Excursion report

Exkursionsbericht Rhein-Neckar

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Excursion report
Geo Sciences

University, School

Universität Passau

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Sachanalyse zu den fluvialen Prozessen im Ober-, Mittel- und Unterlauf eines Flusses Flüsse zählen zu den bedeutendsten exogenen Kräften, die auf die Erdoberfläche wirken. Die fluviale Morphologie beschäftigt sich mit den Prozessen und Formen, die durch das fließende Gewässer bedingt sind. Somit umfasst sie die Grundrissformen des Flussbettes (Talformen) und die zu deren Entstehung führenden Prozesse der Erosion und Akkumulation (Brunotte et al. 2001). Ein Fluss fließt in der Natur mit stetig zunehmender Abflussmenge dem Gefälle folgend bis zum Meer (bzw. bis in einen anderen Fluss). Betrachtet man einen Fluss (z.B. Weser, Aller, Saale, Ems) von der Quelle bis zur Mündung genauer, fällt auf, dass sich neben Wassermenge und Fließgeschwindi­gke­it vor allem die Art und Weise der Oberflächengest­alt­ung des Flussbettes verändert. Der Fluss ist dabei Regulator der Talbildung, der von weiteren Faktoren wie Tektonik, Gestein, Klima und Vegetation beeinflusst wird. Die Entwicklung des Tals ist jedoch ebenfalls von einer allgemeinen, nicht fluvial bedingten Hangabtragung (Hangdenudation­) geprägt. „Damit ist das Tal eine ‚fluvial-­den­udativ geschaffene Hohlform’­, bei der die Hänge nicht mehr vom Fluss gestaltet werden. Das Verhältnis von Taltiefe zu Talbreite wird dabei von dem Verhältnis der Intensitäten von Tiefenerosion und denudativer Rückverlegung der Talhänge bestimmt“ (Lernportal
Die Symptome einer vaskulären Demenz sind denen anderen Demenzformen sehr ähnlich. Nach der Alzheimer Demenz ist die vaskuläre Demenz die zweithäufigste Demenzerkrankun­g. Allerdings unterscheidet sich diese Form der Demenz durch die Ursache und demzufolge auch in der Therapie der Erkrankung. Ursache der vaskulä­ren Demenz ist, dass durch Verengung der Blutgefäße Teile des Gehirns nicht ausrei­chen­d mit Sauerstoff versorgt werden. Deshalb ist es möglich, diese Form von Demenz durch Therapien bzw. Beheben der Ursache zu heilen. Parkinson- Demenz : In Deutschland leben etwa 250.000 bis 300.00 Parkinson- Patienten. Ähnlich wie bei der Demenzerkrankun­g sind von Parkinson vor allem ältere Personen betroffen, es ist jedoch auch möglich, an Parkinson in jungen Lebensjahren zu erkranken. Die Ursache der Parkinson- Demenz ist noch nicht geklärt. Man weiß jedoch, dass sich die Parkinson- Demenz von anderen Demenzformen unterscheidet, da sich die Krankheit in anderen Hirnarealen abspielt. Pseudodemenz: Bei einer Pseudodemenz nimmt der Patient Symptome einer Demenz wahr, ist jedoch nicht demenzkrank. Bestimmte Medikamente, Entzündungen, Tumore, Verletzungen des Gehirns aber auch Infektionen können eine Pseudodemenz auslösen. Neben Gedächtnisstöru­n­gen, Entscheidungsma­nge­l und Konzentrationss­tö­rungen hat der Patient körperliche Beschwerden

Universität Passau

Lehrstuhl für Anthropogeographie

Dozent: Dr. Christoph Mager

Sommersemester 2007


Exkursion Rhein- Neckar

(30.07. - 01.08.2007)


Gliederung:


  1. Metropolregion Rhein – Neckar Seite 3


  1. Tradition und Moderne – Stadtgeographie von Heidelberg

2.1  Besiedlungsgeschichte Seite 4

2.2  Stadtentwicklung … Seite 5

2.3  Zerstörung und Wiederaufbau … Seite 5

2.4  Heidelberg: Mittelalterliche Stadt Seite 6

2.5  Universität und Stadt …Seite 7

2.6  Heidelberger Hauptstraße Richtung Bismarckplatz ….Seite 7

2.7  Tourismus in Heidelberg … Seite 8

2.8  Stadtteile Heidelbergs

2.8.1        Weststadt Seite 8

2.8.2        Bergheim … Seite 9


  1. Mannheim: Leben im Quadrat – Industrie, Dienstleistungen und kulturelle Vielfalt

3.1  Multiethnische Stadt: Deutsche und Türken in Mannheim … .Seite 9

3.1.1        Moscheebesichtigung Seite 10

3.1.2        Türkenviertel .Seite 11

3.1.3        Bildungsinstitut ….Seite 11

3.2  Stadtplanung und Stadtentwicklung Seite 12

3.3  Bedeutung des Wasserturms für die Stadt Mannheim Seite 12

3.4  Einzelhandel Seite 13

3.5  Schloss Mannheim … Seite 14

3.6  Mannheim 2007: 400jähriges Jubiläum … Seite 14


  1. Ludwigshafen – Stadt der Chemie am Beispiel BASF Seite 15


  1. Vergleich: Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen Seite 23



1. Metropolregion Rhein- Neckar

Seit Ende April 2005 ist das Gebiet „Rhein – Neckar „ Europäische Metropolregion“ Mit der Auszeichnung durch die Ministerkonferenz für Raumordnung wird die Bedeutung der Region als „Motor der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung" offiziell bestätigt.

Im Schnittpunkt der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gelegen, gilt die Metropolregion Rhein-Neckar als siebtgrößter Ballungsraum Deutschlands.

Entstehung des Naturraums:


Vor ca. 65 Millionen Jahren begann sich der Oberrheingraben (= Grabenbruch entlang des Oden- und Pfälzerwaldes) zunächst sehr langsam, dann immer schneller abzusenken. Dadurch wurden die Ränder beträchtlich angehoben und an den Spalten des Grabenbruchs konnte Magma aus dem Erdinneren aufsteigen.

Durch aufsteigendes Magma wölbt sich Landmasse und bricht. Die Senkung begann im Süden (Basel) zwischen Schwarzwald und Vogesen und setzte sich dann nach Norden fort. Der Graben füllte sich mit terrestrischen und marimen Sedimenten, dazwischen lag auch Schotter.


Der Odenwald ist aufgeteilt in den vorderen und hinteren Odenwald. Der vordere Odenwald ist mit Granit aufgefüllt, der hintere Odenwald mit Buntsandstein.

In den 80er Jahren wurde auf Staatsvertrag, der Raumordnungsverband Rhein- Neckar gegründet. Zur Gründungszeit hatte der Verband noch wenige Kompetenzen, sondern sollte nur Rahmenbedingungen schaffen, zum Beispiel ein gut ausgebautes Verkehrssystem entwickeln, die Abfallversorgung regeln, oder zur Wirtschaftsförderung beitragen und die Region Rhein- Neckar als Einheit darstellen.

Diese Institutionalisierung im Jahre 2005 war mit Imagegründen verbunden, weil Absolventen an Hochschulen in größere Metropolen weggingen. Die Leute sollten hier gehalten bzw. her.....[read full text]

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Die planmäßige Stadtgründung erfolgte in der 2. Hälfte des 12. Jahrhundert durch die Stauffer. Konrad von Stauffen wurde zum Pfalzgraf erhoben. Zu den Rechten zählten unter anderem das Münz- und Zollrecht und die eigene Gerichtsbarkeit. Die Pflichten waren, dass man auch Abgaben leisten musste. Der Grundriss und die Lage an einem Fluss waren sehr typisch für eine mittelalterliche Stadt.

Zu den Funktionen der Stadt zählten die Schutz- und Regierungsfunktion. Außerdem war Heidelberg zu dieser Zeit auch das Zentrum für Wissen und Kommunikation. Nach dem Tod Konrad von Stauffens wurde die Stadt von dem bayerischen Geschlecht der Wittelsbacher übernommen.

Im 14. Jahrhundert wurde Heidelberg schließlich auch von einer Stadtmauer, die von der Kernaltstadt bis zur Petruskirche reichte, umschlossen. Dies war allerdings bald zu klein, so dass vier Stadterweiterungsmöglichkeiten beschlossen wurden. Die erste war, die Bediensteten am Schlossberg anzusiedeln. Des Weiteren fand man Juden, ärmere Menschen und Pilger nun in der oberen Vorstadt vor.

Daher kommt auch der Name Jakobsstadt, weil viele der Pilger, die den Jakobsweg beschritten, auch hier Halt machten. Westlich der Stadtmauer siedelte sich die Bevölkerung des Dorfes Bergheim an. Als Rupprecht III zum König ernannt wurde, diente die Burg zur Reprä.....

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Mit Beginn der Romantik erfuhr Heidelberg auch für viele Dichter und Denker enorme Wichtigkeit. Neben Hölderlin, ließen sich auch Schiller und Goethe von der Stadt inspirieren. Auch heute ziehen die Altstadt, das Schloss und den Philosophenweg noch viele Menschen an.


2.4 Heidelberg: Mittelalterliche Stadt

Dass Heidelberg eine mittelalterliche Stadt ist, lässt sich am Marktplatz mit der Heiliggeistkirche, die oft als „Dom“ von Heidelberg bezeichnet wird, erkennen. Des Weiteren erinnern die Burg, die die Schutz- und Verwaltungsfunktion erfüllten, die Stadtmauer mit dem Stadttor und die Viertelgliederung nach sozialer Differenzierung an das Mittelalter. Es gab ein Bediensteten-, Handwerker-, Jesuiten- und ein Jakobsviertel.

Allgemein hatte Heidelberg allerdings keine große Besonderheit. Die periphere Lage am Rheingraben, durch die kein Hinterland und keine Marktfunktion vorhanden waren und die den Neckar kaum schiffbar machten, gehörte zu einem der Nachteile. Außerdem war das Gebiet sehr hochwassergefährdet und es fehlte eine städtische Bürgschaft.

Es gab keine Patrizier, sondern nur ein Bürger- und Beamtentum. 1720 kam es sogar soweit, dass der Kurfürst seine Residenz aufgrund von Glaubensgründen nach Mannheim verlegte, um dort ein Barockschloss zu errichten.

Heute ist Heidelberg keine Residenzstadt mehr, sondern nur noch eine Universitäts-, Verwaltungs- und Fremdenverkehrsstadt mit nur wenig Industrie.


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Den Grundstein für den Tourismus in der Stadt Heidelberg legte man sicherlich, als man begann Ende des 19. Jahrhunderts um den bis 1955 genutzten Bahnhof Geschäfte, Kanzleien und Banken anzulegen. Dies sollte als Zeichen der Moderne Touristen anlocken.

Dies ist anscheinend gelungen, wenn man den hohen Anteil Japanern, Chinesen, Italienern, Franzosen und Amerikanern betrachtet. Sie leben in den sogenannten Gated Communities, den exterritorialen Gebieten, wie etwa der Benjamin – Franklin – Siedlung, in der man mit Dollars bezahlen kann, amerikanisches Essen bekommt und in amerikanischen Geschäften einkaufen gehen kann. Auch heute noch gibt es in Heidelberg ungefähr 20000 Amerikaner.

Pro Jahr schätzt man, dass 3,5 Millionen Touristen nach Heidelberg kommen, was wahrscheinlich etwas zu hoch gegriffen ist. Allerdings verzeichnet man jährlich 800000-1000000 Übernachtungen, was für eine Stadt mit 130000 Einwohnern enorm hoch ist.

Als Gründe für den Besuch nennen viele Menschen die große Sicherheit in der Stadt im Gegensatz zu Mannheim, das romantische Image, die Geborgenheit, die Beschaulichkeit und dass alles relativ gut zu Fuß erreichbar ist. Viele Besucher, die einmal in Heidelberg waren und sei es, wenn sie nur auf der Durchreise eine Nacht lang Stopp gemacht haben, um am nächsten Tag weiter nach Berlin oder Hamburg zu fahren, möchten die Stadt gern.....

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Auch das ehemalige Klinikum, das bereits im 19. Jahrhundert entstanden ist, aber heute nicht mehr genutzt wird, da es nach Neuenheim verlegt wurde, soll in Zukunft noch mehr Menschen einen Wohnplatz in Innenstadtnähe verschaffen. Deshalb will eine Immobilienfirma hier Eigentumswohnungen entstehen lassen, die zwischen 150000 und 500000 Euro kosten.

Dass Bedarf besteht, zeigt die enorm große Nachfrage, so dass man bereits jetzt, noch vor Fertigstellung, nur noch wenige Wohnungen kaufen kann.


3. Mannheim: Leben im Quadrat – Industrie, Dienstleistungen und kulturelle Vielfalt

3.1 Multiethnische Stadt: Deutsche und Türken in Mannheim

In der Stadt Mannheim hat ein Drittel der Bevölkerung Migrationshintergrund. Es sind 160 Nationen vertreten, wobei in manchen Stadtteilen der prozentuale Anteil an Türken größer als in Berlin – Kreuzberg ist. Die Türken kamen als Gastarbeiter nach Deutschland, mit der Absicht im Alter wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Da im Islam die Familie das Wichtigste und ein starker Verbund ist, blieben die Familien in Mannheim und gründeten teilweise Familienbetriebe. Es bildete sich das heutige Türkenviertel. Da schon bei der Gründung der Stadt Mannheim vor 400 Jahren in der Urkunde festgehalten wurde, „alle Menschen, die guten Willens sind, sind willkommen", kann man bei der Immigration in die Stadt fast schon von Tradition sprechen.

3......

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Die türkischen Frauen haben selber den Wunsch, sich muslimisch zu kleiden, mit Kopftuch und einem Oberteil bis zum Oberschenkel, da Mohammed sagte, sie sollen sich nicht offen zeigen.

3.1.3 Deutsch – türkisches Bildungsinstitut

Im Jahr 1994 wurde von Arbeitern und Studenten das deutsch – türkische Bildungsinstitut gegründet. Hier erhalten Schüler mit türkischer und anderer Herkunft, deren Eltern möchten, dass ihre Kinder die deutsche Sprache besser beherrschen als sie selber, Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung und Schülerbetreuung. Das Institut bietet außerdem Rucksackprogramme, bei denen Kinder im Kindergarten oder zuhause spielerisch mit Materialien die deutsche Sprache erlernen, Integrationskurse für Erwachsene , DAS – Kurse für Auslandsstudenten, die deutsch studieren wollen, und monatliche Elternseminare, bei welchen die Eltern Erziehungstipps erhalten, um die Erziehung der Schule zuhause weiterzuführen.

Es wird Nachhilfe in Mathe, Deutsch und Englisch von der 3. – 13. Klasse und auch für Berufschüler angeboten. Die Eltern möchten einen bestimmten Grad an Deutschkenntnissen erreichen, um z. B. mit dem Lehrer ihrer Kinder sprechen zu können. Auch wollen viele Frauen der ersten Generation deutsch lernen, um sich mit ihren Enkeln unterhalten zu können. Den Immigrantenkindern soll beigebracht werden, dass sie Teil der deutschen Gesellschaft .....

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