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Interpretation
German studies

University, School

Borg Deutschlandsberg

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2008 Prof Zeisberger

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Faust Tragödie Erster Teil Das Drama ,,Faust’&­#82­17;, verfasst von Johann Wolfgang von Goethe, wird auch Tragödie Erster Teil genannt. Der Autor Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er war ein Dichter, Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenscha­ftl­er, Kunsttheoretike­r und Staatsmann einer der bekanntesten Vertreter der Weimarer Klassik. Johann W. Goethe gilt als der bedeutendste deutsche Dichter und herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur. Er starb am 22.März…
Faust – Johann Wolfgang Goethe Johann Wolfgang von Goethe – seine Biografie als Übersicht Johann Wolfgang von Goethe 1749 geboren in Frankfurt am Main (28.8.) 1765-68 Studium der Rechte in Leipzig 1770/71 Abschluss des Studiums in Straßburg, Liebe zu Friederike Brion - Friederikenlied­er 1774 Erste Begegnung mit Herzog Carl August - Die Leiden des jungen Werthers und Götz von Berlichingen 1775/76 Auf Einladung des Herzogs Niederlassung in Weimar und Eintritt in den weimarischen Staatsdienst 1782 Verleihung des Adelstitels 1786…

Wolfgang Goethe
Faust – ein Überblick


1. Kurzbiografie: Wolfgang Goethe

2. Goethes Faust:

2.1 Entstehungsgeschichte

2.2 Faust-Sage

2.3 Fauststoff

2.4 Unterschied zwischen Volksbuch und Goethes Faust

2.5 Der Gretchenstoff – Goethes Gretchentragödie

3. Faust. Der Tragödie Erster Teil

3.1 Inhalt

3.2 Figurenanalyse

3.3 Die berühmte Gretchenfrage

3.4 Die Gelehrtentragödie

3.5 Die Gretchentragödie

4. Faust. Der Tragödie Zweiter Teil

4.1 Fausts schönster Augenblick

5. Bibliografie


1. Wolfgang Goethe – Kurzbiographie

Wolfgang Goethe war Schriftsteller, Dichter, Dramatiker, Naturwissenschaftler, Staatsmann, Reisender und Abenteurer. Er war einer der berühmtesten Schriftsteller Deutschlands. Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater, Caspar Goethe, gehörte dem Kaiserlichen Rat an.

Der junge Goethe genoss eine sehr gute und umfangreiche Ausbildung. Er wurde von Privatlehren in Französisch, Italienisch, Englisch, Latein, Griechisch und Hebräisch unterrichtet, weiters bekam er auch Unterricht in Fechten, Tanzen und Reiten. 1765 begann Goethe das Jurastudium in Leipzig aber ohne Begeisterung. Er beschäftigte sich mehr mit Literatur, Philosophie und nimmt Zeichenunterricht.

Nachdem er sein Jurastudium beendet hatte, wurde er Rechtsanwalt in Frankfurt. Doch Goethe interessierte sich fast nur für dichterische Werke. Goethe reiste 1772 nach Wetzlar um seine juristische Ausbildung zu erweitern. Dort lernte er Charlotte Buff kennen und verliebte sich in die charmante Lotte. Doch da seine Gefühle nicht erwidert wurden, verlässt er Wetzlar wieder.

Zwischen 1773 und 1774 begann für Goethe eine schöpferische Zeit, er veröffentlichte sein Sturm und Drang Drama „Götz von Berlichingen“ und mit dieser Leistung wurde er Mitbegründer des Sturms und Drang in Deutschland. Im selben Jahr erschien eines seiner berühmtesten Werke – der Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“. Weiters veröffentlichte er „Ganymed“ und „Prometheus“ und begann mit dem „Urfaust“.

Im Jahr 1775 verlobte sich Goethe mit der 16-jährigen Bankierstochter Lili Schönemann. Doch die Beziehung scheiterte und Goethe flüchtete in eine Genieriese in die Schweiz. Nachdem die Verlobung gelöst wurde, reiste er nach Weimar zurück. Goethe verbrachte zehn Jahre dort und war als Kriegs- und Finanzminister tätig. Er beschäftigte sich auch intensiv mit Dichtung.

Großen Einfluss auf seine dichterische Entwicklung hatte seine Freundin Charlotte von Stein, welche die Hofdame von Herzogin Anna Amalia war. Sie waren zehn Ja.....[read full text]


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Die letzte Fassung, „Faust II“, entstand zwischen 1825 und 1831 und wurde erst 1832, nach Goethes Tod, veröffentlicht.


2.2 Faust - Sage

Es gibt nur wenige, dennoch verschiedene Quellen über einen gewissen „Doktor“ Faust, welcher im 16. Jahrhundert gelebt haben soll. Über den historischen Faust ist nicht viel bekannt und es gibt auch nur neun Dokumente, welche seine Existenz belegen. Über seinen richtigen Namen ist man auch heute noch nicht im Klaren.

Die mysteriöse Gestalt hieß entweder Georg, Jörg oder . Faust wurde wahrscheinlich 1480 in Knittlingen geboren und starb um 1541. Seit 1506 gibt es nur wenige geschriebene Berichte über ihn. Der zwielichtige Doktor trat als Prahlhans, Astrologe, Handleser, Quacksalber, Alchemist und Wunderheiler auf und bekam überall Ärger. Aber in vielen Augen wurde er nur als Betrüger und Hochstapler gesehen.

Fausts mysteriöser Tod wirft heute noch viele Fragen auf. Sein letzter Aufenthalt soll im Gasthaus „Hotel zum Löwen“ in Staufen im Breisgau gewesen sein. Dort studierte er die Herstellung von Gold. Doch irgendetwas ging schief und Faust starb bei einer Explosion. Man fand seinen Körper in einem grässlichen Zustand vor. Es verbreitete sich der Mythos, dass der Teufel seine Hände .....

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2.3 6∋∞≈†≈†+††

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Ein anderes Vorbild für die Figur des Gretchen war Anna Katharina Schönkopf. Goethe verliebte sich während seines Jurastudiums 1766 in die Wirtstochter Katharina Schönkopf. Es war eine komplizierte und leidenschaftliche Liebesbeziehung. Sie war drei Jahre älter als Goethe und war auch äußerst reifer als er.

Katharina reagierte zu Anfang der Beziehung mit dem jungen Goethe mit äußerster Zurückhaltung. Sie befürchtete, dass wenn sie sich in Goethe verlieben würde, in einer Misere wäre. Denn sie war nur eine Wirtstochter und er ein Mann von höherem Status. Goethe selbst war sich diesem bewusst. Doch „Käthchen“ wagte die Beziehung. Die harmonische Liebesbeziehung hielt nicht lange an, denn die Geliebte litt unter Launenhaftigkeit, Herrschsucht und extremer Eifersucht. 1768 kommt es zur Trennung und Goethe kehrt nach Frankfurt zurück.

Ein anderer besonderer Auslöser für die Entwicklung der Gretchentragödie war die Verurteilung und Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt. Nachdem Goethe sein Jurastudium 1771 abgeschlossen hatte, wurde er Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt Frankfurt. Goethe arbeitete nun bei seinem Vater im Rechtsbüro.

Obwohl Goethe nicht gern als Rechtsanwalt arbeitete, verfolgte und studierte er intensiv den gesamten Proz.....

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3.2 Figurenanalyse – Faust I

3.2.1 Heinrich Faust

Faust ist ein Gelehrter wie er im Buche steht. Er besitzt eine unersättliche Gier nach Wissen. Er strebt immer nach Wissen und trotz seiner vielen Studien ist er unbefriedigt. Faust ist sehr unruhig und es plagt ihm innere Unruhe. Er ist für die damalige Zeit äußerst gelehrt und hat schon sehr viel geleistet, er ist ein reines Genie.

Der Unglückliche besitzt eine riesige Ansammlung an Wissen aber dennoch kennt er nicht den Sinn des Lebens. Ihm plagt Neugier und Unzufriedenheit, er strebt nach Allwissendheit. Er will alles wissen, alles verstehen und alles kennen. Faust sucht das Übersinnliche. Faust steht vor der Wende seines Lebens. Er fühlt sich den Göttern und Geistern ebenwürdig, doch schon im nächsten Moment fühlt er sich wie ein kleiner und unbedeutender Wurm, welcher Selbstmord begehen will.

Er fühlt sich von Gott verlassen und verraten.

Faust ist ein typischer Sturm und Drang Mensch. Er sehnt sich nach Lebensfreude, er will Mensch sein. Er will die Natur und die Freiheit genießen. Er will sich von seinen Gefühlen leiten lassen. Faust beneidet das gemeine Volk. Er möchte ein Leben ohne Druck und Zwang. „Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!“ (F, S. 33)[2].

Heinrich wird geteilt in zwei Welten. Einerseits den Trieben folgen und Mensch sein oder die unersättliche Gier nach Wissen und Übersinnlichen. „Des Denkens Faden ist zerrissen; Mir ekelt es lange vor allem Wissen!“ (F, S. 50). Faust hat sich entschieden. Er hat der Wissenschaft entsagt und will durch Mephisto Erfahrungen a.....

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Danach ist Mephisto als Kuppler und Berichterstatter für Faust zuständig. Er arbeitet für die Beziehung Faust/Gretchen. Nichts entgeht seinen Augen. Der Teufel arbeitet selbstständig und manchmal gegen Fausts Willen. Er trägt auch die Zerstörerrolle, er zerstört nicht nur die Beziehung zwischen Faust und Gretchen sondern ruiniert auch Gretchens Lebens. Nach der Begegnung mit Mephisto und Faust geht ihr Leben den Bach runter.

Mephistopheles agiert aber auch als witzige Figur. Er macht sich einfach über alles lustig zum Beispiel über das damalige Schüler/Lehrer Verhältnis, über Liebe und Gefühle und über das sinnlose Menschenleben.


3.2.3 Gretchen

Gretchen ist ein 14-jähriges hübsches Mädchen. Sie ist gottesfürchtig, fromm, verantwortungsbewusst, naiv, unerfahren, demütig, bescheiden und neugierig. Sie ist die perfekte Frau für Faust und deswegen ist er auch so sehr in ihr vernarrt. Margarete reagiert in der Nähe und im Gespräch mit Faust mit Zurückhaltung „Ich weiß zu gut, dass solch erfahren Mann; Mein arm Gespräch nicht unterhalten kann“ (F, S. 91).

Sie fühlt sich eingeschüchtert von Faust und sie ist unsicher, denn sie versteht nicht was solch ein erfahrener und weiser Mann, wie Faust, von ihr will. Sie versteht nicht warum Faust seine Aufmerksamkeit auf ein kleines und .....

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3.4 Die Gelehrtentragödie

Allwissendheit, dies ist das Ziel von Faust. Der kluge Gelehrte hat schon viele Studien hinter sich und strebt immer weiter nach Wissen. Doch trotz seines unglaublichen Intellekts, weiß er nicht alles und dies macht ihm krank. Faust sucht den Sinn des Lebens, Übersinnliches und nicht Erklärbares. Diese unendliche Neugier zerreißt seine Seele.

Faust hasst sein Leben. Er fühlt sich zu etwas Höherem berufen und er will nicht mehr Mensch sein. Faust meint, dass der Mensch nur ein „Knecht Gottes“ ist. Faust fühlt sich den Göttern und Geistern ebenwürdig und will in die „Geisterwelt“ eintreten. Er will Gott sein und er will wissen welche Aufgaben Geister haben. Der unruhige und alte Mann versucht Kontakt mit den Geistern aufzunehmen und es funktioniert.

Faust beschwört den Erdgeist. Er will durch den Erdgeist in höhere Sphären gelangen. Der Geist erscheint: „Du hast mich mächtig angezogen; An meiner Sphäre lang gesogen; Und nun -.“ (F, S. 16). Faust ist eingeschüchtert und antwortet den mächtigen Geist: „Weh! Ich ertrag dich nicht.“ (F, S. 16). In diesem Moment fühlt er sich wie ein unwichtiger Wurm. Er begreift, dass er den Geistern und Göttern nicht gewachsen ist.

Faust verzweifelt und will Selbstmord begehen. Er will sich mit Gift das Leben nehmen. Doch er wird im letzten Moment vom Klang der Osterg.....


3.4.1 0≈†∞+≈≤+;∞⊇ =≠;≈≤+∞≈ 3∋⊥≈∞+ ∞≈⊇ 6∋∞≈†

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