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Abstract
German studies

Menschliches Elende Interpretation

University, School

Universität Konstanz

Grade, Teacher, Year

2,3, 2009

Author / Copyright
Text by Waltraud H. ©
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Gedichtinterpre­tat­ion Menschliches Elende In dem Gedicht „Menschliches Elende“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1639 geht es um das Elend des menschlichen Lebens. Das Gedicht gehört zur Barocklyrik und beschreibt grob umfasst das Schlechte an der Menschheit und ihrer kurzen Lebenszeit. Das Gedicht besteht aus 4 Strophen und hat 14 Verse, es gehört somit zu den Sonettgedichten­, da es aus zwei Quartetten und zwei Terzetten besteht. Das Gedicht hat das Reibschema abba in den ersten beiden Strophen, also einen umarmenden Reim.…

Gedichtinterpretation

Andreas Gryphius: Menschliches Elende (1663)


In seinem Sonett „Menschliches Elende“ (1663) beschreibt Andreas Gryphius mit vielen Metaphern die Vergänglichkeit der Menschen (vanitas) und fordert so den Leser zu „memento mori“, dem Gedanken, dass jeder Mensch sterblich ist, auf.


Das Sonett besteht, für diese Gedichtform typisch, aus 14 Versen, die zwei Quartette und zwei Terzette bilden. Die Quartette stellen in These und Antithese anspruchsvolle Aussagen, während in den Terzetten das Thema konzentriert wird und zu einer Bilanz geführt wird (Synthese).

Dadurch ist das Sonett auf das pointierte Ende angelegt, es besitzt also eine Klimax- oder Finalstruktur. Die Antithetik, die auch in diesem Sonett vorhanden ist, ist das vorherrschende Grundprinzip des Barocks. Das Metrum ist ein Alexandriner, ein sechshebiger Jambus mit Zäsur nach der dritten Hebung.

Das Reimschema ist abba, abba, ccd, eed.


Das Sonett kann in drei teile gegliedert werden. In Vers 1 wird die Frage, was der Mensch eigentlich ist, aufgestellt. Diese Frage wird in den nachfolgenden Versen durch Beispiele beantwortet, während in Vers 13 und 14 das ernüchternde Fazit, dass jeder Mensch vergänglich ist und stirbt, gezogen wird.


Der erste Halbvers in Vers 1 „Was sind wir Menschen doch!“ kann als Tadel des lyrischen Ichs empfunden werden, da keine Fragezeichen, sondern ein Ausrufezeichen am Ende des Halbverses steht. Außerdem wird dieser Tadel in den nächsten Versen durch eine negative Beschreibung des Menschen in mehreren Metaphern verstärkt.

Er sei „ein Wohnhaus grimmer Schmerzen“ (V1), „ein Schauplatz herber Angst“ (V3), der voller „Leid“ (V3) ist. Sein Inneres, sein „Wohnhaus , ist also von Schmerzen, Angst und Leid geprägt. Möglicherweise ist das die Angst vor der Vergän.....[read full text]

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Gedichtinterpretation Andreas Gryphius: Menschliches Elende
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In Vers 13 wird das memento mori Motiv erneut direkt genutzt. Das lyrische Ich verdeutlicht, dass jeder Mensch früher oder später den Toten ins „Grab“ (V13) folgen wird. Durch den Gebrauch des Begriffes „Grab“ (V13) und nicht etwa einer Umschreibung bringt der Autor dem Leser den Tod immer näher und macht in allgegenwärtig.

In Vers 14 wird der Grundgedanke des Sonetts, die Sterblichkeit der Menschen, nochmals klar ausgesprochen. Die Menschen werden mit „Rauch“ (V14), der „von starken Winden“, die für den Tod stehen und den „Rauch“ (V14), der „von starken Winden“, die für den Tod stehen und den „Rauch“ (V14) einfach wegblasen, verglichen.

Die rethorische Frage „Was sag ich?“ (V14) am Anfang des Verses, wird mit dem Grundgedanken des Gedichts, dass alle Menschen vergänglich sind und sterben werden, in der Form der oben genannt.....

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