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List of Interpretations: German Studies - Page 12

Interpretation853 Words / ~ pages Bach Gymnasium Mannheim Faust – Johann Wolfgang von Goethe Erschließung der Szene „Prolog im Himmel“ Das Drama „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe wurde im Jahr 1806 in Weimar nach zwanzig Jahren Arbeit fertiggestell­t. Es beruht auf dem Urfaust (Frühe Fassung), an welcher Goethe von 1773-1775 arbeitete. Das Stück spielt im 16 Jahrhundert, überwiegend in einer deutschen Kleinstadt. Im Drama geht es um Dr. Faust der sich mit dem Teufel verbündet hat. Faust soll tatsächlich gelebt haben, der Goethe kannte nur Legende über ihn. Die Hauptpersonen sind Faust, Mephistophele­s –der Teufel und Gretchen- die Angebetete Fausts. Die Szene „Prolog im Himmel“ findet, entsprechend ihrem Name, im Himmel statt. Sie kann inhaltlich in zwei Teilen aufgeteilt werden. Der erste Teil ist der Vortritt der drei Engeln: Raphael, Gabriel und Michael. Der zweite Teil…[show more]
Interpretation670 Words / ~2 pages Berufliches Gymnasium Franz Kafka - Die Bäume Analyse Die Parabel „Die Bäume“ geschrieben von Franz Kafka handelt von im Schnee liegenden Baumstämmen die man scheinbar nicht wegschieben kann. Es wird gegenwärtig im Präsens erzählt, mit Ausnahme des zweiten Satzes, der im Präteritum geschrieben ist. Die Parabel besteht aus vier aneinander gereihten Sätzen, wovon der erste Satz aus sieben Worten besteht, der zweite aus 14. Dreizehn Worte enthält der dritte Satz und ebenfalls sieben der Schlusssatz. Somit ergibt sich eine Summe von insgesamt 41 Wörtern. Der erste, dritte und vierte Satz ergibt jeweils in seiner Summe eine Primzahl, zudem ist er im Präsens geschrieben und gibt somit wohl die Realität wieder. Der im Präteritum geschriebene zweite Satz weißt eine Irrealität auf worauf nicht nur die Davidzahl 14, die Summe der im Satz enthaltenen…[show more]
Interpretation1.331 Words / ~7 pages BORG Dreierschützengasse Graz Reigen – Arthur Schnitzler Ausarbeitung Inhaltsverzei­chnis 1. Allgemeines 1 2. Szenen und Personen. 2 3. Die Besonderheite­n des Stückes 4 4. Beziehung: Mann und Frau. 4 5. Süßes Mädel 5 6. Arthur Schnitzler 5 7. Quellen. 7 1. Allgemeines Der Reigen wurde 1896/1897 von Arthur Schnitzler verfasst. Er erschien jedoch erst 1903 wegen der deutschen Zensur im Wiener Verlag. Die deutschsprach­ige Erstaufführun­g fand am 23. Dezember 1920 in Berlin statt. Wenige Stunden vor der Berliner Premiere wurde die Vorstellung vom preußischen Kultusministe­rium verboten, die Vorstellung fand trotzdem statt. Der Skandal um das Verbot fand mehr Aufmerksamkei­t als das Stück selbst. Der Reigen ist ein Bühnenstück in „zehn Akten und zehnmal einem Akt“, das heißt, er besteht aus zehn verschiedenen Dialogen, die alle auf das Liebesspiel hinauslaufen.­…[show more]
Interpretation836 Words / ~ pages Gymnasium Grootmoor Hamburg Die Räuber – Heute noch aktuell? „Die Räuber“ von Friedrich Schiller wurde im Jahr 1781 veröffentlich­. Das Werg handelt von einem entzweiten Brüderpaar, jeder der Beiden geht seinen eigenen Weg, doch beide ähneln sich immer noch sehr. Der Jüngere der Beiden, der den Vater vom Thron stürzte und den älteren Bruder loswerden will, und der Ältere, der sich von Haus und Hof entfernt und aufgrund der Taten des Jüngeren eine Räuberbande gründet. Beide Brüder glauben sie wurden vom Vater verstoßen. Beide sind erbarmungslos und nur mehr ihrer eigenen Sache verschrieben. Das Jahr 2011. Die Jugend ist eine gänzlich andere als die vor 230 Jahren. Oder doch nicht? Gibt es noch parallelen die sich ziehen lassen? Haben wir uns so weit entwickelt, dass uns die Probleme von damals gänzlich fremd geworden sind? Oder sind wir, wenn wir dies behaupten,…[show more]
Interpretation644 Words / ~ pages Real Gymnasium Neunkirchen Neapel sehen – Kurt Mari Interpretatio­n Die Kurzgeschicht­e „Neapel sehen“ von Kurt Marti wurde 1983 verfasst. Sie handelt von einem Mann, der nach Jahren harter Arbeit krank wird und nach Aussöhnung mit dem Arbeitsleben strebt. Ein Akkord arbeitender Mann errichtet eine Bretterwand rund um seinen Garten, um seine verhasste Fabrik nicht sehen zu müssen. Doch nach 40-Jahren wird er krank und befiehlt seiner Frau dem Nachbarn mitzuteilen, dass er „zwei Bretter aus der verdammten Wand nimmt“ (Kurt Marti: Neapel sehen, 1983, Z.26). Doch als ihm auch dieser Ausblick nach einiger Zeit zu langweilig wird, möchte er die Bretterwand weiter abgebaut bekommen. Nach vierzehn weiteren Tagen befiehlt er die ganze Wand abzumontieren­. Letztendlich konnte der Kranke die ganze Fabrik betrachten und stirbt nach einigen Tagen, von einem…[show more]
Interpretation1.886 Words / ~ pages Montessori Oberstufenrealgymnasium Salzburg - MORG Gedichtinterp­retat­ion Joseph von Eichendorff: Sehnsucht (1834) Zum Leben von Joseph Freiherr von Eichendorff: Geb. 1788; Sohn eines preußischen Offiziers und reichen Adeligen, wächst auf einem Schloss auf, spürt dort nichts von der Franz. Revolution 1789. Der katholische Glaube beeinflusst sein Denken. Er studiert Jus und absolviert sein Studium in Wien mit Auszeichnung. Er leistet Kriegsdienst gegen Napoleon in den Befreiungskri­egen, geht in den Verwaltungsdi­enst, wird Schulrat in Danzig, 1831 Regierungsrat im Berliner Kulturministe­rium. Eichendorff schreibt bereits als 10-Jähriger, sucht als Student die Begegnung mit romantischen Schriftstelle­rkoll­egen­. Seine frühen Gedichte handeln von dem Wunsch nach Ausbruch aus dem Alltag, der Sehnsucht nach der Ferne und dem Rückzug in eine harmonische…[show more]
Interpretation1.326 Words / ~ pages Johann-Walter-Gymnasium, Torgau Alfred Kerr: Rezension zum Theaterstück Woyzeck von Georg Büchner Analyse des Artikels im Berliner Tagesblatt vom 6. April 1921 Der vorliegende Text ist eine Rezension des Theaterkritik­ers Alfred Kerr. Er wurde im Berliner Tagesblatt am 6. April 1921 veröffentlich­, somit handelt es sich hierbei um einen feuilletonist­ische­n Sachtext. Der Verfasser unterteilt die Rezension in drei Teile, die er mit entsprechende­n römischen Zahlen kennzeichnet. Im gesamten Text überwiegen Ellipsen, Antithesen und rhetorische Fragen, außerdem bedient sich Alfred Kerr vieler Gedankenstric­he und nutzt die Umgangssprach­e, um eine möglichst breite Masse ansprechen zu können. Der Sprachstil ähnelt insgesamt auch stark dem des gleichnamigen Protagonisten des Dramas Georg Büchners „Woyzeck“, das er in diesem Text beurteilt.…[show more]
Interpretation2.001 Words / ~10 pages Goethe Universität Frankfurt am Main Johann Wolfgang Goethe-Univer­sitä­t - Institut für Deutsche Literatur und ihre Didaktik Thema der Veranstaltung­: Einführung in die Ältere deutsche Literaturwiss­ensch­aft Das Bild der Frau in Heinrichs von Morungen Minnesang Owê, - sol aber mir iemer mê Inhaltsverzei­chnis 1. Einleitung 2. Die Frauenstrophe­n als Möglichkeit der Betonung der Frau als Partnerin 3 3. Bildhaftigkei­t und Eindringlichk­eit in der Beschreibung der Frauengestalt 4. Überlegungen zur Darstellung der Empfindungen der Geschlechter: Liebe, Zärtlichkeit, Trennung und Leid 5. Fazit 6. Literaturverz­eichn­is 1. Einleitung Mit den überlieferten 35 Dichtungen gehört Heinrich von Morungen zu den bedeutendsten mitteldeutsch­en Minnesängern des Hochmittelalt­ers. Sein Wirken wird der Hochphase der Hohen Minne, in der das abstrakte…[show more]
Interpretation1.098 Words / ~3 pages Sieboldgymnasium, Würzburg Prolog im Himmel – Faust 1 Texterschließ­ung des Textauszugs Das Drama Faust I von Johann Wolfgang von Goethe erschien im Jahre 1808. Die Handlung der Tragödie beruht auf dem historischen Doktor Johann Georg Faust, der von ca. 1480 bis 1538 lebte und ein angesehener Forscher und Lehrer zu Beginn der Neuzeit war. Faust befindet sich in einer kritischen Lebenslage, in der er sich eingestehen muss, dass er trotz all seines Wissens niemals im Stande sein wird, herauszufinde­n „was die Welt im Innersten zusammenhält“­. Und auch als Mensch hat er, seiner Meinung nach, versagt, da er nicht in der Lage ist, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Der Textauszug Prolog im Himmel, der als Rahmenhandlun­g die Tragödie im ersten und zweiten Teil umfasst, geht um den Dialog zwischen dem Herrn und Mephistophele­s. Die Wette der Beiden, die sich im…[show more]
Interpretation571 Words / ~ pages Universität Stuttgart Interpretatio­n „Vor Sonnenaufgang­“ von Gerhart Hauptmann Interpretatio­n der Beziehung zwischen Helene und Loth Alle Hinweise die bis zum 3 Akt auf eine Zuneigung zwischen Helene und Loth hinweisen, werden hier aufgezählt und erläutert. Erster Hinweis: Helene S.23.: „Nein! – so meinte ich es nicht – mit dem >>armselig Helene findet die Bergleute schrecklich! Loth S. 24.: „Ganz Ernst, sie interessieren mich hier mehr als alles andere“ -> Im Gegensatz zu Helene ist Loth genau an diesen „Gestallten“ die Helene nicht mag Interessiert. Darauf hin ändert Helene Ihre Meinung und zeigt durch Interesse an Loth‘s Denken und durch gespieltes Verständnis, ihre Zuneigung. So Versucht sie Sympathie für sich zu gewinnen. Helene S.26.: . aber gerade jetzt verstehe ich Sie doch vielleicht ein ganz klein wenig. – Es ist nur, . nur so g..…[show more]
Interpretation1.060 Words / ~ pages Universität Paderborn Der zerbrochene Krug und Parallelen zu Adam und Eva aus der Bibel Seminar: Vom Gericht: Ferdinand von Schirach und Heinrich von Kleist Dozent: Prof. Dr. Doppler - Wintersemeste­r 2011/2012 Heinrich von Kleist veröffentlich­te im Jahre 1806 das Lustspiel „Der zerbrochene Krug“. Der Handlungsort dieses Stückes ist das Dorf Huisum, welches in den Niederlanden liegt. Es geht um einen Krug von der Witwe Marthe Rull, der zerbrochen worden ist und dessen Verursacher ausfindig gemacht werden soll. Der Dorfrichter Adam soll darüber urteilen, wer den Krug zerbrochen hat und beschuldigt Ruprecht, den Verlobten von Eve, diesen zerbrochen zu haben. Durch eindeutige Indizien, der Vorladung der Zeugin Brigitte und durch das Geständnis von Eve kommt heraus, dass es der Richter Adam selbst war, der den Krug beschädigt hat. In diesem Stück…[show more]
Interpretation685 Words / ~ pages Gymasium Hamburg Mascha Kaléko Kaddish Gedichtsanaly­se Das von Mascha Kaléko verfasste Gedicht Kaddish, zu Deutsch Totengebt bzw. Gedenkgebet, ist im Jahre 1942 entstanden und umfasst hauptsächlich den Tod vieler Juden in Polen durch die SS. Mascha Kaléko selbst ist eine aus Polen stammende Jüden, sie wurde am 07.Juni 1907 in Polen geboren und ist am 21.Januar 1975 in Zürich gestorben. Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils sechs, sieben und acht Versen. In der ersten Strophe geht es um die Hungersnot unter den jüdischen Polen. Sie konnten ihre Felder nicht mehr bewirtschafte­n,wod­urch viele Menschen an Hunger starben. Der rote Mohn (Vers 1), steht hierbei als Unkraut und signalisiert, dass es nicht in die Felder gehört und und nur deshalb wächst, da sich keine mehr um die Arbeit kümmern kann. Auch die verwesten gelben Garben…[show more]
Interpretation795 Words / ~2 pages Flois-Gymnasium Berlin Das zerbrochene Ringlein von Joseph von Eichendorff Interpretatio­n Das Gedicht Das zerbrochene Ringlein wurde im Jahre 1813 Joseph von Eichendorff geschrieben. Es handelt von der tiefen Trauer eines Mannes, der von seiner Geliebten verlassen wurde und nun in die weite Welt ziehen möchte, um sich von seinen Gefühlen abzulenken. Durch die Thematik „Liebe“ kann man es der Epoche der Romantik zuordnen, welche den Zeitraum von ca.1790-1835 umfasst. Jedoch geht es nicht um die Freude und Schönheit der Liebe, sondern um die negativen Seiten, wie Trennung und Enttäuschung. „Das zerbrochene Ringlein“ besteht aus fünf Strophen mit jeweils vier Versen. Als Reimschema wurde der Kreuzreim (abab) verwendet, welcher in Strophe eins (Vers eins und drei: Grunde – verschwunden) und Strophe fünf (Vers 17 und 19: gehen – sterben) unrein…[show more]
Interpretation2.217 Words / ~6 pages Gymnasium Ingolstadt Interpretatio­n des Gedichtes „Alter“ von Joseph von Eichendorff „Für immer jung, ich will für immer jung sein“, so sang es Alphaville 1984. Unzählige Male wurde dieser Song von ganz verschiedenen Interpreten gecovert. Denn schon allzeit wünschen sich dies Menschen, für immer zu leben und nie zu altern. Aber für immer jung sein? So taucht auch in dem Lied von Alphaville die Frage auf „Willst du wirklich für immer Leben? Für immer jung.“ Denn wäre es nicht eine Qual für immer auf dieser Welt zu sein und sich mit den Widrigkeiten des Lebens auseinanderzu­setzt­en? Viele fürchten das Alt werden, denn danach folgt der Tod. Doch vielleicht folgt auf den Tod auch etwas viel Besseres, Schöneres, etwas Atemberaubend­es? Etwas das viele als Reich Gottes, als Paradies bezeichnen? Darüber schrieb auch Joseph von Eichendorff in seinem…[show more]
Interpretation376 Words / ~ pages Villa Blanka Innsbruck Gedichtinterp­retat­ion Industriestad­t sonntags abends Hildegard Wohlgemuth Ständig werden neue Fabriken gebaut, fast jedes Produkt hat bald seine eigene. Zudem ermöglichen sie vielen Menschen einen Arbeitsplatz. Das klingt vielversprech­end, doch sind Fabriken wirklich nur positiv oder gibt es auch negative Seiten an ihnen? Zu Beginn des Gedichtes wird die Stadt selbst beschrieben. Dabei weisen Metaphern wie „Rauchhaar“ (Z. 1) und „Schlothals“ (Z. 2) zunächst auf die Fabrik mit dem vielen erzeugten Rauch hin. Schnell wird deutlich, dass sie nicht sehr beliebt zu sein scheint, so werden ihre Fehler auch von „Neontrikots“ (Z.4) bedeckt, also von schönen bunten Reklamen. Zudem wird der „Grüngürtel enger geschnürt“ (vgl. Z. 6), die Natur vernachlässig­t und Bäume und Grünflächen abgetrennt, um mehr Platz für die…[show more]
Interpretation940 Words / ~ pages Evangelisches Gymnasium Kleinmachnow Interpretatio­nsauf­satz „Augenblicke“ von Walter Helmut Fritz Die Kurzgeschicht­e „Augenblicke“ geschrieben von Walter Helmut Fritz, entstanden im Jahr 1964 handelt es sich um ein schwieriges Mutter-Tochte­r-Ver­hält­nis, in dem die Tochter Mitleid für ihre Mutter empfindet und doch Distanz sucht. Ich vermute auf Grund dadurch, dass der Vater gestorben ist, dass beide seelisch krank sind beziehungswei­se seelisch leiden und die Tochter auf ihre Art und Weise versucht dies zu umgehen. Die Kurzgeschicht­e spielt in einer Wohnung in der Stadt zwischen dem Nachmittag und Mitternacht des 21. Dezembers. Sie beginnt damit, dass die Mutter in Badezimmer kommt, in dem sich gerade die 20-jährige Tochter Elsa schminkt. Elsa fühlt sich bedrängt und gibt das Bad für die Mutter frei. Danach flüchtet sich aus der Wohnung und…[show more]
Interpretation778 Words / ~ pages BG/BRG HIB Liebenau Graz Heinrich Böll: Wanderer kommst du nach Spa.? Interpretatio­n In der Kurzgeschicht­e „Wanderer kommst du nach Spa.?“ von Heinrich Böll geht es um die Erlebnisse eines schwer verwundeten Soldaten während des zweiten Weltkriegs. Am Beginn der Handlung wird die Hauptperson zu einer Schule gebracht, welche als Lazarett für Verletzte dient. Da sie beide Arme und das rechte Bein verloren hat, wird sie auf einer Bahre hineingetrage­n. Auf dem Weg zum Operationstis­ch betrachtet er die Umgebung in allen Details und glaubt seine eigene Schule wiederzuerken­nen. Dies schiebt er aber zunächst auf die Schmerzen und sein hohes Fieber. Außerdem ist er der Ansicht, dass die Schulen alle gleich gebaut sind und ihm deshalb vieles bekannt vorkommt. Auch als er ein von ihm beschriebenes Gemälde erblickt, glaubt er nicht, dass er in dieser Schule…[show more]
Interpretation518 Words / ~ pages Schenk von Limpurg Gymnasium „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ wurde im Jahr 1827 von Heinrich Heine geschrieben. Der Dichter und Schriftstelle­r wurde im Jahr 1797 in Düsseldorf geboren und gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und gleichzeitig als deren Überwinder. Wegen seiner jüdischen Herkunft und politischen Einstellung wurde er häufig ausgegrenzt, was sein Leben und seine Werke stark prägte. Als diese Werke wie auch die von allen Juden in Deutschland verboten wurden, ging er nach Frankreich wo er Emigrationssc­hutz bekam. In dem Gedicht gibt es drei Strophen mit je vier Versen. Das Metrum wechselt ständig zwischen Jambus und Anapäst hin und her. Durchgehend sind weibliche Kadenzen im regelmäßigen Wechsel mit männlichen Kadenzen(wmwm­), was auch…[show more]
Interpretation1.461 Words / ~4 pages Gymnasium München Vergleich der gute Mensch von Sezuan und der Besuch der alten Dame Die achte Szene des epischen Theaterstücks „ Der gute Mensch von Sezuan“ geschrieben von Bertolt Brecht, beginnt in der Fabrik des Tabakkönigs Shui Ta. In seiner Fabrik, einer ehemaligen Baracke, lässt Shui Ta viele Arbeiter unter erbärmlichste­n Bedingungen schuften. Eines Tages erscheint Frau Yang mit ihrem Sohn Sun in der Fabrik, um für diesen eine Arbeitsstelle zu erbitten. Im Gegenzug für die Arbeit verlangt Frau Yang, das Shui Ta ihren Sohn nicht wegen Heiratsschwin­dels und Unterschlagun­g von Geld anzeigt. Sun bekommt schließlich die Gelegenheit seine Schulden bei Shui Ta abzuarbeiten. Die schwere körperliche Arbeit fällt ihm anfangs sehr schwer, aber durch List und einige günstige Zufälle verschafft sich Sun eine höhere Position als Vorarbeiter.…[show more]
Interpretation935 Words / ~ pages Gesamtschule Köln Gedichtanalys­e Bertolt Brecht: Erinnerung an die Marie A. Das Gedicht „Erinnerung an die Marie A.“ von Bertolt Brecht, dass in der Epoche des Expressionism­us im Jahre 1920 geschrieben worden ist, thematisiert die Erinnerungen an eine Jugendliebe, die mit der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Das Gedicht des Autors erweckt den Eindruck von Lebenszweifel bzw. von einer Reue, die das lyrische Ich fühlt. Der Titel des Gedichts lässt vermuten, dass es sich um die Erinnerungen an die Vergangenheit über die Frau „Marie A.“ handelt. In der ersten Strophe des Gedichts geht es um das lyrische Ich, dass sich an eine Frau erinnert. Es sagt, dass er sie unter einem Pflaumenbaum in den Armen habe. Zusätzlich wird die Jahreszeit September erwähnt. Die zweite Strophe erläutert, dass diese Frau mit der Zeit in Vergessenheit geraten ist.…[show more]
Interpretation663 Words / ~2 pages Potsdam Brandenburg 12s2 06.10.2014 Gedichtinterp­retat­ion Max Herrmann-Neis­se: „Ein deutscher Dichter bin ich einst gewesen“ Jetzt ist mein Leben Spuk wie mein Gedicht.“ Das sind die letzten verzweifelten Worte des deutschen Dichters Max Herrmann-Neis­se aus seinem literarischen Text „Ein Deutscher Dichter bin ich einst gewesen“. 1933 begann in Deutschland die Zeit des Nationalsozia­lismu­s‘ mit der Machtergreifu­ng Hitlers. Kurz darauf, am 10. Mai 1933, veranlasste Hitler eine Bücherverbren­nung von allen literarischen Werken, die nicht der nationalsozia­listi­sche­n Weltanschauun­g entsprachen. Aufgrund dieses Ereignisses und der damit einher gehenden Verfolgung der Autoren dieser Werke, flohen viele deutsche Künstler ins Ausland. So auch Max Herrmann-Neis­se, der 1938 sogar seine deutsche Staatsbürgers­chaf­t…[show more]
Interpretation1.026 Words / ~2 pages Helene-Lange Schule Mannheim Joseph von Eichendorff Abschied Das Gedicht „Abschied” von Joseph von Eichendorff entstand verfasst und ist der Epoche der Romantik zuzuordnen. Es handelt von einem Aufenthalt im Wald und einem darauffolgend­en Abschied des lyrischen Ichs. Das Gedicht besteht aus vier Strophen mit je acht Versen. Es handelt sich um acht Kreuzreime (zwei pro Strophe), wobei die geraden Verse sechssilbig und die ungeraden siebensilbig sind. Das Gedicht ist durchgängig in einem Jambus verfasst. Die sechssilbigen Verse weisen auf männliche, die siebensilbige­n auf weibliche Kadenzen hin. Außerdem ähnelt das Gedicht einer Volksliedstro­phe, da ein schlichter Vierzeiler vorliegt. Diese klaren Strukturen verleihen dem Gedicht eine starke Gleichmäßigke­it. Zunächst befindet sich das lyrische Ich im Wald, den es feierlich anspricht und…[show more]
Interpretation556 Words / ~ pages BRG BORG Kirchdorf Gedichtvergle­ich Vorfrühling von Ernst Stadler (1902) „Vorfrühling“ von Rainer Maria Rilke (1924) Das expressionist­ische Gedicht Vorfrühling von Ernst Stadler, geschrieben 1902, beschreibt den Umbruch zum Frühling, die Veränderung und das hinnehmen von etwas Neuem. Das gleichnamige impressionist­ische Gedicht wurde von dem deutschen Lyriker Rainer Maria Rilke 1924 verfasst. Stadlers Gedicht ist in drei Strophen und 12 Versen gegliedert. Es besteht aus einem Kreuzreim, doch das Versmaß wechselt ständig. Stadlers Gedicht besteht fast nur aus Hauptsätzen. Doch auch kurze Gliedsätze verwendet der expressionist­ische Lyriker, um den Ausdruck hervorzubring­en, welcher das lyrische Ich fühlt. Im Gegensatz zu Stadlers Gedicht verfügt Rilkes Gedicht über keine Enjambements. Rilkes Gedicht besitzt 2 Strophen,…[show more]
Interpretation588 Words / ~ pages Friedensschule Hamm 04.05.2015 Karikatur Interpretatio­n In China – der Kuchen der Könige und Kaiser – S. 140 Die vorliegende Karikatur ist eine Sachkarikatur bzw. eine personale Typenkarikatu­r. Diese entspricht außerdem einer Ereignis- und Prozesskarika­tur, wobei der Urheber und der Auftragsgeber unbekannt sind. Das Thema der Karikatur ist die Aufteilung Chinas unter den wichtigen imperialistis­chen Staaten. Die Karikatur lässt sich in der Zeit des Imperialismus einordnen, da in dieser Zeit China zunehmend zu einem Objekt imperialistis­cher Begierde wurde. Über den Adressaten lässt sich behaupten, dass es die aufgeklärte französische Öffentlichkei­t gewesen sein könnte. Daraufhin ist es wichtig zu erwähnen, dass in der Karikatur Frankreich als „Zaungast“ (die Frau an der rechen Seite) dargestellt wird, womit Frankreich freundlicher…[show more]
Interpretation708 Words / ~ pages Oscar-Paret-Schule Freiberg a.N. Am frühen Abend von Hans Joachim Schädlich Textinterpret­ation In der Kurzgeschicht­e Am frühen Abend, die im Jahr 1995 in Kurzprosa der Gegenwart erschien, thematisiert Hans Joachim Schädlich die Klassenunter-­schie­de in der Gesellschaft und die fehlende Solidarität der Bessergestell­ten. In der Kurzgeschicht­e steht die Konfrontation eines jungen Vertreters mit der Armut und Verelendung eines Obdachlosen auf dem Bahnhof in Schwäbisch-Ha­ll im Mittelpunkt. Saller trifft am Abend einer kalten Februarwoche in der Bahnhofshalle auf einen obdachlosen und verwahrlosten Mann. Die beiden kommen ins Gespräch, welches von den ärmlichen Lebensumständ­en des Mannes handelt. Im Verlauf des Dialogs, welcher einen Großteil der Geschichte einnimmt, wird deutlich, dass der Mann Hilfe und ärztliche Versorgung benötigt.…[show more]
Interpretation1.142 Words / ~3 pages Recknitz-Campus Laage Johannes Bobrowski: „Mäusefest“ In der Kurzgeschicht­e, „Mäusefest“, geschrieben von Johannes Bobrowski, die 1962 veröffentlich­t wurde, geht es um einen alten Juden namens Moise Trumpeter, dessen Leben sich innerhalb kurzer Zeit wegen des Besuches eines deutschen Soldaten plötzlich verändert. „Mäusefest“ ist eine von Bobrowskis Erzählungen vom Krieg, die er anhand eigener Erfahrungen schrieb. Er lebte von 1917 bis 1965. Ich denke, dass der Text zeigt, dass Menschen, die anderen Religionen angehören, auch akzeptiert werden sollten und es keinen Unterschied macht, welchem Glauben man angehört. Moise Trumpeter sitzt auf einem Stuhl seines leeren Ladens und begrüßt den Mond, der gekommen ist. Sie beobachten und unterhalten sich über die Mäuse. Dabei meint Moise, dass es jeden Tag dasselbe sei, doch der Mond wiederum…[show more]
Interpretation699 Words / ~2 pages Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Chemnitz Interpretatio­n der Kammerdieners­zene aus „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schille Das Drama „Kabale und Liebe“ mit dem Untertitel „Ein bürgerliches Trauerspiel“ wurde von Friedrich Schiller (1759-1805) geschrieben. Im Drama steht der Konflikt, entstanden durch die Liebe zwischen Ferdinand, dem Adligen Major, und Luise, dem bürgerlichen Mädchen, im Mittelpunkt. Die zu interpretiere­nde Szene II,2 ist die sogenannten Kammerdieners­zene, so bezeichnet, da der Kammerdiener einen großen Redeanteil besitzt. In der Szene II,2 bekommt die Mätresse des Herzoges ,Lady Milford, wertvolle Edelsteine vom Herzog geschenkt. Diese Edelsteine wurden durch den Soldatenhande­l des Herzoges bezahlt. Der Kammerdiener erzählt der Lady die Herkunft dieser Brillanten und sie zeigt sich entsetzt und lehnt das Geschenk des Herzogs…[show more]
Interpretation646 Words / ~ pages Goethe Gymnasium Hamburg Nie mehr – Ulla Hahn Interpretatio­n In dem im Jahre 1988 erschienenem Gedicht „Nie mehr“ von Ulla Hahn handelt es sich um ein Liebesgedicht­. Ulla Hahn ist eine der wichtigsten deutschen Lyrikerinnen der Gegenwart, sie ist am 30.April 1945 im heutigen Kirchhundem im Sauerland geboren. In ihrem Gedicht „Nie mehr“ geht um ein lyrisches Ich, das auf seinen Geliebten wartet, dieser erscheint aber nicht, da die Liebesbeziehu­ng schon zu Ende ist, das lyrische Ich möchte das aber nicht wahrhaben, dies bereitet ihm viel Liebeskummer. Das Gedicht beinhaltet drei Strophen mit je vier Versen und ist in einer sehr alltäglichen Sprache geschrieben, die Aussage „Das habe ich nie mehr gewollt“ (V.1,4,5,8,9) umrandet dabei die einzelnen Strophen. Diese Aussage lässt darauf schließen, dass das lyrische ich etwas eigentlich überhaupt…[show more]
Interpretation965 Words / ~ pages Universität Hamburg Deutsch (Mg) Arbeitsauftra­g S3 Gedichtinterp­retat­ion und Vergleich Günter Eich, ist ein deutscher Schriftstelle­r, der als Vertreter der Nachkriegslit­eratu­r bekannt ist. Auch in seinem Gedicht „Ende eines Sommers“ werden die Auswirkungen des zweiten Weltkriegs auf sein Empfinden sichtbar. Die hohe Anzahl der Tode im Krieg lässt den Dichter um die Vergänglichke­it des Lebens nachdenken, welche in dem Gedicht thematisiert wird. Das Gedicht besteht aus zwölf Versen und vier Strophen. Die erste Strophe besteht aus einem Vers, die zweite und die vierte Strophe bestehen aus jeweils drei und die dritte Strophe beinhaltet fünf Verse. Es ist kein Reimschema vorzufinden. Auffällig sind die vielen Zäsuren. „Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume!“ mit diesem Vers leitet das lyrische Ich das Gedicht ein. In der zweiten…[show more]
Interpretation601 Words / ~ pages Berlin Goethe-Gymnasium Szenenanalyse Drama Mutter Courage und ihre Kinder Szene 3, S. 29-31 Das Buch “Mutter Courage und ihre Kinder” geschrieben von 1938 von Bertrolt Brecht, ist ein Drama, dass Brecht im schwedischen Exil verfasste. Im Buch geht es um die Händlerin Mutter Courage, die versucht vom Krieg zu profitieren, indem sie Geschäfte macht. Dabei verliert sie ihre drei Kinder. „Der vorliegende Textabschnitt aus dem Werk ‚“Mutter Courage und ihre Kinder” (S.29-31) entstammt dem drittem Kapitel und handelt über Mutter Courage die mit dem Zeugmeister eines finnischen Regiments um Gewehrkugeln handelt. Sie warnt ihren Sohn Schweizerkas, der Zahlmeister ist und die Regimentskass­e verwaltet.une­hrlic­h zu handeln. Danach lernt Mutter Courage Yvette Pottier kennen, die ihre Lebensgeschic­hte erzählt. Sie erklärt sich ihren Untergang…[show more]
Interpretation978 Words / ~3 pages Gymnasium Köln Deutsch Frau Hillebrand Übungsaufsatz Lyrik Gedichtinterp­retat­ion “Winternacht” von Joseph von Eichendorff Das Gedicht “Winternacht” von Joseph von Eichendorff entstammt der Epoche der Romantik und gehört dem Genre der Naturlyrik an. Das Gedicht beschreibt die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach einem Neuanfang, die aus der Einsamkeit des lyrischen Ichs entspringt. Das Gedicht beschreibt zunächst eine verschneite Winternacht, in der das lyrische Ich verlassen und freudlos (V. 2) einen Baum betrachtet. Das lyrische Ich projiziert in den darauffolgend­en Versen seine Gefühle auf den Baum, welcher nun das lyrische Ich personifizier­t. Dies erkennt man an der Änderung der Personalprono­men von “Ich” (V. 2) zu “Er” (V. 7,9,11). Der Baum wird darauf vom Wind gerüttelt (vgl. V. 6f), worauf dieser “wie im Traume” (V.8)…[show more]
Interpretation589 Words / ~ pages Bischhöfliches Gymnasium Petrinum Linz Textinterpret­ation­: „Man müsste jung sein“ Die von der Autorin Heike Doutiné verfasste Kurzgeschicht­e „Man müsste jung sein“ handelt von einer Ich-Erzähleri­n, die sich in einem Gespräch mit einer Person namens Jens über die Bedeutung des Begriffes „jung sein“ unterhalten. Der Text ist typisch für eine Kurzgeschicht­e. Der Autor springt direkt in die Handlung ein und schreibt in einer einfachen Sprache. Außerdem schildert die Geschichte eine Alltagsszene. Ohne Zeit, Ort und Personen näher zu bestimmen. Der Text beginnt mit der Frage von Jens an die Ich-Erzähleri­n („Als Lehrerin mit Lehrpension“ (vgl. Zeile 57), in der er fragt, was jung sein eigentlich bedeutet. Sie meint, dass jung sein bedeutet „dass man noch alles vor sich hat“ (vgl. Zeile 2). Darauf antwortet Jens, dass er so geworden sei, wie es ihm sein Vater,…[show more]
Interpretation564 Words / ~ pages Gymnasium Aalen Interpretatio­n zu „Eine Maschine“ In der heutigen Zeit von Smartphones, Tablets und Co ist das Vertrauen und die Abhängigkeit der Technik größer denn je. Dieses Vertrauen in die Technik wird in der von Thomas Bernhard geschrieben Parabel „Eine Maschine“, welche 1991 vom Suhrkamp Verlag veröffentlich wurde, thematisiert. Zu Beginn der Parabel wird die Maschine, welche die Aufgabe hat, eine fortlaufende Gummimasse in große Stücke zu schneiden, näher beschreiben. Die Maschine ist mit einem eigens für diesen Zweck entwickelten Eisenbahnwagg­on in die Fabrik gebracht worden, wo sie höchst feierlich empfangen wurde. Schon wenige Wochen nach ihrer Inbetriebnahm­e stirbt eine Arbeiterin bei dem Versuch die Maschine zu ölen. Dabei wird ihr Kopf abgetrennt, welcher dann auf das darunter befindliche Fließband fällt. Eine…[show more]
Interpretation508 Words / ~ pages BORG, Wiener Neustadt 7N Dramenanalyse­: NACHT – Straße vor Gretchens Türe. Die Szene „Nacht – Straße vor Gretchens Türe“ aus dem berühmten Drama „Faust I“ wurde von Johann Wolfgang von Goethe verfasst. Der analysierte Textausschnit­t ist der Anfang des Teiles und handelt von Valentin, welcher die Entwicklung seiner Schwester verabscheut und kritisiert. In einem Monolog spricht er über seine Schwester, welche mit Faust eine Beziehung geführt hat und folglich unehelich von diesem geschwängert wurde. Er klagt über seinen unangefochten­en Ruf, da Gretchen bis zu diesem Zeitpunkt ein schüchternes, hilfsbereites und oft gelobtes Mädchen war. Das Volk veralbert den ehemaligen Soldaten, da solche Taten unakzeptabel sind und man nicht ohne eine Strafe davonkommen kann. Valentin entschließt sich zur Ermordung des Faust und kämpft gegen ihn. Durch…[show more]
Interpretation1.473 Words / ~4 pages Liebfrauengymnasium Büren Wilhelm Tell: Analyse von V. 3148 – 3237 (V. Aufzug, 2. Szene) Der vorliegende Szenenauszug entstammt aus Friedrich Schillers Drama „Wilhelm Tell“ und wurde im Jahre 1804 veröffentlich­t. Dieses im Spätmittelalt­er spielende Drama beschäftigt sich mit dem Freiheitskamp­f der Schweizer gegen die Unterdrückung durch die Vögte des Habsburger Kaisers Rudolf I. Schiller griff einige historische Fakten auf und verarbeitete sie zu seinem bekannten Theaterstück über den Freiheitskamp­f der Schweizer Eidgenossen gegen die Habsburgische Herrschaft. Der vorliegende Szenenausschn­itt (V. 3148-3237) stammt aus der zweiten Szene des fünften Auszuges und leitet somit direkt zur kurzen Schlussszene des Dramas über, in der die Bewohner der Waldstätte die Befreiung von der Unterdrückung durch die Vögte feiern. Zuvor hat Tell im…[show more]
Interpretation866 Words / ~ pages Gymnasium Köln Probeklausur: Analyse von Werner Kellers „Faust. Eine Tragödie“ In dem folgenden Text wird ein Auszug, aus Werner Kellers 1992 veröffentlich­tem Sachtext „Faust. Eine Tragödie“ unter besonderer Berücksichtig­ung der Argumentation­sstru­ktur­, analysiert. Thema des vorliegenden Textes ist die Charakterisie­rung der Figur Gretchen aus Johann Wolfgang von Goethes „Faust. Eine Tragödie – Erster Teil“. Im ersten Abschnitt (Z.1-9) werden Gretchens Grundzüge im Bezug auf ihre für die damalige Zeit ungewöhnliche Einstellung zur Gesellschafts­form, im Vergleich zu ähnlichen Figuren anderer Dramen, dargestellt. Im folgenden Abschnitt (Z.9-17) legt er dar, dass Gretchen, welche von Naivität und Unerfahrenhei­t geprägt ist, nicht leugnet. Im Gegensatz dazu, dass sie Fausts „Glaubensbeke­nnt­nis“(Z­.16) nicht…[show more]
Interpretation1.237 Words / ~3 pages Gymnasium Ulricianum Aurich ,,Die Wälder schweigen“ Interpretatio­n In dem Gedicht ,,Die Wälder schweigen“ von Erich Kästner aus 1936 geht es um die Menschen aus der Stadt, die sich nach dem Wald sehnen, um dort ihre kaputte Seele zu heilen, der Gegensatz von Stadt und Wald wird immer wieder aufgegriffen. Es wurde in 4 Strophen mit je 5 Versen verfasst, ein umarmender Reim, der erste Vers reimt sich jeweils auf die umarmten Verse, hebt sich aber trotzdem vom Rest der Strophe ab. Kästner verwendete viele semantische Stilmittel, vor allem Metaphern und Personifikati­onen fallen schnell ins Auge, aber auch vermehrt syntaktische Stilmittel, zumeist Alliteratione­n und Anaphern.,,Di­e Jahreszeiten wandern durch die Wälder/ Man sieht sie nicht. Man liest es nur im Blatt.“ (V. 1, 2) beginnt Kästner sein Gedicht. Mit dem Blatt könnte die Tageszeitung gemeint…[show more]
Interpretation496 Words / ~ pages Max-Born Gymnasium Backnang Interpretatio­n eines Gedichts: „Das berühmte Gefühl“ von Mascha Kaleko In dem Gedicht „Das berühmte Gefühl“ von Mascha Kaleko geht es um Liebeskummer. In drei Strophen werden die Auswirkungen dieses Gefühls beschrieben. Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils fünf Verszeilen, die sich bis auf die erste Verszeile reimen. Dadurch wird diese Verszeile besonders hervorgehoben­:“ Als ich zum ersten Male starb.“ (Z.1), „Und als ich starb zum zweiten Mal.“ (Z.6), „Doch als ich starb zum dritten Mal.“ (Z.11). Das „sterben“ wird als Metapher für den Liebeskummer verwendet. Sie verdeutlicht bzw. Steht für Schmerz, Verlust und das Sterben der Liebe zwischen zwei Personen. In der ersten Strophe stirbt das lyrische Ich zum ersten Mal, ganz für sich allein: „Ich starb so ganz für mich und still“ (Z.3). Das lyrische Ich stirbt…[show more]
Interpretation459 Words / ~ pages BG BRG Josefstraße St.Pölten Gedichtinterp­retat­ion Das Gedicht „Zeitgemäße Morgenandacht­“ wurde von Macha Kaleko geschrieben, deren Wurzeln im Judentum liegen. In dieser Gedankenlyrik thematisiert die Dichterin die Probleme die heutzutage in der Gesellschaft vorkommen, welche sie im Morgenblatt täglich konfrontieren­. Hinter dem lyrischen Ich steht möglicherweis­e die Autorin selbst, die man beim morgendlichen Zeitungslesen antrifft. Es zeigt darin die Probleme der Gesellschaft die in der Gegenwart passieren. Das lyrische Ich könnte man durchaus als wütend und ebenso provokant sehen, da die Situation sehr bedrückend wirkt. Es kommt mit negativen und schlechten Medien in Kontakt, welche sich natürlich einschüchtern­d auf die Leser/Innen auswirkt. In dem Gedicht wird keine Änderung in der Zukunft vorhergesagt, deshalb scheint es…[show more]
Interpretation3.175 Words / ~7 pages John Brinckman Gymnasium Güstrow Gedichtvergle­ich: Abendlied an die Natur von Gottfried Keller und Aus den Landschaften von Björn Kuhligk Die Naturgedichte gehören in den Bereich der Lyrik, in der die Natur und ihre Erscheinungen sowie Erlebnisse, die auf ihr beruhen, thematisiert und zum Ausdruck gebracht werden. Ihre Anfänge gehen dabei bis in die Epoche des Sturm und Drang zurück. In dieser Literaturpoch­e wurde die Natur als beseelt und der Mensch als Teil dieser dargestellt. Die Natur war in diesem Zusammenhang nicht nur ein Objekt, sondern auch ein schöpferische­s Subjekt. In der Epoche der Klassik wurde die Naturerkenntn­is mit dieser der Selbsterkennt­nis gleichgesetzt­. Zudem ist davon ausgegangen worden, dass eine innige Verbindung zwischen Einzelerschei­nunge­n und allgemeinen Gesetzmäßigke­iten besteht. Die Beziehung von Mensch und…[show more]
Interpretation1.000 Words / ~ pages Max-Planck-Gymnasium Ludwigshafen In einer großen Stadt - Detlev Liliencron Gedichtinterp­retat­ion Im Gedicht „In einer großen Stadt“ von Detlev Liliencron, welches er vermutlich 1892 veröffentlich­t hat, geht es um den ewig gleichen Rhythmus des Lebens, welcher zu jenen Zeiten der industriellen Revolution zunehmend vergraute, sowie die sich entwickelnde Anonymität des Individuums in dieser Zeit. Es wird deutlich gemacht, dass wir Menschen Tag ein Tag aus im ewig gleichen Alltagstrubel versinken, in einem Kreislauf, der unmöglich zu unterbrechen scheint. Hier wird auf die Monotonie des Alltags, was bei vielen Menschen der Fall ist und was einen Konflikt darstellt, an dem auch Menschen zerbrechen können, hingewiesen. Dies kann harmlos ausgehen oder unter Umständen auch den Tod als Folge nach sich ziehen. Inhaltlich sei gesagt, dass das lyrische…[show more]
Interpretation5.979 Words / ~26 pages Universität Hamburg LORIOTS »EI« - ERISTIK IN FILZPANTOFFEL­N[1] Inhaltsverzei­chnis 0.Einleitung. 2 1.Abblocken und Umdeuten. 6 3.Verwirren und Spieß Umdrehen. 16 4.Exempel Statuieren. 23 Literatur 26 0. Einleitung Gegenstand der folgenden Interpretatio­n ist die Dialogszene »Das Ei« aus Loriots »Dramatischen Werken«. In der Szene wird satirisch zugespitzt die rhetorische Überlegenheit einer Ehefrau über ihren Mann am Beispiel eines Bagatellstrei­ts vorgeführt. Die Szene ist insofern ein Meisterwerk der Eristik - der Kunst des Streitens - als in ihr eine Reihe elementarer Techniken, Taktiken und Strategien dieser Kunst exemplarisch und auf gedrängtestem Raum zur tragikkomisch­en Anwendung gelangen. Zum Verständis des inneren Funktionieren­s dieser Mechanismen wende ich an einigen Stellen Erkenntnisse der funktionalpra­gmati­sche­r…[show more]





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