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Faust I. Szene 2 - Studierzimmer - Analyse

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Faust 1 – J. W. Goethe Interpretation: Szene Studierzimmer 2 (ohne Schülerszene) Faust ist ein bürgerliches Trauerspiel, das von Johann Wolfgang von Goethe geschaffen wurde. Es entstand über einen Zeitraum von etwa 60 Jahren durch die Überarbeitung des Urfaust, einem Werk des Sturm und Drang.
Mikail Altmis BGW12.1 30.­11.2014 Faust Analy weltbekannte, zweiteilige Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zeigt die Geschichte eines mittelalterlichen ­Wissenschaftlers, der in seinem Drang nach Erfahrung sogar einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Doch hier
Gliederung 1 Einleitung 2 Analyse der Szene Studierzimmer (V.1322-1515) aus Goethes Faust 2.1 Einordnung der Szene in den Gesamtzusammenhang 2.2 Inhalt und Aufbau 2.2.1 Dialog zwischen Faust und Mephisto (V.1322-1446) 2.2.2 Monolog der Geister (V.1447-1505) 2.3 Betrachtung des Gesprächsverlaufs

Faust I. Szene 2 - Studierzimmer - Analyse

Faust I. Szene 2 - Studierzimmer

Szenenanalyse


In der Szene Studierzimmer (2) wird die Exposition der Tragödie zu ihrem Abschluss gebracht. Faust  befindet sich (wieder einmal) in einer seelischen Krise, ist mit seinem Leben unzufrieden, sehnt sich erneut nach dem Tod. Er verflucht alles, was es an erstrebenswerten Zielen im menschlichen Leben geben kann.

In dieser Situation erscheint Mephisto und fordert Faust auf, nicht länger „mit (seinem) Gram zu spielen“ , stattdessen bietet er ihm Gesellschaft und seine Dienste an. Dieses Angebot Mephistos scheint durchaus verlockend, da sich M. als „Diener“ und „Knecht“ jederzeit Faust zur Verfügung stellen wird.

Faust ist skeptisch genug, dieses Angebot zu hinterfragen „Und was soll ich dagegen dir erfüllen?“ und vermutet zu Recht, dass Mephisto solch einen Vorschlag nicht aus purer Menschenliebe unterbreitet: „der Teufel ist ein Egoist“ . „ein solcher Diener .....[read full text]

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Die Metaphern „in Fesseln schlagen“ und „Totenglocke“ stehen hier für ein und dieselbe Folge, nämlich den Tod Fausts. Insofern ist nun auch für den Leser die Aufgewühltheit des sonst so abgeklärten Wissenschaftlers Faust zu verstehen, spricht er doch unmittelbar von seinem eigenen Tod!

Im Gegensatz zu früheren literarischen Faust-Bearbeitungen stellt Goethe hier erstmals zwei gleichberechtigte „Vertragspartner“ gegenüber, die beide die Chance haben zu gewinnen oder zu verlieren. Es handelt sich also nicht mehr nur um einen Pakt, dessen Ende im Moment der Besiegelung schon feststeht, sondern um eine Wette mit ungewissem Ausgang und man darf gespannt sein, ob es Mephisto wirklich gelingt, Faust mit seinen „teuflische.....

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