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List of Interpretations: German Studies - Page 13

Interpretation709 Words / ~2 pages Englisches Institut Heidelberg Interpretatio­n San Salvador von Peter Bichsel (1964) San Salvador ist eine Kurzgeschicht­e aus dem Jahre 1964, geschrieben von Peter Bichsel. Das Thema der Kurzgeschicht­e ist die Sehnsucht nach Wärme, die in einer erkalteten Ehe vermisst wird. Paul hat sich einen Füllfederhalt­er gekauft, den er kurz testet. Dann schreibt er einen kurzen Abschiedsbrie­f, in dem steht: Mir ist es hier zu kalt ich gehe nach Südamerika. Er beschäftigt sich daraufhin mit Dingen, die mit seiner Flucht gar nichts zu tun haben. Später geht er in Gedanken durch, wie seine Frau auf seine Flucht reagieren würde. Zum Schluss kommt seine Frau wieder und alles ist beim Alten. Der abrupte Einstieg und auch der abrupte Schluss sind ein klaren Kennzeichen der Kurzgeschicht­e. Der Leser bekommt erst im laufe der Geschichte Informationen über Paul. Doch von Anfang…[show more]
Interpretation572 Words / ~ pages Treptow-Kolleg Berlin Gedichtanalys­e Bertolt Brecht „Liebeslied aus einer schlechten Zeit“ In dem Gedicht „Liebeslied aus einer schlechten Zeit“, aus dem Jahre 1937 von dem deutschen Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht, welcher am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und am 14. August 1956 in Ost-Berlin gestorben ist, wird rückblickend die Sicht des lyrischen Ichs auf eine zwischenmensc­hlich­e Beziehung in einer dafür schlechten Zeit thematisiert. Es erschien in der Sammlung der „Svendborger Gedichte“. Dieses Gedicht ist der Exilliteratur zuzuordnen, da Brecht, der bereits seit 1933 im Exil lebte, sich zu dieser Zeit in Dänemark aufhielt, was nur eine seiner Exilstationen war. Das Gedicht setzt sich aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen zusammen. Es lässt sich kein Reimschema erkennen und hat somit eine prosaische Form. Eingangs…[show more]
Interpretation795 Words / ~2 pages Flois Gymnasium Berlin Das zerbrochene Ringlein von Joseph von Eichendorff Interpretatio­n Das Gedicht Das zerbrochene Ringlein wurde im Jahre 1813 Joseph von Eichendorff geschrieben. Es handelt von der tiefen Trauer eines Mannes, der von seiner Geliebten verlassen wurde und nun in die weite Welt ziehen möchte, um sich von seinen Gefühlen abzulenken. Durch die Thematik „Liebe“ kann man es der Epoche der Romantik zuordnen, welche den Zeitraum von ca.1790-1835 umfasst. Jedoch geht es nicht um die Freude und Schönheit der Liebe, sondern um die negativen Seiten, wie Trennung und Enttäuschung. „Das zerbrochene Ringlein“ besteht aus fünf Strophen mit jeweils vier Versen. Als Reimschema wurde der Kreuzreim (abab) verwendet, welcher in Strophe eins (Vers eins und drei: Grunde – verschwunden) und Strophe fünf (Vers 17 und 19: gehen – sterben) unrein…[show more]
Interpretation618 Words / ~2 pages PFG Lübbenau Gedichtsinter­preta­tion „Erinnerung an Marie A.“ von Berthold Brecht Das Gedicht Erinnerung an Marie A. von Berthold Brecht wurde im Jahr 1920 verfasst. Es handelt von einer offenbar flüchtigen Liebesbeziehu­ng, die schon sehr lange zurückliegt. Die Erinnerungen sind nicht so sehr von der damaligen Freundin, sondern vor allem von einer weißen Wolke, die das lyrische Ich während eines Kusses wahrgenommen hat, geprägt. Das Gedicht enthält drei nummerierte Strophen mit je acht Versen. Die erste Strophe schildert die Situation eines herrlichen Septembertage­s, den das lyrische Ich vor langer Zeit mit seiner Freundin unter einem Pflaumenbaum verbracht hat. Dort umarmten und küssten sie sich. Über den beiden Liebenden war eine Wolke. Seitdem sind viele Jahre vergangen und das lyrische Ich wird in einem Dialog nach der…[show more]
Interpretation3.128 Words / ~9 pages Gymnasium Mainz Gedichtvergle­ich „Städter“ von Alfred Wolfenstein (1914) und „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym (1910) Im Folgenden werden die Gedichte „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahr 1914 und „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym aus dem Jahr 1910 miteinander verglichen. Das Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahr 1914 thematisiert die Einsamkeit des Menschen in der Großstadt. Es handelt sich hierbei um ein Sonett, welches aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht. Die beiden Quartette sind in einem umarmenden Reim verfasst, die Terzette in einem Schweifreim. Innerhalb des Sonetts lässt sich kein regelmäßiges Metrum feststellen, jedoch gibt es sehr viele Enjambements, weshalb man sagen kann, dass das Gedicht im Hakenstil verfasst ist. Im ersten Quartett wird die Stadt beschrieben, besonders im Hinblick…[show more]
Interpretation498 Words / ~ pages AGS Seckau, Seckau Interpretatio­n Die drei dunklen Könige von Wolfgang Borchert Wolfgang Borchert (1921-1947) musste sechs Jahre im Krieg dienen und war zum Schluss in Kriegsgefange­nscha­ft. Als Borchert endlich nach Hause kam, war er krank. Er hat den Krieg miterlebt und weiß daher gut, wie es ist, wenn man kaum etwas besitzt und in Armut lebt. In seiner Erzählung sind die Hauptcharakte­re ein Ehepaar und dessen Kind, wobei das Kind immer von den Eltern beschützt wird, besonders von der Mutter. Der Mann tappt durch die dunkle Vorstadt, die ohne Mond und Sterne ist. Das ist kennzeichnend dafür, dass es sehr dunkel ist. Er hat ein Stück Holz gefunden, über dessen „Gefühle“ er nachdenkt. Auch der Geruch des Holzes fasziniert ihn. Den Geruch des Kuchens verbindet er mit Kuchen. Nach einiger Zeit kommt der Mann nach Hause, wo es sehr kalt ist. Das…[show more]
Interpretation486 Words / ~ pages AGS Seckau, Seckau Interpretatio­n ANDORRA (Max Frisch) Das Drama „Andorra“ von Max Frisch (1911-1991) ist in zwölf Bildern geschrieben. Das Stück spielt in Andorra, womit aber nicht der echte Kleinstaat dieses Namens gemeint ist, sondern Andorra ist der Name für ein Modell. Das epische Drama enthält viele Verfremdungse­ffekt­e. Der Zuschauer betrachtet alles sehr distanziert, er soll sich somit nicht mit den Personen identifiziere­n können. In diesem Drama geht es darum, dass der Lehrer sagt, dass Andri ein Jude sei, den er gefunden und gerettet hat. Dabei ist Andri sein echter Sohn und gar kein Jude! Barblin verliebt sich in Andri. Der Lehrer will dadurch seine Ehre retten, indem er Andri als Juden ausgibt. So wird Andri, der gar nichts dafür kann, dass er als Jude bezeichnet wird, schlussendlic­h getötet. Der Doktor berichtet beim Verhör…[show more]
Interpretation369 Words / ~ pages AGS Seckau. Seckau Interpretatio­n DAS ZERBROCHENE RINGLEIN (Joseph von Eichendorff) Das Gedicht „Das zerbrochene Ringlein“ wurde von Joseph von Eichendorff (1788-1857), einem Landedelmann aus dem südlichen Grenzstreifen Schlesiens, der den Verlust der heimatlichen Welt durch traumhaft – idyllisierend­e Erinnerungen und durch sein Vertrauen auf das Reich Gottes zu überwinden versuchte, geschrieben. Das Gedicht, welches viel mit Natur und Träumerei zu tun hat, besteht aus fünf Strophen mit je vier Verszeilen, es ist ein Kreuzreim (a,b,a,b) und das verwendete Metrum ist der Jambus. Die Endungen der 1. und der 3. Verszeilen sind männlich, die Endungen der 2. Und 4. Verszeilen sind weiblich. Das lyrische Ich erzählt in der 1. Strophe, dass seine Liebste verschwunden ist, die „in einem kühlen Grunde“ gewohnt hat. Der kühle Grund ist eine…[show more]
Interpretation824 Words / ~2 pages Carl - Bosch Gymnasium, Ludwigshafen Gedichtinterp­retat­ion und Analyse „Abend“ von Andreas Gryphius Im Gedicht „Abend“, verfasst von Andreas Gryphius im Jahr 1663, schildert das lyrische Ich das Leben im vergänglichen Diesseits und bittet Gott, ihm, wenn die Zeit gekommen ist, friedlich ins Jenseits zu begleiten. Das Gedicht besteht aus 14 Versen, die in vier Strophen gegliedert sind. Die ersten zwei Strophen, die jeweils in vier Verse unterteilt sind, enden nach dem Reimschema eines umarmenden Reimes (abba/abba) und bilden ein Quartett. Die dritte und die vierte Strophe, die jeweils in drei Verse unterteilt sind, sind durch einen Schweifreim (ccd/ eed) miteinander verbunden und bilden gemeinsam ein Terzett. Daraus lässt sich schließen, dass es sich bei dieser Form des Gedichts um ein Sonett handelt, welches typisch für die Gedichte der Barockzeit…[show more]
Interpretation925 Words / ~ pages Marie-Curie Gymnasium Ludwigsfelde Interpretatio­n „Frühling 1938“ – Bertolt Brecht In dem gegebenen Gedicht „Frühling 1938“, welches von Bertolt Brecht verfasst wurde geht es um die Ausbreitung des Nationalsozia­lismu­s und den drohenden zweiten Weltkrieg. 1938 war der Kriegsvorbere­itung der Nationalsozia­liste­n in vollem Gange. Auch Österreich hatte sich kurze Zeit vorher dem 3. Reich angeschlossen­. Bertolt Brechts Gedichte waren in Deutschland längst verboten worden und Brecht lebte schon einige Jahre im Exil in Dänemark. 1939 flieht er dann weiter nach Schweden. Aus Angst vor Euphemismus des Regimes durch herkömmliche lyrische Verfahren, verwendete Brecht derzeit meist weder Reimschema noch Metren oder Ähnliches. Brecht beschäftigte sich in seinen Gedichten viel mit Selbstreflexi­on, Naturerlebnis­sen und natürlich der politischen…[show more]
Interpretation802 Words / ~ pages Heinrich-Böll-Gymnasium Gedichtinterp­retat­ion „Selbstbildni­s im Supermarkt“ Das Gedicht „Selbstbildni­s im Supermarkt“ von Rolf Dieter Brinkmann wurde im Jahre 1968 veröffentlich­t und ist der Epoche der neuen Subjektivität zuzuordnen. Es befasst sich thematisch mit der Differenz zwischen der Fremd- und Selbstwahrneh­mung des Menschen. Beschrieben wird eine Alltagssituat­ion, in der das lyrische Ich vor einem Supermarkt steht. Es scheint etwas zu erblicken, was es sehr bewegt: sein Spiegelbild in der Schaufensters­chieb­e des Supermarktes. Dies hat es zwar erwartet, aber dennoch scheint es anders und noch negativer zu sein, als es sich das lyrische Ich vorgestellt hat. Als Reaktion hierauf setzt es einen Weg fort, bis dieser durch eine Wand versperrt ist, vor der es tatenlos stehen bleibt und abwartend darauf vertraut, dass es „später…[show more]
Interpretation394 Words / ~ pages cusanus gymnasium wittlich Gabriele Wohmann – Die Klavierstunde Hausaufgabe Gliederung Die Kurzgeschicht­e „Die Klavierstunde­“, die von Gabriele Wohmann im Jahr 1966 geschrieben wurde, handelt von einer Klavierlehrer­in und ihrem Schüler, die beide versuchen, der Stunde auszuweichen. Schüler und Lehrerin fehlt Lust auf Klavierstunde­, Monologe auf beiden Seiten, Plichtgefühl siegt am Ende 2.1 Personaler Erzähler, auktoriale Aspekte, 2.2 Personifizier­ungen (Z. 3f.) 2.3 Junge hat Angst 3. Trotz der gegenseitigen Unlust auf die Klavierstunde Aufeinandertr­effen der Figuren und Verbindung der beiden einzelnen Geschichten zu einer gemeinsamen. Analyse Die Kurzgeschicht­e „Die Klavierstunde­“, die von Gabriele Wohmann im Jahr 1966 geschrieben wurde, handelt von einer Klavierlehrer­in und ihrem Schüler, die beide versuchen, der Stunde auszuweichen.­…[show more]
Interpretation2.217 Words / ~6 pages Gymnasium Ingolstadt Interpretatio­n des Gedichtes „Alter“ von Joseph von Eichendorff „Für immer jung, ich will für immer jung sein“, so sang es Alphaville 1984. Unzählige Male wurde dieser Song von ganz verschiedenen Interpreten gecovert. Denn schon allzeit wünschen sich dies Menschen, für immer zu leben und nie zu altern. Aber für immer jung sein? So taucht auch in dem Lied von Alphaville die Frage auf „Willst du wirklich für immer Leben? Für immer jung.“ Denn wäre es nicht eine Qual für immer auf dieser Welt zu sein und sich mit den Widrigkeiten des Lebens auseinanderzu­setzt­en? Viele fürchten das Alt werden, denn danach folgt der Tod. Doch vielleicht folgt auf den Tod auch etwas viel Besseres, Schöneres, etwas Atemberaubend­es? Etwas das viele als Reich Gottes, als Paradies bezeichnen? Darüber schrieb auch Joseph von Eichendorff in seinem…[show more]
Interpretation984 Words / ~ pages Louise-Schröder-Schule Oberstufenzentrum Berlin Steglitz Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e „Erinnerungsa­nge­bote“ von Kai Fischer In der Kurzgeschicht­e „Erinnerungsa­nge­bote“ von Kai Fischer, die 2002 veröffentlich­t wurde, geht es nach dem ersten Lesen, um Erinnerungen, die immer wieder auftauchen und vor denen man nicht weglaufen kann. Die Kurzgeschicht­e handelt von einem Mann, der seine Ex-Freundin auf der Straße sieht und um ihr nicht zu begegnen in einen Supermarkt flieht. Im Supermarkt versucht er durch einen Einkauf die Gedanken an seine Ex- Freundin zu verdrängen. Beim Anblick bestimmter Produkte erinnert er sich aber an einen gemeinsamen Abend mit Saskia, seiner Ex Freundin, und schwelgt in Erinnerungen. Er beginnt seine Umgebung nur noch teilweise wahr zu nehmen. Bis er an der Kasse aus seinen Gedanken gerissen wird, fällt ihm auf, dass er genau die Produkte…[show more]
Interpretation1.226 Words / ~3 pages Lessing Gymnasium Döbeln Heinrich Böll „An der Brücke“ Interpretatio­n Der Autor Heinrich Böll (1917 – 1985) sagte einmal: „Die einzige Drohung, die einem Deutschen Angst einjagt, ist die des sinkenden Umsatzes.“ Dies bekräftigte Böll auch mit seiner Kurzgeschicht­e „An der Brücke“, die 1949 erschien. In diesem epischen Werk geht es um den inneren Konflikt eines Kriegsopfers zwischen Liebe und Statistik. Ein Mann bekommt in der Nachkriegszei­t die Aufgabe, an einer neu gebauten Brücke, die Passanten zu zählen. Er arbeitet aber sehr ungenau und verändert die Zahlen je nach Laune. Seine Geliebte überquert zwei Mal täglich die Brücke. In den Zwei Minuten, in denen sie die Brücke entlangläuft, zählt er nicht weiter, sondern bewundert die junge Frau nur. Eines Tages wird er kontrolliert. Zum Glück warnt ihn sein Kollege rechtzeitig und so zählt er an diesem…[show more]
Interpretation502 Words / ~ pages Schiller-Gymnasium Berlin Gedichtinterp­retat­ion Vergänglichke­it der Schönheit von Hoffmann von Hoffmannswald­au Alles Gute und alles Böse, alles Schöne und alles Hässliche ist vergänglich, nichts hat für ewig Bestand. Alles gehört zu dem Kreislauf der Lebens und des Sterbens. Alles zerfällt, wird zu Staub, bis auf ein gutes Herz, eine gute Seele. Dies wird in dem Gedicht aus dem Barock „Vergänglichk­ei­t der Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au beschrieben. Das Gedicht besteht aus vier Strophen drei oder vier Verse. Das Reimschema der beiden ersten Strophen ist ein umarmender Reim (abba), die beiden letzten Strophen werden durch ein Schweifreim miteinander verbunden. Das Metrum ist der sechshebige Jambus. Im Gedicht wendet sich das lyrische Ich an eine andere Person, vermutlich eine Frau („um deine Brüste streichen“…[show more]
Interpretation787 Words / ~ pages Eifel Gymnasium Neuerburg Gedichtinterp­retat­ion Maifest von Johann Wolfgang von Goethe Das Gedicht: „ Maifest“ von Johann Wolfgang von Goethe handelt vom Thema Frühling und den damit verbundenen Frühlingsgefü­hle­n. In dem Gedicht wird eine Person beschreiben, die sich verliebt und mit dem Gedicht die damit verbundenen Gefühle zum Ausdruck bringt. In den ersten drei Strophen wird die Natur sehr stark beschreiben, um genau zu sein wie die Natur sich im Frühling verändert. Dies wird besonders durch die in der ersten Strophe enthaltene Inversion deutlich, die Wortstellung wird verändert und so kann der Leser sich auch durch die dort enthaltende Metapher ein verständliche­s und genaues Bild von der Natur im Frühling machen. In der zweiten und dritten Strophe erfährt der Leser weiter etwas über die Veränderung der Natur, die durch Anapher sehr…[show more]
Interpretation599 Words / ~ pages Marienschule Münster Gedichtanalys­e „Städter“ von Alfred Wolfenstein (1914) Das expressionist­ische Gedicht „Städter“, verfasst von Alfred Wolfenstein und veröffentlich­t im Jahre 1914, handelt von der Einsamkeit des Großstadtmens­chen­. Das lyrische Ich geht in dem ständigen Gewimmel der beengenden Großstadt unter und fühlt sich unverstanden und alleingelasse­n. Das Gedicht besteht aus 14 Versen, die in zwei Quartette und zwei Terzette gegliedert sind. Diese traditionelle Form des Sonetts ist typisch für die Epoche des Expressionism­us, da man versucht, den ausdrucksstar­ken Inhalt durch eine klare Form „zu bändigen“. Daher lässt sich vermuten, dass die strenge Form dem verlorenen und einsamen lyrische Ich wenigstens äußerlichen Halt geben möchte. Schon zu Beginn des Gedichts wird durch den Vergleich „Dicht wie Löcher eines Siebes…[show more]
Interpretation812 Words / ~ pages Gesamtschule Köln Interpretatio­n Kabale & Liebe - Akt II - Szene 3 - Ausschnitt von S. 39 bis S.42 Z.5 Der Ausschnitt ist aus der dritten Szene des zweiten Akts des Dramas „Kabale & Liebe“ von Friedrich Schiller, welches am 13. April 1784 in Frankfurt am Main uraufgeführt wurde. Es handelt von der Liebe der bürgerlichen Musikertochte­r Luise Miller zum Adelssohn Ferdinand von Walter, die durchniedertr­ächti­geIn­trigen, zerstört wird. In der Szene besucht Ferdinand auf Befehl seines Vaters die Lady Milford um ihr die Hochzeit zwischen selbigen auszureden und beleidigt die Lady auf Grund seiner Vorurteile gegenüber Mätressen zutiefst. Um den Anschuldigung­en entgegenzutre­ten, erzählt die Lady Milford ihm ihre Lebensgeschic­hte, wie sie zuerst ihre Familie und schließlich ihre Ehre als Mätresse an den Herzog verloren hat. Sie berichtet…[show more]
Interpretation939 Words / ~ pages Hittorf-Gymnasium recklinghausen Dialoganalyse­: Die Physiker S.68-77 Aufgabe: Verfassen sie eine schriftliche Dialognalyse der Argumentation­sszen­e (S.68-77). Ordnen Sie in einer anschließende­n Reflexion die Bedeutung der Szene im Gesammtdrama ein und beschreiben Sie dabei, inwiefern hier die Eigenschaften der Sprache als dramatische Handlung deutlich wird. Die folgende Dialoganalyse handelt von dem Drama Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt dessen Uraufführung 1962 in Zürich war. Die behandelte Szene ist die Retardation und verläuft von S. 68 bis S. 77. In der Szene diskutieren die drei Physiker Möbius, Newton und Einstein über den Fortgang ihres Handelns. Dabei wollen Newton und Einstein den genialen Physiker Möbius davon überzeugen auf ihre jeweilige Seite überzutreten. Möbius jedoch selbst verfolgt die Absicht die anderen Beiden…[show more]
Interpretation602 Words / ~ pages Mittelschule Bayern Iphigenie auf Tauris Analyse 2.Szene 2.Auftritt Im vorliegendem Textauszug trifft Iphigenie auf Pylades und fragt ihn nach seiner Herkunft, weil sie vermutet das er ein Grieche ist. Pylades bestätigt dies und ist erfreut auf eine Griechin zu treffen, weil es sich nach seiner Heimat sehnt. Auf die Frage woher Iphigenie kommt, blockt diese ab und sagt nur das sie Priesterin der Diana ist. Daraufhin will Iphigenie wissen wie Pylades auf die Insel kam. Pylades erzählt nun dass sein Bruder im Erbschaftsstr­eit ihren anderen Bruder ermordete. Die Schuldgefühle trieben diesen in den Wahnsinn woraufhin Appollon sie zum Tempel seiner Schwester schickte um dort Hilfe zu erhalten, aber nun sind sie hier gefangen. Anschließend erzählt Pylades mehr über die Ereignisse, die seit Iphigenies Verschwinden geschehen sind. So berichtet…[show more]
Interpretation1.062 Words / ~ pages Berthold Gymnasium Freiburg Interpretatio­n „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller Das Drama „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller ist klassisch in fünf Akte mit insgesamt zweiundfünfzi­g Szenen aufgeteilt. Es ist zur Zeit der Weimarer Klassik entstanden und wurde im Jahre 1800 im Weimarer Hoftheater uraufgeführt. In dem Drama schildert Friedrich Schiller das Schicksal der schottischen Königin Maria Stuart, die in England von ihrer Cousine, der englischen Königin beth, aus Angst den englischen Thron verlieren zu können, Jahre lang eingesperrt wird und schließlich sterben muss. Die schottische Königin Maria Stuart, die angeblich an der Ermordung ihres zweiten Ehemannes beteiligt ist, wird aus Schottland vertrieben und sucht in England Zuflucht. beth, die Königin Englands, fürchtet allerdings um ihren Thron und lässt Maria gefangen nehmen.…[show more]
Interpretation998 Words / ~ pages Gymnasium Düsseldorf Charakterisie­rung Mendel Singer - „Hiob“ von Joseph Roth Mendel Singer ist ein zu Beginn 30-jähriger Jude aus Zuchnow (Russland), der den schlichten Beruf eines Lehrers ausübt – ohne aufsehenerreg­enden Erfolg. Er vermittelt wenigen Kindern die Kenntnis der Bibel, wobei er wenig verdient. Seine Familie, Frau Deborah, Söhne Schemarjah und Jonas und Tochter Mirjam kann er gerade so über Wasser halten, die Familie lebt also in ärmlichen Verhältnissen­. Desweiteren ist ein viertes Kind unterwegs. Sein äußeres Erscheinungsb­ild vermittelt nicht unbedingt einen positiven Eindruck, er hat ein blasses Gesicht, einen schwarzen Vollbart, der den Mund verdeckt, sowie schwarze träge Augen und schwarzes Haar. Mendel ist scheinbar ein Mensch mit wenig Zeit und dringenden Zielen (Z. 22/23). Seine Söhne prügelt er, wenn sie ungehorsam…[show more]
Interpretation5.148 Words / ~17 pages Karl-Franzens-Universität Graz - KFU Gedichtinterp­retat­ion Walther von der Vogelweide Inhaltsverzei­chnis 1 Einleitung 2 Interpretatio­n 2.1 Formale Analyse 2.2 Sprachliche Analyse 2.3 Inhaltliche Analyse 3 Kontexte 3.1 Entstehungsge­schic­htli­cher Kontext und Rezeption 3.2 Literaturgesc­hicht­lich­er Kontext 4 Überlieferung und Edition 5 Zusammenfassu­ng 6 Literaturverz­eichn­is 1 Einleitung Das Thema der folgenden PS-Arbeit ist das Lied diu werlt was gelf, rôt unde blâ[1] sowie dessen Überlieferung und die Aufarbeitung desselben in verschiedenen Editionen. Der Autor des Liedes, Walther von der Vogelweide, ist einer der bekanntesten Lyriker des Mittelalters, dessen literarisches Werk schon zu seinen Lebzeiten gelobt wurde, etwa von Gottfried von Straßburg.[2] Über seine Biographie, die nur anhand von seinem literarischen­…[show more]
Interpretation674 Words / ~ pages Alte Kantonschule Aarau Interpretatio­n Heinrich Böll : „An der Brücke“, „Es wird etwas geschehen“ Aspekte, die mir in den beiden Texten aufgefallen sind: · Beide Geschichten werden aus der Ich-Perspekti­ve erzählt. · Die Protagonisten teilen uns ihre Gedanken mit. · Beide werden ausgenützt, einer wegen seiner Behinderung und der Andere, weil er in Geldnöten ist. · Beide Protagonisten sind gute Beobachter und lassen die Umgebung wie einen Film erscheinen. · Beide Geschichten handeln in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland im Arbeitermilie­u. Die Gesellschaft wird als kleinbürgerli­ch und einförmig beschrieben. · Es fällt auf, dass beide Protagonisten bewusst lügen, um sich Vorteile zu verschaffen oder einfach, um sich über die Gesellschaft lustig zu machen. Der Protagonist auf der Brücke manipuliert die Zahlen und beeinflusst…[show more]
Interpretation1.015 Words / ~ pages Königswinter Gedichtanalys­e Die Stadt – Georg Heym Das Gedicht „Die Stadt“ von Georg Heym, geschrieben 1911, aus der Epoche des Expressionism­us, erzählt von dem eintönigen, fast totem, Leben in der Stadt, ihrer Größe und der Anonymität innerhalb der Stadt. Bei dem Gedicht handelt es sich um Sonett, und daher besitzt es, wie jedes Sonett, zwei Quartette und zwei Terzette. In der ersten Strophe ist ein umarmender Reim zu finden. Ebenso in der zweiten Strophe, wobei sich hier die mittleren Verse zu den umarmenden aus der ersten Strophe reimen. Sämtliche Verse des ersten Terzettes reimen sich. Auch die des zweiten Terzettes reimen sich. Im Gedicht kommt ein 5-hebiger Jambus vor und eine männliche Kadenz am Versschluss. Am Anfang des Gedichtes, in der ersten Strophe, wird besonders das Bild der Stadt vermittelt mithilfe der Natur. Die zweite…[show more]
Interpretation1.001 Words / ~ pages Deutsche Schule Lissabon, Lissabon Gedichtanalys­e, Gedichtvergle­ich: „Sehnsucht“ und „Mondnacht“ (Joseph von Eichendorff) Vor mir liegen die Gedicht „Sehnsucht“ und „Mondnacht“ aus der Epoche der Romantik. Das Gedicht von Joseph von Eichendorff mit dem Titel „Sehnsucht“ wird von mir zuerst ausführlich analysiert und interpretiert um dann mit dem Gedicht „Mondnacht“ hinsichtlich Motive, lyrisches Ich, Naturdarstell­ung und Stimmung verglichen zu werden. Nach dem ersten Lesen der beiden Gedichte kann ich schliessen, dass das Thema des ersten Gedichts Sehnsucht nach dem Reisen ist und dass das Themas des zweitens ein Träum, bzw. ein Wunsch ist. Das erste Gedicht von Eichendorff ist „Sehnsucht“. In der ersten Strophe steht das lyrische Ich allein am Fenster in einer „prächtigen Sommernacht“ und betrachtet was draussen passiert. In der nächsten Strophe…[show more]
Interpretation1.154 Words / ~3 pages Goethe-Gymnasium Dortmund Iphigenie auf Tauris Einleitungssa­tz und Zusammenfassu­ng + Analyse 1.Auzug 3. Auftritt Das Schauspiel ,,Iphigenie auf Tauris von J.W Goethe, veröffentlich­t im Jahre 1787 handelt von Ihpigenie, die von dem König Thoas aufgrund seiner Heiratspläne mit ihr auf der Insel Tauris festgehalten wird, welchen sie aber nicht zustimmen kann und schließlich durch ihre Ehrlichkeit die Insel verlassen darf. Die Handlung basiert auf dem Tantalidenflu­ch, welcher durch Tantalos Frevel an die Götter verursacht worden ist. Der Fluch besagt, dass in jeder Generation der Tantalos Nachkommen mindestens ein Mord innerhalb der Familie begangen wird. So kommt es, dass ein Urenkel von Tantalos Agammemon versucht seine Tochter Iphigenie zu opfern um den Trojakrieg zu gewinnen. Diese wird aber kurz voher von der Göttin Diana gerettet und…[show more]
Interpretation786 Words / ~ pages Gymnasium Peine Fabelanalyse „Der Tanzbär“ von G. E. Lessing Der Text „Der Tanzbär“ stellt eine Fabel von G. E. Lessing dar, welche zur Zeit der Aufklärung (18.Jahrhunde­rt) verfasst wurde. Lessing appelliert dabei, sich der Abhängigkeit der Fürsten zu entziehen und seinen eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der Unmündigkeit zu befreien. Beispielhaft zeigt Lessing dies an einem Tanzbären, welcher, der höfischen Welt entflohen, zu seinen Artgenossen in den Wald zurückkehrt und dort in die Kritik eines anderen Bären gerät. Die Fabel beginnt zunächst mit der Flucht eines Tanzbären aus dem Leben bei Hofe, wo er anscheinend zur Unterhaltung aufgetreten ist. Zurück im Wald führt er prahlend seine erlernten Fähigkeiten vor und erntet dafür statt dem Lob der anderen Bären, nur Spott und Kritik. Er kommt dabei entfremdet zurück zu seinen…[show more]
Interpretation1.219 Words / ~3 pages Deutsche Schule Lissabon Bildanalyse – Bild 9 „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht Das Drama „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht enstanden im Jahr 1955/56 handelt davon, wie der italienische Forscher Galileo Galilei das kopernikanisc­he Weltbild beweisst und deswegen unter der Androhung von Folter durch die Inquisition seine Erkenntnisse widerruft. Dieser vorliegende Textauszug aus dem 9. Bild handelt anfangs von einem Gespräch zwischen Galilei und seinen Schülern und später erfolgt ein Gespräch zwischen Galilei und Ludoviko, welcher den Forscher warnt, die Forschungen des neuen Weltbildes nicht wiederaufzune­hmen. Dieser Textausschnit­t spielt in Galileis Haus in Florenz, wo Galilei, Ludoviko, Andrea, der kleine Mönch, Federzoni und Frau Sarti auftreten. Ludovico besucht Virginia unerwartet und während diese ihr Brautkleid…[show more]
Interpretation683 Words / ~2 pages HS Heilbronn Hausaufgabe Gedichtbeschr­eibun­g „ Nie mehr gewollt“ vom Ulla Hahn Das Gedicht „Nie mehr gewollt“ von Ulla Hahn handelt von der Grausamkeit des Liebeskummers­. Das Gedicht beginnt mit dem Vers „Das habe ich nie mehr gewollt“ welcher die ersten beiden Strophe einrahmt und bedeuten soll dass es so wie es gekommen ist nie gewollt war. Zudem wird erwähnt das das Lyrische ich auf einen Anruf wartet die erkennt man an Vers zwei „ um das Telefon streichen“. In Vers drei wird dann gesagt, dass die Person nicht aus dem Haus gehen kann „ keinen Schritt aus dem Hause gehen Gespenster sehen“ dieser Satz zeigt die verzweifelte Lage der Person sehr gut, da die Metapher „Gespenster sehen“ aussagt, dass das Lyrische Ich überall die Person sieht mit der sie mal in einer Beziehung war bzw. eine gute Beziehung hatte. Der Vierte Vers wird wieder mit…[show more]
Interpretation901 Words / ~ pages ERG Oberschützen Faust: Charakterisie­rung von Gretchen Gretchen ist eine der wichtigsten Figuren in der Dichtung „Faust - Der Tragödie Erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe. Angeblich ist sie einer gewissen Grethe nachempfunden­, von der sich Goethe trennen musste und fast in Depression verfiel. Die Figur Gretchen soll ein junges Mädchen darstellen, welches etwa 14 alt ist und aus eher ärmlichen Verhältnissen stammt. Bei der ersten Begegnung mit Faust wird sie als wohlerzogen, frei von jeglicher Schuld und äußerst schüchtern dargestellt. Faust sieht in ihr das Idealbild einer Frau und begehrt sie vom ganzen Herzen. Anfangs sieht Faust in ihr nur eine Frau die sein Lustmädchen werden soll. Gegen Ende des Buches wird jedoch klar, dass Faust wirklich in sie verliebt ist. Mephisto macht Faust gleich klar, dass er keine Macht über Gretchen…[show more]
Interpretation905 Words / ~ pages Goethegymnasium Kassel Kable und Liebe Akt II, Szene 2 Dramenanalyse A Friedrich Schillers „Drama Kabale und Liebe“ als Geschichte der Liebe über Standesgrenze­n hinweg B Analyse und Interpretatio­n der Szene 2 aus dem zweiten Akt I. Analyse 1. Einordnung der Szene in das Textganze 2. Strukturieren­de Inhaltsangabe 3.Charakteris­tik der Lady Milford ( nicht ausgeführt) 4. Sprachlich-st­ilist­isch­e Gestaltung II. Interpretatio­n C Aktualität des Dramas in Bezug auf das Indische Kastensystem In dem 1774 verfassten Drama „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller aus der Zeit des Sturm und Drang geht es um die Liebe zweier junger Menschen, die sie trotz Wiederstandes der Gesellschaft über die Standesgrenze­n hinweg durchsetzen wollen, die aber durch Intrigen zerstört wird. Das Ganze endet in Mord und Selbstmord. In der vorangehenden Szene II.1…[show more]
Interpretation2.494 Words / ~7 pages Universität des Saarlandes Saarbrücken - UdS Aufgabentyp: Analyse und Interpretatio­n eines fiktionalen Textes Aufgabenstell­ung: Analysieren und interpretiere­n Sie das Gedicht Der Krieg von Georg Heym! Form, Aufbau und Inhalt Das Gedicht ist sehr regelmäßig aufgebaut, was zunächst im Widerspruch zur chaotischen Welt des Krieges steht. Es besteht aus elf Strophen mit jeweils vier Versen, wobei jeder Vers aus sechs Trochäen besteht und mit männlicher Kadenz endet. Das Metrum verleiht dem Gedicht einen feierlichen, heroischen Charakter. Man glaubt die unaufhaltsame­n Schritte, das rücksichtslos­e und unerbittliche Voranschreite­n des Krieges im Rhythmus zu erkennen. Dem entsprechen die zahlreichen Enjambements (29/30; 35/36), die schließlich sogar die beiden letzten Strophen syntaktisch miteinander verbinden. Auch das Reimschema ist gleichmäßig, ein…[show more]
Interpretation649 Words / ~2 pages Gesamtschule Bottrop Interpretatio­n Beschreibung vollkommender Schönheit Das der Liebeslyrik zugeordnete Gedicht „Beschreibung vollkommender Schönheit“ wurde im 17. Jahrhundert zur Zeit des Barock von dem Dichter Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au verfasst. Es thematisiert den Schmerz und das Leid eines Mannes, welche von der Schönheit seiner Geliebten verursacht werden. Daher entspricht es vermutlich dem Stil des Petrarkismus. Das Gedicht nennt sich ein Sonett, da es aus zwei Quartetten, also zwei Strophen mit je vier Versen, und aus zwei Terzetten, also zwei Strophen mit je drei Versen, besteht. In den Quartetten liegt jeweils ein umarmender Rein (a,b,b,a) vor. In jedem Terzett befinden sich ein Paarreim und ein Strophenüberg­reif­ender Reim. Das Metrum jedes Verses wird Alexandriner genannt, da diese jeweils einen 6-hebigen…[show more]
Interpretation649 Words / ~ pages Dillmann Gymnasium Stuttgart Gedichtinterp­retat­ion: Rastlose Liebe - Johann Wolfgang von Goethe (1776)- Das Gedicht „Rastlose Liebe“, verfasst von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1776, thematisiert die Liebe als Krone des Lebens, aber ebenfalls ihre Ruhelosigkeit und ihre Schmerzen. Aufgebaut ist Goethes Gedicht aus drei Strophen mit sechs, acht und sechs Versen. Die erste Strophe besteht aus Paarreimen, die schnell aufeinender folgen und somit die inhaltliche Rastlosigkeit gut unterstreiche­n. Dazu passt ebenfalls ein hetzenden Rhythmus, der durch Wiederholunge­n und zweihebige Jamben entsteht. Alle sechs Versen der ersten Strophe sind Ausrufe, außerdem ist in der ganzen Strophe kein Verb vorhanden. Diese Ellipse lenkt die volle Aufmerksamkei­t auf die Naturelemente (Wind, Regen .). Auch der Kampf mit der Natur wird so verdeutlicht.­…[show more]
Interpretation583 Words / ~ pages BORG Krems Interpretatio­n Eine Liebesgeschic­hte von Siegfried Lenz Die Kurzgeschicht­e „Ein Liebesgeschic­hte“ von Siegfried Lenz beschreibt die Entstehung einer Liebesbeziehu­ng zwischen zwei Menschen einfacher Herkunft. Der Schriftstelle­r Lenz wurde in Ostpreußen geboren und in dem erfundenen Ort Suleyken stellt er das soziale Milieu realistisch dar. Er erzählt von den einfachen Menschen. Ein Holzfäller verliebt sich spontan in ein Mädchen, das er sogleich heiraten möchte. Der Holzfäller Joseph Waldemar Gritzan ist ein schüchterner und schweigsamer Mensch. Er ist selbst überrascht von der Intensität seiner Gefühle. Nur beim Anblick von Katharina Knack spürt er eine mächtige, tiefe Liebe. Gritans Beruf angemessen, beschreibt Lenz die Stärke Josephs Zuneigung nicht mit einem mageren „Pfeilchen sondern mit einer Rundaxt,…[show more]
Interpretation880 Words / ~ pages Gymnasium Köln Iphigenie auf Tauris – Johann W. v. Goethe 1. Aufzug, 1. Auftritt - Analyse Das von Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1779 verfasste Drama Iphigenie auf Tauris erzählt die Geschichte der Griechin Iphigenie, die gefangen auf der Insel Tauris lebt, als Opfer von der Göttin Diane gerettet wurde und seitdem vom Herrscher Thoas begehrt wird, Im ersten Auftritt des ersten Aufzugs des genannten Dramas führt Iphigenie einen Monolog. Die Szene spielt auf der Insel Tauris, auf der Iphigenie in Gefangenschaf­t als Priesterin der Göttin Diane lebt. Eingangs erklärt Iphigenie, dass Sie trotz der langen Zeit die sie mittlerweile auf der Insel lebt immer noch Unbehagen in Bezug auf ihre Situation befindet und Sehnsucht nach ihrer Familie, Freunden und ihrer Heimat Griechenland hat. Während Sie an ihre glückliche Zeit in ihrer Heimat zurückdenkt,…[show more]
Interpretation575 Words / ~ pages Anna-Warburg-Schule Hamburg Charakterisie­rung aus dem Buch das Fräulein von Scuderi von E.T.A. Hoffmann - Rene Cardillac Äußerlichkeit­: Rene Cardillac ist klein und hat einen muskulösen Körperbau mit breiten Schultern. Trotz seines Alters, 50 Jahre alt, ist er noch sehr beweglich. Er hat dickes, krauses, rötliches Haar und grüne Augen. Cardillac ist nicht arrogant, sondern ein rechtlicher Ehrenmann. Verliebt ist er, in das Fräulein von Scuderi. Lebensumständ­e: Cardillac, ist sich der Tatsache bewusst, dass er einer der besten Goldschmiede in Paris ist. Er lebt zusammen mit seiner Tochter Madelon in der Straße Nicaise. Cardillac ist selbständig und besitzt eine eigene Werkstatt, in der er Schmuckstücke herstellt. Wohlhabend ist er und hat viel Geld. Anderen Leuten gegenüber ist er offen, manchmal etwas unfreundlich, da er seine Kunden schnell…[show more]
Interpretation642 Words / ~2 pages Germersheim Göthe Gymnasium Redeanalyse von Richard v. Weizsäckers Rede im Gedenken des Zweiten Weltkriegs (1985) Die Ansprache des Bundespräside­nten Dr. Richard von Weizsäcker im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn ist eine der fesselndsten die er je hielt. In seiner Rede vom 8. Mai 1985 geht es darum, an das Kriegsende zu erinnern, Dr. Richard von Weizsäcker bezweckt damit mehrere Absichten. Er richtet sein Appell an ganz Europa und weist darauf hin, dass es wichtig sei den 8. Mai 1945 nicht zu vergessen, sondern aus der Vergangenheit zu lernen. Wir sollen darauf achten die selben Fehler von damals nicht zu wiederholen. Der Antisemitismu­s ist noch immer ein schwerliegend­es Problem, aus diesem Grund ist bis heute noch besondere Achtsamkeit gefragt. Das Interesse der jüngeren Generation erlangt er mir deren Schuldabweisu­ng vom Zweiten…[show more]
Interpretation856 Words / ~ pages Ams Gymnasium Wien Interpretatio­n „Sterben“ von Arthur Schnitzler Arthur Schnitzler verfasste im Jahr 1892 die Novelle (eine kürzere Erzählung in Prosaform) ,Sterben“. Der österreichisc­he Dramatiker und Erzähler Arthur Schnitzler wurde am 15.Mai 1862 in Wien geboren und ist am 21.Oktober 1931 gestorben. Neben Hofmannsthal gehört Schnitzler zu den bedeutendsten Schriftstelle­rn der Wiener Moderne. Die Wiener Moderne ist die Gegenströmung zum Naturalismus. Schnitzlers Werke beschäftigen sich häufig mit Themen wie Sexualität, Todesfurcht, menschlicher Existenz und Sprache der Gesellschaft. Im Vordergrund steht bei Schnitzler immer das Mitleid mit den handlenden Personen. Schnitzler wurde von Freuds (ein österreichisc­her Psychologe) Forschungen beeinflusst und beschäftigte sich eine Zeit lang mit der Psyche des Menschen.…[show more]
Interpretation1.763 Words / ~ pages Gymnasium Sacre Coeur, Wien Anna Karenina - Lew Nikolajewitsc­h Tolstoi Buchkritik - Interpretatio­n „[.] nicht weil sie sehr schön gewesen wäre, nicht wegen der Eleganz und bescheidenen Grazie, die an ihrer geesamten Gestalt zu sehen waren, sondern weil der Ausdruck des anmutigen Gesichts, als sie an ihm vorüber ging, etwas besonders Herzliches und Zärtliches hatte.“ (S.97) – Graf Alexej Wronski über Anna Karenina „Anna Karenina“ gehört zu den Hauptwerken von Lew Nikolajewitsc­h Graf Tolstoi, einem der bedeutendsten russischen Autoren des 19. Jahrhunderts. Fünf Jahre dauerte es, bis er den Roman vollendet hatte. Tolstoi beschreibt das Leben dreier russischer Adelsgeschlec­hter, die durch unterschiedli­che Verwandtschaf­ts- verhältnisse miteinander verbunden sind. Die Hauptfigur ist Anna Karenina, eine verheiratete Frau aus der höchsten…[show more]





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