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Literaturanalysen zur Epoche Barock: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Martin Opitz, Andreas Gryphius, Christian Hofmann von von Grimmelshausen (Textanalysen, Band 6)
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Interpretation
German studies

University, School

Goethe Gymnasium Bad Ems

Grade, Teacher, Year

3, Werner, 2013

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Gedichtanalyse „Es ist alles eitel“ Andreas Gryphius, welcher am 2. Oktober 1616 in Glogau geboren wurde und 16. Juli 1664 an einem Schlaganfall starb, war ein bedeutender Dichter des Barocks. Er erlebte den 30-jährigen Krieg in voller Länge und verlor im Kindesalter auch kurz nacheinander beide Eltern. Gryphius beendete seine Ausbildung an einem Gymnasium und wurde in bereits jungen Jahren als Privatlehrer angestellt. Später gelangte er auf einer Bildungsreise nach Holland, Frankreich und Italien, wo er seine Dichtkünste…
Gedichtanalyse zu Andreas Gryphius: Es ist alles eitel

Gedichtinterpretation

Das Sonett "Es ist alles eitel" von Andreas Gryphius, das 1636 veröffentlicht wurde, beinhaltet Aussagen zur Stellung des Menschen im Kosmos in Relation zur Zeit ( das Vanitas-Motiv), was in mehreren Sprachbildern ausgeführt wird, verbunden mit dem Todesgedanken ("memento mori").

Es ist anzunehmen, dass Gryphius dieses Gedicht mit dem Zweck einer Mahnung verfasst hat, dem Vergänglichen keinen Wert beizumessen, worunter man auch das materielle und irdische verstehen kann, da dann einem das Jenseits verwehrt wird.

Die erste Strophe ist ein Quartett mit sechshebigem Jambus. Das Reimschame ist umarmend (abba) und in dem zweiten und dritten Vers findet man eine männliche Kadenz vor während es im ersten und vierten Vers weibliche Kadenzen gibt. Die antithetische Komposition des Gedichts erfolgt durch den parataktischen Satzbau und die Dialektik, aufgrund der Verwendung von Alexandrinern.

Im ersten Vers beschreibt das lyrische-Ich die Allgegenwärtigkeit der Vergänglichkeit : "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden." (V. 1) und prophezeit die Veränderungen, die durch die Vergänglichkeit hervorgehen, wobei er Beispiele vorlegt, die sich auf den technischen Fortschritt der Menschen bezieht ("Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein" siehe.

V.2). Das, was der Mensch schafft, kann also jederzeit von einer oberen Hand zerstört werden, was das Vanitas-Motiv noch stärker hervortreten lässt. Auffallend ist die Dialektik, die durch die Gegenüberstellung von "dieser" und "jener" entsteht.

Da man mit "jener" jemanden meint, der einem fern steht, kann man das als ein Beleg dafür begreifen, dass es Gottes Hand ist, die das mühselige Schaffen eines Menschen zerstört oder eine unbekannte Person. Es wird ein Prozess beschrieben, in dem die Natur, die von dem Lebensraum der Menschen weggedrängt wurde und die Macht Gottes darstellt, w.....[read full text]

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Die Mahnung des Dichters liegt also in seiner eher abwertenden Definition des Lebens und in der Aussage, dass sich die Menschen immer weiter von der Jenseitsorientierung entfernen (siehe V.14).

Die Deutungshypothese, dass dieses Gedicht mit einem Appell verfasst wurde und verschiedene Motive der Barock-Epoche beinhaltet ("Vanitas" und "memento mori") ist somit bestätigt worden. Man könnte den Deutungshorizont weiter erweitern, indem man autobiographische Bezüge des Dichters Andreas Gryphius herstellt, der in seinem Leben oft mit Tod konfrontiert wurde.

Somit scheint es unvermeidlich, dass seine Werke von Leben und Tod handeln. Zwei Kontraste, die Gryphius in seinen Sonetten oft gegenüberstellt, was für sei.....

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