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Wolfgang Goethe Faust – ein Überblick 1. Kurzbiografie: Wolfgang Goethe 2. Goethes Faust: 2.1 Entstehungsgesc­hic­hte 2.2 Faust-Sage 2.3 Fauststoff 2.4 Unterschied zwischen Volksbuch und Goethes Faust 2.5 Der Gretchenstoff – Goethes Gretchentragödi­e 3. Faust. Der Tragödie Erster
Faust (Goethe)– Welche Funktion haben die drei Einleitungen in Faust, der Tragödie erster Teil? Faust – Welche Funktion haben die drei Einleitungen in Faust, der Trägodie erster Teil? Das Drama Faust – Der Tragödie erster Teil entstand in der Klassik und wurde 1808 veröffentlicht,­
Szenenübersicht­ zu GOETHE Faust. Der Tragödie erster Teil (1808) Szene Verse/Seiten Inhalt Zueignung Vorspiel auf dem Theater Prolog im Himmel S. 5-6 S. 7-12 S.13-16 Faust betrauert vergangene Zeiten seiner Jugend, Liebe, Leidenschaft, sowie verlorene Gefährten. Diskussion. Dabei werden

Faust Tragödie Erster Teil


Das Drama ,,Faust’’, verfasst von Johann Wolfgang von Goethe, wird auch Tragödie Erster Teil genannt.

Der Autor Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er war ein Dichter, Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann einer der bekanntesten Vertreter der Weimarer Klassik. Johann W. Goethe gilt als der bedeutendste deutsche Dichter und herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur. Er starb am 22.März 1832 in Weimar.

Die entscheidende Frage, die Goethe in dem literarischem Werk stellt, ist: „Was ist der Mensch?“ und „Was hält die Welt im Innersten zusammen?“

Das Drama wird in zwei Teile geteilt. Der Erste wird die Gelehrtentragödie genannt, indem Faust als Sinnsuchender dargestellt wird und der Zweite heißt die Gretchentragödie, da es sich um die Geliebte Fausts handelt.

Als erstes wird dem Leser die Titelfigur im „Prolog im Himmel“ vorgestellt. Der Herr nennt ihn seinen „Knecht“. Mephisto dagegen beschreibt ihn als „Tor“, der das Höchste vom Himmel und der Erde fordert, aber nie zufrieden ist. In der folgenden Szene lernt der Leser die Faust-Figur nun selbst kennen. Faust hat alle Fächer seiner Zeit studiert und zählt somit zu den gelehrtesten Männer, jedoch sind Faust die Grenzen der Schulwissenschaft zu wenig.

Entscheidend ist für ihn Verstand und rechter Sinn. Dieser Ausspruch ist in der Zeile 550 wiederzufinden. In gewisser Weise ist Faust auch arrogant, er bezeichnet sich selbst als „Gott“, das ebenfalls seine Überheblichkeit ausdrückt, in Zeile 614 zu erkennen.

Man merkt, dass Faust mit seinem Leben sehr unzufrieden ist, er möchte mehr wissen, als die Wissenschaft aussagt und somit über das Denkvermögen eines rationalen Menschen hinausgeht. Dies ist zwischen Zeile 1066 und 1067 zu erkennen:,, Was man nicht weiß das eben brauchte man, Und was man weiß kann man nicht brauchen.’’ Faust ist nicht nur als Gelehrter hoch angesehen, er hat auch einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft.

Ihm ist es jedoch nicht wichtig, ob er Anerkennung von den Bürgern genießt oder nicht, lieber möchte er seine Ruhe haben, um in eine höhere Sphäre zu gelangen. Er hofft, dass in der höheren Sphäre sein Wissensdurst gestillt werden kann und er damit erfüllt ist. In dieser Hinsicht lässt sich Faust von seinen Emotionen und seinem Drang zu Höheren leiten.

Seine Welt scheint sein Studierzimmer zu sein, in welchem er sich den größten Teil seines Lebens aufgehalten und studiert hat. Da Faust so verzweifelt ist, wendet er sich dem Mystischen zu. Er versucht also durch Geister in eine höhere Welt zu gelangen. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, seiner verzweifelten Situation zu entkommen, nimmt er sie ohne Rücksicht wahr und verschreibt sich dem Teufel, Mephisto.

Der ist jedoch nur bestrebt Faust vom rechten Weg abzubringen und ihm die irdische Welt näher zu führen, dadurch möchte er dann seine Seele gewinnen, jedoch kann er Faust nur mit oberflächlichen Genüssen befriedigen. Der Pakt zwischen Faust und Mephistopheles ist eine sehr wichtige Stelle, da sich Faust bereit erklärt sich dem Bösen zu ergeben, denn er möchte schließlich die Genüsse der metaphysischen Kräfte erlangen, über das irdische hinausgehen.

Als er jedoch seine Fehler erkennt, ist es schon zu spät und er schiebt seine Schuld von sich und macht den Teufel dafür verantwortlich. Mephistopheles ist Teil des göttlichen Werkes, aber auch Knecht Gottes, dass heißt er steht nicht gleich mit Gott, er ist ihm untergeordnet. Mephisto sieht sich als ,,Teil jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft’’, dies ist in Zeile 1335 zu lesen.

Er betont aber auch, dass er nicht allwissend ist (Zeile 1583).

Während Gott ein sehr positives Menschenbild hat, denkt Mephisto genau das Gegenteil über sie. Seiner Ansicht nach haben die Menschen die Vernunft gar nicht verdient, zwischen den Zeilen 303 und 307 kann man es erkennen:

Er ist sich seiner Tollheit halb bewusst; Vom Himmel fordert er die schönsten Sterne, Und von der Erde jede höchste Lust, Und alle Näh und alle Ferne Befriedigt nicht die tiefbewegte Brust

Ich persönlich bin der Meinung, dass Faust einen gespaltenen Charakter beinhaltet, da er zum einen gut ist, aber sich dann von Mephisto und seinem Drang alles metaphysische zu verstehen zu bösen Taten verleiten lässt. Ich finde, dass diese Geschichte ein Problem beschreibt, das viele Menschen unserer Zeit auch haben, nach dem Sinn des Lebens zu streben.



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