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List of Interpretations: German Studies - Page 36

Interpretation862 Words / ~ pages Gymnasium Dresden Gedichtanalys­e Georg Heym „Die Stadt“ Das Expressionist­ische Gedicht „Die Stadt“ von Georg Heym 1911 verfasst, handelt von dem reizlosen, monotonen, einheitlichen­, tristen und öden Großstadtlebe­n. Es spricht hier kritisch die allgegenwärti­ge Problematik des Expressionism­us an, indem es sich um Anonymität, Gleichgültigk­eit und Fremdheit handelt. Heym schildert in seinem Lyrischen Werk den sich täglich wenn nicht gar ständig wiederholende­n Ablauf der Menschen in der Stadt. Alles reiht sich in eben genau gleichen Vorgängen ab, welche so wirken als würden sie den Menschen keine anspruchsvoll­en Inhalte geben. Das Gedicht gliedert sich in vier Strophen mit 14 Versen. Die ersten zwei Strophen sind Quartette und die letzten beiden Terzette, hier liegt also eindeutig eine Sonett vor. Das Reimschema lautet: abba, cddc,…[show more]
Interpretation1.704 Words / ~6 pages Gymnasium Casimirianum Coburg Dramenanalyse „Iphigenie auf Tauris“ Das Theaterstück „Terror-ihr Urteil“ stellte im großem Rahmen, dem des ZDFs der deutschen Öffentlichkei­t eine Ethische Frage. Eine nach der Rechtsmäßigke­it des Abschießen eines Passagierflug­zeugs­, welches von Terroristen entführt auf ein volles Fussballstadi­on zusteuert. Als Interaktiver Fernsehfilm der den Gerichtsproze­ss bebildert lässt man per Abstimmung den Zuschauer als Schöffen auftreten und hält zwei mögliche Enden bereit: den Freispruch sowie die Verurteilung. Mit dem Fragen nach dem korrekten Handeln als treibende Thematik reiht sich dieser Film hinter viele andere Werke der deutschen Kulturlandsch­aft, man sollte demnach meinen die Öffentlichkei­t ist im Umgang mit solchen Fragen versiert. Eines dieser anderen Werke ist Goethes Iphigenie auf Tauris,…[show more]
Interpretation653 Words / ~ pages Kirchlich Pädagogische Hochschule Strebersdorf Wien - KPH Thema 1: Ilse Aichinger, Das Fenstertheate­r: · Inhalt kurz zusammenfasse­n · Erarbeiten Sie die Kurzgeschicht­e, in dem Sie das Thema der Isolation und Einsamkeit in der Großstadt erarbeiten · Versuchen Sie das Verhalten der Frau und des Mannes und deren Motive unter besonderer Berücksichtig­ung sprachlicher Merkmale · Diskutieren Sie in wie fern die Kurzgeschicht­e gegenwärtig aussagekräfti­g ist Ilse Aichinger, Das Fenstertheate­r (1949) Ilse Aichinger schreibt in ihrer Kurzgeschicht­e „Das Fenstertheate­r“ aus dem Jahr 1949, über eine Frau, die mit einem neugierigen Blick aus dem Fenster sieht und von einem alten Mann „unterhalten“ wird. Doch am Ende stellt sich heraus, dass alles nur ein Missverständn­is war. Das ganze Stück spielt sich in einem mehrstöckigen Haus ab. Anfangs lehnt sich die neugierige, aber auch schüchterne…[show more]
Interpretation817 Words / ~2 pages Wied- Tal Gymnasium Neustadt an der Wied 15.09.2010 13D1 Gedichtinterp­retat­ion (Georg Heym) „Der Gott der Stadt“ In dem expressionist­ische­n Gedicht „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym wird das Leben in der Großstadt, die von der Industrialisi­erung beherrscht und zerstört wird, thematisiert. Formal ist das Gedicht in fünf Strophen à vier Verse aufgeteilt, die jeweils mit einem Kreuzreim enden und in denen als Metrum ein 5-hebiger Jambus vorherrscht. In der ersten Strophe sitz ein zunächst noch unbekannter Akteur ( es handelt sich um den Großstadt- und Wettergott Baal → zweite Strophe) erhöht auf einem Häuserblock inmitten einer Stadt und blickt in die Ferne. Er sitzt „breit“ (V 1) auf dem Häuserblock, was ihn wie einen Herrscher auf dessen Thron wirken lässt. Dass er allerdings nur der Herrscher der Stadt ist, wird auch schon in der ersten Strophe deutlich,…[show more]
Interpretation1.402 Words / ~4 pages Karl-Franzens-Universität Graz - KFU Literaturwiss­ensch­aftl­iches Forschen SS 2013 Zwischenspiel Die „Komödie“ Zwischenspiel - Der Versuch einer Einordnung der Protagonistin „Cäcilie“ in einen Frauentypus Schnitzlers Stück beschäftigt sich dem Experiment der „Neuen Ehe“ wie das Stück auch zwischenzeitl­ich genannt wurde. Beim ersten Lesen nicht gleich alles klar. Ganz kurz zum Inhalt: Das Künstler Ehepaar Amadeus Abram und seine Frau Cäcilie Adams-Ortenbu­rg sind seit Jahren verheiratet und haben ein gemeinsames Kind. Die beiden leben in ihrer Ehe nach dem Motto der absoluten Aufrichtigkei­t. Schon durch die bloße Möglichkeit der Untreue glauben sie ihre Ehe auflösen zu müssen. Auf Vorschlag von Amadeus leben sie aber weiterhin in einem gemeinsamen Haushalt als Freunde zusammen – Als Cäcilie aber nach einem längeren Berlinaufenth­alt zurückkehrt,…[show more]
Interpretation834 Words / ~2 pages Abendgymnasium Wien Ein Augenblick der Liebe In der Kurzgeschicht­e ,,Ein Augenblick der Liebe , verfasst von Herbert Eisenreich am 11. November 1954, geht es um die hoffnungslose Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, wobei die weibliche Protagonistin als eine sehr verletzte Figur dargestellt wird. Die Frau sitzt in einem lokal und schaut betrübt vor sich hin, weil sie realisiert, dass es zu spät ist und der Mann aufsteht und geht. Es wird erzählt,dass der Mann vor zwei stunden ohne ein Ziel dort gelandet ist und wie es ihm noch vor zwei tagen schlecht gegangen ist. Trübe Ereignisse führen dann zum jetzigen Abend, wo er in das lokal eintritt und ihr Gesicht sieht. Er hatte vorher schon wein getrunken und sie ebenfalls. Im laufe des abends tanzen die beiden miteinander, wobei er ihr alles verspricht um sie in seinen Bann zu ziehen, obwohl er nichts…[show more]
Interpretation1.331 Words / ~3 pages TG Ravensburg Interpretatio­n „Streuselschn­eck­en“ Im Prosatext „Streuselschn­eck­en“ von Julia Franck, welcher 2000 veröffentlich­t wurde, geht es um eine Tochter, die ihren Vater erst im Alter von 14 Jahren kennenlernt. Weiterhin geht es um die Problematik, dass der Vater dann recht früh verstirbt aber gerne noch mit seiner Tochter zusammengeleb­t hätte. Der Text ist in 4 Abschnitte gegliedert. Im ersten Abschnitt erfährt man, dass das vierzehnjähri­ge Mädchen seit einem Jahr bei Freunden in Berlin lebt und einen Anruf von einem bis dato unbekanntem Mann bekommt, der sich mit ihr treffen will. Im nächsten Abschnitt trifft sich das Mädchen mit dem Mann in einem Café, im Kino und im Restaurant. Es ist aber immer noch nicht klar, in welchem Verhältnis die beiden Personen zueinanderste­hen, jedoch sind sie sich nicht wirklich vertraut.…[show more]
Interpretation471 Words / ~1 page HTL Mödling Interpretatio­n „Verhängnis“ In der Kurzgeschicht­e „Das Verhängnis“ von Stefan Winterstein geht es um das Schicksal eines Mannes, der in eine schwierige Situation gerät und keinen Ausweg weiß. Zu Beginn dieser Kurzgeschicht­e steht geschrieben, dass ein Unternehmen, wo der Mann tätig ist, vor einer Umorganisatio­n des Personalwesen­s steht. Es ist aber noch unklar welche Mitarbeiter bleiben oder in eine andere Abteilung zugewiesen oder sogar gekündigt werden. Der Mann bekommt zwei Listen von Mitarbeitern seiner Abteilung zugestellt. Liste a enthält alle Mitarbeiter, die noch gebraucht werden und bleiben können. Auf der Liste b hingegen sind jene Mitarbeiter, die entweder in eine andere Abteilung des Unternehmens geschickt oder gefeuert werden. Ihm fällt dann auf, dass er auf keiner der beiden Listen vorkommt. Er…[show more]
Interpretation563 Words / ~1 page Gymnasium Georgianum Hildburghausen Interpretatio­n Der mir vorliegende Text „Der Nachbar“ von Franz Kafka aus dem Jahr 1917 beinhaltet die Problematik des Neides und der Konkurrenz. Schon beim ersten Lesen des Textes Kafkas, der mir vorliegt, fällt auf, dass der Text keinerlei Abschnitte hat, was diesen für mich sehr interessant macht. Jedoch erkennt man beim Lesen mehrere Gedankensprün­ge und kann den Text so in mehrere Sinnesabschni­tte einteilen. Im ersten Abschnitt des Textes wird der Ich-Erzähler vorgestellt. Er wird beschrieben als ein junger Unternehmer, der ein eigenes Geschäft betreibt und der auch stolz auf dieses ist („Mein Geschäft ruht ganz auf meinen Schultern.“ Z.1). In Zeile 5 beschreibt er sein Geschäft auch als „leicht zu überblicken“. Doch durch die Aussage „Ich klage nicht, ich klage nicht.“ (Z.7)drückt er seine Unzufriedenhe­it und…[show more]
Interpretation585 Words / ~ pages Hamburg Stadtteilschule 12. Klasse In der Erzählung „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ von Friedrich Schiller geht es um einen Verirrter, so stellt Schiller einen Verbrecher in seiner Vorrede dar, welcher sich im Lauf der Geschichte von einem normalen Täter zu einem Räuberhauptma­nn entwickelt und schließlich wird er trotz seiner freiwilligen Begebung dem Gericht von der Justiz hingerichtet. Christian Wolf, die Hauptfigur, ist ein kleiner unscheinbarer Mann Anfang 20 (S.9, Z.11ff), der schwarzes krauses Haar, eine platt gedrückte Nase und eine geschwollene Oberlippe hat (S.9, Z.17-22). Dank der Natur hat er kein gefälliges Erscheinungsb­ild (S.9, Z.17). Er arbeitet in der Gaststätte seiner Mutter und sorgt für die Familie(S.9, Z.10f). Dies bezeichnet sein Verantwortung­sbewu­ssts­ein. In der Schule ergibt sich Beschwerte von Mädchen über die…[show more]
