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Essay: Wo ist die Realität?

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Essay
German studies

University, School

Carl - Bosch Gymnasium, Ludwigshafen

Grade, Teacher, Year

10 Punkte, 2017

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Die Goldenen 20er Jahre: Mythos oder Realität? 1. Einleitung Der weltweit bekannte Aphorismus „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“ beschreibt dem Rezipienten auf eine sehr simple und doch weitläufig, auf vieles zutreffende Art und Weise, wie der Mensch sich gerne blenden lässt vom äußeren Erscheinungsbil­d sämtlicher Dinge, die nicht das reflektieren, was der Wahrheit entspricht. Ein wohl sehr treffender Punkt, wenn man in Anbetracht der Geschichte reflektiert, bei der Umschreibung der Unterhaltungsbr­anc­he. Mit neuen…

Wo ist die Realität?

Schweißperlen bilden sich auf seiner Stirn und seine Finger verknoten sich.

Dabei versucht er sich ruhig zu verhalten, aber seine Blicke bewegen sich hektisch hin und her. Eine kräftige dunkle Stimme ruft laut ,,Müller".

Doch weder der Mann mit der Zeitug neben ihm, noch er selbst, fühlen sich angesprochen. Erneuert ruft die strenge Stimme ,,Müller!".

An seiner Schulter drückt sich eine Fingerspitze hinein und leise flüstert es in sein Ohr ,,Ich glaube Sie werden gerufen."

Hysterisch steht der junge Müller auf und läuft die Treppen zum hinteren Eingang hinunter.

Im Erdgeschoss hört man nur laut die Maschinen, die auf Papier drucken. Die muskulösen Mitarbeiter in ihren schwarzen Uniformen laufen hin und her, aber sie beachten den jungen Müller jedoch nicht. John Müller schaut sich um und prägt sich die Bilder der Maschinen in sein Gedächnis ein. An den Maschinen vorbeilaufend, klopft er an die Tür des Firmeninhabers und geht hinein.

Dieser strahlt im ganzen Gesicht, bittet John hinein und möchte unbedingt, dass dieser sich hinsetzt. ,,Dich habe ich schon die ganze Zeit erwartet. Was für eine Geschichte hast du mir da abgegeben? Du hast mir deine Emotionen schriftlich formuliert! Wow ich bin immer noch begeistert . ich finde einfach keine Worte um meine Begeisterung auszurücken." Dem Firmeninhaber fließen die Tränen, doch er wischt sie mit einer lässigen Geste weg. ,,Wie alt bist du eigentlich?" Daraufhin ist sich John nicht mehr sicher, ob es eine rhethorische Frage ist oder doch eine Antwort von ihm erwartet wird.

Nach fünf Sekunden Stille stottert er, dass er 22 sei. ,,Unfassbar, was du geleistet hast. In diesem jungen Alter hast du bestimmt all dies, was du hier dargestellt hast, nicht mal erlebt. Wenn deine Vorstellungen schon so außergewöhnlich und fantasievoll, dann will ich nicht mal wissen, wie du das bisher Erlebte darstellst." Während sich John langsam beruhigt und ein kleines Lächeln im Geschicht sehen lässt, lobt der Firmeninhaber das Positive in Johns Geschichte, kommt ein Azubi ins Büro, bringt zwei Tassen Kaffee für die beiden.

Zwei Jahre später im März 2013 wird John wieder in die vergitterte Verlagsanstalts eingeladen und der Buchproduzent lässt ihn wissen, wie sehr die Leser dessen Geschichten lieben und wie sehr sie sich in seine Charaktere hineinversetzen können.

Auch wird dem jungen Schriftsteller versprochen, dass er schon sehr bald berühmt sein werde, da sehr viele Nachfragen nach seinen Bücher bestünden.

Bereits nach weiteren zwei Jahren wird John Müller wieder zum Verlagsproduzenten der letzten beide.....[read full text]

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Was für ein Wunder! Der Motor startet. An der nächsten Bar hält er sofort an. ,,Einen Wiskey, bitte!" Im Hintergrund laufen die Breaking News, dass drei Personen ermordet wurden, der Täter jedoch noch nicht gefasst sei.

Doch all dies interessiert den armen Striftsteller nicht. Um sich weiter zu trösten, bestellt er sich noch einige Wiskeys mehr. Anschließend fährt John mit hoher Geschwindigkeit nach Hause, weil er sich dort am wohlsten fühlt. Auf seiner Couch sitzend starrt er an die Decke und schließt langsam die Augen, doch auf einmal geht die Haustür auf und somit auch die Augen des Schriftstellers.

Einige Sekunden später sitzt ihm eine junge Dame gegenüber und fragt nach, wie das Treffen mit dem Produzenten gewesen sei.

Daraufhin erzählt er seiner Frau, was geschehen war und erwähnt so nebenbei:,, Egal, lass es. Ich bekomm das alles schon wieder hin. Es ist jetzt kein Problem,ok?" Doch die Ehefrau sieht die Situation ganz anders.

Sie sieht es als ein Problem, denn Kate hattte ihm zwei Jahre Zeit gegeben um irgendetwas aus seinem Leben zu machen. Vor zwei Jahren wollten sie schon ein Kind haben, aber da hatte John sie entsetzt gefragt, ob sie keine zwei weiteren Jahre warten könnten, sodass er sein Leben bis dahin in den Griff habe. Leider wenden sich die Zeiten gegen John Müller. Alles wird nur noch schlimmer und schlimmer.

Aus diesem Grund bittet sie ihn mit glasigen Augen, jedoch dominanter Stimme, dass er mit allem aufhören und endlich Verantwortung übernehmen solle. Voller Wut verlässt er das Zimmer und geht in sein Arbeitszimmer, wohin er sich zurückzieht, wenn er seine Ruhe braucht. Nervös raucht er viele Zigaretten. Anschließend zündet John eine Kerze an, schaltet den Ferseher an . jedoch läuft nichts Produktives, nur eine Dokumentation über Schlangen.

Nebenbei fängt er immer wieder an, Einleitungen für neue Geschichten zu schreiben, doch diese gefallen ihm nicht und landen immer wieder im Papierkorb. Das Wachs der Kerze tropft auf seinen Schreibtisch hinunter, das Licht wird schwächer und schwächer. Der Autor des noch unbekannten Buches schläft mit offenem Mund auf seinem Stuhl ein und wird von dem Geräusch des Tierfilms "Die Ratte ist tot" und von dem heißen Wachs an seinem Finger abrupt geweckt.

Festzustellen ist nur, dass John noch nich.....

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Am nächten Morgen, bei Sonnenaufgang, kocht John, der mittlerweile schön ausgeschlafen ist, Kaffee in seiner Küche und bringt eine Tasse zum Bett seiner Ehefrau.

Strahlend weckt er Kate auf. Doch Kate ist immer noch wütend auf ihn und will weder aufstehen, noch seinen Kaffee trinken. Trotzden versucht John immer wieder sie zu überreden, sodass sich ihre Stimmung bessert -dies gelingt ihm auch. Während seine Ehefrau den Kaffee trinkt, erwähnt er voller Überzeugung, dass er nur noch zwei Monate brauche, um seinen neuen Thriller zu schreiben. Kate, du hast jetzt schon zwei Jahre auf mich gewartet, nun kannst du auch noch zwei weitere Monate warten! In der Geschichte, die ich jetzt anfangen werde, geht es um einen Mörder, der seine Tat nicht als Verbrechen sieht, sondern als Kunst.

Ich will die Sicht des Mörders beleuten und in den Vordergrund setzten. Aber dazu muss ich die nächsten zwei Monate meine absolute Ruhe haben und keiner darf mich stören. Auch du nicht! Ich brauche meine Ruhe. Ah! Das Ferienhaus meines Kollegens im Wald ist noch frei. Da werde ich einfach hingehen und irgendwann wieder kommen. Erst nachdenklich und dann voller Stolz sagt seine Frau, dass sie die nächsten zwei Monate warten werde, da er noch nie so selbstbewusst von seinen Projekten gesprochen hatte und daher gönne sie ihm auch die Ruhe von von dieser Welt, die er brauche.

Mitten in der Nacht fährt der neu inspirierte Schriftsteller los, da er noch eine weite Strecke vor sich hat.

Nach sieben Stunden Fahrt kommt John Müller endlich an. Euphorisch betrachtet er sich das Haus, in dem er die nächsten Wochen alleine verbringen wird. Mit einem kleinem Lächeln packt er seine Sachen aus und richtet sich ein. Die ersten Tagen vergehen, doch noch immer hat er nicht angefangen zu schreiben. Aber endlich nach einem schönen Tag fängt John mit der Geschichte an.

In einem verlassenen Haus sitzt er alleine mit seinen Büchern im Bett.

Das Läuten der Uhr, die 19 Uhr anzeigt, fällt ihm nicht auf. Während der Schriftsteller dies niederschreibt, zeigt auch die Uhr in seinem Zimmer auf 19 Uhr, aber John bemerkt dies nicht. Das Windspiel, das aus aufgehängten Flaschen besteht, macht laute Musik. Die, an der Tür des Ferienhauses gehängeten Flaschen, singen im Hindergrund, aber John bemerkt auch dieses nicht. Jemand steht am Fenser und beobachtet den alleine gelassenen Jungen. Ein Rascheln, als würde jemand außerhalb des Hauses laufen, ist nicht zu überhören, aber John bemerkt auch dieses nicht.

Auf einmal hört er ein lautes Klopfen an der Tür. Der Kreative dreht sich langsam um, schaut auf die Uhr, hört die Flaschenmusik und jetzt endlich auch das Klopfen, worüber er als nächstes schreiben wollte. Zögerlich dreht er seinen Kopf um, um aus dem Fenser zu schauen, wer der Klopfer ist. Schnell stellt er fest, dass diese Gestalt dasselbe Gesicht hat, wie das .....

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Doch John ist es egal, denn er ist gespannt darauf, den Rest der Geschichte zu schreiben.

John Müller findet den vorgeschlagegen Ort.

Wie die Besucherin erwähnt hatte, ist dieser Ort wunderschön. Bäche fließen. Vögel zwitschern . eine echte Idylle. Die gelben Blätter der Bäume fallen in das fließende Wasser und schwimmen durch den ganzen Wald. John findet seine Inspiration und Ruhe, nach der er die ganze Zeit gesucht hatte. Doch ein lautes Geräusch stört seine Ruhe. Schnell packt er all eine Sachen ein, lässt aber unbewusst sein Handy fallen.

Als er wieder an seinem Auto ist, sieht er, dass die Reifen platt sind. Entsetzt dreht sich um und schaut umher. Doch niemand ist zu sehen, nur Affen springen von Baum zu Baum. Aber laute Schritte verfolgen John. Schnell dreht er sich um, doch er sieht niemanden. Der Schriftsteller bückt sich noch einmal, um seine platten Reifen anzuschauen und auf einmal steht ihm ein Unbekannter gegenüber. John, was machen Sie hier? Hinter diesem Unbekannten ertönt eine bekannte Stimme -es ist die des Hausmeisters seines Ferienhauses. Meine Reifen wurden zerstochen.

Kann es sein, dass hier sonst außer uns noch jemand ist? Der Hausmeister lehnt dies jedoch ab und meint, dass eventuell Wildschweine den Reifenschaden verursacht haben, aber definitiv keine Menschen.

Seinem Assistent befiehlt er nun, die Reifen zu wechseln, damit das Auto wieder fahrbereit sei und er John zu seiner Ferienwohnung zurückfahren könne. John überlegt auf dem Rückweg immer wieder, wer das gewesen sein könne und warum der Assistent des Hausmeisters ihn die ganze Zeit so anstarrt. Wieso hat mich ihr Assistent so merkwürdig angeschaut? Beim Fahren schaut er kurz zu John hinüber und meint, dass er taubstumm sei. Er ist viel netter als wir beide zusammen, aber er schaut trotzdem immer so mürrisch.

An diesem Abend versucht John der Welt zu entfliehen und weiter an seiner Ge.....

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