Excursion report

Exkursionsbericht Rhein-Neckar

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Excursion report
Geo Sciences

University, School

Universität Passau

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Sachanalyse zu den fluvialen Prozessen im Ober-, Mittel- und Unterlauf eines Flusses Flüsse zählen zu den bedeutendsten exogenen Kräften, die auf die Erdoberfläche wirken. Die fluviale Morphologie beschäftigt sich mit den Prozessen und Formen, die durch das fließende Gewässer bedingt sind. Somit umfasst sie die Grundrissformen des Flussbettes (Talformen) und die zu deren Entstehung führenden Prozesse der Erosion und Akkumulation (Brunotte et al. 2001). Ein Fluss fließt in der Natur mit stetig zunehmender Abflussmenge dem…
Die Symptome einer vaskulären Demenz sind denen anderen Demenzformen sehr ähnlich. Nach der Alzheimer Demenz ist die vaskuläre Demenz die zweithäufigste Demenzerkrankun­g. Allerdings unterscheidet sich diese Form der Demenz durch die Ursache und demzufolge auch in der Therapie der Erkrankung. Ursache der vaskulä­ren Demenz ist, dass durch Verengung der Blutgefäße Teile des Gehirns nicht ausrei­chen­d mit Sauerstoff versorgt werden. Deshalb ist es möglich, diese Form von Demenz durch Therapien bzw. Beheben der Ursache…

Universität Passau

Lehrstuhl für Anthropogeographie

Dozent: Dr. Christoph Mager

Sommersemester 2007


Exkursion Rhein- Neckar

(30.07. - 01.08.2007)


Gliederung:


  1. Metropolregion Rhein – Neckar Seite 3


  1. Tradition und Moderne – Stadtgeographie von Heidelberg

2.1  Besiedlungsgeschichte Seite 4

2.2  Stadtentwicklung … Seite 5

2.3  Zerstörung und Wiederaufbau … Seite 5

2.4  Heidelberg: Mittelalterliche Stadt Seite 6

2.5  Universität und Stadt …Seite 7

2.6  Heidelberger Hauptstraße Richtung Bismarckplatz ….Seite 7

2.7  Tourismus in Heidelberg … Seite 8

2.8  Stadtteile Heidelbergs

2.8.1        Weststadt Seite 8

2.8.2        Bergheim … Seite 9


  1. Mannheim: Leben im Quadrat – Industrie, Dienstleistungen und kulturelle Vielfalt

3.1  Multiethnische Stadt: Deutsche und Türken in Mannheim … .Seite 9

3.1.1        Moscheebesichtigung Seite 10

3.1.2        Türkenviertel .Seite 11

3.1.3        Bildungsinstitut ….Seite 11

3.2  Stadtplanung und Stadtentwicklung Seite 12

3.3  Bedeutung des Wasserturms für die Stadt Mannheim Seite 12

3.4  Einzelhandel Seite 13

3.5  Schloss Mannheim … Seite 14

3.6  Mannheim 2007: 400jähriges Jubiläum … Seite 14


  1. Ludwigshafen – Stadt der Chemie am Beispiel BASF Seite 15


  1. Vergleich: Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen Seite 23



1. Metropolregion Rhein- Neckar

Seit Ende April 2005 ist das Gebiet „Rhein – Neckar „ Europäische Metropolregion“ Mit der Auszeichnung durch die Ministerkonferenz für Raumordnung wird die Bedeutung der Region als „Motor der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung" offiziell bestätigt. Im Schnittpunkt der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gelegen, gilt die Metropolregion Rhein-Neckar als siebtgrößter Ballungsraum Deutschlands.

Entstehung des Naturraums:


Vor ca. 65 Millionen Jahren begann sich der Oberrheingraben (= Grabenbruch entlang des Oden- und Pfälzerwaldes) zunächst sehr langsam, dann immer schneller abzusenken. Dadurch wurden die Ränder beträchtlich angehoben und an den Spalten des Grabenbruchs konnte Magma aus dem Erdinneren aufsteigen. Durch aufsteigendes Magma wölbt sich Landmasse und bricht. Die Senkung begann im Süden (Basel) zwischen Schwarzwald und Vogesen und setzte sich dann nach Norden fort.

