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Franz Kafka - Kurzbiographie

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German studies

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BORG 3 Landstraßer Hauptstraße Wien

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2 / 2012

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Interpretation ,,Der Nachbar’’ Franz Kafka (1917) In der Kurzprosa ,,Der Nachbar’’, verfasst von Franz Kafka im Jahre 1917, geht es um das Misstrauen gegenüber anderen Personen im nahen Umfeld. Die Handlung der Kurzprosa wird aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschildert. Eingeleitet durch einen unvermittelten Anfang ist der Text durchgängig im Präsens verfasst, die Zeit lässt sich nur vage definieren, allerdings wurde der Text 1917 verfasst und der Ich-Erzähler beschreibt ,,Zwei Fräulein mit Schreibmaschine­n und Geschäftsbücher­n…
Franz Kafka - Kurzbiographie

Biographie:

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 in Prag geboren. Als ältester Sohn von Hermann Kafka und Julie Kafka, die mit Mädchennamen Löwy hieß, kam er zur Welt. Sein Vater wuchs selbst in einfachen Verhältnissen auf und begann als reisender Vertreter, eher er zum selbstständigen Galanteriewarenhändler wurde.

Die Beziehung zu seinem Vater war nicht sehr gut, da er in der Jugend oft unterdrückt wurde. Er hatte aber nicht unbedingt Angst, vielmehr hielt er sich auf Distanz zu ihm. Auch in vielen seiner Werke wie „Die Verwandlung“ oder „Das Urteil“ kann man diesen Vater-Sohn-Konflikt herauslesen.

Die Beziehung zu seiner Mutter war besser; die zeigte sich allerdings oft unterwürfig dem dominanten Vater gegenüber. Seine Mutter wuchs in einer wohlhabenden Familie auf und konnte auf eine umfassendere Ausbildung zurückgreifen. Franz Kafka hatte drei Schwestern, die später in Auschwitz ermordet wurden.

Seine jüngeren Brüder verstarben bereits sehr früh. Seine Muttersprache war Deutsch, aber auch Tschechisch konnte er. Seine Ausbildung begann er 1889 mit dem Besuch der Deutschen Knabenschule. Standardgemäß kam er 1893 ins Altstädter deutsche Gymnasium. Nach Abschluss des Gymnasiums besuchte er 1901 die Deutsche Uni Prag.

Kafka begann zuerst Chemie zu studieren, wechselte allerdings nach zwei Wochen zu Jura, um dann schlussendlich ab dem zweiten Semester Germanistik zu studieren. Während des Studiums lernte er Max Brod kennen, einen seiner späteren besten Freunde und den Mann, der Kafkas Werke post mortem veröffentlichen ließ.

Kafkas erste Erzählung entstand ebenfalls, als er noch studierte, nämlich „Beschreibung eines Kampfes“. Nachdem er 1906 sein Studium beendet hatte, arbeitete er als Konzipient in der Prager Advokatur seines Onkels. 1908 kam es zur ersten Veröffentlichung von „Betrachtung“ in der Zeitschrift Hyperion; darin waren acht Prosastücke enthalten.

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Im selben Jahr trat er noch seinen Dienst bei der Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt an, wo er bis 1921 arbeitete. Nach seinem Besuch in Brescia kam es zur ersten Veröffentlichung von der „Die Aeroplane in Brescia“ in der Zeitung „Bohemia“. Im kommenden Jahr trieb es ihn erneut fort und er begann eine Ferienreise nach Berlin und Prag.

Diese Reise wurde zum Anstoss ein Tagebuch zu schreiben, und Kafka begann sich intensiv mit dem Judentum und dem Zionismus zu beschäftigen. 1911 begann er, allerdings dienstlich, erneut zu reisen, erst nach Nordböhmen, dann mit Max Brod in die Schweiz, nach Italien und nach Frankreich.

Während dieser Reise begann er seinen ersten Roman, „Der Verschollene“. Auch in den nächsten Jahren reiste er viel und als Resultat veröffentlichte er die Reihe „Betrachtung“, welche im Rowohlt Verlag erschien. Im August 1911 lernte er Felice Bauer kennen, eine Prokuristin.

Ostern 1913 besuchte Franz Kafka erstmals Felice Bauer in Berlin. 1914 reiste er mit seinem Vater nach Berlin, um seine Verlobung mit Felice bekannt zu geben. Allerdings kam es bereits nach nur zwei Monaten zur Lösung des Verlöbnisses. Doch noch im selben Jahr wurde der Briefverkehr von Franz Kafka und Felice Bauer fortgesetzt.

Zudem begann er mit dem zweiten Roman „Der Prozess“, welchen er 1915 aufgab. In diesem Jahr kam es zum ersten Wiedersehen mit Felice. Zwei Jahre danach verlobten sie sich erneut, doch auch dieses Mal wurde die Verlobung gelöst. Ebenfalls 1917 lernte Kafka Hebräisch und setzte sich erneut vertiefend mit seinen jüdischen Wurzeln auseinander.

Von nun an folgte eine Reihe an Erkrankungen, beginnend mit einem Blutsturz und einer Lungentuberkulose. Deswegen musste er nach Zürich, um sich zu erholen. Im Jahr darauf war es die spanische Grippe, an der er erkrankte, worauf er zur Erholung nach Schelesen in Nordböhmen musste.

Im selben Jahr, nach der Lösung des Verlöbnisses, lernte er die tschechische Journalisten Milena Jesenska kennen. Sie übersetzte später seine Werke ins Tschechische. Im Jahr 1920 begann er erneut zu arbeiten, musste aber auf Grund seines gesundheitlichen Zustands nach 3 Monaten abbrechen.

Auf Kur in Tatra entstanden weitere parabolische Erzählungen. Von da an war sein Leben von Kuren und Krankheiten geprägt. 1922 kam es schließlich zum Nervenzusammenbruch. Trotz allem begann er mit der Niederschrift seines dritten Romans, „Das Schloss“. Doch auch dieses Mal brach er nach vier Monaten ab.

Es kam in diesem Jahr auch zur endgültigen Pensionierung, nachdem er schon zuvor für dienstunfähig erklärt worden war. Im nächsten Jahr war er kurz bettlägerig und fuhr danach von einer Kur zur nächsten, einmal mit seiner Schwester Elli und ein anderes Mal mit Ottla.

Von nun an verschlechterte sich sein Zustand, sodass er in Kliniken nach Wien und Niederösterreich geschickt wurde. Dora Diamant und der Arzt Klopstock pflegten ihn, nachdem Kehlkopftuberkulose diagnostiziert worden war. Von nun an folgten nur noch Korrekturen an manchen Texten, wie zum Beispiel am „Hungerkünstler“.

Schließlich starb Franz Kafka am 3. Juni 1924 in Kierling bei Klosterneuburg und wurde am 11.Juni in Prag begraben. In seinem Testament wies Kafka darauf hin, dass alle Werke verbrannt werden müssen. Sein Freund und Nachlassverwalter Max Brod ließ allerdings die Manuskripte nicht verbrennen und flüchtete mit den Manuskripten am 14. März 1939 aus Prag.

Nach dem Tod von Max Brod am 20.Dezember 1968 in Tel Aviv hinterließ er die Manuskripte seiner Gefährtin Ilse Ester Hoffe. Sie verkaufte einen Teil der Werke an das Deutsche Literaturarchiv für insgesamt 1,98 Millionen €. Nach ihrem Tod 2007 wurden die restlichen Manuskripte ihren Töchtern hinterlassen, die sie ebenfalls verkaufen wollten.

Erzählungen & Parabeln:

Erzählbände: - Betrachtung: Dieser Sammelband war das erste veröffentlichte Buch von Franz Kafka. In dem 1912 erschienenem Buch sind 18 Prosatexte zu finden. Bereits 1908 waren acht dieser Texte in der Zeitschrift „Hyperion“ veröffentlicht worden.

Der Sammelband wurde vom Rowohlt Verlag publiziert, beim dortigen Verleger Kurt Wolff. – Ein Landarzt: In diesem Sammelband sind 14 Prosatexte zu finden. Einer dieser Texte heißt selbst „Ein Landarzt“, der als Titel für den gesamten Erzählband verwendet wurde.

Diese Sammlungen von Erzählungen erschienen 1920 im Kurt-Wolff- Verlag. Zuvor waren bereits drei Texte in der Zeitschrift Marsyas erschienen. – Ein Hungerkünstler: Sein letzter Band von Erzählungen beinhaltet vier Kurzgeschichten. Wie beim Band „Ein Landarzt“ trägt dieser Sammelband den Namen von einer der gesammelten Erzählungen.

Einzeln veröffentlicht:

  • Ein Damenbrevier (seine erste veröffentlichte Erzählung überhaupt)

  • Die Aeroplane in Brescia

  • Das Urteil

  • Die Verwandlung

  • In der Strafkolonie

  • (uvm.)

post mortem:

  • Beschreibung eines Kampfes

  • Brief an den Vater

  • Das Ehepaar

  • (uvm.)


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