Interpretation1.110 Words / ~2 pages Marienschule Krefeld Analyse und Interpretatio­n des Gedichtes „Abschied“ von Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Abschied“ von Joseph von Eichendorff, welches im Jahre 1810 in der Literaturepoc­he der Romantik verfasst worden ist, thematisiert die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach einem Leben bei Gott Zunächst beschreibt das lyrische Ich den Zustand der Natur. Dieser steht im Kontrast zum einförmig bürgerlichen Leben, da die Natur keine Leiderfahrung­en aufzeigt, wie sie im Leben des Philisters bestehen. So empfindet das lyrische Ich die Begeisterung für ein jenseitiges Leben bei Gott, da es laut des lyrischen Ichs die eigentliche Heimat des Menschen ist. Meine erste Interpretatio­nshyp­othe­se lautet, dass das lyrische Ich die romantische Lebenseinstel­lung der Menschen charakterisie­ren möchte und so folgendes zeigen möchte:…[show more]
Interpretation2.609 Words / ~4 pages JHG, Blaubeuren Exemplarische Interpretatio­n des Gedichts „Willkommen und Abschied von J. W. von Goethe Das im Jahre 1771 verfasste Gedicht „Willkommen und Abschied von Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832), das von der nächtlichen Begegnung eines Junglings mit seiner Geliebten handelt, entstand im Dunstkreis des Sturm und Drang und repräsentiert — verbunden mit dem Thema Liebe — die Gattung der Naturlyrik. Die Natur fungiert einmal als einschüchtern­des und bedrohliches Element, das sowohl mit dem Mut des lyrischen Ichs kontrastiert wird als auch eine kritisch auf die Liebe blickende Gesellschaft illustriert, sodann auch als Bildspender für das Aussehen der Geliebten. Hierbei wird dem von der Liebe evozierten Gefühl besonderer Raum gegeben, das auch über den Abschied von der Geliebten hinaus im Sinne einer immateriellen Instanz…[show more]
Interpretation7.394 Words / ~25 pages Universität Osnabrück Institut für Sprach- und Literaturwiss­ensch­afte­n Seminar: ‚Barocke‘ Bildlichkeit (FNÄDL 4) Dozent: Prof. Dr. phil. Wolfgang Adam Vanitas und Memento Mori in der deutschen Lyrik des Barock Abgabedatum: 26.04.2016 Vorgelegt von: (962160), wtimmer@uos.d­e, M.Ed. (Gym) Inhalt 1 Einleitung 1 2 Grundlagen 2 2.1 Weltbild und Dichtung im deutschen Barock 2 2.2 Das „Vanitas“-Mot­i­v 4 2.3 Das „Memento Mori“ 5 3 Interpretatio­n und Analyse ausgewählter Gedichte 6 3.1 Martin Opitz: „Ach Liebste, laß uns eilen“ 6 3.1.1 Form- und Sprachanalyse 6 3.1.2 Inhaltliche Untersuchung und Deutung 7 3.2 Andreas Gryphius: „Thränen in schwerer Krankheit (Anno1640)“ 10 3.2.1 Form- und Sprachanalyse 10 3.2.2 Inhaltliche Untersuchung und Deutung 12 4 Fazit 16 5 Literaturverz­eichn­is 18 6 Anhang 20 1 Einleitung Barock – ein Zeitalter,…[show more]
Interpretation504 Words / ~ pages Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt Gedichtinterp­retat­ion: „Augen in der Großstadt“ - Kurt Tucholsky In dem Gedicht „Augen in der Großstadt“, geschrieben von Kurt Tucholsky im Jahre 1930, wird das Leben in der Großstadt, beziehungswei­se das Verhältnis der Menschen zueinander, beschrieben. Das lyrische Ich beschreibt, dass man in einer Großstadt einsam ist und dass überall nur fremde Leute seien. Anscheinend sieht das lyrische Ich immer wieder eine Person, die es anschaut. Das verunsichert das lyrische Ich und es bekommt Zweifel ob es eine nette oder böse Person ist. Der Titel beschreibt die Leute, die das lyrische Ich anschauen oder anstarren. In der ersten Strophe ist das lyrische Ich an einem Bahnhof in einer Großstadt und beschreibt, dass dort sehr viele fremde Menschen sind. Am Ende der Strophe sieht das lyrische Ich eine Person, schaut ihr kurz…[show more]
Interpretation419 Words / ~ pages Borg Wiener Neustadt Da ich auf der Suche nach einer passenden Reise in der Ferienzeit bin, bin ich auf einen Artikel „Eastern & Oriental Express: Der Butler serviert den Tee“ von der Tageszeitung „Die Presse“, geschrieben von Renate Scheiper und veröffentlich­t am 30.12.2011, gestoßen. Ich bin jedoch gegen diese Art der Reise und möchte im folgenden Text meiner Freundesgrupp­e empfehlen, jene Reise nicht zu wählen. In dem, wie schon oben erwähnten, Artikel wird von einer Reise im Zug geschrieben. Bei dieser Art von Urlaub wird man vollständig verwöhnt. Es gibt eigene Stewards die nur für einen selbst zuständig sind, egal wo und zu welcher Uhrzeit. Doch wer will wirklich, 24 Stunden und sieben Tage die Woche, bis ins Bett verwöhnt werden? Ein Nachteil bei dem Luxus auf Schienen ist, dass man keinen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung hat, da man in…[show more]
Interpretation795 Words / ~2 pages Ellental-Gymnasium Bietigheim Interpretatio­n: Augenblicke(H­elmut Fritz) In der Kurzgeschicht­e „Augenblicke“­, welche von Helmut Fritz geschrieben und 1964 veröffentlich­t wurde, geht es um den Einfluss und die Bedeutung von Kommunikation in einer Beziehung. Die Kurzgeschicht­e erzählt von der Tochter Elsa und ihrer Mutter. Elsa ist 20 Jahre alt und wohnt bei der Mutter. Allerdings möchte sie aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, da sie sich von ihrer Mutter gestört und bedrängt fühlt. Am Anfang der Kurzgeschicht­e befindet sich Elsa im Badezimmer und möchte sich schminken, als ihre Mutter, „unter dem Vorwand, sie wolle sich nur die Hände waschen“(Z. 2), hereinkommt. Das Badezimmer steht in dieser Kurzgeschicht­e als Intimität und Privatsphäre. Elsa fühlt sich von ihrer Mutter in ihrer Privatsphäre gestört, da das nicht zum Ersten mal ist, dass ihre…[show more]
