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Interpretation
German studies

Frühlingserwachen Szenenanalyse 3 Akt

University, School

Gymnasium Lüchow

Grade, Teacher, Year

1, 2018

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Text by Sune H. ©
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Szenenanalyse/i­nte­rpretati­on -Frühlings Erwachen“ 3 Akt, 2 Szene Im folgenden Text werde ich die zweite Szene des dritten Aktes, der Kindertragödie, bzw. der gesellschaftskr­ist­ischen Tragödie „Frühlings Erwachen“ von Frank Wedekind analysieren und interpretieren. Veröffentlicht wurde dieses Stück im Jahre 1891 und erstmal 1906 aufgeführt. Es handelt von drei Jugendlichen in den Hauptrollen, welche mit der Verklemmtheit der Erwachsenen in Bezug auf die Sexualität, den Idealen und den gesellschaftlic­hen Positionen…

Szenenanalyse Frank Wedekind „Frühlings Erwachen“ 3. Akt, 1. Szene

In der Kindertragödie „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind aus dem Jahre 1891, die 1906 erstaufgeführt wurde, geht es um eine Gruppe von Schülern, die unter den verklemmten Moralvorstellungen, dem Autoritäts- und Leistungsdruck und dem gestörten Verhältnissen der Eltern zu ihren Kindern geht.

Die 1. Szene des 3. Aktes spielt im Lehrerzimmer und hat als inhaltlichen Kern das Verhör Melchior Gabors zu seiner Aufklärungsschrift „Der Beischlaf“, die im Zimmer des durch Suizid ums Leben gekommenen Moritz Stiefel gefunden wurde und die als ursächlich für dessen Selbstmord vorgeschoben wird, da man nach einem Sündenbock für Moritz‘ Selbstmord sucht.

Im Mittelpunkt der Szene stehen der Direktor und Melchior, in der 1. Hälfte der Szene aber noch neben dem Direktor das Kollegium und der Hausmeister Habebald, der den hohen Herren zu Diensten zu stehen hat.

Zunächst hält der Direktor einen Monolog, der zum Thema hat, dass Moritz Gabor der Schule verwiesen werden müsse, um von dieser Schaden abzuwenden.

Die Gründe, die im Laufe der Äußerungen genannt werden, sind aber nur vorgegeben pädagogisch moralische, letztlich wird klar, dass es sich um eigennütze Gründe handelt, da man um den eigenen Arbeitsplatz fürchtet.

Die Szene beginnt unvermittelt mit „Sollte einer der Herren noch etwas zu sagen haben“ S.51, Z. 10f) , was deutlich macht, dass schon ein längerer Monolog vorausgegangen sein muss.

Der Direktor erläutert wortreich die Gründe, die eine „Relegation“ (Z.13) Melchiors zwingend erforderlich machen und bedient sich dabei sprachlich der Wiederholung der Phrase „ Wir können es nicht …“ (vgl. Z 14, 15, 16, 18, 21, 23 etc.) Unmissverständlich macht er deutlich, dass kein Weg an einer Relegation vorbeiführt. Das Kollegium mit den parodistischen Namen, Knüppeldick, Zungenschlag, Sonnenstich, Hungergurt, Fliegentod geht auf die wortreichen Ausführungen des Direktors gar nicht ein, sondern diskutiert in lächerlich wirkender Weise darüber, ob ein Fenster geöffnet werden solle und welches geöffnet werden solle, obgleich nur eines zum Öffnen zur Verfügung steht, da das zweite schon vor geraumer Zeit zugemauert worden ist (S. 51, .....[read full text]

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Die Vernunft hat keine Chance gegen die staatliche Autorität, die durch die Lehrerschaft und den Direktor vertreten sind. Sie scheitert an einem System, das lieber im eigenen Muff erstickt als Licht (Erkenntnis) und Luft (frischer Wind) einzulassen. Da mauert man lieber (die Fenster dicht).

Am Ende wird also Melchior seiner Relegation entgegengeführt.

Das Protokoll ist geschlossen, die Obrigkeit ist ihrer formalen Pflicht nachgekommen und führt einen Schuldigen der Bestrafung zu. Das System funktioniert der Fassade nach, letztlich aber macht Wedekind in dieser Szene deutlich, wie sehr es versagt. Da in vorangegangenen Szenen schon deutlich wurde, dass neben der staatlichen Autorität auch die elterliche Autorität versagt, wird unmissverständlich deutlich, dass die Kinder / Jugendlichen völlig ohne Rückhalt dastehen.

Spätestens wenn ihr „Frühling erwacht“, wird ihr Leben unter diesen Verh.....

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