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Essay
German studies

University, School

Gymnasium Lennestadt

Grade, Teacher, Year

2, Herr Cordes, 2015

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11A Antigone – Das erste Chorlied Das erste Chorlied befindet sich in Antigone auf den Seiten 14-15. Das Buch wurde von Sophokles geschrieben und 442 v. Chr. uraufgeführt. Das Drama hat den Konflikt zwischen gesetzlichen, religiösen und moralischen Vorstellungen zum Thema. Die Protagonistin, Antigone, möchte ihren Bruder Polyneikes verbotenerweise beerdigen. Sie wird erwischt und ihr droht der Tod. Der Herrscher Kreon kommt jedoch durch den Seher Teiresias zur Besinnung. Bevor er die Jungfrau begnadigen kann muss er jedoch feststellen, dass diese bereits Suizid begangen hat und sich in Folge der Trauer sein Sohn sowie seine Frau das Leben nahmen. Dem ersten Chorlied geht eine Meinungsverschi­ede­nheit der Schwestern Antigone und Ismene voran, aus dem das Ziel Antigones ihren im Kampf gefallenen Bruder zu beerdigen herausgeht. Darauffolgend erlässt Kreon jedoch das Verbot gerade dieses zu tun verkünden und erhält die Hiobsbotschaft, dass sein Gesetz bereits gebrochen wurde. Direkt nach dem Chorlied wird Antigone als Schuldige überführt und das Drama nimmt seinen Lauf. Das Chorlied gliedert sich in zwei Strophen sowie zwei Gegenstrophen. Jede Strophe besteht aus 10-11 Versen. Durch Zwischenübersch­rif­ten ist eine klare Strukturierung in Strophenform erkennbar. Die erste Strophe hat das Reich der Natur zum Thema. Es wird erzählt, dass der Mensch Macht über drei der vier Elemente hat,

Facharbeit


Thema:

Antigone wird aktualisiert


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Erzielte Note: ______


Unterschrift Fachlehrer: _______


Die von dem griechischen Dichter Sophokles verfasste Tragödie „Antigone“ handelt von dem Konflikt zwischen Freiheit und Unterordnung.

Die vorliegende Kurzgeschichte „Die getreue Antigone“ verfasst von der Schriftstellerin Elisabeth Langgässer, erschienen im Jahre 1947, behandelt das Thema Antigone, die aktualisiert wird. Sie handelt von einem Mädchen namens Carola, deren Bruder im KZ umgekommen ist und sie daraufhin das Grab eines unbekannten Soldaten zusammen mit ihrem Freund, der sie davon abbringen will, pflegt.


Die Kurzgeschichte handelt von Carola, die das Grab eines unbekannten Soldaten mit ihrem Begleiter pflegt.

Sie schmückt es mit Blumen, welche der Jahreszeit angepasst werden. Der Begleiter aber hält diese Arbeit für falsch und versucht Carola davon abzuhalten, denn er vermutet das Grab sei von einem SS-Kerl. Für ihn ist es eine Zeitverschwendung, aber für Carola spielt das Grab eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Deshalb streitet sie es ab, dass es eine Zeitverschwendung sei oder nicht, ob sich darunter ein Feind oder Freund befindet, denn sie tut es für ihren verstorbenen Bruder als Versöhnung.

Sie pflegt jeden Tag das Grab des unbekannten Soldaten, welches sich zwischen Schrebergärten befindet. Das Grab ist verdreckt, zugewachsen und deshalb bittet sie ihren Begleiter um Hilfe. Doch er lehnt es ab, weil es für ihn eine falsche Tat ist. Der Begleiter beschreibt den unbekannten Soldaten als Fremd. Er setzt sich auf die Bank und schaut ihr zu, wie sie das Grab pflegt.

Sie versucht ihren Begleiter umzustimmen, so dass er verstehen kann warum sie es tut. Daraufhin zieht er Carola an sich, legt sein Kopf auf ihren Schoß und kann so langsam ihr Verhalten nachvollziehen.

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Im Laufe der Kurzgeschichte spiegelt sich die Tragödie „Antigone“ wieder und stellt somit eine neue Version dar.


Die zu analysierende Kurzgeschichte „Die getreue Antigone“ ist eine aktualisierte Version des Tragödienstücks „Antigone“.

