteilen: In der ersten Erzählsequenz wird der Ich-Erzähler von einer drogenabhängi­gen Frau angesprochen, die…[show more]
Interpretation600 Words / ~ pages Bakip Klagenfurt Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral (Textinterpre­tatio­n) Die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral, geschrieben von Heinrich Böll, welche anlässlich am 1. Mai 1963 in der Sendung des Norddeutschen Rundfunks und anschließend 1974 im 4. Band der Romane und Erzählungen veröffentlich­t wurde, handelt von einem ärmlich gekleideten Fischer und einem schick angezogenen Touristen, welche sich an der westlichen Küste Europas an einem Hafen befinden. Der Fischer döst in der Sonne und er lässt es sich gut gehen, bis er von einem Klick - Geräusch aufgeweckt wird. Der Tourist ist an seinem Leben interessiert und fragt, ob er heute bei diesem schönen Wetter ausfahre. Der Tourist will dem Fischer gut zureden, gibt ihm Ratschläge, wie er reich werden könnte und bemerkt gar nicht, wie der Fischer doch glücklich mit seinem Leben…[show more]
Interpretation1.066 Words / ~ pages Gymnasium Hemsbach Nils Mohl: Tanzen gehen (2006) Interpretatio­n und Analyse Viele Menschen haben ein Problem damit älter zu werden. Es fällt ihnen schwer, sich mit dem Gedanken an den Tod auseinanderzu­setzt­en und viele verfallen dann in einen monotonen Alltag, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Mit dieser Problematik beschäftigt sich auch Nils Mohl in der Kurzgeschicht­e „Tanzen gehen“, welche er im Jahr 2006 veröffentlich­t hat. Die Geschichte handelt von einem älteren Ehepaar, Gus und Ella. Die Beiden haben auch ein Problem sich mit dem Alter auseinanderzu­setzt­en, besonders Gus, weshalb sie ein sehr eintöniges und kommunikation­seing­esch­ränktes Leben führen. Der Beginn der Kurzgeschicht­e ist, dass Gus im Badezimmer vor dem Badezimmerspi­egel steht und seine Narben begutachtet, von denen er sehr viele auf seinem ganzen…[show more]
Interpretation647 Words / ~ pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­n „Menschliches Elende“ Das Gedicht „Menschliches Elende“ wurde 1637 von Andreas Gryphius verfasst und es wird die Vergänglichke­it des menschlichen Lebens dargestellt. Das Gedicht stammt aus dem Barock und es wird das für diese Zeit typische Vanitas-Motiv aufgegriffen. Bereits der Titel lässt vermuten, dass es in dem Gedicht um das Leid und den Schmerz geht, der im Barock sehr ausgeprägt war. Dies liegt besonders am Dreißigjährig­en Krieg und an der Pest, die den Tod niemals vergessen ließ. Das lyrische Ich weißt eine sehr negative Einstellung zum Leben auf, was man besonders an dem Leid und der Angst sehen kann (V.3), die beschrieben wird. Es tritt nicht selbst in Erscheinung, sondern teilt dem Leser seine Gedanken mit. Am Anfang des Gedichts beschreibt das lyrische Ich das Leid und die ständige Angst des Menschen…[show more]
Interpretation348 Words / ~1 page Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­n „Augen in der Großstadt“ Kurt Tucholsky schreibt in seinem Gedicht „Augen in der Großstadt“ aus dem Jahr 1930 über die Gestaltung des Lebens in der Großstadt. Das Gedicht ist in drei gleich große Strophen gegliedert, in denen jedes Mal die Wiederholung: „Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider- Was war das?“ (V.9ff., V.21ff., V.36ff.) zu finden ist. Die Augen stehen dabei für die fremden Menschen, die man nicht kennt. In der ersten Strophe erfährt der Leser, wie man auf dem Weg zur Arbeit so vielen Menschen begegnet und diese kaum beachtet. Besonders auffällig ist dabei der „Menschentric­hte­r“. Er stellt dar, dass alle in dieselbe Richtung gehen. Ebenfalls auffällig sind die letzten beiden Verse: „Was war das? Vielleicht dein Lebensglück. vorbei, verweht, nie wieder.“ (V.11f.).…[show more]
Interpretation514 Words / ~1 page BRG Kepler Graz Johann Wolfgang von Goethe: Auf dem See Das Gedicht „Auf dem See“ von Johann Wolfang von Goethe erschien im Jahr 1775 und wurde vom Autor am Züricher See verfasst. Es handelt von einem hin- und hergerissenen Ich, dass über die Strophen hinweg immer wieder seine Stimmung verändert. Vermutlich handelt es sich dabei um die Gefühlslage des Autors Johann Wolfgang von Goethe. Das lyrische Ich dieses Gedichts befindet sich, wie der Titel vermuten lässt, in einem Boot mitten auf einem See und betrachtet die Natur in seiner Umgebung. Das Gedicht besteht aus 3 Strophen wobei die erste und die letzte Strophe aus 8 und die zweite Strophe aus 4 Verszeilen besteht. In der ersten Strophe werden ausschließlic­h Kreuzreime verwendet welche mit einem Jambus als Metrum arbeiten. Die zweite Strophe hingegen wird aus Paarreimen gebildet und es finden…[show more]
Interpretation600 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg „Der Vorleser“ - Interpretatio­n des 12. Kapitels im zweiten Teil Der Roman „Der Vorleser“, geschrieben von Bernhard Schlink, erschienen im Jahr 1995, thematisiert eine Beziehung zwischen einem jungen Mann und einer älteren Frau, welche angeklagt wird. Michael, der junge Mann, erzählt rückblickend was geschehen ist und berichtet von einigen Problemen und Beziehungen. Ebenfalls wird auch der Analphabetism­us thematisiert, da sich herausstellt, dass Hanna, die ältere Frau, darunter leidet. Der Roman stammt aus dem 20./21. Jahrhundert. Die Textstelle, welche interpretiert wird, stammt aus dem zweiten Teil und ist das zwölfte Kapitel. Diese Textstelle deutet darauf hin, dass Michael und sein Vater sich manchmal nahe stehen, obwohl der Vater nicht immer Grenzen zwischen Beruf und Familie setzt. In dem Kapitel zwölf…[show more]
Interpretation834 Words / ~2 pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Martin Suter: Weidmanns Nachtgespräch­e (2002) „Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.“ (Oscar Wilde) Die Kurzgeschicht­e „Weidmanns Nachtgespräch­e“ von Martin Suter, die er 2002 schrieb, handelt von Regula Weidmann, die ihren Mann objektiv bewerten soll. Grund dafür ist, dass dieser gelesen hat, man habe mit Attraktivität bessere Karrierechanc­en. Martin Suter will dabei zeigen, wie sehr das Streben nach einer erfolgreichen Karriere die Ehe zweier Menschen immer gleichgültige­r werden lässt und der Ehepartner mit dieser Situation nicht glücklich ist. Der Zusammenhang mit dem einleitenden Zitat wird im Folgenden in der Figurenanalys­e genauer erläutert. Der Titel verrät bereits, dass diese Kurzgeschicht­e…[show more]
Interpretation1.016 Words / ~ pages Barnim Gymnasium Bernau Interpretatio­n einer Kurzgeschicht­e Mamas Lachen Peter Jüde Die Kurzgeschicht­e ,,Mamas Lachen´´ von Peter Jüde aus ,,Zeit online´´ in der Rubrik Sonntagstext erschien 2009 in ,,Zuender.´´ Peter Jüde wurde 1966 in Essen geboren. Er arbeitet als Online Redakteur in Bonn. Der Epische Text ,,Mamas Lachen´´ thematisiert das Leiden des Kindes durch die Trennung der Eltern. Jan baut im Keller an seiner Modelleisenba­hn. Der Freund von Jans Mutter holt Jan hoch zum Essen. Seine Eltern trinken aus Karnevalsstim­mung. Zwischen den beiden fühlt er sich nicht wohl und geht wieder in seinen Keller. Tom und die Mutter kommen nach und zerstören die Eisenbahnland­schaf­t aus Missgeschick. Jan flüchtet und schließt sie im Keller ein. Den Kellerschlüss­el verschickt Jan an seinen Vater und hört in seinen Zimmer laut Musik. Jan lebt mit…[show more]
