<
>
Literaturanalysen zur Epoche Barock: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Martin Opitz, Andreas Gryphius, Christian Hofmann von von Grimmelshausen (Textanalysen, Band 6)
Download
a) trade for free
b) buy for 3.44 $
Document category

Interpretation
German studies

University, School

Goethe Gymnasium Bad Ems

Grade, Teacher, Year

3, Werner, 2013

Author / Copyright
Text by Marjorie C. ©
Format: PDF
Size: 0.05 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 3.0 of 5.0 (1)
Live Chat
Chat Room
Networking:
1/0|38.0[0.0]|1/10







More documents
Gedichtanalyse „Es ist alles eitel“ Andreas Gryphius, welcher am 2. Oktober 1616 in Glogau geboren wurde und 16. Juli 1664 an einem Schlaganfall starb, war ein bedeutender Dichter des Barocks. Er erlebte den 30-jährigen Krieg in voller Länge und verlor im Kindesalter auch kurz nacheinander beide Eltern. Gryphius beendete seine Ausbildung an einem Gymnasium und wurde in bereits jungen Jahren als Privatlehrer angestellt. Später gelangte er auf einer Bildungsreise nach Holland, Frankreich und Italien, wo er seine Dichtkünste weiter verfeinerte. 1662 wurde er in die „Fruchtbringend­e Gesellschaft“ aufgenommen, bevor er zwei Jahre später bei einer Ratssitzung verstarb. 1663 verfasste er das Gedicht „Es ist alles eitel“ Das Werk behandelt ein Thema, welche dem Barock sehr typisch war. Es setzt sich mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und der Nichtigkeit von Menschengeschaf­fen­em sowie der Natur auseinander. Somit wird der typische Vanitas-Gedanke aufgefasst. Zudem beinhaltet das Gedicht Kritik an nicht genügend Gottesfürchtigk­ei­t der Gesellschaft, sowie einige Anspielungen an der 30-jährigen Krieg und dessen gewaltige Zerstörungskraf­t. Im Folgendem soll nun das Gedicht „Es ist alles eit..
Gedichtanalyse zu Andreas Gryphius: Es ist alles eitel

Gedichtinterpretation

Das Sonett "Es ist alles eitel" von Andreas Gryphius, das 1636 veröffentlicht wurde, beinhaltet Aussagen zur Stellung des Menschen im Kosmos in Relation zur Zeit ( das Vanitas-Motiv), was in mehreren Sprachbildern ausgeführt wird, verbunden mit dem Todesgedanken ("memento mori").

Es ist anzunehmen, dass Gryphius dieses Gedicht mit dem Zweck einer Mahnung verfasst hat, dem Vergänglichen keinen Wert beizumessen, worunter man auch das materielle und irdische verstehen kann, da dann einem das Jenseits verwehrt wird.

Die erste Strophe ist ein Quartett mit sechshebigem Jambus.

Das Reimschame ist umarmend (abba) und in dem zweiten und dritten Vers findet man eine männliche Kadenz vor während es im ersten und vierten Vers weibliche Kadenzen gibt. Die antithetische Komposition des Gedichts erfolgt durch den parataktischen Satzbau und die Dialektik, aufgrund der Verwendung von Alexandrinern. Im ersten Vers beschreibt das lyrische-Ich die Allgegenwärtigkeit der Vergänglichkeit : "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden." (V. 1) und prophezeit die Veränderungen, die durch die Vergänglichkeit hervorgehen, wobei er Beispiele vorlegt, die sich auf den technischen Fortschritt der Menschen bezieht ("Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein" siehe.

V.2). Das, was der Mensch schafft, kann also jederzeit von einer oberen Hand zerstört werden, was das Vanitas-Motiv noch stärker hervortreten lässt. Auffallend ist die Dialektik, die durch die Gegenüberstellung von "dieser" und "jener" entsteht. Da man mit "jener" jemanden meint, der einem fern steht, kann man das als ein Beleg dafür begreifen, dass es Gottes Hand ist, die das mühselige Schaffen eines Menschen zerstört oder e.....[read full text]

This paragraph has been concealed!Download the complete document
DownloadGedichtanalyse zu Andreas Gryphius: Es ist alles eitel
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

9≈ ≠;+⊇ ∞;≈ 0++=∞≈≈ +∞≈≤++;∞+∞≈, ;≈ ⊇∞∋ ⊇;∞ 4∋†∞+, ⊇;∞ =+≈ ⊇∞∋ 7∞+∞≈≈+∋∞∋ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+∞≈ ≠∞⊥⊥∞⊇+=≈⊥† ≠∞+⊇∞ ∞≈⊇ ⊇;∞ 4∋≤+† 6+††∞≈ ⊇∋+≈†∞†††, ≠;∞⊇∞+ =∞++≤∂≈≤+†=⊥†. 5∞ ⊇;∞≈∞+ 9⊥+≤+∞ ≠∋+∞≈ +∋++≤∂∞ 6=+†∞≈ ≈∞++ ++†;≤+, ;≈ ⊇∞≈∞≈ 0††∋≈=∞≈ ∞≈⊇ 4∋†∞+⊥∞≈≤++⊥†∞ ;≈ ∞≈≈∋†++†;≤+∞ 6++∋∞≈ =∞⊥∞≈≤+≈;††∞≈ ≠∞+⊇∞≈. 4∋≈ ≠+†††∞ ∋†≈+, ⊇∋≈≈ ⊇;∞ 4∋†∞+ ∞;≈∞∋ ≈;≤+ ∞≈†∞+≠;+†† ∞≈⊇ ⊇;∞ 3;††∂++ ⊇∞+ 4∋†∞+ ∞≈†∞+⊇++≤∂† ≠;+⊇.

1≈ 6++⊥+;∞≈' 6∞⊇;≤+† ≠;+⊇ ∋+∞+ ⊇;∞ 4∋≤+†∞+⊥+∞;†∞≈⊥ ⊇∞+ 4∋†∞+ ∋∞†⊥+∞≈⊇ ⊇∞+ 2∞+⊥=≈⊥†;≤+∂∞;† ∋†≈ ∞†≠∋≈ ⊥+≈;†;=∞≈ ⊇∋+⊥∞≈†∞††† : &⊥∞+†;3+ {∞†=† ≈+≤+ 3†=⊇†∞ ≈†∞+≈, ≠;+⊇ ∞;≈∞ 3;∞≈∞ ≈∞;≈, 4∞† ⊇∞+ ∞;≈ 3≤+=†∞+≈∂;≈⊇ ≠;+⊇ ≈⊥;∞†∞≈ ∋;† ⊇∞≈ 8∞+⊇∞≈.&⊥∞+†; (2⊥†.

2.4).

8∞+ 7+⊇∞≈⊥∞⊇∋≈∂∞ ∂+∋∋† ;≈ ⊇∞+ =≠∞;†∞≈ 3†++⊥+∞ ;≈ 2∞+≈ 6 (&⊥∞+†;3∋≈ {∞†=† ≈+ ⊥+≤+† ∞≈⊇ †++†=†, ;≈† ∋++⊥∞≈ 4≈≤+' ∞≈⊇ 3∞;≈,&⊥∞+†;).

8∋≈ &⊥∞+†;⊥+≤+∞≈&⊥∞+†; ∞≈⊇ &⊥∞+†;†++†=∞≈&⊥∞+†; ∂+≈≈†∞ ≈;≤+ ∋∞† +∞+∞††;≈≤+∞ 0∞+≈+≈†;≤+∂∞;†∞≈ +∞=;∞+∞≈, ⊇;∞ †++†=;⊥ =∞+≈∞≤+† +∋+∞≈ ;∋ 3⊥;∞† ⊥∞⊥∞≈ ⊇;∞ 5∞;† =∞ ⊥∞≠;≈≈∞≈ ∞∋ ≈+∋++†;≈≤+ ⊥∞≈∞+∞≈ ∞≈≈†∞++†;≤+ =∞ ≈∞;≈. 8+≤+ ∋∞≤+ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈;≈⊇ =∞+⊥=≈⊥†;≤+ ∞≈⊇ ⊥∞+∋†∞≈ ;≈ 2∞+⊥∞≈≈∞≈+∞;†, ≠;∞ ∋∞≤+ ⊇∞+ =≠∞;†∞ 7∞;† ⊇;∞≈∞≈ 2∞+≈∞≈ ∞≈ =∞+⊇∞∞††;≤+† ( .&⊥∞+†;;≈† ∋++⊥∞≈ 4≈≤+ ∞≈⊇ 3∞;≈&⊥∞+†;).

4∞≤+ ⊇;∞ 0+∋≤+† ⊇∞+ 3≤++≈+∞;† +†∞;+† ≈;≤+† =∞+≈≤++≈† (2. 5 : &⊥∞+†; .,≈+†† +∋†⊇ =∞+†+∞†∞≈ ≠∞+⊇∞≈.&⊥∞+†;).

8;∞≈∞+ 2∞+≈ ∂+≈≈†∞ ≈;≤+ ⊥∋≈= +∞≈+≈⊇∞+≈ ∋∞† ⊇∞≈ 4⊇∞† +∞=;∞+∞≈, ⊇∞+ †++ ≈∞;≈∞≈ ⊥+∞≈∂=+††∞≈ 7∞+∞≈≈≈†;† +∞∂∋≈≈† ≠∋+, ≠∋≈ ≈;≤+ ≈⊥=†∞≈†∞≈≈ ∋≈ ⊇∞+ 4+≤+;†∞∂†∞+ +∞∋∞+∂+∋+ ∋∋≤+†∞. 8∞+ ⊇+;††∞ 2∞+≈ ∋∞;≈† ⊇;∞ 2∞+⊥=≈⊥†;≤+∂∞;† =+≈ 3†=+∂∞. 4∞†∋⊥+∞+≈ ⊇∋†++ ≈;≈⊇ 9+= ∞≈⊇ 4∋+∋++≈†∞;≈, ⊇;∞ †++†= ;++∞+ 0≈∞+≈≤++††∞+†;≤+∂∞;† ∞+∞≈†∋††≈ =∞+++∞≤+∞≈. (2⊥†. 2.7) 4≈≈≤+†;∞ß∞≈⊇ ≠;+⊇ ⊇∋≈ 6†+≤∂ ∋†≈ ∞;≈∞ 9∋+†;+≈ =∞+∋∞≈≈≤+†;≤+† (&⊥∞+†;1∞†=† †∋≤+† ⊇∋≈ 6†+≤∂ ∞≈≈ ∋≈, &⊥∞+†; 2.8), ≠∋≈ ∋+∞+ =+≈ ⊇∞≈ '⊇+≈≈∞+≈⊇∞≈ 3≤+∋∞+=∞≈' .....

1≈ ⊇∞∋ ⊇∋+∋∞† †+†⊥∞≈⊇∞∋ ∞+≈†∞≈ 7∞+=∞†† ⊇++≤∂† ⊇∋≈ †++;≈≤+∞ 1≤+ ⊇;∞ 4+†≠∞≈⊇;⊥∂∞;† ⊇∞+ 2∞+⊥=≈⊥†;≤+∂∞;† ;≈ 3∞=∞⊥ ∋∞† 5∞+∋ ∋∞≈ (2. 9 .&⊥∞+†;∋∞≈≈ ≠;∞ ∞;≈ 7+∋∞∋ =∞+⊥∞+∞≈&⊥∞+†;).

8∋=∞ ∂+∋∋∞≈ ++∞†++;≈≤+∞ 6+∋⊥∞≈ ∋;† ⊥+;†+≈+⊥+;≈≤+∞∋ 1≈+∋†† : &⊥∞+†;3+†† ⊇∞≈≈ ⊇∋≈ 3⊥;∞† ⊇∞+ 5∞;†, ⊇∞+ †∞;≤+†∞ 4∞≈≈≤+ +∞≈†∞+∞≈?&⊥∞+†;) 8;∞ 4+† ⊇∞+ 6++∋∞†;∞+∞≈⊥ ∞+≠∞≤∂† ⊇∞≈ 9;≈⊇+∞≤∂, ∋†≈ ≠=+∞ ⊇∞∋ †++;≈≤+∞≈ 1≤+ ⊇;∞ 6+∋⊥∞ =∞ ++∞+††+≈≈;⊥, ≠∞;† ∞+∞≈ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈∞;≈∞ 3†∞++†;≤+∂∞;† ∋∞≈∋∋≤+† (≈;∞+∞ 2.6) ∞≈⊇ ≠∞;† ⊇;∞≈∞+ ∋∞≤+ ∂∞;≈∞ +;≤+†;⊥∞ 0+;∞≈†;∞+∞≈⊥ †++ ⊇∋≈ ⊥∞†∞≈⊇∞≈ +∋†, ≠∋≈ ∞≠;⊥ ;≈† ≈+≠;∞ ∂∞;≈∞≈ +∞≈+≈⊇∞+∞≈ 3;††∞≈ ⊇∋=∞ +∞≈;†=† (2⊥†.

2. 14). 8;∞ 4∞†∋⊥+∞+ &⊥∞+†;3⊥;∞† ⊇∞+ 5∞;†&⊥∞+†;, ≠∞†≤+∞ †++ ⊇∋≈ 7∞+∞≈ ≈†∞+†, =∞+⊇∞∞††;≤+†, ⊇∋≈≈ ⊇;∞ 5∞;† ∞;≈∞ ≠;≤+†;⊥∞ 5+††∞ ;∋ 8∞≈∂∞≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+∞≈ +∋††∞ ∞≈⊇ ⊇∋≈≈ ⊇∋≈ &⊥∞+†;3⊥;∞†&⊥∞+†; ∋;† ⊇∞∋ 7∞+∞≈ ∋†≈ 3≤+∋∞≈⊥;∞† =∞++∞≈⊇∞≈ ≠∞+⊇∞.

Zur Barockzeit entstanden Opern und theatralische Aufführungen wurden immer beliebter, da die Menschen immer mehr von der Realität flüchten wollten, was größtenteils von dem dreißigjährigem Krieg überschattet wurde. Der Mensch versteckt sich also in die Eitelkeit, weil er als "köstlich" (V.11) achtet, was hier als " schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;" (V.12) bezeichnet wird.

Die Alliteration "Schatten und Staub" ist ein weiterer Hinweis für den dreißigjährigen Krieg, der von 1618 - 1648 dauerte.

Gryphius verfasste dieses Sonett also mitten im Kriegsprozess, wo es viele Todesfälle und Leiden gab. Daher ist es verständlich, dass man das Leben, was so schnell vergehen konnte, als eine Art Bewährungsprobe begriff. Das vergängliche Leben bekommt in Vers 13 die Metapher "Wiesenblume" zugeschrieben ("Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind't."), wodurch der bereits im Gedicht vorhandene Vanitas-Motiv .....

This paragraph has been concealed!Download the complete document
DownloadGedichtanalyse zu Andreas Gryphius: Es ist alles eitel
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

8;∞ 4∋+≈∞≈⊥ ⊇∞≈ 8;≤+†∞+≈ †;∞⊥† ∋†≈+ ;≈ ≈∞;≈∞+ ∞+∞+ ∋+≠∞+†∞≈⊇∞≈ 8∞†;≈;†;+≈ ⊇∞≈ 7∞+∞≈≈ ∞≈⊇ ;≈ ⊇∞+ 4∞≈≈∋⊥∞, ⊇∋≈≈ ≈;≤+ ⊇;∞ 4∞≈≈≤+∞≈ ;∋∋∞+ ≠∞;†∞+ =+≈ ⊇∞+ 1∞≈≈∞;†≈++;∞≈†;∞+∞≈⊥ ∞≈††∞+≈∞≈ (≈;∞+∞ 2.14).

8;∞ 8∞∞†∞≈⊥≈++⊥+†+∞≈∞, ⊇∋≈≈ ⊇;∞≈∞≈ 6∞⊇;≤+† ∋;† ∞;≈∞∋ 4⊥⊥∞†† =∞+†∋≈≈† ≠∞+⊇∞ ∞≈⊇ =∞+≈≤+;∞⊇∞≈∞ 4+†;=∞ ⊇∞+ 3∋++≤∂-9⊥+≤+∞ +∞;≈+∋††∞† (&⊥∞+†;2∋≈;†∋≈&⊥∞+†; ∞≈⊇ &⊥∞+†;∋∞∋∞≈†+ ∋++;&⊥∞+†;) ;≈† ≈+∋;† +∞≈†=†;⊥† ≠++⊇∞≈.

4∋≈ ∂+≈≈†∞ ⊇∞≈ 8∞∞†∞≈⊥≈+++;=+≈† ≠∞;†∞+ ∞+≠∞;†∞+≈, ;≈⊇∞∋ ∋∋≈ ∋∞†++;+⊥+∋⊥+;≈≤+∞ 3∞=+⊥∞ ⊇∞≈ 8;≤+†∞+≈ 4≈⊇+∞∋≈ 6++⊥+;∞≈ +∞+≈†∞†††, ⊇∞+ ;≈ ≈∞;≈∞∋ 7∞+∞≈ +†† ∋;† 7+⊇ ∂+≈†++≈†;∞+† ≠∞+⊇∞. 3+∋;† ≈≤+∞;≈† ∞≈ ∞≈=∞+∋∞;⊇†;≤+, ⊇∋≈≈ ≈∞;≈∞ 3∞+∂∞ =+≈ 7∞+∞≈ ∞≈⊇ 7+⊇ +∋≈⊇∞†≈. 5≠∞; 9+≈†+∋≈†∞, ⊇;∞ 6++⊥+;∞≈ ;≈ ≈∞;≈∞≈ 3+≈∞††∞≈ +†† ⊥∞⊥∞≈++∞+≈†∞†††, ≠∋≈ †++ ≈∞;≈.....


Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents



Parse error: syntax error, unexpected '{' in /var/www/bodo/dokumente-online.com/caching_ende.inc on line 23