<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 3.90 $
Document category

Exposé
Biology

University, School

Waldorfschule Bremen

Grade, Teacher, Year

2, 2017

Author / Copyright
Text by Julius H. ©
Format: PDF
Size: 0.15 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 3.0 of 5.0 (1)
Live Chat
Chat Room
Networking:
0/0|0[0.0]|0/1







More documents
Unterrichtsvorb­ere­itung Thema: Märchenerzähler­n Thema der Unterrichtsreih­e: Wir werden Märchenerzähler – Nach dem Vorbild berühmter Volksmärchen werden eigene Märchen ausgedacht, geplant, vorgestellt und überarbeitet Mit der Unterrichtsreih­e verfolgte Kompetenzerweit­eru­ng: Die SchülerInnen lernen in Anleh­nung an ausgewählte Volksmärchen und deren Merkmalen, eigene Märchen zu planen, erzählen, überarbeiten und vor der Klasse zu präsentieren. Thema der Lerneinheit: Wir benutzen unsere Stimme gezielt zur Akzentuierung der eigenen Mär­chenerzählu­ng - Stimmliche Möglichkeiten für das Märchenerzählen werden am eigenen Märchen umgesetzt und vorgetragen Mit der Lerneinheit verfolgte Kompetenzerweit­eru­ng: Die SchülerInnen entwickeln Kriterien für den gezielten Einsatz sprecherischer bzw. stimmlicher Mittel beim Erzählen und nutzen diese zur Akzentuierung der eigenen Märchenerzählun­g. Übersicht über die Unterrichtsreih­e 1. Lerneinheit Was wissen wir schon über Märchen? – Sammlung von Vorkenntnissen der Schü­lerInnen anhand eines Fragebogens 2. Lerneinheit Wir lesen Märchen in einer Schmökerstunde – Typische Märchenwörter und Wen­dungen werden herausgeschrieb­en und zusammengetrage­n 3. Lerneinheit Wir finden Besonderheiten der Märchen – Märchenmerkmale werden anhand des Märchens Schneewittchen herausgearbeite­t 4. Lerneinheit Wir lernen Eigenschaften
Praktische Unterrichtseinh­eit­: Gestaltung eines Kopfes zum Thema „Der Fasching“ nach dem Vorbild G. Arcimboldos Gliederung Formulierung der Aufgabe 2 Sachanalyse 2 2.1 Allgemeiner Teil 2- 4 2.2 Spezieller Teil 4- 5 Situationsanaly­se 5 3.1 Äußere Bedingungen 5 3.2 Innere Voraussetzungen 5- 6 Didaktische Analyse 6- 7 Didaktische Reduktion und Schülerbezug zum Thema 7 Lernziele 7- 8 Begründung der Methodischen Planung (Verlaufsplanun­g)/ Methodische Analyse- Medien und Arbeitsmittel, Ergebnissicheru­ng 8- 10 Artikulationssc­hem­a 10- 13 Reflexion des Unterrichtsvers­uch­s 14- 15 Literaturverzei­chn­is 16 Anhang- Ausgewählte Schülerarbeiten 17- 18 1 1. Formulierung der Aufgabe In meiner Unterrichtseinh­eit erhielten die Schüler die Aufgabe, einen Kopf zum Thema „Der Fasching“ nach dem Vorbild G. Arcimboldos zu gestalten. Dazu lernten die Schüler den Künstler und einige seiner bekanntesten Werke kennen. Die inhaltliche Problematik bestand darin, dass die Schüler einen Kompositkopf gestalten sollten, der, ähnlich wie bei dem des Künstlers Arcimboldo, aus vielen kleinen zusammengesetzt­en Elementen aufgebaut werden sollte. Dabei gingen die Schüler jedoch nicht wie der Künstler Arcimboldo vor und malten die einzelnen Elemente (Getreide, Obst, Gemüse usw.) sondern verwendeten als Gestaltungs-tec­hni­k die Collagetechnik. Sie malten dabei
Seminar: 8668 GS 01 Seminarjahr: 2015/16 Seminarleiter: Enno Hörsgen Besondere Unterrichtsvorb­ere­itung (2/1) Thema: Literarisches Schreiben nach einem Vorbild Die Kinder erfinden zweizeilige Strophen in Anlehnung an den Bauplan des Gedichtes „Wovon träumt der Igel“, schreiben diese auf, wählen eine ihrer Strophen aus und präsentieren sowie überprüfen die Beachtung der Kriterien in der Gruppe. (Bildquelle: Zugriff 27.02.2016) LAA im 1. Jahr: Studierte Fächer: Mathematik / Deutsch, Physik, Sport Einsatzschule: Grundschule Emersacker Klasse 1/2 b: 18 Kinder Datum: 08.03.2016 Uhrzeit: 8:30 - 9:20 1. Sachanalyse 1.1 Bedeutung von Reimwörtern Als phonologische Bewusstheit bezeichnet man die Fähigkeit, die Struktur der Lautsprache zu erkennen und mit Sprachelementen zu operieren. Das phonematische Bewusstsein ist nicht angeboren, sondern muss schon möglichst früh erlernt und geübt werden. Man unterscheidet dabei zwischen phonologischer Bewusstheit im engeren und im weiteren Sinn. Bei der phonologischen Bewusstheit im engeren Sinn geht es um die Fähigkeit, einzelne Sprachlaute absichtsvoll zu erkennen, zu analysieren und zu verbinden. Die phonologische Bewusstheit im weiteren Sinn tritt bei der Entwicklung früher auf, wobei ihr in der Regel weniger Beachtung geschenkt wird. Auf dieser Ebene spielen Reime beim Lesen und Schreibenlernen eine wichtige Rolle.