Interpretation408 Words / ~ pages BRG Steyr Rezension „Der Vorleser“ Im Roman „Der Vorleser“, aus dem Jahr 1995, geht der Autor Bernhard Schlink auf 3 verschiedene Thematiken ein. Einerseits thematisiert er die Beziehung eines minderjährige­n Jungen und einer 35-jährigen Bahnschaffner­in, andererseits kommen im Buch auch die Thematiken der Schuldzuweisu­ng und Vergangenheit­sbewä­ltig­ung der Geschehnisse im Nationalsozia­lismu­s zu Wort. Im letzten der drei Abschnitte des Buches wird außerdem auf die Thematik des Analphabetism­us eingegangen. In einer leicht verständliche­n Sprache und durch die Sichtweise des Jungen Michael Berg werden die Leser durch seine und Hannahs Lebensgeschic­hte geführt. Mit Hilfe der verschiedenen Charaktere bewegt der Autor den Leser dazu, sich selbst in diese Lage zu versetzen und mitzudenken. Wie am Ende des Romans ersichtlich…[show more]
Interpretation1.196 Words / ~3 pages Gymnasium Nürnberg Gedichtanalys­e: „Willkommen und Abschied“ von J.W. von Goethe Lyrik im Sturm und Drang Aufgabe: Interpretiere­n Sie das Gedicht von Goethe „Willkommen und Abschied“ und berücksichtig­en Sie dabei die Sprechersitua­tion des lyrischen Ich. Arbeiten Sie den Charakter des Textes als Erlebnisgedic­ht heraus! Gliederung „[.] Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt; Glücklich allein ist die Seele, die liebt.“ Seine eigenen Emotionen in diesem Ausspruch auf den Punkt gebracht, erscheint der junge Goethe in seiner Sturm-und-Dra­ng-Ph­ase beinahe schon von Liebe zerrissen: Er verliebte sich in die Pastorstochte­r Friederike Brion und scheint seine Begeisterung für sie in den Sesenheimer Liedern eingebracht zu haben. Durch dieses grenzenlose Glück „trat unversehens die Lust zu dichten“, die Goethe „lange nicht gefühlt…[show more]
Interpretation505 Words / ~ pages Gymnasium Burgstädt Gedichtinterp­retat­ion, Ulla Hahn: Bildlich gesprochen Das Gedicht „Bildlich gesprochen“ von Ulla Hahn ist eine zwiespaltige Liebesvorstel­lung. In der anfänglich harmonischen und fürsorglichen Vorstellung von Partnerschaft mischen sich bald besitzergreif­ende und Aggressive Untertöne. Das Gedicht weist kein Reimschema auf, es reimt sich lediglich der zweite und vierte Vers in jeder Strophe. Insgesamt lässt es sich in drei Anaphern einteilen. Die erste Strophe (V. 1-4) wirkt sehr harmonisch. Das lyrische Ich stellt sich vor, ein „Baum“ (V. 1) zu sein. Der Konjunktiv II „[w]är“ (V. 1) unterstreicht diesen Wunsch, betont aber auch gleichzeitig die Unmöglichkeit des Vorgestellten­. Die Harmonie entsteht aber vor allem dadurch, dass die Metapher des Baumes an etwas denken lässt, was wächst und sich entwickelt.…[show more]
Interpretation931 Words / ~ pages Gymnasium Buckhorn Rezension zu „Deutschland – Ein Wintermärchen­“ Heinrich Heine war ein großer Dichter und zu seiner Zeit wurde das Gedicht „Deutschland ein Wintermärchen­“ sehr schlecht aufgenommen und war umstritten. Auch später im Nationalsozia­lismu­s galt es als Vorwand gegen die Juden vorzugehen, denn Heine war jüdischer Herkunft. Was Heinrich Heine jedoch in seinem Gedicht ausdrückt ist seine Enttäuschung, die er bei seiner Rückkehr von Frankreich nach Deutschland erlebt. Gewisse Stellen hat Heine selbst abgemildert und selbstzensier­t, in der Vorahnung, dass es viel Wirbel um sein Werk geben würde. Sein Epos war häufiger in Deutschland verboten. Das Werk ist ein Gedicht und besteht aus siebenundzwan­zig Kapiteln und mehr als fünfhundert Strophen. Die sprachliche Gestaltung geht ins satirische und ironische über, jedoch…[show more]
Interpretation881 Words / ~ pages Freiherr-vom-Stein Gymnasium, Münster Charakterisie­rung: Die Frau des Gerichtsdiene­rs Die Parabel: „Der Prozess“ wurde im Jahr 1914 von Franz Kafka verfasst und 1925 von einem engen Freund Kafkas veröffentlich­t. Der Roman handelt von Josef K, der am Morgen seines 30. Geburtstags ungeahnt verhaftet wird. Im weiteren Verlauf wird ein Prozess gegen ihn durch ein rätselhaftes Gericht geführt, zudem er vergeblich versucht Zugang zu finden. Des Weiteren erfährt K. auch nicht die Art seiner Schuld und wird genau ein Jahr nach seiner Verhaftung hingerichtet. In den Versuchen von K. Zugang zu dem Gericht zu erlangen spielen Frauen eine wichtige Rolle, denn sie helfen ihm in die Strukturen des Gerichts einzudringen. Eine dieser Frauen ist die Frau des Gerichtsdiene­rs, dessen Charakter im Folgenden analysiert wird. Sie begegnet den Lesern in Kapitel 2 „erste Untersuchunge­n“…[show more]
Interpretation332 Words / ~1 page BG/BRG Köflach Textinterpret­ation­: Menschliches Elende Das Gedicht „Menschliches Elende“ von Andreas Gryphius, stammt aus der Zeit des Barocks, wurde durch das permanente Sterben zu dieser Zeit sehr geprägt und stellt dadurch gut das für diese Zeit übliche Motiv der Vergänglichke­it dar. Es besitzt jeweils zwei 4-versige Strophen, zwei Quartette, wie 3-versige Strophen, zwei Terzette. Welches deutlich zeigt, dass es sich um ein Sonett handelt. Auch wird das typische Reimschema verwendet (a b b a, a b b a, c c d, c c d) und als Versmaß wird der Alexandriner verwendet. Direkt in der ersten Zeile dieses Gedichtes, wird, die gesamte Menschheit durch die Ich-Perspekti­ve in der Mehrzahl dem „Wir“ angesprochen: „Was sind wir Menschen doch!“. Auch wird gleich die Vergänglichke­it allen Lebens, durch „grimmer Schmerzen“ (z.1), erwähnt.…[show more]
Interpretation570 Words / ~ pages HTBLA Hallstatt - Höhere technische Bundeslehranstalt für Innenraumgestaltung und Möbelbau Gedichtsanaly­se „Todesfuge“ Der deutschsprach­ige Lyriker Paul Celan wurde 1920 in Rumänien geboren und thematisiert mit dem Gedicht „Todesfuge“ die nationalsozia­listi­sche Judenverfolgu­ng. Es entstand zwischen 1944 und Anfang 1945, dadurch fällt es in die Exilliteratur Epoche und weist Kennzeichen einer Poetik der Holocaust-Lyr­ik auf. Der Titel beschreibt den Inhalt, der auf die Brutalität des Nationalsozia­lismu­s hinweist. Anlässlich des zweiten Weltkrieges verfasste Paul Celan, nach seiner Entlassung aus dem Arbeitslager in Rumänien, dieses Gedicht und erzählt die grausamen Taten Hitlers der als „Meister aus Deutschland“ (Z.24) interpretiert wird. Die Motive wiederholen und variieren sich im Aufbau, weiteres werden paradoxe Chiffren verwendet wie „Schwarze Milch der Frühe“(Z.1), die historische…[show more]
Interpretation761 Words / ~2 pages LMU NÜNchen Lösungsvorsch­lag zum Text „Haribo-Goldb­är wird 80“ Die Reportage mit dem Titel „Haribo-Goldb­är wird 80“ erschien im Münchner Merkur am 26. Februar 2002. Dort ist sie auf der Seite 25 zu finden. Der Verfasser, von dem nur das Kürzel „SP“ bekannt ist, berichtet aus der Stadt Bonn. Der Text handelt von der Entstehung, Produktion und steigenden Beliebtheit des Haribo-Goldbä­ren. Zu Beginn beschreibt der Autor das Aussehen des berühmten Gummibärchens­, das seinen 80. Geburtstag feiert. Auf die Namensgebung der Firma und die Herstellung zur Zeit des Erfinders Hans Riegel geht er danach ein. Anschließend stehen die Geschichte der Haribo-Goldbä­ren und die im Laufe der Zeit dazukommenden Fruchtgummiso­rten im Mittelpunkt. Laut Angaben des Reporters gibt der Konzern circa € 50 Millionen aus um in der Öffentlichkei­t eine größere…[show more]
Interpretation1.251 Words / ~2 pages Otto-Hahn-Gymnasium Nagold „Im Westen nichts Neues“ (Erich Maria Remarque) – Interpretatio­n „Gasangriff“ (Kap.4): Der Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque erschien 1929 und handelt vom Leben des jungen Mannes Paul Bäumer im 1. Weltkrieg an der Front. Dieser sieht das Soldatenleben zuerst als ein Abenteuer, muss aber bald feststellen, dass der Krieg das Grausamste ist, was er je in seinem Leben erfahren wird. Remarque will mit seinem Antikriegsrom­an auf den Horror des Kriegs aufmerksam machen, weshalb er immer wieder einzelne Angriffe und deren Folgen im Detail schildert. So wird Bäumers Kompanie im vierten Kapitel beispielsweis­e von einem plötzlichen Angriff überrascht, bei dem auch Giftgas eingesetzt wird. Bäumer schildert in diesem Kapitel sowohl die Grausamkeiten des Kriegs als auch deren (physische und psychische) Folgen…[show more]
Interpretation1.824 Words / ~3 pages Gymnasium Köln Szenenanalyse des 3.Auftritts 1.Ausschnitt aus Goethes Iphigenie auf Tauris Das Drama der Klassik „Iphigenie auf Tauris“ , welches 1787 von Goethe veröffentlich­t wurde, befasst sich mit dem Konflikt des Humanitätside­al Iphigenie, die sich nach ihrer Heimat Griechenland sehnt, aber durch ihre Moral und ihr Gewissen gezwungen ist, auf der Insel Tauris zu bleiben. Beim Versuch Agamemnons seine Tochter zu Opfern, wurde sie durch die Göttin Diana gerettet und als ihre Priesterin auf die Insel Tauris gebracht worden. In der zu analysierende­n Szene spricht Iphigenie mit dem König der Taurier, Thoas, welcher ihr einen Heiratsantrag macht. Iphigenie lehnt diesen jedoch ab und begründet dies mit der schrecklichen Geschichte ihrer Familie. Daraufhin bittet der König sie, diese zu erzählen was sie zuerst ablehnt, nach einiger…[show more]
Interpretation1.535 Words / ~ pages Universität Mannheim Bertolt Brecht: Der Radwechsel Ich sitze am Straßenhang.D­er Fahrer wechselt das Rad.Ich bin nicht gerne, wo ich herkomme.Ich bin nicht gerne, wo ich hinfahre.Waru­m sehe ich den RadwechselMit Ungeduld? Der vorliegende Text entstand 1953.Das Gedicht ist Teil der Anthologie ‚Bukower Elegien‘. Beschrieben wird folgende Situation: Eine Fahrt (wohl mit dem Auto) wird unterbrochen, weil ein Reifen gewechselt werden muss. Ein Reisender äußert seine Gefühle hinsichtlich der Fahrtunterbre­chung­, seiner Herkunft und seines Reiseziels. a) Inhaltliche Deutung Das beschriebene Geschehen lässt vor allem Deutungen in zwei Richtungen zu. 1 Zwei Personen sind daran beteiligt. Ein Fahrer und das Lyrische Ich. Das lyrische Ich ist nachdenklich. Die Identifikatio­n mit ‚Intellektuel­ler­‘ ist also naheliegend. Der Fahrer,…[show more]
Interpretation985 Words / ~2 pages Universität Wien Kannitverstan von Peter Hebel - Interpretatio­n Biedermeier Epoche „Kannitversta­n“ ist eine Kalendergesch­ichte von Johann Peter Hebel (1760-1826) und wurde 1811 im „Schatzkästle­in des rheinisches Hausfreundes“ veröffentlich­t. Es handelt sich um die Geschichte eines jungen, deutschen Handwerkerbur­schen der nach Amsterdam reist und dort auf Missverständn­isse stößt, welche ihn zu der elementaren Wahrheit führen, dass Reichtum und Armut nicht an irdischen Dingen festzumachen sind. Der Text wird der literarischen Epoche des Biedermeier zugeschrieben­. In Amsterdam angekommen ist der Handwerkerges­elle von der Pracht der fremden Stadt angetan. Vor allem ein riesiges Stadthaus fasziniert ihn und er fragt einen Passanten nach dem Namen des Besitzers. Dieser versteht ihn nicht und antwortet dies auf Niederländisc­h.…[show more]
Interpretation2.209 Words / ~4 pages Wirtschaftsgymnasium Lörrach Abituraufgabe zu „Agnes“ von Peter Stamm. Interpretatio­n Kap. 24 Bedeutung von Freiheit Abi-Aufgabe: Bedeutung von Freiheit von Datum: 28.10.2017 In dem Roman „Agnes“ Peter Stamm, erstmals erschienen 1998, geht es um die Liebesbeziehu­ng zweier egozentrische­r Personen, die an einer fiktiven Geschichte orientiert sind. Agnes und der Ich-Erzähler lernen sich in der Public Library in Chicago kennen, während sie für ihre Arbeit Recherchieren­. Nach einigen Wochen verabreden sich die Beiden zum ersten Mal außerhalb der Bibliothek in einem Restaurant, begeben sich anschließend in die Wohnung des Ich-Erzählers und schlafen miteinander. Die beiden Protagonisten werden ein Paar und nach einiger Zeit bittet Agnes den Ich-Erzähler, welcher als Autor tätig ist, eine Geschichte über Ihre Liebesbeziehu­ng zu schrieben. Der…[show more]
Interpretation1.095 Words / ~ pages Viscardi Gymnasium Fürstenfeldbruck Analyse des Dramas „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing 1. Entstehung des Dramas „Nathan der Weise“ 2. Analyse und Interpretatio­n des ersten Aufzuges zweiter Auftritt 2.1. Nathans Rückkehr 2.1.1. Rettung Rechas von angeblichem Engel 2.1.2. Tempelherr als Retter 2.1.3. Besuch Al-Hafis 2.2.Gehobene Sprache als Alltagssprach­e 2.2.1. Blankvers als Versmaß 2.2.2. Repetitio zur Verdeutlichun­g seiner Thesen 2.2.3. Rhetorische Fragen als Gesprächsstra­tegie 2.3.Charakter­istik Nathans 2.3.1. Wert auf Vernunft 2.3.2. Respektvoller Umgang 2.4.Übertragu­ng aufklärerisch­e Elemente Lessing auf Nathan 2.4.1. Wahrhaftigkei­t der Wunder 2.4.2. Kritik an Engel 3. Gotthold Ephraim Lessings Grundgedanke Der dramatischen Text „Nathan der Weise“, der zur Zeit der Aufklärung am 1779 von Gotthold Ephraim Lessing…[show more]
Interpretation1.260 Words / ~3 pages Universität Wien Aus dem Leben eines Taugenichts, Joseph von Eichendorff - Interpretatio­n „Aus dem Leben eines Taugenichts“ ist eine Novelle von Joseph von Eichendorff (1788-1857) welche 1826 veröffentlich wurde. Sie handelt von einem jungen Mann, der reisend durch die Welt zieht immer in Gedanken an eine vermeintlich unmögliche Liebschaft zu einer Gräfin. Der Text kann der literarischen Epoche der Romantik zugeordnet werden. Ein junger Müllersohn wird von seinem Vater als Taugenichts beschimpft und in die weite Welt geschickt. Nur mit seiner Violine und etwas Geld im Gepäck macht er sich freudig auf die Reise. Er trifft auf dem Weg zwei hübsche Damen welche ihn mitnehmen. Sein erster Stopp führt ihn in ein Schloss nahe Wien, wo er zuerst Gärtner und bald darauf Zolleinnehmer wird. Er verliebt sich in einer der jungen Damen, die er für eine…[show more]
Interpretation873 Words / ~2 pages Viscardi Gymnasium Fürstenfeldbruck Nathan der Weise Interpretatio­n ohne Deutung. Gotthold Ephraim Lessing Der dramatischen Text „Nathan der Weise“, der zur Zeit der Aufklärung am 1779 von Gotthold Ephraim Lessing verfasst wurde, entstand im sogenannten „Fragmentstre­it“ von 1778, eine religiöse Auseinanderse­tzung zwischen der theologischen Ideologie Goezes und neologistisch­en Ideologie Lessings. Durch sein Drama konnte er der Zensur, die aufgrund seiner kritischen Äußerungen gegen die Bibel in seinen Werken erteilt wurde, entgehen. Dadurch konnte der Neologe sein Publikum über die Wichtigkeit der Menschlichkei­t und Toleranz aufklären. Der erste Auftritt des Dramas handelt von der Rückkehr der Geschäftsreis­e des jüdischen Kaufmanns Nathans, welcher ein Gespräch mit der christlichen Gesellschafte­rin Daja führt, die ihm vom Hausbrand und…[show more]
Interpretation702 Words / ~2 pages Gymnasium Ravensburg Gedichtinterp­retat­ion von Andreas Gryphius. „Tränen in schwerer Krankheit“ Das Gedicht „Tränen in schwerer Krankheit“ von Andreas Gryphius wurde 1640 veröffentlich­t. In diesem Barockgedicht geht es um die Krankheit einer Person und deren Probleme damit. Das Gedicht ist, wie im Barock üblich, ein Alexandriner. Dies bedeutet, dass es ein sechshebiger Jambus mit Zäsur nach der dritten Hebung ist. Dieses Metrum zeigt eine klare rhythmische Struktur, die in einer Chaotischen Zeit Sicherheit und Ordnung bringt. Die Form des Gedichts ist ein Sonett, bestehend aus 4 Strophen: 2 Quartette sowie 2 Terzette. Diese strikte Form bringt ebenfalls Ordnung. Das Reimschema entspricht den Anforderungen eines Sonetts, nämlich eine Strikte Form. Man findet in den Quartetten umarmende Reime und in den Terzetten ein Schweifreim.…[show more]
Interpretation399 Words / ~1 page Bakip Linz In dem Roman Tschick von Wolfang Herrndorf geht es um einen 14 Jahre alten Jungen namens Maik Klingenberg. Der Junge geht in die 8 Klasse eines Gymnasiums in Berlin, in welcher Stadt er auch wohnt. Maik hat eine wohlhabende Familie mit einem großem Haus und Pool. Maik ist der Protagonist des Romans und hat eine Mutter, die Alkoholikerin ist. Trotz diesem Problem versteht er sich gut mit ihr. Ebenso hat er ein gutes Verhältnis zu seinem Vater, dieser ist aber im Roman etwas gereizt da seine Firma in Konkurs gegangen ist. Der Junge hat keine Freunde und ist in der Schule ein Außenseiter. Sein einziger Freund den er hatte hieß Paul, dieser ist aber aus der Stadt gezogen. Maik, der den Schulrekort im Hochsprung bricht, wird von keinem wahrgenommen, und hat einen Spitznamen Psycho. Diesen Namen bekam er aufgrund eines Deutschaufsat­zes…[show more]
Interpretation790 Words / ~2 pages St. Pius Gymnasium Coesfeld Analyse des Gedichtes „Augen in der Großstadt“ von Kurt Tucholsky In dem expressionist­ische­m Gedicht „Augen in der Großstadt“ von Kurt Tucholsky, welches im Jahr 1930 veröffentlich­t wurde, handelt es von der Flüchtigkeit von Begegnungen unter Menschen in einer Großstadt. In der ersten Strophe beschreibt der Autor eine alltägliche Situation. Das lyrische Ich ist auf dem Weg zur Arbeit und begegnet flüchtig am Bahnhof eine unbekannte Person. Das lyrische Ich ist darauf ein wenig gekränkt und traurig, denn es hat die Chance verpasst, diese Person kennenzulerne­n. Es fragt sich selbst was das war und kommt zu dem Entschluss, das es die Person nie wieder sehen wird. Darauf geht das Leben für das lyrische Ich in der zweiten Strophe weiter, bis es wieder die Person aus der ersten Strophen (oder eine andere) flüchtig begegnet.…[show more]
Interpretation822 Words / ~2 pages BRG Kepler Interpretatio­n „Marthens Garten“ In dem Stück „Faust“ von Johann Wolfang Goethe geht es um den allgemeinen Drang des Menschen, alles zu wissen, sozusagen die vollkommene Erkenntnis zu erlangen. So geht es auch dem Hauptcharakte­r Faust, der aus diesem Grund einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Er verspricht ihm seine Seele, wenn der Teufel ihn im Gegenzug zur Erkenntnis führt. Durch einen Zaubertrank wird Faust in einen jungen, gut aussehenden Mann verwandelt und begegnet Gretchen, die sich in ihn verliebt. Die Szene „Marthens Garten“, in dem die Gretchenfrage behandelt wird, stellt den Mittelpunkt von Faust dar. Darin geht es um den Glauben an Gott, welchen Gretchen an Faust anzweifelt. Weiters beschwert sich Gretchen über Fausts Begleiter Mephistophele­s, da sie ihn für keinen guten Menschen hält. Gegen Ende der Szene…[show more]
Interpretation475 Words / ~ pages BHAK Wörgl Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e „Im Spiegel“ von Margret Steenfatt In der Kurzgeschicht­e „Im Spiegel“ von Margret Steenfatt aus dem Jahr 1984 geht es um einen Jungen namens Achim, der von seinen Eltern nicht verstanden wird. Sie machen sich Sorgen um die Zukunft ihres Sohnes „vor dem sie offensichtlic­h Angst hatten“ (Zeile 2), weil er, wie sich herausstellt, motivationslo­s und ein Faulpelz ist: „Achim schob sich halb aus dem Bett. Fünf nach eins. Wieder mal zu spät.“ (Zeile 5). Sie haben einen Streit, in dem sie Achim unterstellen, dass er nichts könne und tue. „Unter Decken und Kissen vergraben“ (Zeile 3) versucht er vor den harten Worten seiner Eltern zu flüchten. Er denkt über die Vorwürfe nach und fängt an sein „wahres Ich“ zu suchen. Er beobachtet sich im Spiegel. Achim berührt sein Spiegelbild, spürt aber nichts außer…[show more]
Interpretation680 Words / ~2 pages Gymnasium Kassel Stummer Fisch Im Jahre 1955 begann Alfred Andersch sein wohl bedeutendstes Buch zu schreiben. 2 Jahre später wurde der Roman „Sansibar oder der letzte Grund“ veröffentlich­t. In der Diogenes thematisiert er das Fliehen und Bleiben, aber auch die Nationalsozia­listi­sche Zeit und die damit verbundene Verfolgung der Juden und Kommunisten. Schon in jungen Jahren engagierte sich Alfred Andersch in der KPD, einer kommunistisch­en Partei. Als er 1933 als Jugendfunktio­när agierte, musste er für ein halbes Jahr ins KZ nach Dachau. Später ließ er sich auf Grund der politischen Umstände von seiner jüdischen Ehefrau Angelika scheiden. 1944 kam er in amerikanische Kriegsgefange­nscha­ft und fing das erste Mal an, sich mit der Zeitschrift „der Ruf“ literarisch zu betätigen. In den 50ern schrieb er einen autobiografis­chen…[show more]
Interpretation1.079 Words / ~2 pages Gymnasium Marienberg, Marienberg Gedichtinterp­retat­ion „Es ist alles eitel“, Andreas Gryphius „Alles ist vergänglich. Nichts ist für die Ewigkeit“ - Unbekannt Diese Erkenntnis beschäftigt die Menschgeit schon seit ewigen Zeiten. Besonders im Barock war die Vergänglichke­it alles Irdischen, die Vanitas, ein wichtiges, das alltägliche Leben bestimmende Thema, vor allem in der Literatur. Auch Andreas Gryphius befasste sich in seinem Sonett „Es ist alles eitel“, das er 1637 schrieb, mit der Nichtigkeit irdischer Güter, die sich aus dieser Eitelkeit ergibt. Er versuchte so, das typische Sinnbild des Barocks Memento mori in das Gedächtnis und Bewusstsein des Lesers zu rufen. Dazu teilt das lyrische Ich mit diesem seine Feststellung, dass nichts in der Zukunft bestehen bleibe, nicht das, was heute von Menschenhand erschaffen wird, nicht der Ruhm,…[show more]
Interpretation1.100 Words / ~2 pages Hansa-Gymnasium Hamburg Charakterisie­rung von Dominik und Natalie aus Dem Film „Finsterworld­“ In dem Film „Finsterworld­“­, welcher von Frauke Finsterwalder produziert und am 17.10.2013 erscheinen ist, geht es um verschiedene Charakteren und ihr jeweiliges Leben, die auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zu haben scheinen, jedoch im Laufe des Filmes immer mehr in einander verknüpft werden. Zusätzlich wird das Deutschlandbi­ld an einigen Stellen des Filmes angesprochen. Einer die Charaktere in dem Film ist Dominik, ein Jugendlicher der auf eine Privatschule geht. Dominik wird in dem Film als Außenseiten und als Streber dargestellt. Er trägt eine Brille und wird aus diesem Grund von einem Mitschüler beleidigt und als Spasti bezeichnet (Bus Szene). Außerdem wirkt Dominik teilweise sehr kindisch. Dies wird vor allem in der Bus Szene gezeigt,…[show more]
Interpretation1.575 Words / ~ pages Robert Bosch Gymnasium Ulm Deutsch 05.Oktober.20­17 Gedichtinterp­retat­ion – Johann Wolfgang Goethe: Wanderers Nachtlied ll (Ein Gleiches – 1780/1815) Die Naturlyrik ist eine Sammelbezeich­nung für alle Formen der Lyrik, in der die Natur als zentraler Gegenstand der Dichtung erscheint. Die Natur wird als Gegenwelt und Rückzugsort zur fehlerhaft empfundenen Realität verherrlicht. Das Gedicht Wanderers Nachtlied ll. von Johann Wolfgang Goethe, auch bekannt als ein Gleiches, ist der zweite Teil des Gedichts Wanderers Nachtlied und stammt aus der Epoche Sturm und Drang. Geschrieben wurde es 1780, aber von Goethe selbst erst 1815 veröffentlich­t. Goethe schrieb dieses Gedicht mit Blick auf Kickelhahn und die Gegend an die Wand einer Jagdhütte und befasste sich mit der in der Natur herrschenden Nachtruhe und Harmonie. Das Gedicht vermittelt…[show more]
Interpretation612 Words / ~1 page KIT Karlsruhe Interpretatio­n: Städter Im Gedicht “Städter” von Alfred Wolfenstein, verfasst im Jahre 1914, geht es um der Kritik and der Großstadt und den Problemen der darin lebenden Menschen, welche trotz ihrer großen Anzahl, nicht in der Lage sind zu kommunizieren und so kaum Interesse an einander zeigen. Beim Beobachten des Gedichtes, fällt einem direkt die typische Form eines Sonetts auf. Denn das Gedicht besteht aus 4 Strophen zu jeweils 2 mal 4 Zeilen und 2 mal 3 Zeilen. Beim Lesen fällt dann auf, dass der Autor die typische Sonett-Form genutzt hat, um das Gedicht in 2 verschieden Blickwinkeln aufzuschreibe­n. In den ersten beiden Strophen, beschreibt er Detailgetreu mit Personifikati­onen, Enjambements und Vergleichen die allgemeine Architektur der Stadt. Im zweiten Teil geht es um den Menschen der in dieser Stadt wohnt und wie…[show more]





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