Sie erschien in der Neuzeit im Jahre 1947 und ist somit eine neue Version des Stückes.
Dies spiegelt sich nicht nur im inhaltlichen Aufbau wieder, sondern auch in der sprachlichen Gestaltung.
Am Anfang der Kurzgeschichte wird das Grab beschrieben des unbekannten Soldaten mit Verben wie „verwaschen“ (S.127 Z.5 „ seine Buchstaben R. I. P. waren vom Regen verwaschen, “) und „verwittert“ (S.127 Z.4 „Das Holzkreuz fing schon an zu verwittern, “).

Dies deutet daraufhin, dass das Grab sehr unberührt und alt wirkt. Dass Carola die einzige ist, die sich um das Grab wirklich kümmert und dies alles nur für ihren umgekommenen Bruder wie Antigone bei ihrem verstorbenen Bruder Polyneikes. Beide Charaktere setzen sich für ihren verstorbenen Bruder ein und deren Verhalten ist ganz auf den Frieden der Toten gerichtet.

Das zeigt auch, dass beide ihren Bruder über alles Lieben. Beide Gräber befinden sich in einem heruntergekommenen Zustand, was daraus schließen lässt das man den verstorbenen Menschen nicht besucht. Das Grab liegt inmitten von Schrebergärten (S.127 Z.1). Dies ist ein symbolischer Gegensatz von Tod, gezeichnet durch das Grab und Leben, symbolisiert durch die Schrebergärten.

Um Diesen Ort bildlicher zu gestalten nutzt Langgässer einen Vergleich (S.127 Z.1 f) indem sie es mit einer Insel, umgeben von Wasser vergleicht. Sowohl Polyneikes und der umgekommene Soldat sind im Krieg gestorben, was daraus schließen lässt das alle beide sich den gleichen Tod teilen. Beide Schauplätze wirken bisschen versteckt. An der Haltung des Begleiters von Carola wird deutlich, dass er sich an diesem Ort unwohl fühlt.

Der Begleiter versucht anfangs Carola davon abzuhalten in dem er sagt, dass man nicht wissen kann wer darunter liegt und es könnte genauso gut ein Feind sein den sie ehrt (S.128 Z.35f). Aber Carola steht zu ihrer Meinung und lässt sich nicht einschüchtern mit Worten wie „Sei doch still!“ (S.129 Z.5), sie zeigt damit, dass es ihr egal ist was der junge Mann, ihr Begleiter, davon hält.

Dieselben Charaktereigenschaften besitzt auch Antigone „entschlossen“ (V.26, V80f), „Gefühlsvoll“ (V.9f) und will ihr Vorhaben einfach durchsetzen (V.91), ohne sich von anderen Personen zum Beispiel ihrer Schwester Ismene beeinflussen zu lassen. Doch Carolas Begleiter versucht sie weiterhin umzustimmen mit Schokolade (S.129 Z.22) oder anderen Gesten. Doch Carola lehnt ab, weil sie einen starken Willen besitzt, was auch der Charakter von Antigone hat.


Beide Figuren haben denselben Charakter: Ismene und der Begleiter, die erstmals versuchen Antigone und Carola von der Tat abzubringen. Und Antigone und Carola, die beide eine starken Willen besitzen und sich nicht umstimmen lassen. Carola ähnelt mehr Antigone, beide besitzen dieselben Eigenschaften und Verhaltensweisen. Von Anfang bis zum Schluss vertreten sie dieselbe Meinung und sind entschlossen bei ihrem Vorhaben.

Aber auch der junge Mann, der Begleiter von Carola, und Ismene ähneln sich sehr, beide versuchen erstmals den anderen umzustimmen. Ismene Antigone, dass das Vorhaben nicht den Worten des Königs Kreon übereinstimmt (V.82). Sie sieht die Spezies Frau als schwach an (V.61f). Und eben auch der junge Mann, der Begleiter, Carola, dass ihre Tat auch falsch ist. Doch beide Figuren, Ismene und der Begleiter, überdenken ihre Sicht und schließen sich der Meinung des anderen an.


Beide Figuren, sowohl Antigone aber auch Carola teilen sich dasselbe Schicksal. Beide Brüder umgekommen, was denen nur noch bleibt ist es das Grab zu ehren und zu pflegen, damit sie im Jenseits ein besseres Leben haben. Anfangs wurde versucht, die Meinung Carola und Antigone von Ismene und dem Begleiter zu beeinflussen. Doch zum Schluss änderte sich die Sichtweise von Ismene und dem Begleiter von Carola und sie nachvollzogen die Verhaltensweise deren Partner.


Der Aufbau



Titelblatt


Gemäß Muster


Hauptteil


  • Textansprache

  • Textwiedergabe


Schluss


  • Zusammenführung der Analyse und der Deutungshypothese



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