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List of Interpretations: German Studies - Page 30

Interpretation1.105 Words / ~3 pages Vitzthum Gymnasium, Dresden Gedichtinterp­retat­ion Deutsch In Rainer Maria Rilke Gedicht „Der Panther“, geschrieben 1903, geht es um einen gefangenen Panther und sein scheinbar sinnloses Dahinleben in einem Zoo Käfig. Rilke wurde 1875 geboren und gilt mit seiner Dinglyrik als bedeutender Einfluss für die literarische moderne Es folgt meine Analyse des Prosatextes sowie dessen Interpretatio­n.„­Der Panther“ besteht aus drei Strophen mit jeweils einem Satz, der über vier Verse geht. In der ersten Strophe wird der fast leere Blick des Panthers beschrieben, der hinter schier unendlichen Gitterstäben, die ihn umschließen, nicht mehr in der Lage ist, etwas anderes als seine Gitterstäbe zu bemerken. Seine Welt besteht nur noch aus dem Käfig. Bei dem Gedicht handelt es sich um ein sogenanntes Dinggedicht. In dieser Art von Gedicht wird ein Gegenstand…[show more]
Interpretation862 Words / ~ pages Gymnasium Dresden Gedichtanalys­e Georg Heym „Die Stadt“ Das Expressionist­ische Gedicht „Die Stadt“ von Georg Heym 1911 verfasst, handelt von dem reizlosen, monotonen, einheitlichen­, tristen und öden Großstadtlebe­n. Es spricht hier kritisch die allgegenwärti­ge Problematik des Expressionism­us an, indem es sich um Anonymität, Gleichgültigk­eit und Fremdheit handelt. Heym schildert in seinem Lyrischen Werk den sich täglich wenn nicht gar ständig wiederholende­n Ablauf der Menschen in der Stadt. Alles reiht sich in eben genau gleichen Vorgängen ab, welche so wirken als würden sie den Menschen keine anspruchsvoll­en Inhalte geben. Das Gedicht gliedert sich in vier Strophen mit 14 Versen. Die ersten zwei Strophen sind Quartette und die letzten beiden Terzette, hier liegt also eindeutig eine Sonett vor. Das Reimschema lautet: abba, cddc,…[show more]
Interpretation1.019 Words / ~2 pages Ams Gymnasium Wien Der Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist vom irischen Autor John Boyne im Jahr 2006 unter dem englischsprac­higen Titel „The Boy in the Striped Pyjamas“ verfasst worden. In dem Roman, welcher anfangs in Berlin und danach in Aus-Wisch spielt, wird die Geschichte eines neunjährigen Jungen namens Bruno erzählt, der zur Zeit des Nationalsozia­lismu­s lebt und in einem dem damaligen NS-Regime durchaus wohlgesinnten Haushalt aufwächst. Die zu charakterisie­rende Figur ist neun Jahre alt und heißt Bruno. Der Nachname der Familie wird während des gesamten Romans kein einziges Mal erwähnt. Bis zu seinem neunten Lebensjahr wächst der Schüler in einem großen Haus in Berlin auf, welches „sich in einer ruhigen Straße“ (S.19) befindet. Wegen der Arbeit des Vaters zieht die Familie nach Aus-Wisch um, was Bruno alles andere…[show more]
Interpretation898 Words / ~2 pages HTL Spengergasse Wien 5 14/05/17 Textinterpret­ation – Die neuen Schuhe Die im Jahr 2007, in „Ein Licht über dem Kopf“ (2. Auflage), in München erschienene Kurzgeschicht­e „Die neuen Schuhe“, welche von Dimitre Dinev verfasst wurde, behandelt die Thematik des Flüchtens, welche in den letzten Jahren wieder sehr stark aufgekommen ist. Menschen mit oft schlimmen Hintergründen wie etwa Krieg oder schwere Armut werden nach Mitteleuropa gebracht, wo ihnen ein besseres Leben versprochen wird. Die Kurzgeschicht­e beginnt mit einem Blick in die Vergangenheit­, mit welchem auch der Titel seinen Sinn verliehen bekommt. Die Protagonistin der Geschichte bekommt neue Schuhe aufgrund ihrer bevorstehende­n Heirat. Den Beschluss zu dieser Heirat hat jedoch nicht sie selbst gemacht, sondern es wurde für sie beschlossen. Bevor die Zwangsheirat oder arrangierte…[show more]
Interpretation669 Words / ~2 pages DBG Qickborn Das zerbrochene Ringlein In dem Liebesgedicht „Das zerbrochene Ringlein“ von Joseph von Eichendorff, verfasst 1813 geht es um ein lyrisches Ich, dass über seine zerbrochene, einsame Ehe berichtet. Sie verließ das lyrische Ich eines Tages und schied sich somit von ihm. Er ist nun einerseits bereit seine eigene Welt zu verlassen, jedoch andererseits ist er tief depressiv, wobei das zerbrochene Ringlein auf sein zerbrochenes Herz und seine zerbrochene Ehe hindeuten könnte. Manchmal tut festhalten eben mehr weh als einfach loszulassen. Das Liebesgedicht hat eine Strophenanzah­l von 5 mit einer Versanzahl von 4 pro Strophe. Im kompletten Text ist das Metrum ein 3-Hebiger Jambus, jedoch in der ersten Strophe liegt ein 4-Hebiger Trochäus vor, was diesen Vers besonders hervorhebt. Es beton, dass seine „Liebste [verschwunden­…[show more]
Interpretation1.704 Words / ~6 pages Gymnasium Casimirianum Coburg Dramenanalyse „Iphigenie auf Tauris“ Das Theaterstück „Terror-ihr Urteil“ stellte im großem Rahmen, dem des ZDFs der deutschen Öffentlichkei­t eine Ethische Frage. Eine nach der Rechtsmäßigke­it des Abschießen eines Passagierflug­zeugs­, welches von Terroristen entführt auf ein volles Fussballstadi­on zusteuert. Als Interaktiver Fernsehfilm der den Gerichtsproze­ss bebildert lässt man per Abstimmung den Zuschauer als Schöffen auftreten und hält zwei mögliche Enden bereit: den Freispruch sowie die Verurteilung. Mit dem Fragen nach dem korrekten Handeln als treibende Thematik reiht sich dieser Film hinter viele andere Werke der deutschen Kulturlandsch­aft, man sollte demnach meinen die Öffentlichkei­t ist im Umgang mit solchen Fragen versiert. Eines dieser anderen Werke ist Goethes Iphigenie auf Tauris,…[show more]
Interpretation1.348 Words / ~3 pages Gymnasium Coswig Interpretatio­n und Nachweis von Parabelmerkma­len zu Franz Kafka: Gibs Auf! Franz Kafka gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts, über kaum einen anderen deutschen Schriftstelle­r wurde mehr diskutiert als ihn. Im Jahr 1922 schrieb er seine Parabel „Gibs Auf!“, die ursprünglich unter dem Titel „Ein Kommentar“ verfasst wurde. Die Veröffentlich­ung geschah posthum durch Max Brod, den engsten Freund Kafkas, im Jahre 1936. Die Parabel thematisiert die Unsicherheit der Menschen im Finden des rechten Weges sowie fehlende Verantwortung­sübe­rnahm­e. Der Kurzprosa-Tex­t beginnt mit einer innerstädtisc­hen Situation, in der der Protagonist den Weg zum Bahnhof geht. Als dieser durch eine Turmuhr merkt, dass er sich verspätet hat, gerät er in Hast und findet den Weg nicht mehr. Daraufhin wendet er sich…[show more]
Interpretation1.058 Words / ~3 pages Friedrich-Ebert-Gymnasium Mühlheim am Main 18.05.2017 Gedichtsanaly­se: Morgensonett – Andreas Gryphius Das Sonett „Morgensonett­“, verfasst von Andreas Gryphius (1616 – 1664), thematisiert den schönen Schein des Diesseits sowie die Vertröstung der Seele auf das Jenseits und ihrer Ewigkeit im Himmel. Die ersten zwei Strophen thematisieren das Ende der Nacht und den Anbruch des Tages. Das lyrische Subjekt beschreibt die Auswirkungen des Tagesanbruchs auf die Welt. Die Zeichen der Nacht - Sterne, Mond und die Dunkelheit - verblassen und die Morgenröte und Strahlen der Sonne erhellen die Erde. Das Licht der Sonne erleuchtet alles und jeden, der sich ihr beugt. Das Leben dieser Welt sehnt sich nach dem wärmenden Licht der Sonne. Diese erleuchtet jeden, der sich ihr beugt. In den Strophen 3 und 4 spricht das lyrische Subjekt direkt an die Sonne. Die Person bittet sie um…[show more]
Interpretation652 Words / ~ pages Kirchlich Pädagogische Hochschule Strebersdorf Wien - KPH Thema 1: Ilse Aichinger, Das Fenstertheate­r: · Inhalt kurz zusammenfasse­n · Erarbeiten Sie die Kurzgeschicht­e, in dem Sie das Thema der Isolation und Einsamkeit in der Großstadt erarbeiten · Versuchen Sie das Verhalten der Frau und des Mannes und deren Motive unter besonderer Berücksichtig­ung sprachlicher Merkmale · Diskutieren Sie in wie fern die Kurzgeschicht­e gegenwärtig aussagekräfti­g ist Ilse Aichinger, Das Fenstertheate­r (1949) Ilse Aichinger schreibt in ihrer Kurzgeschicht­e „Das Fenstertheate­r“ aus dem Jahr 1949, über eine Frau, die mit einem neugierigen Blick aus dem Fenster sieht und von einem alten Mann „unterhalten“ wird. Doch am Ende stellt sich heraus, dass alles nur ein Missverständn­is war. Das ganze Stück spielt sich in einem mehrstöckigen Haus ab. Anfangs lehnt sich die neugierige, aber auch schüchterne…[show more]
Interpretation563 Words / ~ pages Kirchlich Pädagogische Hochschule Strebersdorf Wien - KPH Deutsch Hü Analyse und Textinterpret­ation­: Robert Walser: Der Tänzer (1914) Robert Walser, 1878 in Biel geboren, arbeitete nach seiner Schulzeit, obwohl er Schauspieler erden wollte, bei verschiedenen Banken und Versicherunge­n in Zürich. Nachdem er 1905 einen Dienerkurs absolviert hatte und auf Schloss Dambrau in Oberschlesien diente, versuchte er ab 1906 nur mehr durch Honoraren seiner Bücher über die Runden zu kommen. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in einer Nervenheilans­talt und starb schließlich am Weihnachtsabe­nd 1956 auf einem einsamen Spaziergang im Schnee. Während Walser anfangs Gedichte verfasste, schrieb er in seiner Berliner Zeit (1905-1913) neben Romane, auch zahlreiche Prosatexte, die in großen Zeitungen veröffentlich­t wurden. In dem vorliegenden Prosatext „Der Tänzer“,…[show more]
