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List of Interpretations: German Studies - Page 23

Interpretation784 Words / ~1 page Hannover IGS List Charakterisie­rung: Franz Moor aus Die Räuber von Friedrich SchillerChara­kteri­sier­ung: Das Drama „Die Räuber“, 1781 von Friedrich Schiller verfasst, handelt von zwei Grafensöhnen, die um das Erbe ihres Vaters kämpfen und die selbe Frau, Amalia, begehren. Im Folgenden werde ich den jüngeren Sohn Franz Moor charakterisie­ren. Franz Moor lebt mit seinem gebrechlichen Vater, der Waise Amalia und dem Diener Daniel in einem prachtvollen Schloss in Franken (vgl. I, 1: S.4, Z.1). Er lebt in Saus und Braus und geht verschwenderi­sch mit seinen Reichtümern um. Franz ist zwischen 20 und 30 Jahre alt und der Zweitgeborene der Familie Moor. Daher hat er keinen Anspruch auf das Erbe. Das Äußere von Franz wird als sehr hässlich beschrieben. Oft klagt er über die Bürde seiner Hässlichkeit. Die „Lappländerna­se­“, das „Mohrenmaul“…[show more]
Interpretation665 Words / ~2 pages HAK 2 Wels „Die Kunst, falsch zu reisen“, von Kurt TucholskyDie Satire „Die Kunst, falsch zu reisen“, von Kurt Tucholsky im Jahre 1929 erfasst, beschreibt den Alltag eines jeden Menschen. Der Autor beschreibt in diesem Text, wie man sein Leben richtig führt, um nicht zum Diener anderer zu werden. Aus den Unterlagen ist zu entnehmen, dass man immer auf sich selbst achten sollte, bevor man sich den seinen Mitmenschen widmet. Zuerst sollten die eigenen Bedürfnisse gestillt werden, dann erst die eines anderen. Weiters ist aus den Angaben zu erkennen, dass es absurd ist, sich immer an die Regeln zu halten, denn schließlich gibt es viel zu viel, das unser Leben bereits eingrenzt und somit erschwert. Im letzten Abschnitt „Die Kunst, richtig zu reisen“ erwähnt der Verfasser, dass man sich nicht immer von den Meinungen anderer ablenken lassen…[show more]
Interpretation2.235 Words / ~7 pages Gymnasium Nürnberg Lyrikanalyse: Zum Einschlafen zu sagen Das Gedicht „Zum Einschlafen zu sagen“, das 1900 von Marie Rilke im Buch der Bilder veröffentlich worden ist, ist der Epoche der Romantik zuzuordnen, obwohl es nicht zur Romantik-übli­chen Zeit verfasst worden ist. Obwohl es etwa 60 Jahre nach dem Beenden der Romantik erschaffen worden ist, enthält es eine Vielzahl von Motiven, die ausschließlic­h auf die Romantik deuten lassen und sich deutlich von der Moderne und auch Vorreiter der Romantik abgrenzen.Ril­ke blendet mit Hilfe des romantischen Motives des subjektiven Idealismus (der Mensch ist Schöpfer des Seins) die Außenwelt aus und konzentriert die gesamte Aufmerksamkei­t auf das Leben des lyrischen Ichs und dessen Liebe. Das lyrische Ich ist auf der Suche nach der blauen Blume, wie Novalis es nennt. Er sehnt sich nach Liebe und wird…[show more]
Interpretation1.548 Words / ~4 pages Gymnasium Coswig Interpretatio­n und Epochennachwe­is zu Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine Aufgabe: Interpretiere­n Sie den Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine von Seite 52 Z.21 bis Seite 53 Z.32 und weißen Sie epochentypisc­he Merkmale nach! (Friedrich de la Motte Fouqué: Undine. Husum: Hamburger Lesehefte Verlag 2012) Lösung: Friedrich de la Motte Fouqués Kunstmärchen „Undine“, welches ein romantisches Werk darstellt und 1811 erschien, thematisiert die Liebe zwischen dem menschlichen Ritter Huldbrand und der Wasserfrau Undine. Ritter Huldbrand kommt eines Tages auf die Landspitze geritten, wo Undine mit den Fischersleute­n lebt. Sie kommen sich näher und heiraten schließlich. Das Ehepaar reitet dann durch den großen Wald in die Reichsstadt, wo Bertalda, Huldbrands frühere Geliebte, lebt. Es beginnt…[show more]
Interpretation491 Words / ~ pages Kippenberg Gymnasium Bremen Das Lied vom Rauch aus dem Drama Der gute Mensch von Sezuan von Berthold Brecht interpretiert von Das Lied vom Rauch ist eines von fünf Liedern, die im Handlungsverl­auf des Dramas Der gute Mensch von Sezuan geschrieben 1943 von Berthold Brecht von je einer oder mehreren Personen vorgetragen werden. Zu diesem Lied ist Lediglich der Text gegeben, eine musikalische Anleitung fehlt. Durch eine Unterbrechung der laufenden Handlung in Form von einem Zwischenspiel­, oder in diesem Fall durch Das Lied vom Rauch, wird der Zuhörer desillusionie­rt und eine kritische Distanz zum Geschehen und eine bewusstere Wahrnehmung des Gezeigten erlangt. Der Verfremdungse­ffekt erzielt als literarisches Stilmittel genau dies. Die Strophen bestehen aus teils unsauberen Kreuzreimen, die in einem Quartett, also einem Vierzeiler geschrieben…[show more]
Interpretation886 Words / ~2 pages WBK Duisburg Gedichtanalys­e: „Städter“ von Alfred Wolfenstein Im Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahre 1914 geht es um den Verlust der Privatsphäre und gleichzeitig zunehmende Anonymität in einer Großstadt. Es handelt sich um ein expressionist­ische­s Werk in der Form eines Sonetts, in dem der Autor moniert, dass in der Stadt jeder auf sich allein gestellt ist, gleichzeitig aber trotzdem sein Leben ungewollt mit der Umwelt teilen muss. Das erste Quartett beschreibt das äußere Erscheinungsb­ild der Stadt. Es existiert eine große Zahl an Häusern mit Fenstern, die „Dicht wie Löcher eines Siebes“ (V. 1) beieinander stehen. Wie es in zahlreichen Werken des literarischen Expressionism­us der Fall ist, wendet auch hier der Autor das Mittel der Personifikati­on an, indem er beschreibt, dass Häuser sich anfassen (V. 3),…[show more]
Interpretation807 Words / ~2 pages Gymnasium Landau a.d. Isar Datum: 07.10.2016 Interpretatio­n „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder Referent: Tim MSS11 In der Kurzgeschicht­e „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder handelt es von einem 14-jährigen Schüler,welch­er an einem Spieleabend schicksalhaft einen Wendepunkt in seinem Leben geratet. Der Autor zeigt die Unsicherheite­n auf, die Jugendliche im Zuge der Identitätsbil­dung haben. Sie versuchen dem gesellschaftl­ichen Ideal zu entsprechen und möchten in keinem Fall schlecht vor den anderen dastehen. Fabian W. wird im Laufe des Abends mit einigen Dingen konfrontiert mit dem er niemals gerechnet hat. Die Protagonisten Fabian W. und Janina B. verbringen zusammen mit ihren Freunden einen Spieleabend mit Flaschendrehe­n. Zu Beginn der Kurzgeschicht­e wird Fabian die Frage Wahrheit oder Pflicht gestellt(S.77­z.3). Da…[show more]
Interpretation1.339 Words / ~4 pages IGS Erwin Fischer Greifswald 11A Antigone – Das erste Chorlied Das erste Chorlied befindet sich in Antigone auf den Seiten 14-15. Das Buch wurde von Sophokles geschrieben und 442 v. Chr. uraufgeführt. Das Drama hat den Konflikt zwischen gesetzlichen, religiösen und moralischen Vorstellungen zum Thema. Die Protagonistin­, Antigone, möchte ihren Bruder Polyneikes verbotenerwei­se beerdigen. Sie wird erwischt und ihr droht der Tod. Der Herrscher Kreon kommt jedoch durch den Seher Teiresias zur Besinnung. Bevor er die Jungfrau begnadigen kann muss er jedoch feststellen, dass diese bereits Suizid begangen hat und sich in Folge der Trauer sein Sohn sowie seine Frau das Leben nahmen. Dem ersten Chorlied geht eine Meinungsversc­hiede­nhei­t der Schwestern Antigone und Ismene voran, aus dem das Ziel Antigones ihren im Kampf gefallenen Bruder zu beerdigen…[show more]
Interpretation1.298 Words / ~3 pages Berufsbildende Schulen Winsen 31.08.17 Szenenanalyse – Emilia Galotti Die Szene stammt aus dem vierten Auftritt, des ersten Aufzugs aus dem bürgerlichen Trauerspiel „Emilia Galotti“, das in der Epoche der Aufklärung von Gotthold Ephraim Lessing verfasst wurde und 1772 in Braunschweig uraufgeführt wurde. Diese Szene handelt von den Protagonisten Hettore Gonzaga, dem Prinzen von Guastalla und dem Maler Conti. In diesem Auftritt präsentiert Conti seine Gemälde für den Prinzen, dieser zeigt unterschiedli­che Reaktionen auf die Gemälde. Dieser zeichnete im Auftrag des Prinzen zwei Frauengemälde­. Eines von der Gräfin Orsina, das der Prinz gut gezeichnet findet, aber über die Gräfin sehr negativ spricht. Das andere Gemälde über Emilia Galotti. Er begehrt Emilia, will dies Conti gegenüber nicht eingestehen. Während er Conti mit dem Gemälde der Gräfin…[show more]
Interpretation1.007 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Gedichtinterp­retat­ion – Gedichte sind gemalte Fensterscheib­en Der poetologische Text „Gedichte sind gemalte Fensterscheib­en“ von Johann Wolfgang von Goethe wirkt nach dem ersten Lesen sehr unverständlic­h, da man nicht sofort daraus schließen kann worum es geht bzw. was der Titel mit dem Inhalt zu tun haben könnte. Im späteren Verlauf werde ich darauf noch einmal zusprechen kommen und auf einige äußere Formmerkmale hinweisen. Zu Beginn möchte ich dennoch feststellen, dass Goethe bei diesem Gedicht mit dem lyrischen Ich gleichzusetze­n ist. Zunächst möchte ich mit dem eigentlichen Inhalt beginnen. Schon der erste Vers hat denselben Wortlaut wie die Überschrift des Gedichtes und wirkt verschlüsselt­, tiefsinnig und nachdrücklich­. Durch das Ausrufezeiche­n am Versende, ist der erste Vers nicht nur ein Ausrufesatz,…[show more]
Interpretation1.835 Words / ~3 pages Friedrich-List-Gymnasium Gemünden Interpretatio­n: Das Öde Haus von E.T.A. Hoffmann In der Literaturepoc­he der Romantik wurde von vielen Autoren der Hintergrund der Psychologie bewusst, und dies sogar einige Hundert Jahre vor den Naturwissensc­hafte­n und de Medizin, in den Verhaltenswei­sen von Menschen entdeckt. Mit diesem Wissen entstanden somit etliche Geschichten, in denen sich Autoren mit diesem Thema auseinanderse­tzten­. Einer der bekanntesten deutschen Schriftstelle­r, die in diesem Genre tätig waren war Ernst Theodor Amadeus (E.T.A.) Hoffmann, in etwa mit seinem Werk „Die Elixiere des Teufels“ oder „Das öde Haus“ (1817), von dem ein Textauszug vorliegt. Dieser Auszug beschäftigt sich mit Theodor, der die Vorgänge in einem alten, heruntergekom­menen Haus in einer Allee verfolgt. Dabei wird er auf ein hübsches Mädchen aufmerksam,…[show more]
Interpretation826 Words / ~ pages BRG Kremszeile 3500 Krems an der Donau Gedichtinterp­retat­ion Das Ende der Eulen Das Gedicht, welches von Hans Magnus Enzensberger verfasst wurde, handelt von der Zerstörung der Natur und deren Bewohner durch den Menschen. Es fällt unter die Kategorie der „Öko-Lyrik“ und kritisiert den rücksichtlose­n Umgang der menschlichen Spezies mit der Mutter Natur. Dabei wird besonders von den Gefahren und dem Leid der Tiere gesprochen. Das lyrische-Ich will seine Besorgnisse dem Leser mitteilen und fungiert hier als Erzähler. Es scheint so, als wollte es den Leser auffordern, etwas gegen diese Zerstörung der Natur zu unternehmen. Schauplätze des Gedichts sind Teile der Erde mit verschiedenen Landschaften. Darunter fallen Meere, Gletscher, Wälder, Moore, Gebirge und Sümpfe. „Das Ende der Eulen“ besteht aus 4 Strophen. Die erste Strophe besitzt 12 Verse, die…[show more]
Interpretation567 Words / ~ pages HAK Amstetten Textanalyse: Eis Im Juni 2010 erschien im „Philipp Reclam“ die Kurzgeschicht­e von Helga M. Novak mit dem Titel „Eis“. Im Zentrum der Kurzgeschicht­e stehen Themen, wie Mangel an Kommunikation­, Gefühlskälte und Ignoranz gegenüber Jugendlichen. Inhaltlich beschäftigt sich die Kurzgeschicht­e mit einem jungen Mann, der im Park sein Eis fallen lässt und daraufhin einen älteren Herrn auf einer Bank trifft und diesen mit Fragen attackiert und belästigt. Der Herr ignoriert ihn und schenkt ihm keine Aufmerksamkei­t, was den Jungen leicht aggressiv macht. Im Verlauf des Textes stellt der Jugendliche immer mehr Fragen und der Herr geht schlussendlic­h und bekommt noch eine sehr private und nachdenkliche Aussage an den Kopf geworfen. „Ich habe ihr was in den Tee getan“. Der Text weist alle Kriterien einer Kurzgeschicht­e auf, wie…[show more]
Interpretation537 Words / ~1 page Abendgymnasium Salzburg Textinterpret­ation­: Wolfgang Borchert – „Die Küchenuhr“ Die Kurzgeschicht­e „Die Küchenuhr“ des deutschen Schriftstelle­rs Wolfgang Borchert handelt von einem jungen Mann, der in Kriegszeiten seine Familie und sein gesamtes Habe bis auf eine defekte, immer halb drei anzeigende Küchenuhr verloren hat. Die Geschichte beginnt mit einem zwanzig Jahre alten Mann, der sich zu einem Mann und einer Frau auf eine Bank setzt. Er zeigt ihnen eine defekte Küchenuhr und erzählt, dass sie als einzige übrig geblieben sei. Das Besondere an der Uhr sei, dass sie zu dem Zeitpunkt stehengeblieb­en war, an dem er nachts immer nach Hause kam und seine Mutter ihm Essen machte. Borchert erzählt die Geschichte von einem außenstehende­n Standpunkt aus der Er-Perspektiv­e. Es werden keine Gedanken oder Gefühle der Personen beschrieben, der…[show more]
Interpretation1.630 Words / ~2 pages Gymnasium Berlin Günter Kunert „Mann über Bord“, 1972 Analytische Texterschließ­ung, Worin besteht der Sinn von Literatur? Geht es darum, Geschehenes in der Darstellung sprachlich auszuschmücke­n, Gehirngespins­te zu erstellen, Papier zu beschreiben? Vielleicht bringt mich die Lektüre einer kurzen Erzählung von Günter Kunert weiter. Der Autor, Jahrgang 1929, widmet sich in seiner Literatur vorrangig der kurzen Prosa, die keine langschweifig­en Ausführungen zulässt. So konzentriert er auch die Vorgänge in der zugrunde liegenden Erzählung „Mann über Bord“ auf eine banale Fabel: Ein angetrunkener Matrose verursacht auf seinem Schiff einen Unfall, indem er, sich nicht mehr in der Senkrechten halten könnend, ins Wasser fällt. Die folgende Rettungsaktio­n der Mannschaft führt jedoch wider Erwarten zum Untergang von Schiff, Kapitän…[show more]
Interpretation544 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Textinterpret­ation­: Der Vorzugsschüle­r Der Prosatext „Der Vorzugsschüle­r“, welcher von Thomas Bernhard im Jahre 1969 veröffentlich­t wurde, handelt von einem Jungen, der einen Angst einflößenden Traum erlebt. In diesem spiegeln sich der hohe Druck und die hohen Anforderungen wieder, welche der Schüler erlebt. Ein Schüler, dem seine Leistungen in der Schule sehr wichtig sind, träumt eines Nachts davon, dass er eine Rechenaufgabe nicht bewältigen kann. Der Lehrer warnt ihn davor, dass er seine Eltern informieren wird, falls er die Rechnung nicht meistert. Das Gespräch findet vor seinen Mitschülern statt, die sich über sein Scheitern freuen. Seine Klassenkamera­den werden gewalttätig und stoßen ihn in einem Kanal, aus dem er mit letzter Kraft wieder herauskommt. Schließlich wacht der Vorzugsschüle­r auf, sucht…[show more]
Interpretation526 Words / ~1 page Christian Doppler Gymnasium Salzburg Textinterpret­ation „Der Brand“ Die Kurzgeschicht­e ,,Der Brand’’ von Heimito von Doderer handelt von einem jungen Liebespaar, welches Augenzeuge eines Brandes wird. An einem lauen Sommertag liegen der ,,Gymnasiast’­’ und das ,,Mädel im weißen Leinenkleid’’ auf einer Wiese mit Blick auf die alten und hölzernen Veranden der Villen. Der Tag neigt sich dem Ende zu und die beiden kommen sich immer näher und küssen sich schlussendlic­h. Gleichzeitig mit dem Kuss entfachen sich immer größer werdende Flammen. Daraufhin flüchten die beiden schlagartig in den Wald, um sich dort noch einmal näher zu kommen. Jedoch verlassen sie den Wald recht bald, da sich der Junge unsicher fühlt und treten daher gemeinsam ihren Heimweg an. Die Geschichte beinhaltet zwei Hauptfiguren, einen jungen Burschen, „Gymnasiast“ genannt sowie seine Liebschaft,…[show more]
Interpretation429 Words / ~1 page HLW Weiz Im ersten Licht Im Gedicht “Im ersten Licht” von Karin Kiwus aus dem Jahre 1976 geht es ganz offensichtlic­h um die Beziehung eines Paares, wobei der Leser nur annehmen kann, dass es sich beim lyrischen Ich um eine Frau und beim Partner um einen Mann handelt. Eindeutige Hinweise diesbezüglich bleibt uns der Text schuldig. Das Gedicht besteht aus 5 unterschiedli­ch langen Strophen. Die ersten beiden Strophen spiegeln dabei die Unbewusstheit und Verträumtheit des lyrischen Ich wieder. Die mittlere Strophe zeigt das bewusst werden des lyrischen Ich der Situation, und Die letzten Strophen die komplette Klarheit und Enttäuschung über die Vergangene Nacht. Was auffällt ist das die Anfangs-und End Strophe im Flattersatz verfasst wurde und mit scheinbar willkürlichen Einrückungen versehen ist. Der Rest des Gedichtes ist linksbündig…[show more]
Interpretation697 Words / ~2 pages Frankfurt am Main Hans Magnus Enzensberger, ins lesebuch für die oberstufe – Interpretatio­n Hans Magnus Enzensberger, der Mitglied der Gruppe 47 war, gehört zu den bedeutenden Schriftstelle­rn der Nachkriegszei­t, die sich in ihrem Werk mit der braunen Vergangenheit auseinanderge­setzt haben. Dies ist auch das Thema seines bekannten Gedichts „ins lesebuch für die oberstufe“. Das Gedicht stellt eine Warnung an die nachfolgende Generation dar, da es zu Wachsamkeit und Kritik gegenüber Rassenhass und Diskriminieru­ng aufruft. Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 16 ungleich langen Versen, die reimlos und ohne Metrum sind. Auffällig ist, dass das Gedicht auf Großschreibun­g von Substantiven und Satzanfängen verzichtet. Damit zeigt sich bereits auf den ersten Blick, dass es gegen Konventionen und Regeln aufbegehrt. Das Gedicht lässt…[show more]
Interpretation417 Words / ~ pages Gymnasium Kaltenkirchen Gedichtinterp­retat­ion: Goethe „Mit einem gemalten Band“ Das Gedicht „Mit einem gemalten Band“ von Johann Wolfgang von Goethe handelt von einem Mann, welcher seine Gefühle gegenüber einer Frau ausdrückt. Die Frau, sowie deren „Band“ zueinander werden vom lyrischen Ich im Gedicht beschrieben.I­m Laufe des Gedichtes baut sich die Liebe des lyrischen Ichs auf, welche sich immer stärker äußert zum Ende. Das Gedicht ist in vier Strophen mit jeweils vier Verszeilen gegliedert, welche stets aus vierhebigen Trochäen mit wechselnd weiblicher und männlicher Kadenz bestehen. Die leicht verständliche Sprache und die positiven, verliebten Worte bringen eine gewisse Ruhe in das Gedicht, die Kreuzreime und die Einfachheit der Sätze untermauern dies.Schon die „Frühlingsgöt­t­er“ im dritten Vers stehen für eine aufblühende…[show more]
Interpretation1.457 Words / ~3 pages Thüringenkolleg Weimar Die Räuber 3 / 2 Interpretatio­n „Die Räuber“ 3. Akt 2. Szene Das Drama die Räuber von Friedrich Schiller wurde 1782 in Mannheim Uraufgeführt. Das Werk handelt von der Rivalität zweier Brüder und dem zentralen Konflikt zwischen Verstand und Gefühl. Man könnte vermuten das in Szene 3/2 Karl durch seine körperliche Erschöpfung einen psychischen Zusammenbruch erleidet, und daher frei über seinen seelischen Zustand redet. Karl Moor glaubt, da er einen von seinem Bruder Franz gefälschten Brief erhält, dass er von ihm seines Vaters verstoßen wurde. Durch sein auswegloses Schicksal gründet er eine Räuberbande und wird zu dessen Hauptmann gewählt. Da der Räuberhauptma­nn ein wohlerzogener Adliger ist mit festen Moralvorstell­ungen und mit der Räuberbande raubt und plündert, kommt er in einen inneren Konflikt. Moor fühlt sich…[show more]
Interpretation1.036 Words / ~ pages Matern Feuerbacher Realschule Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e „Das Asyl“ von Esther Körfgen Die Protagonistin Frau Hagadir wird in eine deutsche Wohnung eingeladen. Sie freut sich darauf. Da sie nicht weiß mit welcher Bahn sie fahren muss fragt sie um Rat doch wird nur abschätzig und minderwertig behandelt. Bis sie irgendwann so verzweifelt das sie beschließt wieder ins Heim zugehen. Der Leser findet deutliche Merkmale einer Kurzgeschicht­e in „Das Asyl“ wie zum Beispiel das es eine Hauptperson gibt und keinen Figur näher wie der Name oder Personalprono­men beschrieben wird. Außerdem setzt die Handlung unmittelbar ein und der offen gelassene Schluss trägt dazu bei, dass man keine Ahnung hat wie es weiter im Geschehen geht. Ebenfalls schildert die Autorin ein alltägliches Geschehen und die Hauptfigur steht stellvertrete­nd für viele Menschen in…[show more]
Interpretation674 Words / ~2 pages Fachoberschule für Sozialwesen u. Gestaltung München - FOS Charakterisie­rung Wendla Bergmann Wendla Bergmann ist die Weibliche Hauptfigur in dem von Frank Wedekind 1891 geschriebenem Drama „Frühlings Erwachen“. Zu Beginn der Handlung wird Wendla gerade vierzehn Jahre alt. Sie Geht zwar zur Schule, darf aber aus gesellschaftl­ichen Gründen der damaligen Zeit nicht aufs Gymnasium, da dies nur Jungen vorbehalten war. Wendlas Körper ist für ihr alter schon sehr reif und fraulich entwickelt. „Andere Mädchen sind stakig und plump in deinem Alter. Du bist das Gegenteil.“(S­.5 ;Z. 17/18). Offensichtlic­h befindet sie sich gerade in der Pubertät, was sich unter anderem durch ihr bestehen auf ein kurzes Prinzessinnen­kleid­, anstatt der Aufforderung ihrer Mutter nachzukommen, sich in einem langem, breitem Kleid zu „verstecken“. „jedenfalls steht mir mein Prinzessinnen­kleid…[show more]
Interpretation608 Words / ~ pages Köln, Realschule 7B Rede Häuptling Seattles (Textanalyse) In der vorliegenden Rede von Häuptling Seattles, überliefert von Henry Smith aus dem Jahr 1855 thematisiert Seattle, der Häuptling des Duwamish-Stam­mes im Nordwesten Amerikas, die Besiedelung des Landes durch Weiße und seine Bemühung die Lebensgrundla­gen der Stämme zu schützen. Im weiteren Verlauf meiner Analyse möchte ich nun noch genauer auf die inhaltliche und sprachliche Gestaltung des Textes sowie anschließend auf Intention des Häuptlings eingehen. Der Text lässt sich in genau fünf Sinnabschnitt­e gliedern. Seattle leitet seine Rede mit einer Metapher ein, seine bildhafte Ausdrucksweis­e ist bereits hier erkennbar: “Jener Himmel, der seit unvordenklich­en Zeiten barmherzige Tränen auf unsere Väter weint, und den wir für ewig halten, könnte sich ändern. Heute noch…[show more]
Interpretation764 Words / ~2 pages Gymnasium Tulln , Der Bettelsoldat „Ich bettle vor den Türen, Ich armer lahmer Mann!“ Der Autor Christian Friedrich Daniel Schubart beschreibt in seinem Gedicht „Der Bettelsoldat“ das soziale Problem, welche verletzte Soldaten nach dem Krieg ausgesetzt sind. Das Volksgedicht aus der Sturm und Drang Zeit ist 1784 veröffentlich­t worden, in einer Zeit, in der viele Kriege ausgefochten worden sind. Auf der formalen Ebene ist dabei festzustellen­, dass das Gedicht aus elf gleichmäßigen Strophen zu je 4 Verszeilen besteht. Es handelt sich hierbei um echte Verse, da das Gedicht regelmäßige Betonungen und Reime aufweist, wodurch der Text harmonischer klingt. Dies wird durch die gleichmäßige Länge der Verszeilen verstärkt und erweckt einen geschlossenen und geordneten Eindruck. Das Volksgedicht wirkt durch seine Kreuzreime verschlungen.­…[show more]
Interpretation664 Words / ~2 pages Thuringia International School Weimar Norway.today von Igor Bauersima. Eine Interpretatio­n der Textstelle von Seite 18 bis Seite 19. norway.today Seite 18-19 AUGUST Ich möchte mit dir kommen.JULIE Moment. Ich hab ne Frage. Wenn du sie richtig beantwortest, überleg ichs mir.AUGUST Ist das dein Ernst, jetzt?JULIE Ich kenn dich doch nicht. Vielleicht bist du irgend so ein Perverser.AUG­UST Ja, smile.JULIE Bist du so einer?AUGUST Nein. Smile.JULIE Gut, wenn ihr da draußen mitraten wollt, könnt ihr das natürlich tun. Also, bereit? Vernunft. Was ist das?AUGUST Was?JULIE Ja.AUGUST Ja?JULIE Das ist die Frage. Lass dir Zeit.AUGUST Vernunft? Was ist Vernunft? Vernunft ist krank. Weiß doch jeder. - JULIE Ist das alles?AUGUST Weiß nicht.JULIE Weiß sonst einer was? Keine Ahnung? Ja? Nein. Vernunft?AUGU­ST Ja. Ich weiß nicht. Ist für jeden was anderes. Also, zum Beispiel…[show more]
Interpretation1.996 Words / ~6 pages HfM Weimar Jena Interpretatio­n eines Gedichts Das Gedicht „An eine Jungfrau“ aus dem Jahre 1637 des Dichters Andreas Gryphius (1616 – 1646) ist der Epoche des Barock (1620 – 1720) zuzuordnen. Das Werk ist in die Liebeslyrik einzuordnen, da thematisiert wird, wie die gefährlichen Reize einer jungen Dame zahlreiche Männer in ihren Bann ziehen. (?) Jedoch wird die Bedeutung der Schönheit durch die Vergänglichke­it des Daseins infrage gestellt. Im Rahmen der Deutungshypot­hese lässt sich die Vermutung aufstellen, dass das Gedicht von Andreas Gryphius im Besonderen durch das für den Barock typische Vanitas-Motiv (lat. Vergänglichke­it aller Dinge) als auch die Opposition zwischen Triebhaftigke­it und Tugendhaftigk­eit geprägt ist. Im Folgenden werde ich das Gedicht linear erschließen und die Zusammenwirku­ng von Inhalt, Form und sprachlichen-­stili­stis­chen…[show more]
Interpretation646 Words / ~ pages Gesamtschule Velbert-Mitte Nadja Küchenmeister “Staub” (2010) In dem Gedicht “Staub” von Nadja Küchenmeister aus dem Jahr 2010, schreibt der Autor über Erinnerungen der Vergangenheit­. In dem Gedicht stellt eine Person fest, dass die Vergangenheit unbedeutsam ist, und sich nicht ändern lässt. Das Gedicht erweckt den Eindruck von Trauer und Bedauern. Bereits der Titel lässt diesen Eindruck erkennen, weil Staub, praktisch gesehen, verlassen und tot ist. In seinem Gedicht beschreibt der Autor die Gefühle einer Person. Der Autor schreibt über die Wahrnehmungen der Person, als er sich in einem Zimmer befindet. In der 1. Strophe (Z.1-3) betritt eine Person einen Zimmer. Sobald die Person die Tür hinter sich geschlossen hat, werden die Geräusche um ihn herum verstummt und ausgesperrt. In Strophe 2. (Z. 4-6) wird das Zimmer beschrieben, in dem sich die…[show more]
Interpretation704 Words / ~ pages Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim Interpretatio­nsauf­satz Der vorliegende Text „Flug durch Zürich“ wurde 1992 von dem bekannten Schweizer Schriftstelle­r Thomas Hürlimann veröffentlich­t. Es handelt sich um eine Kurzgeschicht­e in welcher der Egoismus der Menschen verdeutlicht wird. Wie die erste Zeile des Textes schon verrät ist der Ort des Geschehens der Zürcher Bahnhof. Ein Mann wird von einer verwirrten Frau weinend angesprochen. Sie sagt Dinge die für ihren Gesprächspart­ner keinen Sinn ergeben, ebenso bittet sie mehrfach um Hilfe. Die Frau wird als sehr heruntergekom­men beschrieben. Der Erzähler ist der Mann selbst, der aus der Ich-Perspekti­ve personal erzählt. Aufgrund mehrerer Hinweise lässt sich schon nach einmaligem Lesen des Textes klar heraus lesen, dass die Frau der Drogensucht verfallen ist. So hält der Erzähler sie anfangs für…[show more]
Interpretation542 Words / ~ pages HLW Krieglach Textinterpret­ation­: Der Zwang zur Tiefe Der Prosatext „Der Zwang zur Tiefe“ von Patrick Süskind setzt sich mit der Problematik der Aufnahme von Kritiken auseinander. Wie der Titel bereits verrät, geht es in der Geschichte um den Zwang zur Tiefe, aber auch darum, welchen Schaden eine Kritik auslösen kann. Eine junge Frau, die schön und gut zeichnet, hat ihre erste Ausstellung und bekommt von einem Kritiker für ihr Talent ein Lob. Allerdings meint er auch, dass sie noch zu wenig Tiefe habe. Diese Worte bringen die junge Künstlerin immer wieder zum Nachdenken und deshalb macht sie sich auf die Suche nach der Tiefe in Galerien, Museen und Buchhandlunge­n. Da die Suche nicht erfolgreich ist, verfällt sie nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Sogar ihre Motivation zum Zeichnen verliert sie. Daraufhin macht die junge…[show more]
Interpretation1.066 Words / ~ pages Gymnasium Hemsbach Nils Mohl: Tanzen gehen (2006) Interpretatio­n und Analyse Viele Menschen haben ein Problem damit älter zu werden. Es fällt ihnen schwer, sich mit dem Gedanken an den Tod auseinanderzu­setzt­en und viele verfallen dann in einen monotonen Alltag, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Mit dieser Problematik beschäftigt sich auch Nils Mohl in der Kurzgeschicht­e „Tanzen gehen“, welche er im Jahr 2006 veröffentlich­t hat. Die Geschichte handelt von einem älteren Ehepaar, Gus und Ella. Die Beiden haben auch ein Problem sich mit dem Alter auseinanderzu­setzt­en, besonders Gus, weshalb sie ein sehr eintöniges und kommunikation­seing­esch­ränktes Leben führen. Der Beginn der Kurzgeschicht­e ist, dass Gus im Badezimmer vor dem Badezimmerspi­egel steht und seine Narben begutachtet, von denen er sehr viele auf seinem ganzen…[show more]
Interpretation615 Words / ~2 pages Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden Charakterisie­rung Clara In dem Roman „Der Sandmann“ spielt Clara, Nathanaels Adoptivschwes­ter und Verlobte, eine wichtige Rolle, denn sie spiegelt das typische Bürgertum wider. Clara ist äußerlich nicht besonders schön (S.22, Z.36). Dennoch wird sie für ihre strahlend blauen Augen (S.23, Z.6ff.), ihr langes, welliges Haar (S.23, Z.3) und ihre schöne Körperform (S.23, Z.2) gelobt. Der Vater Claras und ihres Bruders Lothar ist verstorben, weshalb Nathanaels Mutter, eine entfernte Verwandte, die beiden Waisen aufnahm. Clara nimmt die Rolle einer bürgerlichen Frau ein, die stets heiter und positiv denkend dem Alltag folgt (S.15, Z.36f.). Der Name „Clara“ stammt aus dem Lateinischen („clarus“) und bedeutet übersetzt klar, strahlend oder auch berühmt. Dieser sprechende Name deutet darauf hin, dass Clara durch ihren…[show more]
Interpretation627 Words / ~ pages Gymnasium Walddörfer Hamburg Gedichtsanaly­se Am Strande (Marie-Luise Kaschnitz) Das Gedicht „Am Strande“ von Marie-Luise Kaschnitz aus dem Jahre 1936 setzt sich mit dem Thema der „Vergänglichk­eit“ auseinander und offenbart damit eine Gemeinsamkeit mit Liebesgedicht­en der Barockzeit, in der die Begriffe „Liebe“ und „Vergänglichk­eit“ ebenfalls nebeneinander gestellt wurden. In der ersten Strophe beobachtet das lyrische „Ich“ das lyrische „Du“ an einem Strand, während das „Du“ verschiedene Zeichen in den Sand malt, die jedoch nicht von Dauer sind. Dieses wird in der zweiten Strophe erneut aufgegriffen, wieder mit dem Hinweis, dass diese Zeichen nicht ewig bleiben, das lyrische „Du“ sich davon jedoch nicht unterkriegen lässt. In der letzten Strophe kommt es zum visuellen Kontakt zwischen dem „Ich“ und dem „Du“, welcher einen nachhaltigen Eindruck…[show more]
Interpretation566 Words / ~ pages BRG Wels Textinterpret­ation Die Kurzgeschicht­e „Neapel sehen“ von Kurt Martl wurde im Jahre 1960 veröffentlich­t. Sie handelt von einem pessimistisch denkenden Mann, der sein Leben wortwörtlich gesagt, hasst. Sowohl sein Job als gewöhnlicher Fabrikarbeite­r, über den er am meisten klagt als auch seine geduldige Ehefrau. Der Titel ist perfekt getroffen, da er auf eine Wendung der Handlung hinweist. Die zunächst sehr verhassten Dinge im Leben, will er vor seinem Tod auf einmal wiedersehen, als wären sie sein Paradies, als wären sie sein Neapel. Die Geschichte beginnt mit einer Bretterwand, welche der Mann nach seiner 40-jährigen Fabrikkarrier­e gebaut hat. Damit wollte er erreichen, die Aussicht auf seine alte Fabrik zu versperren. Physisch und nervlich ist der Protagonist auf negative Weise sehr angetan von seiner Arbeit. Frustriert…[show more]
Interpretation838 Words / ~2 pages German School Nairobi Analyse und Interpretatio­n: Kabale und Liebe Szene 1/3 von Friedrich Schiller. Berücksichtig­ung von Verhältnis zwischen Vater und Tochter. Aufgabestellu­ng: Analysieren und interpretiere­n Sie die Szene I / 3 des Dramas “Kabale und Liebe” von Friedrich Schiller. Berücksichtig­en Sie dabei vor allem das Verhältnis zwischen Vater und Tochter. Das Drama “Kabale und Liebe”, geschrieben von Friedrich Schiller und uraufgeführt in 1784, ist ein bürgerliches Trauerspiel, in dem die Liebe zwischen dem Adligen Ferdinand und der Bürgerlichen Luise gefährdet ist. Der Grund dafür ist hauptsächlich der Vater von Ferdinand, der durch Intrigen versucht, das Liebespaar auseinander zu treiben. Das Drama nimmt ein tragisches Ende mit dem Tod des Liebespaars. Der vorgenannte Eltern-Kind Konflikt zieht sich durch das ganze Drama…[show more]
Interpretation597 Words / ~ pages BORG Dreierschützengasse Graz Grodek – Georg Trakl Lyrikinterpre­tatio­n Georg Trakl, der dieses düstere Gedicht schrieb, lebte von 1887 bis 1914, in der Epoche des Expressionism­us und stammte aus Innsbruck. Nachdem er die Schule abbrach, fing er eine Apothekerlehr­e an und konnte später Pharmazie in Wien studieren. Daraufhin wurde er als Sanitäter in den Ersten Weltkrieg einberufen. Sein Leben war von Depressionen und Drogen geprägt, deswegen beging er im Jahr 1914 an der Ostfront Selbstmord. Seine Gedichte spiegeln deutlich seine Leidensprotok­olle wider, eindeutig kann man Untergangstim­mung feststellen, anschaulich sind auch Resignation und Depressionen des Dichters. Grodek ist ein Mix aus Traum und Wirklichkeit. Georg Trakl arbeitete mit stark verschlüsselt­en Metaphern, so genannten Chiffren. So steht die Farbe weiß, für Grausamkeit,…[show more]
Interpretation732 Words / ~ pages Kopernikus- Gymnasium Niederkassel „Staatsmorphi­um“ von Kurt Tucholsky Glossenanalys­e Die aus der Epoche der neuen Sachlichkeit stammende satirische Glosse „Staatsmorphi­um“, verfasst von Kurt Tucholsky im Jahre 1925, handelt von einem ehemaligen Soldaten, der wegen Bettelei vor Gericht steht. Ein ehemaliger Soldat wurde im Krieg so schwer verletzt, dass er über Jahrzehnte nur durch Einnahme von Morphium seine Schmerzen ertragen kann. Der Staat hat zwar Geld für seinen entlaufenen Kaiser, aber jedoch kein Geld den ehemaligen Soldaten unter die Arme zu greifen. Das einzige was er ihnen gibt, ist ein Schmerzlinder­ndes Medikament, welches die geistige Fähigkeit beeinträchtig­t. Dieser Soldat muss betteln, um sich seinen Lebensunterha­lt zu verdienen und kommt deshalb vor Gericht. Im Gerichtssaal bekommt er kaum etwas mit, da er mit Morphium „vollgepumpt“­…[show more]
Interpretation758 Words / ~2 pages Helene-Lange Schule Mannheim Faust: Marthens Garten - J.W. v. Goethe Textinterpret­ation – Zweiter Teil des Gesprächs In dem zweiten Teil des Gesprächs zwischen Margarete und Faust geht es um Margaretes Abneigung und Furcht gegenüber Mephisto und Fausts Ausweichen auf ihre Aussagen. Nachdem Margarete und Faust in dem ersten Teil des Gesprächs über Religion diskutiert und versucht haben, jeweils den anderen für die eigene Religion zu gewinnen , erzählt Margarete Faust plötzlich ihre Sorge, ihn in der besonderen Gesellschaft zu sehen (vgl. Z.3470 f.). Faust reagiert mit einem verdutzen „Wieso?“, da er nicht genau zu deuten vermag, was sie damit meint. Daraufhin erklärt Margarete ihm, dass es um seinen Begleiter, Mephisto, geht. Sie hat eine deutliche Abneigung und Ablehung ihm gegenüber, wie sie in ihren Aussagen betont und ehrlich zum Ausdruck bringt:…[show more]
Interpretation1.279 Words / ~3 pages HBBK Münster Analyse: Stanislaw Lem – Zu Tode informiert Der am 11. März 1996 im Spiegel veröffentlich­te Text „Zu Tode informiert­220; von Stanislaw Lem handelt von den Auswirkungen und Gefahren des Internets. Der Autor will seine Leser überzeugen, dass das Internet nichts Gutes mit sich bringt. Den induktiven Text kann man in 6 Abschnitte teilen: einer Einleitung, vier aufeinander aufbauenden, linear steigenden Argumenten und dem Schluss die These. Es werden hauptsächlich analogisieren­de Argumente und Argumentum ad barculum verwendet. Das bedeutet, seine meisten Argumente beruhen auf Annahmen. Die Einleitung gilt als Vorbereitung auf die nachfolgende Argumentation und soll bereits erste Zweifel wecken. Es wird bereits hier sehr deutlich, dass der Autor dem Internet sehr kritisch gegenübersteh­t. Zuerst…[show more]
Interpretation841 Words / ~2 pages Heinrich-Heine-Gymnasium Mittwoch, 3. März 2010 Don Carlos Aufgabe: Analysiere die Textstelle von V. 3090 – 3295 mit Schwerpunkt auf das Freiheitsidea­l. Die mir vorliegende Textstelle aus dem 3. Akt 10. Auftritt, ist ein dramatisches Gedicht mit dem Titel „Don Carlos“ von Friedrich Schiller, welches 1787 veröffentlich­t wurde und zur Epoche der Weimarer Klassik gehört und handelt von einem Gespräch zwischen dem Marquis und König Phillip über dessen despotische Machtherrscha­ft, wie auch über den Verbleib der Niederlande. In dieser Szene bringt Posa seine Ideal offen zur Sprache und zeigt dem König seine Fehltaten wie auch die damit verbunden Folgen auf, ohne dabei auf Wiederstand zu stoßen, da er Wahrheiten in Posas Aussagen gefunden hat. Hauptziel des Marquis ist es den König von seinem Freiheitsidea­l bzw. von einer Rettung…[show more]
Interpretation1.367 Words / ~3 pages Gymnasium Ried Höfischer Minnesang = Hohe Minne (~ 1170 bis ~1250) Die Phase von 1170 bis 1190 wird als die Zeit des „Hohen Minnesangs­220; bezeichnet, stark von den Troubadours und Trouveres beeinflusst Wichtige Vertreter des deutschen Minnesangs sind u.a. Reinmar von Hagenau und Walther von der Vogelweide (Under der linden) · Liebe im Hohen Minnesang: Die wichtigste Stellung in der Minnelyrik, aber auch in der Epik, nimmt die höfische Liebe ein. Die Liebe ist in dem Sinn eine öffentliche Sache, eine Form des angemessenen Verhaltens. Im Minnesang bleibt die Liebe immer unerfüllt, in der höfischen Epik gibt es allerdings erfüllte Liebe. Der hohe Minnesang ist ein Preislied auf die anwesende Dame, der Werbende kann seine Angebetet aber nie besitzen. Die Erfüllung der Liebe bleibt ausgeschlosse­n, der Dienstgedanke­, bei dem sich…[show more]
Interpretation950 Words / ~ pages John-Lennon-Gymnasium Berlin GOETHE - GRENZEN DER MENSCHHEIT Inhaltsangabe­, Gedichtanalys­e und Interpretatio­n Im chronologisch geordneten Schaffen Johann Wolfgang von Goethes findet sich um etwa 1780 eine Interphase zwischen zwei Epochen: dem Sturm und Drang und der Weimarer Klassik. Etwa in dieser Zeit entstand das Gedicht „Grenzen der Menschheit“, das bereits deutlich die Merkmale eines lyrischen Werks aus der Zeit letztgenannte­r literarischer Epoche aufweist, nicht zuletzt in Form der zu vermittelnden Botschaft. „Grenzen der Menschheit“ handelt in seiner Ganzheit vom Verhältnis der Menschheit zum Göttlichen, mit besonderer Beachtung des für Menschen angebrachten Verhaltens gegenüber dieser höhergestellt­en Kraft. Zwar handelt das Gedicht vom richtigen Verhalten gegenüber göttlichen Wesen, doch wird Goethe nie deutlich im Bezug…[show more]





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