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Franz Moor - Kritik der Aufklärung

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German studies

University, School

Ludwig-Maximilians-Universität München - LMU

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1, Hermann, 1999

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Charakterisieru­ng: Franz Moor aus Die Räuber von Friedrich SchillerCharakt­eri­sierung: Das Drama „Die Räuber“, 1781 von  Friedrich Schiller verfasst, handelt von zwei Grafensöhnen, die um das Erbe ihres Vaters kämpfen und die selbe Frau, Amalia, begehren. Im Folgenden werde ich den jüngeren Sohn Franz Moor charakterisiere­n. Franz Moor lebt mit seinem gebrechlichen Vater, der Waise Amalia und dem Diener Daniel  in einem prachtvollen Schloss in Franken (vgl. I, 1: S.4, Z.1). Er lebt in Saus und Braus und geht verschwenderisc­h mit seinen Reichtümern um. Franz ist zwischen 20 und 30 Jahre alt und der Zweitgeborene der Familie Moor. Daher hat er keinen Anspruch auf das Erbe. Das Äußere von Franz wird als sehr hässlich beschrieben. Oft klagt er über die Bürde seiner Hässlichkeit. Die „Lappländernase­“, das „Mohrenmaul“ und die „Hottentottenau­gen­“ empfindet er als eine Strafe der Natur (vgl. I, 1: S. 12, Z.11-16): „Wirklich ich glaube die Natur hat von allen Menschensorten das Scheußlichste zusammengetrage­n und mich daraus gebacken.“(vgl. I, 1: S. 12, Z.16-18) Über Franz´s Kleidungsstil wird nichts bekanntgegeben, dennoch lässt sich sagen, dass er vermutlich hochwertige und kostbare Stoffe trug. Typisch für den Adeligen sind reiche Verzierungen, das Tragen bunter Kleidung und kostbarer Accessoires, wie z.B. Goldschmuck oder ein Hut (vgl. V, 1: S.115, Z.6). Die schlechten Eigenschaften
  • Franz Moor verkörpert die zentrale Idee der Aufklärung, die Autonomie des Subjekts.

  • Die Problematik einer konsequenten Aufklärung, so wie sie der junge Schiller gesehen hat, besteht nun darin, das diese Autonomie des Individuums zu einem Gigantismus pervertiert. Das aufgeklärte Individuum gibt sich nicht mit der errungenen Mündigkeit zufrieden.

    Stattdessen entfaltet es einen Anspruch auf Macht. Diese Problematik zeigt sich im „Räuber“-Drama, wenn Franz Moor verkündet:
    „Ich will alles um mich her ausrotten, was mich einschränkt daß ich nicht Herr bin. Herr muß ich seyn, daß ich das mit Gewalt ertrotze, wozu mir die Liebenswürdigkeit gebricht ab.“ (NA III, 20)

  • Die Auflehnung des Franz Moor gegen die väterliche Ordnung ist zu begreifen als den sich allmählich entfaltenden Machtanspruch des aufgeklärten Individuums.

  • Daß es dem jungen Schiller um die Darstellung der Gefahren einer konsequenten Aufklärung ging, und dies im dramatischen Text vor allem mit der Figur des Franz Moor geschehen sollte, belegt sein eigener Kommentar zu dieser Dramenfigur innerhalb der Selbstrezension:
    Dann sind auch die Raisonnements, mit denen er sein Lastersystem aufzustutzen versteht, das Resultat eines aufgeklärten Denkens und liberalen Studiums.

    Die Begriffe, die sie voraussetzen, hätten ihn notwendig veredeln sollen, und bald verleitet uns der Dichter die Musen allgemein zu verdammen, die zu dergleichen Schelmereien jemals die Hände führen konnten.
    Der junge Schiller hat mit der Figur des Franz Moor ganz bewußt ein aufgeklärtes Individuum gestaltet. Dies belegt desweiteren der Monolog der Szene IV,2. Dort hören wir von Franz:
    Verflucht sey die Thorheit unserer Ammen und Wärterinnen, die unsere Phantasie mit schröklichen Mährgen verderben, und gräßliche Bilder von Strafgerichten in unser weiches Gehirnmark drücken, daß unwillkührliche Schauder die Glieder des Mannes noch in frostige Angst rütteln, unsere kühnste Entschlossenheit sperren, unsere erwachende Vernunft an Ketten abergläubischer Finsternis legen […]. (NA III, 95)
    Hier zeigt sich ganz klar, inwiefern der jüngere Moor dem aufgeklärten .....[read full text]

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