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Literaturanalysen zur Epoche Expressionismus: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Alfred Lichtenstein, Franz Kafka, Jakob van Hoddis, Georg Trakl, Georg Heym (Textanalysen, Band 4)
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Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium Pasewalk

Grade, Teacher, Year

3, 2016

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Gedichtanalyse: „Städter“ von Alfred Wolfenstein Im Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein aus dem Jahre 1914 geht es um den Verlust der Privatsphäre und gleichzeitig zunehmende Anonymität in einer Großstadt. Es handelt sich um ein expressionistis­che­s Werk in der Form eines Sonetts, in dem der Autor moniert, dass in der Stadt jeder auf sich allein gestellt ist, gleichzeitig aber trotzdem sein Leben ungewollt mit der Umwelt teilen muss. Das erste Quartett beschreibt das äußere Erscheinungsbil­d der Stadt. Es existiert eine große Zahl an Häusern mit Fenstern, die „Dicht wie Löcher eines Siebes“ (V. 1) beieinander stehen. Wie es in zahlreichen Werken des literarischen Expressionismus der Fall ist, wendet auch hier der Autor das Mittel der Personifikation an, indem er beschreibt, dass Häuser sich anfassen (V. 3), Fenster beieinander stehen (V. 2) und „Straßen“ [.] „wie Gewürgte“ erscheinen (V. 4). „Dicht wie Löcher eines Siebes“ (V. 1) ist zudem als Hyperbel zu verstehen. Diese Beschreibung sorgt vor dem geistigen Auge des Lesers für ein klares Bild der beschriebenen Stadt: man sieht eine schier endlose Häuserreihe vor sich, mit zahllosen Fenstern und damit ebenso zahllosen Bewohnern; man könnte diese Wohngebäude gar mit Käfigen assoziieren, in denen die Menschen gehalten werden. Es gelingt dem Autor also, das Bild einer Stadt zu kreieren,

Gedichtanalyse – Alfred Wolfenstein „Städter“

formaler Aufbau:

  • Sonett

  • 1. – 2. Strophe: 4 Verse (Quartette)

  • 3. – 4. Strophe: 3 Verse (Terzette)


  • Reimschema

  • 1. – 2. Strophe: umarmender Reim (abba)

  • 3. – 4. Strophe: kein Reim (cde ecd)

Das lyrische Werk „Städter“, welches 1914 von Alfred Wolfenstein verfasst wurde, beschäftigt sich mit dem Thema der Großstadt bzw. mit der Einsamkeit in der Großstadt.

Zeitlich lässt sich das Gedicht in die Epoche des Expressionismus einordnen (1910 – 1925). Das Gedicht ist typisch für den Expressionismus, da es das Motiv der Großstadt aufgreift, zu dem aber auch durch die Formulierungen die Gesellschaft kritisieren und schockieren will.

Alfred Wolfenstein beschreibt zu Anfang seines Gedichtes die Situation bzw. das Aussehen der Großstadt.

Er beschreibt sie als trist und eng. Dabei arbeitet er mit Vergleichen „Dicht wie die Löcher eines Siebes stehn Fenster nebeneinander“ (V. 1 – 2) Damit will der Autor das Gefühl von Enge erzeugen. Die folgende Personifikation „drängend fassen Häuser sich so dicht an“ (V. 2 – 3) und der anschließende Vergleich „Grau geschwollen wie Gewürgte sehn“ (V. 4) zeigen, dass nicht nur die Häuser dicht beieinander stehen, sondern sich die Menschen auch eingeengt fühlen.

In der darauf folgenden Strophe schildert der Autor das Innenleben der Stadt. Hier weist Wolfenstein ganz klar auf die Anonymität der Menschen, in der Großstadt, hin. Auch hier arbeitet der Autor wieder mit einem Vergleich „Sitzen in den Trams die zwei Fassaden“ (V. 6). Damit will er die Gefühlskälte bzw. die Distanziertheit der Menschen i.....[read full text]

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Gedichtanalyse: Alfred Wolfenstein „Städter“
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