Der Graben füllte sich mit terrestrischen und marimen Sedimenten, dazwischen lag auch Schotter.


Der Odenwald ist aufgeteilt in den vorderen und hinteren Odenwald. Der vordere Odenwald ist mit Granit aufgefüllt, der hintere Odenwald mit Buntsandstein.

In den 80er Jahren wurde auf Staatsvertrag, der Raumordnungsverband Rhein- Neckar gegründet. Zur Gründungszeit hatte der Verband noch wenige Kompetenzen, sondern sollte nur Rahmenbedingungen schaffen, zum Beispiel ein gut ausgebautes Verkehrssystem entwickeln, die Abfallversorgung regeln, oder zur Wirtschaftsförderung beitragen und die Region Rhein- Neckar als Einheit darstellen.

Diese Institutionalisierung im Jahre 2005 war mit Imagegründen verbunden, weil Absolventen an Hochschulen in größere Metropolen weggingen. Die Leute sollten hier gehalten bzw. hergeholt werden. => BASF

Dazu waren ein angenehmes Umfeld und Kinderbetreuungsstätten notwenig. Eine Mitarbeiterbefragung der BASF verdeutlicht, dass die Forschungs- und Entwicklungsmitarbeiter Einrichtungen und Angebot für Kleinkinder vermissen. Außerdem finden sie das Preisniveau der Wohnungen in der Metropolregion zu hoch. Auch die Umweltqualität wurde kritisiert, vor allem der Odenwaldrand.

Positiv bewerteten die Befragten das kulturelle Angebot der Region, sowie die Hochschullandschaft und das breite Angebot an Erholungsflächen.

2. Tradition und Moderne – Stadtgeographie von Heidelberg

2.1 Besiedlungsgeschichte

Die Stadt Heidelberg liegt in der Westwindzone, am Oberrheingraben, und zählt somit zu den wärmsten Zonen Deutschlands. Deshalb kann man dort auch Sonderkulturen wie Obst, Tabak, Spargel und Wein anbauen. Des Weiteren wird die Stadt von den drei Bergen, Königsstuhl, Heiligenberg u.....[read full text]

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2.3 Zerstörung und Wiederaufbau

Mit heute verglichen ähnelt die Altstadt immer noch der von 1620. Auf den ersten Blick denkt man, dass sie kaum zerstört wurde. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurden aus den zuvor giebelständigen Häusern traufständige. Außerdem hat man die Berghänge entwaldet, da man das Holz zum Bauen oder Feuer machen brachte oder herannahende Feinde besser sehen wollte. Dies erhöhte mit der Zeit die Erosionsgefahr erheblich.

Bei der Zerstörung der Stadt blieb natürlich auch das Schloss nicht ganz unverschont. Während des 30jährigen Krieges fielen unterschiedliche Heere in Heidelberg ein. Zuerst belagerte Frankreich unter dem Feldherrn Tilli die Stadt, bevor die Schweden und dann wieder Tilli den Ort zurückeroberten. Dabei verlor 1/3 der Pfälzer ihr Leben.

Die Burg wurde schließlich zum Schloss ausgebaut, aber dann doch wieder zur Burg erweitert. Die zweite Zerstörung erfolgte 1689 aufgrund von Erbstreitigkeiten zwischen dem bayerischen Königshaus und Frankreich. Während dieser Schlachten starben nochmals weitere 50% der Bevölkerung. 1697 wurde die Stadt dann wieder aufgebaut, bis sie kurz darauf vom Blitz getroffen wurde und man begriff, dass sich ein weiterer Aufbau nicht mehr lohnen würde.

Mit Beginn der Romantik erfuhr Heidelberg auch für viele Dichter und Denker enorme Wichtigkeit. Neben Hölderlin, ließen sich auch Schiller und Goethe von der Stadt inspirieren. Auch heute ziehen die Altstadt, das Schloss und den Philosophenweg noch viele Menschen an.


2.4 Heidelberg: Mittelalterliche Stadt

Dass Heidelberg eine mittelalterliche Stadt ist, lässt sich am Marktplatz mit der Heiliggeistkirche, die oft als „Dom“ von Heidelberg bezeichnet wird, erkennen. Des Weiteren erinnern die Burg, die die Schutz- und Verwaltungsfunktion erfüllten, die Stadtmauer mit dem Stadttor und die Viertelgliederung nach sozialer Differenzierung an das Mittelalter. Es gab ein Bediensteten-, Handwerker-, Jesuiten- und ein Jakobsviertel.

Allgemein hatte Heidelberg allerdings keine große Besonderheit. Die periphere Lage am Rheingraben, durch die kein Hinterland und keine Marktfunktion vorhanden waren und die den Neckar kaum schiffbar machten, gehörte zu einem der Nachteile. Außerdem war das Gebiet sehr hochwassergefährdet und es fehlte eine städtische Bürgschaft.

Es gab keine Patrizier, sondern nur ein Bürger- und Beamtentum. 1720 kam es sogar soweit, dass der Kurfürst seine Residenz aufgrund von Glaubensgründen nach Mannheim verlegte, um dort ein Barockschloss zu errichten.

Heute ist Heidelberg keine Residenzstadt mehr, sondern nur noch eine Universitäts-, Verwaltungs- und Fremdenverkehrsstadt mit nur wenig Industrie.


2.5 Universität und Stadt

Die Universität in Heidelberg wurde 1386 von Rupprecht I gegründet und ist somit die älteste in ganz Deutschland. Sie sollte viele Gelehrte anziehen und zugleich vor allem den Beamten Wissen vermitteln, was wiederum zu einer besseren Verwaltung führen sollte. Die religiöse Ausrichtung der Hochschule war zu Beginn humanistisch und später dann protestantisch.

Aufgrund des Heidelberger Katechismus 1563 kamen auch immer mehr Studenten aus den Karpaten, Rumänien und Italien in die Stadt. Somit ist Heidelberg bis heute international. Und da sie offen gegenüber unterschiedlichen Glaubensströmungen war, auch ein Ort für Glaubensflüchtlinge, wie etwa die französischen Hugenotten. In den 1930er Jahren entstand eine neue Universität, die von Juden .....

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Den Grundstein für den Tourismus in der Stadt Heidelberg legte man sicherlich, als man begann Ende des 19. Jahrhunderts um den bis 1955 genutzten Bahnhof Geschäfte, Kanzleien und Banken anzulegen. Dies sollte als Zeichen der Moderne Touristen anlocken.

Dies ist anscheinend gelungen, wenn man den hohen Anteil Japanern, Chinesen, Italienern, Franzosen und Amerikanern betrachtet. Sie leben in den sogenannten Gated Communities, den exterritorialen Gebieten, wie etwa der Benjamin – Franklin – Siedlung, in der man mit Dollars bezahlen kann, amerikanisches Essen bekommt und in amerikanischen Geschäften einkaufen gehen kann. Auch heute noch gibt es in Heidelberg ungefähr 20000 Amerikaner.

Pro Jahr schätzt man, dass 3,5 Millionen Touristen nach Heidelberg kommen, was wahrscheinlich etwas zu hoch gegriffen ist. Allerdings verzeichnet man jährlich 800000-1000000 Übernachtungen, was für eine Stadt mit 130000 Einwohnern enorm hoch ist.

Als Gründe für den Besuch nennen viele Menschen die große Sicherheit in der Stadt im Gegensatz zu Mannheim, das romantische Image, die Geborgenheit, die Beschaulichkeit und dass alles relativ gut zu Fuß erreichbar ist. Viele Besucher, die einmal in Heidelberg waren und sei es, wenn sie nur auf der Durchreise eine Nacht lang Stopp gemacht haben, um am nächsten Tag weiter nach Berlin oder Hamburg zu fahren, möchten die Stadt gerne wieder besuchen kommen.


2.8 Stadtteile Heidelbergs

2.8.1 Weststadt

Auch die Weststadt ist eigentlich noch ein Teil der Innenstadt. Sie stellt eine gründerzeitliche Erweiterung dar und ist ein eher teueres Viertel, in dem die besser verdienenden Angestellten oder Mediziner leben. Bei Studenten sind Wohnungen dieses Viertels auch sehr WG beliebt, da neben der Nähe zur Innenstadt, auch die Nähe zur Universität und zum Bahnhof gegeben ist.

Seinen Ursprung hat dieser Teil Heidelbergs einer ab 1875 stattgefundenen, planmäßigen Gründung zu verdanken. Professoren begannen an diesem Ort mehrstöckige Häuser zu bauen, von denen sie den ersten Stock meist selbst nutzten und den Rest vermieteten.

Weitere Vorteile dieser Gegend, neben der Innenstadtnähe, sind das Wohnen im Grünen, die Ruhe und dass sich die Arbeitsstellen in unm.....

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3. Mannheim: Leben im Quadrat – Industrie, Dienstleistungen und kulturelle Vielfalt

3.1 Multiethnische Stadt: Deutsche und Türken in Mannheim

In der Stadt Mannheim hat ein Drittel der Bevölkerung Migrationshintergrund. Es sind 160 Nationen vertreten, wobei in manchen Stadtteilen der prozentuale Anteil an Türken größer als in Berlin – Kreuzberg ist. Die Türken kamen als Gastarbeiter nach Deutschland, mit der Absicht im Alter wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Da im Islam die Familie das Wichtigste und ein starker Verbund ist, blieben die Familien in Mannheim und gründeten teilweise Familienbetriebe. Es bildete sich das heutige Türkenviertel. Da schon bei der Gründung der Stadt Mannheim vor 400 Jahren in der Urkunde festgehalten wurde, „alle Menschen, die guten Willens sind, sind willkommen", kann man bei der Immigration in die Stadt fast schon von Tradition sprechen.

3.1.1 Die türkische Moschee

Die Türken hatten sich zunächst in Lagerhallen von Hinterhöfen, Gebetsräume eingerichtet. Als diese zu klein wurden, verlangten sie nach einer Moschee. Da man ihnen das Recht auf Religionsfreiheit nicht nehmen wollte, stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben fast einstimmig zu. Vor ca. zehn Jahren wurde das Institut für deutsch – türkische Integrationsstudien gegründet, welches es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Dialog zwischen den Migranten und den Eingesessenen zu fördern, die Menschen über das Thema Islam aufzuklären und an deutschen Schulen Islamunterricht durchzuführen.

Heute gibt es in Baden – Württemberg zwölf Schulen, an denen Islamunterricht gehalten wird; in Mannheim sind es vier. Das Institut bildet außerdem Moscheenführer und Jugend.....

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Die türkischen Frauen haben selber den Wunsch, sich muslimisch zu kleiden, mit Kopftuch und einem Oberteil bis zum Oberschenkel, da Mohammed sagte, sie sollen sich nicht offen zeigen.

3.1.3 Deutsch – türkisches Bildungsinstitut

Im Jahr 1994 wurde von Arbeitern und Studenten das deutsch – türkische Bildungsinstitut gegründet. Hier erhalten Schüler mit türkischer und anderer Herkunft, deren Eltern möchten, dass ihre Kinder die deutsche Sprache besser beherrschen als sie selber, Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung und Schülerbetreuung. Das Institut bietet außerdem Rucksackprogramme, bei denen Kinder im Kindergarten oder zuhause spielerisch mit Materialien die deutsche Sprache erlernen, Integrationskurse für Erwachsene , DAS – Kurse für Auslandsstudenten, die deutsch studieren wollen, und monatliche Elternseminare, bei welchen die Eltern Erziehungstipps erhalten, um die Erziehung der Schule zuhause weiterzuführen.

Es wird Nachhilfe in Mathe, Deutsch und Englisch von der 3. – 13. Klasse und auch für Berufschüler angeboten. Die Eltern möchten einen bestimmten Grad an Deutschkenntnissen erreichen, um z. B. mit dem Lehrer ihrer Kinder sprechen zu können. Auch wollen viele Frauen der ersten Generation deutsch lernen, um sich mit ihren Enkeln unterhalten zu können. Den Immigrantenkindern soll beigebracht werden, dass sie Teil der deutschen Gesellschaft sind und dazugehören.

Bis 1997 erhielten vor allem Kinder der Trägervereinsmitglieder Nachhilfe. Bis 2004 entstand das erste Lernzentrum. In den zwei darauf folgenden Jahren wurden zwei weitere gegründet.

3.2 Stadtplanung und –entwicklung der Vergangenheit

Vor 400 Jahren war Mannheim eine sozialistische Stadt, deren Innenstadt durch vier Hauptstraßen geviertelt war. Anfang des 19. Jh. wurde die alte Festungsmauer abgebrochen. Durch eine Zunahme der Einwohnerzahl stieg Mannheim zu einer Industrie – und Handelsstadt auf. Für die Stadtentwicklung waren Ansiedlungen für Jungbusch, Lindenhof, Neckarstadt, Schwetzingen und die Oststadt geplant.

Die anfangs dünne Besiedelung des Jungbuschs sollte verdichtet werden. In der Neckarstadt und Lindenhof sollten Ansiedlungen stattfinden. Ebenso wurde die Schwetzinger Vorstadt ausgebaut. Für die Oststadt gab es bereits in den 1870er Jahren Planungen, da dies ein zentraler Ort war. Hier .....

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Hier liegen die Geschäfte von der Qualität her zwei bis drei Stufen unter der der Geschäfte in den „Planken". Es gibt viele 1€ - Läden, Spielcasinos, Wettbüros und Leerstände. Die breite Straße wurde Ende der 70er Jahre zur Fußgängerzone erklärt. Gründe für diese unterschiedliche Entwicklung der beiden Haupteinkaufstraßen sind, dass die „Planken" nach dem Krieg wieder schneller aufgebaut wurde und sich somit die ersten Geschäfte schon nieder lassen konnten.

Die „Planken" löste die eigentliche Hauptverkehrsstraße vor dem Krieg von Ost nach West ab. In der „Breiten Straße" entwickelte sich eine ausgeprägte Drogenszene und eine hohe Kriminaliätsrate. Am Paradeplatz kreuzen sich die „Breite Straße" und „Planken". Hier steht das moderne Stadthaus, welches sich in seiner Architektur auf das alte Kaufhaus aus dem 18. Jh., das früher an dieser Stelle stand, bezieht.

Anfang des 20. Jh. wurde es zum Rathaus umgebaut, da im alten Rathaus Platzmangel herrschte. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde es abgerissen und sollte als 16stöckiger Bauklotz wiederaufgebaut werden. Da die Baufirma Konkurs anmelden musste, wurde es zu einem Parkplatz umfunktioniert und schließlich in den 90er Jahren das heutige moderne Gebäude erbaut. Es beherbergt nun u. a.

Cafes, Restaurants, Ladengeschäfte, die Abendakademie, eine öffentliche Stadtbücherei sowie das MVV Kundenzentrum.


3.5 Schloss Mannheim

Von 1720 bis 1760 wurde unter Carl Philipp und Carl Theodor, nachdem dieser aus Heidelberg abgewandert war, die kurfürstliche Residenz errichtet, eine der größten barocken Schlossanlagen Europas. Es ist an Versailles orientiert errichtet, jedoch nur mit einer kleinen Gartenanlage, die für die Bürger nicht sichtbar nach hinten ausgerichtet ist.

Da Kurfürst Carl Theodor ein Kunstliebhaber war, wurde 1753 das Kurpfälzer Orchester gegründet, bei dem auch Mozart spielte. Es wurde die Mannheimer Klassik, inspiriert durch die Wiener Klassik, entwickelt. Außerdem wurde 1779 das Mannheimer Nationaltheater gegründet, in welchem vor allem deutschsprachige Aufführungen stattfanden, wie z. B. die Uraufführung von Schillers „Die Räuber".

Bei einer Krise im 18. Jh. in Mannheim zog der Kurfürst mit seinem gesamten Hofstaat zurück nach München. Es blieben die Wissenschaftler in Mannheim, was insofern von Bedeutung ist, als dass eine wissenschaftliche Akademie mit einer historischen und naturwissenschaftlichen Klasse gegründet wurde, eine der ersten Sternwarten eingerichtet wurde und sich die Zentren für Landvermessung noch heute in Mannheim befinden.

Die Wissenschaftlichkeit führte dazu, dass eine große Bürgerschaft wirtschaftlich aktiv und .....

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