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Filmvergleich Jane Eyre 1997 und 2011

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Cinematics / Movies

University, School

Carl - Bosch Gymnasium, Ludwigshafen

Grade, Teacher, Year

13,Herrmann,2011

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Leitfach: Deutsch


Thema der Arbeit:

Vergleich der Filme „Jane Eyre“ (1996) und „Jane Eyre (2011)


Jane Eyre


Eine Autobiographie von Charlotte Brontë


Vergleich der Verfilmung aus dem Jahr 1997 mit der

Verfilmung aus dem Jahr 2011


Von


Arbeitsgliederung


A) Einleitung……………………………………………………………………… .4

B) Hauptteil………………………………………………………………………….5

  1. Informationen zum Buch…………………………………………………… 5

  1. Autorin Charlotte Brontë …………………………………………… .5

  2. Inhalt und Figuren……………….…………………………………… 5

  1. Verfilmung aus dem Jahr 1997………………………………………….……6

  1. Regisseur Robert Young…………………………………………….…6

  2. Drehbuch im Vergleich zum Roman…………………………….…….6

  3. Analyse von drei ausgewählten Szenen…………………………….….7

  1. Jane mit Pastor und Tante…………………………………….……7

  2. Hochzeitszene…………………………………………………… .9

  3. Janes Rückkehr………………………………………………… .10

  1. Art der Adaption als Résumé……………………………………… 11

  1. Verfilmung aus dem Jahr 2011………………………………………….12

  1. Regisseur Cary Fukunaga…………………………………………….12

  2. Drehbuch im Vergleich zum Roman…………………………………12

  3. Analyse von drei ausgewählten Szenen………………………………13

  1. Jane mit Pastor und Tante……………………………………… .13

  2. Hochzeitsszene……………………………………………………14

  3. Janes Rückkehr………………………………………………… .15

  1. Art der Adaption als Résumé…………………………………………16

  1. Vergleich in wesentlichen Aspekten…………………………………….16

  1. Gesamtanlage (Drehbuch)……………………………………………16

  2. Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den einzelnen Szenen…… .18

a) Jane mit Pastor und Tante………………………………………….18

b) Hochzeitszene………………………………………… .…………18

c) Janes Rückkehr…………………………………………………….19

C) Schluss………………………… .………………………………………………20

D)Literaturverzeichnis………………………………………………………………22

E) Anhang ………………….………………………………………………………23

F) Erklärung…………………………………………………………………………24


Einleitung__________


Boris Becker veröffentlichte erst kürzlich seine Autobiographie „Das Leben ist kein Spiel“, in welcher er Ausschnitte aus seinem Leben beschreibt und für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Das zeigt, dass das Schreiben von Autobiografien heute noch genauso im Trend ist wie schon vor 200 Jahren, als die Autorin meines ausgewählten Romanes, Charlotte Brontë, ihr Leben - öffentlich für alle - im Roman „Jane Eyre“ publizierte.

Das Thema meiner Arbeit ist der Vergleich zweier Verfilmungen dieses Romans. Ausgewählt habe ich hierfür die aktuellste Verfilmung des Regisseurs Cary Fukunaga aus dem Jahr 2011 und eine ältere Verfilmung des Regisseurs Robert Young aus dem Jahr 1997. Der Titel beider Werke lautet - genauso wie der Titel des Buches - „Jane Eyre“. Ziel meiner Arbeit ist das Veranschaulichen der Gemeinsamkeiten und der Unterschiede der beiden Filme untereinander sowie auch in Bezug auf die Buchvorlage.

Anlass zur Wahl dieses Themas gab mir mein großes Interesse an Filmen sowie mein Interesse an der Rolle der Frau in früheren Zeiten, wie hier in England während des viktorianischen Zeitalters. Dieses wird im Buch sehr verdeutlicht, jedoch fügt sich Jane nicht dem Standard der Zeit, sondern handelt ganz nach ihrem eigenen ungezügelten und wilden Charakter.

Die Anschaffung der benötigten Materialien erfolgte ohne Probleme, jedoch ist der dazugehörige Roman über 640 Seiten lang, was die Arbeit des Vergleichens der Filme mit dem Buch erschwerte. Als eine Schwierigkeit stellte sich aber der Mangel an Materialien bezüglich der Regisseure heraus, da es selbst im Internet kaum Informationen zu den jeweiligen Personen gibt.

I

Szenen.

n meiner Arbeit werde ich zunächst auf den Roman eingehen und dessen Autorin, den Inhalt und die Figuren des Buches vorstellen. Anschließend werde ich die Filme von 1997 und 2011 jeweils einzeln genauer beleuchten. Zuerst stelle ich den jeweiligen Regisseur und das Drehbuch vor. Danach folgen die drei von mir ausgewählten Szenen, die im Film für das Schicksal der Protagonistin sehr entscheidend sind, welche ich vor allem in Hinblick auf die Gefühle der Personen und deren Reaktionen analysiere.

Abschließend stelle ich die Art der Adaption als Résumé vor. Zum Schluss meiner Arbeit vergleiche ich die zwei Verfilmungen in Hinsicht auf das Drehbuch und auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den einzelnen


4


Hauptteil________


I. Informationen zum Buch


1. Autorin Charlotte Brontë


Die Pfarrerstochter wurde am 21. April 1816 in England geboren und ist eines von fünf Kindern der Familie. Mit 8 Jahren kommt sie mit ihren drei Schwestern in ein kirchliches Internat nach Cowan Bridge, dann auf die Schule Roe Head. Nach dem Abschluss ihrer schulischen Ausbildung arbeitet sie dort als Lehrerin.1 Sie schreibt, genau wie ihre Geschwister, zunächst Gedichte und veröffentlicht diese unter dem Decknamen Currer Bell.2 Im Sommer 1846 beginnt sie ihren Roman „Jane Eyre“ zu schreiben, in welchem sie die Rolle der Jane Eyre einnimmt und über den Stand der Frau in der Gesellschaft zur viktorianischen Zeit schreibt.3 1854 heiratet sie Arthur Bell Nicholls und verstirbt bereits ein Jahr darauf am 31. März.4 In ihrem berühmtesten Werk, dem oben genannten Roman „Jane Eyre“ verarbeitet sie ihre eigenen Erlebnisse, Wünsche und Erfahrungen.

Man erkennt viele Parallelen zwischen dem Leben der .....[read full text]

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3. Analyse von drei ausgewählten Szenen

a) Jane mit Pastor und Tante (2:40 - 4:13)

B

7. vgl. Brontë, Charlotte. Jane Eyre. London: Anaconda Verlag, 1847.

8. vgl. Brenman, G.(Producer).Jane Eyre[Film].London: London Weekend Television, 1997.


7

ei der ersten analysierten Szene handelt es sich um eine Szene, die auf dem Anwesen von Janes Tante Mrs. Reed spielt. Jane befindet sich mit ihrer Tante und dem Pastor, welcher der Leiter der Lowood School ist, Mr. Brocklehurst sowie ihren Cousinen und Cousins in einem Zimmer des Hauses. Die etwa eineinhalb Minuten andauernde, größtenteils in der Zentralperspektive aufgenommene Szene mit den insgesamt 28 verschiedenen Kameraeinstellungen wird durch die Stimme des Pastors aus dem Off am Ende der vorherigen Szene eingeleitet, welchen man in der ersten Bildaufnahme aus der Halbnahen im Zimmer stehend sieht.

Dabei fällt sofort bezüglich der logischen Lichtführung auf, dass die Fenster natürliche Lichtquellen

darstellen und dass es sich bei dieser Einstellung, die - im Vergleich zu den anderen - mehr Raum zeigt, um einen Establishing Shot handelt, der Übersicht über den Ort des Geschehens gibt. Die nächsten beiden Einstellungen zeigen zunächst Jane, dann ihre Tante mit ihren Kindern, damit klar wird, wer sich alles im Raum befindet. Der Pastor unterhält sich ab E4 bis E10 mit Jane über die Hölle, bei der die zwei abwechselnd in der Nahen und Groß gezeigt werden.

Zudem fällt auf, dass der Pastor leicht aus der Froschperspektive gefilmt wird, was seine Überlegenheit gegenüber Jane widerspiegelt. Das Mädchen hingegen wird im Gegensatz zum Pastor aus einer leichten Vogelperspektive dargestellt, was ihre Unterlegenheit im Vergleich zu dem Erwachsenen zeigt. In diesem Abschnitt der Szene ist die Kamera statisch und es herrscht kaum Kamerabewegung.

Jedoch im Bezug auf die Montage kann das Schuss-Gegenschuss Verfahren festgestellt werden sowie der Reactionshot, bei dem die Stimme aus dem Off kommt und dabei die Reaktion der hörenden Person besser gezeigt werden kann. Nach einer frechen Aussage von Jane mischt sich die Tante in das Gespräch ein, indem sie in E11 aufspringt und auf die beiden zugeht. Dies wird in der amerikanischen Einstellung dargestellt und im Vergleich zu den vorherigen Einstellungen folgt die Kamera ihren Bewegungen.

In den nächsten Einstellungen bittet Mrs. Reed Mr Brocklehurst Jane in die Lowood School aufzunehmen und ihr dort mittels strenger Erziehung Gehorsam und Disziplin beizubringen. Es werden immer abwechselnd Jane und die Tante mit dem Leiter der Schule in einer Einstellung gezeigt, was schnell klarmacht, dass es sich hier um zwei verschiedene Parteien handelt und dass die Tante zur Seite des Pastors gehört.

Sie steht in den Einstellungen mit dem Pastor, die in der Halbnahen aufgenommen sind, mit dem Rücken zur Kamera im Vordergrund. Während des Gesprächs, bei der die Tante Jane aufgrund ihres Verhaltens beim Pastor schlecht macht und damit versucht, dass es dieser möglichst schlecht auf der neuen Schule geht, werden wieder Reaction Shots bei Jane verwendet, die ihre Empörung durch Großaufnahmen von ihrem Gesicht zeigen.

Erst ab E18 erhebt Jane Widerspruch und lässt sich die Aussagen der Tante nicht mehr gefallen. Es kommt zur Auseinandersetzung zwischen ihr und Mrs. Reed, die in E22 dadurch beendet wird, dass Janes Erzieherinnen das empörte Kind nehmen. Dies wird in der Halbnahen gezeigt, während die Stimme des Pastors noch aus dem Off erklingt. Es werden nochmals Tante und Pastor in der folgenden



Einstellung gezeigt, dies verdeutlicht, dass die beiden nun einer Meinung sind, was Jane anbelangt, da der Geistliche anfangs eher neutral zu Jane eingestellt gewesen ist, aber nun, durch die Vorwürfe der Tante ein schlechtes Bild von ihr hat. In E24 sieht man, wie Jane von den Erzieherinnen auf Befehl der Tante zur Tür gebracht wird. Jedoch wehrt sich Jane, befreit sich aus den Armen der Frauen und geht auf die Tante zu, dabei wird sie vo.....

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Im nächsten Abschnitt erklärt der Mann warum genau die Hochzeit nicht möglich sei und Janes Verzweiflung wird in E28 mit einer Großaufnahme von ihrem Gesicht gut sichtbar. Die anfängliche Überraschung der Beteiligten wandelt sich in große Enttäuschung und Verwunderung, was man aus den Nahaufnahmen der Bediensteten und des Priesters entnehmen kann. Bei Edward Rochester jedoch schlägt die Überraschung in E35 in Wut um, welche durch einen Aufschrei zur Geltung kommt.

In den letzten zwei Einstellungen sieht man wie Mr. Rochester seine Verlobte bei der Hand nimmt und aus der Kirche stürmt. Dabei tritt er auf den am Boden liegenden Ring, was das Scheitern der Trauung am Ende noch ein weiteres Mal hervor hebt.10


c) Janes Rückkehr (1:41:08 – 1:45:50)

In der letzten analysierten Szene der Verfilmung aus dem Jahr 1997, die etwa fünf Minuten dauert und 36 Einstellungen beinhaltet, ist das Zusammentreffen von Jane und Edward nach Jahren der Trennung zu sehen. Die Personen befinden sich in einem dunklen Zimmer, wobei Edward Rochester auf einem Sessel am Fenster sitzt, von welchem das einzige Licht kommt, das die Personen vom Hintergrund im Low Key abhebt.

In E2 bis E4 werden deren Gesichter jeweils in Großaufnahmen gezeigt, wobei sich Jane anfangs nicht zu erkennen gibt und dem blinden Mr. Rochester ein Glas Wasser reicht. Erst als in E7 Jane etwas sagt, erkennt er jene an der Stimme und hält sich anfangs für verrückt, was man auch an seinem Gesichtsausdruck erkennen kann, der in einer großen Kameraeinstellung gezeigt wird.

Nachdem er Janes Gesicht berührt hat realisiert er, dass dies kein Traum ist. Sie verspricht ihm, dass sie nicht mehr von ihm weggehen wird und ihn in Zukunft pflegen wird. Jedoch kippt dort die Stimmung, da Edward empört ist und denkt, Jane sei nur aus Mitleid zu ihm zurückgekehrt. Der Stimmungswechsel wird auch dadurch erkennbar, dass die leise Orchestermusik, die mit Vogelgezwitscher gemischt zu vernehmen war, an diesem Punkt schlagartig verstummt.

In den Einstellungen E16 bis E29 findet nun ein Dialog statt bei dem Groß- und Nahaufnahmen sowie auch dass Schuss-Gegenschuss-Verfahren und Reaction Shots verwendet werden. Hier erklärt Jane ihm, dass sie nur wegen ihren Gefühlen zurückgekommen sei. In E21 steht Edward auf und der Dialog wird in der Vogel- bzw. Froschperspektive weitergeführt, da Jane weiterhin auf dem Boden .....

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III. Verfilmung aus dem Jahr 2011

1. Regisseur Cary Fukunaga

Der Sohn eines Japaners und einer Schwedin kam am 10. Juli 1977 in Kalifornien in den USA zur Welt.12 Er machte seinen Abschluss an der University of California, Santa Cruz im Fach Geschichtswissenschaften. Seinen ersten Erfolg hatte er mit seinem Film „Sin Nombre“, von dessen Drehbuch er der Autor ist und für welchen er zwei Auszeichnungen erhielt.13 Der hier analysierte Film „Jane Eyre“ (2011) ist sein zweiter bedeutender Film.


2. Drehbuch im Vergleich zum Roman

Das Drehbuch der Verfilmung aus dem Jahr 2011 gibt den Inhalt des Romans nicht in der chronologisch richtigen Reihenfolge und gekürzt wieder. Der Film beginnt mit Janes Flucht von Thornfield Hall. Sie irrt wie im Buch zum Haus von St. John und wird dort von ihm aufgenommen. Erst als sie dort aufgrund ihrer großen Erschöpfung ohnmächtig wird, kommt eine Rückblende aus ihrer Kindheit und ihrer ehemaligen Schule.

Als sie wieder zu sich kommt wird ihr Leben mit St. John und seinen Schwestern gezeigt; dazwischen immer wieder Rückblenden aus ihrer Vergangenheit in der Lowood School und von ihren Anfängen als Gouvernante auf Thornfield Hall. Dort wird die Geschichte von ihr und Mr. Rochester erzählt. Erst als sie nach der Hochzeit aus Thornfield Hall flieht ist man in der Handlung dort angekommen, wo der Film begonnen hat.

Während dem Aufenthalt bei St. John erinnerte sich Jane sozusagen an ihre Vergangenheit auf Thornfield Hall und die Rückblenden haben nun ein Ende. Anders als im Roman fehlt hier die Verwandtschaft zwischen Jane mit St. John und seinen Schwestern. Ebenfalls anders

dargestellt im Film ist das Zusammentreffen von Jane und Edward Rochester nach ihrer Rückkehr. Im Buch treffen sie auf seiner Sommerresidenz aufeinander, im Film jedoch auf einem Feld hinter dem abgebrannten Thornfield H.....

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Der Pastor und Jane stehen sich gegenüber, während ihre Tante auf einem Sofa sitzt. Die Personen unterhalten sich ab E3 bis E18 über die Hölle und die Aufnahme Janes in die Lowood School, wobei Mrs. Reed Jane vor dem Pastor schlecht macht. Hierbei werden jeweils amerikanische und nahe Kameraeinstellungen verwendet sowie Reaction Shots bei denen die Stimme aus dem Off zu hören ist sowie einige Blickachsenanschlüsse.

Am Ende des Dialogs greift der Pastor nach seiner Bibel, die auf einem Tisch liegt, was mit einem Kameraschwenk verfolgt wird, und verlässt den Raum. In E23 weigert sich Jane den Raum zu verlassen und stellt ihre Tante bis zu E32 wegen ihren negativen Aussagen zur Rede. Der Dialog wird hier aus der Zentralperspektive aufgenommen bei dem sich die Kamera auf Augenhöhe der Sprechenden befindet, die in Nahaufnahmen gezeigt werden.

Während des Gesprächs wird zusätzlich traurige und sentimentale Streichermusik leise im Hintergrund gespielt, die Janes Gefühle betonen. In der vorletzten Einstellung fordert Mrs. Reed Jane wütend auf, den Raum zu verlassen. Daraufhin ist in der letzten Kameraeinstellung der Szene noch einmal die Reaktion von Jane zu sehen, welche schweigt.16


b) Hochzeitsszene (1:21:50 – 1:23:10)

Jane verliebt sich in ihren Arbeitgeber Edward Rochester, welcher beschließt sie zur Frau zu nehmen. Jedoch kommt es bei diesem Filmausschnitt, der die Hochzeit der beiden zeigt, zu einem unangenehmen Zwischenfall, der die Trauung verhindert. Die Dauer der Szene beträgt etwa zwei Minuten und es werden insgesamt 21 verschiedene Einstellungen - meist in der Zentralperspektive - gezeigt.

Zu Beginn werden Jane und Mr. Rochester in Form eines Establishing Shots in der Halbnahen, zusammen mit dem Priester in der Kirche gezeigt. Bezüglich des Lichtes ist schon anfangs festzustellen, dass hier auf natürliche Lichtquellen, wie zum Beispiel die Fenster, gesetzt wird. Zudem ist diese Szene wenig farbenfroh, jedoch fällt hier Jane mit ihrem weißen Kleid auf, welches ihr einen unschuldigen, unwissenden Ausdruck verleiht.

Der Geistige beginnt die Trauung und in E2 bis E5 werden jeweils die Blicke von der Protagonistin und ihrem Verlobten in der Kameraeinstellung Groß mit dem Schuss-Gegenschuss-Verfahren und mit Blickanschluss gezeigt. In E7 kommt ein fremder Mann in die Kirche, welcher bereits in der vorherigen Einstellung durch eine sich im Hintergrund öffnende Tür angekündigt wird.

Die Mimik des Paares, die deren Reaktion und Gefühle zeigt, wird jeweils wieder in der Kameraeinstellung Groß festgehalten. Es stellt sich heraus, dass jener fremde Mann ein Bote des Bruders der Ehefrau von Mr. Rochester ist, welche auf Thornfield Hall versteckt gehalten wird. Dieser selbst betritt in E13 die Kirche. Aufgrund dessen Einspruchs ist es für Mr. Rochester nicht möglich Ja.....

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Die Kamera nähert sich Edward durch Heranfahrt und zeigt ihn so aus Janes Blickwinkel, was man auch daran erkennt, dass der Hund Jane, die sich hier hinter der Kamera befinden müsste, wahrnimmt und aufspringt. In den nächsten Abschnitten der Szene bemerkt Mr. Rochester die Anwesenheit eines Dritten und ist verwirrt, was durch Nahaufnahmen seines Gesichtes gezeigt wird.

Als Jane bei ihm angekommen ist, fasst sie in E8 seine auf dem Gehstock ruhende Hand und betastet sie, was hier in einer Nahaufnahme fokussiert wird. Darüber hinaus wird dieser Moment durch eine Änderung der Atmo hervorgehoben, da die Klaviermusik nun zu Streichermusik wechselt, welche jedoch ebenfalls einen romantischen Charakter besitzt. Nun sieht man wie die Kamera zu den Köpfen des Paares schwenkt und wie Edwards Hände Janes Gesicht berühren.

Eine Großaufnahme von Janes Gesicht zeigt, wie gerührt diese ist während ihr Geliebter realisiert, dass sie zurückgekehrt ist. In E12 steht er auf und nimmt Janes Gesicht zärtlich in seine Hände. In den folgenden Einstellungen sieht man das Paar wieder in Nahaufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln: Einmal befindet sich die Kamera hinter Jane und einmal hinter Edward.

Der letzte Teil der Szene wird durch eine Großaufnahme des Paares geprägt, was besonders die Rührung der beiden ein weiteres Mal hervorhebt. Die letzten beiden Einstellungen des gesamten Filmes zeigen abschließend den Kuss zwischen Jane und Edward in einer Großaufnahme aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. In der letzten Einstellung sind beide in der Profilansicht während des Sonnenuntergangs zu sehen.

Anschließend nimmt er sie in den Arm, was symbolisiert, dass sie nun endlich eine Einheit sind.18


4. Art der Adaption als Résumé

Cary Fukunagas Umsetzung der Verfilmung des Romans „Jane Eyre“ verbildlicht die Geschichte mit filmischen Mitteln: er verwendet passende Hintergrundmusik um die Stimmung und die Gefühle zu verdeutlichen sowie auch verschiedene Kameraschwenks und Sichtweisen. Durch die verschiedenen Rückblicke unterscheidet sich der Film in der zeitlichen Reihenfolge vom Buch und bringt somit Abwechslung in die altbekannte Geschichte, die bereits etwa 20-mal verfilmt worden ist.

Darüber hinaus werden die Dialoge nicht Wort für Wort vom Buch übernommen sondern kürzere Fassungen verwendet, die jedoch den Inhalt und den Sinn des Buches wiedergeben. Der Regisseur setzt mit seinen beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und hochkarätigen Schauspielern auf eine .....

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