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium

Knollstr. 143

49088 Osnabrück


Exposé im Seminarfach


Bionik

- 1. Semester -


Thema des Exposés:


Handy nach dem Vorbild der Mottenaugen


Verfasser: Angelika Schwab

Kursleiter: Frau Koenen

Kursnummer: SF 94

Schuljahr: 2017/2018

Abgabetermin: 19.11.2017


Inhaltverzeichnis


  1. 1.1.Einleitung


In meinem Exposé, im Seminarfach Bionik, mit dem Thema „Handy nach dem Vorbild der Mottenaugen “ befasse ich mich besonders mit der Struktur des Mottenauges und wie sie in der Bionik genutzt wird.

Ich habe dieses Thema gewählt, da es zurzeit eine hohe Aktualität in der Smartphone-Nutzung hat gibt und auch ich auch selber ein Smartphone besitze. Mir selber ist schon öfters aufgefallen, dass bei Sonnenschein auf vielen Smartphone-Displays kaum noch etwas erkennbar ist, da sie stark spiegeln. Jedenfalls viele von ihnen. Für uns ist Reflektion von Licht oft unerwünscht und in manchen Fällen auch nervtötend. Dazu war mir die Lösung bereits bekannt: Eeine Antireflexfolie für das Handy. Meine Neugierde wie diese Folie funktioniert und was diese Folie mit dem Mottenauge zu tun hat, wurde so geweckt.

Mithilfe der Informationen und den Erkenntnissen, die ich im Zuge der Recherche für diese Arbeit sammle, möchte ich mehr über die Funktion der Antireflexionsfolie erfahren und was das es mit einem Mottenauge zu tun hat.

Zuerst gebe ich in meiner Arbeit, in Kapitel 1, einen Überblick der der Motte im Allgemeinen.

In Kapitel 2 gehe ich auf die Struktur des Mottenauges ein. In Kapitel 3 will ich erklären, wie eine Reflektion entsteht. Zum Schluss wird die Nutzung der Mottenaugenstruktur in der Technik, besonders das in Smartphones dargestellt und erklärt.


  1. 1.1.Motten 


Motten gehören zu Kleinschmetterlinge (Lepidoptera) und der Insektenfamilie.

