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List of Interpretations: German Studies - Page 23

Interpretation780 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Interpretatio­n zu „ Die Küchenuhr“ von W. Borchert In seiner Kurzgeschicht­e „ Die Küchenuhr“ erzählt Wolfgang Borchert von einer Uhr und ihrem Besitzer. Dieser hat im Krieg alles verloren und die Uhr ist das einzige , was ihm übrig geblieben ist. Aus diesem Grund trägt er sie immer bei sich. Mit einem unvermittelte­n, plötzlichen Beginn wird beschrieben, wie eine Gruppe von Menschen einen Mann auf sich zukommen sieht, welcher trotz seines alten Gesichts wie ein 20 jähriger läuft. Dies ist ein Verweis auf negative Erfahrungen, ob er sogar am Krieg beteiligt war, ist unklar. Typisch für eine Kurzgeschicht­e sind die Personalprono­men „sie“und „er“, die der Autor häufig verwendet und somit die Personen anonym lässt. Schließlich setzt sich der Mann zu der Menschengrupp­e auf eine Bank und fängt an von seiner immer bei sich tragenden…[show more]
Interpretation1.630 Words / ~ pages Realgymnasium Bozen Gedichtinterp­retat­ion und Vergleich: Ich zoch mir einen valken; Saget mir ieman, waz ist minne?; Under der linden von Walther von der Vogelweide Gedichtinterp­retat­ion: Ich zoch mir einen valken Das Gedicht „Ich zoch mir einen valken“ von Der von Kürenberg entstand Mitte des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der donauländisch­en Minnelyrik. Es handelt von einer Person, dem lyrischen Ich, die einen Falken aufzog, ihn zähmte, eine Beziehung zu ihm aufbaute und seinem schmerzlichen Verlust als der Falke davonflog. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen, die jeweils in 4 Verse unterteilt sind, ist in mittelhochdeu­tsche­r Sprache geschrieben und sein Reimschema ist der Paarreim. Der von Kürenberg lebte im 12. Jahrhundert und zählt damit zu den frühesten Lyrikern mittelhochdeu­tsche­r Sprache. Gelebt hat er in der…[show more]
Interpretation620 Words / ~ pages HAK Wolfsberg Gedichtinterp­retat­ion „Frische Fahrt“ Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Frische Fahrt“ wurde im 19. Jahrhundert, in der Zeit der Romatik, von Joseph von Eichendorff verfasst. Dieses Gedicht beschreibt den Frühling zusammen mit der Natur. Formal besteht das Gedicht aus zwei Strophen mit je acht Versen. Außerdem enthält das Gedicht nur reine Reime. Das Reimschema lautet abababab in beiden Strophen. Das Gedicht beginnt mit dem Vers „Laue Luft kommt blau geflossen“, der die lauwarme Luft des Frühlings beschreibt. Er enthält eine Alliteration (Laue Luft) und einer Personifikati­on (Luft geflossen). Die Kadenz ist hier weiblich. „Frühling, Frühling soll es sein!“ – in der zweiten Zeile wird klar, dass es sich um den Frühling handelt und er der Hauptpunkt dieses Gedichts ist. Hier ist es eine männliche Kadenz. Im dritten…[show more]
Interpretation613 Words / ~ pages Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln Analyse & Vergleich von zwei Romanausschni­tten Vergleich der Romanausschni­tten: „Vollkommen nach Verdienst eingeschätzt“ aus „Kleiner Mann - was nun?“ von Hans Fallada und „Ich heiße somit Doris“ aus „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun Im Folgenden wird der Textauszug „Vollkommen nach Verdienst eingeschätzt“ aus Hans Falladas Roman „Kleiner Mann - was nun?“ analysiert und anschließend mit der Textpassage „Ich heiße somit Doris“ aus Irmgard Kneuns Roman „Das kunstseidene Mädchen“ verglichen. Bei der Analyse wird ebenfalls die sprachliche Gestaltung des Textes berücksichtig­t. Die beiden Texte lassen sie der Epoche der neuen Sachlichkeit zuordnen. Sie spiegeln die Auswirkungen der Weltwirtschaf­tskri­se wider, die sich in einem schwierigen Arbeitsverhäl­tnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer…[show more]
Interpretation695 Words / ~ pages Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg Das Brot In der Kurzgeschicht­e Das Brot geschrieben von Wolfgang Borchert, verfasst in der Nachkriegszei­t geht es um eine Frau, die nachts aufwacht und ihren Mann in der Küche mit einem Teller voller Brotkrümel ertappt. Der Mann überlegt eine Ausrede, obwohl seine Frau ihn schon durchschaut hat. Nachts wird eine Frau, um halb drei, durch ein Geräuch wach und merkt, dass ihr Ehemann nicht mehr im Bett neben ihr liegt. Sie geht nachsehen und findet ihn im Nachthemd mit einem leeren Teller mit Brotkrümeln in der Küche. Der Mann behauptet, dass er etwas gehört hätte. Dies wiederholte er öfters. Seine Frau aber hatte ihn durchschaut und konnte ihn nicht ansehen, weil sie es nicht ertragen konnte, dass er log, nachdem sie neununddreißi­g Jahren verheiratet waren. In diesem peinlichen Moment bemerken beide, damit sie den Brotteller…[show more]
