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Gedichtanalyse: Es Ist Alles Eitel von Andreas Gryphius

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Literaturanalysen zur Epoche Barock: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Martin Opitz, Andreas Gryphius, Christian Hofmann von von Grimmelshausen (Textanalysen, Band 6)
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German studies

University, School

Imanuel-Kant-Gymnasium Teltow

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12 Punkte, Fr. Fichtner, 2015

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Es ist alles eitel (1637) – Andreas Gryphius Analyse Das im Jahre 1637 von Andreas Gryphius veröffentlichte Gedicht «Es ist alles eitel» behandelt ganz im Sinne von des im Barock weit verbreiteten Vanitas- und memento mori-Gedankens die Vergänglichkeit und Nichtigkeit des irdischen Lebens, wozu auch das menschlische Leben und Schaffen zählen, aber auch sind weder Erz noch Marmorstein ewig. Meiner Meinung nach, möchte Andreas Gryphius dem Leser vermitteln, dass dieser das Leben auf der Erde als nicht allzu wichtig betrachten…

Gedichtanalyse „Es ist alles eitel“


Andreas Gryphius, welcher am 2. Oktober 1616 in Glogau geboren wurde und 16. Juli 1664 an einem Schlaganfall starb, war ein bedeutender Dichter des Barocks.

Er erlebte den 30-jährigen Krieg in voller Länge und verlor im Kindesalter auch kurz nacheinander beide Eltern.

Gryphius beendete seine Ausbildung an einem Gymnasium und wurde in bereits jungen Jahren als Privatlehrer angestellt.

Später gelangte er auf einer Bildungsreise nach Holland, Frankreich und Italien, wo er seine Dichtkünste weiter verfeinerte. 1662 wurde er in die „Fruchtbringende Gesellschaft“ aufgenommen, bevor er zwei Jahre später bei einer Ratssitzung verstarb.

1663 verfasste er das Gedicht „Es ist alles eitel“

Das Werk behandelt ein Thema, welche dem Barock sehr typisch war.

Es setzt sich mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und der Nichtigkeit von Menschengeschaffenem sowie der Natur auseinander. Somit wird der typische Vanitas-Gedanke aufgefasst. Zudem beinhaltet das Gedicht Kritik an nicht genügend Gottesfürchtigkeit der Gesellschaft, sowie einige Anspielungen an der 30-jährigen Krieg und dessen gewaltige Zerstörungskraft.

Im Folgendem soll nun das Gedicht „Es ist alles eitel“ analysiert werden.


Dieses ist in Sonett-Form geschrieben und besteht somit aus 14 Zeilen, welche in vier Strophen unterteilt sind, mit zwei Quartetten am Anfang und zwei Terzetten am Ende.

Das Metrum besteht aus einem sechshebigen Jambus beziehungsweise einem Alexandriner. Außerdem finden sich innerhalb der zwei Quartetten ein durchgängig umarmendes Reimschema und innerhalb der zwei Terzetten ein Schweifreim. Zudem alternieren die Kadenzen und passen sich an das Reimschema an.

In der ersten Strophe wird zunächst die Vergänglichkeit von Stadtstrukturen und im allgemeineren materiellen Dingen beschreiben und deren Zerfall, welcher schließlich wieder in der Natur endet.

Die zweite Strophe fokussiert sich im besonderen eher auf den schnellen Verfall von Natur und vor allem dem menschlichen Leben, welches als schnell vergangen und unwichtig beziehungsweise kurz aufgefasst wird. Anschließend wird von einem Sprecher erklärt, wie sich der Mensch zu verhalten hat und ob das Menschenleben überhaupt eine höhere Bedeutung hat. Am Ende ist eine Kritik an der mangelnden Wahrnehmungskraft der Menschen beziehungsweise dem ignoranten Verschließen der Augen für .....[read full text]

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Somit wird auch auf das Leben angespielt, welches ebenfalls laut dem Sprecher nicht von Dauer ist. Denn auch das Leben „ist morgen Asch und Bein“ (V.6) Das menschliche Leben geht so also schnell dem Tod über. Die Vergänglichkeit des Lebens und der Natur werden so abermals unterstrichen. Auch werden im Laufe des zweiten Quartetts Ausnahmen ausgeschlossen, da durch das Indefinitpronomen „nichts“(V.7) finalisiert wird, dass absolut alles unbeständig ist.

Auch „kein Erz, kein Marmorstein“ (V.7), welches sehr edle beziehungsweise robuste Rohstoffe sind, haben durch den Missbrauch des Menschen keinen Bestand.

Nach der zweiten Strophe befindet sich eine inhaltliche Zäsur. Der Sprecher geht nun von der Vergänglichkeit des Materiellem über in das Vergehen der ideellen Dinge.

Das erste Terzett wird mit der Periphrase „Der hohen Taten Ruhm“ (V.9) eröffnet, welche die ruhmreichen Taten als positiven .....

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