Download Exposé: Handy nach dem Vorbild der Mottenaugen
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Es gibt weltweit ca.150.000 bekannte Mottenarten, von denen viele besonders nacht- und dämmerungsaktiv sind. Im Durchschnitt können Motten eine Größe von ca. 4 bis 30mm erreichen. Die Flügel, der Körper und die Beine von Motten sind mit Schuppen bedeckt. 1


Der Sowie der Lebensraum kann dieals auch die Lebensweise kann je nach Mottenart individuell sein.

Sie leben normalerweise in der Nähe von Nahrung, welche zum Beispiel Blätter und Blüten von Pflanzen, Früchte , Samen , Tierfutter wie Bienenwachs oder Fell , sein können .

Genau wie die Schmetterlinge durchlaufen auch Motten mehrere Entwicklungsstadien .

Geschlechtsreife Falter können bis zu 100 Eier während der Brutzeit im Frühling bis Frühherbst legen. Diese legen sie besonders auf Futterquellen ab, aus denen dann die Larven in Form von gelb-weißlichen Raupen schlüpfen. Der Entwicklungsprozess der Raupen ist sehr schnell . Sie selbst stellen dann ein Kokon her und reifen dort aus. Je nach Entwicklung und Umwelteinflüsse schlüpfen aus diesen die ausgewachsenen Falter. 2


    1. 2.1.Mottenaugenn sStruktur


Motten haben große Facettenaugen , die je nach Art aus wenigen bis zu 30.000 Einzelaugen zusammengesetzt sind, den sogenannten Ommatidien.3

Bei Dunkelheit ziehen sich Ihre Augen , besser gesagt ihre Pigmentzellen in Richtung Linse zurück und verkürzen sich somit. und beiBei Helligkeit verlängern sie sich dementsprechend .

Dadurch kann das Licht effektiver genutzt werden .

Mit dieser Besonderheit kann sich die Motte im Dunkeln vor Fressfeinden verstecken ohne durch Reflexionen der Augen entdeckt zu werden. 4


5

Eine andere Besonderheit ist, dass auf derdie Chitinlinsen , der Oberfläche des Mottenauges, jeweils von einer entspiegelnden Struktur überzogen sind.

Diese besteht zudem aus mikroskopisch kleinen periodisch angeordneten Noppen. Sie haben einen kleineren Abstand als eine Wellenlänge des Lichtes. Die Anordnung und Nanogröße der Noppen sorgen für einen kontinuierlichen und gleitenden Übergang zwischen dem Brechungsindex der Luft und der der Hornhaut des Mottenauges, weil der Anteil der Luft am brechendem Medium nach außen gleichmäßig zunimmt.


  1. 2.2 Wie entstehen Reflexion?

Reflexionen sind durch die Blendewirkung unter Umständen nicht nur störend , sondern sogar gefährlich.

Diese sogenannte Reflexion entsteht beim Übergang elektromagnetischer Wellen zwischen Medien unterschiedlicher optischer Dichte.

Je unterschiedlicher der Brechungsindex und je flacher der Eintrittswinkel zwischen zwei Medien sindsind, desto mehr Strahlung prallt an der Grenzfläche ab, wodurch es zu einer höheren Reflexion kommt.

Dieser Prozess lässt sich auch gut an Smartphones erklären, denn Luft und Glas besitzen einen stark unterschiedlichen Brechungsindex. Glas hat einen höheren Brechungsindex im Gegensatz zu Luft., Es ist fest und damit optisch dichter ist, weshalb sich das Licht in diesem Medium langsamer ausbreitet in Glas. Wenn nun Lichtstrahlen auf eine glatte Glasoberfläche treffen, ändern sich die Bedingungen deshalb schlagartig.

Aus diesem Grund ist es schwierig bei Sonnenstrahlung auf Smartphones etwas zu lesen.wird die Lesbarkeit bei Smartphones bei Sonneneinstrahlen verschlechtert.

Um das zu vermeiden und zudem ein hohes Kontrastverhältnis der Bildschirme der Smartphone bei Sonnenlicht zu erreichen, wurde die Mottenaugenstruktur als Vorbild auf eine Beschichtung der Smartphones übertragen.