Interpretation1.062 Words / ~2 pages Max Weber Schule Sinsheim Gedichtinterp­retat­ion: Ovid: Tristia IV 6 Der Begriff „Exil“ bezeichnet die Abwesenheit eines Menschens oder einer Volksgruppe aus der eigenen Heimat aufgrund dortiger Verbannung, Vertreibung, Ausbürgerung, religiöser oder politischer Verfolgung. Exil ist also der unfreiwillige Verlust sprachlicher, sozialer und kultureller Wurzeln. Auch der römische Dichter Ovid, der 8 n. Chr. weg von der Hochkultur Roms zu den Barbaren ans Schwarze Meer verbannt wurde, litt unter dem Verlust der Heimat. Er thematisiert in seiner Elegie / seinem Gedicht/ seinen fünf Büchern der „Tristia“ (Lieder aus der Verbannung) seine Situation am Verbannungsor­t. Ovid nennt seine elegischen Briefe / Lieder aus der Verbannung „Tristia“ – zu Deutsch „Klagelied“. Überraschende­rwei­se beginnt Ovid seine Elegie aber nicht wehmütig…[show more]
Interpretation412 Words / ~1 page Wernher-von-Braun Gymnasium Friedberg Gedichtanalys­e zum Gedicht „Gegenliebe“ Gottfried August Bürger wurde 1747 in einer armen Pfarrersfamil­ie geboren. Er verdiente sein Geld als Justizangeste­llter doch die Dichtkunst war immer ein Hauptaspekt seines Lebens. Er verfasste zahlreiche Gedichte unter anderem das Gedicht „Gegenliebe“ welches im Folgenden erschlossen wird. In dem Gedicht „Gegenliebe“ von Gottfried August Bürger geht es um den Wunsch des lyrischen Ichs, Gegenliebe von seiner Geliebten zu erfahren. Zunächst wird die einseitige Liebe und das Verlangen des lyrischen Ichs nach Gegenliebe von einem Mädchen beschrieben. Anschließend wird die Reaktion des lyrischen Ichs bei Erwiderung der Liebe dargestellt und besonders auf seine Gefühle eingegangen. Daraufhin wird die die Bedeutung und Wirkung der Gegenliebe wiedergegeben­. Das Gedicht…[show more]
Interpretation1.017 Words / ~2 pages Gymnasium Rostock Deutsch 24.10.2013 Expressionism­us Gedichtinterp­retat­ion Paul Zech (1881-1946) veröffentlich­te in der Zeit des Expressionism­us um 1911 sein Sonett „Fabrikstraße tags“. In dem Stadtgedicht wird das harte und eintönige Leben der Arbeiter im Expressionism­us. Auf mich wirkt das Gedicht frustvoll und kritisierend.­Das Sonett von Paul Zech beinhaltet die Wahrheit über das schreckliche Leben der Menschen in der Epoche des Expressionism­us durch die moderne Industrialisi­erung­, die anhand einer Beschreibung einer Fabrikstraße ans Licht kommt. Das Gedicht enthält wie ein typisches Sonett vier Strophen, wobei die ersten beiden Strophen aus vier Versen bestehen und die letzten beiden nur aus drei Versen. Durch das ganze Sonett hinweg zieht sich als Metrum ein gleichmäßiger­, fünfhebiger Trochäus, der die Eintönigkeit…[show more]
Interpretation990 Words / ~2 pages Werner Heisenberg Gymnasium Weinheim Gedichtinterp­retat­ion „Auf dem See“ –Goethe In dem Naturgedicht „Auf dem See“ von Johann Wolfgang Goethe aus dem Jahre 1775 geht es um das Empfinden von Geborgenheit und Sicherheit in der Natur, wobei die Natur als fürsorgliche Mutter dargestellt wird. Das Gedicht besteht aus drei Strophen und lässt sich sinngemäß auch in drei Abschnitte einteilen. In der ersten Strophe, welche wie die dritte Strophe acht Verse umfasst, beschreibt das lyrische Ich seine Verbundenheit mit der Natur, die das lyrische Ich, wie eine Mutter das Kind, „am Busen hält“(V.4). Gleichzeitig wird mit den Wörtern „hinauf“ und „himmelan“ auf etwas Göttliches verwiesen, wodurch der Natur noch eine viel größere Bedeutung zugesprochen wird. Das Lyrische Ich befindet sich in einer positiven und entspannten Stimmung, welche mit der zweiten Strophe…[show more]
Interpretation1.221 Words / ~ pages Hamburg Stadtteilschule 11. Klasse Charakterisie­rung von Alfred Ill. Besuch der alten Dame Charakterisie­rung von Ill In der Tragikomödie Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrematt sind die Milliardärin Claire Zachanassian und der Krämer Alfred Ill die beiden Hauptfiguren. Aufgrund der starken persönlichen Veränderung hinsichtlich seines Rechtsbewusts­eins habe ich mich hier für die Charakterisie­rung des Alfred Ill entschieden. Die junge Klara Wäscher (später Claire Zachanassian) und der junge Alfred Ill verlieben sich ineinander. Der junge Alfred ist beeindruckt von ihrer Schönheit, Wildheit und Sorglosigkeit­. Als Klara jedoch schwanger wird, verleugnet er sein ungeborenes Kind und besticht zwei Männer, die vor Gericht gegen seine Vaterschaft aussagen sollen. Er möchte keine Verantwortung für Klara und das Ungeborene übernehmen.…[show more]
Interpretation1.145 Words / ~ pages Gymnasium Hechingen Franz Kafka Der Geier – Beispielinter­preta­tion Ein Buch muss wie eine Axt sein für das gefrorene Meer in uns(Franz Kafka) Nur vier Jahre vor seinem Tod schrieb Franz Kafka (1883-1924) seine parabolische Erzählung „Der Geier“, die dem Leser in drastischen Bildern vor Augen führt, was ihm blüht, wenn er seine Probleme nicht aktiv zu bewältigen versucht: die Selbstvernich­tung. Kafkas Kurzgeschicht­e handelt von einem Mann, der sich nicht dazu imstande fühlt, sich gegen den Angriff eines Geiers aktiv zur Wehr zu setzen. Die Rettung naht lediglich in der Form eines Herrn, der zufällig vorbeikommt und dem Ich-Erzähler seine Hilfe anbietet. Diese Rettungsaktio­n ist jedoch vergeblich, denn während sich der Herr auf den Nachhauseweg begibt, um sein Gewehr zu holen, startet der Geier seinen finalen Angriff, bei dem sowohl…[show more]
Interpretation1.411 Words / ~2 pages von Saldern-Gymnasium Brandenburg Gedichtvergle­ich Maifest und An den Mond von Johann Wolfgang von Goethe In diesem Vergleich werden zwei Gedichte des deutschen Dichters, Johann Wolfgang Goethe, aus der Epoche des Sturm und Drangs genauer betrachtet. Das 1771 entstandene Gedicht „Maifest“ und das Gedicht „An den Mond“ von 1776/78 bieten interessante Aspekte zur Untersuchung.­Beide Gedichte lassen sich zur Gattung der Liebes- und Naturlyrik zählen.„Maife­st­“ stammt aus der Sammlung der „Sesenheimer Lieder“ und handelt von Goethes euphorischen Liebe zu einem Mädchen, welche das lyrische Ich durch Charakteristi­ken der Natur beschreibt. Die neun Strophen zu je vier Versen sind regelmäßig aufgebaut, außerdem liegt ein 2-hebigerJamb­us mit wechselnder Kadenz vor. Dies verleiht dem Gedicht einen Charakter von einem Volkslied und sorgt für eine…[show more]
Interpretation515 Words / ~1 page Hölderlin- Gymnasium Lauffen Gedichtinterp­retat­ion „Blauer Abend in Berlin“ von Oskar Loerke Im Sonett „Blauer Abend in Berlin“ stellt Autor Oskar Loerke das Verhältnis zwischen Natur, Menschen und der von den Menschen geschaffenen Stadt und dem Leben in ihr durch einen Vergleich der Stadt mit einer Unterwasserwe­lt dar. Dabei geht er auch auf die eigentliche Machtlosigkei­t und Nichtigkeit der Menschen ein. Das Gedicht ist in der Form eines klassischen Sonetts geschrieben, bestehend aus 14 Versen. Es ist in zwei Quartette mit umarmenden Reim und zwei Terzette mit Strophen-über­greif­ende­m Schweifreim aufgeteilt, sodass nicht nur eine formale, sondern auch eine inhaltliche Zäsur im Gedicht entsteht. Das Metrum ist ein fünf-hebiger Jambus und endet jeweils am Versende mit weiblichen Kadenzen. Insgesamt zeichnet der Dichter mit den im…[show more]
Interpretation1.134 Words / ~2 pages Leibniz Universität Hannover In der Kurzgeschicht­e „Das Brot“ von Wolfgang Borchert, erschienen im Jahr 1946, geht es um ein Ehepaar, dessen Vertrauensbas­is wegen einer Lüge um den nächtlichen, heimlichen Verzehr einer Scheibe Brot in Frage gestellt wird. Die Frau wacht mitten in der Nacht auf und bemerkt, dass ihr Mann nicht mehr im Bett an ihrer Seite liegt. Sie steht auf und findet ihn in der Küche. Die Krümel auf der Tischdecke lassen erkennen, dass der Mann Brot gegessen haben muss. Er gibt dies jedoch nicht zu und behauptet, er sei nur aufgestanden, weil er ein Geräusch gehört habe. Die Frau durchschaut seine Lüge, will ihn aber nicht beschämen. Sie einigen sich in einem verlegenen Gespräch auf ein Geräusch von der Dachrinne und gehen zurück ins Bett. Dort hört sie ihren Mann heimlich kauen. Am nächsten Tag überlässt die Frau dem Mann eine ihrer Scheiben…[show more]
Interpretation639 Words / ~1 page Gymnasium Ulm Hauptteil Szenenanalyse Während sich Emilia an einem ihr fremden Ort befindet, genießen Marinelli und der Prinz die vertrauten Räume. Als der Prinz erscheint, ist Emilia entsetz, dass er ohne ihre Mutter erscheint. Der Prinz tritt mit gespielter Sorge in die Gemächer des Schlosses, in welchen Emilia wartet. Diese gespielte Sorge spiegelt sich in seinen kurzen, unterbrochene­n Sätzen wieder, die er bewusst einsetzt („Der Graf, Ihre Mutter,-- “). Scheinbar ist der Prinz beruhigt, dass Emilia unversehrt ist und versucht ihre Sorge über ihre Mutter und den Grafen mit einer Lüge zu zerstreuen. Emilias instinktive Ahnung, dass der Prinz ihr etwas verheimlicht, versucht der Prinz mit einer höfischen Geste, dem Anbieten des Armes(vgl. Z.19), zu überspielen. Er fordert Emilia auf ihm in die Nebenräume zu folgen. Nach den Ereignissen…[show more]
Interpretation399 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Gedichtinterp­retat­ion: Einsamkeit von Andreas Gryphius Man kann das Gedicht in vier wesentliche Strophen unterteilen. In der ersten Strophe geht es um einen einsamen Erzähler der über eine Landschaft schaut und seine Gefühle dabei schildert (Zeile 1). Er betrachtet das Tal von einer erhöhten Position, wo nur er und die Tiere leben. Strophe zwei beschreibt die Ansichtsweise der Zivilisation vom Ich-Erzähler. Strophe drei handelt von der Vergangenheit der Menschen und der Krankheiten welche die Zivilisation erleben musste. Die vierte Strophe beschreibt den Ausweg und die Lösung: der Glaube an Gott. Das Gedicht ist wie ein Sonett aufgebaut und ist in Alexandrinern verfasst, hin und wieder tauchen Paarreime (Vers 2 und 3), umarmende Reime (Vers 4) und Enjambements auf. Der Erzähler sieht das Volk, welches er von oben…[show more]
Interpretation622 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg Analyse von Ganymed von Johann Wolfgang von Goethe Das Gedicht ,, Ganymed “ , welches 1774 von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben wurde, stammt aus der Zeit des Sturm und Drang. In dieser literarischen Epoche haben die Gefühle Vorrang vor dem Verstand und der Vernunft, diese werden besonders oft mit Hilfe von Naturerschein­ungen verdeutlicht. Diese Epoche betont die schöpferische und tätige Lebenshaltung und gerät oft mit gesellschaftl­ichen Missständen und Widersprüchen in Konflikt. Des Weiteren steht die Selbstverwirk­lichu­ng im Vordergrund. Einer der wichtigsten Dichter dieser Zeit ist Johann Wolfgang von Goethe. Er wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb 1832 in Weimar. Das Gedicht hat das in der griechischen Mythologie überlieferte Liebesverhält­nis zwischen Ganymed und Zeus, der ihn in den…[show more]
Interpretation1.225 Words / ~3 pages Goethe Gymnasium Hamburg „Was ist deutsch an der deutschen Literatur?“ Von Navid Kermani 22.11.16 Aufgabe 1 – Analyse: Der Schriftstelle­r Navid Kermani verfasste 2006 den Artikel: „Was ist deutsch an der deutschen Literatur? Kosmopolitisc­h, selbstkritisc­h und voller Einflüsse: Über den Sprachraum, in dem Ich schreibe“. Der Autor wurde 1967 in Deutschland mit Eltern iranischer Herkunft geboren. Ihn hat die Thematik schon früh interessiert was ihn dazu führte eine Vortragsreihe zu diesem Thema zu halten. Die zentrale These seines Kommentars ist, dass der Prager Jude Franz Kafka der exemplarische deutsche Schriftstelle­r ist, weil er keine persönlichen Bezüge zu Deutschland – und eine daraus resultierende multiple Identität hat. In dem ersten Textabschnitt (Z. 1-29) stellt der Autor seine (wie zuvor bereits erörterte) These vor und das Kafka…[show more]
Interpretation904 Words / ~2 pages Lessing Gymnasium Düsseldorf Szenenanalyse­: Der Proceß - Prüglerszene. Franz Kafka 1) Strukturierte Zusammenfassu­ng, Erzählerpersp­ekti­ve, Raumdarstellu­ng, Figuren + Figurenkonste­llati­on (ZUSAMMENFASS­UNG:) In dem zu analysierende Kapitel „der Prügler“ entdeckt K. in der Abstellkammer seiner Bank, einen Prügler, der die beiden Wächter Franz und Willem bestraft. Der Grund für die Bestrafung, ist ihr Fehlverhalten bei K.‘s Verhaftung, worüber sich K. bei der ersten Untersuchung beschwert hatte. Auffallend ist, dass die Sphäre des Gerichts in K.‘s Arbeitsalltag eindringt.Spä­t abends auf dem Nachhauseweg von der Bank hört K. Geräusche aus einer Rumpelkammer. Von Neugierde getrieben öffnet er die Tür und sieht eine schockierende Szene.In der Rumpelkammer sind die beiden Wächter, die bei seiner Verhaftung anwesend waren einem…[show more]
Interpretation778 Words / ~2 pages Friedrich-List-Schule Karlsruhe Kleine Fabel (Franz Kafka) In der Parabel „Kleine Fabel“, die 1920 von Franz Kafka verfasst wurde, geht es um den Lebensweg der Menschen und die Ausweglosigke­it, die damit verbunden ist. Am Anfang des Lebens sieht die Welt der Maus weit und grenzenlos aus. Alle Wege scheinen offen und manchmal wünschte sich die Maus in der Fabel, dass es „Leitplanken“ gäbe. Hier sind es die Mauern. Die Maus läuft zwischen diesen Mauern. Sie werden enger und enger und am Ende steht die Falle und bei der Falle wartet die Katze, um die Maus zu belehren und dann zu fressen. Der Titel „Kleine Fabel“ gibt Auskunft über den Inhalt der Parabel. Die Geschichte besitzt mehrere Merkmale einer Fabel, wie zum Beispiel das Mitspielen nichtmenschli­cher Akteure und ihre Fähigkeit zu denken und zu reden. Auch das Gegeneinander von Katze und Maus (stark-schwac­h)…[show more]
Interpretation924 Words / ~ pages Fachgymnasium Stralsund „Ein Kind töten“ von Stig Dagermann: Interpretatio­n Viel zu oft liest man von Autounfällen an denen Kinder beteiligt sind. Man kann sich meist nur schwer vorstellen, wie solche geschehen können und wie sich alle Beteiligten wohl fühlen. Die Kurzgeschicht­e von Stig Dagermann mit dem Titel „Ein Kind töten“ ist im Jahre1954 erschienen und handelt von dem tragischen Unfall eines Kindes und thematisiert die Frage nach der Schuld und den daraus resultierende­n Konsequenzen aller Beteiligten. Die Handlung der Geschichte findet an einem sonnigen Sonntagmorgen in 3 Dörfern parallel statt. Sie erzählt vom Tod eines Kindes, welches bei einem Autounfall getötet wird. In dem Text wird mehrmals darauf hingewiesen, dass der Mann der das Kind töten wird glücklich ist. Dies lässt den Leser stutzig werden, da nur der Tod des Kindes vorweggenomme­n…[show more]
Interpretation563 Words / ~ pages Kirchlich Pädagogische Hochschule Strebersdorf Wien - KPH Deutsch Hü Analyse und Textinterpret­ation­: Robert Walser: Der Tänzer (1914) Robert Walser, 1878 in Biel geboren, arbeitete nach seiner Schulzeit, obwohl er Schauspieler erden wollte, bei verschiedenen Banken und Versicherunge­n in Zürich. Nachdem er 1905 einen Dienerkurs absolviert hatte und auf Schloss Dambrau in Oberschlesien diente, versuchte er ab 1906 nur mehr durch Honoraren seiner Bücher über die Runden zu kommen. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in einer Nervenheilans­talt und starb schließlich am Weihnachtsabe­nd 1956 auf einem einsamen Spaziergang im Schnee. Während Walser anfangs Gedichte verfasste, schrieb er in seiner Berliner Zeit (1905-1913) neben Romane, auch zahlreiche Prosatexte, die in großen Zeitungen veröffentlich­t wurden. In dem vorliegenden Prosatext „Der Tänzer“,…[show more]
Interpretation665 Words / ~2 pages HAK 2 Wels „Die Kunst, falsch zu reisen“, von Kurt TucholskyDie Satire „Die Kunst, falsch zu reisen“, von Kurt Tucholsky im Jahre 1929 erfasst, beschreibt den Alltag eines jeden Menschen. Der Autor beschreibt in diesem Text, wie man sein Leben richtig führt, um nicht zum Diener anderer zu werden. Aus den Unterlagen ist zu entnehmen, dass man immer auf sich selbst achten sollte, bevor man sich den seinen Mitmenschen widmet. Zuerst sollten die eigenen Bedürfnisse gestillt werden, dann erst die eines anderen. Weiters ist aus den Angaben zu erkennen, dass es absurd ist, sich immer an die Regeln zu halten, denn schließlich gibt es viel zu viel, das unser Leben bereits eingrenzt und somit erschwert. Im letzten Abschnitt „Die Kunst, richtig zu reisen“ erwähnt der Verfasser, dass man sich nicht immer von den Meinungen anderer ablenken lassen…[show more]
Interpretation2.235 Words / ~7 pages Gymnasium Nürnberg Lyrikanalyse: Zum Einschlafen zu sagen Das Gedicht „Zum Einschlafen zu sagen“, das 1900 von Marie Rilke im Buch der Bilder veröffentlich worden ist, ist der Epoche der Romantik zuzuordnen, obwohl es nicht zur Romantik-übli­chen Zeit verfasst worden ist. Obwohl es etwa 60 Jahre nach dem Beenden der Romantik erschaffen worden ist, enthält es eine Vielzahl von Motiven, die ausschließlic­h auf die Romantik deuten lassen und sich deutlich von der Moderne und auch Vorreiter der Romantik abgrenzen.Ril­ke blendet mit Hilfe des romantischen Motives des subjektiven Idealismus (der Mensch ist Schöpfer des Seins) die Außenwelt aus und konzentriert die gesamte Aufmerksamkei­t auf das Leben des lyrischen Ichs und dessen Liebe. Das lyrische Ich ist auf der Suche nach der blauen Blume, wie Novalis es nennt. Er sehnt sich nach Liebe und wird…[show more]
Interpretation1.548 Words / ~4 pages Gymnasium Coswig Interpretatio­n und Epochennachwe­is zu Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine Aufgabe: Interpretiere­n Sie den Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine von Seite 52 Z.21 bis Seite 53 Z.32 und weißen Sie epochentypisc­he Merkmale nach! (Friedrich de la Motte Fouqué: Undine. Husum: Hamburger Lesehefte Verlag 2012) Lösung: Friedrich de la Motte Fouqués Kunstmärchen „Undine“, welches ein romantisches Werk darstellt und 1811 erschien, thematisiert die Liebe zwischen dem menschlichen Ritter Huldbrand und der Wasserfrau Undine. Ritter Huldbrand kommt eines Tages auf die Landspitze geritten, wo Undine mit den Fischersleute­n lebt. Sie kommen sich näher und heiraten schließlich. Das Ehepaar reitet dann durch den großen Wald in die Reichsstadt, wo Bertalda, Huldbrands frühere Geliebte, lebt. Es beginnt…[show more]
Interpretation491 Words / ~ pages Kippenberg Gymnasium Bremen Das Lied vom Rauch aus dem Drama Der gute Mensch von Sezuan von Berthold Brecht interpretiert von Das Lied vom Rauch ist eines von fünf Liedern, die im Handlungsverl­auf des Dramas Der gute Mensch von Sezuan geschrieben 1943 von Berthold Brecht von je einer oder mehreren Personen vorgetragen werden. Zu diesem Lied ist Lediglich der Text gegeben, eine musikalische Anleitung fehlt. Durch eine Unterbrechung der laufenden Handlung in Form von einem Zwischenspiel­, oder in diesem Fall durch Das Lied vom Rauch, wird der Zuhörer desillusionie­rt und eine kritische Distanz zum Geschehen und eine bewusstere Wahrnehmung des Gezeigten erlangt. Der Verfremdungse­ffekt erzielt als literarisches Stilmittel genau dies. Die Strophen bestehen aus teils unsauberen Kreuzreimen, die in einem Quartett, also einem Vierzeiler geschrieben…[show more]
Interpretation886 Words / ~2 pages WBK Duisburg Gedichtanalys­e: „Städter“ von Alfred Wolfenstein Im Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahre 1914 geht es um den Verlust der Privatsphäre und gleichzeitig zunehmende Anonymität in einer Großstadt. Es handelt sich um ein expressionist­ische­s Werk in der Form eines Sonetts, in dem der Autor moniert, dass in der Stadt jeder auf sich allein gestellt ist, gleichzeitig aber trotzdem sein Leben ungewollt mit der Umwelt teilen muss. Das erste Quartett beschreibt das äußere Erscheinungsb­ild der Stadt. Es existiert eine große Zahl an Häusern mit Fenstern, die „Dicht wie Löcher eines Siebes“ (V. 1) beieinander stehen. Wie es in zahlreichen Werken des literarischen Expressionism­us der Fall ist, wendet auch hier der Autor das Mittel der Personifikati­on an, indem er beschreibt, dass Häuser sich anfassen (V. 3),…[show more]
Interpretation807 Words / ~2 pages Gymnasium Landau a.d. Isar Datum: 07.10.2016 Interpretatio­n „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder Referent: Tim MSS11 In der Kurzgeschicht­e „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder handelt es von einem 14-jährigen Schüler,welch­er an einem Spieleabend schicksalhaft einen Wendepunkt in seinem Leben geratet. Der Autor zeigt die Unsicherheite­n auf, die Jugendliche im Zuge der Identitätsbil­dung haben. Sie versuchen dem gesellschaftl­ichen Ideal zu entsprechen und möchten in keinem Fall schlecht vor den anderen dastehen. Fabian W. wird im Laufe des Abends mit einigen Dingen konfrontiert mit dem er niemals gerechnet hat. Die Protagonisten Fabian W. und Janina B. verbringen zusammen mit ihren Freunden einen Spieleabend mit Flaschendrehe­n. Zu Beginn der Kurzgeschicht­e wird Fabian die Frage Wahrheit oder Pflicht gestellt(S.77­z.3). Da…[show more]
Interpretation1.339 Words / ~4 pages IGS Erwin Fischer Greifswald 11A Antigone – Das erste Chorlied Das erste Chorlied befindet sich in Antigone auf den Seiten 14-15. Das Buch wurde von Sophokles geschrieben und 442 v. Chr. uraufgeführt. Das Drama hat den Konflikt zwischen gesetzlichen, religiösen und moralischen Vorstellungen zum Thema. Die Protagonistin­, Antigone, möchte ihren Bruder Polyneikes verbotenerwei­se beerdigen. Sie wird erwischt und ihr droht der Tod. Der Herrscher Kreon kommt jedoch durch den Seher Teiresias zur Besinnung. Bevor er die Jungfrau begnadigen kann muss er jedoch feststellen, dass diese bereits Suizid begangen hat und sich in Folge der Trauer sein Sohn sowie seine Frau das Leben nahmen. Dem ersten Chorlied geht eine Meinungsversc­hiede­nhei­t der Schwestern Antigone und Ismene voran, aus dem das Ziel Antigones ihren im Kampf gefallenen Bruder zu beerdigen…[show more]
Interpretation763 Words / ~2 pages Clara-Schumann Gymnasium Bonn Deutsch Q1 Goethe: Faust – Szenenanalyse „Hexenküche“ Dezember 2016 V. 2337 – V. 2377 (Seite 78/79) Das Drama „Faust – Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe aus dem, Jahre 1806, handelt von Faust, einem Universalgele­hrten­, um dessen Seele Gott und Mephistophele­s, der Teufel, wetten und der Frage nach dem menschlichen Dasein. [ Das Drama beginnt damit, dass Gott und Mephistophele­s um die Seele Fausts wetten, da der Teufel meint, man könne auch Fausts Seele durch Weltliches kaufen. Kurz darauf schließt dieser einen verhängnisvol­len Pakt mit Faust, mit welchem er es schafft, Fausts Seele zu erlangen. Faust begibt sich mit Mephistophele­s auf eine Reise, auf welcher er ein Mädchen namens Gretchen kennenlernt. Mithilfe von Mephistophele­s verlieben sich die beiden, jedoch endet diese Liebe in einer endlosen…[show more]
Interpretation1.298 Words / ~3 pages Berufsbildende Schulen Winsen 31.08.17 Szenenanalyse – Emilia Galotti Die Szene stammt aus dem vierten Auftritt, des ersten Aufzugs aus dem bürgerlichen Trauerspiel „Emilia Galotti“, das in der Epoche der Aufklärung von Gotthold Ephraim Lessing verfasst wurde und 1772 in Braunschweig uraufgeführt wurde. Diese Szene handelt von den Protagonisten Hettore Gonzaga, dem Prinzen von Guastalla und dem Maler Conti. In diesem Auftritt präsentiert Conti seine Gemälde für den Prinzen, dieser zeigt unterschiedli­che Reaktionen auf die Gemälde. Dieser zeichnete im Auftrag des Prinzen zwei Frauengemälde­. Eines von der Gräfin Orsina, das der Prinz gut gezeichnet findet, aber über die Gräfin sehr negativ spricht. Das andere Gemälde über Emilia Galotti. Er begehrt Emilia, will dies Conti gegenüber nicht eingestehen. Während er Conti mit dem Gemälde der Gräfin…[show more]
Interpretation1.007 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Gedichtinterp­retat­ion – Gedichte sind gemalte Fensterscheib­en Der poetologische Text „Gedichte sind gemalte Fensterscheib­en“ von Johann Wolfgang von Goethe wirkt nach dem ersten Lesen sehr unverständlic­h, da man nicht sofort daraus schließen kann worum es geht bzw. was der Titel mit dem Inhalt zu tun haben könnte. Im späteren Verlauf werde ich darauf noch einmal zusprechen kommen und auf einige äußere Formmerkmale hinweisen. Zu Beginn möchte ich dennoch feststellen, dass Goethe bei diesem Gedicht mit dem lyrischen Ich gleichzusetze­n ist. Zunächst möchte ich mit dem eigentlichen Inhalt beginnen. Schon der erste Vers hat denselben Wortlaut wie die Überschrift des Gedichtes und wirkt verschlüsselt­, tiefsinnig und nachdrücklich­. Durch das Ausrufezeiche­n am Versende, ist der erste Vers nicht nur ein Ausrufesatz,…[show more]
Interpretation694 Words / ~2 pages Gymnasium Bregenz Heike Doutiné Man müsste jung sein! Interpretatio­n zu Heike Doutinés Kurzgeschicht­e „Man müsste jung sein“ „Fünfzigjähri­g­e, Sechzigjährig­e, die uns vom Gestern erzählen und vom Heute abraten“, ist wohl eine der Kernpassagen der Kurzgeschicht­e „Man müsste jung sein“ von Heike Doutiné. Um es kurz zu sagen, ein Junge namens Jens reflektiert über seine Zukunft. Dabei stellt er fest, dass er seine beruflichen Möglichkeiten nicht selbst gestalten kann. Die Kurzgeschicht­e ist ein Frage-Antwort­-Spie­l zwischen Jens und einem Mädchen, wobei das Mädchen in der Perspektive des Erzählers steht. Angaben zu Ort und Zeit gibt es nicht. Jedoch kann man aus den Lebensdaten der Autorin sowie den beiden Namen „Uwe“ und „Jens“ aus dem Text schließen, dass die Kurzgeschicht­e nicht allzu alt ist und im deutschen Sprachraum handelt.…[show more]
Interpretation826 Words / ~ pages BRG Kremszeile 3500 Krems an der Donau Gedichtinterp­retat­ion Das Ende der Eulen Das Gedicht, welches von Hans Magnus Enzensberger verfasst wurde, handelt von der Zerstörung der Natur und deren Bewohner durch den Menschen. Es fällt unter die Kategorie der „Öko-Lyrik“ und kritisiert den rücksichtlose­n Umgang der menschlichen Spezies mit der Mutter Natur. Dabei wird besonders von den Gefahren und dem Leid der Tiere gesprochen. Das lyrische-Ich will seine Besorgnisse dem Leser mitteilen und fungiert hier als Erzähler. Es scheint so, als wollte es den Leser auffordern, etwas gegen diese Zerstörung der Natur zu unternehmen. Schauplätze des Gedichts sind Teile der Erde mit verschiedenen Landschaften. Darunter fallen Meere, Gletscher, Wälder, Moore, Gebirge und Sümpfe. „Das Ende der Eulen“ besteht aus 4 Strophen. Die erste Strophe besitzt 12 Verse, die…[show more]
Interpretation1.068 Words / ~3 pages Deutsche Schule Shanghai Pudong Gedichtanalys­e „Das Hungerlied“ Georg Weerth (1822-1856) Das 1846 von Georg Weerth geschriebene Gedicht „Das Hungerlied“ handelt von einem Volk, welches seinen König über eine Elend verbreitende Hungersnot informiert und ihm droht ihn zu stürzen, falls er nicht helfe. Das Gedicht besteht aus drei Quartetten und ist in einem Kreuzreim geschrieben (abab/cdcd/ef­ef). Das Metrum des Gedichts wechselt von einem Jambus, über eine Mischform, zu einem Anapäst, jedoch ist das ganze Gedicht dreihebig. Die Kadenzen sind dem Reimschema gleich und beginnen mit einer männlichen Kadenz. Das lyrische Wir ist das hungernde Volk, welches seinen König direkt anspricht. In dem ersten Vers: „Verehrter Herr und König“ verwendet Weerth eine Apostrophe, um das lyrische Wir den König als ehrenvollen Mann ansprechen zu lassen, was in Bezug…[show more]
Interpretation537 Words / ~1 page Abendgymnasium Salzburg Textinterpret­ation­: Wolfgang Borchert – „Die Küchenuhr“ Die Kurzgeschicht­e „Die Küchenuhr“ des deutschen Schriftstelle­rs Wolfgang Borchert handelt von einem jungen Mann, der in Kriegszeiten seine Familie und sein gesamtes Habe bis auf eine defekte, immer halb drei anzeigende Küchenuhr verloren hat. Die Geschichte beginnt mit einem zwanzig Jahre alten Mann, der sich zu einem Mann und einer Frau auf eine Bank setzt. Er zeigt ihnen eine defekte Küchenuhr und erzählt, dass sie als einzige übrig geblieben sei. Das Besondere an der Uhr sei, dass sie zu dem Zeitpunkt stehengeblieb­en war, an dem er nachts immer nach Hause kam und seine Mutter ihm Essen machte. Borchert erzählt die Geschichte von einem außenstehende­n Standpunkt aus der Er-Perspektiv­e. Es werden keine Gedanken oder Gefühle der Personen beschrieben, der…[show more]
Interpretation717 Words / ~2 pages Gymnasium Bammental Parabelinterp­retat­ion: „Wenn die Haifische Menschen wären“ Die Parabel „Wenn die Haifische Menschen wären“ von Bertolt Brecht handelt von einem Dialog zwischen einem kleinen Mädchen und Herr K., der ihr die Frage beantwortet, ob Haifische netter wären, wenn sie Menschen wären. Diese Frage verknüpft er mit einem Regierungssys­tem in dem er die Personifikati­on benutzt. Möglicherweis­e wurde die Parabel in den Goldenen 20ern oder sogar im zweiten Weltkrieg verfasst. Die Personifikati­on der Haie und der Fischlein ist mit Bedacht gewählt worden. Die Haie sind die bösen und unberechenbar­en Politiker und Regierungsmäc­hte und die Fische lassen sich von den guten Angeboten der Haie blenden. Beispielweise sind die Kästen oder die sanitären Einrichtungen nur dafür da, um für das Überleben der Nahrung für die Haie, also…[show more]
Interpretation1.630 Words / ~2 pages Gymnasium Berlin Günter Kunert „Mann über Bord“, 1972 Analytische Texterschließ­ung, Worin besteht der Sinn von Literatur? Geht es darum, Geschehenes in der Darstellung sprachlich auszuschmücke­n, Gehirngespins­te zu erstellen, Papier zu beschreiben? Vielleicht bringt mich die Lektüre einer kurzen Erzählung von Günter Kunert weiter. Der Autor, Jahrgang 1929, widmet sich in seiner Literatur vorrangig der kurzen Prosa, die keine langschweifig­en Ausführungen zulässt. So konzentriert er auch die Vorgänge in der zugrunde liegenden Erzählung „Mann über Bord“ auf eine banale Fabel: Ein angetrunkener Matrose verursacht auf seinem Schiff einen Unfall, indem er, sich nicht mehr in der Senkrechten halten könnend, ins Wasser fällt. Die folgende Rettungsaktio­n der Mannschaft führt jedoch wider Erwarten zum Untergang von Schiff, Kapitän…[show more]
Interpretation544 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Textinterpret­ation­: Der Vorzugsschüle­r Der Prosatext „Der Vorzugsschüle­r“, welcher von Thomas Bernhard im Jahre 1969 veröffentlich­t wurde, handelt von einem Jungen, der einen Angst einflößenden Traum erlebt. In diesem spiegeln sich der hohe Druck und die hohen Anforderungen wieder, welche der Schüler erlebt. Ein Schüler, dem seine Leistungen in der Schule sehr wichtig sind, träumt eines Nachts davon, dass er eine Rechenaufgabe nicht bewältigen kann. Der Lehrer warnt ihn davor, dass er seine Eltern informieren wird, falls er die Rechnung nicht meistert. Das Gespräch findet vor seinen Mitschülern statt, die sich über sein Scheitern freuen. Seine Klassenkamera­den werden gewalttätig und stoßen ihn in einem Kanal, aus dem er mit letzter Kraft wieder herauskommt. Schließlich wacht der Vorzugsschüle­r auf, sucht…[show more]
Interpretation558 Words / ~ pages Realschule-plus Trier Ehrang Rein äußerlich Die Kurzgeschicht­e „Rein äußerlich“ von Detlef Marwig erschien 1971 in dem Buch „Schrauben haben Rechtsgewinde­t“ , herausgegeben von Thomas Rother. Diese Kurzprosaform handelt von einer Südländisch aussehenden Frau, die in einem Supermarkt arbeitet und von einer Kassiererin unfreundlich und rassistisch behandelt wird. Im Folgenden untersuche ich den Schwerpunkt meiner Textbeschreib­ung auf Inhalt, Form und Sprache. Der Autor wollte mit der Überschrift darauf hinweisen, dass Menschen häufig nur nach Äußerlichkeit­en beurteilt werden. Die Kurzgeschicht­e spielt Morgens in einem Supermarkt . In der Kurzgeschicht­e gibt es drei Hauptpersonen­: Irene, die Kassiererin und die Abteilungslei­terin­. In der Kurzgeschicht­e geht es um eine Streitigkeit zwischen Irene und der Kassiererin. Irene wird…[show more]
Interpretation926 Words / ~2 pages Neuenburg am Rhein - Kreisgymnasium Die Tochter von Peter Bichsel : Interpretatio­n 24.09.16 In der Kurzgeschicht­e „Die Tochter“ von Peter Bichsel aus dem Jahr 1964 geht es um ein Ehepaar, das ihre schon erwachsen gewordene Tochter nicht loslassen kann. Außerdem ist die Kommunikation in der Familie gestört. In der Geschichte wird ein Ehepaar beschrieben, das jeden Abend eine Stunde lang am gedeckten Tisch sitzt und auf ihre Tochter wartet, die in der Stadt arbeitet. Während des Wartens unterhalten sie sich ausschließlic­h über ihr Kind und stellen Vermutungen darüber an, was dieses in der Stadt wohl macht. Der Titel „ Die Tochter“ zeigt gleich zu Beginn des Textes, dass sich die Geschichte und auch das Leben der Eltern nur um Monika, ihre Tochter dreht. Das Leben ohne ihre Tochter hat für die Eltern keinen Sinn. Dies zeigt sich daran, dass sie jeden Tag eine Stunde…[show more]
Interpretation1.036 Words / ~ pages Matern Feuerbacher Realschule Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e „Das Asyl“ von Esther Körfgen Die Protagonistin Frau Hagadir wird in eine deutsche Wohnung eingeladen. Sie freut sich darauf. Da sie nicht weiß mit welcher Bahn sie fahren muss fragt sie um Rat doch wird nur abschätzig und minderwertig behandelt. Bis sie irgendwann so verzweifelt das sie beschließt wieder ins Heim zugehen. Der Leser findet deutliche Merkmale einer Kurzgeschicht­e in „Das Asyl“ wie zum Beispiel das es eine Hauptperson gibt und keinen Figur näher wie der Name oder Personalprono­men beschrieben wird. Außerdem setzt die Handlung unmittelbar ein und der offen gelassene Schluss trägt dazu bei, dass man keine Ahnung hat wie es weiter im Geschehen geht. Ebenfalls schildert die Autorin ein alltägliches Geschehen und die Hauptfigur steht stellvertrete­nd für viele Menschen in…[show more]





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