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Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium Ingolstadt

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12 Punkte, 2012

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Text by Sofie R. ©
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Interpretation des Gedichtes

„Alter“ von Joseph von Eichendorff

„Für immer jung, ich will für immer jung sein“, so sang es Alphaville 1984. Unzählige Male wurde dieser Song von ganz verschiedenen Interpreten gecovert. Denn schon allzeit wünschen sich dies Menschen, für immer zu leben und nie zu altern. Aber für immer jung sein? So taucht auch in dem Lied von Alphaville die Frage auf „Willst du wirklich für immer Leben? Für immer jung.“ Denn wäre es nicht eine Qual für immer auf dieser Welt zu sein und sich mit den Widrigkeiten des Lebens auseinanderzusetzten?  Viele fürchten das Alt werden, denn danach folgt der Tod.

Doch vielleicht folgt auf den Tod auch etwas viel Besseres, Schöneres, etwas Atemberaubendes? Etwas das viele als Reich Gottes, als Paradies bezeichnen?  Darüber schrieb auch Joseph von Eichendorff in seinem Gedicht „Das Alter“. Er beschreibt darin die letzten Stunden, Minuten, Sekunden eines lyrischen Ichs, seine Sinneseindrücke und Wahrnehmungen, wie er noch einmal sein ganzes Leben vor sich sieht, über das alt werden und das Alter nachdenkt und schließlich ins immerwährende Paradies zu Gott kommt.

Und obwohl es ein Gedicht über das alt werden und das letztendlich  Sterben ist, hat es doch eine sehr positive Stimmung an sich. Denn vielleicht will auch Eichendorff sagen, habt keine Angst, alt werden, sein und sterben ist doch gar nicht so schlimm.


So beginnt Eichendorff in seinem ersten Vers mit Naturbeschreibungen, die das lyrische Ich gerade sieht und beschreibt dabei seine Gefühle, die er bei diesem Anblick hat. Es ist gerade der Übergang vom Herbst zum Winter. Eichendorff setzt hier das zu Ende gehen des Jahres mit dem Winter, und das zu Ende gehen des Lebens mit dem Tod, gleich. Er benutzt die Jahreszeiten als Metapher des menschlichen Lebens, der menschlichen Lebensabschnitte.

In der zweiten Strophe nimmt das lyrische Ich alles aus seiner direkten Umgebung wahr. Er hört die Wanduhr „picken“ und ein Waldvöglein im Zimmer leise singen. Dann hält das lyrische Ich ein Bilderbuch in der Hand, und sieht noch einmal „alles, was vergangen“. So steht er einerseits doch schon fast auf der Schwelle des Todes („Ein Bilderbuch, scheint alles was vergangen“), wünscht sich aber andererseits dennoch für immer im Herbst, im Alter zu bleiben („so du im Herbst gefangen“, „pickt“, „Waldvöglein“).

Im ersten Terzett geht das lyrische Ich langsam über die Schwelle zum Tod. Er spürt, dass der Frühling kommt, da es  „bald von den Dächern nieder taut“ und sich „über Nacht die Luft wendet“. Den Frühling nimmt Eichendorff hier als Assoziation für die Wiedergeburt, für das Neue was bald kommen mag,  für das Reich Gottes, das ihn erwartet.

Zudem denkt er über das Alter nach, was ihm „so oft als mild erschienen“  ist,  also doch irgendwie als etwas Gutes, Sanftes, Freundliches, viel.....[read full text]

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Dies gibt dem Leser auch wieder einen Hinweis darauf, dass das lyrische Ich auch bald „einschlafen“ wird und vermittelt irgendwie ein Gefühl der Unruhe für den Leser, denn was passiert, wenn unsere Erde schläft? Ist dann alles tot? So gibt es auch wieder einen Hinweis darauf, dass bald etwas passieren wird, was sich die Menschen als unschönes Ereignis vorstellen.

Als nächstes schreibt Eichendorff von „Astern, die kaum noch prangen“, auch wieder eine Anspielung auf den Herbst, in den sich das lyrische Ich zurück wünscht. Dennoch merkt er, dass er schon fast vorbei ist, da die Astern, Herbstblumen, schon fast alle verblüht sind, genauso wie sein Leben auf dieser Erde schon fast verblüht ist. Und wie die „Lieder, die so fröhlich klangen“ schon verstummt sind, wird auch er bald verstummen.

Dies unterstreicht Eichendorff mit einer Ellipse, die den Leser sofort aufmerksam werden lässt, da der Satz komisch scheint, weil irgendetwas fehlt. So wie auch das lyrische Ich bald fehlen wird. Das lyrische Ich nimmt auch den „trüben Winter“ wahr, der jetzt schon fast alles bedeckt, es erscheint dem lyrischen Ich alles sehr trostlos, ohne Farbe, ohne Glanz.

Mit dem Wort „trüb“ ruft Eichendorff eine sehr melancholische, traurige Stimmung im Leser hervor.  Deswegen hat der erste Vers auf den Leser eine teilweise sehr bedrückende, fast schon traurige Wirkung, alles ist düster und trostlos. Wie es auch der Winter ist, dem das lyrische Ich gerade entgegenblickt. Eichendorff verwendet hier den Winter, da ihn viele mit dem Tod assoziieren.

Vor allem in der damaligen Zeit, da der Winter wirklich für viele den Tod bedeutet hat, sei es durch Hunger oder Erfrieren.

Das zweite Quartett  beginnt mit einem Ortswechsel. Das lyrische Ich nimmt nun die Dinge aus seiner direkten Umgebung wahr, wahrscheinlich in dem Zimmer, indem er gerade sitzt. Auch hier finden sich zahlreiche  Hinweise auf den Herbst, der Jahreszeit, den Lebensabschnitt vor dem Tod des lyrischen Ichs.  So spricht Eichendorff von einer Wanduhr die „pickt“, wodurch der Leser an den Wald erinnert wird, vielleicht an einen Kuckuck, der gerade an einen Baum pickt.

Dieses Geräusch glaubt  das lyrische Ich noch ein letztes Mal im Schlagen oder Ticken der Wanduhr zu vernehmen. Dann hört das lyrische Ich einen Waldvogel im Zimmer leise singen, den sich das  lyrische Ich vielleicht gefangen hat,  um sich den Herbst zu erhalten, um einen letzten Herbsthauch bei sich im Zimmer zu haben. „So du im Herbst gefangen“, sagt das lyrische Ich zu dem Waldvöglein, wobei er womöglich selber gerne im Herbst gefangen wäre, in seinem Alter, und nicht noch den letzten Schritt der Reise antreten will, zum „ni.....

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Der Frühling ist bald wieder im Lande, es werden mildere Temperaturen kommen, der Schnee, der jetzt noch auf den Hausdächern liegt, wird verschwinden. Das lyrische Ich befindet sich nun schon auf der Schwelle zum Tod, vielleicht hört es einen Engel rufen, oder den „Bot mit frohen Mienen“ der ihn bald abholen wird, dass für ihn nun bald der Frühling wieder kommen wird, dass er neu geboren wird, dass sich alles verändern wird, vielleicht auch, dass er wieder zurück kehren wird in seine Kindheit, wenn man den Frühling, als ersten Lebensabschnitt betrachtet, denn dies ist die schönste Lebenszeit, weil Kinder keine Sorgen kennen und ihr Leben einfach nur genießen.

Nur diesmal wird das lyrische Ich nicht auf die Erde zurückkehren, sondern zu Gottes immerwährendem Frühling. Vielleicht benutzt Eichendorff auch deswegen den Frühling als Metapher für Gottes Paradies („Lenz“) und gleichzeitig für den ersten Lebensabschnitt eines Menschen, seiner Kindheit.

Im letzten Terzett wird das lyrische Ich von einem „Bot“ abgeholt. Eichendorff schreibt, dass er „mit frohen Mienen“ kommt, stellt ihn also als positive Erscheinung dar, wahrscheinlich ein Bot Gottes, vielleicht sogar ein Engel. Das lyrische Ich hat nicht erwartet ihn zu sehen („…erstaunt…“) tritt aber ohne zu überlegen hinaus, endgültig über die Schwelle.

Dies unterstreicht Eichendorff mit einem Gedankenstrich, denn was danach kommt, ist etwas teilweise Trauriges, aber doch etwas Besonderes:  „du kehrst nicht wieder“. Das lyrische Ich ist nun endgültig gestorben und über die Schwelle zu Gott getreten. Und nun kommt endlich dass, was sich nicht nur das lyrische Ich erhofft, sondern was sich wahrscheinlich viele Menschen erhoffen, was sich auch Eichendorff erhofft hat „den nimmer endenden Lenz“. „Lenz“ ist eigentlich ein altes Wort für Frühling, Eichendorff benutzt es hier jedoch als Synekdoche für das Paradies Gottes.

Dass sich Eichendorff vorstellt wie ein „nimmer endender“ Frühling, etwas Wunderbares, wie es auch der Frühling ist, wenn er endlich wieder kehrt und mit ihm die Sonne, nach einem langen, „trüben“, Winter. 



So erfüllt sich schließlich für das lyrische Ich, was sich die Menschen seit allzeit wünschen. Er darf zu Gott, in sein Reich, in sein Paradies. Das Eichendorff hier mit dem „nimmer endenden Lenz“ beschreibt. Eichendorffs Intention ist es den Menschen zu zeigen, dass auch  das Alter etwas Schönes hat, und man keine Angst vor seinem Ausgang haben muss, wie es so viele Menschen tun, einige von ihnen deswegen, weil sie glauben man findet nur in der Jugend Schönheit und alles Gute, oder andere einfach nur deshalb, weil sie Angst haben alt und zerbrechlich zu werden .....

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