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List of Interpretations: German Studies - Page 22

Interpretation776 Words / ~2 pages ASG Hamburg Interpretatio­n Schlussmonolo­g Faust 2 Der Schlussmonolo­g stammt aus dem von Johann Wolfgang von Goethe verfassten Drama „Faust Der Tragödie Zweiter Teil“. Goethe lebte von 1749 bis 1832, zur Zeit der literarischen Epoche der Klassik. Das Werk wurde, auf Wunsch Goethes, erst nach seinem Tod veröffentlich­t, da er darin die Gesellschaft sowie die Kirche anprangert. Für Goethe spielte der Humanismus schon immer eine bedeutende Rolle. Der Mensch, der seiner Ansicht nach aus einem Gut und Böse besteht, befindet sich dabei im Mittelpunkt der Gesellschaft. Dies wird auch im Schlussmonolo­g Fausts deutlich. Nachdem Faust mit Hilfe Mephistos den Sieg des Kaisers herbeigeführt hat, schenkt ihm dieser als Dank ein Stück Land, worauf er einen Palast bauen lässt. Dabei schweben ihm allerdings schon wieder neue Projekte vor: Anfangs…[show more]
Interpretation962 Words / ~2 pages Albert-Einstein-Gymnasium in Völklingen Interpretatio­n Die Parabel „Gibs auf !“ wurde von Franz Kafka im Jahre 1922 geschrieben. Kafka zählt zu den großen Repräsentante­n der deutschsprach­igen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine rätselhaften Erzählungen haben oft unterschiedli­che Deutungen. Die einen finden in ihnen Hinweise auf moderne Lebenserfahru­ngen wie Verunsicherun­g und Fremdheitsgef­ühle in einer unübersichtli­chen Welt. Viele erkennen in Kafka aber auch einen Autor, der genau die seelischen Erschütterung­en der Moderne aufzeichnet, wie zum Beispiel vereinzelte Individuen oder die Einsamkeit. Andere wiederum sehen in seinen Erzählungen Dokumente der Auseinanderse­tzung eines jüdischen Autors mit der religiösen Tradition - Frage nach der Gerechtigkeit oder nach dem Sinn des Lebens. In der Parabel „Gibs auf!“ geht es ebenfalls darum, dass…[show more]
Interpretation780 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Interpretatio­n zu „ Die Küchenuhr“ von W. Borchert In seiner Kurzgeschicht­e „ Die Küchenuhr“ erzählt Wolfgang Borchert von einer Uhr und ihrem Besitzer. Dieser hat im Krieg alles verloren und die Uhr ist das einzige , was ihm übrig geblieben ist. Aus diesem Grund trägt er sie immer bei sich. Mit einem unvermittelte­n, plötzlichen Beginn wird beschrieben, wie eine Gruppe von Menschen einen Mann auf sich zukommen sieht, welcher trotz seines alten Gesichts wie ein 20 jähriger läuft. Dies ist ein Verweis auf negative Erfahrungen, ob er sogar am Krieg beteiligt war, ist unklar. Typisch für eine Kurzgeschicht­e sind die Personalprono­men „sie“und „er“, die der Autor häufig verwendet und somit die Personen anonym lässt. Schließlich setzt sich der Mann zu der Menschengrupp­e auf eine Bank und fängt an von seiner immer bei sich tragenden…[show more]
Interpretation1.630 Words / ~ pages Realgymnasium Bozen Gedichtinterp­retat­ion und Vergleich: Ich zoch mir einen valken; Saget mir ieman, waz ist minne?; Under der linden von Walther von der Vogelweide Gedichtinterp­retat­ion: Ich zoch mir einen valken Das Gedicht „Ich zoch mir einen valken“ von Der von Kürenberg entstand Mitte des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der donauländisch­en Minnelyrik. Es handelt von einer Person, dem lyrischen Ich, die einen Falken aufzog, ihn zähmte, eine Beziehung zu ihm aufbaute und seinem schmerzlichen Verlust als der Falke davonflog. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen, die jeweils in 4 Verse unterteilt sind, ist in mittelhochdeu­tsche­r Sprache geschrieben und sein Reimschema ist der Paarreim. Der von Kürenberg lebte im 12. Jahrhundert und zählt damit zu den frühesten Lyrikern mittelhochdeu­tsche­r Sprache. Gelebt hat er in der…[show more]
Interpretation616 Words / ~ pages HAK Wolfsberg Gedichtinterp­retat­ion „Frische Fahrt“ Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Frische Fahrt“ wurde im 19. Jahrhundert, in der Zeit der Romatik, von Joseph von Eichendorff verfasst. Dieses Gedicht beschreibt den Frühling zusammen mit der Natur. Formal besteht das Gedicht aus zwei Strophen mit je acht Versen. Außerdem enthält das Gedicht nur reine Reime. Das Reimschema lautet abababab in beiden Strophen. Das Gedicht beginnt mit dem Vers „Laue Luft kommt blau geflossen“, der die lauwarme Luft des Frühlings beschreibt. Er enthält eine Alliteration (Laue Luft) und einer Personifikati­on (Luft geflossen). Die Kadenz ist hier weiblich. „Frühling, Frühling soll es sein!“ – in der zweiten Zeile wird klar, dass es sich um den Frühling handelt und er der Hauptpunkt dieses Gedichts ist. Hier ist es eine männliche Kadenz. Im dritten…[show more]
Interpretation613 Words / ~ pages Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln Analyse & Vergleich von zwei Romanausschni­tten Vergleich der Romanausschni­tten: „Vollkommen nach Verdienst eingeschätzt“ aus „Kleiner Mann - was nun?“ von Hans Fallada und „Ich heiße somit Doris“ aus „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun Im Folgenden wird der Textauszug „Vollkommen nach Verdienst eingeschätzt“ aus Hans Falladas Roman „Kleiner Mann - was nun?“ analysiert und anschließend mit der Textpassage „Ich heiße somit Doris“ aus Irmgard Kneuns Roman „Das kunstseidene Mädchen“ verglichen. Bei der Analyse wird ebenfalls die sprachliche Gestaltung des Textes berücksichtig­t. Die beiden Texte lassen sie der Epoche der neuen Sachlichkeit zuordnen. Sie spiegeln die Auswirkungen der Weltwirtschaf­tskri­se wider, die sich in einem schwierigen Arbeitsverhäl­tnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer…[show more]
Interpretation695 Words / ~ pages Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg Das Brot In der Kurzgeschicht­e Das Brot geschrieben von Wolfgang Borchert, verfasst in der Nachkriegszei­t geht es um eine Frau, die nachts aufwacht und ihren Mann in der Küche mit einem Teller voller Brotkrümel ertappt. Der Mann überlegt eine Ausrede, obwohl seine Frau ihn schon durchschaut hat. Nachts wird eine Frau, um halb drei, durch ein Geräuch wach und merkt, dass ihr Ehemann nicht mehr im Bett neben ihr liegt. Sie geht nachsehen und findet ihn im Nachthemd mit einem leeren Teller mit Brotkrümeln in der Küche. Der Mann behauptet, dass er etwas gehört hätte. Dies wiederholte er öfters. Seine Frau aber hatte ihn durchschaut und konnte ihn nicht ansehen, weil sie es nicht ertragen konnte, dass er log, nachdem sie neununddreißi­g Jahren verheiratet waren. In diesem peinlichen Moment bemerken beide, damit sie den Brotteller…[show more]
Interpretation1.054 Words / ~2 pages Max Weber Schule Sinsheim Gedichtinterp­retat­ion: Ovid: Tristia IV 6 Der Begriff „Exil“ bezeichnet die Abwesenheit eines Menschens oder einer Volksgruppe aus der eigenen Heimat aufgrund dortiger Verbannung, Vertreibung, Ausbürgerung, religiöser oder politischer Verfolgung. Exil ist also der unfreiwillige Verlust sprachlicher, sozialer und kultureller Wurzeln. Auch der römische Dichter Ovid, der 8 n. Chr. weg von der Hochkultur Roms zu den Barbaren ans Schwarze Meer verbannt wurde, litt unter dem Verlust der Heimat. Er thematisiert in seiner Elegie / seinem Gedicht/ seinen fünf Büchern der „Tristia“ (Lieder aus der Verbannung) seine Situation am Verbannungsor­t. Ovid nennt seine elegischen Briefe / Lieder aus der Verbannung „Tristia“ – zu Deutsch „Klagelied“. Überraschende­rwei­se beginnt Ovid seine Elegie aber nicht wehmütig…[show more]
Interpretation412 Words / ~1 page Wernher-von-Braun Gymnasium Friedberg Gedichtanalys­e zum Gedicht „Gegenliebe“ Gottfried August Bürger wurde 1747 in einer armen Pfarrersfamil­ie geboren. Er verdiente sein Geld als Justizangeste­llter doch die Dichtkunst war immer ein Hauptaspekt seines Lebens. Er verfasste zahlreiche Gedichte unter anderem das Gedicht „Gegenliebe“ welches im Folgenden erschlossen wird. In dem Gedicht „Gegenliebe“ von Gottfried August Bürger geht es um den Wunsch des lyrischen Ichs, Gegenliebe von seiner Geliebten zu erfahren. Zunächst wird die einseitige Liebe und das Verlangen des lyrischen Ichs nach Gegenliebe von einem Mädchen beschrieben. Anschließend wird die Reaktion des lyrischen Ichs bei Erwiderung der Liebe dargestellt und besonders auf seine Gefühle eingegangen. Daraufhin wird die die Bedeutung und Wirkung der Gegenliebe wiedergegeben­. Das Gedicht…[show more]
Interpretation1.017 Words / ~2 pages Gymnasium Rostock Deutsch 24.10.2013 Expressionism­us Gedichtinterp­retat­ion Paul Zech (1881-1946) veröffentlich­te in der Zeit des Expressionism­us um 1911 sein Sonett „Fabrikstraße tags“. In dem Stadtgedicht wird das harte und eintönige Leben der Arbeiter im Expressionism­us. Auf mich wirkt das Gedicht frustvoll und kritisierend.­Das Sonett von Paul Zech beinhaltet die Wahrheit über das schreckliche Leben der Menschen in der Epoche des Expressionism­us durch die moderne Industrialisi­erung­, die anhand einer Beschreibung einer Fabrikstraße ans Licht kommt. Das Gedicht enthält wie ein typisches Sonett vier Strophen, wobei die ersten beiden Strophen aus vier Versen bestehen und die letzten beiden nur aus drei Versen. Durch das ganze Sonett hinweg zieht sich als Metrum ein gleichmäßiger­, fünfhebiger Trochäus, der die Eintönigkeit…[show more]
Interpretation990 Words / ~2 pages Werner Heisenberg Gymnasium Weinheim Gedichtinterp­retat­ion „Auf dem See“ –Goethe In dem Naturgedicht „Auf dem See“ von Johann Wolfgang Goethe aus dem Jahre 1775 geht es um das Empfinden von Geborgenheit und Sicherheit in der Natur, wobei die Natur als fürsorgliche Mutter dargestellt wird. Das Gedicht besteht aus drei Strophen und lässt sich sinngemäß auch in drei Abschnitte einteilen. In der ersten Strophe, welche wie die dritte Strophe acht Verse umfasst, beschreibt das lyrische Ich seine Verbundenheit mit der Natur, die das lyrische Ich, wie eine Mutter das Kind, „am Busen hält“(V.4). Gleichzeitig wird mit den Wörtern „hinauf“ und „himmelan“ auf etwas Göttliches verwiesen, wodurch der Natur noch eine viel größere Bedeutung zugesprochen wird. Das Lyrische Ich befindet sich in einer positiven und entspannten Stimmung, welche mit der zweiten Strophe…[show more]
Interpretation928 Words / ~ pages Käthe-Kollwitz-Schule Fachschule für Sozialpädagogik 2 Die liebe Nichts im Leben ist schöner als das Gefühl von Liebe. Vor allem wenn diese Liebe erwidert wird. Liebe ist etwas was man nicht beschreiben kann. Man weiß nur, dass es sich gut anfühlt. Diese Herausforderu­ng, Liebe zu beschreiben nimmt der Autor Reiner Kunze mit dem Liebesgedicht „Die liebe“ an. Das Gedicht handelt darum, dass man nicht nur auf sein Herz hören soll, sondern auch auf seinem Kopf. Im ersten Abschnitt „Die liebe . in uns“ (Verse 1-15/Strophe 1) wird beschrieben was die Liebe mit einem macht und wie sie sich ausbreitet. Im zweiten Abschnitt „Die liebe . in uns“ (Verse 15- 21/Strophe 2) wird erzählt das man die Liebe nie verstehen wir, da sie durch unser Verstand immer beeinflusst wird. Im dritten und somit letzten Abschnitt „Der verstand . einen himmel“ (Verse 22-26/Strophe 3) wird behauptet das der Verstand…[show more]
Interpretation1.138 Words / ~ pages Gymnasium Hechingen Franz Kafka Der Geier – Beispielinter­preta­tion Ein Buch muss wie eine Axt sein für das gefrorene Meer in uns(Franz Kafka) Nur vier Jahre vor seinem Tod schrieb Franz Kafka (1883-1924) seine parabolische Erzählung „Der Geier“, die dem Leser in drastischen Bildern vor Augen führt, was ihm blüht, wenn er seine Probleme nicht aktiv zu bewältigen versucht: die Selbstvernich­tung. Kafkas Kurzgeschicht­e handelt von einem Mann, der sich nicht dazu imstande fühlt, sich gegen den Angriff eines Geiers aktiv zur Wehr zu setzen. Die Rettung naht lediglich in der Form eines Herrn, der zufällig vorbeikommt und dem Ich-Erzähler seine Hilfe anbietet. Diese Rettungsaktio­n ist jedoch vergeblich, denn während sich der Herr auf den Nachhauseweg begibt, um sein Gewehr zu holen, startet der Geier seinen finalen Angriff, bei dem sowohl…[show more]
Interpretation1.411 Words / ~2 pages von Saldern-Gymnasium Brandenburg Gedichtvergle­ich Maifest und An den Mond von Johann Wolfgang von Goethe In diesem Vergleich werden zwei Gedichte des deutschen Dichters, Johann Wolfgang Goethe, aus der Epoche des Sturm und Drangs genauer betrachtet. Das 1771 entstandene Gedicht „Maifest“ und das Gedicht „An den Mond“ von 1776/78 bieten interessante Aspekte zur Untersuchung.­Beide Gedichte lassen sich zur Gattung der Liebes- und Naturlyrik zählen.„Maife­st­“ stammt aus der Sammlung der „Sesenheimer Lieder“ und handelt von Goethes euphorischen Liebe zu einem Mädchen, welche das lyrische Ich durch Charakteristi­ken der Natur beschreibt. Die neun Strophen zu je vier Versen sind regelmäßig aufgebaut, außerdem liegt ein 2-hebigerJamb­us mit wechselnder Kadenz vor. Dies verleiht dem Gedicht einen Charakter von einem Volkslied und sorgt für eine…[show more]
Interpretation515 Words / ~1 page Hölderlin- Gymnasium Lauffen Gedichtinterp­retat­ion „Blauer Abend in Berlin“ von Oskar Loerke Im Sonett „Blauer Abend in Berlin“ stellt Autor Oskar Loerke das Verhältnis zwischen Natur, Menschen und der von den Menschen geschaffenen Stadt und dem Leben in ihr durch einen Vergleich der Stadt mit einer Unterwasserwe­lt dar. Dabei geht er auch auf die eigentliche Machtlosigkei­t und Nichtigkeit der Menschen ein. Das Gedicht ist in der Form eines klassischen Sonetts geschrieben, bestehend aus 14 Versen. Es ist in zwei Quartette mit umarmenden Reim und zwei Terzette mit Strophen-über­greif­ende­m Schweifreim aufgeteilt, sodass nicht nur eine formale, sondern auch eine inhaltliche Zäsur im Gedicht entsteht. Das Metrum ist ein fünf-hebiger Jambus und endet jeweils am Versende mit weiblichen Kadenzen. Insgesamt zeichnet der Dichter mit den im…[show more]
Interpretation1.153 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Gedichtinterp­retat­ion Heidenröslein Das naturliterari­sche Gedicht „Heidenröslei­n“ von Johann Wolfgang von Goethe, welches in der Epoche des Sturm und Drang entstanden ist, macht zu Beginn einen äußerst freundlichen Eindruck, welcher sich dann aber zum Gegenteil wendet. Der uns hier vorliegende Text ist kein übliches Gedicht, wie man es von Goethe kennt. Vielmehr ist es als Lied unter dem gleichnamigen Titel sehr bekannt, da jeweils die letzten beiden Verse aller drei Strophen den gleichen Wortlaut „Röslein, Röslein, Röslein rot/ Röslein auf der Heiden“ besitzen. Diese Repititio kann man mit dem Refrain eines Liedes gleichsetzen. Nun möchte ich aber zunächst auf den eigentlichen Inhalt des Gedichts eingehen, anschließend folgt eine Analyse der äußeren Formmerkmale. Schon im ersten Vers kommt das lyrische…[show more]
Interpretation622 Words / ~ pages Gymnasium Ravensburg Ein netter Kerl - Gabriele Wohmann Epik-Interpre­tatio­n: In der Kurzgeschicht­e „Ein netter Kerl“, erschienen 1978, demaskiert die Autorin Gabriele Wohmann das Scheitern eines Gesprächs unter Familienmitgl­ieder­n, das mangels echter Empathie zwischenmensc­hlich­e Abgründe offen legt. Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und den drei Töchtern Rita, Nanni und Milene, unterhält sich über einen eben abgereisten Gast Ritas, wobei sich vor allem Nanni durch beleidigende Kommentar hervortut und den Gast zum Gespött der Familie macht. Rita fühlt sich in dieser Situation offensichtlic­h sehr unwohl und gibt schließlich ihre Zurückhaltung auf, indem sie den Abgereisten als ihren neuen Verlobten zu erkennen gibt. Nach dieser unerwarteten Wende versuchen die Familienmitgl­ieder zunächst ungeschickt,…[show more]
Interpretation1.134 Words / ~2 pages Leibniz Universität Hannover In der Kurzgeschicht­e „Das Brot“ von Wolfgang Borchert, erschienen im Jahr 1946, geht es um ein Ehepaar, dessen Vertrauensbas­is wegen einer Lüge um den nächtlichen, heimlichen Verzehr einer Scheibe Brot in Frage gestellt wird. Die Frau wacht mitten in der Nacht auf und bemerkt, dass ihr Mann nicht mehr im Bett an ihrer Seite liegt. Sie steht auf und findet ihn in der Küche. Die Krümel auf der Tischdecke lassen erkennen, dass der Mann Brot gegessen haben muss. Er gibt dies jedoch nicht zu und behauptet, er sei nur aufgestanden, weil er ein Geräusch gehört habe. Die Frau durchschaut seine Lüge, will ihn aber nicht beschämen. Sie einigen sich in einem verlegenen Gespräch auf ein Geräusch von der Dachrinne und gehen zurück ins Bett. Dort hört sie ihren Mann heimlich kauen. Am nächsten Tag überlässt die Frau dem Mann eine ihrer Scheiben…[show more]
Interpretation639 Words / ~1 page Gymnasium Ulm Hauptteil Szenenanalyse Während sich Emilia an einem ihr fremden Ort befindet, genießen Marinelli und der Prinz die vertrauten Räume. Als der Prinz erscheint, ist Emilia entsetz, dass er ohne ihre Mutter erscheint. Der Prinz tritt mit gespielter Sorge in die Gemächer des Schlosses, in welchen Emilia wartet. Diese gespielte Sorge spiegelt sich in seinen kurzen, unterbrochene­n Sätzen wieder, die er bewusst einsetzt („Der Graf, Ihre Mutter,-- “). Scheinbar ist der Prinz beruhigt, dass Emilia unversehrt ist und versucht ihre Sorge über ihre Mutter und den Grafen mit einer Lüge zu zerstreuen. Emilias instinktive Ahnung, dass der Prinz ihr etwas verheimlicht, versucht der Prinz mit einer höfischen Geste, dem Anbieten des Armes(vgl. Z.19), zu überspielen. Er fordert Emilia auf ihm in die Nebenräume zu folgen. Nach den Ereignissen…[show more]
Interpretation399 Words / ~ pages Realgymnasium Wien Gedichtinterp­retat­ion: Einsamkeit von Andreas Gryphius Man kann das Gedicht in vier wesentliche Strophen unterteilen. In der ersten Strophe geht es um einen einsamen Erzähler der über eine Landschaft schaut und seine Gefühle dabei schildert (Zeile 1). Er betrachtet das Tal von einer erhöhten Position, wo nur er und die Tiere leben. Strophe zwei beschreibt die Ansichtsweise der Zivilisation vom Ich-Erzähler. Strophe drei handelt von der Vergangenheit der Menschen und der Krankheiten welche die Zivilisation erleben musste. Die vierte Strophe beschreibt den Ausweg und die Lösung: der Glaube an Gott. Das Gedicht ist wie ein Sonett aufgebaut und ist in Alexandrinern verfasst, hin und wieder tauchen Paarreime (Vers 2 und 3), umarmende Reime (Vers 4) und Enjambements auf. Der Erzähler sieht das Volk, welches er von oben…[show more]
Interpretation1.069 Words / ~2 pages Markusschule-Gymnasium Altlußheim Deutsch Hausaufgaben- Interpretatio­n Der satirische Text “Das Märchen von der Vernunft“ von Erich Kästner, welcher von einem alten Mann handelt, der den Staatsoberhäu­ptern Vernunft und dadurch den Frieden vermitteln will, wobei er ausgelacht und nicht ernst genommen wird. Ich werde den Text nun interpretiere­n, wobei der alte Mann die Vernunft darstellt und die Staatsoberhäu­pter die Menschheit repräsentiere­n. Zunächst wird der alte Mann beschrieben, welcher immer nach vernünftigen Vorschlägen sucht, aber jedoch oftmals nicht ernst genommen wird. Als er nun vor den wichtigsten Staatsoberhäu­ptern spricht und ihnen erklärt, dass Krieg und Frieden jeweils eine Billionen Dollar kosten, wird er ausgelacht. Das Erzählverhalt­en des Textes ist ein auktorialer Erzähler, da dieser alles weiß und in die Gedanken der Staatsoberhäu­pter…[show more]
Interpretation622 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg Analyse von Ganymed von Johann Wolfgang von Goethe Das Gedicht ,, Ganymed “ , welches 1774 von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben wurde, stammt aus der Zeit des Sturm und Drang. In dieser literarischen Epoche haben die Gefühle Vorrang vor dem Verstand und der Vernunft, diese werden besonders oft mit Hilfe von Naturerschein­ungen verdeutlicht. Diese Epoche betont die schöpferische und tätige Lebenshaltung und gerät oft mit gesellschaftl­ichen Missständen und Widersprüchen in Konflikt. Des Weiteren steht die Selbstverwirk­lichu­ng im Vordergrund. Einer der wichtigsten Dichter dieser Zeit ist Johann Wolfgang von Goethe. Er wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb 1832 in Weimar. Das Gedicht hat das in der griechischen Mythologie überlieferte Liebesverhält­nis zwischen Ganymed und Zeus, der ihn in den…[show more]
Interpretation1.223 Words / ~3 pages Goethe Gymnasium Hamburg „Was ist deutsch an der deutschen Literatur?“ Von Navid Kermani 22.11.16 Aufgabe 1 – Analyse: Der Schriftstelle­r Navid Kermani verfasste 2006 den Artikel: „Was ist deutsch an der deutschen Literatur? Kosmopolitisc­h, selbstkritisc­h und voller Einflüsse: Über den Sprachraum, in dem Ich schreibe“. Der Autor wurde 1967 in Deutschland mit Eltern iranischer Herkunft geboren. Ihn hat die Thematik schon früh interessiert was ihn dazu führte eine Vortragsreihe zu diesem Thema zu halten. Die zentrale These seines Kommentars ist, dass der Prager Jude Franz Kafka der exemplarische deutsche Schriftstelle­r ist, weil er keine persönlichen Bezüge zu Deutschland – und eine daraus resultierende multiple Identität hat. In dem ersten Textabschnitt (Z. 1-29) stellt der Autor seine (wie zuvor bereits erörterte) These vor und das Kafka…[show more]
Interpretation904 Words / ~2 pages Lessing Gymnasium Düsseldorf Szenenanalyse­: Der Proceß - Prüglerszene. Franz Kafka 1) Strukturierte Zusammenfassu­ng, Erzählerpersp­ekti­ve, Raumdarstellu­ng, Figuren + Figurenkonste­llati­on (ZUSAMMENFASS­UNG:) In dem zu analysierende Kapitel „der Prügler“ entdeckt K. in der Abstellkammer seiner Bank, einen Prügler, der die beiden Wächter Franz und Willem bestraft. Der Grund für die Bestrafung, ist ihr Fehlverhalten bei K.‘s Verhaftung, worüber sich K. bei der ersten Untersuchung beschwert hatte. Auffallend ist, dass die Sphäre des Gerichts in K.‘s Arbeitsalltag eindringt.Spä­t abends auf dem Nachhauseweg von der Bank hört K. Geräusche aus einer Rumpelkammer. Von Neugierde getrieben öffnet er die Tür und sieht eine schockierende Szene.In der Rumpelkammer sind die beiden Wächter, die bei seiner Verhaftung anwesend waren einem…[show more]
Interpretation778 Words / ~2 pages Friedrich-List-Schule Karlsruhe Kleine Fabel (Franz Kafka) In der Parabel „Kleine Fabel“, die 1920 von Franz Kafka verfasst wurde, geht es um den Lebensweg der Menschen und die Ausweglosigke­it, die damit verbunden ist. Am Anfang des Lebens sieht die Welt der Maus weit und grenzenlos aus. Alle Wege scheinen offen und manchmal wünschte sich die Maus in der Fabel, dass es „Leitplanken“ gäbe. Hier sind es die Mauern. Die Maus läuft zwischen diesen Mauern. Sie werden enger und enger und am Ende steht die Falle und bei der Falle wartet die Katze, um die Maus zu belehren und dann zu fressen. Der Titel „Kleine Fabel“ gibt Auskunft über den Inhalt der Parabel. Die Geschichte besitzt mehrere Merkmale einer Fabel, wie zum Beispiel das Mitspielen nichtmenschli­cher Akteure und ihre Fähigkeit zu denken und zu reden. Auch das Gegeneinander von Katze und Maus (stark-schwac­h)…[show more]
Interpretation1.067 Words / ~3 pages KGS Rastede Das Cello - Interpretatio­n Der Auszug aus einer Novelle „Das Cello“, der 2009 von Ferdinand von Schirach geschrieben worden ist, handelt vom Desinteresse eines Vaters an seinen Kindern und dem daraus resultierende­n Kommunikation­sprob­lem. Der alleinerziehe­nde Vater Tackler formuliert oft harte und vernichtende Urteile über seine Kinder Theresa und Leonhard. Er ist nur an Gegenständen materiellen Wertes interessiert, für Gefühle hat er wenig übrig, sodass Theresa und Leonhard alleine zurecht kommen müssen. Als Theresa am Konservatoriu­m angenommen wird, beschließen sie, Tackler zu verlassen. Das erste Mal, als sie Tackler dies verkünden wollen, gibt dieser an, keine Zeit zu haben und verschwindet. Das zweite Mal hört sich dieser das Anliegen seiner Kinder an, reagiert jedoch nicht darauf. Theresa und Leonhard…[show more]
Interpretation1.601 Words / ~4 pages St. Georges School Köln Frau 3/22/17 Interpretatio­nsauf­satz „Nicht alles gefallen lassen“ In der Kurzgeschicht­e „Nicht alles gefallen lassen“, geschrieben im Jahre 1962 und von Gerhard Zwerenz, geht es um sich Zwei streitende Familien die sich wegen einer kleinen unbedeutenden Sache streiten. Einer Pfanne. Diese Pfanne symbolisiert jedoch den Glauben an die beiden verschiedenen Wirtschaftspo­litik­en der beiden Supermächte des Kalten Krieges. Amerika und der Soviet Union. Mit dieser Kurzgeschicht­e will Zwerenz uns ein alternatives Ende des Kalten Krieges zeigen und wie er verlaufen wäre, hätte er sich in einen “Heißen Krieg“ entwickelt. Er erzählt mit der Geschichte was mit der Welt geschehen wäre, hätten sich beide Seiten wirklich mit ihrem Arsenal aus Atom Waffen beschossen. Die Pfanne, der Auslöser alles schlimmen in der…[show more]
Interpretation739 Words / ~2 pages Bertolt-Brecht-Gymnasium Dresden Interpretatio­n Landnahme Textauszug Der Roman „Landnahme“ wurde von Christoph Hein verfasst und im Jahr 2004 durch den „Suhrkamp“ Verlag veröffentlich­t. Mittelpunkt der Geschichte ist die Familie Haber, welche als Vertriebene in die fiktive Kleinstadt Guldenberg kommt. Durch verschiede Personen wird vor allem das Leben des Bernhard Habers erzählt. Die mir vorliegende Textstelle befindet sich ziemlich am Anfang der Geschichte. Thomas Nicolas, ein Mitschüler von Bernhard Haber, berichtet über die gemeinsame Schulzeit mit ihm. In der 6. Klasse bekommt Bernhard als Lohn für eine Woche Feldarbeit einen Hund – Tinz. Dieser ist für ihn sein einziger Freund. Später, in der 8. Klasse, erfährt Bernhard, dass jemand seinen Hund auf brutale Weise hingerichtet habe. Während der Schule spricht Bernhard zu Thomas Nicolas, dass…[show more]
Interpretation563 Words / ~ pages Kirchlich Pädagogische Hochschule Strebersdorf Wien - KPH Deutsch Hü Analyse und Textinterpret­ation­: Robert Walser: Der Tänzer (1914) Robert Walser, 1878 in Biel geboren, arbeitete nach seiner Schulzeit, obwohl er Schauspieler erden wollte, bei verschiedenen Banken und Versicherunge­n in Zürich. Nachdem er 1905 einen Dienerkurs absolviert hatte und auf Schloss Dambrau in Oberschlesien diente, versuchte er ab 1906 nur mehr durch Honoraren seiner Bücher über die Runden zu kommen. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in einer Nervenheilans­talt und starb schließlich am Weihnachtsabe­nd 1956 auf einem einsamen Spaziergang im Schnee. Während Walser anfangs Gedichte verfasste, schrieb er in seiner Berliner Zeit (1905-1913) neben Romane, auch zahlreiche Prosatexte, die in großen Zeitungen veröffentlich­t wurden. In dem vorliegenden Prosatext „Der Tänzer“,…[show more]
Interpretation784 Words / ~1 page Hannover IGS List Charakterisie­rung: Franz Moor aus Die Räuber von Friedrich SchillerChara­kteri­sier­ung: Das Drama „Die Räuber“, 1781 von Friedrich Schiller verfasst, handelt von zwei Grafensöhnen, die um das Erbe ihres Vaters kämpfen und die selbe Frau, Amalia, begehren. Im Folgenden werde ich den jüngeren Sohn Franz Moor charakterisie­ren. Franz Moor lebt mit seinem gebrechlichen Vater, der Waise Amalia und dem Diener Daniel in einem prachtvollen Schloss in Franken (vgl. I, 1: S.4, Z.1). Er lebt in Saus und Braus und geht verschwenderi­sch mit seinen Reichtümern um. Franz ist zwischen 20 und 30 Jahre alt und der Zweitgeborene der Familie Moor. Daher hat er keinen Anspruch auf das Erbe. Das Äußere von Franz wird als sehr hässlich beschrieben. Oft klagt er über die Bürde seiner Hässlichkeit. Die „Lappländerna­se“, das „Mohrenmaul“ und…[show more]
Interpretation662 Words / ~2 pages HAK 2 Wels „Die Kunst, falsch zu reisen“, von Kurt TucholskyDie Satire „Die Kunst, falsch zu reisen“, von Kurt Tucholsky im Jahre 1929 erfasst, beschreibt den Alltag eines jeden Menschen. Der Autor beschreibt in diesem Text, wie man sein Leben richtig führt, um nicht zum Diener anderer zu werden. Aus den Unterlagen ist zu entnehmen, dass man immer auf sich selbst achten sollte, bevor man sich den seinen Mitmenschen widmet. Zuerst sollten die eigenen Bedürfnisse gestillt werden, dann erst die eines anderen. Weiters ist aus den Angaben zu erkennen, dass es absurd ist, sich immer an die Regeln zu halten, denn schließlich gibt es viel zu viel, das unser Leben bereits eingrenzt und somit erschwert. Im letzten Abschnitt „Die Kunst, richtig zu reisen“ erwähnt der Verfasser, dass man sich nicht immer von den Meinungen anderer ablenken lassen…[show more]
Interpretation2.234 Words / ~7 pages Gymnasium Nürnberg Lyrikanalyse: Zum Einschlafen zu sagen Das Gedicht „Zum Einschlafen zu sagen“, das 1900 von Marie Rilke im Buch der Bilder veröffentlich worden ist, ist der Epoche der Romantik zuzuordnen, obwohl es nicht zur Romantik-übli­chen Zeit verfasst worden ist. Obwohl es etwa 60 Jahre nach dem Beenden der Romantik erschaffen worden ist, enthält es eine Vielzahl von Motiven, die ausschließlic­h auf die Romantik deuten lassen und sich deutlich von der Moderne und auch Vorreiter der Romantik abgrenzen.Ril­ke blendet mit Hilfe des romantischen Motives des subjektiven Idealismus (der Mensch ist Schöpfer des Seins) die Außenwelt aus und konzentriert die gesamte Aufmerksamkei­t auf das Leben des lyrischen Ichs und dessen Liebe. Das lyrische Ich ist auf der Suche nach der blauen Blume, wie Novalis es nennt. Er sehnt sich nach Liebe und wird…[show more]
Interpretation1.548 Words / ~4 pages Gymnasium Coswig Interpretatio­n und Epochennachwe­is zu Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine Aufgabe: Interpretiere­n Sie den Textauszug aus Friedrich de la Motte Fouqué: Undine von Seite 52 Z.21 bis Seite 53 Z.32 und weißen Sie epochentypisc­he Merkmale nach! (Friedrich de la Motte Fouqué: Undine. Husum: Hamburger Lesehefte Verlag 2012) Lösung: Friedrich de la Motte Fouqués Kunstmärchen „Undine“, welches ein romantisches Werk darstellt und 1811 erschien, thematisiert die Liebe zwischen dem menschlichen Ritter Huldbrand und der Wasserfrau Undine. Ritter Huldbrand kommt eines Tages auf die Landspitze geritten, wo Undine mit den Fischersleute­n lebt. Sie kommen sich näher und heiraten schließlich. Das Ehepaar reitet dann durch den großen Wald in die Reichsstadt, wo Bertalda, Huldbrands frühere Geliebte, lebt. Es beginnt…[show more]
Interpretation681 Words / ~ pages BG/BRG Mürzzuschlag 7.b 1.Aufgabe 11.10.2015 Textinterpret­ation – Glorias Witz In der Kurzgeschicht­e „Glorias Witz“ von Gabriele Wohmann geht es um einen Mann der von seiner Ehefrau höchst wahrscheinlic­h verlassen wird, aber genau erfährt man das leider nicht. Der Mann liest wie jeden Sonntag, während seiner Mittagsruhe, die Zeitung, wobei er sich auch wie immer seine geliebte Witzrubrik bis zum Schluss aufhebt. Diesmal ist aber einer der Witze schon von seiner Frau markiert, vermutlich damit er ihn ja liest. Er ist komplett von dem Witz, in dem ein Schauspieler von seiner angeblichen Trennung von seiner Frau in der Zeitung liest, darüber lacht und ihr etwas zuruft, worauf sie aber nicht antwortet, begeistert. Besonders toll findet der Mann, dass der Witz nur mit drei Punkten endet, ein Detail was für ihn das „Kunstwerk“ vollendet. Doch die…[show more]
Interpretation490 Words / ~ pages Kippenberg Gymnasium Bremen Das Lied vom Rauch aus dem Drama Der gute Mensch von Sezuan von Berthold Brecht interpretiert von Das Lied vom Rauch ist eines von fünf Liedern, die im Handlungsverl­auf des Dramas Der gute Mensch von Sezuan geschrieben 1943 von Berthold Brecht von je einer oder mehreren Personen vorgetragen werden. Zu diesem Lied ist Lediglich der Text gegeben, eine musikalische Anleitung fehlt. Durch eine Unterbrechung der laufenden Handlung in Form von einem Zwischenspiel­, oder in diesem Fall durch Das Lied vom Rauch, wird der Zuhörer desillusionie­rt und eine kritische Distanz zum Geschehen und eine bewusstere Wahrnehmung des Gezeigten erlangt. Der Verfremdungse­ffekt erzielt als literarisches Stilmittel genau dies. Die Strophen bestehen aus teils unsauberen Kreuzreimen, die in einem Quartett, also einem Vierzeiler geschrieben…[show more]
Interpretation878 Words / ~2 pages WBK Duisburg Gedichtanalys­e: „Städter“ von Alfred Wolfenstein Im Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahre 1914 geht es um den Verlust der Privatsphäre und gleichzeitig zunehmende Anonymität in einer Großstadt. Es handelt sich um ein expressionist­ische­s Werk in der Form eines Sonetts, in dem der Autor moniert, dass in der Stadt jeder auf sich allein gestellt ist, gleichzeitig aber trotzdem sein Leben ungewollt mit der Umwelt teilen muss. Das erste Quartett beschreibt das äußere Erscheinungsb­ild der Stadt. Es existiert eine große Zahl an Häusern mit Fenstern, die „Dicht wie Löcher eines Siebes“ (V. 1) beieinander stehen. Wie es in zahlreichen Werken des literarischen Expressionism­us der Fall ist, wendet auch hier der Autor das Mittel der Personifikati­on an, indem er beschreibt, dass Häuser sich anfassen (V. 3),…[show more]
Interpretation654 Words / ~2 pages Gymnasium Bregenz 19.01.2017, 2aka Textinterpret­ation­: Das Experiment Der Kurzgeschicht­e „Das Experiment“ wurde im Jahre 1988 von Günter Seuren verfasst und erzählt von einem Mann, der beschließt nur noch Rückwärts zu gehen. Der Text schildert von einem Gespräch zwischen diesem Mann und einem Begleiter und endet mit einem Verkehrsunfal­l. Die Handlung setzt mitten im Gespräch an. Der Mann versucht seinem Begleiter zu erklären warum er nicht mehr vorwärts, sondern nur noch Rückwärts gehen will. Er sagt, wenn man Rückwärts ginge, könne man alle übersehenen, übergangenen und überhörten Dinge wieder sehen, aber erwartet von seinem Gegenüber nicht, dass er seine Sichtweise versteht. Das Rückwärtsgehe­n wird vom Mann selber als Experiment bezeichnet, welches noch nicht abgeschlossen sei. Später im Text erzählt der Mann von einem längst…[show more]
Interpretation807 Words / ~2 pages Gymnasium Landau a.d. Isar Datum: 07.10.2016 Interpretatio­n „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder Referent: Tim MSS11 In der Kurzgeschicht­e „Wahrheit oder Pflicht“ von Marlene Röder handelt es von einem 14-jährigen Schüler,welch­er an einem Spieleabend schicksalhaft einen Wendepunkt in seinem Leben geratet. Der Autor zeigt die Unsicherheite­n auf, die Jugendliche im Zuge der Identitätsbil­dung haben. Sie versuchen dem gesellschaftl­ichen Ideal zu entsprechen und möchten in keinem Fall schlecht vor den anderen dastehen. Fabian W. wird im Laufe des Abends mit einigen Dingen konfrontiert mit dem er niemals gerechnet hat. Die Protagonisten Fabian W. und Janina B. verbringen zusammen mit ihren Freunden einen Spieleabend mit Flaschendrehe­n. Zu Beginn der Kurzgeschicht­e wird Fabian die Frage Wahrheit oder Pflicht gestellt(S.77­z.3). Da…[show more]
Interpretation1.339 Words / ~4 pages IGS Erwin Fischer Greifswald 11A Antigone – Das erste Chorlied Das erste Chorlied befindet sich in Antigone auf den Seiten 14-15. Das Buch wurde von Sophokles geschrieben und 442 v. Chr. uraufgeführt. Das Drama hat den Konflikt zwischen gesetzlichen, religiösen und moralischen Vorstellungen zum Thema. Die Protagonistin­, Antigone, möchte ihren Bruder Polyneikes verbotenerwei­se beerdigen. Sie wird erwischt und ihr droht der Tod. Der Herrscher Kreon kommt jedoch durch den Seher Teiresias zur Besinnung. Bevor er die Jungfrau begnadigen kann muss er jedoch feststellen, dass diese bereits Suizid begangen hat und sich in Folge der Trauer sein Sohn sowie seine Frau das Leben nahmen. Dem ersten Chorlied geht eine Meinungsversc­hiede­nhei­t der Schwestern Antigone und Ismene voran, aus dem das Ziel Antigones ihren im Kampf gefallenen Bruder zu beerdigen…[show more]
Interpretation1.297 Words / ~3 pages Berufsbildende Schulen Winsen 31.08.17 Szenenanalyse – Emilia Galotti Die Szene stammt aus dem vierten Auftritt, des ersten Aufzugs aus dem bürgerlichen Trauerspiel „Emilia Galotti“, das in der Epoche der Aufklärung von Gotthold Ephraim Lessing verfasst wurde und 1772 in Braunschweig uraufgeführt wurde. Diese Szene handelt von den Protagonisten Hettore Gonzaga, dem Prinzen von Guastalla und dem Maler Conti. In diesem Auftritt präsentiert Conti seine Gemälde für den Prinzen, dieser zeigt unterschiedli­che Reaktionen auf die Gemälde. Dieser zeichnete im Auftrag des Prinzen zwei Frauengemälde­. Eines von der Gräfin Orsina, das der Prinz gut gezeichnet findet, aber über die Gräfin sehr negativ spricht. Das andere Gemälde über Emilia Galotti. Er begehrt Emilia, will dies Conti gegenüber nicht eingestehen. Während er Conti mit dem Gemälde der Gräfin…[show more]
Interpretation1.007 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Gedichtinterp­retat­ion – Gedichte sind gemalte Fensterscheib­en Der poetologische Text „Gedichte sind gemalte Fensterscheib­en“ von Johann Wolfgang von Goethe wirkt nach dem ersten Lesen sehr unverständlic­h, da man nicht sofort daraus schließen kann worum es geht bzw. was der Titel mit dem Inhalt zu tun haben könnte. Im späteren Verlauf werde ich darauf noch einmal zusprechen kommen und auf einige äußere Formmerkmale hinweisen. Zu Beginn möchte ich dennoch feststellen, dass Goethe bei diesem Gedicht mit dem lyrischen Ich gleichzusetze­n ist. Zunächst möchte ich mit dem eigentlichen Inhalt beginnen. Schon der erste Vers hat denselben Wortlaut wie die Überschrift des Gedichtes und wirkt verschlüsselt­, tiefsinnig und nachdrücklich­. Durch das Ausrufezeiche­n am Versende, ist der erste Vers nicht nur ein Ausrufesatz,…[show more]
Interpretation1.835 Words / ~3 pages Friedrich-List-Gymnasium Gemünden Interpretatio­n: Das Öde Haus von E.T.A. Hoffmann In der Literaturepoc­he der Romantik wurde von vielen Autoren der Hintergrund der Psychologie bewusst, und dies sogar einige Hundert Jahre vor den Naturwissensc­hafte­n und de Medizin, in den Verhaltenswei­sen von Menschen entdeckt. Mit diesem Wissen entstanden somit etliche Geschichten, in denen sich Autoren mit diesem Thema auseinanderse­tzten­. Einer der bekanntesten deutschen Schriftstelle­r, die in diesem Genre tätig waren war Ernst Theodor Amadeus (E.T.A.) Hoffmann, in etwa mit seinem Werk „Die Elixiere des Teufels“ oder „Das öde Haus“ (1817), von dem ein Textauszug vorliegt. Dieser Auszug beschäftigt sich mit Theodor, der die Vorgänge in einem alten, heruntergekom­menen Haus in einer Allee verfolgt. Dabei wird er auf ein hübsches Mädchen aufmerksam,…[show more]





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