Diese soll störende Lichtspieglungen reduzieren. Die Beschichtung besteht genau wie das Mottenauge aus einer gleichmäßigen Struktur von ca. 100 Nanometer großen Noppen. 8


3.1 2.3. Ein Beispiel der Technischen Umsetzung

Zu Beginn des Verfahrens werden Polymere, eine lange Molekülkette, in Toluol gelöst und Goldsalze hinzugegeben.

Dann wird man eine Linse in diese r Lösung getaucht, wodurch beladenen Polymerkügelchen an der Oberfläche dieser Linse hängen bleiben. Es bildet sich eine gleichmäßige Schicht aus Mizellen. Im Anschluss werden wird die Polymerhülle abgebrannt , wodurch die organischen Hüllen der Kugeln entfernt werden und so nur kleine millionstel Millimeter große Goldpartikel auf der Oberfläche zurückbleiben.

Durch diese Struktur nimmt der Brechungsindex zwischen Luft und der Linse gleichmäßig zu, wodurch die Reflexion verringert wird. Durch die kleine Größe der Säulen, wird ein Selbstreinigungseffekt der Linse erzeugt. Somit kann diese Technik zur Herabsetzung der die Reflexion auch durch dieses Verfahren auch bei Brillengläsern, Fensterscheiben oder Bildschirmen verringert eingesetzt werdenwerden. 9


Quellenverzeichnis


  1. The Editors of Encyclopædia Britannica, Moth. (12.10.2017)

  2. University of Michigan School of Education, University of Michigan Museum of Zoology, and the Detroit Public Schools, Butterfly and Moths. (12.10.2017)

  3. WordPress & Corpo Theme, Kleidermotten , Lebensmittelmotten .

(14.10.2017)

  1. Damir Beciri, Moth-eyes biomimicry may enhance X-ray imaging. (14.10.2017)

üter.de/text-fachtexte-naturwissenschaften/bionik/bionik-flexible-antireflexions-beschichtung-nach-dem-vorbild-von-mottenaugen/ (14.10.2017)

  1. Dipl.-Ing.

    Walther Glaubitt, Dipl.-Phys. Andreas Gombert, Dipl.-Chem. Dr. Klaus Rose, Dipl.-Chem. Dieter Sporn und Dipl.-Phys. Volker Wittwer, Spektrum der Wissenschaft 8 / 1997, Seite 20, Vom Mottenauge abgeschaut - ultrafeine Strukturen für die Entspiegelung. (18.10.2017)

  2. Nachrichtenquelle: Pressetext (News)Vorbild gegen Touchscreen-Spiegelung (28.10.2017)

  3. Theobald Lohmüller, Die Motte hat den Durchblick , (28.10.2017)

1 The Editors of Encyclopædia Britannica, Moth. (12.10.2017)


2 University of Michigan School of Education, University of Michigan Museum of Zoology, and the Detroit Public Schools, Butterfly and Moths. (12.10.2017)

3

(14.10.2017)


5 Damir Beciri, Moth-eyes biomimicry may enhance X-ray imaging. (14.10.2017)


6 Martina Rüter Bionik: flexible Antireflexions-Beschichtung nach dem Vorbild von Mottenaugen,

üter.de/text-fachtexte-naturwissenschaften/bionik/bionik-flexible-antireflexions-beschichtung-nach-dem-vorbild-von-mottenaugen/ (14.10.2017)


7 Dipl.-Ing.

Walther Glaubitt, Dipl.-Phys. Andreas Gombert, Dipl.-Chem. Dr. Klaus Rose, Dipl.-Chem. Dieter Sporn und Dipl.-Phys. Volker Wittwer, Vom Mottenauge abgeschaut - ultrafeine Strukturen für die Entspiegelung. (18.10.2017)


8 Nachrichtenquelle: Pressetext (News), Vorbild gegen Touchscreen-Spiegelung (28.10.2017)


9 Theobald Lohmüller, Die Motte hat den Durchblick , (28.10.2017)



Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents