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Literaturanalysen zur Epoche Sturm und Drang: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Johann Wolfgang v. Goethe, Friedrich Schiller. Matthias Claudius (Textanalysen, Band 7)
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Interpretation
German studies

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Humbold Gymnasium Eberswalde

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Gedichtinterpre­tat­ion zu Mir schlug das Herz, geschwind zu Pferde(frühere Fassung) Das Gedicht „Mir schlug das Herz, geschwind zu Pferde“ wurde in seiner früheren Fassung um 1781 von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben und handelt davon, wie das lyrische Ich durch die finstere und als aufbrausende beschriebene Nacht zu seiner Geliebten reitet, um von ihr dann leidenschaftlic­h Abschied zu nehmen. Das Gedicht besteht aus vier Strophen zu je acht Versen, und wurde im Kreuzreim verfasst.Das Metrum beschreibt größtenteils…
Gedichtanalyse: „Mir schlug das Herz“ von Johann Wolfgang von Goethe

Gedichtsanalyse


Das Liebesgedicht „Mir schlug das Herz“ von Johann Wolfgang von Goethe, das im März 1775 veröffentlicht wurde, handelt von einem lyrischen Ich, welches sich auf den Weg zu seiner Geliebten macht, um sich dann von ihr verabschieden zu können. Dabei reitet er nachts auf seinem Pferd zu ihr.

Der Autor hat das Gedicht in 4 Strophen mit jeweils 8 Versen eingeteilt. Dieser regelmäßige Verlauf gibt dem Gedicht eine ruhige Atmosphäre, die auch durch das zyklische Versmaß des Jambus' mit der pro Zeile wechselnden Kadenz unterstützt wird. Das Metrum ändert sich nur in der 3. Strophe, da es dort wegen des erwartenden Treffens unruhiger und vor allem unregelmäßiger wird.

Am Anfang des Gedichtes reitet das lyrische Ich mit seinem Pferd durch die „Nacht“ (V.4). Die Personifikationen „Wo Finsternis […] sah“( V.7/8) und „an den Bergen hing die Nacht“ (V. 4) bestätigen diesen Aspekt und erhöhen die Lebendigkeit und Anschaulichkeit der im Gedicht beschriebenen Dämmerung.

Des Weiteren dient die Hyperbel „hundert schwarze[] Augen“ (V.8) zur Abwertung der Situation und beschreibt, dass sich das lyrische Ich nicht wohl fühlt. Die Metapher „Ein aufgetürmter Riese“ (V.6) lässt ebenfalls ein Gefühl von Unbehagen aufkommen.

In der 2. Strophe wird die Beschreibung des Waldes fortgeführt. Es werden Adjektive, wie „kläglich“(V.10) und „schauerlich“ (V.12) verwendet, die diesem Textteil eine negative Konnotation geben. Auch als die „Winde, [welche] schauerlich [s]ein Ohr umsausten“ (V.11/12) bekommt der Leser ein Gefühl des Unwohlseins, genau wie „tausend Ungeheuer“ (V.13) diesen Aspekt bestätigen.

Wie bekannt werden Personifikationen, wie „Der Mond [] sah .“ (V.9/10) und „die Nacht schuf .“ (V.13) gebraucht, die die gleiche Wirkung wie auch in Stophe 1 vertreten. Mit der Anapher „mein“ (V.15/16) wird die steigende Aufregung des lyrischen Ichs beschrieben, da es sein Ziel nun .....[read full text]

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