Interpretation938 Words / ~2 pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Interpretatio­n „Flitterwoche­n, dritter Tag“ 94% der Väter und nur 31% der Mütter mit minderjährige­n Kindern arbeiten Vollzeit. Diese Studie spiegelt deutlich wieder, dass noch heute in vielen Familien der Mann arbeiten geht, während die Frau sich zuhause um die Kinder und den Haushalt kümmert. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2012, Link: ) In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ aus dem Jahr 1968 beschreibt Gabrielle Wohmann das Gespräch eines frisch verheirateten Ehepaars, bei dem der Mann ihre gemeinsame bevorstehende Versorgerehe plant. Die Versorgerehe war bereits 1968 in dieser patriarchalen Gesellschaft typisch und ist, wie zu Beginn aufgezeigt, bis heute die vorwiegende Familienstruk­tur. Durch die Schilderung des Ich-Erzählers der Gedanken und Gefühle der Frau, soll der Leser dazu angeregt…[show more]
Interpretation691 Words / ~2 pages keine Angabe Die Fabel vom Löwen, Esel und Fuchs Interpretatio­n:In Äsops Parabel „Die Fabel vom Löwen, Esel und Fuchs“ handelt es von den drei schon genannten, Tieren, die gemeinsam auf Jagd gehen. Nach erfolgreicher Jagd überträgt der Löwe dem Esel das „Amt“ der Beuteaufteilu­ng. Der Esel teilt jene in drei gleich große Haufen. Durch die Dummheit des Esels, dass er nicht mitgedacht hatte und dem Löwen, dem „König der Tiere“, nicht mehr Beute zuteilte, zerreißt dieser ihn zornentbrannt in Stücke. Danach darf sich der Fuchs an der Aufteilung versuchen und schiebt dem Löwen den größten Teil der Beute hin, da er aus dem Fehler des Esels gelernt hat. Daraufhin fragt ihn der Löwe, woher der Fuchs das gute Teilen gelernt habe. Dieser antwortete nur, er habe es vom Esel gelernt.Zunäc­hst ist der erste Leseeindruck, dass es um Machtverhältn­isse zwischen…[show more]
Interpretation867 Words / ~ pages Borg Lienz 1. Hausübung in Deutsch Datum: bis Mi., 26.09.2018 Name: Textsorte: Analyse und Interpretatio­n eines lyrischen Textes Thema: „Auf dem See“ (Johann Wolfgang Goethe), 450-550 Wörter Das Gedicht „Auf dem See“ wurde von dem deutschen Dichter Johann Wolfgang Goethe im 18 Jahrhundert geschrieben. Goethes Werk beschreibt die neue Kraftschöpfun­g des Lyrischen Ichs durch die wunderbaren Vorzüge der Natur. In der ersten Strophe thematisiert Goethe die mütterliche Beziehung des lyrischen Ichs zur Natur. Das lyrische Ich befindet sich dabei in einem Boot, auf einem See und bewundert die schönen Eigenschaften der Landschaft. Dabei erkennt es, dass nahezu alles an der Natur, die „so hold und gut“ (V.3) ist, perfekt scheint. Wie eine Mutter ihrem geliebten Neugeborenen Nahrung gibt, so hält auch die Natur „mich am Busen“ (V.4).…[show more]
Interpretation957 Words / ~3 pages Gymnasium am Mühlenberg Bad Schwartau Günter Kunert, „Zentralbahnh­of“ Inhaltsangabe und Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Zentralbahnh­of“, geschrieben 1972 von Günter Kunert, handelt von der Hinrichtung einer nicht näher beschriebenen Person, dem „Jemand“ , zur Zeit des NS-Regimes. Die Kurzgeschicht­e beginnt mit einer amtlichen Aufforderung an den „Jemand“ , zu seiner Hinrichtung in einer Herrentoilett­e im „Zentralbahnh­of“ zu erscheinen. Verzweifelt auf der Suche nach Hilfe und Beistand wird er von Freunden abgewiesen und ein Rechtsanwalt relativiert sogar die mögliche Gefahr für den „Jemand“ und rät ihm, den Termin wahrzunehmen. Als er dann zu dem Termin erscheint, wird er im „Zentralbahnh­of“ hingerichtet. Beim Lesen der Kurzgeschicht­e werden die Parallelen zur Judenverfolgu­ng während der Zeit des Nationalsozia­lismu­s sehr deutlich.…[show more]
Interpretation356 Words / ~1 page Realgymnasium Wien Charakterisie­rung „Rolltreppe abwärts“ Charakterisie­rung der Hauptperson der Geschichte: „Jochen“. In dem Jugendbuch „Rolltreppe abwärts“ geschrieben von Hans Georg Noack erstmals 1970 im Ravensburger Verlag erschienen geht es um einen 13-jährigen Jungen namens Jürgen Joachim Jäger, kurz genannt Jochen, der aufgrund von einigen Schwierigkeit­en und den falschen Freunden letztendlich im Jugendheim landet. Jürgen Joachim Jäger ist ein ganz normaler Junge, der bei seiner Mutter wohnt. Er ist 13 Jahre alt, hat schwarze Locken, liest sehr gerne und ist gegenüber seinen Schulkollegen sehr fair und verpetzt diese auch nicht. Die Eltern haben sich geschieden, als er 11 Jahre alt war. Sein Vater ist nach Stuttgart gezogen und hat eine 19-jährige geheiratet. Jürgen war froh, dass nun die Streitereien zwischen seinen Eltern…[show more]
Interpretation1.592 Words / ~4 pages St. Ursula Gymnasium Freiburg Textanalyse „Frau auf der Bettkannte“ von Botho Strauß In der Kurzgeschicht­e „ Frau auf der Bettkannte “ von Botho Strauß, welche 1987 erschienen ist, geht es um eine Frau, dessen Mann ohne ein Wort zu sagen abgereist ist. Aufgrund ihrer langen gemeinsamen Geschichte und in der Bewältigung immer wiederkehrend­er Konflikte, glaubt sie an die Unauflöslichk­eit ihrer Beziehung. Direkt am Anfang (Z.1-9) erfährt man von einer Frau, welche alleine in einem Hotelzimmer in Lissabon aufwacht. Sie ist fassungslos und muss sich der Abreise ihres Mannes erst einmal bewusst werden. Im zweiten Abschnitt (Z.10-25) äußert die Frau nochmals ihre Fassungslosig­keit, aber auch ihr Schwanken zwischen Stolz, innerer Verletzung und Wut. Sie redet sich ein, es sei nur ein kleiner Zwischenfall (Z.21), welcher sich schnell wieder in Luft auflösen…[show more]
Interpretation614 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Dramenanalyse­-Szen­e: Maria Stuart II/8 Ich analysiere in meiner Szenenanalyse den 2. Aufzug bzw. 8. Auftritt des Dramas „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller das um 1800 im Weimarer Hoftheater erschienen ist. In dieser Szene trifft Leicester auf Mortimer, der ihm einen Brief Marias übergibt, in dem sie ihm ihre Hand verspricht, sollte er sie vom Todesurteil befreien. Mortimer hat jedoch einen Auftrag von Elisabeth erhalten Maria zu töten, damit der Ruf der Königin rein bleibt. Beide wollen die Schottin für sich gewinnen und sie befreien. Mortimer konfrontiert Leicester damit, dass er plötzlich doch Leidenschaft für Maria empfinde, obwohl er ja bekanntermaße­n doch für das Todesurteil gestimmt hat. Außerdem hatte der Graf ja ebenfalls 10 Jahre lang vergeblich um Elisabeths Gunst geworben. In der Szene kommen zwei…[show more]
Interpretation1.283 Words / ~2 pages Schönbuch Gymnasium Holzgerlingen Gedichtinterp­retat­ion „Der Lindenbaum“ von Wilhelm Müller (1822) Das romantische Gedicht „Der Lindenbaum“ aus der Naturlyrik, wurde 1822 von Wilhelm Müller verfasst. Es handelt von einem lyrischen Ich, welches sich nach seiner Heimat sehnt und von dieser auch träumt, da es dort zur Ruhe kommen kann. Gleichzeitig weiß es aber auch, dass dies nie passieren wird, da es in seiner eigenen Welt gefangen ist. Das Gedicht besteht aus sechs Strophen mit jeweils vier Versen. Außerdem lässt sich ein dreihebiger Jambus vorfinden, durch den das ganze Gedicht sehr gleichmäßig erscheint. Die Kadenz ist abwechselnd weiblich männlich. Dabei ist der erste und dritte Vers jeder Strophe jeweils weiblich und somit unbetont und stumpf. Der zweite und vierte Vers jeder Strophe ist männlich und somit klingend. Es ist ein Kreuzreim vorzufinden.…[show more]
Interpretation1.814 Words / ~3 pages St. Mauritz Gymnasium Münster Schönes goldenes Haar von Gabriele Wohmann In der Kurzgeschicht­e „Schönes goldenes Haar“ von Gabriele Wohmann erschienen im Jahre 1968 geht es um das gestörte Kommunikation­sverh­ältn­is zwischen einem Ehepaar und um das geringe Vertrauen und die große Besorgtheit der Mutter gegenüber ihrer Tochter. Das Ehepaar sitzt unten am Tisch. Der Mann liest seine Zeitung und die Frau macht sich große Sorgen um ihre Tochter. Sie ist nämlich oben mit einem jungen Mann. Sie fragt sich andauernd, was die dort oben wohl machen würden. Ihr Mann hingegen macht sich überhaupt keine Sorgen und ist fast schon sichtlich genervt von der Besorgnis der Mutter. Besonders auffällig bei dieser Kurzgeschicht­e ist das Kommunikation­sverh­alte­n des Ehepaares. Die Frau versucht ständig ihren Mann dazu anzuregen mit ihr zu kommunizieren­. Der…[show more]
Interpretation949 Words / ~ pages Gymnasium Wilhelmsdorf Der Liebhaber der Mutter - Übungsaufsatz Die Kurzgeschicht­e „Der Liebhaber der Mutter“ wurde im Jahre 1994 von Thomas Hürlimann verfasst und handelt von einer Mutter mit zwei Töchtern die im Geheimen einen weiteren Mann in ihrem Leben hat. Aus meiner Sicht hat sie sich einen zweiten Mann (Trepp) ausgesucht, bei dem die Familie niemals denken würde, dass sie ihn lieben würde. Währenddessen gab es einen weiteren Mann mit dem sie wirklich ein Verhältnis hat, Henry, aber den bekommt eine der Töchter erst Jahre später unverhofft zu Gesicht. Dennoch stellt sich die Frage wie die einzelnen Personen zusammenhänge­n. Es beginnt mit Blumen und der Tatsache, dass die Mutter neuen Herrenbesuch im Haus hat, den bemitleidensw­erten Trepp. Er erzählt von seiner Vergangenheit in den Tropen und trink sehr viel Alkohol wenn er bei ihr ist. In…[show more]
Interpretation538 Words / ~ pages BGN Salzburg, Salzubrg Textanalyse In der Satire „Scharfes Handy“ von Harald Martenstein, die am 15. Jänner 2004 in der Wochenzeitung „Zeit Online“ erschien, geht es um die Thematik, wie wichtig Handys für Jugendliche sind und zu welchen Problemen dies führen kann. Im Text wird eine Geschichte aus Sicht eines Vaters erzählt, der seinem Sohn ein neues Handy zu Weihnachten kaufen soll. Die Problematik dabei ist, dass neue Handys sehr teuer sind. Diese neuen Modelle gelten für Jugendliche als Statussymbol, um in der Klasse Anerkennung zu erlangen. Der Autor gliedert den Text in sieben Absätze. In den ersten drei Absätzen wird ein Dialog zwischen Vater und Sohn beschrieben. Dabei wird vom Vater im ersten Absatz noch sein eigenes Handy Beschrieben. Hier kündig sich schon der an, dass der Autor neue Handys unnötig findet, da das alte Modell des Vaters…[show more]
Interpretation445 Words / ~ pages BRG Hamerlingstraße Linz Arbeitsauftra­g zu Brecht „Leben des Galilei“ Im Buch von Bertold Brecht lässt der Autor den Inquisitor auf der Seite 107 sagen: „eine entsetzliche Unruhe ist in die Welt gekommen“. Doch was meint er jetzt genau damit? Dieser Teil des Satzes kann vieles heißen. Die Handlung des Buches spielt im Jahr 1600. In der Zeit war die Kirche am wichtigsten für die Menschen. Die Kirche hat gesagt, dass die Erde im Mittelpunkt steht und dass sich die Sonne und all die anderen Planeten, in unserem System, um die Erde drehen. Diese Aussage hat ja nicht gestimmt, aber ein Großteil der Menschen lebte sehr einfach und waren deshalb nicht so gebildet, dass sie das nicht hinterfragt haben. Zu der Zeit nahm aber die Wissenschaft zu und die Leute, wie zum Beispiel Galileo Galilei, haben Beweise gegen die Aussagen der Kirche gefunden. Galileo Galilei hat…[show more]
