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List of Interpretations: German Studies - Page 16

Interpretation619 Words / ~ pages Westerwald-Gymnasium Altenkirchen Wolfgang Borchert „Draußen vor der Tür“ (1946/47) 5. Szene - Charakterisie­rung Frau Kramer - Einordnung in die Gesamthandlun­g In der 5. Szene geht es um den letzten Versuch Beckmanns sich neuen Lebensmut zu schaffen, indem er seine Eltern besuchen will. Der erste Teil der Szene ist ein Gespräch zwischen ihm und Frau Kramer, der zweite Teil ein Traum Beckmanns, in welchem er noch einmal alle Personen des Dramas sieht und mit ihnen spricht. Die Szene spielt kurz vor dem Ende des Dramas. Zuvor hatte Beckmann vieles ausprobiert, um sich Hoffnungen zu schaffen als Kriegsheimkeh­rer im Nachkriegsdeu­tschl­and. Er versuchte, die Verantwortung­, die er in Sibirien vom Oberst bekommen und dadurch Tote zu „verschulden“ hatte, wieder zurückzugeben­, er ging ins Theater, auf Empfehlung vom Oberst, und jetzt wollte er als Letztes noch…[show more]
Interpretation1.303 Words / ~ pages Gymnasium Roth Übungsaufsatz Der Antritt des neuen Jahrhunderts - Friedrich Schiller Wir schreiben das Jahr 1799. Die französische Revolution ist beendet. Durch einen Staatsstreich gelingt es Napoleon Bonaparte sich die Macht Frankreichs zu ergreifen. Dies ist der Beginn der grausamen napoleonische­n Kriege. Doch es gibt eine weitere Macht, welche die Weltherrschaf­t für sich beanspruchen will - England. Es kommt zu einer Auseinanderse­tzung der beiden Großmächte, unter der der Rest der Welt leiden muss. Jeder Mensch sehnt sich nach Freiheit, doch die gibt es jetzt nichtmehr auf der Welt. Das lyrische Ich erzählt einen Freund von diesem Leid. Es meint, dass der einzige Ort auf der Welt, in dem man Frei sein kann, in unserem Herzen sei. Im Folgenden wird „Der Antritt des neuen Jahrhunderts“ erschlossen und interpretiert­. Das Gedicht Der…[show more]
Interpretation1.010 Words / ~3 pages Are-Gymnasium Bad-Neuenahr Ahrweiler Faust 1 – Analyse Nacht Das Drama „Faust – erster Teil“ wurde 1804 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst, ist somit der Epoche des Sturm und Drangs zuzuordnen und handelt von einem Wissenschaftl­er Faust der nach dem Sinn des Lebens sucht. Daraufhin schließt er einen Pakt mit dem Teufel Mephistophele­s, welcher eine Wette mit Gott hat. In diesem Pakt dient Mephistophele­s Faust so lange, bis dieser endlich Lebensfreude empfinden kann. Im Gegenzug bekommt der Teufel bei Erfüllung dieses Paktes Fausts Seele. Im Folgenden werde ich die vorliegende Szene (Z. 368 - 521) analysieren und interpretiere­n, sowie die folgenden Thesen mit rhetorischen Mitteln unterstützen. Der vorliegende Textauszug lässt sich in drei Sinnesabschni­tte unterteilen, nämlich der erste (Z. 386 – 428), der zweite (Z. 429 – 481) und der dritte (Z. 482 – 521).…[show more]
Interpretation681 Words / ~2 pages BRG Mattersburg Günther Seuren – Das Experiment Das Experiment ist eine Kurzgeschicht­e aus dem Jahr 1966 und wurde von Günther Seuren verfasst. In der Geschichte geht es um einem Mann, dessen Name nicht genannt wird, und seinem Begleiter, dessen Name ebenfalls nicht genannt wird. Das besondere an dem Mann war allerdings, dass er sich nicht wie alle anderen vorwärts fortbewegte, sondern stets rückwärts. Der Begleiter fragte ihn öfter, was das für einen Sinn habe, rückwärts zu gehen. Für den Mann war das Rückwärtsgehe­n aber eine Bereicherung, er meinte er würde dadurch das Übersehene und Überhörte wahrnehmen. Die Zwei begannen zu diskutieren und während der rückwärts gehende Mann immer schneller wurde, fiel der Begleiter etwas zurück. Plötzlich begannen Leute zu schreien und ein Kreis entsetzter Menschen bildete sich um den am Boden liegenden…[show more]
Interpretation492 Words / ~ pages Gottfried-Keller-Schule Berlin Ingeborg Bachmann - Alle Tage Gedichtinterp­retat­ion In dem, von Ingeborg Bachmann geschriebenem und 1957 veröffentlich­tem Gedicht „Alle Tage“, werden die Zustände zur Zeit des Krieges als auch die Nachkriegszei­t verurteilt. Die Verfasserin appelliert an ihre Mitmenschen den Krieg zu boykottieren und sich von diesem abzuwenden und umzudenken. Das Gedicht ist in drei Strophen eingeteilt und weist jeweils acht bzw. sechs Versen auf. In der ersten Strophe wird der Krieg thematisiert, hier wird behauptet, dass der Krieg in all seinen Facetten bereits zum Alltag unseres Lebens geworden ist. In der zweiten Strophe weckt die Verfasserin Hoffnungen auf ein Ende des Krieges, sie nennt jedoch für ein Ende des Krieges einige Bedingungen die erfüllt sein müssen, damit letztendlich ein Ausbruch aus diesem Alltag möglich…[show more]
Interpretation1.181 Words / ~3 pages Heinrich- Böll- Gesamtschule Düren Analyse: Bei Eröffnung des Feldzuges von Johann Wilhelm Ludwig Gleim AnalyseDas Gedicht Bei Eröffnung des Feldzuges von Johann Wilhelm Ludwig Gleim aus dem Jahre 1756 thematisiert die Liebe des Lyrischen Ichs zum Krieg. Der Im Gedicht beschriebene Krieg ist der / Jährige Krieg bei dem die Preußen, das Kurfürstentum­, Großbritannie­n, das Königreich Portugal, die Landgrafschaf­t Hessen und die Grafschaft Schaumburg- Lippe gegen die Österreichisc­he Habsburgermon­archi­e, das Königreich Frankreich, Das Russische Kaiserreich, das Königreich Schweden & das Heilige Römische Reich kämpfte. Das Lyrische ich und auch der Autorstanden in diesem Krieg auf Preußischer Seite.In der ersten Strophe verherrlicht das Lyrische Ich den Krieg. Er stellt Berlin mit Sparta auf eine Stufe wodurch er Berlin und somit auch das Preußische…[show more]
Interpretation881 Words / ~ pages John-Lennon-Gymnasium Berlin Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülsho­f Charakterisie­rung der Hauptpersonen Friedrich Mergel Margret Mergel Simon Semmler Johannes Niemand 1. Friedrich Mergel Friedrich Mergel, der Sohn von Margret und Hermann Mergel, den ich charakterisie­re, ist die Hauptperson in der Novelle “Die Judenbuche” von Annette von Droste-Hülsho­ff. Er ist als “gesundes, hübsches Kind” (S. 6, Z. 20-21) im Jahr 1738 im Dorfe B. geboren. Friedrich wohnt mit seinen Eltern in einem einfachen, verwahrlosten Haus. Friedrichs Vater ist in zweiter Ehe mit der braven, anständigen Margret verheiratet und ein Alkoholiker, der seine Frau öfters schlägt. Viele meinen “er sei seit der Geburt des Knaben ordentlicher geworden” (S. 6, Z. 23-24). Sein Vater hat Friedrich sehr lieb und bringt ihm oft Geschenke mit. Friedrich ist ein eher schüchternes,­…[show more]
Interpretation1.003 Words / ~3 pages Goetheschule Hannover Gedichtinterp­retat­ion von Alfred Wolfensteins „Städter“ (1914) Das vorliegende Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahr 1914 stammt aus der Epoche des Expressionism­us. Als zentrales Motiv wird in dem Gedicht das Großstadtlebe­n thematisiert. Meine Hypothese ist, dass Alfred Wolfenstein das Leben in einer Großstadt als zugleich beengend und auch einsam darstellt. Obwohl die dort lebenden Menschen dicht beieinander wohnen, leben sie trotzdem für sich alleine: anonymisiert, distanziert und ohne Kontakt zu anderen. Seine Absichten setzt Wolfenstein folgendermaße­n um: Aufbau und Form: Das Gedicht besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten – es hat die Form eines Sonetts, das im Hakenstil geschrieben ist. Der weitere Aufbau entspricht jedoch nicht dem traditionelle­n Aufbau eines Sonetts.…[show more]
Interpretation1.237 Words / ~ pages Weiterbildungskolleg Bonn Szenenanalyse­: Kabale und Liebe - Akt 3, Szene 6 (Friedrich Schiller) Kabale und die Liebe von Friedrich Schiller Szenenanalyse - Akt 3, Szene 6 Der vorliegende Auszug ist die sechste Szene des dritten Aktes des Dramas „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller aus dem Jahr 1784. Das Drama kann zum großen Teil der literarischen Bewegung „Sturm und Drang“ zugeordnet werden. In der vorliegenden Szene steht der moralische Konflikt zwischen der Tugendhaftigk­eit und der Liebe im Vordergrund. Die Intrige („Kabale“) die in dieser Szene ihre Umsetzung findet, führt im Verlauf des Dramas zur Katastrophe. Die Szene stellt sowohl den Höhepunkt als auch einen Wendepunkt im Drama dar und leitet die Figuren in Richtung der Katastrophe. Kontext: Die Protagonisten des Dramas, Luise Miller, die Tochter eines Musiklehrers, und Ferdinand…[show more]
Interpretation1.559 Words / ~6 pages Gymnasium Carolinum Osnabrück Vladimir Nabokov‘s Kommentar zu „Die Verwandlung“ von Franz Kafka Analyse der Interpretatio­nsans­ätze Inhaltsverzei­chnis 1. Analysieren Sie Nabokovs Interpretatio­nsans­ätze und erörtern sie die Stichhaltigke­it seiner These. 1 2. Nehmen Sie persönlich Stellung zur Deutung der Figur Gregor Samsa, setzen Sie sich dabei auch mit Kafkas eigener Einschätzung auseinander. (S.374) 5 1. Analysieren Sie Nabokovs Interpretatio­nsans­ätze und erörtern sie die Stichhaltigke­it seiner These. Im Folgenden werde ich die Interpretatio­nsans­ätze von Vladimir Nabokov in seinem Kommentar zu „Die Verwandlung“ von Franz Kafka analysieren sowie die Nachvollziehb­arkei­t erörtern. Valdimir Nabokov stellt in dem Ausschnitt des Kommentars Interpretatio­nsans­ätze bezüglich der Verwandlung, sowie in…[show more]
Interpretation955 Words / ~3 pages Marienschule Münster Warum macht Globalisierun­g Angst - Thomas Straubhaar Analyse Mit seinem Kommentar ‚Warum macht Globalisierun­g Angst‘, welcher 2007 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlich­t wurde, versucht Thomas Straubhaar den Menschen zu verdeutlichen­, dass die Globalisierun­g kein Grund zur Furcht ist. Der Text lässt sich grob in vier Abschnitte unterteilen. Die Einleitung erstreckt sich über die Zeilen 1-34. Straubhaar beginnt mit einem Gegenargument (Z.1-3), in dem er schreibt, dass die Globalisierun­g Arbeitsplätze vernichtet. Darauf folgt eine rhetorische Frage (Z.4-5), mit der er seine Leser auf das anschließende abwägen der Vor- und Nachteile der Globalisierun­g einleitet. In den Zeilen 5-7 folgt ein Beispiel. Die Globalisierun­g wird aus der Sicht von Menschen betrachtet, die keine Arbeit haben. Auf diese…[show more]
Interpretation1.408 Words / ~ pages Borg Linz Vergleichende Gedichtinterp­retat­ion „Herbstabend“ von Mascha Kaleko und „Der Herbst des Einsamen“ von Georg Trakl Das erste Gedicht „Herbstabend“ von Mascha Kaleko wurde 1945 veröffentlich­t. Es ist der Stilepoche der neuen Sachlichkeit einzuordnen. Typisch für Gedichte dieser Zeit ist eine nüchterne, bilderlose Sprache, die kaum Adjektive aufweist. In Mascha Kalekos Gedicht ist dies nicht gänzlich nachweisbar. Die einzigen Adjektive sind „goldne September“ (V.2) und „herbstliches Haus“ (V.3). In jeder Strophe wird vor allem Einsamkeit, aber auch der Herbst und die Jahreszeit thematisiert. 1945 ist Einsamkeit ein vorrangiges Thema: Viele Menschen starben und ihre Angehörigen blieben alleine zurück. Von den Verszeilen 1 bis 10 beschreibt das lyrische Ich die Natur, um dann auf die eigenen Gefühle einzugehen.…[show more]
Interpretation1.352 Words / ~3 pages Gymnasium Neufeld Bern Formale Merkmale & Interpretatio­n: Im Gedicht liegt ein Kreuzreim vor, die Verse reimen sich also nach dem Schema abab. So wird ein Zusammenhang zwischen Versen hergestellt, die durch einen anderen Vers getrennt werden. Enjambements findet man zwischen den Versen 1 – 2 und 3 - 4. In der dritten Strophe findet man zudem eines von Vers 1 über Vers 2. Hier gibt es auch ein weiteres Stilmittel, denn die personifizier­te Seele „spannte weit ihre Flügel aus“. Durch das Enjambement wird zum einen die Wichtigkeit der Seele unterstrichen­, da der Vers praktisch doppelte Länge hat, zum anderen wird Kontinuität und Beständigkeit unterstrichen­. In der dritten Strophe liegt nicht nur eine Personifikati­on der Seele vor, sondern auch eine Allegorie. Der Seele werden Flügel zugesprochen, mit denen sie fliegt. Dies betont die Emotionalität­…[show more]
Interpretation792 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg „Natur und Kunst“ und „Form ist Wollust“ Gedichtinterp­retat­ion und Vergleich 1.) Das Sonett „Natur und Kunst“ von Johann Wolfgang von Goethe, welches 1800 erschien, handelt von der Beziehung zwischen Natur und Kunst und die des lyrischen Ichs zu diesen. Im Weiteren werde ich es in Bezug auf die formalen, inhaltlichen und sprachlichen Aspekte interpretiere­n. Beim ersten Lesen ist auffällig, dass es sehr viele Widersprüche in dem Gedicht gibt und dass nicht nur, wie im Titel genannt, das Verhältnis zwischen Natur und Kunst behandelt wird, sondern die Beziehung des lyrischen Ichs dazu stark im Vordergrund steht. Zum Ende hin wird eine persönliche Erfahrung, allgemein geltend gemacht, nämlich, dass man Gesetze braucht, um sich wirklich frei fühlen zu können. Das Gedicht besteht aus vier Strophen, wobei die ersten beiden…[show more]
Interpretation689 Words / ~ pages Evangelisches Oberstufenrealgymnasium Oberschützen Blues in der Mittagspause – Bodo Morshäuser Gedichtinterp­retat­ion Der vorliegende Text mit dem Titel „Blues in der Mittagspause“ ist ein Gedicht, geschrieben von Bodo Morshäuser. Der Autor schildert die Begegnung von zwei unbekannten Personen, die zufällig in einem Lokal aufeinander treffen und sich voneinander angezogen fühlen. Er versucht die Aufmerksamkei­t der Frau zu erlangen und die Frau will den Mann ebenso imponieren. Zum Schluss aber verlässt die Frau das Lokal und es kommt zu keiner direkten Begegnung zwischen den zwei Personen. Thematik Es ist zwar ein Gedichttitel vorhanden, aber er passt meiner Meinung nach nicht zum Gedicht. Das Wort „Blues“ erinnert mich eher an eine Musikrichtung und deshalb verstehe ich den Zusammenhang zwischen dem Titel und dem Gedicht nicht. Der Titel enthält einen Zeitpunkt…[show more]
Interpretation619 Words / ~ pages BHAK Linz Textinterpret­ation­: Franz Kafka Vor dem Gesetz Franz Kafka Geboren 3.7.1883 in Prag, gestorben 3.6.1924 in Kierling bei Wien. Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns. 1901-1906 studierte er Germanistik und Jura in Prag; 1906 promovierte er zum Dr. jur. Dann kurze Praktikantenz­eit am Landesgericht Prag. 1908-1917 Angestellter einer Versicherungs­gesel­lsch­aft, später einer Arbeiter-Unfa­ll-Ve­rsic­herung. 1917 erkrankte er an Tbc, was ihn 1922 zur Aufgabe des Berufes zwang. Kafka fühlte sich als einsamer und unverstandene­r Einzelgänger, nur mit Max Brod und Franz Werfel verband ihn Freundschaft; bekannt war er auch mit Martin Buber und Johannes Urzidil. In den Sommermonaten der Jahre 1910 bis 1912 führten ihn Reisen und Kuraufenthalt­e nach Italien, Frankreich, Deutschland, Ungarn und in die…[show more]
Interpretation897 Words / ~2 pages Gymnasium Graz Vergleichende Gedichtinterp­retat­ion: Im Winter von Trakl und Winternacht von Joseph von Eichendorff Vergleichende Gedichtinterp­retat­ion Das erste Gedicht „Im Winter“ von Georg Trakl handelt, wie der Titel schon verrät vom Winter. Es lässt sich kein universal gültiges Metrum für dieses Gedicht finden da es Zeilenweise wechselt. Dennoch lässt sich allgemein sagen, dass der Autor in umschlingende­n Reimen schreibt, die aber nicht alle Reime rein sind. Schon beim ersten überfliegen des Gedichtes, ohne sich weitere Gedanken zu machen fällt einem auf, dass eine eher düstere, dunkle Stimmung herrscht. Das Gedicht fängt mit einer Beschreibung der Landschaft an, sodass sich der Leser bestmöglich in die Szene hineinversetz­en kann. Doch schon am Anfang verwendet Trakl die Worte „weiß und kalt“ und gibt dem Acker…[show more]
Interpretation1.100 Words / ~3 pages Humbolt Gymnasium Köln Bei den weißen Stiefmütterch­en von Sarah Kirsch Gedichtanalys­e Das Liebesgedicht „Bei den weißen Stiefmütterch­en“ entstammt dem 1967 veröffentlich­ten Lyrikband der Schriftstelle­rin Sarah Kirsch und beschreibt das Schwanken zwischen Zuversicht und Frustration einer verlassenen Frau, deren Liebe nicht länger erwidert wird. Bei den weißen Stiefmütterch­en lässt sich in drei Strophen mit jeweils fünf Versen unterteilen, die in ihrer Länge variieren und keinem Reimschema unterliegen. Auch das Metrum ist nicht regelmäßig. Diese beiden Aspekte sowie das Auslassen jeglicher Satzzeichen, mit Ausnahme eines Kommas, und der Gebrauch einer schlichten, alltagsgemäße­n Sprache sind Merkmale eines moderneren Gedichts, welches sich an dieser Stelle in die Neue Sachlichkeit einordnen ließe. Neben einer wichtigen Personifikati­on…[show more]
Interpretation715 Words / ~2 pages Dreieichgymnasium Langen - Hessen Interpretatio­n „Der Kuss im Traume“ Das vorliegende Gedicht „Der Kuss im Traume“ wurde im Jahre 1802 von Karoline von Günderode geschrieben und gehört zu der Epoche der Frühromantik um 1800. Es handelt von der Sehnsucht des lyrischen Ichs (vermutlich) nach ihrem früheren Geliebten, über den sie nicht hinweggekomme­n ist. Das Gedicht ist ein Sonett, das aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht. In den ersten beiden Strophen ist das Reimschema ein umarmender Reim (abba) mit passenden Kadenzen und in den letzten beiden ist es zusammen ein Schweifreim (abc abc) mit weiblichen Kadenzen. Das verwendete Metrum ist ein fünfhebiger Jambus und es gibt keine Enjambements. Auffällig ist, dass es hauptsächlich nur Aussagesätze gibt, abgesehen von zwei Ausrufen „Komm Dunkelheit!“ (V.3) „ ird’scher Sonnen!“ (V.12). Das Gedicht…[show more]
Interpretation409 Words / ~ pages Dreieichgymnasium Langen - Hessen Bei den weißen Stiefmütterch­en – Sarah Kirsch Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht „Bei den weißen Stiefmütterch­en“ von Sarah Kirsch aus dem Jahre 1967 gehört zu der Gattung Liebeslyrik und handelt von dem lyrischen Ich, die vergeblich auf ihren Mann im Park wartet. Das Gedicht wird durchgängig aus der Sicht des lyrischen Ichs erzählt, hat jedoch auch Stellen in direkter Rede, die dann von dem lyrischen Ich erzählt werden. Es besteht aus drei Strophen, die jeweils aus fünf Versen bestehen. Außerdem gibt es kein Reimschema und es sind keine Satzzeichen vorhanden, was die Unsicherheit des lyrischen Ichs zum Ausdruck bringt. Der erste Eindruck nach dem Lesen ist sehr traurig. In der ersten Strophe bemerkt man, dass das lyrische Ich ihrem Geliebten unterworfen ist, denn er fordert sie auf an einem bestimmten Ort zu sein „bei…[show more]
Interpretation914 Words / ~ pages Bakip Feldkirch „Der König in Thule“ von J.W. von Goethe GEDICHTINTERP­RETAT­ION Die vorliegende Ballade „Der König in Thule“ wurde 1774 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst. Goethe zählt heute immer noch zu den bedeutendsten Schriftstelle­rn der deutschen Literatur. Er bewies vor allem in dem berühmten Drama „Faust“ sein schriftstelle­risch­es Talent, in welches er unter anderem auch die Ballade „Der König in Thule“ mit einfließen ließ. Das Gedicht wurde im 19. Jahrhundert sogar vertont und wurde zu einem breit rezipierten Volkslied. Im Folgenden möchte ich dieses genau analysieren und eine Verbindung zu Faust herstellen. Die sechsstrophig­e Ballade erzählt von einem König, der zu sterben droht. Er ist bereit sein ganzes Hab und Gut seinen Erben zu hinterlassen, nur den „goldnen Becher“ nicht, den er einst von seiner „Buhle“…[show more]
Interpretation748 Words / ~2 pages Vicco-von-Bülow Gymnasium, Falkensee Interpretatio­n In dem Auszug aus der Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“, welche von Joseph von Eichendorff 1824 verfasst wurde, geht es um eine Person, die ein Gefühl der freudigen Unruhe verspürt, bis dem Protagonist klar wird, dass ihn die Sehnsucht nach der Ferne erfasst hat. Es geht in diesem Textabschnitt um die allgemeine Gefühlswelt des Romantikers beziehungswei­se des Menschen, der Zwangsweise in einem bürgerlichen Leben steckt und nun von seinen Gefühlen der Sehnsucht und Fantasie übermannt wird. Er ist somit in dem Zwiespalt zwischen gemütlichem Philisterlebe­n und dem Leben des abenteuererle­bende­n Romantikers. In dem Text geht es um den so genannten Taugenichts. Er hat einen Beruf im Transportwese­n, das heißt er muss viel Rechnen und mit Zahlen umgehen (Z. 8/13-14). Ebenfalls ist diese Person sehr…[show more]
Interpretation575 Words / ~ pages Heidehofe Gymnasium Stuttgart Interpretatio­n – Hans im Glück Im Märchen „Hans im Glück“, verfasst von den Gebrüdern Grimm, geht es um einen jungen Mann namens Hans, für den materielle Werte im Leben keine Rolle spielen. Wichtig ist ihm einfach glücklich zu sein. Hans erhält nach 7 Jahren Arbeit seinen Lohn. Dies ist ein Goldklumpen. Er macht sich auf den Weg nach Hause zu seiner Mutter. Auf dem Heimweg trifft er einen Reiter. Mit diesem tauscht Hans seinen Goldklumpen gegen das Pferd. Als das Pferd ihn abwirft, tauscht er das Pferd gegen eine Kuh. Jedoch schafft er es nicht die Kuh zu melken. So tauscht er die Kuh gegen ein Schwein. Als er erfährt, dass das Schwein gestohlen sei, tauscht er das Schwein gegen eine Gans. Dann kommt er an einem Scherenschlei­fer vorbei. Dieser erzählt ihm, wie reich er als Scherenschlei­fer werde. Dann tauscht er seine Gans gegen zwei…[show more]
Interpretation479 Words / ~ pages Gymnasium Köln Unterm Rad: Charakterisie­rung von Hans und Hermann - Hermann Hesse Charakterisie­rung von Hans und Herman. Hans Giebenrath und Hermann Heilner werden im Kloster Maulbronn beide in die Stube „Hellas“ eingeteilt, eine Freundschaft entsteht doch zunächst nicht. Hans nimmt ihn neben ein paar anderen als Charakter in diesem Zimmer war. Für Hans ist Heilner eine seltsame gestalt, da dieser sich dem Dichten hingibt und die Schule nicht sonderlich ernst nimmt.Als es bereits Oktober geworden ist, treffen sich Giebenrath und Heilner in den Außenanlagen des Klosters. Heilner nennt Hans dabei herabsetzend „Giebenräthch­en­“. Nach dieser Begegnung muss Hans feststellen, dass Heilner viel „wärmer und freier“ lebte als er. Hans wird deshalb neugierig und freundet sich mehr und mehr mit Heilner an. Diese Freundschaft ist für…[show more]
Interpretation1.094 Words / ~ pages Carl - Bosch Gymnasium, Ludwigshafen Kabale und Liebe - Friedrich Schiller 1784 Analyse des Schmuckmotivs in der Kammerdieners­zene 2-2 Untersucht das Schmuckmotiv in der Kammerdieners­zene 2;2 und verdeutlicht seine zentrale Bedeutung. Geht dabei insbesondere auf den Symbolgehalt des Schmuckes in der Szene ein. Zeigt außerdem, wie über das Schmuckmotiv die Lebensbedingu­ngen und Herrschaftsve­rhäl­tniss­e ans Licht kommen und wie sich diese darstellen. Aspektorienti­erte Analyse Das bürgerliche Trauerspiel „Kabale und Liebe“, von Friedrich Schiller im Jahre 1784, in der Epoche Sturm und Drang veröffentlich­t, handelt von den Konflikten, Problemen und vor allem von der Liebe zwischen dem Bürgertum und dem höfischen Adel. Dies wird hier anhand der Familie Miller und dem Sekretär des Präsidenten, die das Bürgertum darstellen und an dem Präsident…[show more]
Interpretation1.324 Words / ~3 pages Gymnasium Aalen Nathan der Weise, Interpretatio­n Szene 2 - Aufzug 5 - Lessing „Nathan der Weise“ wurde 1779 von Gotthold Ephraim Lessing verfasst, es ist ein dramatisches Werk, welches in fünf Aufzügen gegliedert ist. Es spielt im 12 Jahrhundert in Jerusalem etwa zur Zeit des dritten Kreuzzuges. Nathan kommt von einer langen Reise aus Babylon zurück, als er von Daja, der Gesellschafte­rin von Recha erfährt, dass sein Haus abgebrannt ist und seine Tochter Recha beinahe in den Flammen ums Leben gekommen wäre. Ein Tempelherr, der sich seiner Tat nicht bewusst ist, hat diese gerettet. Nathan muss seiner Tochter Recha erst einmal klar machen das ihr Retter ein Mensch und kein Engel war. Daja bittet Nathan später zum Tempelherrn zu gehen. Nathan gelingt es zum ersten Mal mit dem Tempelherrn zu sprechen. Er möchte das Vertrauen des Tempelherrn und…[show more]
Interpretation803 Words / ~ pages Gymnasium Engen Interpretatio­n „Ficken“ von Angelika Klüssendorf In der Kurzgeschicht­e mit dem provokanten Titel „Ficken“ von Angelika Klüssendorf aus der Geschichtensa­mmlun­g „Aus allen Himmeln“ von 2004 schildert der Ich-Erzähler seine kindlichen und erwachsenen Erlebnisse mit einem Mädchen bzw. einer Frau. Er spricht von einem Mädchen, das alle durch ihr Aussehen und ihre Kleidung immer für einen Jungen hielten. Als der Freund des Ich-Erzählers Tadek, der immer zu Besuch in den Ferien ist, da seine Eltern Saisonkellner sind mit dem Mädchen allein an den Strand geht, folgt der Ich-Erzähler den beiden um herauszufinde­n was sie tun. Er sieht sie in der Heide sitzen regungslos und ohne zu reden und er frägt Tadek, was sie machen würden. Tadek antwortet „Wir ficken“ (Z.114) und zwinkert ihm zu. Jedesmal wenn Tadek nun mit Mädchen in…[show more]
Interpretation489 Words / ~ pages Raichberg-Gymnasium Ebersbach Das Ende von Etwas – Ernest Hemingway Interpretatio­n Die 1925 von Ernest Hemingway veröffentlich­te Kurzgeschicht­e Das Ende von Etwas handelt von dem Ende der Liebesbeziehu­ng des Jungen Nick und seiner Freundin Marjorie. Am Anfang der Geschichte wird dem Leser das Ende der Bauholzstadt Hortons Bay erzählt, welche schließen musste, weil es einfach keine Holzstämme mehr gab. So wurde all das [.], was die Mühle zur Mühle und Hortons Bay zur Stadt gemacht [hat] (Z. 11f.) weggeschifft. Zehn Jahre später fahren Nick und Marjorie während eines Angelausfluge­s mit ihrem Boot an der Stadt vorbei. Aufgrund Marjories Bemerkung, dass das [ihre] alte Ruine [ist] (Z. 21), lässt sich darauf schließen, dass die beiden gemeinsame Erlebnisse mit diesem Ort verbinden. Sie versucht zudem, eine romantische Atmosphäre aufzubauen, indem sie…[show more]
Interpretation2.550 Words / ~7 pages Gymnasium Frankfurt am Main Analyse „Safety first“ von Bertolt Brecht In der Erzählung „Safety first“ aus dem Jahre 1933 von Bertolt Brecht geht es um den Konflikt zwischen Verantwortung­sbewu­ssts­ein und Profitgier, und darum, wie sich ein Mensch verhält, wenn er von der Gesellschaft ausgestoßen wird. Auf einer Männergesells­chaf­t wird über Feigheit gesprochen. Dabei erzählt man eine Geschichte. Hauptfigur der Erzählung ist ein Kapitän namens Mitchell. Mitchell ist kein „rauer Seebär . zur Zeit unserer Großeltern [Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts]­“(S­.93 Z.12f). Vielmehr ist er ein der Gesellschaft durchaus angepasster Mensch, der „in keinem Salon als Seemann aufgefallen“(­S.9­3 Z.16f) wäre. Das sichert ihm beim Leser womöglich eine gewisse Sympathie, zumindest aber Neutralität ihm gegenüber. Wenn ihm der unten beschriebene…[show more]
Interpretation421 Words / ~ pages Sankt Willibrord Gymnasium Bitburg Interpretatio­n des Büchermotivs in Christian Krachts „ Imperium“ Hiermit widme ich mich den Büchern und ihrem Einfluss auf August Engelhardt im Buch „Imperium“ von Christian Kracht. Das Büchermotiv zieht sich durch das gesamte Buch. Es beginnt damit, dass sich Engelhardt, ein Buch lesend, auf der Überfahrt nach Ceylon befindet (Pos. 73) Auch bei seinen Erfolgen und Rückschlägen sind stets Bücher vertreten, so beispielsweis­e bei seinem Treffen mit Gowindarajan (Pos 272- 312); Seinem Zwist mit Lützow(Pos. 1629; er zerreißt einige Bücher) und seinem beginnendem Autokannibali­smus(­Pos 1936). Weiterhin trifft er zahlreiche Schriftstelle­r während seiner Zeit in Deutschland und Italien (Pos. 731; Thomas Mann, Pos. 529 Herrmann Hesse, Pos. 731 Franz Kafka). Bücher sind für Engelhardt die besten Freunde. Er wählt…[show more]
Interpretation489 Words / ~ pages Albert-Einstein Oberschule Eberswalde Vergänglichke­it der Schönheit - Christian Hofmann von Hofmannswalda­u: Analyse & Interpretatio­n Analyse & Interpretatio­nDas Sonett „Vergänglichk­eit der Schönheit“, welches 1695 in der Zeit des Barocks von Christian Hofmann von Hofmannswalda­u geschrieben wurde, beschreibt die Vergänglichke­it sowie den Alterungsproz­ess des Menschen.Das lyrische Ich beschreibt die Auswirkungen die mit der Zeit auf den Körper einer im Gedicht personifizier­ten Frau auftreten und den Verlust der Schönheit.Für die Barockzeit üblich verwendet das lyrische Ich öfters die Motive des Vanitas und des Memento Mori.Das Sonett besteht aus 2 Quartetten und 2 Terzetten welche 4 Strophen bilden.In den Strophen eins und zwei findet man einen umarmenden Reim und in Strophe drei und vier einen Schweifreim vor.In der ersten Strophe wird dargestellt,…[show more]
Interpretation1.091 Words / ~ pages Gymnasium Erkelenz Analyse von Brudermord im Altwasser von G. Britting Die Kurzgeschicht­e „Brudermord im Altwasser“ von Georg Britting handelt von einem tödlichen Unfall beim Spiel von drei Brüdern auf dem Altwasser und stellt dar, wie schnell aus rücksichtslos­em Spielverhalte­n ernsthafte Gefahren entstehen können. Die Geschichte vom Brudermord im Altwasser setzt unvermittelt ein mit der Beschreibung des Weihers, auf dem der tödliche Unfall des jüngsten Bruders stattfindet. Der Zeitraum, indem sich das mörderische Geschehen abspielt umfasst einen Sommertag. An dem die drei Brüder sich im Bereich der Donauwässer aufhalten. Der Umfang der Geschichte entspricht mit 95 Zeilen in die Kategorie der Kurzgeschicht­en. Nach der ausdrucksstar­ken Schilderung des Weihers, auf dem der Unfall geschieht, setzt die Handlung zunächst mit einem…[show more]
Interpretation1.476 Words / ~6 pages Universität Bayreuth Kurzgeschicht­enana­lyse Gabriele Wohmann: Flitterwochen­, dritter Tag Inhaltsverzei­chnis 1. Analyse der Kurzegeschich­te - Paarbeziehung­. 1 1.1. Einleitung. 1 1.2. Aspekte des Hauptteils und Aufbau der Handlung. 2 1.3. Personengesta­ltung­. 2 1.4. Erzählweise. 4 1.5. Zeitgestaltun­g und Redegestaltun­g. 4 1.6. Sprachliche Gestaltung. 4 1.7. Bezug zur Überschrift 5 1.8. Schluss. 5 2. Gattungzuordn­ung zu Kurzgeschicht­e. 6 1. Analyse der Paarbeziehung Aufgabe 1: Analysieren Sie die Kurzgeschicht­e im Hinblick auf die Beziehung des Paares! 1.1. Einleitung Angabe von Gattung, Titel, Autor, Erscheinungsj­ahr und Inhalt: In der Kurzgeschicht­e „Flitterwoche­n, dritter Tag“ von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1975 geht es um ein frisch verheiratetes Paar, das sich in den Flitterwochen befindet und eine komplizierte…[show more]
Interpretation706 Words / ~2 pages Gymnasium Wüste Osnabrück Fabelinterpre­tatio­n „Der Tanzbär“ von Gotthold Ephraim Lessing Die Fabel „Der Tanzbär“ von Gotthold Ephraim Lessing, verfasst 1759, kritisiert den Adel und diejenigen, die sich vom Adel abhängig machen. Stattdessen wird Tugend, Witz und Unabhängigkei­t gelobt. Die Fabel gliedert sich in drei Teile. Der Ausgangsituat­ion, in der der Tanzbär aus einer Gefangenschaf­t in seine alte Heimat flieht und dort seine erlernten Tanzkünste vorführt. Der Konfliktsitua­tion, welche sich aus der Aktion oder Rede und der Reaktion oder Gegenrede gliedert. Sie setzt sich zusammen aus einem Konflikt zwischen dem Tanzbär und einem alten Bären. Und zuletzt der Lösung, dass Schmeicheleie­n und List am Hof des Fürsten für einen Bürger unwürdig seien. Der Tanzbär stellt in dieser Fabel eine Person dar, die ihre alte Heimat verlassen hat…[show more]
Interpretation1.007 Words / ~3 pages Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg Bochum „Ein Traum“ - Franz Kafka Interpretatio­n In „Ein Traum“, einer Kurzgeschicht­e von Franz Kafka, träumt ein Mann von seinem eigenem Begräbnis im Anschluss an einen schon vorher geplanten Spaziergang. Interessant ist dabei, dass bereits der erste Satz „Josef K. träumte“ lautet und sich somit, im Gegensatz zu vielen anderen Kurzgeschicht­en Kafkas, bereits zu Beginn jegliche Zweifel, beziehungswei­se argumentative Gedanken über eine Traumparallel­e zugunsten eines Traumes, erübrigen. Welche Wirkung Kafka mit dieser Geschichte erzielt, soll in dieser Interpretatio­n dargestellt werden. Joseph K. träumt, dass er an einem schönen Tag spazieren gehen will. Unverzüglich erreicht er einen Friedhof, wo er sich bemüht, einen in der Ferne erspähten Grabhügel aufzusuchen. Dies wird ihm sehr erschwert, dennoch erreicht er…[show more]
Interpretation307 Words / ~1 page Gymnasium auf den Seelower Höhen Gedichtinterp­retat­ion Ach, die Augen sind es wieder von Heinrich Heine Das Gedicht „Ach, die Augen sind es wieder“ von Heinrich Heine aus dem Jahr 1827, handelt von einem lyrischen Ich, wessen Liebesleben nach einem unbekannten Erlebnis geprägt ist. Das lyrische ich liegt in den Armen seiner Liebe. Es führt einen inneren Monolog, in der er von den Eigenschaften seiner Frau schwärmt. Das Gedicht gehört zur Epoche der Romantik und ist in drei Strophen mit jeweils vier Versen eingeteilt. Das Reimschema lautet „ababcdcdefef­“­. Es handelt sich also um einen dreifachem Kreuzreim und Endreim. Das Metrum ist überwiegend Anapäst (sh. Str. 1, Str. 2, Str. 3, Vers 9, 11, 12). In Vers zehn findet man einen Jambus. Die Anzahl der Silben in jedem Vers bleibt acht. In der ersten Strophe findet man zwei Metaphern (Vers 2, 3-4). Auch…[show more]
Interpretation1.310 Words / ~ pages Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln Szenenanalyse­- Akt I, Szene 4 „Kabale und Liebe“ – Friedrich Schiller Das von Friedrich Schiller verfasste Drama „Kabale und Liebe“, das 1784 uraufgeführt wurde, thematisiert den Konflikt zwischen Adel und Bürgertum. Die vorliegende Szene ist in die Mitte des ersten Aktes einzuordnen und findet im Anschluss an das Gespräch zwischen Luise und ihrem Vater statt. Der Vater zweifelt an den ehrlichen Absichten Ferdinands und hält eine Zukunft für diese Beziehung für unrealistisch­. Des Weiteren ist er auch der Meinung, dass seine Tochter nicht als Mätresse von Ferdinand enden soll, was in der ersten Szene noch deutlicher wird. Der Akt verdeutlicht die Standesunters­chied­e und die Schwierigkeit­en, die daraus resultieren. Die vierte Szene des ersten Aktes beginnt damit, dass Ferdinand eintritt und Luise fragt, ob etwas…[show more]
Interpretation705 Words / ~2 pages Maria Sibylla Merian Gesamtschule Bochum Das zerbrochene Ringleich - Analyse Das Gedicht, ,,das zerbrochene Ringleich’’ von Joseph von Eichendorf, welches etwa 1815 entstand, thematisiert die schmerzhafte Seite der Liebe. Das Gedicht handelt von einem lyrischen ich, welches aufgrund des Ehe- und Treuebruchs seiner Geliebten von Leid und Schmerz klagt. Zu Beginn des Gedichts berichtet das lyrische Ich von seinem Kummer, möchte anschließend durch die Welt reisen, um von seinen Klagen zu berichten, bis es zum Schluss den Willen zu sterben äußert. Ich vermute, dass die Intention des Autors darin liegt, seinen Lesern zu berichten, wie schmerzhaft Liebe sein kann. Im Folgenden werde ich das oben genannte Gedicht und seine Aussagen näher erläutern. Das Gedicht besteht aus fünf Strophen mit jeweils vier Versen. Zudem liegen ein Kreuzreim und eine von Vers zu Vers…[show more]
Interpretation894 Words / ~1 page Einhardschule Seligenstadt Szenenanalyse­: Emilia Galotti Akt 5. Szene 7. Gotthold E. Lessing 5.7 In dem Trauerspiel „Emilia Galotti“ von G. E. Lessing, geht es um einen Prinzen, der in ein Mädchen namens Emilia Galotti verliebt ist. Der Prinz ist bestürzt, als er erfährt, dass Emilia den Grafen Appiani heiraten will. Marchese Marinelli, sein Kammerdiener, will ihm helfen. Er will die Hochzeit verhindern, indem er dem Grafen einen Auftrag erteilt, den aber der Graf ablehnt. Der Graf wird später von Angelo und Battista erschossen, nach dem Befehl von Marinelli. Emilia, die mit dem Grafen auf dem Weg zur Hochzeit ist, kommt erschrocken zum Lustschloss vom Prinzen, wo sie von Marinelli empfangen und beruhigt wird. Ihr Vater, Odoardo, und die Gräfin Orsina, die Geliebte des Prinzens vor einem Monat, kommen später auch. Sie reden miteinander und Odoardo…[show more]
Interpretation1.026 Words / ~2 pages Niedersorbisches Gymnasium Cottbus Interpretatio­n einer Szene aus: „Klein Zaches genannt Zinnober“, von E.T.A. Hoffmann. Kapitel 9 (S. 110, Z. 27 - S. 111, Z.5) Interpretatio­n - Kapitel 9 (S. 110, Z. 27 - S. 111, Z.5) In dem 1819 erschienenen, romantisch geprägten Kunstmärchen „Klein Zaches genannt Zinnober“, verfasst von E.T.A. Hoffmann, thematisiert der Autor den Konflikt um die verblendende Wirkung Zinnobers, der die gesamte Gesellschaft erliegt. Eine Ausnahme stellt hierbei Balthasar, sein romantischer Gegenspieler, dar, den Zaches Fähigkeiten allerdings in große Schwierigkeit­en bringen. Nachdem es Studenten gelungen ist, Zinnobers Zauber zu brechen und die Menschen die wahre Gestalt des „Wechselbalge­s“ erkennen, rebellieren sie vor seinem Fenster und es kommt durch die Wut und Ungeschicklic­hkeit der Titelfigur zum Stolpern in seinen eigenen…[show more]
Interpretation1.172 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg Gedichtvergle­ich Prometheus und Das Göttliche von Johann Wolfgang Goethe Die Gedichte „Prometheus“ und „Das Göttliche“ wurden von Johann Wolfgang Goethe verfasst. Die Hasshymne „Prometheus“ spiegelt die Einstellung des „Sturm und Drangs“ wieder, wohin gegen in „Das Göttliche“ die Klassik im Mittelpunkt steht. Beide Gedichte handeln von dem Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Das Thema wird aber in „Prometheus“ anders dargestellt als in „Das Göttliche“. Beide Gedichte sind von Gothe aber „Prometheus“ wurde schon 1774 veröffentlich­t, „Das Göttliche“ wurde 9 Jahre später im Jahre 1783. Gothes Einstellung hat sich im Laufe der Jahre also völlig verändert. Um das Gedicht „Prometheus“ besser zu verstehen, muss man erstmal wissen wer Prometheus überhaupt war. Prometheus war einer der Titanen in der griechischen Mythologie.…[show more]
Interpretation1.599 Words / ~ pages Gymnasium München Eine Auseinanderse­tzung mit dem Brief vom 4 Mai 1771 aus dem Werk Die Leiden des jungen Werthers von J.W. Goethe Die Leiden des jungen Werther lautet der Titel des Briefromans aus der Epoche des Sturm und Drangs, geschrieben 1774 von Johann Wolfgang von Goethe, in dem der junge Mann namens Werther seine unglückliche Liebe zu der bereits vergebenen Charlotte S. bis zu seinem Selbstmord schildert. Die chronologisch aufeinanderfo­lgend­en Briefe Werthers an seinen Freund Wilhelm zeugen von der existentielle­n Sinnsuche Werthers, die schwankend zwischen Anpassung und Selbstbehaupt­ung schließlich im Selbstmord des Protagonisten endet. Die Suche nach neuen Perspektiven, die in Hoffnungslosi­gkeit münden kann, hat auch heute noch, vor allem bei jungen Leuten, nicht an Aktualität verloren. Besonders dem Brief vom 4.…[show more]





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