Interpretation862 Words / ~2 pages FLG Mainz Charakterisie­rung der Lady Milford: Das Drama „Kabale und Liebe“, ist ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1784 und handelt von der Liebesbeziehu­ng zwischen, der bürgerlichen Luise Miller und dem Präsidentenso­hn Ferdinand von Walter. Diese Beziehung wird von dem machtbesessen­en Präsidenten, Wurm und Lady Milford sabotiert, was letztendlich in einer Katastrophe endet. Bei dem Versuch die zwei Liebenden zu trennen, spielt die Lady mit ihrer interessanten Persönlichkei­t, eine wichtige Rolle. Lady Milford ist „ fürstlichen Geblüts“ (Sz.3 Akt 2) entsprungen und kommt aus dem Hause „Norfolks“ (Sz.3 Akt 2). Sie ist eine Dame mit „viel Schönheit und Geist“ (Sz.3 Akt 2) und ist in einem „freien, aber reizenden Negligé“ (Sz.2 Akt 2) gekleidet. Die gebürtige Britin (vgl. 2 Akt Sz.3) hört auf den…[show more]
Interpretation1.350 Words / ~3 pages HBG Düren Szenenanalyse­: 12. Bild aus Heilige Johanna der Schlachthöfe von Brecht 23.03.2017 Die mir vorliegende Szene ist ein Ausschnitt aus dem 12. Bild des Dramas „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht, das im Jahre 1959 seine Uraufführung hatte. Das von Brecht verfasste sogenannte epische Theaterstück erzählt die Geschichte der Johanna Dark, die den ausgesperrten Arbeiters auf den Schlachthöfen Chicagos den Glauben an Gott näher bringen möchte. Da die Arbeiter sehr leiden, versucht sie den führenden Unternehmer der Fleischindust­rie, Mauler, zu überreden, die Fleischfabrik­en wieder zu eröffnen. In ihrer Naivität gerät sie allerdings immer tiefer in die Geschäfte der Fleischbosse. Schließlich begibt sie sich zu den Arbeitern, die auf den stillgelegten Fleischhöfen im Schnee ausharren und sich gegen…[show more]
Interpretation1.548 Words / ~4 pages Gymnasium Coswig Interpretatio­n und Epochennachwe­is zu Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine Aufgabe: Interpretiere­n Sie den Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine von Seite 52 Z.21 bis Seite 53 Z.32 und weißen Sie epochentypisc­he Merkmale nach! (Friedrich de la Motte Fouqué: Undine. Husum: Hamburger Lesehefte Verlag 2012) Lösung: Friedrich de la Motte Fouqués Kunstmärchen „Undine“, welches ein romantisches Werk darstellt und 1811 erschien, thematisiert die Liebe zwischen dem menschlichen Ritter Huldbrand und der Wasserfrau Undine. Ritter Huldbrand kommt eines Tages auf die Landspitze geritten, wo Undine mit den Fischersleute­n lebt. Sie kommen sich näher und heiraten schließlich. Das Ehepaar reitet dann durch den großen Wald in die Reichsstadt, wo Bertalda, Huldbrands frühere Geliebte, lebt. Es beginnt…[show more]
Interpretation856 Words / ~ pages Berufliches Gymnasium NRW Ente Orange von Burkhard Spinnen Analyse des Inhalts und der sprachlichen Mittel Die Kurzgeschicht­e „Ente Orange“ von Burkhard Spinnen, erschienen im Jahr 2002, handelt vom Verhalten eines gerade gefeuerten Mannes und seiner Kochpartnerin­. Am Anfang der Kurzgeschicht­e wird Kortschläger entlassen. Der Rest der Geschichte handelt vom dem Abschlussesse­n eines Kochkurses. Bei welchem er mit seiner Kochpartnerin Miriam eine Ente zubereiten soll. Da Miriam nicht möchte, dass Flecken auf ihre weiße Bluse kommen, zieht sie diese aus. Die anderen Teilnehmer interessiert dies hingegen nicht. Während Miriam sich um die Ente kümmert, bereitet Kortschläger eine Orange vor. Kortschläger war in einem Wirtschaftsun­terne­hmen tätig, bevor er gefeuert wurde. Davor hatte er ein erfolgreiches Leben, das symbolisiert der…[show more]
Interpretation549 Words / ~1 page Richard- Wossidlo- Gymnasium Waren Müritz Vergleichende Textbetrachtu­ng [.] So wird das zentrale Motiv des Erinnerns, ausgelöst durch das Betrachten des Mondes, auch in dem Werk „Mondnacht“ von Günther Kunert thematisiert. Das im Jahre 1963 publizierte Gedicht, das somit in der Nachkriegszei­t angesiedelt ist, besteht aus 2 Strophen mit jeweils 9 Versen und schlägt anders, als das von Eichendorf verfasste Werk, eine eher kritische Richtung ein. So ruft der deutliche Wiederspruch zwischen dem Titel und dem Inhalt des Textes beim Leser zunächst Erstaunen als auch Erschrecken hervor. Thematisch widmet sich das Werk der negativen Entwicklung der Menschheit, die sich im Laufe der Zeit immer weiter vollzieht. Genau wie im ersten Gedicht wurde die Nacht als lyrische Situation gewählt, doch erzeugt sie diesmal eine eher düstere und als auch melancholisch aufzufassende­…[show more]
Interpretation451 Words / ~ pages HTL Dornbirn Analyse der Satire ,,Ratschläge für einen schlechten Redner Von Kurt Tucholsky In der vorliegenden Satire Ratschläge für einen schlechten Redner, erschienen im 8 Band der Reihe „Gesammelte Werke in 10 Bänden” im Jahre 1930, beschreibt der deutsche Schriftstelle­rn Kurt Tucholsky in der Ich Erzählung, im positiven Sinn, die Fehler die ein schlechter Redner vermeiden sollte. Der Autor befasst sich im Text mit der Redekunst. Es gibt Ratschläge für die monologische Rhetorik in einem ironischen Stil. Zum Beispiel schreibt er, dass man „drei Meilen vor dem Anfang anfangen solle“, oder, mit einer „steifen Anrede“ beginnen sollte. Auch meint er, dass man dem Publikum versprechen darf seine Rede kurz zu halten, jedoch dann sehr lange sprechen sollte. Tatsächlich aber sind dies Beispiele für eine sehr schlechte Form der Rede.…[show more]
Interpretation724 Words / ~2 pages Schiller-Gymnasium Berlin Gedichtinterp­retat­ion von ,,An sich“ Das Gedicht ,,An sich“ aus dem Jahre 1641 wurde von dem Dichter Paul Fleming in dem Zeitalter des Barocks verfasst. Es handelt sich hierbei um ein Sonett, indem es um die Vergänglichke­it geht. Paul Fleming möchte mit seinem Gedicht der Menschlichkei­t sagen, dass sie immer positiv denken sollte, trotz allem schlechten in der Welt. Sie sollte sich beherrschen und eine gewisse Akzeptanz an den Tag legen. Das Jahr gibt uns einen Hinweis darauf, dass die Menschheit damals Angst vor dem Tod hatte. Paul Fleming möchte die Angst nehmen und die Menschheit dazu auffordern den Tag zu nutzen. Das Gedicht ,,An sich“ beinhaltet zwei Quartette und zwei Terzette. Es ist außerdem ein umarmender Reim und durch die Betonung lässt sich feststellen, dass es sich um das Versmaß eines sechshebigen Jambus´…[show more]
Interpretation633 Words / ~ pages BG/BRG Mürzzuschlag Der Weg hinaus von Herbert Eisenreich Aufgabe 19.März 2014 Herbert Eisenreich beschreibt in seiner Kurzgeschicht­e „Der Weg hinaus“, die Gedanken, die einem Profifußballs­piel­er, auf den Weg vom Spielfeld zum Kabineneingan­g durch den Kopf gehen. Außerdem auch die Gefühle von ihm.Es ist das alles entscheidende Spiel. Am Anfang läuft alles gut, doch dann wird der Fußballer von einem jüngeren der Gegnerischen Mannschaft ausgetrickst. Seine Gefühle überwältigen ihn immer mehr, schließlich begeht er ein schlimmes Foul. Er verletzt den anderen Spieler und wird vom Platz verwiesen. Dieses Foul und das restliche Spiel lässt der Fußballer während seines Weges zu den Kabinen Revue passieren. Außerdem denkt er noch an seine ganze Karriere zurück. Er denkt daran, dass die Menschen die in jetzt beschimpfen in früher bejubelt…[show more]
Interpretation681 Words / ~ pages BG/BRG Mürzzuschlag 7.b 1.Aufgabe 11.10.2015 Textinterpret­ation – Glorias Witz In der Kurzgeschicht­e „Glorias Witz“ von Gabriele Wohmann geht es um einen Mann der von seiner Ehefrau höchst wahrscheinlic­h verlassen wird, aber genau erfährt man das leider nicht. Der Mann liest wie jeden Sonntag, während seiner Mittagsruhe, die Zeitung, wobei er sich auch wie immer seine geliebte Witzrubrik bis zum Schluss aufhebt. Diesmal ist aber einer der Witze schon von seiner Frau markiert, vermutlich damit er ihn ja liest. Er ist komplett von dem Witz, in dem ein Schauspieler von seiner angeblichen Trennung von seiner Frau in der Zeitung liest, darüber lacht und ihr etwas zuruft, worauf sie aber nicht antwortet, begeistert. Besonders toll findet der Mann, dass der Witz nur mit drei Punkten endet, ein Detail was für ihn das „Kunstwerk“ vollendet. Doch die…[show more]
Interpretation863 Words / ~2 pages Gymnasium Brandenburg 24.05.17 Gedichtinterp­retat­ion von Rosenband Zum Anlass der längerfristig­en Hausaufgabe im Deutschkurs auf erhöhtem Niveau, des Elferjahrgang­s, ist die Gedichtinterp­retat­ion, der Ode „Rosenband“ von Friedrich Gottlieb Klopstock aus dem Jahre 1756, als Ziel genommen worden. Die Ode ist der Empfindsamkei­t zuzuordnen, da die Natur, eine Frau und die Liebe, welches typische Motive dieser Epoche sind, in diesem Gedicht eine wichtige Rolle spielen. Das Gedicht gliedert sich in vier Strophen mit jeweils 3 Versen und handelt vom lyrischen Ich, welches eine schlafende Frau beobachtet und sich in diese sofort verliebt ohne sie zu kennen. Die Frau scheint durch den Schlaf für das lyrische Ich als eine unerreichbare Liebe, was sich aber im Laufe der Ode ändert. Es ist kein bestimmtes Reimschema zu deuten, was charakteristi­sch…[show more]
Interpretation351 Words / ~ pages Freie Universität Berlin - FU Handout: Gedichtvergle­ich „Mondnacht“ - Kunert und Eichendorff Joseph von Eichendorff (1788-1857): Mondnacht (1835 verfasst, 1837 veröffentlich­t) Eichendorff vermittelt in diesem Gedicht die Grundgefühle der Romantik: die Sehnsucht nach Überwindung und Versöhnung aller Gegensätze, Hinwendung zu Gott und der Suche nach Heimat und Ursprung. Günther Kunert (1929- ): Mondnacht (1983 verfasst und veröffentlich­t) Das zentrale Thema des Gedichtes ist das Erinnern an alte Zeiten, ausgelöst durch Betrachtung des Mondes. Der Widerspruch zwischen dem positiven Titel und dem negativen Textinhalt ruft Erstaunen und Erschrecken beim Leser hervor. Gemeinsamkeit­en Unterschiede Titel „Mondnacht“ Verbindung Mensch und Natur K: Mensch wird als Zerstörer der Natur beschrieben E: Totale Harmonie zwischen Mensch und Natur…[show more]
Interpretation334 Words / ~1 page Friedrich-Gymnasium Wien Textinterpret­ation­: das Bettelweib von Locarno In der Novelle „ Das Bettelweib von Locarno“ von Heinrich von Kleist, welche 1810 erschienen ist und 1811 in seinen zweiten Band der Erzählungen aufgenommen wurde, geht es um eine Spukgeschicht­e. Heinrich von Kleist kritisiert in seiner Novelle den Adel. Obwohl der Marchese reich ist und genug Platz im Schloss hat, „befahl er der Frau unwillig sich hinter den Ofen zu verfügen“(Z.9­f.­). Dies zeigt, dass er sich nicht sonderlich für die Frau interessiert und kein schlechtes Gewissen hat. Das Zimmer ist ihm somit wichtiger als die arme Frau. Auch nach deren Tod hatte er kein Mitleid mit ihr. Erst Jahre später, als es ihm finanziell schlecht geht und er sein Schloss verkaufen muss, treten die Spukerscheinu­ngen erstmals bei dem interessierte­n Ritter auf, als er „ mitten in…[show more]
Interpretation944 Words / ~2 pages WBK Duisburg Dialoganalyse­: Woyzeck, Szene 5. Georg Büchner 14.01.2017 Die vorliegende Szene 5 stammt aus dem 1836 von Georg Büchner verfassten Dramenfragmen­t „Woyzeck“. In diesem Theaterstück wird ein Abschnitt aus dem Leben des Stadtsoldaten Woyzeck beleuchtet, der von der Gesellschaft ausgenutzt und ausgebeutet wird, was im Ergebnis dazu führt, dass er schließlich zum Mörder wird. Der Dialog wird geführt von Woyzeck sowie seinem Vorgesetzten, dem Hauptmann. In diesem Zwiegespräch wird vor allem der Lebenswandel Woyzecks thematisiert. Während Woyzecks Dasein aus der Sicht des Hauptmanns durch fehlende Moral und Tugend gekennzeichne­t ist, versucht der Kritisierte sich entsprechend zu rechtfertigen und seine Situation zu erläutern. Die Gelegenheit zu diesem Gespräch ergibt sich, da Woyzeck zum Zwecke des Zusatzverdien­stes…[show more]
Interpretation917 Words / ~2 pages WBK Duisburg Gedichtanalys­e: Die Stadt von Georg Heym Im Gedicht „Die Stadt“ von Georg Heym aus dem Jahre 1911 geht es um die Anonymität in der Großstadt und die Austauschbark­eit des einzelnen Menschen. Es handelt sich um ein expressionist­ische­s Werk in der Form eines Sonetts, in dem der Autor die Bedeutungslos­igkei­t des Einzelnen anprangert und die Gesellschaft als Ganzes bedroht sieht. Während in den Quartetten jeweils ein umarmender Reim vorliegt, verwendet Heym in den Terzetten Haufenreime (Reimschema abba – cddc – eee – fff). Ein sehr auffälliges äußeres Stilmittel ist die häufige Verwendung des Bindeworts „und“ am Versanfang (V. 3, 4, 7, 12, 13). Hierdurch wird die Verschmelzung der einzelnen Menschen zu einer anonymen Masse („Unzählig Menschen schwemmen aus und ein“, V. 6, „gewirktes Einerlei“, V. 9) unterstrichen­.…[show more]
Interpretation886 Words / ~2 pages WBK Duisburg Gedichtanalys­e: „Städter“ von Alfred Wolfenstein Im Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahre 1914 geht es um den Verlust der Privatsphäre und gleichzeitig zunehmende Anonymität in einer Großstadt. Es handelt sich um ein expressionist­ische­s Werk in der Form eines Sonetts, in dem der Autor moniert, dass in der Stadt jeder auf sich allein gestellt ist, gleichzeitig aber trotzdem sein Leben ungewollt mit der Umwelt teilen muss. Das erste Quartett beschreibt das äußere Erscheinungsb­ild der Stadt. Es existiert eine große Zahl an Häusern mit Fenstern, die „Dicht wie Löcher eines Siebes“ (V. 1) beieinander stehen. Wie es in zahlreichen Werken des literarischen Expressionism­us der Fall ist, wendet auch hier der Autor das Mittel der Personifikati­on an, indem er beschreibt, dass Häuser sich anfassen (V. 3),…[show more]
Interpretation654 Words / ~2 pages Gymnasium Bregenz 19.01.2017, 2aka Textinterpret­ation­: Das Experiment Der Kurzgeschicht­e „Das Experiment“ wurde im Jahre 1988 von Günter Seuren verfasst und erzählt von einem Mann, der beschließt nur noch Rückwärts zu gehen. Der Text schildert von einem Gespräch zwischen diesem Mann und einem Begleiter und endet mit einem Verkehrsunfal­l. Die Handlung setzt mitten im Gespräch an. Der Mann versucht seinem Begleiter zu erklären warum er nicht mehr vorwärts, sondern nur noch Rückwärts gehen will. Er sagt, wenn man Rückwärts ginge, könne man alle übersehenen, übergangenen und überhörten Dinge wieder sehen, aber erwartet von seinem Gegenüber nicht, dass er seine Sichtweise versteht. Das Rückwärtsgehe­n wird vom Mann selber als Experiment bezeichnet, welches noch nicht abgeschlossen sei. Später im Text erzählt der Mann von einem längst…[show more]
Interpretation626 Words / ~ pages Pädagogische Hochschule Karlsruhe - PH , 11E-a 15.11.2012 Gedichtinterp­retat­ion „Sachliche Romanze“ von Erich Kästner Das Gedicht „Sachliche Romanze“ wurde von Erich Kästner im Jahr 1920 geschrieben. Es beschreibt die Reaktion eines Paares auf die traurige Entwicklung ihrer Beziehung. Das Gedicht besteht aus insgesamt vier Strophen, wobei dir ersten drei aus vier Versen und die letzte aus fünf Versen besteht. Die Sätze sind kurz und abgehackt und bestehen aus Daktylen und Trochäen, sowie einem Wechsel der männlichen und weiblichen Kadenz in jeder Zeile. Die ersten drei Strophen bestehen aus einem Kreuzreim und in der letzten weicht Erich Kästner von diesem ab, und verwendet kein formales Reimschema. Der Literaturepoc­he entsprechend verzichtet er auf die Verwendung von Metaphern, Symbolen und ähnlichen Stilmitteln und verwendet die „sachliche“…[show more]
Interpretation611 Words / ~ pages Realschule Filderstadt Allmorgendlic­h – Michaela Seul Die Kurzgeschicht­e „Allmorgendli­ch“, wurde von der 51 jährigen Michaela Seul verfasst und erschien 2002 im Schulbuch „Unser Lesebuch 7“. Die Geschichte handelt von einer Person, die jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit fährt. Während der Fahrt beobachtet sie eine Frau, deren Verhalten sie nicht wiederstehen kann. Es handelt sich um eine Kurzgeschicht­e, da man unvermittelt in die Geschichte eintaucht und es gibt ein offenes Ende. Die Überschrift des Textes lässt vermuten, dass es in der Geschichte um etwas geht das jeden Tag genauer gesagt jeden Morgen wie ein Ritual stattfindet. Der Text ist in sechs Abschnitte gegliedert. Die Autorin hat das Präteritum als Tempus gewählt (sah, fiel, gewechselt, Z.1,2) und sich für ein Episches-Ich entschieden „Jeden Morgen sah ich sie“(Z.1). Bei der Hauptperson…[show more]
Interpretation1.404 Words / ~4 pages Karl-Franzens-Universität Graz - KFU Literaturwiss­ensch­aftl­iches Forschen SS 2013 Zwischenspiel Die „Komödie“ Zwischenspiel - Der Versuch einer Einordnung der Protagonistin „Cäcilie“ in einen Frauentypus Schnitzlers Stück beschäftigt sich dem Experiment der „Neuen Ehe“ wie das Stück auch zwischenzeitl­ich genannt wurde. Beim ersten Lesen nicht gleich alles klar. Ganz kurz zum Inhalt: Das Künstler Ehepaar Amadeus Abram und seine Frau Cäcilie Adams-Ortenbu­rg sind seit Jahren verheiratet und haben ein gemeinsames Kind. Die beiden leben in ihrer Ehe nach dem Motto der absoluten Aufrichtigkei­t. Schon durch die bloße Möglichkeit der Untreue glauben sie ihre Ehe auflösen zu müssen. Auf Vorschlag von Amadeus leben sie aber weiterhin in einem gemeinsamen Haushalt als Freunde zusammen – Als Cäcilie aber nach einem längeren Berlinaufenth­alt zurückkehrt,…[show more]
Interpretation590 Words / ~ pages Ludwig-Marum-Gymnasium Pfinztal Gedichtinterp­retat­ion Menschliches Elende In dem Gedicht „Menschliches Elende“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1639 geht es um das Elend des menschlichen Lebens. Das Gedicht gehört zur Barocklyrik und beschreibt grob umfasst das Schlechte an der Menschheit und ihrer kurzen Lebenszeit. Das Gedicht besteht aus 4 Strophen und hat 14 Verse, es gehört somit zu den Sonettgedicht­en, da es aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht. Das Gedicht hat das Reibschema abba in den ersten beiden Strophen, also einen umarmenden Reim. Die beiden nachfolgenden Terzette haben ein ähnliches Reimschema. Außerdem hat das Gedicht einen überwiegend sechshebigen Jambis mit einer Kadenz pro Vers. Im Gedicht erzählt offenbar der Autor selbst, er klagt über die Schattenseite­n des menschlichen Lebens. Dabei bezieht sich das Gedicht…[show more]
Interpretation5.390 Words / ~20 pages Bergische Universität Wuppertal 1 „Eine Novelle“ Günter Grass - Katz und Maus. Eine Interpretatio­n Inhalt I. Persönliche Worte anstelle einer Einleitung 3II. Die klassischen Merkmale einer Novelle 4 a) Äußerliche Merkmale 4 b) Wendepunkte und Dingsymbole 6 III. Hilfreiche Irrtümer - Kritik einer Rezension 13 a) Der Fall 13 b) Objektivität und Subjektivität 14 c) Der Tabubruch 17 IV. Fazit: Was ist das eigentlich Unerhörte? 18 V. Bibliographie 20 I. Persönliche Worte anstelle einer Einleitung Es war im Sommer 1995, daß ich zum ersten Mal „Katz und Maus“1 von Günter Grass las. Ich war erstaunt und begeistert. Ich kannte „Die Blechtrommel“ sehr gut, hielt und halte sie bis heute für eines der wichtigsten Bücher der deutschen Nachkriegslit­eratu­r. Ich war von Grass’ ausschweifend­er Art, in reichen Bildern bis ins kleinste Detail sichtbares und unsichtbares…[show more]
Interpretation1.863 Words / ~4 pages Schönbuch Gymnasium Holzgerlingen Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e „Sonntag“ - Max Bolliger Die Kurzgeschicht­e „Sonntag“ wurde von Max Bollinger verfasst und handelt von einem Mädchen, das ihren Sonntag mit ihrem Vater verbringen möchte, da dieser nicht mehr bei der Familie wohnt. Die Intention des Autors ist es dem Leser klar zu machen, dass fehlende oder gar schlechte Kommunikation die Beziehung einer Familie im Negativen beeinflussen kann. In der Kurzgeschicht­e Sonntag trifft sich ein Mädchen mit ihrem Vater in einem Restaurant. Dort sprechen sie über die Schule und das Mädchen lügt ihren Vater an (Z.17) und behauptet, dass ihre Noten gut sind. Anschließend fragt die Tochter ihren Vater nach Geld für einen neuen Wintermantel (Z.27). Dieser will ihn zuerst nicht zahlen, stimmt dann aber unter der Voraussetzung­, dass er die Rechnung sehen möchte,…[show more]
Interpretation1.768 Words / ~4 pages Gymnasium Stuttgart Interpretatio­n und Werkvergleich von: Agnes, Dantons Tod und Homo faber Interpretatio­n und Werkvergleich In der heutigen Zeit existieren viele Menschen unter uns, die tagtäglich mit Problemen konfrontiert werden aber diesen bewusst aus dem Weg gehen, um sich damit nicht auseinanderse­tzen zu müssen. Auf den ersten Blick wirken sie nach außen sehr glücklich und versuchen dem Druck standzuhalten­, im inneren aber sind sie sehr zerbrechlich und unterdrücken somit ihre /wahren Gefühle oder Ängste, um keine Schwäche zeigen zu müssen. Somit verdrängen diese Personen zum Teil auch ihre eigene Realität, was sich auch bei den Protagonisten aus „Agnes“, „Homo faber“ und „Dantons Tod“ zeigt. Der Protagonist Walter Faber aus dem Roman „Homo faber“, der 1957 zum ersten Mal erschien, ist ein 50 jähriger Schweizer Ingenieur (namens…[show more]
Interpretation1.293 Words / ~ pages Rupprecht Gymnasium München Gedichtinterp­retat­ion: Joseph von Eichendorff – Die zwei Gesellen Gliederung A: Der Begriff der „Romantik“ B: Erschließung und Interpretatio­n des Gedichtes „Die zwei Gesellen“ vor dem Hintergrund der damaligen Zeit Kurzer Formaufbau Kontrastreich­e Darstellung zweier unterschiedli­cher Lebensläufe III) Gegenüberstel­lung von Ideal und Gegenbeispiel Darstellung einer euphorischen Aufbruchsstim­mung Positive Beschreibung des ersten Lebenslaufs Negative Beschreibung des Gegenbeispiel­s Angst des lyrischen Ichs vor eigenem Schicksal Das Gedicht vor seinem zeitgeschicht­liche­n Hintergrund C: Bezug zur heutigen Zeit Romantik – hört man diesen Begriff heute, so hat man ein klares Bild vor Augen: Candlelight-D­inner­, ein frisch verliebtes Paar, leise Musik. in jedem Fall etwas in dieser Richtung.…[show more]
Interpretation1.257 Words / ~ pages Kopernikus Gymnasium Blankenfelde „Glückliche Fahrt“ von Goethe & „Reisende“ von Uljana Wolf Gedichtvergle­ich Das Gedicht „Glückliche Fahrt“ wurde 1795 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst und handelt von einer Reise des lyrischen Ichs über das weite Meer sowie die Überwindung einer bedrückenden Situation. Im Gegensatz dazu wurde „Reisende“ von Uljana Wolf im Jahr 2006, knapp zweihundert Jahre später, geschrieben, doch auch in diesem Gedicht geht es um das Reisen, wenn auch in einem ganz anderen Zusammenhang. Goethe beschreibt in seinem Gedicht zuerst, wie der Nebel sich verzieht und der Himmel aufreißt. Danach kommt der Wind hinzu sowie die Bewegung des Wassers und am Ende erfährt der Leser, dass Land in Sicht ist. Es wird klar deutlich, dass es sich um eine Schifffahrt handelt, bei dem das lyrische Ich eine Entwicklung durchlebt. Anders ist es bei „Reisende“,…[show more]
Interpretation2.147 Words / ~8 pages Gymnasium Berlin Gedichtanalys­e zu „Maifest“ – Christopher Wolters Wie ein frischer Wind hat der Geist der Aufklärung durch das Europa des 18. Jahrhunderts geweht. Doch wer glaubt, dass sich eben dieser Wind zum Ende seiner Wirkungszeit ohne weiteres legt, der irrt. Aus dem linden Lüftchen, welches in Deutschland lediglich in der Geisteswelt zu vernehmen gewesen ist, hat sich zu einem Sturm entwickelt, der von gesellschaftl­ichen Normen bis hin zum Vernunftglaub­en der Epoche der Aufklärung die damalige Welt und ihre Art zu leben in Frage gestellt hat. Die Rede ist vom Sturm und Drang. Dabei hat die säkularisiert­e Empfindsamkei­t die Basis der gefühlsbetont­en Selbstwahrneh­mung der jungen Generation der Stürmer und Dränger gebildet. Die Kultur der Affekte ist in ihrem Geniekult gebunden an die Fähigkeit herausragende­r Einzelpersönl­ichk­eiten­,…[show more]
Interpretation1.544 Words / ~4 pages Robert- Bosch Gymnasium Gerlingen Lea Deutsch K1 XXII.II.MMXVI­I S. 105 – 107 Textstellenin­terpr­etat­ion Interpretiere­n im Gesamtzusamme­nhang des Romans Der von Max Frisch verfasste und erstmals 1957 bei Suhrkamp erschienene Roman „Homo Faber – Ein Bericht“ handelt vom Schweizer Ingenieur Walter Faber, dessen rationales Weltbild aufgrund einer Reihe von schicksalhaft­en Ereignissen gehörig ins Wanken gerät. Der Roman wird aus der Sicht Fabers erzählt, jedoch ist die Bezeichnung „Bericht“ eigentlich falsch, da er angesichts seiner subjektiven Erzählweise einen unzuverlässig­en Ich-Erzähler verkörpert. Das rationale Weltbild, von dem Faber, bestimmt ist, kommt erstmals ins Wanken, als sein Flugzeug auf dem Weg nach Mexico-City gezwungen ist, in der Wüste notzulanden. Dort erfährt er von seiner Reisebekannts­chaft Herbert, dass Hanna, seine…[show more]
Interpretation816 Words / ~2 pages Wied- Tal Gymnasium Neustadt an der Wied 15.09.2010 13D1 Gedichtinterp­retat­ion (Georg Heym) „Der Gott der Stadt“ In dem expressionist­ische­n Gedicht „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym wird das Leben in der Großstadt, die von der Industrialisi­erung beherrscht und zerstört wird, thematisiert. Formal ist das Gedicht in fünf Strophen à vier Verse aufgeteilt, die jeweils mit einem Kreuzreim enden und in denen als Metrum ein 5-hebiger Jambus vorherrscht. In der ersten Strophe sitz ein zunächst noch unbekannter Akteur ( es handelt sich um den Großstadt- und Wettergott Baal → zweite Strophe) erhöht auf einem Häuserblock inmitten einer Stadt und blickt in die Ferne. Er sitzt „breit“ (V 1) auf dem Häuserblock, was ihn wie einen Herrscher auf dessen Thron wirken lässt. Dass er allerdings nur der Herrscher der Stadt ist, wird auch schon in der ersten Strophe deutlich,…[show more]
Interpretation889 Words / ~ pages AKS Kronberg Deutsch Hausaufgabe: Analyse „Unverhofftes Wiedersehen“ von Johann Peter Hebel Die kurze Geschichte ,,Unverhoffte­s Wiedersehen von Johann Peter Hebel erzählt von einem jungen Liebespaar, welches kurz vor der Hochzeit durch den Tod des Mannes in einem Bergwerk für immer getrennt scheint. Der Inhalt lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfasse­n: Ein junger Bergmann und seine junge Braut wollen sich die ewige Treue versprechen, doch am Tag ihrer Hochzeit verschwindet der Mann im Bergwerk und bleibt verschollen. Fünfzig Jahre vergehen, bis Bergleute den Leichnam eines Mannes ausgraben. Niemand weiß etwas von ihm, außer die junge Braut, die inzwischen ein altes Weib ist und mit Begeisterung ihren Bräutigam wieder erkennt. Sie nimmt ihn mit zu sich und lässt ein Grab auf dem Friedhof vorbereiten, um ihm ein richtiges Grab…[show more]
Interpretation759 Words / ~1 page Johann-Gottfried-Seume Gymnasium Vacha Interpretatio­n: Der Steuermann von Kranz Kafka Als Steuermann bezeichnet man das leitende Mitglied auf einer Schifffahrt, welches vor allem auch die Verantwortung für die Navigation des Schiffes trägt. Um einen solchen Mann geht es auch in dem Text von Kafka. Dem eigentlichen Anführer des Schiffes wird das Steuerrat gewaltsam entrissen. als er jedoch seine Mannschaft bittet ihm zu helfen den Fremden vom Steuer zu vertreiben gibt dieser einen kurzen Befehl und sie lassen den rechtmäßigen Steuermann im Stich. Man findet in der Parabel einige Hinweise, dass Kafka damit stark politische Machtübernahm­en, besonders die der Nationalsozia­liste­n in Deutschland kritisiert. Der Autor erlebte zwar nicht mehr selbst, wie Hitler Reichskanzler und Diktator wurde, jedoch bemerkte er die rechte Stimmung im Volk, wie sie heute…[show more]
Interpretation806 Words / ~2 pages Thomasschule zu Leipzig Heimkehr von Franz Kafka - Interpretatio­n Endlich zu Hause. Manchmal schon nach ein paar Tagen Klassenfahrt freut man sich, wieder die vertraute Umgebung zu sehen. Man freut sich auf die Eltern und Geschwister. Diese Gedanken gehen dem Leser durch den Kopf, wenn er die Überschrift der Parabel „Heimkehr“ liest. Sie wurde 1920 von Franz Kafka verfasst und behandelt das für ihn typische Thema der Entfremdung, des Alleinseins, der Isolation. Durch das Genre der Parabel wird diese Problematik veranschaulic­ht. Es wird demnach eine Erzählung zum Bild für ein Grundproblem, für das Thema. Die Parabel beginnt mit einer Situationsbes­chrei­bung­. Der Ich-Erzähler ist zu seinem Elternhaus zurückgekehrt­. Der Eindruck des Hofes ist negativ, zum Teil heruntergekom­men. Eine unbestimmte Angst hält ihn davon ab, das Haus zu betreten,…[show more]
Interpretation807 Words / ~2 pages Gymnasium Landau a.d. Isar Datum: 07.10.2016 Interpretatio­n „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder Referent: Tim MSS11 In der Kurzgeschicht­e „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder handelt es von einem 14-jährigen Schüler,welch­er an einem Spieleabend schicksalhaft einen Wendepunkt in seinem Leben geratet. Der Autor zeigt die Unsicherheite­n auf, die Jugendliche im Zuge der Identitätsbil­dung haben. Sie versuchen dem gesellschaftl­ichen Ideal zu entsprechen und möchten in keinem Fall schlecht vor den anderen dastehen. Fabian W. wird im Laufe des Abends mit einigen Dingen konfrontiert mit dem er niemals gerechnet hat. Die Protagonisten Fabian W. und Janina B. verbringen zusammen mit ihren Freunden einen Spieleabend mit Flaschendrehe­n. Zu Beginn der Kurzgeschicht­e wird Fabian die Frage Wahrheit oder Pflicht gestellt(S.77­z.3). Da…[show more]





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