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Religious Studies

University, School

Universität Hildesheim

Grade, Teacher, Year

2,0 2010

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Exegese der Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung. 1

2. Literarischer Zusammenhang. 2

3. Aufbau der Seligpreisungen. 2

4. Sprachliche Analyse und Interpretation. 3

5. Grundaussagen der Seligpreisungen. 10

6. Gattung der Seligpreisungen. 11

7. Sitz im Leben damals und heute. 11

8. Fazit

1. Einleitung

Diese  Hausarbeit  behandelt die Textstelle der Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium. Zu Beginn wird das Matthäusevangelium kurz charakterisiert, um ein besseres späteres Textverständnis zu erhalten.

Das Evangelium ist nach dem Fall des Tempels um 80 n.Chr. entstanden. Man geht davon aus, dass Matthäus der Zöllner von Kafarnaum war. Geschrieben hat er es in Aramäisch.

Matthäus ist als ein Lehrer wahzunehmen, dem es wichtig ist, die Verkündigung Jesu nicht nur zu hören, sondern auch zu begreifen. Um diese verständlicher zu machen, sind die Worte Jesu in fünf große Reden eingeteilt. Die Erzählungen wurden insgesamt aus pädagogischen Anlässen gekürzt. Erreicht wurde dies durch die begrenzte Darstellungsweise der Personen.

Somit ist das Matthäus Evangelium weniger bildhaft, wirkt jedoch insgesamt klarer. Auch ist Matthäus als ein Schriftgelehrter wahzunhemen, denn er hat die Vorgehensweise der jüdidischen Bibelauslegung erforscht. Die Atmosphäre kann als liturgisch beschrieben werden. Das Matthäus Evangelium  wird auch als das „ kirchliche Evangelium“ bezeichnet, da  Matthäus seinen Schwerpunkt auf das Reich Gottes und dessen Vorschein in der Kirche setzt.

Die Jünger, die Jesus folgen, personifizieren die Leser des Evangeliums. (vgl. Charpentier 2006, S. 74 ).

Den Schwerpunkt seines Evangeliums bilden die Reden Jesu, wie zum Beispiel die Bergpredigt, in der sich auch die Seligpreisungen befinden. Er stellt somit die Lehre Jesu in den Vordergrund. Die Taten Jesu nehmen eher eine Position im Hintergrund ein.

Für seinen Schreibstil bezeichnend sind die vielen Anwendungen und Zusammenfassungen und vor allem die Wiederholungen, die auch in den Seligpreisungen zahlreich vorhanden sind. Er benutzt oft Steigerungen, die durch Einfügungen wie „viel“, „ganz“ oder „alle“ erreicht werden. Er tendiert ebenfalls zu Verallgemeinerungen und indirekter Rede (vgl.  Luz  1985, S. 32- 33).

2. Literarischer Zusammenhang

Die Seligpreisungen befinden sich in der Bergpredigt, die den Platz der ersten und gleichzeitig auch den der wichtigsten der großen Reden Jesu im Matthäusevangelium einnimmt (vgl.  Schmidt  1965,  S. 73).

Die Seligpreisungen stehen am Anfang der Bergpredigt. Vorher steht nur die Einleitung, die zwei Verse umfasst. Nach den Seligpreisungen folgen die Metaphern das „ Salz der Erde und Licht der Welt“.

Gerichtet ist die Rede an die Jünger und an das gesamte Volk, die Jesus als Zuhörer zum Berg gefolgt sind (vgl. Niebuhr 2000, S. 79).

Der Schwerpunkt der Fragestellung der Bergpredigt bildet die Frage nach der Erfüllbarkeit. Die Frage lautet, ob die Anforderungen, die sie an die Menschen stellt, erfüllbar sind oder der Realität unterliegen (vgl.  Schweizer  1985,  S. 124).

Die Intention des übergreifenden Textzusammenhangs ist die Nächstenliebe, die zur Erfüllung führt (vgl.  Schweizer  1985,  S. 129). Diese Liebe soll in der Realität gelebt werden. In der Bergpredigt sind also nicht nur die Gebote aufgelistet, sondern sie bietet auch Anleitungen für die Auslebu.....[read full text]

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Die Seligpreisungen sind das Mittel, um die Bergpredigt zu verstehen.

Mt 5, 3 Selig sind die, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Hier erklärt Jesu die geistlich Armen für selig. In der semitischen Sprache waren die Armen nicht nur diejenigen, die über keinerlei Geld verfügten, sondern es waren vor allem die Unfreien, Abhängigen, Erniedrigten und Elenenden gemeint (vgl. Luz 1985, S. 204).

Schon im alten Testament durchlief die Bezeichnung der Armen eine Entwicklungsphase, die bei einem Zustand der Vergeistigung endete. Als gottlos werden diejenigen angesehen, die reich und mächtig sind und die Armen unterdrücken. Im Gegensatz dazu sind es die Armen, die als fromm gelten. Durch ihr Schicksal glauben sie umso fester an Gott und vertrauen ganz und gar auf ihn und das von ihm zu erwartende Heil.

Somit ist der Begriff „arm“ eng mit dem Begriff „fromm“ verknüpft (vgl. Schmidt 1965, S.78). Trotzdem erscheint die Seligsprechung der Armen im ersten Moment widersprüchlich, denn die vorhandenen Wertmaßstäbe werden somit umgekehrt. Der Widerspruch besteht darin, dass Jesus, der ebenso arm ist wie die Angesprochenen selber, sagt, sie sollen glücklich sein, ohne etwas an ihrer Lage zu ändern.

Er begründet dies einzig und allein mit Himmelreich, welches ihnen zukünftig gehört. Jesus hat nicht das Anliegen, die Armut zu beschönigen oder zu idealisieren. Er möchte zum Ausdruck bringen, dass Gott das erfüllt, was Jesus zusichert, nämlich dass sie „selig“ sind, durch das zukünftige Reich, welches sie erwartet. Mit Sicherheit kann er dies versprechen, da hinter ihm die göttliche Vollmacht steht.

Bei Matthäus ist das arm sein also ein arm sein in Beziehung auf den Geist vor Gott. Demnach spricht Jesus jeden an, der ihn hören kann. Durch dieses Hören findet eine Umkehr statt (vgl. Schweizer 1985, S. 50f).

Mt 5, 4  Selig sind die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.


Die ersten beiden Seligpreisungen sind eng miteinander verknüpft. Wie bei der Bezeichnung der Armen ist die Bezeichnung der Trauernden schwer zu definieren (vgl. Schmidt 1965, S.   79).

Es ist nicht ausschließlich das Trauern oder das Leid allgemein in der Welt gemeint, sondern auch das individuelle Leid über das Böse in einem. Auch dieses Leid wird von Jesus seliggepriesen (vgl. Grundmann 1972, S. 125). Man muss das eigene Leid erst anerkennen, bevor man .....

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Das Wort „demütig“ ist in der Sprache Jesu fast identisch mit dem Wort „arm“, welches am deutlichsten mit dem Begriff der Machtlosigkeit zu beschreiben ist, jedoch nicht mit der Weichheit zu verwechseln ist. Schließlich werden diejenigen, die keine Gewalt anwenden, das Land erben. Mit diesem Land wird im Alten Testament, in 1. Mose 17,8  zunächst das Land Kanaan und nachträglich die ganze Welt gemeint, welche künftig Ort des Reiches Gottes sein wird (vgl. Schweizer 1985, S. 52).

In der Bergpredigt stellt dieses Land eine Metapher für das Himmelreich dar (vgl. Schmidt 1965, S.80). Daraus folgen zwei verschiedene Zukunftserwartungen, die nicht weit voneinander entfernt liegen und somit auch in den Seligpreisungen nebeneinander Platz finden. Zum einen regiert Gott selbst auf der Erde, zum anderen nimmt er die Menschen in das Himmelreich auf.

Damit wird ausgedrückt, dass Gott seine Schöpfung nicht bestreitet, sondern zu Ende bringt. Dies ist allein Gott und nicht etwa menschlichen Bemühungen zu verdanken (vgl. Schmidt 1965,  S. 80).

Um in Gottes Reich aufgenommen zu werden, muss man also auch die dritte Seligpreisung befolgen. Als Vorbild dient Jesus selbst: Bei Matthäus steht Jesus geradezu für Sanftmut und Demut gegenüber Gott, ganz im Gegenteil zu den überheblichen und vermessenen Pharisäern.

Bedeutend hierbei ist, dass Jesus, ohne Anwendung jeglicher Gewalt, zahlreiche Anhänger gefunden hat.

Mt 5, 6 Selig sind die, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

Hier erklärt Jesus die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden für selig. Gemeint ist hierbei nicht nur der physische Hunger und Durst, sondern vor allem auch der Hunger und Durst im geistlichen Sinne, wie bei der Armut der ersten Seligpreisung. Matthäus erweitert die Seligpreisung mit dem Wort „Gerechtigkeit“ und gibt ihr somit eine tiefsinnigere Bedeutung.  Dieses geistliche hungern und dürsten steht für das Bedürfnis nach dem Wort Gottes, der Gnade Gottes und seiner Gegenwart (vgl. Schweizer 1985, S. 52f).

Verbunden werden kann diese Seligpreisung mit der zweiten Seligpreisung der Trauernden. Die Menschen trauern um die Ungerechtigkeiten der Welt und dass sie nicht fähig dazu sind, aus eigener Kraft heraus Gott gerecht zu werden und haben „Hunger“ auf die Gerechtigkeit. Gerechtigkeit charakterisiert ein Merkmal des Menschen in seinem Verhältnis zu Got.....

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Wer barmherzig handelt, der wird das Erbarmen Gottes erleben. Mit diesem Erbarmen Gottes ist die Rettung des Menschen vor dem letzten Gericht gemeint (vgl. Schmidt 1965,  S. 81).


Mt 5, 8 Selig sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.


Diejenigen, die ein reines Herz haben, werden selig gepriesen. Ein reines Herz zu besitzen, bedeutet, dass man nichts Böses im Sinn hat und niemanden hintergeht. Vom Herzen gehen alle Gefühle aus, die das Leben und die Handlungen unbewusst lenken (vgl. Schweizer 1985, S. 54).

Erkennen kann man die Bedeutung des reinen Herzens auch im alten Testament, im Psalm 51, wo es heißt: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.“ Hier geht es um David, welcher vorher durch den Ehebruch ein unreines Herz erhalten hat und sich nun wünscht, es wieder rein werden zu lassen durch einen neuen Geist.

Dieser Wunsch verdeutlicht die Bereitschaft, seine eigene Vergangenheit, wie er dachte und fühlte, hinter sich zu lassen (vgl. Marsch 1992, S. 47). Nur wer freiwillig auf das verzichtet, was uns von Gott fernhält, erhält die Chance, Gott „zu schauen“.

Für Matthäus ist ein reines Herz, ein völlig naiv ausgerichtetes Herz allein auf Gott. Für Jesus zählt die äußerliche Reinheit, die in jüdischen und heidnischen Praxen zum Beispiel in Form von Opfergaben durchgeführt wurden, nichts. Er lehnt diese als bedeutungslos ab.

Also ist das völlige Hingeben zu Gott die Grundlage dafür, Gott „schauen“ zu können und zwar nicht nur in Visionen und Träumen, wie im alten Testament, sondern von „Angesicht zu Angesicht“. Das wahre Erkennen Gottes bleibt einem nicht mehr verwehrt, was die höchste Verkündigung des Evangeliums schlechthin ist (vgl. .....

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Auch in dieser Seligpreisung, die den zweiten Teil der Makarismen abschließt, wird die Gerechtigkeit erwähnt. Ebenso wird das Himmelreich erwähnt und ist somit von der Formulierung auf die erste Seligpreisung zurückzuführen. Sie schließt also den Kreis der ersten beiden Teile der Seligpreisungen (vgl. Schmidt 1965,  S. 82).

Selig sind die, die wegen der Gerechtigkeit verfolgt werden. Damit wird ausgedrückt, dass es unmittelbar zur Nachfolge Jesu gehört, verfolgt zu werden. Und zwar nicht nur zukünftig, sondern auch gegenwärtig (vgl. Schmidt 1965,  S. 83), da dieser Satz im Präsens formuliert ist.  Diejenigen, die Jesus also folgen, müssen nicht nur damit rechnen, verfolgt zu werden, sondern sollen sich darüber freuen, da sie somit das Schicksal der Propheten, nämlich das der Verfolgung, annehmen (vgl. hebr. 11, 24-27.35-38).

Im Himmel aber erwartet sie dafür eine reichhaltige Entlohung  (vgl. Schmidt 1965,  S. 82).

Auch im Judentum war das Erdulden von Verfolgungen geachtet. Bei den Rabbinern verkörperten die Märtyrer die erste Klasse der Seligen im Himmelreich (vgl. Schmidt 1965,  S. 82).


Mt 5, 11 Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

Vom Inhalt sind die achte und neunte Seligpreisung sehr gleichartig. Die neunte Seligpreisung wird als ein Zusatz wahrgenommen, der jedoch trotzdem Differenzen aufzeigt. Hier besteht eine direkte Anrede in der zweiten Person Plural, der eine Verbindung von den allgemeinen Zuhören zu einem gegenwärtigen Kreis von Jüngern schafft.

Er wird auch nach den Seligpreisungen weiterhin in dieser Form sprechen, um den Jüngern  den Weg auf die Aussendung zu bereiten (vgl. Mt 5, 13-16). Diese Form lässt jedoch die Annahme aufkommen, dass die Seligpreisungen nicht für die allgemeine Bevölkerung, sondern für die Christus Gemeinde gedacht war. Der Zusatz der Verleumdung  ist besonders gravierend für die Juden, denn für sie bedeutet die Verleumdung , dass sie den Sitz in der Gemeinde und somit die Fähigkeit zu leben, verlieren.

Mit dieser neunten Seligpreisung werden wieder die Schwachen angesprochen und die Starken außer Acht gelassen (vgl.....

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Auffällig ist, dass ausnahmslos jede Verbindung der pharisäischen Gesetze und Kulte fehlt.

Hinter Jesus steht die Vollmacht Gottes. Er sagt, was zukünftig kommen wird zu all denen, die ihn hören können. Er wendet sich dabei vor allem an diejenigen, die ihn besonders nötig haben und durch die Heilssprüche Jesu glücklich werden. Dabei wird vor allem das Warten auf Gott gepriesen, bis er seine Verheißungen einlöst.

Deshalb werden die Menschen aufgerufen, ihm zuzuhören und in die Sicherheit dieser Einlösung zu kommen. Dadurch werden die Menschen selig.

Die Begründungen der Zustände der Menschen, ob sie zum Beispiel innerlich oder äußerlich arm sind oder aus eigener Schuld in den jeweiligen Zustand geraten sind, werden völlig offen gelassen. Somit symbolisieren die Seligpreisungen die nicht gebundene und freie Verkündigung Jesu (vgl. Schweizer 1985, S. 57f).

Es werden bestimmte Haltungen religiöser und sittlicher Natur angesprochen und selig gepriesen und keinen besonderen Typ Mensch. Die Armen lassen sich beispielsweise auch gar nicht fest von den Trauernden unterscheiden.

Jesus preist vor allem die zu bedauernden Zustände an, was besonders paradox erscheint. Die Moralvorstellungen werden dadurch grundlegend umgekehrt, wodurch sich der Kern der Leitidee des Evangeliums offenbart. Dieser sagt, dass in der Welt keinen anderer Wert besteht, als das Heil, welches es nur im Reich Gottes zu erfahren gibt.

Die Seligpreisungen sind also eschatologisch zu deuten, da auch die unterschiedlichen Ausdrücke der einzelnen Verheißungen nur für das einzige Reich Gottes stehen, in der es den Menschen nicht jetzt schon, sondern erst zukünftig besser geht  (vgl. Schmidt 1965,  S. 82ff).....

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