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Faust I. Szene 2 - Studierzimmer - Analyse. Goethe

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Interpretation von Pflichtlektüren zum Abitur: Schülerwerke zu Faust I, Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werthers (Pflichlektüren, Band 3)
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Landau-Gymnasium Weißwasser

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Faust 1 – J. W. Goethe Interpretation: Szene Studierzimmer 2 (ohne Schülerszene) Faust ist ein bürgerliches Trauerspiel, das von Johann Wolfgang von Goethe geschaffen wurde. Es entstand über einen Zeitraum von etwa 60 Jahren durch die Überarbeitung des Urfaust, einem Werk des Sturm und Drang.
"Prolog im Himmel" – Faust 1 Texterschließung des Textauszugs Das Drama "Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe erschien im Jahre 1808. Die Handlung der Tragödie beruht auf dem historischen Doktor Johann Georg Faust, der von ca. 1480 bis 1538 lebte und ein angesehener
Faust 1 – Analyse Nacht Das Drama Faust – erster Teil wurde 1804 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst, ist somit der Epoche des Sturm und Drangs zuzuordnen und handelt von einem Wissenschaftler Faust der nach dem Sinn des Lebens sucht. Daraufhin schließt er einen Pakt mit dem Teufel Mephistopheles,

Faust I. Szene 2 - Studierzimmer - Analyse. Goethe

Faust I. Szene 2 - Studierzimmer

Szenenanalyse


In der Szene Studierzimmer (2) wird die Exposition der Tragödie zu ihrem Abschluss gebracht. Faust  befindet sich (wieder einmal) in einer seelischen Krise, ist mit seinem Leben unzufrieden, sehnt sich erneut nach dem Tod. Er verflucht alles, was es an erstrebenswerten Zielen im menschlichen Leben geben kann.

In dieser Situation erscheint Mephisto und fordert Faust auf, nicht länger „mit (seinem) Gram zu spielen“ , stattdessen bietet er ihm Gesellschaft und seine Dienste an. Dieses Angebot Mephistos scheint durchaus verlockend, da sich M. als „Diener“ und „Knecht“ jederzeit Faust zur Verfügung stellen wird.

Faust ist skeptisch genug, dieses Angebot zu hinterfragen „Und was soll ich dagegen dir erfüllen?“ und vermutet zu Recht, dass Mephisto solch einen Vorschlag nicht aus purer Menschenliebe unterbreitet: „der Teufel ist ein Egoist“ . „ein solcher Diener b.....[read full text]

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Faust spricht nun die bedeutungsvollen Worte aus, die quasi als Losungsworte dienen sollen. „Verweile doch! Du bist so schön!“ Wie wichtig diese beiden Sätze sind, macht Goethe mit Hilfe der Ausrufezeichen deutlich. Faust scheint nun doch emotional stark erregt zu sein, in vier(!) hintereinander folgenden Anaphern sagt er, was „Dann“ zu geschehen hat, wenn die genannten Losungsworte fallen „Dann magst du mich in Fesseln schlagen .Dann bist du deines Dienstes frei .“.

Die Metaphern „in Fesseln schlagen“ und „Totenglocke“ stehen hier für ein und dieselbe Folge, nämlich den Tod Fausts. Insofern ist nun auch für den Leser die Aufgewühltheit des sonst so abgeklärten Wissenschaftlers Faust zu verstehen, spricht er doch unmittelba.....

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