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Essstörung verstehen und Umgehen

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Health and Human Development

University, School

35. Oberschule Dresden

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Essstörungen Was ist der Unterschied zwischen einem gestörten Essverhalten und einer Essstörung? Bei einem gestörten Essverhalten funktionieren viele Mechanismen nicht mehr. Bei einer Essstörung spricht man erst dann, wenn dies zu körperlichen Verletzungen führt. Magersucht Wissenschaftlic­her­ Name: Anorexie Häufigkeit: 15 und 35 Jahren (0,1% der Männer/1% der Frauen) Symptome: ein Body mass unter 17,5 Angst vor zu dick werden trotz Untergewicht Man ist überzeugt, dass man zu dick ist ausbleiben von nacheinander 3…
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Essstörung verstehen und Umgehen

16


Gliederung

1 Einleitung 3

2 Definition Essstörung 3

3 Definition Magersucht 3

3.1 Arten von Magersucht 4

3.2 Ursachen und Symptome 6

3.3 Folgen 7

3.4 Behandlung/Hilfe 8

4 Definition Esssucht 9

4.1 Arten von Esssucht 9

4.2 Ursachen und Symptome 10

4.3 Folgen 12

4.4 Behandlung/Hilfe 13

5 Schlussfolgerung 16

Quellenverzeichnis 17

Abbildungsverzeichnis 18

Erklärung 20

Anhang 21


  1. 1 Einleitung


Wir beschäftigen uns in unserer Facharbeit mit dem Thema "Essstörungen". Dabei teilen wir das Thema in die 2 Arten, nämlich Magersucht und Esssucht. Wir wollen in unserer Facharbeit die Ursachen und körperlichen als auch seelischen Folgen während des Krankheitsverlaufes in Betracht ziehen.

Wir haben das Thema Essstörungen gewählt, da die Zahlen der Menschen die an Essstörungen leiden immer mehr ansteigen. Magersucht sowie Esssucht ist ein ständiges Thema in Medien und der Gesellschaft. Es ist schon fast alltäglich geworden, Menschen im Alltag zu sehen die an dieser Krankheit leiden.


  1. 2 Definition Essstörungen

Essstörungen sind Verhaltensstörungen, welche meist ernsthafte und langfristige Gesundheitsschäden als Folge haben. Es gibt ein großes Spektrum was die Vielfalt von Arten der Essstörungen betrifft, eine grobe Einteilung liegt darin bei Fettleibigkeit oder Magersucht.


  1. 3 Definition Magersucht

Magersucht ist eine Essstörung, wobei die Betroffenen meistens eine strenge Diät halten oder sogar den normalen Essensalltag absolut verweigern. Magersucht ist nicht ansteckend bzw. übertragbar, es ist eine Seelenkrankheit wobei der Körper als Ausdrucksmittel dient. Mehr als 100.000 Mädchen und junge Frauen zwischen 12 und 25 leiden an Magersucht.


3.1 Arten von Magersucht

Magersucht lässt sich noch mal in mehrere genauere Rubriken unterteilen. Hierbei handelt es sich um Ess-Brech-Sucht, Orthorexia nervosa (krankhaftes Gesund-Essen), Magersucht (Anorexia nervosa) und Anorexia athletica (übermäßiger Sport).

Magersucht (Anorexia nervosa)

Bei der Magersucht/Anorexia nervosa handelt es sich um einen absichtlich bzw. selbst herbeigeführten Gewichtsverlust. Sie versuchen durch Hungern, Kalorienzählen usw. wird versucht immer dünner zu werden. Die Erkrankten haben große Angst fett/dick zu sein und haben extrem verzerrte Selbstwahrnehmung. Dadurch haben sie selbst wenn sie vollkommen untergewichtig sind, das Gefühl zu dick zu sein.

Betroffen sind vorrangig Mädchen und junge Frauen, allerdings nimmt die Erkranktenzahl der Männer auch immer mehr zu. Durch die starke Gewichtsabnahme drohen oft sehr ernsthafte Komplikationen wie z.B. Schäden am Herz oder Nieren. 1/10 der Magersüchtigen sterben sogar infolge des langsamen Aushungerns. Magersüchtige Menschen sind oft extrem leistungsorientiert und konzentrieren sich oft nur auf ihr Gewicht.

Dadurch haben sie selten intensivere Kontakte und die Fähigkeit zu emotionalem Austausch ist meist stark eingeschränkt, häufig leben die Betroffenen in sozialer Isolation.

Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)

Hierbei sind die Betroffenen meist normalgewichtig, aber es herrscht die ständige Angst vor Gewichtszunahme. Das kann man quasi als 'Gewichtsphobie' umschreiben. Um diese Gewichtszunahme zu verhindern, greifen die Personen zu allen Mitteln wie Erbrechen, exzessiver Sport, Gebrauch von Abführmitteln oder Fasten. Diese Maßnahmen sind fast immer extrem ungesund und der Körper kommt i.....[read full text]

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8.) Einige Jugendliche haben Angst vor dem Erwachsenwerden. Die Krankheit entwickelt sich oft in der Pubertät, da sich hier viel auf

sexueller, körperlicher und emotioneller Basis verändert.

Symptome: Für Magersucht gibt es viele verschiedene Anzeichen, eine wäre natürlich die extreme Gewichtsabnahme in oftmals kurzer Zeit. Außerdem versucht die betroffene Person in vielen Situationen seinen Körper zu verstecken und hat ein starkes Schamgefühl beim Zeigen seines Körpers. Im Fall einer Magersucht verändert sich die Nahrungsaufnahme des Kranken deutlich.

Meist wird zu wenig Nahrung über den Tag hin aufgenommen oder der Essensablauf wird extrem unregelmäßig. Wenn gegessen wird, dann haben die Personen oftmals Probleme das vor anderen zu tun. Eine ungewöhnliche Essgewohnheit bei Magersüchtigen ist das Einteilen des Essens in Farben oder Zahlen. Ein weiteres Anzeichen für Magersucht ist bei Mädchen bzw. Frauen, das Aussetzen der Regel oder die verspätete Geschlechtsreife.

  1. Folgen


Magersüchtige magern oft bis zu 45% ihres Gewichtes ab.

Dadurch treten viele verschiedene Krankheitszeichen bzw. Folgen auf.

Oft haben die Erkrankten niedrigen Puls, niedrige Körpertemperatur, Haarausfall, trockene Haut, eine unregelmäßige Monatsblutung (Frauen), Hormonstörungen und sie neigen auch oft zu ständiger Müdigkeit und leiden häufig unter Konzentrationsschwäche.

Der permanente Hungerzustand ist oft ein Auslöser für Osteoporose (Verminderung der Knochensubstanz). Fast immer sind Schäden an Herz, Leber, Niere und Gehirn Folgen der Krankheit. Außerdem setzt vor allem bei Jugendlichen eine Wachstumshemmung ein.

Allerdings bringt die Essstörung nicht nur körperliche Folgen mit sich, sondern auch seelische.

Die Essgestörten leiden fast immer an Depressionen und Selbstmordgedanken begleiten sie durch ihren Krankheitsverlauf.

Viele leben in dem Glauben, die Folgen von Magersucht tragen voll und ganz die Erkrankten. Dabei zieht die Krankheit extrem weite Kreise, denn Freunde, Bekannte und Familie haben Anteil an dessen Folgen. Sie machen sich natürlich Sorgen und können oft nicht verstehen, warum jemand Probleme mit dem Essen und dem Gewicht hat. Sie versuchen oft den Betroffenen zu helfen, indem sie sie zu einer Therapie zwingen wollen, doch letztendlich müssen die Erkrankten selbst den Willen haben, denn sonst schlägt der Prozess meist fehl.

  1. .....


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Die Erfolgsrate bei solchen Therapien liegt bei 60%, 30% aller Magersüchtigen bleiben chronisch krank und 10% erliegen der Krankheit & Hungern sich zu Tode.



4 Definition Esssucht


Esssüchtige essen zwanghaft, sie denken dauernd ans „Essen“. Esssucht führt zu Übergewicht oder Fettleibigkeit. Sie kann sich sehr unterschiedlich äußern, die Betroffenen haben das Gefühl dem Essen ausgeliefert zu sein und nicht aufhören zu können. Die Esssucht kann sich in unterschiedlichen Formen zeigen, entweder in der Form des ständigen Essens oder in der Form von regelmäßiger Essattacken (Bing- Eating).

Bei Esssüchtigen ist das Hunger- und Sättigungsempfinden sehr gestört.


4.1 Arten von Esssucht


Das Überessen (Hyperphagie-Syndrome)


1. Nächtliches Essen/night-eating


Das Syndrom ist durch Appetitlosigkeit am Morgen gekennzeichnet, und am Abend tritt Schlaflosigkeit und das Überessen auf. Scheinbar wird diese Art vor allem durch Stress ausgelöst, und zieht sich tagelang hin, bis es zur Lösung des Problems und Stressabbau kommt. An diesem Syndrom leiden ca. 10% der Fettsüchtigen, wobei es sich hauptsächlich um Frauen handelt.


2. Fressorgien/binge-eating


Binge Eating ist ein ähnliches Essverhalten wie Bulimie, nur dass diesmal das aufgenommene Essen nach den Attacken, nicht wieder durch zwanghafte Methoden ausgestoßen wird. Bei den Fressorgien ist das Sättigungsgefühl der Person extrem gestört. Von jetzt auf gleich verschlingt der Betroffene riesige Mengen an Nahrung in extrem kurzer Zeit, viel mehr als gesunde Menschen zu sich nehmen .....

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3.) Falsche Ernährung klingt vielleicht vorerst nicht so schlimm, allerdings ist dies eines der Häufigsten Ursachen für fettleibige Personen. Sie stopfen so viel Fast Food und so weiter in sich hinein, und verzichten dabei auch oft auf ausreichend Vitamine und andere gesundheitliche Nährwerte.


4.) Mangelnde Bewegung ist meist mit der darüber liegenden Ursache, also falscher Ernährung, zu verbinden. Betroffene Personen sind einfach viel zu viel damit beschäftigt auf der Couch zu sitzen und am besten nebenbei noch zu Essen. Oft ist es einfach Faulheit die diese Personen von Sport oder anderen Aktivitäten abhält.


5.) Missbrauch oder Gewalterfahrung in der Kindheit, Probleme in der Familie können auch eine Ursache sein. Oft haben die Betroffenen ihre Vergangenheit nicht richtig aufgearbeitet und kommen immer noch nicht damit klar. Die einen greifen dann eben zu Alkohol, Drogen usw. und die anderen denken das Essen ist die Lösung für ihr Problem.


6.) Einige Menschen sind auch nicht verantwortlich für ihr extremes Übergewicht. Dies kann auch genetisch veranlagt oder auch Folge bei Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion sein.


7.) Bei zum Beispiel Rauchern, Alkoholikern oder ehemaligen Drogensüchtigen, die eben aufgehört haben wird oft das Essen zu einer Art Ersatzbefriedigung. Es dient also zum Ausgleich von nicht erfüllten Bedürfnissen.



Symptome:


Die Symptome von Essstörungen sind natürlich die deutliche Gewichtszunahme in wohl möglichst kurzen Zeitabschnitten. Außerdem ist die Leistungsfähigkeit des Körpers stark vermindert und die Betroffenen leiden an Luftnot als auch an Gelenkschmerzen wenn ihr Körper überanstrengt ist, was bei Fettleibigkeit sehr schnell eintrifft. Müdigkeit, Antriebsmangel, sexuelle Ermüdung sowie starkes und oft dauerhaftes Schwitzen sind weitere Anzeichen für Essgestörte.



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4.4 Behandlung/Hilfe


Ernährungsumstellung


Bei Fettleibigkeit ist es das A und O, durch eine Ernährungsumstellung die Kalorienzufuhr zu reduzieren und den Kalorienverbrauch zu erhöhen.

Das Abnehmen ist ein langwieriger Prozess, denn die Kilos lassen sich vielleicht schnell drauf essen, dafür aber umso schwerer wieder runter zu kriegen.

Ganz wichtig für einen Erfolg ist die Mitarbeit des Erkrankten. Er muss den starken Willen besitzen, gegen seine überschüssigen Kilos anzukämpfen egal wie schwer der Weg bis zum Ziel sein wird. Es bringt nichts, die Person zu zwingen, denn das hat meist keinen Erfolg, zumindest nicht dauerhaft. Wichtig bei der Ernährungsumstellung ist, diese in ganz langsamen Schritten durchzuführen damit nach Beendigung der Diät der Körper nicht wieder zu alten Fressattacken eilt (Jojo-Effekt).

Blitzdiäten bringen daher nichts. Zur gesunden Ernährung gehört eine ausgewogene Kost und dazu genügend Bewegung.

Das Problem bei der schnellen und stetigen Gewichtsabnahme bis zum Normalgewicht ist, dass dies auch Folgen wie z.B. sehr niedrigen Blutdruck, Erschöpfung und Schwindel mit sich bringt. Aufgrund dessen ist eine regelmäßige Untersuchen von einem Arzt ratsam.



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Ein anderer Weg zur Gewichtsabnahme sind chirurgische Eingriffe. Diese werden allerdings nur bei extrem übergewichtigen Menschen durchgeführt, denn ab ca. 180kg ist es schwer bis fast unmöglich sein Gewicht zu reduzieren und es danach auch zu halten. Also kann mit einer OP eingeschritten werden. Die bekannteste Methode ist eine Magenverkleinerung, auch Gastric Banding genannt.

Hierbei wird ein Silikonband um den obersten Teil des Magens gelegt um den Durchmesser zu verkleinern.

Schon kurz nach dem Eingriff kommt es zur schnellen Gewichtsabnahme, wobei die Person im Durchschnitt zwischen 30 und 60kg abnimmt.

Wenn man denkt, dass man nach der Operation so weiter essen kann wie vorher, liegt man falsch ! Eine umgestellte Ernährung ist Vorraussetzung für das Beibehalten des Erfolges. Quoten sagen dass ungefähr 20% das erfolgreiche Ergebnis zunichte machen, indem sie in alte Essgewohnheiten verfallen.

Die wohl bekannteste OP Art ist wahrscheinlich das Fettabsaugen. Allerdings handelt es sich hierbei um keine Therapie sondern um einen rein kosmetischen Eingriff.


  1. 5 Schlussfolgerungen



Nach der langwierigen Recherche und der Fertigstellung unserer Facharbeit, haben wir uns sehr viel Wissen über das Thema "Essstörungen" angeeignet.

Wir wussten schon von vornherein, dass dieses Thema ein Problem in allen Schichten unserer Gesellschaft aufzufinden ist und die Zahl der Betroffenen nicht abnimmt, doch die Hintergründe der Krankheit verstehen wir erst jetzt.

Unserer Meinung nach werden vor allem jugendliche Mädchen viel zu stark von Medien beeinflusst und eigentlich schon zum Schönheitswahn gedrängt.

Man wird täglich damit konfrontiert, dass man zu "dick" oder auch zu "dünn" ist und es wird langsam schon zu einer Herausforderung sich nicht .....

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