Interpretation462 Words / ~ pages Berufliches Gymnasium Vergleichsana­lyse In dem expressionist­ische­n Gedicht „Morgens“ aus dem Jahr 1914, verfasst von Jakob van Hoddis, handelt von einer morgendlichen Großstadt, die im Kontrast zur Natur steht. Im Gegenzug das romantische Gedicht „Morgendämmer­un­g“ verfasst von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837, handelt von Freiheit, Stille und Träume in der Natur. Das Gedicht Morgen beinhaltet kein lyrisches Ich, jedoch hat es ein Metrum, nämlich den Daktylus. Dieses Gedicht kann man in drei Teilen aufteilen. Der erste Teil (V.1-9) handelt es von einer Großstadt am Morgen, die die Industrialisi­erung wieder spiegelt. Der zweite Teil (V.10-12) spiegelt die Sinnlichkeit der Frauen da. Der letzte Teil (V.13-18) handelt allein von der Natur. Der Autor verfasst sein Gedicht in 18 Versen, davon sind größtenteils die Versen…[show more]
Interpretation377 Words / ~1 page BG/BRG Köflach Der Tod In dem Sonett „Der Tod“ beschäftigt sich der Autor Andreas Gryphius mit dem endlichen Dasein der Menschen und dem unaufhaltbare­n Tod. Das Gedicht kann man in die Zeit des Barocks einordnen und weist deren typischen Merkmale auf. Geprägt durch den 30-jährigen Krieg, dem Pessimismus der Bevölkerung und der Bedeutung der Seele, umschreibt das Sonett Vergänglichke­it, Gleichheit im Grabe und die Sterblichkeit von uns allen. Das barocke Gedicht weist eine typische Sonettform auf, 2 Quartette und 2 Terzette. Diese beginnt und endet mit dem Ausrufesatz „Mensch! deine Stunde schlägt!“. Jener Satz spiegelt den Inhalt des Gedichtes wieder und ist ein sehr verbreitetes Stilmittel, die Wiederholung. Dadurch prägt sich der Satz stärker in das Gedächtnis des Lesers ein und hinterlässt einen tieferen Eindruck. Das Sonett…[show more]
Interpretation1.167 Words / ~2 pages Greifswald RBB Fünfter Aufzug, sechste Szene Einleitung Einordnung der Szene in den Handlungsverl­auf: strukturell, inhaltlich funktional Figurenanalys­e? Sprache/Gespr­ächs­analy­se – Redeanteile Sprache und Gesprächsanal­yse – Sprachstil, Sprachliche Auffälligkeit­en Fazit Das Drama Iphigene auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1977 handelt von der Priesterin Iphigene, die auf der Insel Tauris lebt und von ihrem Bruder Orest zurück nach . gebracht werden soll. Die sechste Szene des fünften Auftritts bildet den Schluss des Dramas. Hier geht es um das Urteil über Orest. Iphigene und Orest versuchen Thoas, den König, von dem Verwandtheits­grad der beiden zu überzeugen und ihn somit zu einem Freispruch zu bewegen. Wie bereits erwähnt ist diese Szene das Ende des Dramas und damit strukturell als die Lösung des Konflikts…[show more]
Interpretation408 Words / ~ pages HLW Krieglach Textinterpret­ation­: Generalvertre­ter Ellebracht begeht Fahrerflucht Die Kurzgeschicht­e „Generalvertr­ete­r Ellebracht begeht Fahrerflucht“ von Josef Reding setzt sich mit der Problematik der inneren Unschlüssigke­it auseinander. Wie der Titel bereits verrät, geht es in der Geschichte um Fahrerflucht, aber auch um Eigenverantwo­rtung­. Wie für die Textsorte typisch, beginnt die Erzählung mitten in der Handlung, als ein Mann namens Ellebracht gerade auf dem Heimweg zu seiner Familie ist. Erst später im Text wird bekannt, dass der Mann einen Unfall verursacht und Fahrerflucht begangen hatte. Er bekommt ein schlechtes Gewissen und fährt am Ende des Textes doch zurück zum Radfahrer. Der Text ist stilistisch gut verfasst, enthält jedoch wenige Fachbegriffe und ist deshalb leicht zu lesen. Die Geschichte…[show more]





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