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German studies

Frühlings Erwachen Interpretation

University, School

BG/BRG Kirchengasse Graz

Grade, Teacher, Year

Gut, Jahr 2012

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Text by Ramazan G. ©
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Frühlings Erwachen – Frank Wedekind Eine Kindertragödie Inhaltsverzeich­nis I. Einleitung II. Haupttext III. Autor IV. Personencharakt­eri­sierung V. Inhaltsangabe VI. Interpretation VII. Schlussfolgerun­gen VIII. Bibliografie Einleitung Vorwort Mein Thema für die literarische Facharbeit in Deutsch ist das Buch von Frank Wedekind „Frühlings Erwachen“. Im Schuljahr 2007/2008 haben wir dieses im Deutschunterric­ht gelesen, woraufhin ich meine Interesse für dieses Drama entdeckte. Wir bekamen die Aufgabe es zuerst…

Frank Wedekind - Frühlings Erwachen

Erscheinungsjahr 1906


Einleitung

Ich habe "Frühlings Erwachen" ausgewählt, weil mir die Inhaltsangabe zusagte und die Message des Buches mir gefallen hat.


Lese-Erfahrungsbericht


Was mir sehr gefallen hat, war der flüssige Erzählstil Wedekinds, der auch zugleich sehr fesselnd war, es war sehr schwer nicht die komplette Geschichte in einem Zug durchzulesen. Klar ist auch wegen des Alters (Erscheinung 1906), dass es eben in der damaligen Alltagssprache geschrieben ist, aber es war nicht unverständlich bis auf einige etwas Ältere Wörter, die aber kein Problem darstellten.


Gedanken zum Inhalt

Die Geschichte war sehr mitreißend und traurig zugleich. Auch wenn das Buch 1906 erschienen ist, sind noch einige dieser Probleme die Wedekind behandelt, immernoch da. Es geht um das Problem des Erwachsen werdens.

Die Geschichte handelt um drei Jugendliche: Melchior Gabor, Moritz Stiefel und Wendla Bergmann und deren suche nach Antworten. Dabei hat jeder andere Probleme.

Melchior Gabor, der sehr intelligent ist und eigentlich gut in der Schule, zusätzlich hat er noch eine sehr liberal eingestellte Mutter, doch eben diese Sachen und sein fortgeschrittenes Denken, bereiten ihm im Laufe der Handlung sehr viele Probleme.
Die vierzehnjährige Wendla Bergmann, ist überhaupt nicht aufgeklärt, zieht sich immernoch an wie ein Kind und bekommt von ihrer Mutter erklärt, dass der Storch die Kinder bringe.

Was natürlich Schwachsinn ist, was Wendla irgendwann auch wahrnimmt.
Moritz Stiefel (Seine Geschichte ist die traurigste wie ich finde), ein eher naiver Gymnasiast, der in der Schule schlechte Leistungen bringt und genau wie Wendla schlecht aufgeklärt ist. Er ist der beste Freund von Melchior und bittet ihn um Unterstützung.

Leider droht ihm auch die Versetzung, was ihn sehr in Panik bringt und ihm auch zum Verhängnis wird.

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Abwechselnd werden die Handlungsstränge erzählt und immer dreht es sich abwechselnd um Melchior - Moritz - Melchior - Wendla.

Wendla versucht das Geheimnis des Kinderkriegens zu lüften und bittet ihre Mutter um sexuelle Aufklärung, die sie nicht bekommt. Das ist meiner Meinung nach auch heute noch ein Problem, da ich meiner Meinung nach finde, dass die meisten Jugendlichen sich "selbst" aufklären durch das Internet.

Die Schule hilft meistens auch nicht besser, wenn ich da an den Biologie Unterricht denke, wird man auch unzureichend aufgeklärt, aber immerhin besser als gar nicht. Im laufe der Handlung verlieben sich Melchior und Wendla ineinander und es kommt zum Geschlechtsverkehr, bei der sich später herraustellt das Wendla schwanger ist.

Auch das ist ein nicht seltenes Beispiel der heutigen Zeit. In Österreich beispielsweise (Quelle ) werden ca. 3000 Mädchen vor ihrem 20ten Lebensjahr schwanger. 2007 waren sogar sechs Mädchen jünger als 15. Gründe sind mangelnde Verhütungskenntnisse.

Moritz soll plötzlich doch nicht Versetzt werden und will zunächst nach Amerika fliehen aus Angst vor seinen Eltern. Dabei bittet er Melchiors Mutter um finanzielle Hilfe, die sie ihm nicht gibt. Sie schreibt ihm einen Brief, entschuldigt sich und versucht ihm gleichzeitig zu Helfen indem sie sagt das Suizid nicht die Lösung ist und das Krisen da sind um überwunden zu werden.

Moritz sieht keinen anderen Weg und entschließt sich sein Leben zu nehmen. Er erschießt sich. Traurig finde ich, das ihm im Prinzip niemand wirklich versucht zu helfen. Ganz am Anfang sagt er : " Herrgott, werd’

ich büffeln von heute an! - Jetzt kann ich’s ja sagen - mögt ihr daran

glauben oder nicht - jetzt ist ja alles gleichgültig - ich - ich weiß, wie wahr

Leider erkennt niemand wirklich die Verzweiflung Moritz'. In Moritz' Sachen wird die später Aufklärungsschrift von Melchior gefunden "Der Beischlaf". Melchior schrieb ihm das um ihm Fragen bezüglich Sexualität zu beantworten, doch er wird anschließend beschuldigt am Tod Moritz' schuld zu sein und wird deshalb der Schule verwiesen und in ein Heim gesteckt.

Er schafft es dennoch irgendwann zu fliehen und am Grab Wendlas erscheint ihm Moritz als Geist und versucht Melchior auch zum Selbstmord zu bringen. Das gelingt ihm aber nicht, da ein vermummter Mann auftaucht und  verlangt das Moritz verschwindet und dann kümmert er sich um Melchior und seine Zukunft.


Zusammenfassend war die Geschichte sehr spannend und mitreißend. Von Wedekind sehr gefühlvoll erzählt und seine Charaktere waren meiner Meinung nach sehr Authentisch und glaubwürdig, denn ich hatte nie das Gefühl sagen zu müssen : "So handelt doch kein normaler Teenager".


Zitate

Wendla "O doch, Melchior, du irrst. - Martha Bessel wird Abend für

Abend geschlagen, daß man anderntags Striemen sieht. O was die leiden

muß! Siedendheiß wird es einem, wenn sie erzählt. Ich bedaure sie so

furchtbar, ich muß oft mitten in der Nacht in die Kissen weinen. Seit

Monaten denke ich darüber nach, wie man ihr helfen kann. - Ich wollte mit

Freuden einmal acht Tage an ihrer Stelle sein"


"Er wirft den Stock beiseite und schlägt derart mit den Fäusten drein, daß sie

in ein fürchterliches Geschrei ausbricht. Er kehrt sich nicht daran, sondern

drischt wie wütend auf sie los, während ihm die dicken Tränen über die

Wangen rinnen. Plötzlich springt er empor, faßt sich mit beiden Händen an

die Schläfen und stürzt, aus tiefster Seele jammervoll aufschluchzend, in den


Frau Bergmann "Denk dir, Wendla, diese Nacht war der Storch bei ihr

und hat ihr einen kleinen Jungen gebracht. "

Wendla Einen Jungen? - Einen Jungen! - O das ist herrlich - Deshalb die

langwierige Influenza!


Moritz "Was braucht es zu helfen? - Wir sind für nichts mehr erreichbar,

nicht für Gutes noch Schlechtes. Wir stehen hoch, hoch über dem Irdischen

- jeder für sich allein. Wir verkehren nicht miteinander, weil uns das zu

langweilig ist. Keiner von uns hegt noch etwas, das ihm abhanden kommen

könnte. Über Jammer oder Jubel sind wir gleich unermeßlich erhaben."


Moritz allein - "Da sitze ich nun mit meinem Kopf im Arm. - - Der Mond

verhüllt sein Gesicht, entschleiert sich wieder und sieht um kein Haar

gescheiter aus. - - So kehr' ich denn zu meinem Plätzchen zurück, richte

wenn alles in Ordnung, leg' ich mich wieder auf den Rücken, wärme mich

an der Verwesung und lächle ."



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