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Abstract
Sociology

University, School

BMS Zürich

Grade, Teacher, Year

5.5, 2016

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Interpretation einer Kurzgeschichte Paul Watzlawick - Die Geschichte mit dem Hammer Der Psychologe und Schriftsteller „Paul Watzlawick“ hat „Die Geschichte mit dem Hammer“ 1983 in seinem Erzählband „Anleitung zum unglücklich sein“ veröffentlicht. In der Kurzgeschichte beschäftigt er sich mit einem Problem, das besonders in der heutigen Zeit aktuell ist: das (unbegründete) Misstrauen der Menschen gegenüber anderen (Nachbarn) und die Unfähigkeit, offen aufeinander zuzugehen oder miteinander zu reden. Es geht dabei um Folgendes: Ein Mann benötigt zum Aufhängen eines Bildes einen Hammer. Diesen will er sich von seinem Nachbarn borgen, doch bevor es dazu kommen kann, redet sich der Mann mehr und mehr ein, dass dieser etwas gegen ihn habe, sodass er schließlich voller Zorn zu dem ahnungslosen Nachbarn hinüberstürmt, ihn anschreit und beschimpft. Die Geschichte lässt sich in drei Teile untergliedern. Durch geschickten Wechsel der Erzählhaltung gelingt es Watzlawick, auf kleinstem Raum seine Aussageabsicht zu verdeutlichen, denn die Geschichte besteht nur aus 18 Zeilen. Zu Beginn der Geschichte wird ein nicht namentlich genannter Mann dargestellt, der mit einer banalen Tätigkeit beschäftigt ist. Er will ein Bild aufhängen, doch um den Nagel einschlagen zu können, fehlt ihm der Hammer. Diesen will er sic..
Goethe-Gymnasiu­m Auerbach Jahresarbeit im Schuljahr 2016/2017 Wasser und seine Anomalie Wasser und seine Anomalie 1          Definition (Dichte) Die Dichte (Formelzeichen: ρ (griechisch: Rho)) wird aus dem Quotient der Masse eines Körpers und seines Volumens berechnet. Ihre Einheit wird meist in Gramm pro Kubikzentimeter oder in Kilogramm pro Kubikmeter angegeben. Bei Körpern mit flüssigem Aggregatzustand wird auch Kilogramm pro Liter als Einheit verwendet. Die Dichte wird durch das Material des Körpers bestimmt und ist eine intensive Größe [1]. Als intensive Größe bezeichnet man alle Zustandsgrößen, die von der Form und Größe eines Körpers nicht beeinflusst werden und nicht stoffmengenbezo­gen sind [2].Die Dichte kann durch verschiedene Verfahren bestimmt werden. Eine Möglichkeit wäre es, das Prinzip von Archimedes anzuwenden, welches vor über 2000 Jahren vom griechischen Gelehrten Archimedes bestimmt wurde: „Der statische Auftrieb eines Körpers in einem Medium ist genauso groß, wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.“(1). Weitere Beispiele für Varianten zur Dichtebestimmun­g sind das Pyknometer, oder auch die Isotopenmethode [1]. Normalerweise dehnen sich Stoffe nur bei zunehmender Temperatur aus, aber es gibt auch Stoffe dazu gehört Wasser, die eine Dichteanomalie besitzen. Bei Wasser heißt diese einzigartige, nicht normal thermische Eigenschaft in der

Zusammenfassung des Films «Wasser unter dem Hammer»

Wenn aus der Haupt- die Nebensache wird!


Wasser ist ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel und war bis vor wenigen Jahren fast überall auf der Welt ein öffentlich kommunal verwaltetes Gut.

Der Freihandel und die Globalisierung führten jedoch zur Privatisierung in vielen Ländern. Besonders arme Länder waren gezwungen zu verkaufen. Aber auch in vielen Europäischen Länder konnte dieses Phänomen beobachtet werden.

Kiel:

Die Stadtwerke von Kiel liefern neben Wasser auch Strom, Gas und Fernwärme. 2001 hat der Stadtrat von Kiel einstimmig beschlossen 51% der Stadtwerke an den Texanischen Rentenfond TXU zu verkaufen. 2000 wurde ein Gutachten vorgelegt, welches die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke in Frage stellte.

Es hiess man muss sich einen starken strategischen Partner suchen. Doch nur schon fünf Jahre später ist klar, diese Sorge war unbegründet. Bis heute!

Man erhoffte sich durch den Anteilsverkauf der Stadtwerke, Kiel würde die Brückenkopf Zentrale in Deutschland. Das bedeutet, man würde expandieren und weitere Stadtwerke in ganz Deutschland aufkaufen und in ganz Europa exportieren.

Bereits nach neun Monaten meldete TXU Insolvenz an.

Es wurde zu viel Gewinn ausgeschüttet. Die Dividenden waren deutlich höher als zurzeit als die Stadtwerke noch in kommunaler Hand waren. Ganz zur Freude von den Aktionären und den amerikanischen Rentner. Der Rentenfond hat die ganzen Reserven (z.B. Immobilien) veräussert und in die Dividendenzahlung investiert. Somit war die Erfolgsrechnung der TXU erfreulich. Wenn man dies nun aber genauer betrachtet wird einem klar, dass nicht mehr Einnahmen, sondern nur Veräusserungsgewinn erzielt wurden.

Gleichzeitig haben sie die Investitionen halbiert. Dies zum Leid anderer Unternehmen in Kiel und somit natürlich auch der Bevölkerung.

Nach der Insolvenzmeldung forderte die Bevölkerung die Rekommunalisierung doch die Stadt hat nichts mehr zu sagen. Das Rennen machte MVV, der fünft grösste Energieversorger Deutschlands.

Download Film: Wasser unter dem Hammer von Leslie Franke und Hermann Lorenz
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Bereits drei Monate später wurden die Versprechen gebrochen und man baute 300 Arbeitsplätze ab. Man setzte auf «Effizienz». Rohrarbeitsaufträge wurden an die günstigsten Firmen vergeben. Egal von wo diese Firmen kommen. Somit braucht man nun auch keine Verwaltung und Labore mehr. Dies bedeutet die Kieler Wirtschaft hat deutlich mehr als «nur» 3oo Arbeitsplätze verloren.

Berlin:

Die Berliner Wasserbetriebe wurden zu 49.9% an zwei Globalplayers verkauft.

Einerseits an die Deutsche RWE und andererseits an die Französische Veolia. Vier Jahre lang galt dieser 2 Milliarden Deal als sehr vorbildlich, da die Stadt noch immer Mehrheitseigentümerin ist. Jedoch hatte dieser Vertrag zwei entscheidende Hacken.

Den Abgeordneten wurde verschwiegen, dass sie mit dem Unterzeichnen dieses Vertrags zustimmen, dass die Geschäftsleitung in die Hände der Minderheit übergeht.

Somit leiten also die Privaten die Berliner Wasserbetriebe. Weiter wussten sie nicht von der Klausel zur Renditegarantie. Diese besagt, dass egal welcher Gewinn erwirtschaftet wird die Privaten erhalten acht Prozent Gewinn plus garantierte Steigerung. Der Berliner Senat und somit schlussendlich die Berliner Bevölkerung ist entschädigungspflichtig wenn die Rendite nicht erreicht wird.

Warum man diesem Verkauf zugestimmt hat, ist fragwürdig.

Die Politiker wurden zu einem schönen Vortrag mit tollem Essen nach England eingeladen. Dort wurden ihnen jedoch nur Vorteile aufgelistet, welche eigentlich mit gesundem Menschenverstand zur Ablehnung des Vertrags führen würden. So zum Beispiel der Abbau von tausenden von Arbeitsstellen, drastische Erhöhung der Wasserpreise, dreifacher Lohn für die Geschäftsleitung, etc.

Der wahrscheinlich stärkste und einzige Grund ist die schnelle Stopfung der Haushaltskasse.

Die Preiserhöhung für die Bevölkerung ist drastisch und hat Folgen. Jedoch ist es logisch, dass durch Privatisierung die Preise steigen: «Wenn man Gewinn erwirtschaften will, kann man nicht billiger sein als der der kein Gewinn erwirtschaften muss. » Matthias Ladstätter

Für sie gilt nur Effizienzsteigerung. Die Bedeutung der Wasserqualität stösst hier auf wenig Verständnis. Sie schlagen vor: Reparaturen sollen erst gemacht werden, wenn etwas bereits kaputt ist, mehr Chlor, schlechtere Qualität, weniger Arbeitsplätze, etc. Nur aufgrund von Gesetzlich Standards kann die Qualität so hochgehalten und nicht noch mehr Arbeitsplätze abgeschafft werden.

Bestimmt wäre die deutsche Kundschaft auch nicht einverstanden mit einer schlechteren Wasserqualität.

Trotz heftigen Diskussionen wurden die Investitionen nominell halbiert und 2'000 Arbeitsplätze abgeschafft. Bis 2006 sollten noch weitere 1'000 Stellen gestrichen werden. Durch die fehlenden Investitionen leidet der regionale Mittelstand in Berlin.

Aus dem Tegler See wird viel Trinkwasser aufbereiten. Jedoch besteht der See aus 28 % Abwasser. Jährlich fliessen 14 Tonnen Röntgenkontrastmittel ungefiltert in den See.

Dies gelang so möglicherweise mehrere Male in einen Menschlichen Körper. Es gibt zwar Möglichkeiten diese Schadstoffe auszufiltern jedoch kostet diese Anlage sehr viel.

Yorkshire:

Bereits 1973 wusste man, dass es Mitte der 90er Jahre eine Wasserverknappung in Yorkshire geben wird.

Am 12. Dezember 1989 wurde das Wasser in Yorkshire privatisier und Yorkshire-Water versprach Leitungen zu reparieren und die Löcher zu stopfen. Doch es ist kaum etwas passiert. 1/3 des Wassers das aus Flüssen, Seen oder dem Grundwasser gepumpt wird versickert aufgrund mangelnder Rohrleitungen im Erdboden. Im Sommer 1995 war es sehr trocken und die Wasserreservoire Englands waren praktisch leer.

Seit der Privatisierung dreht sich alles nur noch um Profitmaximierung und Risikomanagement. So stellen sich Fragen wie: «Wie viel Chlor können wir verwenden? » «Wo können wir noch ein paar Leute mehr einsparen? » «Können wir einige heute fällige Kontrollen auch erst in drei oder fünf Tagen durchführen? » Es gibt sogar einzelne Teams die nur für die Risikoausweitung zuständig sind.

Jedoch ist das grosse Problem, wenn man die Folgen sieht, ist es bereits zu spät, so im Jahr 1995.

Seit der Privatisierung sind auch hier die Wasserpreise stark gestiegen um einen höheren Börsenkurs zu erzielen. Da Unternehmer ihr Geschäftsfeld derart erweiterten, wurden sie praktisch im Schlaf von der Katastrophe 1995 überrascht.

London:

Dies ist für die Umwelt und die Bevölkerung ein schweres Laster. Menschen in unteren Stockwerken sind von Überschwemmungen geplagt während Leute in oberen Stockwerken gar kein fliessendes Wasser haben. In beiden Situationen gibt es keine Entschädigung. Da die Rohre sehr brüchig sind, kann nur mit einem niedrigen Wasserdruck gearbeitet werden, dies bedeutet, dass der Druck oft Mals zu tief ist um in höher gelegene Stockwerke zu gelangen.

Jetzt wollen sie den Wasserdruck noch mehr senken. Da jetzt schon viele ohne Wasser sind muss man an vielen Orten Pupen installieren. Diese können von der Tochtergesellschaft bezogen werden. Wer zahlt? Natürlich die Bevölkerung, unteranderem durch Steuern. Hohe Häuser wie Spitäler, Schulen oder Sozialwohnung kommen um diese Pumpen nicht herum. Dies kostet den Steuerzahler rund 1 Mia.

Pfund.

Wasser besitz kein eigenen Wert.

Es geht nur darum ob es günstiger ist das Rohr zu reparieren oder einfach mehr Wasser durchzupumpen um den Verlust auszugleichen. Meist ist ein neues Reservoir günstiger als die Reparaturen.

Wasser aus der Themse ist bereits 3-4 Mal durch einen Menschen gegangen. Im Sommer ist 80% des gesamten Trinkwassers wiederaufbereitetes Abwasser.

Dies hat auch Folgen für Wasserlebewesen. 40% aller Fischmännchen in der Themse sind feminisiert. Trotz des vielen Chlors und anderen Substanzen können Hormone und anderer Medikamente nicht ganz aus dem Abwasser gefiltert werden. In den letzten 50 Jahren hat sich so die Fruchtbarkeit in London halbiert.

Da die Speicherkapazität des Abwassers nicht ausreicht, geraten immer wieder tausende von Litern ungeklärtes Abwasser in die Themse. So sterben tausende von Fischen. Aber dies passiert nicht nur bei Unwetter. Auch wenn kein einziger Tropfen Regen fällt kommt es 50 bis 60 Mal pro Jahr zum Ablaufen von ungeklärtem Abwasser in die Themse. Dies aufgrund mangelnder Reparationen.

Reparationen sind oft teurer als eine Strafe vor Gericht.

Hamburg:

Grundsätzlich ein schönes Beispiel ist Hamburg. Die Wasserwerke sind noch immer Kommunal verwalten und werden so laufend saniert. Dies hat zur Folge das nur knapp 4% des Wassers verloren geht, sehr viele Arbeitnehmer hier beschäftigt werden und das Wasser eine hohe Reinheit aufweist.

Die kommunale Hand tut hier vieles freiwillig für die Nachhaltigkeit und Schutz des Grundwassers, sowie deren Qualität. In Hamburg ist alles Trinkwasser Grundwasser.

Es wird aber mit Sauerstoff aufbereitet. Hier wird genau darauf geachtet, dass nicht mehr Wasser entnommen wird als zufliesst und dass nicht Stoffe ins Grundwasser geraten, welche in Jahrzehnen zu Verschmutzung führen.

Fazit:

Durch Privatisierung kann die Staatskasse schnell aufgebessert werden.

Jedoch ist dies keine nachhaltige Lösung. Oft Mals ist bereits nach wenigen Jahren wieder ein grosses Defizit in der Haushaltskasse anzufinden. Der Verkauf eines derart lebensnotwendigen Gutes an einen Privaten birgt viele Gefahren. Unter dem Druck von Profitmaximierung leidet die Lebensqualität der Bevölkerung und macht die Bevölkerung abhängig. Sobald man abhängig ist, können, in diesem Fall die Privaten, alles erzwingen was sie möchten.


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