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Macroeconomics

University, School

Albertus-Magnus-Schule Viernheim

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alles nur kurz und knapp erklärt­, keine erkennba­ren Gründe oder Begründ­ungen

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Die Sozialversicher­ung ist allgemein eine Versicherungspf­lic­ht beruhendes Vorsorgesystem für die Bevölkerung. Ziel ist es, bestimmte existenzielle Risiken wie z.B. Krankheit, Arbeitslosigkei­t oder Pflegebedürftig­ke­it zu verhüten. Bei Eintritt solcher Risiken ist es Aufgabe der Sozialversicher­ung­sträger, den Versicherten entstehende Ausgaben und Verluste an Arbeitseinkomme­n ganz oder teilweise auszugleichen. Seit 1995 steht die Sozialversicher­ung in Deutschland auf fünf Säulen: Arbeitslosen-,…
Marktwirtschaft In der Marktwirtschaft treffen Konsumenten und Produzenten auf dem Markt eine Vielzahl von Entscheidungen. Das Grundgesetzt heißt, Angebot bestimmt den Preis. In der Zentralverwaltu­ngs­wirtscha­ft oder Planwirtschaft trifft eine zentrale Behörde alle Entscheidungen und die Konsumenten und Produzenten haben sich zu beugen. In der Marktwirtschaft wird der Preis durch den Mechanismus Angebot und Nachfrage bestimmt. Als Nachfrage bezeichnet man die Menge, die der Käufer zu einem bestimmten Zeitpunkt…

Freie Marktwirtschaft und zentrale Verwaltungswirtschaft als idealtypische Wirtschaftsordnungen


Albertus-Magnus-Schule Viernheim

Referat: Politik und Wirtschaft

Klasse 11


Inhaltsverzeichnis

1.     Die Wirtschaftsordnung. 2

1.1.     Was heißt Marktwirtschaft? 3

1.2.     Eigenschaften des Wettbewerbs: 3

2.     Zusammenfassung – Freie Marktwirtschaft: 5

3.     Soziale Marktwirtschaft: 5

3.1.     Probleme durch Mangel an Wettbewerb: 5

4.     Was Märkte falsch machen. 6

5.     Ziele der Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft 6

6.     Die 4 Grundprinzipien der Marktwirtschaft 7

7.     Vergleich: Soziale- und Freie-Marktwirtschaft 9

8.     Literaturnachweis: 10


1.  Die Wirtschaftsordnung

Die Aufgabe der Wirtschaft besteht darin, die Güter und Dienstleistungen zur Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen bereitzustellen. Hieraus resultieren 4 Grundfragen:
WAS? (…soll produziert werden? Welche Güter in welchen Mengen?)
WIE?   (Mit welcher Technik? Mit welchen Produktionsfaktoren?)
WO?   (An welchem Standort?)
WER? (Für wen?)

Diese Grundfragen bezeichnet man als „Problem bei der Allokation der begrenzten Ressourcen“. Um diese Fragen zu lösen braucht es eine Wirtschaftsordnung, die beschreibt, auf welche Weise und durch welche Regelungen die am Wirtschaftsprozess beteiligten Einheiten (Unternehmen, Haushalte, Staat) aufeinander abgestimmt werden.

In den letzten 200 Jahren haben sich zwei Organisationsmodelle herausgebildet:

- Marktwirtschaft und zentrale Verwaltungswirtschaft (Planwirtschaft)

·         Marktwirtschaften sind dadurch gekennzeichnet, dass sich die wirtschaftlichen Produktionsmittel (weitestgehend) in Privateigentum befinden und die wirtschaftliche Koordination dezentral erfolgt.

·         In Zentralverwaltungswirtschaften sind die Produktionsmittel (weitestgehend) Staatseigentum. Produktion, Verteilung und Verwendung der Güter unterliegen einer zentralen Planung.


1.1.           Was heißt Marktwirtschaft?

Eine Marktwirtschaft ist ein Wirtschaftssystem des Wettbewerbs, in dem die Wirtschaftsprozesse dezentral geplant und über die Preisbildung auf den Märkten gelenkt werden. Preise dienen hier als Signal, um Ressourcen zu verteilen. Sie werden

durch Angebot und Nachfrage gesteuert. Güter mit einer hohen Nachfrage haben hohe Preise, während Güter mit einer geringen Nachfrage niedrige Preise haben. Unternehmen reagieren auf diese Preissignale.


1.2.           Eigenschaften des Wettbewerbs:

-      Allokationseffizient [Verteilungseffizienz] - die Güter werden produziert, welche die Konsumenten am dringen.....[read full text]

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Zitate aus dem Wohlstand der Nationen:

„Wir dürfen nicht erwarten, dass unser Essen durch das Wohlwollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers auf unseren Tisch kommt, sondern dadurch, dass sie ihre eigenen Interessen verfolgen.“

„…Und er wird in diesem wie auch in vielen anderen Fällen von einer unsichtbaren Hand geleitet, um einen Zweck zu fördern, den zu erfüllen er in keiner Weise beabsichtigt hat…“

Adam Smith erweiterte diesen Gedankengang, indem er sagte, dass eine eigennützig handelnde Person durch eine „unsichtbare Hand“ zu einem Ziel geführt wird, das nicht zur ursprünglichen Absicht dieser Person gehörte.

Die Gier von Unternehmen, die durch den Wettbewerb angetrieben werden, führt dazu, dass sie sich gesellschaftliche gesehen optimal verhalten, als würden sie durch eine unsichtbare Hand geleitet, das Richtige zu tun.


2.  Zusammenfassung – Freie Marktwirtschaft:

Die freie Marktwirtschaft baut darauf auf, dass jedes Wirtschaftssubjekt wirtschaftliche Handlungsfreiheit (Gewerbefreiheit, Konsumfreiheit, freie Wahl des Berufs und Arbeitsplatzes, Vertragsfreiheit) besitzt. Die vielen Einzelpläne werden über den Marktmechanismus mithilfe des Preises aufeinander abgestimmt.

Garant für das Funktionieren des Marktes ist der Wettbewerb, denn nur er gewährleistet die maximale Bedürfnisbefriedigung und Entscheidungsfreiheit aller sowie eine marktbestimmte Leistungsgerechtigkeit. Durch die Marktkräfte stelle sich automatisch wie von „unsichtbarer Hand“ ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht bei V.....

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Konsequenz: Marktversagen – Situationen, in denen Märkte gesellschaftlich nicht optimale Ergebnisse hervorbringen.

4.  Was Märkte falsch machen

·         Märkte produzieren alles, wofür Menschen zu zahlen bereit sind, selbst wenn diese Dinge nicht unbedingt gut für die Menschen oder die Umgebung sind (z.B. Drogen, CO2…)

·         Märkte sind amoralisch (Garantieren keine Fairness oder Gerechtigkeit)

·         Märkte sind volatil (Konjunkturschwankungen können die politische Stabilität in einer Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit gefährden)

Die Verwirklichung der liberalen Wirtschaftsordnung führte daher zu wirtschaftlichen Krisen und zu einer ungerechten Einkommens- und Vermögensverteilung.

Die soziale Frage stand von nun an im Zentrum der Diskussion.

Unter diesen historischen Bedingungen entstand der „wissenschaftliche Sozialismus“, später allgemein als Marxismus bezeichnet, von Karl Marx und Friedrich Engels.


5.  Ziele der Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft

Die Idee von der sozialen Marktwirtschaft ist wesentlich von der Freiburger Schule („Neoliberale Schule“) entwickelt worden. Die soziale Marktwirtschaft sollte das Individualprinzip mit dem Prinzip des sozialen Ausgleichs (Sozialprinzip) verbinden und stellte eine nach sozialen Gesichtspunkten gelenkte Marktwirtschaft dar.

Mit der Währungsreform 1948 wurde sie unter Ludwig Erhard in der Bundesrepublik eingeführt. Zugleich enthält das Grundgesetz enthält keine ausdrückliche Bestimmung über die Wirtschaftsordnung. Sie ist aber an die im Verfassungskern verankerten Gru.....

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Konjunkturpolitisches Prinzip:

Eine wichtige Aufgabe kommt der staatlichen Wirtschaftspolitik in Form der Konjunkturpolitik zu. Dabei sollen die Konjunkturschwankungen geglättet werden.


Prinzip der Marktkonformität:

Alle staatlichen Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen müssen am Kriterium der Marktkonformität gemessen werden, d.h. Marktprozesse, insbesondere die Preisbildung, sollen möglichst wenig gestört werden. Staatliche Eingriffe können zwar Anreize oder Erschwernisse für bestimmte Verhaltensweisen der Wirtschaftssubjekte beinhalten, die dezentrale Entscheidungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte muss jedoch letztlich gewahr bleiben.


Heute gilt in der sozialen Marktwirtschaft die Devise, nur so viel Staat wie nötig, so viel Eigeninitiative wie mögliche (Stichwort: schlanker Staat; Senkung der Staatsquote).

Viele Aufgaben sollen in Zukunft nur dann bei staatlichen Institutionen bleiben, wenn es keine kostengünstigeren privatwirtschaftlichen Lösungen gibt bzw. es der Allgemeinheit schaden könnte (Schweitz OEG). Mit der Privatisierung ehemaliger Staatsbetriebe wie Deutsche Bundespost und Deutsche Bahn wurden bereits entscheidende Schritte in Richtung „schlanker Staat“ eingeleitet.


7.  Vergleich: Soziale- und Freie-Marktwirtschaft

Freie Marktwirtschat

Soziale Marktwirtschaft

Staat greift nicht in das Wirtschaftsgeschehen ein. Er hat nur Überwachungsfunktionen (Nachtwächterstaat)

Der Staat greift aktiv in das Wirtschaftsgeschehen ein, um den Wohlstand und die soziale Sicherheit breiter Schichten zu gewährleisten (Sozialsaat)

Nur die Unternehmen entscheiden was und wie viel produziert wird (Produktionsfreiheit, Gewerbe-Freiheit)

Grundsätzlich besteht Gewerbefreiheit, allerdings nicht für Gewerbezweige, die die Gesundheit/Sicherheit der Bevölkerung gefährden können

Der Konsument entscheidet was und wie viel gekauft wird (Konsumfreiheit)

Grundsätzlich besteht Konsumfreiheit, allerdings nicht für gesundheitsgefährdenden Konsumgüter (z.B. Drogen)

Unternehmen und Haushalte entscheiden über Import- und Exportmengen.

(uneingeschränkter Freihandel)

Grundsätzlich besteht Freihandel und freie Austauschbarkeit der Währungen.

Eingriffe in den Außenhandel aus konjunkturpolitischen Gründen sind erlaubt/erwünschst (z.B. Verbot des Waffenhandels mit kriegsgefährdeten Gebieten)

Vertragsparteien entscheiden über Vertragskonventionen (Vertragsfreiheit)

Eingeschränkte Vertragsfreiheit durch Verbot des Wuchers, der Ausnutzung der Notlage eines anderen, Kartellgesetzgebung, Missbrauchsaufsicht, Fusionskontrolle…

Privateigentum an den Produktionsmitteln ist gewährleistet.

Grundsätzlich stet das Eigentum unter dem Schutz des Staates. Staatseigentum an Produktionsmitteln ist möglich/erwünscht (z.B. Sicherung von Arbeitsplätzen)

Freie Berufswahl, Arbeitsplatzwahl und Freizügigkeit werden garantiert

Grundsätzlich bestehen freie Berufswahl, Arbeitsplatzwahl und Freizügigkeit. Um Fehlentwicklungen auf dem Arbeitsmarkt abzuschwächen, sind staatliche indirekte Lenkungsmaßnahmen erwünscht (Stellenvermittlung durch Arbeitsämter)

Verteilung des Nationaleinkommens ist das Ergebnis der Marktprozesse

Der Staat nimmt eine Einkommensumverteilung mit dem Ziel einer „gerechteren Einkommensverteilung“ vor (Arbeitslosenunterstützung; prozentual höhere Versteuerung der mittleren und höheren Einkommen)

Bildung ist Privatsache

Bildung ist Aufgabe des Staates.

Gleiche Bildungschancen („Chancengleichheit“). Staat stellt Mittel für die Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Die sozial Schwachen erhalten Beihilfen.


8.  Literaturnachweis:

·         Menschen und Politik Sekundarstufe 2. Gesamtband Politik und Wirtschaft, Schro.....

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