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Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium Adolfinum Moers

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Interpretation eines literarischen Textes: gestaltend ,,Am Turme” von Annette von Droste-Hülshoff Das Gedicht ,,Am Turme” wurde im Jahre 1842 von Annette von Droste-Hülshoff geschrieben. In dem Gedicht geht es um die Sehnsucht des lyrischen Ichs, welches vermutlich eine Frau ist und sich nach einem abenteuerlicher­em Leben sehnt. Nach einer kurzen Analyse werde ich mich in Form eines Tagebucheintrag­es mit dem Inhalt des Gedichts auseinandersetz­en. In dem Gedicht erzählt ein lyrisches Ich, welches eine Frau ist ,,Wär ich ein…
Gedichtsanalyse: Am Turme von Annette von Droste-Hülshoff

Das im Jahre 1842 geschriebene Gedicht „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff handelt von einer auf einem Balkon stehenden Frau, die träumerisch an verschiedenste Dinge denkt. Sie stellt sich verschiedene Dinge vor, und träumt davon jemand anders zu sein. .
Das Gedicht beschreibt die Sehnsucht nach Freiheit der Frau in der Zeit der Romantik.

Denn zu dieser Zeit hatte die Frau eine klare Rolle zu spielen. Die Frau war damals sehr vielen Beschränkungen ausgeliefert und konnte sich dagegen nicht wehren.
An vielen Stellen des Gedichtes ist zu sehen, dass die lyrische Sprecherin einfach mal sie selbst sein möchte, sich verwirklichen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen möchte, da sie sich in ihrer Frauenrolle eingeengt und gefangen fühlt.
Das Gedicht ist in vier Strophen eingeteilt, von denen jede wieder in zwei Hälften zu teilen ist.

In den ersten drei Strophen jeweils in der ersten Hälfte beschreibt das lyrische Ich die Realität, in der es sich zu der Zeit der Erzählung befindet im Indikativ, und in den zweiten Hälften beschreibt es die durch die für sie unschöne Realität angeregten, vergeblichen Wünsche in der Wunschform, dem Konjunktiv.
Die erste Zeile der Strophe eins beschreibt die Ausgangsposition des lyrischen Ichs.

Ich steh auf hohem Balkone am Turm. Das Adjektiv „hoch“ wurde mit Absicht gewählt. Es soll zeigen, dass das lyrische Ich zur der Zeit, in der das Gedicht handelt, nicht in seiner Umgebung agieren kann, sondern als eine Art Beobachter dem konfrontiert ist, was es sieht.

In der nächste Zeile (Umstrichen vom schreienden Stare“) wird die innere Verfassung des lyrischen Ichs dargestellt: aufgewühlt, unzufrieden, beunruhigt. Die nächste Zeile beinhaltet zwei wichtige Wörter: Mänade* und Sturm. Diese zwei Begriffe sind Bilder für Beweglichkeit, Schnelligkeit aber vo.....[read full text]

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Außerdem sind die Berufe, Jäger und Soldat rein männliche Berufe. Der Wunsch ein Mann zu sein kommt dann in der vierten Zeile der Strophe. Sie möchte ein Mann sein, um all ihre Wünsche von Freiheit verwirklichen zu können. Sie nimmt Bezug zu dem Himmel bzw. Gott, vor dem alle gleich sind ob Mann oder Frau.
In der zweiten Hälfte der Strophe kehrt die lyrische Sprecherin in die Realität zurück, in der sie nach den Regeln der Gesellschaft leben muss, und ihre Träume nicht verwirklichen kann.

Sie vergleicht sich mit einem artigen Kinde, welches keine Rechte besitzt, und wenn es gegen etwas verstößt, dafür bestraft wird.
Sie sagt, dass das Einzige was sie machen kann ist ihre Haare heimlich zu öffnen, um sie im Wind flattern zu lassen.
Das Gedicht ist in dem Reimschema ABAB und CDCD und als umfasse.....

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