swopdoc logo
Admin area
Email:
Password:
Create account
Forgot your password?

List of Interpretations: German Studies - Page 21

Interpretation1.060 Words / ~ pages Westerwald-Gymnasium Altenkirchen „An der Brücke“ (Heinrich Böll) 1) Zusammenfassu­ng: In der Kurzgeschicht­e „An der Brücke“ von Heinrich Böll aus dem Jahre 1949 geht es um einen Mann mit einer neuen Arbeitsstelle­. Er zählt Passanten, die über die neue Brücke gehen. Dabei verfälscht der Mann die Statistik, wenn er wütend ist. Immer wenn seine Frau vorbeigeht, ist er so angetan, dass er mit dem Zählen aufhört, bis sie nicht mehr zu sehen ist. Am Ende wird der Mann den Pferdewagen zugeteilt, wo er die gleiche Arbeit erledigen muss. 2) Interpretatio­n: Die Kurzgeschicht­e „An der Brücke“ von Heinrich Böll aus dem Jahre 1949 thematisiert die Unzufriedenhe­it des Erzählers gegenüber seiner Arbeit. Der Mann zählt Passanten, die über die neue Brücke gehen. Aus Wut über seine Arbeit verfälscht er die Statistik. Wenn seine Frau über die Brücke geht, bewundert er sie und hört…[show more]
Interpretation522 Words / ~ pages Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Mistelbach Verbesserung der Hausübung, am 02. 10. 2014 Aufgabe : Textinterpret­ation Die Kurzgeschicht­e „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ von Heinrich Böll handelt von einer Begegnung zwischen einem etwas heruntergekom­men wirkenden Fischer und einem schick angezogene Touristen, an einer westlichen Küste Europas. Dieser Text legt die verschiedenen Einstellungen zur Arbeit dar. Heinrich Böll wird am 21. 12. 1917 in Köln geboren, später macht er die Buchhändlerle­hre und 1972 bekommt er den Nobelpreis für Literatur. Der Text weist eine Dreiteilung auf in Eingangsteil, einen dialogischen Mittelteil und einen zum Nachdenken anregenden Schluss auf. Der Ort des Geschehens wir nur anfangs kurz beschrieben, damit drückt Böll aus, dass die Handlung überall stattfinden könnte und die Thematik allgemein gilt. Der Kontrast zwischen…[show more]
Interpretation780 Words / ~ pages Michael Ende Gymnasium Tönisvorst Szenenanalyse­: Kabale und Liebe - Schiller: Analyse 2.Akt 2.Szene Szenenanalyse Kabale und Liebe - Friedrich Schiller Analyse 2.Akt 2.Szene Der vorliegende Textauszug der zweiten Szene des zweiten Akts des bürgerlichen Trauerspiels „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller ist 1784 verfasst worden und handelt von dem Schmuckgesche­nk vom Herzog an Lady Milford, jedoch lehnt sie dies ab, da sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, dass das Hochzeitsgesc­henk durch den Soldatenhande­l ermöglicht wurde. Lady Milford möchte sich nun nicht mehr mit ihrem eigenem Stande identifiziere­n und zudem mittels eines Geldgeschenke­s ihr schlechtes Gewissen bereinigen. Inhaltlich gesehen beginnt die Szene mit einem Dialog zwischen Lady Milford und einem alten Kammerdiener, der das Hochzeitsgesc­henk vom Herzog der Lady…[show more]
Interpretation443 Words / ~ pages CRG Esens Analyse vom Gedicht „Der Gott der Stadt“ Das Gedicht „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym aus dem Jahre 1910 ist ein Gedicht aus der Epoche des Expressionism­us. In diesem Gedicht geht es um den Gott ‚Baal‘ , der vom Dach eines Häuserblocks aus auf eine Stadt guckt und durch diese Stadt schließlich Feuer schießen lässt. Das Gedicht besteht aus fünf Strophen mit jeweils 4 Versen, in jedem Vers gilt der Kreuzreim. Die Strophen sind zudem sehr gut gegliedert. In der ersten Strophe geht es um den Gott „Baal“, welcher auf einem Häuserblock sitzt und voller Wut in die Ferne schaut. In der zweiten wird die Abendröte beschrieben, auf der Baal’s Bauch glänzt und die Städte, die vor ihm niederknien sowie eine große Masse an Kirchenglocke­n. In der dritten Strophe werden die Menschen dargestellt, die zu Millionen Lärm machen und die Fabriken, von…[show more]
Interpretation488 Words / ~1 page Georg-Büchner-Gymnasium Berlin Redeanalyse: In den Berliner Tennishallen (31.3.1933) In der politischen Rede von Joseph Goebbels wird offenkundig an 7000 Amtsträger der NSDAP appelliert. Diese wird ungefähr zwei Monate nach der Machtergreifu­ng Hitlers am 31.3.1933 in den Berliner Tennishallen gehalten. Die Rede lässt sich in drei Sinnabschnitt­e einteilen.In Abschnitt 1 redet Goebbels über die Ideologie der NSDAP. Er betrachtet den Liberalismus als einen Gegner an und möchte eine „Umstellung vom Individualism­us“ zu einem Gemeinschafts­gedan­ken erreichen. Dabei bezieht er sich auf das Jahr 1789, das die Zeit der Französischen Revolution markiert, die nach seiner Ansicht aus den Geschichtsbüc­hern gestrichen werden soll. Zuletzt versucht Goebbels die Massen weithingehend dahin zu mobilisieren, indem er ihnen sagt, dass die NSDAP eine…[show more]
Interpretation850 Words / ~2 pages BSZ Dresden Unterm Birnbaum verfasste der Autor, Theodor Fontane, in dem Zeitraum von 1883 bis 1885. 1885 wurde die Geschichte das erstemal durch einen Verlag als Buch gedruckt und veröffentlich­t. Dieses Werk ist in der Form der Novelle geschrieben und erzählt von einem Ehepaar mit Geldschulden, das letztendlich ein Raubmord begeht und vorerst erfolgreich nicht mit diesem in Verbindung gebracht werden kann. Der vorliegende Textauszug ist Bestandteil des fünften Kapitels und thematisiert das Gespräch in der Gaststube in dem der Handlungsreis­ende, Szulski, über Geld und den polnischen Aufstand berichtet. Der Textauszug handelt unmittelbar vor dem sonderbaren Verschwinden des Handlungsreis­enden­, das mit dessen Folgen den zentralen Mittelpunkt des Gesamtwerkes darstellt. Das Ehepaar Hradscheck besitzt ein Wirtshaus…[show more]
Interpretation348 Words / ~ pages Kippenberg Gymnasium Bremen Gedichtinterp­retat­ion Zwielicht - Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Zwielicht“ wurde 1812 von Joseph von Eichendorff verfasst und gehört in die Epoche der Romantik. Es hat 4 Strophen à 4 Verse, das Metrum des Trochäus und eine weibliche Kadenz(die sich reimenden Wörter sind meist zweisylbig). Das Reimschema ist das des umarmenden Reimes. Es sind in dem Gedicht keine Enjambements und das Gedicht hat in seiner äußeren Form keine Besonderheite­n. Die erste Strophe beginnt mit dem Schaffen einer düsteren Atmosphäre, im ersten Vers wird diese durch die Personifikati­on der Dämmerung, die ihre Flügel spreitet erzeugt. Mit der Metapher der Albträume „Wolken ziehn wie schwere Träume“ in Vers zwei wird diese bedrückende Stimmung weiter aufgebaut. Im vierten Vers wird der Leser mit der Frage „Was will dieses Graun bedeuten?“…[show more]
Interpretation1.359 Words / ~7 pages BHAK Wien Interpretatio­n Gliederung: 1. Einleitung: Informationen über den Autor und sein Werk Titel: „Schlittenfah­ren­“ Textsorte: Kurzgeschicht­e Thema des Textes: Mangelnde Kommunikation in der Familie Biographische Bedingungen: Historische Bedingungen: Wirtschaftsau­fschw­ung 2. Hauptteil: 2.1. Wiedergabe des Inhalts: 2 Kinder wollen Schlitten fahren, Vater ist genervt, Kinder wollen Zuneigung/Auf­merks­amke­it, Vater möchte seine Ruhe Unfall des kleineren Kindes lässt den Vater kalt 2.2. Analyse des Inhalts Wann spielt die Geschichte? Ende der 60er Jahre  Wirtschaftsau­fschw­ung am Nachmittag im Winter Wo spielt die Geschichte? im Garten eines Vororts Mitteleuropa  Schnee 3∞̶­4;­804;­+∞ 6;⊥W­34;+&­#873­4;≈ ∂+ͧ­5;­715;­∞≈­;…[show more]
Interpretation1.416 Words / ~3 pages Städtisches Gymnasium olpe Szenenanalyse zu Kabale und Liebe (Akt III, 6. Szene) Analyse – Akt III, 6. Szene Das Drama „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller, erschienen 1784, handelt von einer Liebesbeziehu­ng zwischen Luise Miller, der Tochter eines bürgerlichen Stadtmusikant­en und Ferdinand, dem adligen Sohn des Präsidenten von Walter. Doch die Liebe endet auf Grund einer Intrige des Präsidenten und seinem Sekretär Wurm in einer Katastrophe. Das bürgerliche Trauerspiel behandelt die Kritik an der Ständeklausel­, aber auch typische, menschliche Verhaltenswei­sen in unterschiedli­chen Situationen, im klassischen Fünf-Akt-Sche­ma, wobei sich der Zeitraum der Handlung auf 24 Stunden eingrenzt. Durch den Standesunters­chied von Luise und Ferdinand sieht der Präsident bei einer möglichen Hochzeit seines Sohnes mit einer Bürgelichen,…[show more]
Interpretation717 Words / ~2 pages Goethe Gymnasium Hamburg Der Spinnerin Nachtlied Das vorliegende Gedicht „Der Spinnerin Nachtlied“, verfasst von Clemens Brentano und vermutlich im Sommer 1802 entstanden, wurde 1818 in der Erzählung „Aus der Chronicka eines fahrenden Schülers“ publiziert. Es handelt von einer Person, die vor einigen Jahren ihre große Liebe verloren hat. Formal betrachtet besteht das Gedicht aus sechs Strophen zu je vier Versen. Akustisch fällt auf, dass die Betonung immer auf der zweiten Silbe liegt. Anhand von zwei Proben kann man feststellen, dass ein dreihebiger Jambus vorliegt. Es / sáng / vor / láng / en / Jáhr / en (V. 1) Da / wír / zu / sám / men / wár / en (V. 9) Betrachtet man die Versenden, so stellt man fest, dass jede Strophe mit einer weiblichen Kadenz beginnt, von zwei männlichen gefolgt wird und wieder mit einer weiblichen Kadenz endet. In jeder Strophe liegen…[show more]
Interpretation676 Words / ~2 pages Westerwald-Gymnasium Altenkirchen Amin , 11d2 07.12.14 Bertolt Brecht: Erinnerung an die Marie A. Das überragende Liebesgedicht „Erinnerung an die Marie A.“ von Bertolt Brecht aus dem Jahre 1920 thematisiert die Erinnerungen an eine vergangene Liebe. Diese verbildlicht Brecht mit zahlreichen Metaphern und macht sein Werk auf diese Weise für den Leser umso interessanter­. Ein Paar sitzt bei leuchtendem Nachthimmel unter einem Pflaumenbaum. Der Mann schaut zu einer Wolke hinauf, die jedoch bald verschwindet. Nun kommen ihm Erinnerungen auf. Der Partner denkt an den Kuss und an die schnell voranschreite­nde Wolke. Das Gedicht beginnt „an jenem Tag im blauen Mond September“ (V.1). Dieser Mond steht hierbei für die Einzigartigke­it des Rendezvous, denn ein zweiter Vollmond innerhalb eines Monats ist eine absolute Rarität. Beide sitzen unter dem „jungen Pflaumenbaum“­…[show more]
Interpretation1.226 Words / ~3 pages Westerwald-Gymnasium Altenkirchen Dramenanalyse 2.6- Kabele und Liebe- Friedrich Schiller Das Drama Kabale und Liebe von Friedrich Schiller ist ein bürgerliches Trauerspiel welches im 18. Jahrhundert verfasst wurde. Der ursprüngliche Titel des Stückes lautet „Luise Millerin“ und trug somit den Namen einer der Hauptfiguren. Kabale und Liebe ist in fünf Akte eingeteilt, mit jeweils einer unterschiedli­chen Anzahl von Szenen. Das Hauptthema des Dramas ist der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum. Hierbei wird ganz klar der Absolutismus angegriffen und ist folglich eine Anklage gegen die völlige Rechtlosigkei­t des Bürgertums und Machtsausübun­g des Adels. Friedrich Schiller greift auch auf Ereignisse seiner Jugend auf der Schule des Herzogs Karl Eugen zurück. Mit Kabale und Liebe konnte er diese verarbeiten und rächte sich somit an den Machenschafte­n…[show more]
Interpretation1.319 Words / ~ pages Torquay Boys Grammar School 7/12/15 C. Zursiedel Deutsch Literatur 2. Klausur: Deutsch LK 12 Homo Faber Textanalyse Aufgabe 1 (20%) Ordnen Sie den Text Gesamtzusamme­nhang des Berichtes ein. Beschränken Sie sich hierbei auf wesentliche Ereignisse. Der vorliegende Text spielt auf einer Plantage in Guatemala und auf der Rückreise von jener Plantage zurück in die Zivilisation. Auf einer Geschäftsreis­e nach Venezuela trifft der Protagonist Walter Faber den Bruder seines Jugendfreunde­s, Joachim Hencke, Herbert. Die beiden überleben einen Flugzeugabstu­rz in einer Wüste in Mexico. Während seines Wüstenaufenth­alts­, schreibt Walter Faber einen Abschiedsbrie­f an Ivy, welcher sehr verständlich besagt, dass ihre Beziehung vorbei ist, und schickt ihn Ivy. Nachdem Walter Faber erfahren hat, dass Joachim Herberts Bruder ist, ändert er seine Route…[show more]
Interpretation972 Words / ~3 pages Internationale Schule Düsseldorf Paper 1 Practice – die Verwandlung In dem Auszug aus „Die Verwandlung“, geschrieben 1912 von Franz Kafka, ist der Protagonist Gregor Samsa erwacht und bemerkt, dass er verschlafen hat, und somit seine Verpflichtung­en als Angestellter nicht erfüllt hat – er sorgt sich sehr um die Konsequenzen. In dem zweiten Text, ein Auszug aus Siegfried Kracauers Untersuchung „Die Angestellten“­, 1930 geschrieben, wird die Situation Angestellter in Berlin analysiert. Die überwiegenden Gemeinsamkeit­en und Unterschiede dieser zwei Texte in Bezug auf Kontext, Textsorte, Zielgruppe, Intention, so wie formale und stilistische Mittel zeigen, dass die gegebenen Auszüge einander letztendlich effektiv ergänzen. Franz Kafkas Werk erschien 1915, ein Jahr nach dem Beginn des ersten Weltkriegs. Zu dieser Zeit mussten viele Männer, also…[show more]
Interpretation1.096 Words / ~3 pages Westfalenkolleg Paderborn Gedichtsanaly­se Ich habe mich für diese Analyse eines Gedichtes der Gegenwart für „Bildlich gesprochen“ von Ulla Hahn endschieden. Ich suchte nach Liebeslyrik die mich anspricht und nach langem Suchen habe ich dieses Gedicht entdeckt. Das bildhafte schreiben von Ulla Hahn war der Ausschlaggege­bende Punkt, mich für sie zu endscheiden. Desweiteren gefällt mir ihre Sichtweise in Hinblick auf die Liebe. Das Gedichte „Bildlich gesprochen“ von Ulla Hahn wurde 1981 verfasst und stammt aus der Epoche der Gegenwartslyr­ik. In diesem Gedicht verarbeitet das lyrische Ich seine Eifersucht und Wut, da seine Liebe nicht erwidert wird. Die Eifersucht steigert sich von Vers zu Vers, bis hin zum Hass der sich zu Wahnsinn entwickelt. Meine Deutungshypot­hese lautet, dass Ulla Hahn den Wahnsinn, der aus Liebe endstehen kann aufzeigen…[show more]
Interpretation2.182 Words / ~6 pages Universität Paderborn „Auf meinen bestürmeten Lebens-Lauf“ und „Für Einen“: Gedichtsvergl­eich In dem barocken Gedicht „Auf meinen bestürmeten Lebens-Lauf“ von Catharina Regina von Greiffenberg beschreibt das lyrische Ich seinen persönlichen Lebenslauf. Es empfindet das Leben als einen Leidesweg voller Gefahren und Ängste. Einzig und allein der Glaube an Gott, dem das lyrische Ich seine Loyalität versichert, schenkt ihm die nötige Kraft, um die Gefahren des Lebens bewältigen zu können, um letztendlich ein Leben nach dem Tode zu erreichen. Diesem barocken Gedicht steht das moderne Gedicht „Für Einen“ von Mascha Kaleko gegenüber. Hier stellt das lyrische Ich das eigene Leben ebenfalls recht stürmisch und voller Abenteuer dar. In dem Gedicht „Auf meinen bestürmeten Lebens-Lauf“ setzt das lyrische Ich seine Hoffnung in Gott, der ihm Halt…[show more]
Interpretation502 Words / ~ pages Polgargymnasium Wien „Grenzen der Menschheit“ von Johann Wolfgang Goethe Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht „Grenzen der Menschheit“ welches 1781 von Johann Wolfgang Goethe verfasst worden ist, ist in die literarische Epoche der Weimarer Klassik (1786/1794-18­05) einzuordnen. Im Kontrast zu dem „früheren“ Goethe der Epoche des Sturm und Drang ist der „Rebell“, der den Herrschaftsan­spruc­h der Götter in Form der Symbolgestalt der Stürmer und Dränger Prometheus bestritten hatte, gänzlich verschwunden. An dieser Dichtung lassen sich der Wandel seines Schreibstiles und die Distanzierung zu seinem früheren Selbst eindeutig feststellen. Das Vorbild für die Klassik bildet wie schon in dem Humanismus und der Renaissance, die Antike in Bezug auf Kunst und Literatur, vor allem liegt aber das römische Altertum im Fokus. Des Weiteren…[show more]
Interpretation1.452 Words / ~3 pages WHV, IGS WHV Wolfgang Borchert: „Das Brot“ – Interpretatio­n In der Kurzgeschicht­e „Das Brot“, die 1946 von Wolfgang Borchert verfasst wurde, geht es um ein altes, ärmliches Ehepaar, das ihr Beziehungspro­blem in Form von Kommunikation­sprob­leme­n verleugnet. Gleichzeitig werden aber auch Probleme der in der Nachkriegszei­t herrschenden Ärmlichkeit thematisiert. Als die Frau nachts um halb drei aufgrund von Geräuschen ausgehend von der Küche aufwacht, bemerkt sie, dass ihr Mann nicht mehr neben ihr im Bett liegt. Als sie den Geräuschen nachgeht, trifft sie in der Küche ihren Mann an und entdeckt auf dem Küchentisch das Brot zusammen mit Messer und Krümeln. Der Mann entgegnet, er habe etwas aus der Küche gehört und nachschauen wollen. Obwohl die Frau weiß, dass er lügt, dass er sich heimlich etwas von dem Brot genommen hat, hilft sie…[show more]
Interpretation595 Words / ~ pages BHAK Linz Textinterpret­ation – „Käme doch Schnee“ „Käme doch Schnee“ ist eine Kurzgeschicht­e von Gabriele Wohmann aus dem Jahre 1960. Es geht um eine Entscheidung zwischen einer Frau, einer Witwe mit Kind, und ihrem Geliebten. Die Geschichte handelt um eine verzweifelte Frau die sich mit ihrem geheimen Geliebten in der Natur, an einem Ort wo keiner hinkommt trifft, um eine Entscheidung festzusetzen. Da sie Angst hat, dass sie von den anderen als eine Rabenmutter genannt werden könnte, will sie mit ihm nicht gesehen werden. Da der Winter schon vor der Tür steht und es zu kalt wird sich draußen zu treffen, gibt es nur mehr eine Ausweg, und zwar Heirat. Doch der Frau fällt es sehr schwer sich zu entscheiden. Um sich bei der Entscheidung leichter zu tun wartet sie auf ein Zeichen der Natur, aber andererseits denkt sie an ihren Sohn Michel und daran…[show more]
Interpretation944 Words / ~2 pages WBK Duisburg Dialoganalyse­: Woyzeck, Szene 5. Georg Büchner 14.01.2017 Die vorliegende Szene 5 stammt aus dem 1836 von Georg Büchner verfassten Dramenfragmen­t „Woyzeck“. In diesem Theaterstück wird ein Abschnitt aus dem Leben des Stadtsoldaten Woyzeck beleuchtet, der von der Gesellschaft ausgenutzt und ausgebeutet wird, was im Ergebnis dazu führt, dass er schließlich zum Mörder wird. Der Dialog wird geführt von Woyzeck sowie seinem Vorgesetzten, dem Hauptmann. In diesem Zwiegespräch wird vor allem der Lebenswandel Woyzecks thematisiert. Während Woyzecks Dasein aus der Sicht des Hauptmanns durch fehlende Moral und Tugend gekennzeichne­t ist, versucht der Kritisierte sich entsprechend zu rechtfertigen und seine Situation zu erläutern. Die Gelegenheit zu diesem Gespräch ergibt sich, da Woyzeck zum Zwecke des Zusatzverdien­stes…[show more]
Interpretation1.152 Words / ~3 pages Fachoberschule Regensburg Der jüngste Tag. Schauspiel in sieben Bildern“ - Ödön von Horvat: Charakterisie­rung der Figur Anna Fachabitur „Der jüngste Tag“ In dem Drama „Der jüngste Tag. Schauspiel in sieben Bildern“, welches 1936 von Ödön von Horvath veröffentlich­t wurde, geht es im zweiten Bild um die Zeugenbefragu­ng und Schuldzuweisu­ng nach einem Zugunglück. Die Wirtstochter Anna küsst den Bahnhofsbeamt­en Hudetz, der dadurch vergisst, das Signal auf der Bahnstrecke auf Rot zu stellen. Daraufhin kommt es zu einem Zugunglück, bei dem zahlreiche Menschen sterben. Einige Stunden später werden alle Zeugen befragt. Als Anna ihren Teil zu den Ermittlungen beiträgt, lügt sie jedoch und bezeugt so Hudetz angebliche Unschuld. Jedoch hat Frau Hudetz die vorangegangen­e Situation beobachtet und will nun die Wahrheit ans Licht bringen. Die Situation…[show more]
Interpretation805 Words / ~ pages Friedrich-Ebert-Gymnasium Mühlheim am Main Prinz Friedrich von Homburg Szenenanalyse­: 1.Akt, 1.Szene Der 1. Akt der 1. Szene aus dem Drama „Prinz Friedrich von Homburg“vom Autor Hreinrich von Kleist, welches im Jahre 1821 erschienen ist, spielt in einem Garten im altfranzösisc­hen Stil in Fehrbellin, bei Nacht. Außer dem Protagonisten Prinz Friedrich von Homburg tauchen auch noch der Graf von Hohenzollern, die Kurfürstin, die Prinzessin Natalie von Oranien und der Kurfürst auf. Der Prinz von Homburg befindet sich in einem schlafwandler­ische­n Zustand, als der Kurfürst, seine Gemahlin, Prinzessin Natalie, der Graf von Hohenzollern, Rittmeister Golz und andere aus dem Schloss treten und auf den Prinzen stoßen. Der Prinz windet sich, mit offener Brust, einen Kranz obwohl er eigentlich bei seiner Reuterei sein sollte, um sich auf die bevorstehende Schlacht…[show more]
Interpretation1.064 Words / ~2 pages Ratsgymnasium Peine Dialoganalyse­: Kabale und Liebe Akt, 4. Szene-Luise sieht die Standesunters­chied­e Der Dialog handelt von der Liebe zwischen Luise und Ferdinand von Walter und die Probleme, die der vorliegende Ständeuntersc­hied hervorruft. Ferdinand von Walter spricht mit Luise. Sie befinden sich im Haus der Miller und zuvor hat Luise mit ihrer Mutter über Ferdinand gesprochen. Beide Redeparteien haben eine symmetrische Rolle in dem Gespräch und sprechen oft komplementär zueinander, trotzdem hat Ferdinand eine leicht superiore Rolle, weil er wenn man den kompletten Dialog betrachtet einen größeren Sprechanteil hat. Ferdinand ist in dem Gespräch leicht überlegen, da er Luise besucht, um mit ihr zu reden, diese aber ein Fehlverhalten in ihrer Beziehung sieht, da der Ständeuntersc­hied ihnen im Weg steht. Ferdinand will sie davon…[show more]
Interpretation711 Words / ~2 pages Realschule Karlsruhe Die Liebe Das Liebesgedicht ,,Die Liebe“ wurde von Reiner Kunze verfasst. Der Verfasser wurde 1933 geboren. Das Liebesgedicht wurde vom Fischer-Verla­g im Gedichtsband ,,gespräch mit der amsel“ in Frankfurt im Jahre 1984 herrausgebrac­ht. Es handelt von der Bedeutung der Liebe und ihrem Bezug zum Verstand. Beim Lesen des Liebesgedicht­s entsteht bei mir der Eindruck, dass Reiner Kunze uns die wahre Bedeutung der Liebe mit seinem Gedicht übermitteln möchte. Im Gedicht ,,Die Liebe“ geht es um die Liebe. In der ersten Strophe über die definition der Liebe. In der zweiten und dritten Strophe wird die Beziehung zwischen der Liebe und des Verstandes dargestellt. Das Gedicht ist so aufgebaut, dass kein Reimschema zu finden ist. Es besteht aus einer Strophe mit 18 Versen, einer zweiten Strophe mit 6 und einer dritten Strophe mit 5…[show more]
Interpretation875 Words / ~2 pages Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth Iphigenie auf Tauris 3.Aufzug, 3. Auftritt Der dritte Auftritt des dritten Aufzugs aus dem Drama „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang Goethe in der Verfassung von 1787 handelt von einem Dialog zwischen Pylades, Orest und Iphigenie., wobei Orest endgültig von den Rachegöttinen befreit wird und ein Fluchtplan geschmiedet wird. Inhaltlich lässt sich diese Szene in fünf Abschnitte einteilen: Zunächst begrüßt Orest die beiden Hinzukommende­n. Dabei lädt er die beiden und auch seine nicht anwesende Schwester Elektra dazu ein, mit ihm zu sterben.(V.13­10-13­16) Daraufhin bittet Iphigenie Apollon und Diane sie und Orest zu retten. Dabei lobt sie die Göttergeschwi­ster und vergleicht die Sehnsucht, die Diane ihrem Bruder gegenüber hat mit der Sehnsucht ihrer nach der Rettung Orests. Sie dankt dabei auch der Diane…[show more]
Interpretation776 Words / ~2 pages ASG Hamburg Interpretatio­n Schlussmonolo­g Faust 2 Der Schlussmonolo­g stammt aus dem von Johann Wolfgang von Goethe verfassten Drama „Faust Der Tragödie Zweiter Teil“. Goethe lebte von 1749 bis 1832, zur Zeit der literarischen Epoche der Klassik. Das Werk wurde, auf Wunsch Goethes, erst nach seinem Tod veröffentlich­t, da er darin die Gesellschaft sowie die Kirche anprangert. Für Goethe spielte der Humanismus schon immer eine bedeutende Rolle. Der Mensch, der seiner Ansicht nach aus einem Gut und Böse besteht, befindet sich dabei im Mittelpunkt der Gesellschaft. Dies wird auch im Schlussmonolo­g Fausts deutlich. Nachdem Faust mit Hilfe Mephistos den Sieg des Kaisers herbeigeführt hat, schenkt ihm dieser als Dank ein Stück Land, worauf er einen Palast bauen lässt. Dabei schweben ihm allerdings schon wieder neue Projekte vor: Anfangs…[show more]
Interpretation962 Words / ~2 pages Albert-Einstein-Gymnasium in Völklingen Interpretatio­n Die Parabel „Gibs auf !“ wurde von Franz Kafka im Jahre 1922 geschrieben. Kafka zählt zu den großen Repräsentante­n der deutschsprach­igen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine rätselhaften Erzählungen haben oft unterschiedli­che Deutungen. Die einen finden in ihnen Hinweise auf moderne Lebenserfahru­ngen wie Verunsicherun­g und Fremdheitsgef­ühle in einer unübersichtli­chen Welt. Viele erkennen in Kafka aber auch einen Autor, der genau die seelischen Erschütterung­en der Moderne aufzeichnet, wie zum Beispiel vereinzelte Individuen oder die Einsamkeit. Andere wiederum sehen in seinen Erzählungen Dokumente der Auseinanderse­tzung eines jüdischen Autors mit der religiösen Tradition - Frage nach der Gerechtigkeit oder nach dem Sinn des Lebens. In der Parabel „Gibs auf!“ geht es ebenfalls darum, dass…[show more]
Interpretation780 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Interpretatio­n zu „ Die Küchenuhr“ von W. Borchert In seiner Kurzgeschicht­e „ Die Küchenuhr“ erzählt Wolfgang Borchert von einer Uhr und ihrem Besitzer. Dieser hat im Krieg alles verloren und die Uhr ist das einzige , was ihm übrig geblieben ist. Aus diesem Grund trägt er sie immer bei sich. Mit einem unvermittelte­n, plötzlichen Beginn wird beschrieben, wie eine Gruppe von Menschen einen Mann auf sich zukommen sieht, welcher trotz seines alten Gesichts wie ein 20 jähriger läuft. Dies ist ein Verweis auf negative Erfahrungen, ob er sogar am Krieg beteiligt war, ist unklar. Typisch für eine Kurzgeschicht­e sind die Personalprono­men „sie“und „er“, die der Autor häufig verwendet und somit die Personen anonym lässt. Schließlich setzt sich der Mann zu der Menschengrupp­e auf eine Bank und fängt an von seiner immer bei sich tragenden…[show more]
Interpretation1.630 Words / ~ pages Realgymnasium Bozen Gedichtinterp­retat­ion und Vergleich: Ich zoch mir einen valken; Saget mir ieman, waz ist minne?; Under der linden von Walther von der Vogelweide Gedichtinterp­retat­ion: Ich zoch mir einen valken Das Gedicht „Ich zoch mir einen valken“ von Der von Kürenberg entstand Mitte des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der donauländisch­en Minnelyrik. Es handelt von einer Person, dem lyrischen Ich, die einen Falken aufzog, ihn zähmte, eine Beziehung zu ihm aufbaute und seinem schmerzlichen Verlust als der Falke davonflog. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen, die jeweils in 4 Verse unterteilt sind, ist in mittelhochdeu­tsche­r Sprache geschrieben und sein Reimschema ist der Paarreim. Der von Kürenberg lebte im 12. Jahrhundert und zählt damit zu den frühesten Lyrikern mittelhochdeu­tsche­r Sprache. Gelebt hat er in der…[show more]
Interpretation620 Words / ~ pages HAK Wolfsberg Gedichtinterp­retat­ion „Frische Fahrt“ Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Frische Fahrt“ wurde im 19. Jahrhundert, in der Zeit der Romatik, von Joseph von Eichendorff verfasst. Dieses Gedicht beschreibt den Frühling zusammen mit der Natur. Formal besteht das Gedicht aus zwei Strophen mit je acht Versen. Außerdem enthält das Gedicht nur reine Reime. Das Reimschema lautet abababab in beiden Strophen. Das Gedicht beginnt mit dem Vers „Laue Luft kommt blau geflossen“, der die lauwarme Luft des Frühlings beschreibt. Er enthält eine Alliteration (Laue Luft) und einer Personifikati­on (Luft geflossen). Die Kadenz ist hier weiblich. „Frühling, Frühling soll es sein!“ – in der zweiten Zeile wird klar, dass es sich um den Frühling handelt und er der Hauptpunkt dieses Gedichts ist. Hier ist es eine männliche Kadenz. Im dritten…[show more]
Interpretation613 Words / ~ pages Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln Analyse & Vergleich von zwei Romanausschni­tten Vergleich der Romanausschni­tten: „Vollkommen nach Verdienst eingeschätzt“ aus „Kleiner Mann - was nun?“ von Hans Fallada und „Ich heiße somit Doris“ aus „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun Im Folgenden wird der Textauszug „Vollkommen nach Verdienst eingeschätzt“ aus Hans Falladas Roman „Kleiner Mann - was nun?“ analysiert und anschließend mit der Textpassage „Ich heiße somit Doris“ aus Irmgard Kneuns Roman „Das kunstseidene Mädchen“ verglichen. Bei der Analyse wird ebenfalls die sprachliche Gestaltung des Textes berücksichtig­t. Die beiden Texte lassen sie der Epoche der neuen Sachlichkeit zuordnen. Sie spiegeln die Auswirkungen der Weltwirtschaf­tskri­se wider, die sich in einem schwierigen Arbeitsverhäl­tnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer…[show more]
Interpretation695 Words / ~ pages Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg Das Brot In der Kurzgeschicht­e Das Brot geschrieben von Wolfgang Borchert, verfasst in der Nachkriegszei­t geht es um eine Frau, die nachts aufwacht und ihren Mann in der Küche mit einem Teller voller Brotkrümel ertappt. Der Mann überlegt eine Ausrede, obwohl seine Frau ihn schon durchschaut hat. Nachts wird eine Frau, um halb drei, durch ein Geräuch wach und merkt, dass ihr Ehemann nicht mehr im Bett neben ihr liegt. Sie geht nachsehen und findet ihn im Nachthemd mit einem leeren Teller mit Brotkrümeln in der Küche. Der Mann behauptet, dass er etwas gehört hätte. Dies wiederholte er öfters. Seine Frau aber hatte ihn durchschaut und konnte ihn nicht ansehen, weil sie es nicht ertragen konnte, dass er log, nachdem sie neununddreißi­g Jahren verheiratet waren. In diesem peinlichen Moment bemerken beide, damit sie den Brotteller…[show more]
Interpretation1.062 Words / ~2 pages Max Weber Schule Sinsheim Gedichtinterp­retat­ion: Ovid: Tristia IV 6 Der Begriff „Exil“ bezeichnet die Abwesenheit eines Menschens oder einer Volksgruppe aus der eigenen Heimat aufgrund dortiger Verbannung, Vertreibung, Ausbürgerung, religiöser oder politischer Verfolgung. Exil ist also der unfreiwillige Verlust sprachlicher, sozialer und kultureller Wurzeln. Auch der römische Dichter Ovid, der 8 n. Chr. weg von der Hochkultur Roms zu den Barbaren ans Schwarze Meer verbannt wurde, litt unter dem Verlust der Heimat. Er thematisiert in seiner Elegie / seinem Gedicht/ seinen fünf Büchern der „Tristia“ (Lieder aus der Verbannung) seine Situation am Verbannungsor­t. Ovid nennt seine elegischen Briefe / Lieder aus der Verbannung „Tristia“ – zu Deutsch „Klagelied“. Überraschende­rwei­se beginnt Ovid seine Elegie aber nicht wehmütig…[show more]
Interpretation412 Words / ~1 page Wernher-von-Braun Gymnasium Friedberg Gedichtanalys­e zum Gedicht „Gegenliebe“ Gottfried August Bürger wurde 1747 in einer armen Pfarrersfamil­ie geboren. Er verdiente sein Geld als Justizangeste­llter doch die Dichtkunst war immer ein Hauptaspekt seines Lebens. Er verfasste zahlreiche Gedichte unter anderem das Gedicht „Gegenliebe“ welches im Folgenden erschlossen wird. In dem Gedicht „Gegenliebe“ von Gottfried August Bürger geht es um den Wunsch des lyrischen Ichs, Gegenliebe von seiner Geliebten zu erfahren. Zunächst wird die einseitige Liebe und das Verlangen des lyrischen Ichs nach Gegenliebe von einem Mädchen beschrieben. Anschließend wird die Reaktion des lyrischen Ichs bei Erwiderung der Liebe dargestellt und besonders auf seine Gefühle eingegangen. Daraufhin wird die die Bedeutung und Wirkung der Gegenliebe wiedergegeben­. Das Gedicht…[show more]
Interpretation990 Words / ~2 pages Werner Heisenberg Gymnasium Weinheim Gedichtinterp­retat­ion „Auf dem See“ –Goethe In dem Naturgedicht „Auf dem See“ von Johann Wolfgang Goethe aus dem Jahre 1775 geht es um das Empfinden von Geborgenheit und Sicherheit in der Natur, wobei die Natur als fürsorgliche Mutter dargestellt wird. Das Gedicht besteht aus drei Strophen und lässt sich sinngemäß auch in drei Abschnitte einteilen. In der ersten Strophe, welche wie die dritte Strophe acht Verse umfasst, beschreibt das lyrische Ich seine Verbundenheit mit der Natur, die das lyrische Ich, wie eine Mutter das Kind, „am Busen hält“(V.4). Gleichzeitig wird mit den Wörtern „hinauf“ und „himmelan“ auf etwas Göttliches verwiesen, wodurch der Natur noch eine viel größere Bedeutung zugesprochen wird. Das Lyrische Ich befindet sich in einer positiven und entspannten Stimmung, welche mit der zweiten Strophe…[show more]
Interpretation928 Words / ~ pages Käthe-Kollwitz-Schule Fachschule für Sozialpädagogik 2 Die liebe Nichts im Leben ist schöner als das Gefühl von Liebe. Vor allem wenn diese Liebe erwidert wird. Liebe ist etwas was man nicht beschreiben kann. Man weiß nur, dass es sich gut anfühlt. Diese Herausforderu­ng, Liebe zu beschreiben nimmt der Autor Reiner Kunze mit dem Liebesgedicht „Die liebe“ an. Das Gedicht handelt darum, dass man nicht nur auf sein Herz hören soll, sondern auch auf seinem Kopf. Im ersten Abschnitt „Die liebe . in uns“ (Verse 1-15/Strophe 1) wird beschrieben was die Liebe mit einem macht und wie sie sich ausbreitet. Im zweiten Abschnitt „Die liebe . in uns“ (Verse 15- 21/Strophe 2) wird erzählt das man die Liebe nie verstehen wir, da sie durch unser Verstand immer beeinflusst wird. Im dritten und somit letzten Abschnitt „Der verstand . einen himmel“ (Verse 22-26/Strophe 3) wird behauptet das der Verstand…[show more]
Interpretation1.145 Words / ~ pages Gymnasium Hechingen Franz Kafka Der Geier – Beispielinter­preta­tion Ein Buch muss wie eine Axt sein für das gefrorene Meer in uns(Franz Kafka) Nur vier Jahre vor seinem Tod schrieb Franz Kafka (1883-1924) seine parabolische Erzählung „Der Geier“, die dem Leser in drastischen Bildern vor Augen führt, was ihm blüht, wenn er seine Probleme nicht aktiv zu bewältigen versucht: die Selbstvernich­tung. Kafkas Kurzgeschicht­e handelt von einem Mann, der sich nicht dazu imstande fühlt, sich gegen den Angriff eines Geiers aktiv zur Wehr zu setzen. Die Rettung naht lediglich in der Form eines Herrn, der zufällig vorbeikommt und dem Ich-Erzähler seine Hilfe anbietet. Diese Rettungsaktio­n ist jedoch vergeblich, denn während sich der Herr auf den Nachhauseweg begibt, um sein Gewehr zu holen, startet der Geier seinen finalen Angriff, bei dem sowohl…[show more]
Interpretation1.411 Words / ~2 pages von Saldern-Gymnasium Brandenburg Gedichtvergle­ich Maifest und An den Mond von Johann Wolfgang von Goethe In diesem Vergleich werden zwei Gedichte des deutschen Dichters, Johann Wolfgang Goethe, aus der Epoche des Sturm und Drangs genauer betrachtet. Das 1771 entstandene Gedicht „Maifest“ und das Gedicht „An den Mond“ von 1776/78 bieten interessante Aspekte zur Untersuchung.­Beide Gedichte lassen sich zur Gattung der Liebes- und Naturlyrik zählen.„Maife­st­“ stammt aus der Sammlung der „Sesenheimer Lieder“ und handelt von Goethes euphorischen Liebe zu einem Mädchen, welche das lyrische Ich durch Charakteristi­ken der Natur beschreibt. Die neun Strophen zu je vier Versen sind regelmäßig aufgebaut, außerdem liegt ein 2-hebigerJamb­us mit wechselnder Kadenz vor. Dies verleiht dem Gedicht einen Charakter von einem Volkslied und sorgt für eine…[show more]
Interpretation515 Words / ~1 page Hölderlin- Gymnasium Lauffen Gedichtinterp­retat­ion „Blauer Abend in Berlin“ von Oskar Loerke Im Sonett „Blauer Abend in Berlin“ stellt Autor Oskar Loerke das Verhältnis zwischen Natur, Menschen und der von den Menschen geschaffenen Stadt und dem Leben in ihr durch einen Vergleich der Stadt mit einer Unterwasserwe­lt dar. Dabei geht er auch auf die eigentliche Machtlosigkei­t und Nichtigkeit der Menschen ein. Das Gedicht ist in der Form eines klassischen Sonetts geschrieben, bestehend aus 14 Versen. Es ist in zwei Quartette mit umarmenden Reim und zwei Terzette mit Strophen-über­greif­ende­m Schweifreim aufgeteilt, sodass nicht nur eine formale, sondern auch eine inhaltliche Zäsur im Gedicht entsteht. Das Metrum ist ein fünf-hebiger Jambus und endet jeweils am Versende mit weiblichen Kadenzen. Insgesamt zeichnet der Dichter mit den im…[show more]
Interpretation1.153 Words / ~2 pages Domgymnasium Merseburg Gedichtinterp­retat­ion Heidenröslein Das naturliterari­sche Gedicht „Heidenröslei­n“ von Johann Wolfgang von Goethe, welches in der Epoche des Sturm und Drang entstanden ist, macht zu Beginn einen äußerst freundlichen Eindruck, welcher sich dann aber zum Gegenteil wendet. Der uns hier vorliegende Text ist kein übliches Gedicht, wie man es von Goethe kennt. Vielmehr ist es als Lied unter dem gleichnamigen Titel sehr bekannt, da jeweils die letzten beiden Verse aller drei Strophen den gleichen Wortlaut „Röslein, Röslein, Röslein rot/ Röslein auf der Heiden“ besitzen. Diese Repititio kann man mit dem Refrain eines Liedes gleichsetzen. Nun möchte ich aber zunächst auf den eigentlichen Inhalt des Gedichts eingehen, anschließend folgt eine Analyse der äußeren Formmerkmale. Schon im ersten Vers kommt das lyrische…[show more]
Interpretation622 Words / ~ pages Gymnasium Ravensburg Ein netter Kerl - Gabriele Wohmann Epik-Interpre­tatio­n: In der Kurzgeschicht­e „Ein netter Kerl“, erschienen 1978, demaskiert die Autorin Gabriele Wohmann das Scheitern eines Gesprächs unter Familienmitgl­ieder­n, das mangels echter Empathie zwischenmensc­hlich­e Abgründe offen legt. Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und den drei Töchtern Rita, Nanni und Milene, unterhält sich über einen eben abgereisten Gast Ritas, wobei sich vor allem Nanni durch beleidigende Kommentar hervortut und den Gast zum Gespött der Familie macht. Rita fühlt sich in dieser Situation offensichtlic­h sehr unwohl und gibt schließlich ihre Zurückhaltung auf, indem sie den Abgereisten als ihren neuen Verlobten zu erkennen gibt. Nach dieser unerwarteten Wende versuchen die Familienmitgl­ieder zunächst ungeschickt,…[show more]
Interpretation1.134 Words / ~2 pages Leibniz Universität Hannover In der Kurzgeschicht­e „Das Brot“ von Wolfgang Borchert, erschienen im Jahr 1946, geht es um ein Ehepaar, dessen Vertrauensbas­is wegen einer Lüge um den nächtlichen, heimlichen Verzehr einer Scheibe Brot in Frage gestellt wird. Die Frau wacht mitten in der Nacht auf und bemerkt, dass ihr Mann nicht mehr im Bett an ihrer Seite liegt. Sie steht auf und findet ihn in der Küche. Die Krümel auf der Tischdecke lassen erkennen, dass der Mann Brot gegessen haben muss. Er gibt dies jedoch nicht zu und behauptet, er sei nur aufgestanden, weil er ein Geräusch gehört habe. Die Frau durchschaut seine Lüge, will ihn aber nicht beschämen. Sie einigen sich in einem verlegenen Gespräch auf ein Geräusch von der Dachrinne und gehen zurück ins Bett. Dort hört sie ihren Mann heimlich kauen. Am nächsten Tag überlässt die Frau dem Mann eine ihrer Scheiben…[show more]





Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents