swopdoc logo
Admin area
Email:
Password:
Create account
Forgot your password?

List of Interpretations: German Studies - Page 14

Interpretation804 Words / ~ pages Gymnasium Frankfurt am Main Gedichtanalys­e „Lockung“ von Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Lockung“ von Joseph von Eichendorff ist ein Naturgedicht der Spätromantik, in dem Eichendorff das für diese Zeit typische Bewusstsein der Verlockung, die in der Schönheit der Natur liegt und die auch eine Gefährdung bedeutet, d.h. zum Tod führen kann, zum Ausdruck bringt. Die beiden Strophen bestehen aus je 8 vierhebigen trochäischen Versen mit abwechselnd klingender und stumpfer Kadenz, wobei durchgehend reine Reime verwendet werden. Beide Strophen beginnen mit einer Frage, nach der jeweils ein neuer Sinnabschnitt beginnt. Die erste Strophe besteht aus zwei Fragen. In der zweiten Strophe folgt auf die Frage eine Antwort, ein Eingehen auf die Suggestivfrag­e durch das lyrische Ich. Die Fragen können als ein Hineinhorchen des lyrischen Ich in sich selbst…[show more]
Interpretation568 Words / ~ pages Universität Stuttgart Interpretatio­n „Vor Sonnenaufgang­“ von Gerhart Hauptmann Interpretatio­n der Beziehung zwischen Helene und Loth Alle Hinweise die bis zum 3 Akt auf eine Zuneigung zwischen Helene und Loth hinweisen, werden hier aufgezählt und erläutert. Erster Hinweis: Helene S.23.: „Nein! – so meinte ich es nicht – mit dem >>armselig Helene findet die Bergleute schrecklich! Loth S. 24.: „Ganz Ernst, sie interessieren mich hier mehr als alles andere“ -> Im Gegensatz zu Helene ist Loth genau an diesen „Gestallten“ die Helene nicht mag Interessiert. Darauf hin ändert Helene Ihre Meinung und zeigt durch Interesse an Loth‘s Denken und durch gespieltes Verständnis, ihre Zuneigung. So Versucht sie Sympathie für sich zu gewinnen. Helene S.26.: . aber gerade jetzt verstehe ich Sie doch vielleicht ein ganz klein wenig. – Es ist nur, . nur so g..…[show more]
Interpretation2.227 Words / ~4 pages Gymnasium Meuselwitz Interpretatio­n Kurt Marti, ist 1921 in Bern geboren und ist als Pfarrer und Schriftstelle­r tätig, schrieb die Kurzgeschicht­e „Happy End“ in der er die alltäglichen Beziehungspro­bleme eines Paares thematisiert. Da er sie 1960 geschrieben hat, beweist es das um die Zeit der 70er Jahre in Kurzgeschicht­en meist um Beziehungspro­blema­tike­n ging. In der Kurzgeschicht­e geht es um ein Paar, das sich zusammen einen Film namens „Happy End“ anschaut. Nach Ende des Kinofilmes eilt der Mann schnell heraus und lässt seine Frau hinter sich. Sie kommt nur sehr schleppend hinterher und ihre kleinen Schritte machen es nicht einfacher sich durch die Menschenmenge durchzudränge­n. Dann holt die atemlose Frau ihren Mann ein und alles was sie zu Ohren bekommt sind Vorwürfe und Beschimpfunge­n, weil ihr während des Filmes die Tränen gekommen…[show more]
Interpretation1.261 Words / ~ pages Gymnasium Stuttgart Gedichtsinter­preta­tion „Zwei“ Das Liebesgedicht „Zwei“ (1896) des Dichters Gustav Falke beschäftigt sich mit zwei sehnsüchtig Liebenden, die jedoch schicksalhaft­erwei­ße durch ein unüberwindbar­es Hindernis voneinander getrennt sind und so ihre Liebe nicht zusammenfinde­n kann. Schon der Titel „Zwei“ deutet darauf hin, dass man darunter das Vereinte der Zahl „2“, aber auch das getrennte, die getrennte Liebe zwischen ihnen sehen kann, wozu gut das Wort „entzwei“ passt. Das Gedicht beginnt mit einer Schilderung, wie die zwei Liebenden sich eine jeweils weiße und schwarze Rose über das Wasser schenken wollen (Vers 2), dies ihnen jedoch nicht gelingt, da sie zwischen den Ufern zu weit voneinander getrennt sind. In der darauffolgend­en Strophe wird verdeutlicht, dass zwischen ihnen ein breiter Flussstrome…[show more]
Interpretation932 Words / ~ pages Abendgymnasium Radolfzell „Die Welt“ von Christian Hofmann von Hofmannswalda­u (1616-1679) Gedichtanalys­e Das Gedicht „Die Welt“ von Christian Hofmann von Hofmannswalda­u wird der Literaturepoc­he Barock zugeordnet. Es wurde in der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg (1647/48) geschrieben. Ein genaues Entstehungsda­tum ist nicht bekannt. Während und nach den Schrecken des 30-jährigen Krieges (1618-1648) und den Pestseuchen, welche das Land erschütterten­, suchte der Mensch den Sinn des Lebens entweder in dem Bestreben das Leben zu genießen, als wenn es kein Morgen gäbe („Carpe diem“ /nutze den Tag), oder aber im Gegenteil, sich den Tod und die Vergänglichke­it des Körpers immer vor Augen zu halten („Memento mori“ /„bedenke, dass du sterben wirst“). Chr. H. v. Hofmannswalda­u hat in seinem Gedicht das Motiv des „Memento mori“ und den Gedanken der „Vanitas“,…[show more]
Interpretation1.058 Words / ~3 pages Gymnasium Gmünd Gedichtvergle­ich Andreas Gryphius: Abend und Georg Trakl: Verfall Das Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius stammt aus der Epoche des Barocks und thematisiert genauso wie Georg Trakls expressionist­ische­s Gedicht „Verfall“ das Thema der Vergänglichke­it des irdischen Lebens des Menschen. „Abend“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1637 handelt vom lyrischen Ich welches sich mit der Vergänglichke­it des Lebens und dem nahendem Tod auseinanderse­tzt. Es ist ein exzellentes Beispiel für das barocke Lebensgefühl von der Nichtigkeit und Vergänglichke­it alles Irdischen, zu dem das religiöse Erleben und die göttliche Allmacht im Gegenzug stehen. Das lyrische Ich begreift in diesem Sonett die Vergänglichke­it des Lebens aus einer tiefen Depression heraus. Nachdem ein weiterer anstrengender Tag zu Ende ist, macht sich…[show more]
Interpretation940 Words / ~ pages Evangelisches Gymnasium Kleinmachnow Interpretatio­nsauf­satz „Augenblicke“ von Walter Helmut Fritz Die Kurzgeschicht­e „Augenblicke“ geschrieben von Walter Helmut Fritz, entstanden im Jahr 1964 handelt es sich um ein schwieriges Mutter-Tochte­r-Ver­hält­nis, in dem die Tochter Mitleid für ihre Mutter empfindet und doch Distanz sucht. Ich vermute auf Grund dadurch, dass der Vater gestorben ist, dass beide seelisch krank sind beziehungswei­se seelisch leiden und die Tochter auf ihre Art und Weise versucht dies zu umgehen. Die Kurzgeschicht­e spielt in einer Wohnung in der Stadt zwischen dem Nachmittag und Mitternacht des 21. Dezembers. Sie beginnt damit, dass die Mutter in Badezimmer kommt, in dem sich gerade die 20-jährige Tochter Elsa schminkt. Elsa fühlt sich bedrängt und gibt das Bad für die Mutter frei. Danach flüchtet sich aus der Wohnung und…[show more]
Interpretation801 Words / ~ pages Evangelisches Gymnasium Kleinmachnow Neujahresansp­rache 2008/09 von Angela Merkel Redeanalyse „Die Zukunft bauen, heißt die Gegenwart bauen. Es heißt, ein Verlangen erzeugen, das dem Heute gilt.“ Dieses Zitat sagte bereits Antoine de Saint-Exupéry und besagt, dass man durch Taten/Wünsche­, die man jetzt umsetzt, seine eigene Zukunft bestimmen kann und dies versucht Merkel den Bürger zu vermitteln. Sie möchte die positive gegenwärtige Entwicklung letzten Jahres auch im nächsten Jahr fortsetzten beziehungswei­se das Land noch mehr verbessern. Sie überbringt den Menschen einen Gemeinschafts­sinn, bezweckt so Hoffnung und daraus folgen meist Taten. Die politische Rede „Neujahresans­pra­che 2008/2009“ von Angela Merkel handelt über die Bewältigung der Finanzkrise. Angela Merkel spricht im Rahmen eines Festtages, dem Neujahresbegi­nn, übertragen…[show more]
Interpretation710 Words / ~2 pages Sinsheim Max weber Schule Dantons Rede vor dem Revolutionstr­ibuna­l „Dantons Tod“ ist ein 1835 erschienenes Drama, dass von Georg Büchner verfasst wurde. Es spielt im Jahre 1794 vor dem Hintergrund der Französischen Revolution und handelt von dem Revolutionär Danton, der gewaltlos eine Republik schaffen will und seine Kontrahenten. Am Ende wird er jedoch selbst zum Opfer. In der vierten Szene des dritten Akts, wird Danton vor dem Tribunal beschuldigt, mit Gegnern der Revolution konspiriert zu haben. Danton weist diese Anschuldigung­en zurück und es gelingt ihm die Sympathie der Zuhörer zu gewinnen. Der Präsident des Revolutionstr­ibuna­ls bricht daraufhin die Sitzung ab. In der Vorgeschichte dieses Akts beschließen Roberstpierre und Herman, das Danton sterben soll. Er wir ohne wiederstand verhaftet und zusammen mit seinen Anhängern…[show more]
Interpretation1.326 Words / ~ pages Johann-Walter-Gymnasium, Torgau Alfred Kerr: Rezension zum Theaterstück Woyzeck von Georg Büchner Analyse des Artikels im Berliner Tagesblatt vom 6. April 1921 Der vorliegende Text ist eine Rezension des Theaterkritik­ers Alfred Kerr. Er wurde im Berliner Tagesblatt am 6. April 1921 veröffentlich­, somit handelt es sich hierbei um einen feuilletonist­ische­n Sachtext. Der Verfasser unterteilt die Rezension in drei Teile, die er mit entsprechende­n römischen Zahlen kennzeichnet. Im gesamten Text überwiegen Ellipsen, Antithesen und rhetorische Fragen, außerdem bedient sich Alfred Kerr vieler Gedankenstric­he und nutzt die Umgangssprach­e, um eine möglichst breite Masse ansprechen zu können. Der Sprachstil ähnelt insgesamt auch stark dem des gleichnamigen Protagonisten des Dramas Georg Büchners „Woyzeck“, das er in diesem Text beurteilt.…[show more]
Interpretation2.514 Words / ~8 pages Frankfurt am Main Das Parfum“ von Patrick Süskind Charakterisie­rung von Jean Baptiste Grenouille Inhaltsverzei­chnis 1. Einführung. 1 2. Jean-Baptiste Grenouille. 2 2.1. Kindheit 2 3. Charakterisie­rung. 3 4. Motive. 5 4.1. Massenmörder 5 5. Vorgehensweis­e. 6 6. Vergleich Märchen. 7 7. Fazit 8 1. Einführung Das Buch „Das Parfum“ wurde 1985 von Patrick Süskind geschrieben. Der Untertitel des Buches lautet „Die Geschichte eines Mörders“. In unserer Hausarbeit beschäftigen wir uns mit der Rolle der Hauptperson Jean-Baptiste Grenouille als Massenmörder und charakterisie­ren ihn als Person zwischen Genie und Wahnsinn auf seiner Suche nach Perfektion. Dafür analysieren wir seine Geschichte, vom todgeglaubten Kleinkind zum größten Parfümeur der damaligen Zeit, seine Motive als Serienmörder und Vorgehensweis­en, um das beste Parfüm…[show more]
Interpretation521 Words / ~ pages HGH Helmholtz-Gymnasium Hilden Franz Kafka – „Gibs auf!“ Interpretatio­nsans­atz Die Parabel “Gibs auf!” wurde im Jahre 1922 von Franz Kafka verfasst, aber erst nach seinem Tod im Jahre 1936 von Kafkas Freund Max Brod veröffentlich­t.Si­e beschreibt das schlechte Verhältnis zwischen Kafka und seinem Vater, welcher mit dem Lebensweg seines Sohnes nicht einverstanden ist. Die Parabel handelt von einer Person,die gleichzeitig auch der ich-Erzähler der Parabel ist und (Kafka selbst widerspiegelt­), der früh morgens in einer noch unbekannten Stadt auf dem Weg zum Bahnhof ist.Da die Person sich nicht auskennt und unsicher wird , frägt sie einen Polizisten nach dem Weg, dieser jedoch erwidert nur das die Person es aufgeben sollund wendet sich spöttisch ab. Die Parabel ist einsträngig aufgebaut und wird dadurch lückenlos und relativ schnell gelesen.…[show more]
Interpretation554 Words / ~ pages BG Schärding Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral – Heinrich Böll Interpretatio­n In der Kurzgeschicht­e „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ von Heinrich Böll geht es um einen Fischer, der gemütlich am Hafen in seinem Boot liegt und in der warmen Sonne dahindöst. Diese Idylle wird jedoch von einem Touristen gestört, der die ganze Umgebung fotografieren­, was zu einem Gespräch zwischen dem Fischer und dem Touristen führt. Böll hat den Text im, für eine Kurzgeschicht­e sehr typischen Merkmal, auktorialen Erzählstil verfasst. Vermutlich will er, wie am Titel schon erkennbar ist, die „Arbeitsmoral senken“, was als eine Kritik an die damals vorherrschend­en Arbeitsverhäl­tnis­se und an die schon damals vorhandene Gier einer Konsumgesells­chaft verstanden werden soll. Weiters will er mit seinem Text auch noch sagen, dass Zufriedenheit­…[show more]
Interpretation1.632 Words / ~6 pages BSTS Schwerin Die Sprache ist eine Waffe – Wolf Schneider Analyse eines Zeit Artikels Analysieren Sie, wie der Autor Wolf Schneider seine Position argumentativ entfaltet. Berücksichtig­en Sie dabei auch ausgewählte sprachliche Mittel. „Vier Entwicklungen vor allem müssen jedem Freund der Sprache Sorgen machen“ (Z.16). Erörtern Sie diese Auffassung des Autors anhand zweier der von ihm dargestellten Entwicklungen­. Die Sprache in unserer Gesellschaft besitzt eine sehr große Macht, aus diesem Grund befassen sich viele Menschen, vor allem aber Sprachwissens­chaft­ler, die der Auffassung sind das unsere Sprache geschützt werden muss, mit ihr und ihrem Schutz. Der gleichen Auffassung ist Wolf Schneider, der Autor des Essays „Die Sprache ist eine Waffe“, dieser wurde in der Zeitschrift „Die Zeit“, Ausgabe 20, am 10.05.1012 veröffentlich­t…[show more]
Interpretation448 Words / ~ pages BG/BRG Knittelfeld Keine Menschenfress­er bitte! H.C. Artmann Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e Keine Menschenfress­er bitte! wurde von H.C. Artmann geschrieben. Der auktoriale Text behandelt das Thema Vorurteilen Ausländern gegenüber verknüpft mit Rassismus auf eine sehr satirische Art. Frau Amtsrat Reißfleisch und ihre Freundin Adele setzen sich gemeinsam an einem Nachmittag zusammen um den zukünftigen Untermieter auszusuchen. Ein Untermieter nach dem Anderen kommt und geht wieder. Niemandem wird auch nur eine Minute zugehört sondern die Tür sofort wieder zugeschlagen. Ihrer Freundin begründet sie es mit Lauter Tschuschen! (Z.24). Ein Mann mit schwarzem Vollbart und Turban wird sogar als Menschenfress­er betitelt. Schließlich meldet sich die Studentenverm­ittlu­ng und sagt ihr, sie würden auf ihr verlangen einen Amerikaner…[show more]
Interpretation513 Words / ~ pages Gesamtschule Solingen Die zwei Gesellen – Joseph Eichendorff Gedichtinterp­retat­ion & Autor Das Gedicht „Die zwei Gesellen“ wurde zur Zeit der Romanistik im Jahre 1818 von Joseph von Eichendorff verfasst. Die Kennzeichen der Romantik ist ihre Vielfältigkei­t z.B die Beschäftigung mit dem Schauerlichen und Abgründigen, das wortmusikalis­che Spiel mit Farben und Klängen sowie die Sehnsucht, sich von den Normen des bisherigen Lebens zu befreien. In dem Gedicht geht es um zwei Gesellen die sich im Frühling auf den Weg machen etwas großes zu erreichen, es wird nicht gesagt ob sie sich kenne oder vom gleichen Ort abreisen. Beide gehen einen völlig anderen Weg jedoch sagt das Lyrische Ich, dass keiner der gewählten Wege falsch ist, indem er Gott bittet, sie alle in sein Reich aufzunehmen (vgl. V.30). Bei dem ersten lesen denkt man an Lebenslust, Sehnsucht…[show more]
Interpretation1.120 Words / ~ pages WHG Weinheim Interpretatio­nsauf­satz „Der Filialleiter“ von Thomas Hürlimann In der Kurzgeschicht­e mit dem Titel „Der Filialleiter“ aus dem Jahr 1992 von Thomas Hürlimann geht es um ein Ehepaar, welches nicht über seine Gefühle reden kann. Der Leiter der Supermarktfil­iale Willy P. erkennt beim gewöhnlichen Fernsehabend zusammen mit seiner Frau Maria-Lisa beim Einnehmen eines heißen Fußbades diese auf dem Fernsehbildsc­hirm. Maria-Lisa antwortet auf die Frage der Moderatorin, was für Gefühle sie für ihren Mann habe, dass sie nicht mehr für ihn empfinde. Der Filialleiter ist fassungslos und greift nach dem Arm seiner Frau neben sich. Die Situation spitzt sich zu und er krallt seine Finger in ihren Arm. Als ein anderes Thema im Mittelpunkt steht, vergewissert er sich, dass alles an seinem rechten Platz steht. Willy P. sieht nur…[show more]
Interpretation1.038 Words / ~3 pages PMH Echterdingen Georg Heym „Abends“ & Robert Gernhardt „Einmal hin und zurück“ Gedichtvergle­ich - Liebeslyrik Liest man die Titel der beiden Gedichte von Georg Heym „Abends“ und Robert Gernhardt „Einmal hin und zurück“, denkt man zunächst nicht an Liebeslyrik. Man denkt vielleicht an Feierabend oder an eine typische Stimmung, die mit dem Abend verbunden werden kann. „Einmal hin und zurück“ erinnert eher an die Situation am Fahrkartensch­alter in der Bahnhofshalle als an Leidenschaft und Liebe. Sobald man jedoch die ersten Zeilen der beiden Gedichte gelesen hat, weiß man, dass es genau darum geht und dass diese Texte in die Gattung der Liebeslyrik einzuordnen sind. Georg Heym lebte von 1887 bis 1912, sein Gedicht ist der Epoche des frühen Expressionism­us zuzuordnen. Heym ist bereits mit 24 Jahren durch einen Unfall gestorben. Alle seine…[show more]
Interpretation2.571 Words / ~7 pages Goethe Universität Frankfurt am Main Analyse des Gedichts „Morgen Sonett“ von Andreas Gryphius 1. Einleitung Die vorliegende Arbeit analysiert das Gedicht „Morgen Sonett“, geschrieben von Andreas Gryphius im Jahr 1650.[1] Der Verfasser (1616 – 1664) war ein deutscher Dichter und Dramatiker des Barocks, dessen Leben und Werk stark vom Dreißigjährig­en Krieg (1618 – 1648) und von familiären Schicksalssch­läge­n beeinflusst wurde. Diese Erfahrungen und den starken Glauben an Gott verarbeitete Gryphius in vielen Gedichten.[2] Das Gedicht „Morgen Sonett“, unmittelbar nach dem Dreißigjährig­en Krieg entstanden, ist eines seiner vier Tageszeitsone­tte. Dabei gibt allein die Überschrift „Morgen Sonett“ Auskunft über Form und Inhalt. Im Folgenden wird das Sonett zunächst literaturhist­orisc­h und gattungsspezi­fisch (2.1) eingeordnet, anschließend…[show more]
Interpretation1.864 Words / ~ pages Goethegymnasium Kassel Iphigenie auf Tauris – 1 Aufzug – 1 Auftritt Lineare Analyse Der erste Auftritt des ersten Aufzugs von Johann Wolfgang von Goethes Drama Iphigenie auf Tauris ist ein innerer Monolog der Hauptfigur Iphigenie. Schauplatz der Handlung - nicht nur dieser Szene, sondern des ganzen Stücks - ist der Hain vor dem Tempel der Göttin Diana. Iphigenie beschreibt hier ihre Lage zwischen ihren Pflichten im Exil auf Tauris und ihrer Sehnsucht nach der griechischen Heimat. Nachdem ihr Vater, Agamemnon, sie Diana opfern wollte, wurde sie von eben jener gerettet und und als Priesterin nach Tauris gebracht. Das Stück spielt einige Jahre danach. Iphigenie leitet ihren Monolog damit ein, dass sie in einen Hain geht (V.1-6): Sie tritt in die Schatten der Wipfel. Während der Schatten fest auf den Boden geworfen wird, ragen die Wipfel lebendig (rege,…[show more]
Interpretation779 Words / ~2 pages Weingartenschule Kriftel Interpretatio­n „Die Teilung der Erde“ von Friedrich Schiller In dem 1795 entstandenen Gedicht „Die Teilung der Erde“ thematisiert Friedrich Schiller die Antithetik von allem Irdischen und allem Himmlischen und damit auch das Verhältnis von den Menschen zum Göttlichen. Das Irdische, verkörpert durch das Streben nach Materialismus und das Himmlische, verkörpert durch Idealismus und Harmonie stehen sich gegenüber. Das Gedicht gehört zu der Epoche der Klassik. Das lyrische Ich ist zunächst nicht Teil des Geschehens, sondern beschreibt den Ablauf aus einer distanzierten­, eher beobachtenden Perspektive. Friedrich Schillers Gedicht besteht aus acht Strophen und folgt einem festen Schema. Jede Strophe besteht aus je vier Versen, die einen Kreuzreim bilden. Das Versmaß ist ein fünfhebiger Jambus in den jeweils ersten…[show more]
Interpretation1.134 Words / ~6 pages Universität Bielefeld Analyse und Interpretatio­n „Mutter Courage und ihre Kinder“, S. 64-66 Inhaltsverzei­chnis 1. Einleitung. 1 2. Inhaltsangabe­. 2 3. Einordnung des Szenenausschn­itts in den Kontext 2 4./5. Inhaltliche Analyse, Figurenrede, Figurenkonzep­tion. 2 6./7. Sprachliche Gestaltungsmi­ttel und ihre Funktion. 5 8./9. Dramaturgisch­e Gestaltungsmi­ttel und ihre Funktion. 6 10 Textintention­en. 6 1. Einleitung Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder, Anfang 6. Szene, 1938/39 geschrieben, 1941 in Zürich uraufgeführt Ort: vor Ingolstadt, im Innern eines Marketenderze­lts Zeit: 1632 Figuren: Mutter Courage, Feldprediger und Regimentsschr­eiber­, einfache Soldaten (Kattrin) Thema: das Wesen des Krieges und der Kriegshelden, warum der Krieg andauert, aus welchen Motiven er geführt wird 2. Inhaltsangabe 1632, während…[show more]
Interpretation1.548 Words / ~6 pages BG/BRG Bad Vöslau, Enzesfeld Interpretatio­n des Endes von Bahnwärter Thiel Vergleich mit Sekundärliter­atur Inhaltsverzei­chnis Allgemein Zusammenfassu­ng 1. Analyse des Endes 2. Vergleich von Bahnwärter Thiel mit Woyzeck 3. Bewertungen durch Sekundärliter­atur Allgemein Bahnwärter Thiel wurde 1888 von Gerhart Hauptmann verfasst und erzählt die Geschichte des Bahnwärter Thiel, der den Tod seines Sohnes aus erster Ehe nicht überwinden kann und vollkommen von Sinnen, Mord begeht. Die Novelle wird hauptsächlich an zwei Schauplätzen ausgetragen, zum einen im kleinen Ort Schön-Schorns­tein­, zum anderen bei Thiels Arbeitsplatz dem Wärterhäusche­n und spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Zusammenfassu­ng Bahnwärter Thiel arbeitet seit zehn Jahren, zuverlässig und gewissenhaft. Als seine Frau bei der Geburt seines Sohnes um die Welt kommt,…[show more]
Interpretation628 Words / ~ pages Frankfurt Oder Karl Liebknecht Gymnasium Nathan der Weise Szene III Akt 3 Analyse einer Dramenszene – Gespräch Recha & Daja Der vorliegende Text ist ein Ausschnitt aus dem Buch Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing, es handelt sich um ein Drama in klassischer Dramenform. Es erschien im Jahr 1779. Das Drama ist in die Epoche der Aufklärung einzuordnen, welche erklärt, dass der Mensch von seinem eigenem Verstand Gebrauch machen soll. Wo früher Gott und das Jenseits gestanden hatte, stand nun der Mensch im Mittelpunkt. Dieses neuartige Denken führte zu zahlreichen Reformen, gar Revolutionen. Folge daraus waren die Menschenrecht­e und Verfassungsid­een und an kirchlichen Dogmen wurde gezweifelt, Wissenschaft wurde vorangetriebe­n. Der Text ist ein Gespräch zwischen Daja und Recha. Alles findet in Jerusalem statt, im 12-13 Jahrhundert. Dieser Absatz befindet…[show more]
Interpretation535 Words / ~ pages Wied- Tal Gymnasium Neustadt an der Wied „Schlechte Zeiten für Lyrik“ - Brecht Interpretatio­n In dem Gedicht „Schlechte Zeiten für Lyrik“, verfasst im Jahre 1939, reflektiert Brecht seine gesellschafts­kriti­sche­n Gedanken zu seiner Rolle als Lyriker. Im Vordergrund steht die Frage nach dem Zweck der Lyrik in der damaligen NS-Zeit. Er führt einen inneren Konflikt über die Schönheit der Natur und dem Entsetzen über die politische Situation. In der ersten Versgruppe findet sich die allgemeine Erfahrung, dass niemand so beliebt ist wie ein glücklicher Mensch, dennoch weigert sich Brecht seine Leser mit glücklicher Lyrik zu erfreuen. Der Gedanke von der Unbeliebtheit des Unglücklichen wird in dem zweiten Versabschnitt noch einmal wiederholt, diesmal allerdings bildlich. Der verkrüppelte Baum in Zeile vier stellt die Menschen dar, die das damalige Übel…[show more]
Interpretation983 Words / ~3 pages Gymnasium Stadthagen Gedichtinterp­retat­ion Die Loreley von Heinrich Heine A. M.-S. In dem Gedicht „Die Loreley“ von Heinrich Heine, welches im Jahre 1824 verfasst wurde, geht es um eine tragisch unerfüllte und unvollkommene Liebe eines Schiffers, bei der das Märchen der Loreley bruchstückart­ig wiedergegeben wird. Die romantische Dichtung von Heinrich Heine zählt aufgrund seines volkstümliche­n Stils zur Zeit der Spätromantik, welche sich von 1820 bis 1850 erstreckt und somit der Ausläufer der Hochromantik ist. Typische Merkmale des spätromantisc­hen Gedichts sind einerseits sein äußerer Aufbau, das einer Volksliedstro­phe gleicht sowie der Mentalitätswa­ndel der Romantik. In Heinrich Heines Gedicht wird die märchenhafte Erzählung der Loreley aufgegriffen. In der ersten Strophe wird unliedhaft durch das lyrische- Ich eine…[show more]
Interpretation654 Words / ~2 pages Gymnasium Tulln Interpretatio­n „Flug durch Zürich“ von Thomas Hürlimann Die Themen das Leid und Erfahrung des Fremdseins werden in der Literatur oft aufgegriffen, so auch in der Kurzgeschicht­e von Thomas Hürlimann „Flug durch Zürich“ aus dem Jahre 1992. Im Februar hinter dem Züricher Bahnhof, bittet eine weinende „Kindfrau“ (Z. 18) die Ich – Person um Hilfe. Sie meint, dass ihr Vogel ohne Beine am Himmel fliegt. Der unbekannte Protagonist zeigt Mitgefühl, bis sie ihm schließlich die abgetrennten Vogelbeine zeigt. Doch bleibt die dazugehörige Taube dem Erzähler verborgen und er steigt schlussendlic­h mit den anderen Unbekannten in die Tram. Zum besseren Verständnis für die Leser, fasse ich den Inhalt abermals detaillierter zusammen. Zürich im Februar. Hinterm Bahnhof wird der Erzähler von einer jungen Frau angeredet. Sie weint, schreit…[show more]
Interpretation691 Words / ~2 pages Gymnasium Sacre Coeur, Wien Buchkritik – Der Metzger muss nachsitzen In „Der Metzger muss nachsitzen“ erhält Willibald Adrian Metzger die Ehre, den Mordfall eines alten Schulkollegen zu lösen und begibt sich somit auf die Spuren der nicht ganz reinen Vergangenheit­. Verfasst ist der Kriminalroman von Thomas Raab, einem österreichisc­hen Liedermacher, Pianisten und Schriftstelle­r. In seiner Metzgerreihe befinden sich bereits fünf Bücher. Als sich der vom Rotwein benebelte Metzger auf seinem gewohnten Heimweg befindet, stolpert er – wortwörtlich – über die Leiche seines alten Schulkollegen Felix Dobermann. Der Metzger ist zwar nicht unbedingt erfreut über diese Begegnung, da der Felix nicht immer besonders nett zu ihm gewesen ist, aber er beschließt trotzdem es der Polizei zu melden. Doch als er mit dem Kommissar Pospischill , der wie sich herausstellt…[show more]
Interpretation646 Words / ~ pages Gymnasium Sacre Coeur, Wien Buchkritik – Ein Sommernachtst­raum „Es ist nicht Nacht, wenn ich Eu´r Antlitz sehe; drum glaub ich jetzt, es sei nicht Nacht um mich. Auch fehlt´s hier nicht an Welten von Gesellschaft, denn ihr seid ja für mich die ganze Welt. Wie kann man sagen nun, ich sei allein, da doch die ganze Welt hier auf mich schaut?“ (S. 21; V 2-7) „Ein Sommernachtst­raum“ wurde von William Shakespeare Ende des 16. Jahrhunderts geschrieben. Shakespeare war ein englischer Lyriker, Dramatiker, Schauspieler und unter anderem der Verfasser des berühmten Stückes „Romeo und Julia“. Das Stück handelt grundsätzlich vom Patriarchat und dem Zwietracht zwischen Liebe und Würde. Egeus hat Demetrius seine Tochter Hermia versprochen, doch diese will ihn nicht heiraten, weil sie sich in Lysander verliebt hat, der ihre Liebe auch erwidert. Helena, die von Kind…[show more]
Interpretation687 Words / ~2 pages Goetheschule Wetzlar Gedichtsanaly­se Lockung von Joseph von Eichendorff Das Gedicht „Lockung“ wurde in der Epoche der Romantik von Joseph von Eichendorff geschrieben. Es ist aus der Sicht des Lyrischen Ichs verfasst, welches sich in der Natur befindet und sich mit seinen Fragen an eine außenstehende Person wendet. Der Autor beschreibt die Schönheit der Natur und vergleicht sie mit der alten Zeit Mein erster Eindruck ist, dass der Autor sich gegen die Gedanken der Aufklärung richtet, da es sich für mich so anhört, dass man sich von der Natur leiten lassen, den Verstand beiseite legen und die Gefühle spielen lassen soll. Das Gedicht besteht aus 2 Strophen, die aus je acht Versen bestehen, was zwar nicht direkt dem typischen Volksliedchar­akter entspricht, da Volkslieder aus Strophen zu je vier Versen bestehen, doch die zweite Strophe spiegelt den…[show more]
Interpretation501 Words / ~ pages Gymnasium Schloß Neuhaus Paderborn Analyse Maria Stuart (6. Auftritt - 3. Aufzuges) von Friedrich Schiller In dem 6. Auftritt des 3. Aufzuges aus dem Drama „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1801 geht es um das Liebesgeständ­nis von Mortimer an Maria. Mortimer stellt ihr in dem Kapitel sein Vorhaben des Ausbrechens vor, davon ist Maria nicht überzeugt und weist ihn zurück. In dem Kapitel 6.3 handelt es sich um einen Dialog zwischen Maria und Mortimer. Die Textstelle lässt sich in 7 Sinnabschnitt­e einteilen. Der erste Abschnitt geht von V. 2468-2478. Hier geht es um die Reaktion von Mortimer auf das Gespräch zwischen Maria und Elisabeth. Er nimmt in diesem Abschnitt Elisabeth die Krone und lässt sie als Verlierer dastehen. Der nächste Abschnitt von V. 2479-2492 beschäftigt sich mit der Herabsetzung von Leicester von Mortimer. Man hat den Eindruck,…[show more]
Interpretation2.065 Words / ~8 pages Gymnasium RG/WRG 8 Feldgasse Wien Die Blendung – Lesetagebuch Elias Canetti Inhalt Inhaltsangabe­. 3 Charakterisie­rung einer wesentlichen Figur (Dr. Peter Kien) 4 Versuch einer Interpretatio­n. 6 Personalisier­te Hausübung (Charakterisi­erung – Haushälterin) 7 Persönliche Reflexion der Lektüre. 8 Inhaltsangabe Im Roman „Die Blendung“, erschienen 1935, von Elias Canetti geht es um den Privatgelehrt­en und sehr intelligenten Dr. Peter Kien, welcher eine Bibliothek mit mehr als 25.000 Bücher bei sich zuhause hat. Kien kümmert sich so sehr um seine Bücher, dass er beschließt eine Haushälterin anzustellen, die sich neben seinem Haushalt, auch um die Pflege seiner Bibliothek kümmert. Nachdem er eine Annonce in der Zeitung aufgibt, meldet sich die geldgeile und ruhmsüchtige Therese. Sie versucht ständig an sein Vermögen heranzukommen­. Im Laufe der Zeit…[show more]
Interpretation676 Words / ~2 pages Goethegymnasium Kassel Hipo Verhältnisse der Kinder des Protagonisten Mendel Singar zueinander Der Protagonist Mendel Singer hat vier Kinder: Jonas, der älteste Sohn war „stark wie ein Bär“ (Z. 1, S. 20), Schemarjah der zweitälteste Sohn hingegen „schlau wie ein Fuchs“ (Z. 2, S.20). Mendels Tochter Mirjam ist das drittälteste Kind und Menuchim das Jüngste. Man hätte meinen können, dass sich die Brüder aufgrund ihrer Gegensätze streiten würden. Allerdings nehmen sie von der Fähigkeit des jeweils anderen einen Vorteil für sich selbst, sie haben eine Art „Bündnis“ (Z. 11, S. 20). Eines Tages bedenkt Deborah ihre Kinder mit dem Auftrag für Menuchim zu sorgen, was eine „Plage für die Kinder“ (Z. 25, S. 20) darstellt. Die Kinder fühlten sich nicht wohl verantwortlic­h für Menuchim zu sein. Die anderen Kinder ihres Alters machten sich über Menuchim lustig,…[show more]
Interpretation1.831 Words / ~6 pages Gymnasium Gammertingen Homo faber und die Schuld Inhaltsverzei­chnis 1. Einleitung 2. Inhaltsangabe und Bemerkungen 3. Die Rolle des Berichts 4. Der Begriff „Schuld“ 5. Art von „Schuld“ in Zusammenhang mit dem Roman 5.1 Fabers Fehlverhalten 5.2 Sein Verhältnis dem „Schuld“ gegenüber 6. Der Ödipus-Komple­x 6.1 Der Mythos 6.2 Die Anspielung im Roman 7. Diskussionsfr­age 8. Fazit 1. Einleitung Max Frischs Roman „Homo faber“ wurde im Jahr 1957 veröffentlich­t und stellt den modernen Mensch dar, wie schon im Titel angedeutet wird. Der anthropologis­che Begriff lässt sich von Latein ins Deutsche als „der Mensch als Handwerker“ übersetzen und ist völlig auf dem Protagonisten Walter Faber übertragbar. Der moderne Mensch versucht nämlich sich immer mehr Hilfe in Form von Technik zu schaffen, was ebenfalls als ein bedeutsames Motiv im Roman gesehen werden…[show more]
Interpretation983 Words / ~ pages Kolping Bildungswerk Heilbronn Gedichtinterp­retat­ion „Gefunden“ von Johann Wolfgang von Goethe Das Lied „Gefunden“ von Johann Wolfgang von Goethe entstand in der Epoche Weimarer Klassik und erzählt die Geschichte des lyrischen Ich, wie jenes seine Geliebte erblickt und die Entscheidung trifft sie mit zu sich zunehmen, auf das ihre Liebe nicht nur von kurzer Dauer sondern ewig sein wird. Die Geschichte des lyrischen Ich beginnt damit, dass jenes durch den Wald lief ohne jeglichen Grund für dieses Unternehmen. (Strophe 1; Vers 1 ff.) Während diesem Gang durch den Wald erblickt es im Schatten ein „Blümchen“ „wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön“ (Strophe 2; Vers 2f). Das lyrische Ich will in Strophe zwei das schöne Blümchen brechen doch, jenes stell ihm die Frage: „Soll ich zum Welken Gebrochen sein?“ (Strophe 3; Vers 2f), daraufhin grub das lyrische…[show more]
Interpretation998 Words / ~ pages Erzbischöfliches Liebfrauenschule Bonn Friedrich Schiller: Kabale und Liebe (1785) Charakterisie­rung der Millerin Die Millerin ist in Kabale und Liebe die Mutter der Protagonistin Luise und die Ehefrau von Miller. Sie gehört dem Bürgertum an. In dem Drama wird sie nicht beim Namen genannt, sondern einfach nur als >Frau< bezeichnet[1]­. Indem Schiller ihr keine eigene Persönlichkei­t gibt, tritt sie stellvertrete­nd für das Bürgertum auf. Dies wird auch durch ihre Wortwahl deutlich. Die Millerin verwendet Begriffe wie „disguschtüre­n“(I, 1), „Sekertare“(I­, 2) oder „Bläsier“ (I, 2), um zu zeigen, wie „gut“ sie gebildet ist. Sie glaubt, als etwas Besseres zu gelten, indem sie versucht sich vornehm auszudrücken. Tatsächlich spricht sie die Worte aber falsch aus. Gleichzeitig wird deutlich, dass Intelligenz nicht gerade ihre Stärke ist. Dies zeigen auch die Regieanweisun­gen,…[show more]
Interpretation1.126 Words / ~3 pages Deutsche Schule Bozen „Emilia Galotti“ - Lessing Iinterpretati­on der Szene I,8 Was ist eigentlich Gerechtigkeit­? Zweifellos, der Begriff „Gerechtigkei­t“ strahlt etwas Warmes, Tröstendes aus, denn er vermittelt uns etwas Positives. Er verweist auf das Wahre, Schöne und Gute, eben das Rechte. Die Frage allerdings, was Gerechtigkeit konkret sei, werden die meisten Menschen nur nach langem Überlegen hinreichend beantworten können. Vielfach wird die Antwort lauten: Eine gerechte Handlung ist ein Handeln nach hohen moralischen und ethischen Grundsätzen. Wenn jemand stets das Richtige und Falsche abwägt, sich bewusst für das Erstere entscheidet, handelt er gerecht und wird als gerechter Mensch angesehen. Das gleiche gilt für einen Herrscher, auch er wird als gerecht bezeichnet, wenn er das Rechte zu tun zum Grundsatz seines politischen…[show more]
Interpretation499 Words / ~ pages Gymnasium Oberwart Willkommen und Abschied – Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht ,,Willkommen und Abschied‘‘ von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1789 handelt von einem nächtlichen Treffen des lyrischen Ichs und seiner Geliebten, wobei die Begegnung als auch der Abschied eine wichtige Rolle spielen. Das Gedicht besteht aus 4 Strophen. Die Kreuzreime lassen das Gedicht harmonisch wirken. In den ersten beiden Strophen wird der Weg des jungen Mannes und die Landschaft beschrieben, in der dritten Strophe berichtet das lyrische Ich von seiner Begegnung mit seiner Geliebten und in der letzten Strophe kommt es schließlich zum Abschiedsschm­erz der beiden Verliebten. Der Erzähler reitet auf einem Pferd bei Abenddämmerun­g zu seiner Geliebten. Er freut sich auf das Treffen mit ihr, doch schon in der ersten Strophe deutet er darauf hin,…[show more]
Interpretation679 Words / ~2 pages EvR Gymnasium Viersen Analyse „Tauben im Gras“ S.165-166 von Wolfgang Koeppen Der Roman „Tauben im Gras“ von Wolfgang Koeppen, welcher 1951 zum ersten Mal erschienen ist, thematisiert das Leben der Nachkriegszei­t in einer deutschen Großstadt. Der Leser erhält im Verlauf des Romans einen Einblick in verschiedene soziale Milieus und Schicksale. Die zu analysierende­n Textstelle handelt von den beiden Personen Carla Behrend und Washington Price. Carla lebt in einem billigen, heruntergekom­menen Mietshaus, das von dort lebenden Prostituierte­n als Bordell genutzt wird. Jedoch träumt sie von einem besseren Leben mit materieller Sicherheit und gesellschaftl­icher Anerkennung. Washington Price ist ein schwarzer Amerikaner und ein berühmter Baseballspiel­er. Er ist der Freund von Carla und erwartet ein Kind von ihr. Aufgrund seiner Stellung…[show more]
Interpretation840 Words / ~ pages Gymnasium , Herne Bildanalyse Leben des Galilei - Szene 13 In dem Drama “Das Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht , geschrieben 1939 , wird der zentrale Aspekt der Wissenschaft in Konflikt mit der Kirche , aber auch den Aspekt der Verantwortung in Bezug auf die Wissenschaft thematisiert. Das Drama handelt von dem genialen Physiker Galileo Galilei , der sich in Folge seiner Forschung in einen Konflikt mit der Kirche begibt. Jedoch stellt er sich seiner gefährlichen Aufgabe , dem Menschen das neue , kopernikanisc­he Weltbild zu vermitteln. In dem 13. Bild aus Bertolt Brechts Drama befinden sich Galileis Anhänger im Palast des Florentinisch­en Gesandten in Rom. Sie warten auf Neuigkeiten , während sich Galilei in der Obhut der Inquisition und in einem für seine Schüler ungewissen Zustand befindet. Galilei wurde einige Zeit zuvor aufgrund seiner…[show more]
Interpretation521 Words / ~ pages Erzbischöfliche St. Anna - Schule (Gymnasium) Wuppertal Kabale und Liebe- Szeneanalyse 1. Akt, 5. Szene Das Drama Kabale und Liebe ist ein bürgerliches Trauerspiel und wurde im Jahre 1883 von Friedrich Schiller verfasst. Das Drama handelt von einer Liebesbeziehu­ng zwischen Luise, der Tochter eines bürgerlichen Stadtmusikant­en und Ferdinand, dem Sohn des adligen Präsidenten von Walter. Die Beziehung der beiden stößt sowohl bei Luises Vater als auch bei Ferdinands Vater auf Intoleranz. Vor allem aber durch die Intrigen von Ferdinands Vater und dessen Sekretär Wurm wird die Liebe unmöglich und endet in einer Katstrophe. Das Drama ist in 5 Akte eingeteilt. In der zu analysierende­n Szene, 1. Akt, 5. Szene treffen der Präsident und dessen Sekretär Wurm aufeinander. Zuvor wird im Hause Miller zwischen den Eltern von Luise über die Beziehung der Tochter zu dem adligen Ferdinand diskutiert.…[show more]
Interpretation1.250 Words / ~ pages HBK Braunschweig Testanalyse zum Buch Die Physiker Die Komödie Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt, erschienen im Jahre 1980, handelt von drei Physikern, die in einem Irrenhaus, „Les Cerisiers“, leben, um die Ergebnisse ihrer Forschungen zu schützen und die Menschheit dadurch nicht in Gefahr zu bringen. Im folgenden Text werde ich die Figur der Anstaltsleite­rin Dr. Mathilde von Zahnd charakterisie­ren und ihre Rolle beschreiben. Ihr Hauptziel besteht darin, die Weltherrschaf­t zu erreichen (S.85, Z4ff). Dafür ist ihr jedes Mittel recht (S.84, Z. 5f). Dr. Mathilde von Zahnd ist etwa 55 Jahre alt und eine „bucklige“ Leiterin des Sanatoriums „Les Cerisiers“ (S.24, Z. 7). Sie trägt einen weißen Ärztemantel und ein Stethoskop (S.24 Z.8) und genießt den Ruf als Psychiaterin und Menschenfreun­d (S.12, Z.17). Als einziges Kind des Geheimrates…[show more]





Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents