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Essay
German studies

Analyse Abend Andreas Gryphius

University, School

Gymnasium Nrw

Grade, Teacher, Year

1, 2017

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Text by Hanna L. ©
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Andreas Gryphius – „Abend­220­ Gedichtinterpre­tat­ion Das Gedicht „Abend­220­ wurde von Andreas Gryphius, geboren am 2. Oktober 1616 und gestorben am 16. Juli 1664 in Glogau, Schlesien verfasst. Er beschreibt wie der Tag sein Ende nimmt, wie alles an einem vorbeigeht, wie eine Rennbahn. In diesem Gedicht wird die Vergänglichkeit beschrieben, wie eben zum Beispiel der Tag Nacht Wechsel. Dass alles vergänglich ist, auch wenn es in geraumer Zeit liegt. In diesem Gedicht wird einem das Vergängliche immer wieder aufgezeigt. Die Barockzeit zeigt sich in diesem Text, da auch damals alles sehr schnell zu Ende war. Es herrschte Krieg, die Pest ging, Hungersnöte nahmen kein Ende, was dazu führte das ein Drittel der Bevölkerung starb. Der Dichter spricht von einem Lebensgefühl, das zeigt, dass das momentan Leben nicht wirklich das Wahre ist, dass müde, ausgehungerte Menschen das Feld und Werk verlassen. Es herrscht Einsamkeit und die Zeit zieht so schnell vorbei, wie das Licht. Im dritten Absatz jedoch schreibt der Dichter jedoch von Erlösung bzw. von der heiligen Erlösung. Gott soll alles bewahren, die Menschen nicht in Ach, Pracht, Lust und Angst verleiten. Er erzählt auch davon, wenn der Leib einschläft, dass die Seele aus dem Tal der Finsternis, sprich der Erde von Got..

Das Sonett „Abend“ geschrieben von Andreas Gryphius, wurde 1650 verfasst und handelt von der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens sowie von der Hoffnung auf das Jenseits.


In der ersten Strophe wird thematisiert, wie schnell die Zeit vergeht. Im zweiten Quartett steht die Vergänglichkeit im Vordergrund und der bevorstehende Tod.

Zunächst folgt in der dritten Strophe die Bitte von dem lyrischen Ich an Gott, dass er es nicht auf der Erde zurücklassen soll. In den letzten Versen möchte es von Gott in den Himmel aufgenommen werden.


Das Sonett wird gleich im 2. Vers eine Alliteration auf (vgl.V.2). Diese spiegelt das, zur Zeit des dreißigjährigen Krieges, anstrengende und harte Leben wider.

Die komplette erste Strophe ist mit Enjambements versehen (vgl.V.1ff.). „Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn“ (V.3) deutet eindeutig auf das Memento Mori Motiv hin. In diesem Satz wird erstmals von den Toten gesprochen und von den leblosen Körpern, die einst so viel leisten könnten. Doch jetzt sind diese nichts mehr als wertlose Gegenstände.

Diesen Gedanken unterstreicht Andreas Gryphius mit dem 5.Vers, in dem er direkt die Vergänglichkeit des Menschen anspricht. „ Dies Leben kommt mir vor als eine Rennebahn“ (V.8) soll darauf hinweisen, wie schnell das Altern Eintritt und das Leben sich zum Ende neigt. In der dritten Strophe bittet das lyrische Ich Gott es in den Himmel zulassen, was die qualvolle Lage der Menschen verdeutlicht.

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Das Sonett endet mit einem Enjambements (vgl.V.13f.) und einer Metapher „Tal der Finsternis“ (V.14). Die Metapher weist erneut auf die Verzweiflung der Menschen und auf grausame erlebte Situationen des dreißigjährigen Krieges hin. Dieser löst die depressiven Gedanken aus, die Erde das „Tal der Finsternis“ zu nennen.


Die Überschrift „Abend“ des Sonetts ist paradox zum Inhalt, denn unter einem Abend stellt man sich einen friedlichen Ausklang des Tages vor.

Jedoch ist in diesem Gedicht womöglich der Tod gemeint, der einen in den Himmel bringt, wo man friedlich weiterlebt.


Der Hintergrund der Barockzeit war der dreißigjährige Krieg, bei dem ein Drittel der Menschen starben, und Hungersnöte sowie Pest zum Alltag gehörten. Häufig fanden die Menschen Hält an dem Glauben ihrer Religion und hofften somit auf ein besseres Leben im Himmel.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich in dem Gedicht folglich die zentralen Themen und Motive des Barocks widerspiegeln. Es ist ein Gedicht, das den Leser mahnt er, solle sich seiner eigenen Sterblichkeit bewusst sein.

Dies ist das klassische Memento Mori Motiv: „Bedenke, dass du ein Sterbender bist!“. Damit beinhaltet das Gedicht zugleich eine Reflexion über die Beschaffenheit des Menschen. Es behandelt keine persönlichen Nöte und Ängste, sondern es bringt allgemeingültige menschliche Erfahrungen zur Sprache, die sich während des dreißigjährigen Krieges abspielten.


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