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List of Interpretations: German Studies - Page 13

Interpretation512 Words / ~ pages School of Continuing Studies, Toronto „Im Nebel“ von Hermann Hesse Gedichtinterp­retat­ion Im Gedicht „Im Nebel“ von Hermann Hesse (1877 - 1962) wandert das lyrische Ich alleine durch einen Nebel und denkt über das Leben und insbesondere über die Einsamkeit nach. Es handelt von der Einsamkeit der Menschen in schlechten Zeiten, an Tagen an welchen sie auch von Freunden verlassen wurden. Der Nebel dient dabei aber gleichzeitig auch als Metapher für die Unnahbarkeit. Das Gedicht ist aus vier Strophen aufgebaut welche jeweils aus vier Versen bestehen. Verwendet wird hierbei ein Kreuzreim (A B A B). Auffällig ist aber, dass sowohl in der ersten und in der vierten Strophe jeweils die beiden ersten und letzten Verse identisch sind. Dadurch wird verdeutlicht wie sich die Bedeutung des Wortes „Nebel“ verändert, aus einer realen Nebellandscha­ft wird ein Nebel der…[show more]
Interpretation643 Words / ~ pages Weißeritzgymnasium Freital Charakterisie­rung Kowalski In dem Roman ist Kowalski neben Jakob Heym eine der wichtigsten Personen und stellt eine zentrale Rolle als alter, guter Freund Jakobs dar. Kowalski kennt Jakob schon seit über 40 Jahren und sind zusammen zur Schule gegangen. Somit ist Kowalski etwa 50 Jahre alt und sein äußeres Erscheinungsb­ild eher unauffällig und unscheinbar, denn er ist dünn und klein. Vor dem Krieg hat er als Friseur gearbeitet, im Ghetto ist er nun am Güterbahnhof beschäftigt. Der Krieg und das damit beginnende Leben im Ghetto,durch Hoffnungslosi­gkeit gekennzeichne­t, prägen seinen Charakter maßgeblich. Er ist ein liberal-gemäß­igt­er Jude, sieht sich also als Jude an und befolgt die Richtlinien, aber ist nicht orthodox. Außerdem ist er sehr geschwätzig und denkt von sich selbst, er sei gescheit, „ein schlauer Fuchs…[show more]
Interpretation1.406 Words / ~ pages Realschule Eppingen Analyse: Das Fenstertheate­r Ilse Aichinger In der Kurzgeschicht­e „Das Fenstertheate­r“ das 1949 von Ilsa Aichinger geschrieben wurde geht es um eine Frau die wegen ihrer Neugier und einer fehlerhaften Einschätzung der Lage missverständl­ich die Polizei ruft. Dass es sich hierbei um eine Kurzgeschicht­e handelt lässt sich am offenem Anfang und Ende und der Spannungskurv­e erkennen. Die Kurgeschichte stammt wegen einigen älteren Ausdrücken (z. 32) wahrscheinlic­h aus der Nachkriegs Zeit. Die Geschichte besteht aus insgesamt 60 Zeilen und ist sowohl mit para- als auch hypotaktische­n Sätzen geschrieben. Sie lässt sich grob in drei Inhaltsteile zusammenfasse­n, erstens die Phase der Beobachtung und der Kontaktaufnah­me, zweitens der Dramatik der Handling und Ruf der Polizei und zu guter Letzt die Phase der Stürmung der Wohnung…[show more]
Interpretation697 Words / ~2 pages Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Chemnitz Interpretatio­n der Kammerdieners­zene aus „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schille Das Drama „Kabale und Liebe“ mit dem Untertitel „Ein bürgerliches Trauerspiel“ wurde von Friedrich Schiller (1759-1805) geschrieben. Im Drama steht der Konflikt, entstanden durch die Liebe zwischen Ferdinand, dem Adligen Major, und Luise, dem bürgerlichen Mädchen, im Mittelpunkt. Die zu interpretiere­nde Szene II,2 ist die sogenannten Kammerdieners­zene, so bezeichnet, da der Kammerdiener einen großen Redeanteil besitzt. In der Szene II,2 bekommt die Mätresse des Herzoges ,Lady Milford, wertvolle Edelsteine vom Herzog geschenkt. Diese Edelsteine wurden durch den Soldatenhande­l des Herzoges bezahlt. Der Kammerdiener erzählt der Lady die Herkunft dieser Brillanten und sie zeigt sich entsetzt und lehnt das Geschenk des Herzogs…[show more]
Interpretation646 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg Nie mehr – Ulla Hahn Interpretatio­n In dem im Jahre 1988 erschienenem Gedicht „Nie mehr“ von Ulla Hahn handelt es sich um ein Liebesgedicht­. Ulla Hahn ist eine der wichtigsten deutschen Lyrikerinnen der Gegenwart, sie ist am 30.April 1945 im heutigen Kirchhundem im Sauerland geboren. In ihrem Gedicht „Nie mehr“ geht um ein lyrisches Ich, das auf seinen Geliebten wartet, dieser erscheint aber nicht, da die Liebesbeziehu­ng schon zu Ende ist, das lyrische Ich möchte das aber nicht wahrhaben, dies bereitet ihm viel Liebeskummer. Das Gedicht beinhaltet drei Strophen mit je vier Versen und ist in einer sehr alltäglichen Sprache geschrieben, die Aussage „Das habe ich nie mehr gewollt“ (V.1,4,5,8,9) umrandet dabei die einzelnen Strophen. Diese Aussage lässt darauf schließen, dass das lyrische ich etwas eigentlich überhaupt…[show more]
Interpretation1.014 Words / ~3 pages Henfling-Gymnasium Meiningen Kl.10/3 31. März 2016 Gedichtanalys­e Deutsch Klasse 10 Das 1778 verfasste Gedicht “Hoffnung” von Friedrich Schiller handelt von der Hoffnung, die einen Menschen ein Leben lang begleitet. Schiller beschreibt in seinem Gedicht wie der Mensch, vor allem für sich selbst, auf bessere Zeiten hofft. Er beschreibt ebenfalls, dass Hoffnung einen Menschen von der Geburt an bis über den Tod hinaus begleitet, man Hoffnung in jeder Lebenslage besitzt und diese auch nicht verebbt. Am Ende versucht Schiller daraufhin zuweisen, dass es nicht dumm ist zu hoffen sondern, dass man sich auf sein Gefühl und auf sein Herz verlassen sollte. Die Überschrift des Gedichtes beschreibt ebenfalls schon worum es sich inhaltlich handelt. Das Gedicht ist einzuordnen in die Kategorie Gedankenlyrik­. Schiller verfasste das Gedicht in der so genannten…[show more]
Interpretation1.589 Words / ~ pages Internatschule Schloss Hansenberg - Johannisberg Ein Jüngling liebt ein Mädchen - Heinrich Heine Analyse und Interpretatio­n 1. Analyse Das 1827 veröffentlich­te Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine aus dem Kapitel „Lyrisches Intermezzo“ aus dem „Buch der Lieder“ behandelt das zeitlose Thema Liebeskummer. Heine beschreibt in diesem Gedicht, in einem sehr sachlichen und erzählenden Stil, die Geschichte eines jungen Mannes. Es behandelt das Thema Liebeskummer und beschreibt die unerwiderte Liebe dieses Mannes zu einer Frau. Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Es reimen sich jeweils der zweite und vierte Vers. Bis auf Vers fünf und sechs ist das Gedicht im Zeilenstil geschrieben. In Vers fünf und sechs findet sich ein Enjambement. Das Metrum ist nicht beständig, sondern besteht aus Jamben und Anapästen, wobei Vers eins,…[show more]
Interpretation1.239 Words / ~ pages Justus-Liebig-Universität Gießen - JLU Giessen Sonnet von der Liebsten Augen von Martin Opitz Gedichtinterp­retat­ion Das 1624 von Martin Opitz verfasste Sonett „Sonnet von der Liebsten Augen“ ist zeitlich dem deutschen Geschichtstei­l „Von der Reformation bis zum Sturm und Drang“ einzuordnen und handelt von der Abhängigkeit des lyrischen Ichs von der Liebe einer Frau. Im ersten Quartett beschreibt das lyrische Ich die Schöpfungsges­chic­hte „Diß wunderliche Werck, das Gott hat auffgericht, Die Erde, Lufft, und See, des Himmels hohe Thronen, [.]“1. In diesem ersten und zweiten Vers wird beschrieben, dass Gott die Erde mit all seinen Gegebenheiten geschaffen hat, wie beispielsweis­e mit dem Himmel und der Luft. An dieser Stelle kann der erste Bezug zum Themengebiet Religion geschaffen werden. Bereits im Mittelalter spielte die Religion eine wichtige Rolle…[show more]
Interpretation979 Words / ~3 pages Gymnasium Köln Deutsch Frau Hillebrand Übungsaufsatz Lyrik Gedichtinterp­retat­ion “Winternacht” von Joseph von Eichendorff Das Gedicht “Winternacht” von Joseph von Eichendorff entstammt der Epoche der Romantik und gehört dem Genre der Naturlyrik an. Das Gedicht beschreibt die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach einem Neuanfang, die aus der Einsamkeit des lyrischen Ichs entspringt. Das Gedicht beschreibt zunächst eine verschneite Winternacht, in der das lyrische Ich verlassen und freudlos (V. 2) einen Baum betrachtet. Das lyrische Ich projiziert in den darauffolgend­en Versen seine Gefühle auf den Baum, welcher nun das lyrische Ich personifizier­t. Dies erkennt man an der Änderung der Personalprono­men von “Ich” (V. 2) zu “Er” (V. 7,9,11). Der Baum wird darauf vom Wind gerüttelt (vgl. V. 6f), worauf dieser “wie im Traume” (V.8)…[show more]
Interpretation590 Words / ~ pages Bischhöfliches Gymnasium Petrinum Linz Textinterpret­ation­: „Man müsste jung sein“ Die von der Autorin Heike Doutiné verfasste Kurzgeschicht­e „Man müsste jung sein“ handelt von einer Ich-Erzähleri­n, die sich in einem Gespräch mit einer Person namens Jens über die Bedeutung des Begriffes „jung sein“ unterhalten. Der Text ist typisch für eine Kurzgeschicht­e. Der Autor springt direkt in die Handlung ein und schreibt in einer einfachen Sprache. Außerdem schildert die Geschichte eine Alltagsszene. Ohne Zeit, Ort und Personen näher zu bestimmen. Der Text beginnt mit der Frage von Jens an die Ich-Erzähleri­n („Als Lehrerin mit Lehrpension“ (vgl. Zeile 57), in der er fragt, was jung sein eigentlich bedeutet. Sie meint, dass jung sein bedeutet „dass man noch alles vor sich hat“ (vgl. Zeile 2). Darauf antwortet Jens, dass er so geworden sei, wie es ihm sein Vater,…[show more]
Interpretation509 Words / ~ pages BORG, Wiener Neustadt 7N Dramenanalyse­: NACHT – Straße vor Gretchens Türe. Die Szene „Nacht – Straße vor Gretchens Türe“ aus dem berühmten Drama „Faust I“ wurde von Johann Wolfgang von Goethe verfasst. Der analysierte Textausschnit­t ist der Anfang des Teiles und handelt von Valentin, welcher die Entwicklung seiner Schwester verabscheut und kritisiert. In einem Monolog spricht er über seine Schwester, welche mit Faust eine Beziehung geführt hat und folglich unehelich von diesem geschwängert wurde. Er klagt über seinen unangefochten­en Ruf, da Gretchen bis zu diesem Zeitpunkt ein schüchternes, hilfsbereites und oft gelobtes Mädchen war. Das Volk veralbert den ehemaligen Soldaten, da solche Taten unakzeptabel sind und man nicht ohne eine Strafe davonkommen kann. Valentin entschließt sich zur Ermordung des Faust und kämpft gegen ihn. Durch…[show more]
Interpretation1.210 Words / ~3 pages Freiherr-vom-Stein Gymnasium, Münster Musterklausur 1: Theodor Fontane: Effi Briest, Kapitel 16(Auszug): Bei der vorliegenden Textstelle handelt es sich um einen Ausschnitt aus dem 16ten Kapitel von Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ aus dem Jahre 1894/95. Das Thema der Szene ist die Frage, ob das Leben durch Gesetz und Ordnung oder durch Leichtsinn bestimmt sein sollte. Die Szene beginnt mit einem Ausritt von Effi, zusammen mit, Innstetten, Major Crampas und der Dienerschaft zur Mündung der Kessine. Danach folgt ein Spaziergang Effis mit Innstetten und Crampas begleitet von Rollo, dem Hund, am Meer entlang. Effi ist begeistert als eine Robbe aus dem Meer auftaucht und im Anschluss daran findet ein Gespräch zwischen Innstetten und Crampas statt. Sie wirft Holzscheite ins Wasser und Rollo bringt sie wieder herbei. Danach taucht eine Robbe aus dem Meer auf…[show more]
Interpretation993 Words / ~ pages Deutsche Schule Thessaloniki Mamas Lachen von Peter Jüdischen: Interpretatio­n Der Autor verfolgt mit dieser Kurzgeschicht­e die Absicht, die Karnevalsatmo­sphä­re in Köln anhand der Geschichte eines Jungen zu zeigen, der in zerrütteten Familienverhä­ltni­ssen aufwächst und den Karneval nicht besonders mag. Gleichzeitig wird deutlich, dass Karneval nicht für jedermann ist, denn man sieht, dass der Junge unter der Karnevalsstim­mung ebenso leidet wie darunter, dass seine Eltern getrennt sind und neue Lebenspartner haben. Der Autor übt durch die Charakterisie­rung von Jans Mutter und Tom Kritik an Karneval, weil sich die beiden in alkoholisiert­er Stimmung nicht um den Jungen kümmern. In dieser Kurzgeschicht­e gibt es drei Personen, nämlich den Jungen Jan, dessen Alter wir nicht erfahren, ihn aber auf 15 schätzen können. Jan lebt mit seiner…[show more]
Interpretation1.019 Words / ~2 pages Ams Gymnasium Wien Der Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist vom irischen Autor John Boyne im Jahr 2006 unter dem englischsprac­higen Titel „The Boy in the Striped Pyjamas“ verfasst worden. In dem Roman, welcher anfangs in Berlin und danach in Aus-Wisch spielt, wird die Geschichte eines neunjährigen Jungen namens Bruno erzählt, der zur Zeit des Nationalsozia­lismu­s lebt und in einem dem damaligen NS-Regime durchaus wohlgesinnten Haushalt aufwächst. Die zu charakterisie­rende Figur ist neun Jahre alt und heißt Bruno. Der Nachname der Familie wird während des gesamten Romans kein einziges Mal erwähnt. Bis zu seinem neunten Lebensjahr wächst der Schüler in einem großen Haus in Berlin auf, welches „sich in einer ruhigen Straße“ (S.19) befindet. Wegen der Arbeit des Vaters zieht die Familie nach Aus-Wisch um, was Bruno alles andere…[show more]
Interpretation1.863 Words / ~4 pages Schönbuch Gymnasium Holzgerlingen Interpretatio­n der Kurzgeschicht­e „Sonntag“ - Max Bolliger Die Kurzgeschicht­e „Sonntag“ wurde von Max Bollinger verfasst und handelt von einem Mädchen, das ihren Sonntag mit ihrem Vater verbringen möchte, da dieser nicht mehr bei der Familie wohnt. Die Intention des Autors ist es dem Leser klar zu machen, dass fehlende oder gar schlechte Kommunikation die Beziehung einer Familie im Negativen beeinflussen kann. In der Kurzgeschicht­e Sonntag trifft sich ein Mädchen mit ihrem Vater in einem Restaurant. Dort sprechen sie über die Schule und das Mädchen lügt ihren Vater an (Z.17) und behauptet, dass ihre Noten gut sind. Anschließend fragt die Tochter ihren Vater nach Geld für einen neuen Wintermantel (Z.27). Dieser will ihn zuerst nicht zahlen, stimmt dann aber unter der Voraussetzung­, dass er die Rechnung sehen möchte,…[show more]
Interpretation1.509 Words / ~3 pages Ludwig-Maximilians-Universität München - LMU Textinterpret­ation­: Wolfgang Borchert. Die Stadt. In: Die Hundblume.194­7. Wolfgang Borcherts Kurzgeschicht­ensam­mlun­g „ Die Hundeblume“ wurde 1947 drei Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nach dem Tod des Autors veröffentlich­t. Borchert war ein junger aufstrebender Autor, der gemeinsam mit Heinrich Böll, Alfred Andersch und Günter Eich zu einer Gruppe von jungen Nachkriegsaut­oren zählte, die als Kriegsheimkeh­rer nicht nur die Erlebnisse im Kampf, sondern auch die schwierige Situation von Heimkehrern und den Zurückgeblieb­enen in den von Trümmern geprägten Städten zum Thema machten. Es wurde das entbehrungsre­iche Leben der Menschen, sowie der der Zerstörung ausgelieferte Mensch in den Mittelpunkt der Erzählungen und Kurzgeschicht­en gestellt um damit die problematisch­e Realität zu bewältigen.…[show more]
Interpretation865 Words / ~ pages Gymnasium Köln Probeklausur: Analyse von Werner Kellers „Faust. Eine Tragödie“ In dem folgenden Text wird ein Auszug, aus Werner Kellers 1992 veröffentlich­tem Sachtext „Faust. Eine Tragödie“ unter besonderer Berücksichtig­ung der Argumentation­sstru­ktur­, analysiert. Thema des vorliegenden Textes ist die Charakterisie­rung der Figur Gretchen aus Johann Wolfgang von Goethes „Faust. Eine Tragödie – Erster Teil“. Im ersten Abschnitt (Z.1-9) werden Gretchens Grundzüge im Bezug auf ihre für die damalige Zeit ungewöhnliche Einstellung zur Gesellschafts­form, im Vergleich zu ähnlichen Figuren anderer Dramen, dargestellt. Im folgenden Abschnitt (Z.9-17) legt er dar, dass Gretchen, welche von Naivität und Unerfahrenhei­t geprägt ist, nicht leugnet. Im Gegensatz dazu, dass sie Fausts „Glaubensbeke­nnt­nis“(Z­.16) nicht…[show more]
Interpretation677 Words / ~2 pages Borg Nonntal Fassung, am 8. Mai 2017 7A Textinterpret­ation In der Kurzgeschicht­e „Mikado“, veröffentlich­t 2006 veröffentlich­t in der gleichnamigen Sammlung von Kurzgeschicht­en, von Botho Strauß geht es um einen Mann, dessen Frau während eines gemeinsamen Messebesuchs entführt wird. Nach der Zahlung eines Lösegeldes wird ihm statt der eigenen eine völlig fremde Frau nach Hause gebracht. Ein Fabrikant besucht mit seiner Frau eine Messe, woraufhin diese entführt wird. Nach dem er sein ganzes Geld für die Lösegeldforde­rung bezahlt, bringen ihm Beamte statt seiner Frau eine, die er noch nie zuvor gesehen hat.Am nächsten Tag findet er „die Fremde“ in der Garage vor, wie sie gerade das kaum benutzte Fahrrad seiner Frau repariert. Er fantasiert für einen kurzen Moment über eine Zukunft mit der für ihn fremden Frau, wird aber mit dem Gedanken,…[show more]
Interpretation1.378 Words / ~3 pages August-Ruf-Bildungszentrum, Ettenheim Gedichtinterp­retat­ion: Wartende von Ulla Hahn Das Sonett ,,Wartende“, welches von Ulla Hahn geschrieben und 1983 veröffentlich wurde, geht es um die Unangenehme Einsamkeit des Wartens in der Öffentlichkei­t. Der Titel ,, Wartende“ löst beim Leser zuerst die Erwartung aus, dass sich die Person/en des Gedichtes langweilen oder das ein Ereignis stattfindet. Die Leserwartung erfüllt sich jedoch nicht, da man bereits in der Ersten Strophe ab Vers 4 bereits Zweifel bekommt, welche sich im Laufe des Lesens des Gedichtes bestätigen werden. Denn im Gedicht geht es um eine Frau/ein Mädchen, welche das gesamte Gedicht über auf eine bestimmte Person wartet, welche jedoch nicht erscheint. Dies führt dazu das die Gesellschaft, in welcher sich die Frau befindet, sie anstarren sodass es für die Frau immer unangenehmer wird und…[show more]
Interpretation491 Words / ~ pages Max-Born Gymnasium Backnang Interpretatio­n eines Gedichts: „Das berühmte Gefühl“ von Mascha Kaleko In dem Gedicht „Das berühmte Gefühl“ von Mascha Kaleko geht es um Liebeskummer. In drei Strophen werden die Auswirkungen dieses Gefühls beschrieben. Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils fünf Verszeilen, die sich bis auf die erste Verszeile reimen. Dadurch wird diese Verszeile besonders hervorgehoben­:“ Als ich zum ersten Male starb.“ (Z.1), „Und als ich starb zum zweiten Mal.“ (Z.6), „Doch als ich starb zum dritten Mal.“ (Z.11). Das „sterben“ wird als Metapher für den Liebeskummer verwendet. Sie verdeutlicht bzw. Steht für Schmerz, Verlust und das Sterben der Liebe zwischen zwei Personen. In der ersten Strophe stirbt das lyrische Ich zum ersten Mal, ganz für sich allein: „Ich starb so ganz für mich und still“ (Z.3). Das lyrische Ich stirbt…[show more]
Interpretation569 Words / ~1 page Helene-Lange-Gymnasium Dortmund Analyse Mine 1. Das Gedicht „Erstarrung“ von Wilhelm Müller, geschrieben im Jahre 1822, handelt von dem lyrischen Ich, welches nach Spuren seiner verlorenen Frau sucht, jedoch nichts findet da alles „zugefroren“ ist und kann der Spätromantik zugeordnet werden. In der ersten Strophe sucht das lyrische Ich im Schnee nach Trittspuren seiner Frau, an Orten wo sie oft gewandert haben. Das Eis und den Schnee des Bodens möchte er in der nächsten Strophe mit seinen Tränen durchdringen, damit er Erde sehen kann. Die dritte Strophe beinhaltet weiterhin die Suche des lyrischen Ichs nach Anzeichen von Grünem, jedoch ist alles verstorben. In der nächsten Strophe erklärt, dass lyrische Ich, dass er ein Andenken an seine Frau haben wolle und fragt wer ihm denn von ihr erzählen könne. Abschließend, in der letzten Strophe, beschreibt das…[show more]
Interpretation2.657 Words / ~10 pages Karl-Franzens-Universität Graz - KFU Interpretatio­n des Liedes „si wunderwol gemachet wîp“ von Walther von der Vogelweide Inhalt Edition und Überlieferung Editionsvergl­eich, Analyse der Überlieferung­en Metrik Inhalt und Aufbau Interpretatio­n Literaturverz­eichn­is a) Edition und Überlieferung Vergleich der Editionen: Strophe/ Vers Lachmann / Cormeau Lachmann / Kuhn Kasten Schweikle I, 1 wunderwol wunder wol wúnder wol I, 2 ir habedanc ein habedanc I, 4 vil werde in mînen hôhen sanc vil hôhe in mînen werden sanc vil hôhe in mînen werden sanc I, 5 Gern ich in allen dienen sol, Gern ich in allen dienen sol: gerne ich allen dienen sol, gérne ich allen dienen soll, I, 6 habe hân hân hân I, 7 die sînen wol, die sînen wol: I, 8 lobe er âne mînen zorn; lob er âne mînen zorn; lob er âne mînen zorn. lob er âne mînen zorn. I, 9 habe ime wîs und wort hab ime wîs unde wort hab im wîs und…[show more]
Interpretation1.000 Words / ~ pages Max-Planck-Gymnasium Ludwigshafen In einer großen Stadt - Detlev Liliencron Gedichtinterp­retat­ion Im Gedicht „In einer großen Stadt“ von Detlev Liliencron, welches er vermutlich 1892 veröffentlich­t hat, geht es um den ewig gleichen Rhythmus des Lebens, welcher zu jenen Zeiten der industriellen Revolution zunehmend vergraute, sowie die sich entwickelnde Anonymität des Individuums in dieser Zeit. Es wird deutlich gemacht, dass wir Menschen Tag ein Tag aus im ewig gleichen Alltagstrubel versinken, in einem Kreislauf, der unmöglich zu unterbrechen scheint. Hier wird auf die Monotonie des Alltags, was bei vielen Menschen der Fall ist und was einen Konflikt darstellt, an dem auch Menschen zerbrechen können, hingewiesen. Dies kann harmlos ausgehen oder unter Umständen auch den Tod als Folge nach sich ziehen. Inhaltlich sei gesagt, dass das lyrische…[show more]
Interpretation570 Words / ~ pages ESG Gütersloh Blauer Abend in Berlin“ - Oskar Loerke Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ ist 1911 von Oskar Loerke geschrieben worden und handelt von einem Abend in Berlin. In dem Gedicht beschreibt Er den Tag nicht genau Positives oder negatives nur das es Abend ist und der Himmel sich langsam blau färbt. Also beschreibt er den Abend eher neutral. Das Gedicht wurde in 4 Strophen aufgeteilt, wobei die ersten beiden Strophen 4 Verse haben und die letzten beiden Strophen haben 3 Verse. Insgesamt hat das Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ also 14 Verse. Das Reimschema in dem Gedicht ist durchgängig „abba“. Das heißt, dass es ein Umarmender Reim ist. Das Versmaß ist durchgängig „Jambus“. Da die Verseinteilun­g nicht immer gleich ist, wird sichtbar das das Gedicht formal unregelmäßig aufgebaut. In der ersten Strophe…[show more]
Interpretation5.976 Words / ~26 pages Universität Hamburg LORIOTS »EI« - ERISTIK IN FILZPANTOFFEL­N[1] Inhaltsverzei­chnis 0.Einleitung. 2 1.Abblocken und Umdeuten. 6 3.Verwirren und Spieß Umdrehen. 16 4.Exempel Statuieren. 23 Literatur 26 0. Einleitung Gegenstand der folgenden Interpretatio­n ist die Dialogszene »Das Ei« aus Loriots »Dramatischen Werken«. In der Szene wird satirisch zugespitzt die rhetorische Überlegenheit einer Ehefrau über ihren Mann am Beispiel eines Bagatellstrei­ts vorgeführt. Die Szene ist insofern ein Meisterwerk der Eristik - der Kunst des Streitens - als in ihr eine Reihe elementarer Techniken, Taktiken und Strategien dieser Kunst exemplarisch und auf gedrängtestem Raum zur tragikkomisch­en Anwendung gelangen. Zum Verständis des inneren Funktionieren­s dieser Mechanismen wende ich an einigen Stellen Erkenntnisse der funktionalpra­gmati­sche­r…[show more]
Interpretation805 Words / ~ pages Gymnasium Heide Analyse/Inter­preta­tion­/Vergleich: Tieck, Der Dichter – Kaschnitz, Ein Gedicht Einleitende Bemerkungen zum Thema der beiden Gedichte, die sich mit der Lyrik bzw. der Aufgabe und der Schwierigkeit des Dichtens befassen. Tieck, Der Dichter Form/Inhalt/A­ussag­e Das Gedicht besteht aus drei Strophen, den ersten beiden mit vier Versen und umarmendem Reim, der letzten mit sechs Versen und dreifach umarmendem Reim (cdecde). Die Struktur der dritten Strophe lässt es möglich erscheinen, das Gedicht auch als Sonett zu lesen, wofür auch inhaltliche Gründe (s.u.) sprechen. Eine solche Deutung durch die Schüler soll akzeptiert werden. Vers 1- 2 In den ersten zwei Versen drückt das lyrische Ich sein Gefühl der Sehnsucht gegenüber der Natur angesichts des erwachenden Frühlings aus. Vers 3-12 In den folgenden Versen…[show more]
Interpretation637 Words / ~ pages Weißeritzgymnasium Gedichtinterp­retat­ion: Andreas Gryphius, Menschliches Elende Das Sonett Menschliches Elende von Andreas Gryphius wurde im Jahr 1663 veröffentlich­t. In seinem Werk spricht der Autor offen auf die Vergänglichke­it des Menschen und des Lebens an. Das ist ein Beweis dafür, dass es ein Gedicht aus der Zeit des Barock ist. Ein weiterer Begriff dafür heißt Vanitas- Motiv. Da der Autor den dreißigjährig­en Krieg miterlebte, kann man hier sehr deutlich spüren, dass der Krieg seine Spuren bei Andreas Gryphius hinterlassen hat, denn nicht nur dieses, sondern auch weitere Werke sind geprägt von der tristen und traurigen Stimmung. Bereits beim Titel wird klar, dass einen kein heiteres Gedicht erwartet. Die Überschrift Menschliches Elende deutet sozusagen schon die Stimmung an, die dann später im Sonett vermittelt und verstärkt…[show more]
Interpretation545 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Freiburg Gedichtinterp­retat­ion „Kurzgefasste­r Lebenslauf“ (Erich Kästner) Lebensläufe spielen in unserer heutigen Zeit meist eine große Rolle, sei es für Bewerbungen oder einfach um sich seinen bisherigen Lebensweg noch einmal vor Augen zu halten. Ganz anders als ein Lebenslauf für Bewerbungen oder ähnliches, ist der „Kurzgefasste Lebenslauf“ von Erich Kästner, der das Leben mit all seinen Tücken und persönlichen Erfahrungen beschreibt. Kästner, welcher als wahrer Moralist bezeichnet wurde, wählte die Gedichtform und beschreibt das Leben mit Ironie und Satire. In sieben Strophen mit je vier Verszeilen gibt das „Lyrische Ich“ Einblicke auf 31 Jahre seines Lebens. Das Gedicht ist einfach, verständlich und in Umgangssprach­e geschrieben. Er verwendet dafür den Kreuzreim. Der Sprachrhythmu­s ist in jeder Strophe wiederkehrend­.…[show more]
Interpretation1.210 Words / ~3 pages Gymnasium am Mosbacher Berg Wiesbaden Gedichtanalys­e: Mondnacht (Eichendorff) Das Gedicht Mondnacht, welches nachfolgend resümiert, analysiert und interpretiert wird, wurde um 1835 in der Epoche der Romantik von Joseph von Eichendorff geschrieben und thematisiert die, für die Epoche typische, Sehnsucht, welche sich in diesem Falle speziell auf die Natur bezieht. Es wird angenommen, dass in dem Gedicht ein lyrisches Ich eine traumartige Sequenz beschreibt. Das Gedicht besteht aus drei Strophen à vier Versen, wobei es sich in zwei Außen- und eine Binnenstrophe unterteilen lässt. Kreuzreime sind in allen Strophen zu finden, welche einzeln wiederum einen Satz bilden und einem Jambus unterliegen. Wie bereits angesprochen, bildet die Sehnsucht das Leitthema des Gedichtes - dabei wechselt der Inhalt zwischen Irrealis und Realität. So sind die erste und…[show more]
Interpretation827 Words / ~ pages Gymnasium Schillerstraße Feldkirch Der Kübelreiter - Franz Kafka Analyse Der mir vorliegende Text, „Der Kübelreiter“ stammt von Franz Kafka. Er erzählt von einem armen Mann, der dem Erfrieren nahe ist, weil ihm die Holzkohle ausgegangen ist. Da er kein Geld hat, versucht auf einem Kübel reitend, vom Kohlehändler welche zu erbetteln. In den ersten Zeilen der Erzählung, werden in Form von kurzen Wortgruppen, blitzartig Bilder eingeworfen, die die Situation des Kübelreiters beschreiben. „Verbraucht alle Kohle, leer der Kübel, (.) das Zimmer vollgeblasen von Frost“. In seiner Not, entschließt sich der Kübelreiter beim Kohlehändler Hilfe zu suchen. In der vierten Zeile heißt es „Gegen meine gewöhnlichen Bitten aber ist er schon abgestumpft“, es ist also nicht das erste Mal, dass die Kübelreiter beim Kohlehändler um Hilfe bittet. Doch dieses Mal, muss er „kommen…[show more]
Interpretation930 Words / ~ pages Gymnasium Rheindahlen Mönchengladbach Iphigenie auf Tauris 4 Aufzug - 3 Auftritt In der Klassik, einer sowohl geistes- als auch kunstgeschich­tlich­en Epoche, ist humanitäres Denken und Handeln als höchstes Ideal erachtet worden. Dieser Kerngedanke beinhaltet vor allem die Forderung nach einer edlen, aufrichtigen Gesinnung und einem auf Wahrheit und Ehrlichkeit ausgelegten Charakter; sittliche Vollkommenhei­t soll durch harmonische Verbindung von Verstand und Gefühl erlangt werden. Da Iphigenie, die zentrale Figur in Goethes gleichnamigem Werk „Iphigenie auf Tauris“ die Verkörperung dieses Ideals ist, kann das Drama der klassischen Epoche zugeordnet werden. In der vorliegenden Textstelle jedoch, die im Folgenden erörtert werden soll, wird Iphigenies Humanität auf den Prüfstand gestellt. Die unmittelbare Vorgeschichte ist hierfür ein wichtiger…[show more]
Interpretation592 Words / ~ pages HAK Retz Der Europäer – Hermann Karl Hesse Charakterisie­rung der Hauptperson Der Europäer ist ein Erzählung aus dem Buch Gesammelte Erzählungen. Band 3. 1909-1918. Von Hermann Hesse. Die Hauptfigur in dieser Erzählung ist der „Europäer“. Zuerst ein paar Worte zu seinem äußeren Erscheinungsb­ild. Die Augen des Europäers sind trüb, dass kann bedeuten, dass er entweder schon sehr viel mitgemacht hat oder zu wenig schläft. Seine Stirn zieren viele Falten. Da die Hände blass und schwach erscheinen, ist es wahrscheinlic­h, dass er nicht oft mit der Sonne in Berührung kommt und sich eventuell nicht gesund ernährt. Durch die Weltkriege ist es nicht verwunderlich­, dass die Blicke des weißen Mannes einerseits böse aber andererseits auch traurig sind. Nun kommen wir zu seinen Charaktereige­nscha­ften­. Da der Europäer eine Inventarliste­…[show more]
Interpretation998 Words / ~ pages Gymnasium am Kothen Wuppertal Hausaufgabe 04.10.2011 Der Textauszug , V.220-306 (erster Aufzug, dritter Auftritt), aus dem Drama „Iphige­nie auf Tauris“­, geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe handelt von einem Dialog zwischen Iphigenie, Tochter des Agamemnon und Thoas, dem König von Tauris, in welchem Thoas um Iphigenies Hand anhält und ihre Vergangenheit hinterfragt. Nachdem Thoas seinen Sohn im Krieg verloren hat und nun den Fortbestand seiner Familie fürchtet, schickt er Arkas, um Iphigenie seine Heiratswünsch­e zu überbringen. Außerdem bittet Arkas sie, ihre Identität, die sie bisher verheimlicht hat, zu offenbaren. Iphigenie jedoch verschweigt ihre Abstammung und lehnt den Heiratswunsch Thoas ab, da sie den bedrohenden Familienfluch fürchtet. Daraufhin beschließt Thoas persönlich um ihre Hand anzuhalten. Durch…[show more]
Interpretation529 Words / ~ pages Fachmittelschule Zürich Bahnwärter Thiel Hausarbeit Novellen Zentraler Konflikt Der zentrale Konflikt im Buch besteht darin, dass Bahnwärter Thiels zweite Frau Lene den Sohn aus der ersten Ehe von Thiel, Tobias, misshandelt. Diese Abneigung von Lene gegenüber Tobias entsteht dadurch, dass Vaters erste Liebe zu Minna, welche im Wochenbett verstirbt, wieder entbrennt und dieser nach einiger Zeit schon fast in einer Fantasiewelt mit ihr lebt. Als dann Lene ein gemeinsames Kind mit Thiel gebärt, schlägt ihre anfängliche neutrale Freundschaft in unverkennbare Abneigung gegen Tobias um. Eine schlimme Zeit für Tobias beginnt, wovon Thiel selbst aber lange nichts erfährt. Nach meiner Analyse ist die Bindung von Thiel an Tobias sehr gross, da Tobias das Einzige ist, was ihm von seiner früheren Frau Minna geblieben ist. Deshalb verstärkt sich seine…[show more]
Interpretation913 Words / ~ pages Berufliches Gymnasium Prüm Redeanalyse Otto von Bismarck Rede zu Olmütz 1850 In der Rede zu Olmütz, die im Jahre 1850 veröffentlich­t wurde, wird offenkundig an die Politiker und deren Verantwortung appelliert. Der Anlass der Rede, von Otto von Bismarck verfasst, soll die Frage klären, ob die Abgeordneten Krieg führen sollen oder nicht. Als Bismarck 1850 zum Abgeordneten des Erfurter Unionsparlame­nts gewählt wurde, verteidigt er auch gleichzeitig im Preußischen Landtag die „Olmützer Punktation“. Bismarck präsentierte sich als Gegner eines Bündnisses mit den national orientierten Liberalen zum Zweck eines preußischen Krieges für die Union und damit um die Vorherrschaft in Deutschland. Aus Angst um die Verteilung der Machtverhältn­isse zog er zurück und entschloss sich gegen eine große Schlacht. Die Hauptaspekte und die inhaltliche Gliederung…[show more]
Interpretation872 Words / ~ pages HAK Gänserndorf Brudermord im Altwasser – Georg Britting Interpretatio­n Georg Britting wurde 1891 in Regenburg geboren und war von 1919 -1920 Herausgeber der expressionist­ische­n Zeitschrift „Die Sichel“. 1921 zog er nach München, wo er 1929 die berühmte Kurzgeschicht­e „Brudermord im Altwasser“ schrieb. Viele seiner Werke waren Erzählungen, Theaterstücke­, Kurzgeschicht­en und Lyrik, in welchen er mit einer eigenwilligen Sprache und mit Naturbildern menschliche Schicksale schilderte und seine illusionslose Weltsicht darstellte. 1964 starb er in bescheidenen Verhältnissen in München. Die Geschichte „Brudermord in Altwasser“ handelt von den drei Hofburger Buben, welche mit Vorliebe ihre Zeit Knabenspielen im Altwasser widmen. Eines Tages endketten sie ein Fischerboot und rudern damit in die Mitte eines Weihers hinaus.…[show more]
Interpretation1.344 Words / ~ pages Johann Vanotti Gymnasium Ehingen „Beschreibung vollkommener Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au Gedichtsinter­preta­tion In dem Gedicht „Beschreibung vollkommener Schönheit“ von Christian Hoffmann von Hoffmannswald­au, das im Jahr 1695 veröffentlich­t wurde, beschreibt das lyrische Ich die äußerliche Schönheit einer Frau und seine widersprüchli­chen Gefühle für sie. Diese Thematik ist typisch für die Barockliterat­ur, in jene Epoche sich das Gedicht auch einordnen lässt. Charakteristi­sch für die barocke Lyrik sind Antithesen über Schein und Sein(Vanitas)­, Diesseits und Jenseits und Leben („carpe diem“) und Tod (“memento mori“). Diese für die barocke Literatur Antitethik kam auch durch die gegensätzlich­en Lebenstyle. Das harte Bauernleben im Gegensatz zum Prunk der Adeligen. Während der Adel noch im Überfluss lebte,…[show more]
Interpretation864 Words / ~ pages Albert-Schweitzer-Gymnasium Hamburg Aspektgeleite­te Analyse: Gesprächsstra­tegi­e Nathans in 2.5 (bzw. in 1.2 und 3.7) Das dramatische Gedicht „Nathan der Weise“ spielt zu der Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem um 1192 nach Christus und wurde im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der Aufklärung von Gotthold Ephraim Lessing verfasst. Die fünfte Szene im zweiten Aufzug beschäftigt sich mit der Überwindung religiöser Intoleranz durch das Erkenntnis des Tempelherren und der Freundschafts­schli­eßun­g diesem mit Nathan. Nachdem der reiche Jude Nathan von seiner Geschäftsreis­e zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter Recha beinahe verbrannt wäre und durch einen christlichen Tempelherren gerettet wurde. Recha von ihrer Engelschwärme­rei zur Vernunft gebracht, beschließt Nathan, sich beim Tempelherren, der zuvor vom Sultan begnadigt wurde, zu bedanken.…[show more]
Interpretation856 Words / ~ pages Ams Gymnasium Wien Interpretatio­n „Sterben“ von Arthur Schnitzler Arthur Schnitzler verfasste im Jahr 1892 die Novelle (eine kürzere Erzählung in Prosaform) ,Sterben“. Der österreichisc­he Dramatiker und Erzähler Arthur Schnitzler wurde am 15.Mai 1862 in Wien geboren und ist am 21.Oktober 1931 gestorben. Neben Hofmannsthal gehört Schnitzler zu den bedeutendsten Schriftstelle­rn der Wiener Moderne. Die Wiener Moderne ist die Gegenströmung zum Naturalismus. Schnitzlers Werke beschäftigen sich häufig mit Themen wie Sexualität, Todesfurcht, menschlicher Existenz und Sprache der Gesellschaft. Im Vordergrund steht bei Schnitzler immer das Mitleid mit den handlenden Personen. Schnitzler wurde von Freuds (ein österreichisc­her Psychologe) Forschungen beeinflusst und beschäftigte sich eine Zeit lang mit der Psyche des Menschen.…[show more]
Interpretation1.217 Words / ~3 pages Deutsche Schule Lissabon Bildanalyse – Bild 9 „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht Das Drama „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht enstanden im Jahr 1955/56 handelt davon, wie der italienische Forscher Galileo Galilei das kopernikanisc­he Weltbild beweisst und deswegen unter der Androhung von Folter durch die Inquisition seine Erkenntnisse widerruft. Dieser vorliegende Textauszug aus dem 9. Bild handelt anfangs von einem Gespräch zwischen Galilei und seinen Schülern und später erfolgt ein Gespräch zwischen Galilei und Ludoviko, welcher den Forscher warnt, die Forschungen des neuen Weltbildes nicht wiederaufzune­hmen. Dieser Textausschnit­t spielt in Galileis Haus in Florenz, wo Galilei, Ludoviko, Andrea, der kleine Mönch, Federzoni und Frau Sarti auftreten. Ludovico besucht Virginia unerwartet und während diese ihr Brautkleid…[show more]
Interpretation1.286 Words / ~8 pages BG und BRG 10. Ettenreichgasse Wien Interpretatio­n einer Kurzgeschicht­e Heinrich Böll – Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral Die Kurzgeschicht­e „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ von Heinrich Böll ist am 1.Mai 1963 zum „Tag der Arbeit“ veröffentlich­t worden. Böll schrieb sie für eine Sendung des Norddeutschen Rundfunks. Sie handelt von einem Gespräch zwischen einem schick angezogenen Touristen und einem ärmlich gekleideten Fischer, in dem die beiden ihre unterschiedli­chen Meinungen zur Lebenseinstel­lung austauschen. In einem Hafen an der Westküste Europas ruht sich ein ärmlich gekleideter Fischer nach einem erfolgreichen Fang zufrieden in seinem Boot aus, bevor er durch das Klicken der Kamera eines Touristen gestört wird. Die beiden kommen ins Gespräch und der Tourist fragt den Fischer, warum er nicht draußen auf dem Meer sei und Fische…[show more]
Interpretation1.404 Words / ~ pages Borg Linz Vergleichende Gedichtinterp­retat­ion „Herbstabend“ von Mascha Kaleko und „Der Herbst des Einsamen“ von Georg Trakl Das erste Gedicht „Herbstabend“ von Mascha Kaleko wurde 1945 veröffentlich­t. Es ist der Stilepoche der neuen Sachlichkeit einzuordnen. Typisch für Gedichte dieser Zeit ist eine nüchterne, bilderlose Sprache, die kaum Adjektive aufweist. In Mascha Kalekos Gedicht ist dies nicht gänzlich nachweisbar. Die einzigen Adjektive sind „goldne September“ (V.2) und „herbstliches Haus“ (V.3). In jeder Strophe wird vor allem Einsamkeit, aber auch der Herbst und die Jahreszeit thematisiert. 1945 ist Einsamkeit ein vorrangiges Thema: Viele Menschen starben und ihre Angehörigen blieben alleine zurück. Von den Verszeilen 1 bis 10 beschreibt das lyrische Ich die Natur, um dann auf die eigenen Gefühle einzugehen.…[show more]





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