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Essay: Wo ist die Realität?

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Essay
German studies

University, School

Carl - Bosch Gymnasium, Ludwigshafen

Grade, Teacher, Year

10 Punkte, 2017

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Essay 2013/14 „Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen. [.] Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen; Der Staat muß untergehn, früh oder spät, Wo Mehrheit sieht und Unverstand entscheidet.“ Friedrich Schiller (* 10.11.1759 , † 09.05.1805) „Das Urteil der Minorität müsste zum Beschluss erhoben werden, da die Mehrheit der Menschen törich’ ist und die Klugen stets die Minderheit einnehmen.“ – Dieses Zitat ist von Charles de Secondat, Baron de Brède et de Montesquieu. Jetzt stellen…
Die Goldenen 20er Jahre: Mythos oder Realität? 1. Einleitung Der weltweit bekannte Aphorismus „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“ beschreibt dem Rezipienten auf eine sehr simple und doch weitläufig, auf vieles zutreffende Art und Weise, wie der Mensch sich gerne blenden lässt vom äußeren Erscheinungsbil­d sämtlicher Dinge, die nicht das reflektieren, was der Wahrheit entspricht. Ein wohl sehr treffender Punkt, wenn man in Anbetracht der Geschichte reflektiert, bei der Umschreibung der Unterhaltungsbr­anc­he. Mit neuen…

Wo ist die Realität?

Schweißperlen bilden sich auf seiner Stirn und seine Finger verknoten sich. Dabei versucht er sich ruhig zu verhalten, aber seine Blicke bewegen sich hektisch hin und her. Eine kräftige dunkle Stimme ruft laut ,,Müller". Doch weder der Mann mit der Zeitug neben ihm, noch er selbst, fühlen sich angesprochen. Erneuert ruft die strenge Stimme ,,Müller!". An seiner Schulter drückt sich eine Fingerspitze hinein und leise flüstert es in sein Ohr ,,Ich glaube Sie werden gerufen."

Hysterisch steht der junge Müller auf und läuft die Treppen zum hinteren Eingang hinunter. Im Erdgeschoss hört man nur laut die Maschinen, die auf Papier drucken. Die muskulösen Mitarbeiter in ihren schwarzen Uniformen laufen hin und her, aber sie beachten den jungen Müller jedoch nicht. John Müller schaut sich um und prägt sich die Bilder der Maschinen in sein Gedächnis ein.

An den Maschinen vorbeilaufend, klopft er an die Tür des Firmeninhabers und geht hinein. Dieser strahlt im ganzen Gesicht, bittet John hinein und möchte unbedingt, dass dieser sich hinsetzt. ,,Dich habe ich schon die ganze Zeit erwartet. Was für eine Geschichte hast du mir da abgegeben? Du hast mir deine Emotionen schriftlich formuliert! Wow ich bin immer noch begeistert . ich finde einfach keine Worte um meine Begeisterung auszurücken." Dem Firmeninhaber fließen die Tränen, doch er wischt sie mit einer lässigen Geste weg. ,,Wie alt bist du eigentlich?" Daraufhin ist sich John nicht mehr sicher, ob es eine rhethorische Frage ist oder doch eine Antwort von ihm erwartet wird.

Nach fünf Sekunden Stille stottert er, dass er 22 sei. ,,Unfassbar, was du geleistet hast. In diesem jungen Alter hast du bestimmt all dies, was du hier dargestellt hast, nicht mal erlebt. Wenn deine Vorstellungen schon so außergewöhnlich und fantasievoll, dann will ich nicht mal wissen, wie du das bisher Erlebte darstellst." Während sich John langsam beruhigt und ein kleines Lächeln im Geschicht sehen lässt, lobt der Firmeninhaber das Positive in Johns Geschichte, kommt ein Azubi ins Büro, bringt zwei Tassen Kaffee für die beiden.

Zwei Jahre später im März 2013 wird John wieder in die vergitterte Verlagsanstalts eingeladen und der Buchproduzent lässt ihn wissen, wie sehr die Leser dessen Geschichten lieben und wie sehr sie sich in seine Charaktere hineinversetzen können. Auch wird dem jungen Schriftsteller versprochen, dass er schon sehr bald berühmt sein werde, da sehr viele Nachfragen nach seinen Bücher bestünden.

Bereits nach weiteren zwei Jahren wird John Müller wieder zum Verlagsproduzenten der letzten beiden Geschichten gerufen. Mit einem breiten Lächeln und glatt rasiert geht er hoffungsvoll, da seine Geschichten gut bei seinen Lesern ankommen, wieder zu diesem. Doch diesmal ist alles anders. Der Ton des Produzenten ist rauer. Heute wird er nicht gelobt, sondern . ,,John, ich kenne dich schon so lange.

Deine Geschichten sind echt sehr gut und wirklich spannend, aber sie kommen nicht mehr an deine Leser ran, da sie immer wieder fast dieselbe Story haben. Deine Moral und deine Intension sind einfach immer wieder gleich." Johns Mundwinkel ziehen sich langsam unten. ,,Ich glaube, nein ich weiß , du kannst dich verbessern. Du darfst jetzt nicht aufgeben! Gib mir eine neue Geschichte ab, die dich .....[read full text]

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Vor zwei Jahren wollten sie schon ein Kind haben, aber da hatte John sie entsetzt gefragt, ob sie keine zwei weiteren Jahre warten könnten, sodass er sein Leben bis dahin in den Griff habe. Leider wenden sich die Zeiten gegen John Müller. Alles wird nur noch schlimmer und schlimmer. Aus diesem Grund bittet sie ihn mit glasigen Augen, jedoch dominanter Stimme, dass er mit allem aufhören und endlich Verantwortung übernehmen solle.

Voller Wut verlässt er das Zimmer und geht in sein Arbeitszimmer, wohin er sich zurückzieht, wenn er seine Ruhe braucht. Nervös raucht er viele Zigaretten. Anschließend zündet John eine Kerze an, schaltet den Ferseher an . jedoch läuft nichts Produktives, nur eine Dokumentation über Schlangen. Nebenbei fängt er immer wieder an, Einleitungen für neue Geschichten zu schreiben, doch diese gefallen ihm nicht und landen immer wieder im Papierkorb.

Das Wachs der Kerze tropft auf seinen Schreibtisch hinunter, das Licht wird schwächer und schwächer. Der Autor des noch unbekannten Buches schläft mit offenem Mund auf seinem Stuhl ein und wird von dem Geräusch des Tierfilms "Die Ratte ist tot" und von dem heißen Wachs an seinem Finger abrupt geweckt.

Festzustellen ist nur, dass John noch nichts aufgeschrieben hat. Dies weiß er bereis und daraufhin zerschlägt er alle Glasgegenstände. Schwitzend läuft er ohne Jacke auf die Straße zum Kiosk, um ein neues Päckchen Zigaretten zu kaufen, aber dieser ist bereits geschlossen.

Gegenüber dem Kiosk stehen zwei Obdachlose und bieten ihm ein Bier an, aber John braucht nur Zigaretten. Die beiden erklären ihm den Weg zu einem Dealer. Ein paar Minuten später befindet sich der Autor an der beschriebenen Ecke und spricht suchend zwei Fremde an, ob sie ihm eine Zigarette geben können. Einer der beiden nimmt eine aus der Hosentasche heraus und gibt sie John.

Ein Zweifel ist in Johns Gesicht erkennbar. Nein. Ich meine so normale Zigaretten und nicht solche. Der Mann, der ihm sie anbietet, meint, dass das alle so bahaupten würden und dass er sich einmal im Leben etwas trauen solle. Da John sowieso schon ganz unten ist, lässt er dich darauf ein und nimmt zwei Züge.

Plötzlich rattert es bei ihm im Gehirn und die Aussage des Verlages, versuch etwas Neues zu schreiben ,die breaking News drei Personen wurden ermordet, aber der Täter ist noch unbekannt und die Schlange in der Fernsehdokumentation gehen ihm wieder und wieder durch den Kopf. Er fühlt einen Adrenalinschub in sich. Nun kennt er seine zukünftige Geschichte . er hat sie vor Augen.

So schnell es geht, rennt er nach Hause, um seine Idee zu Papier zu bringen. Zuhause angekommen, setzt er sich sofort an den Schreibtisch und fängt an zu schreiben. Seine Augen folgen den Zeilen. In den nächsten 20 Minuten entstehen Puzzleteile seiner neuen Geschichte.

Am nächten Morgen, bei Sonnenaufgang, kocht John, der mittlerweile schön ausgeschlafen ist, Kaffee in seiner Küche und bringt eine Tasse zum Bett seiner Ehefrau. Strahlend weckt er Kate auf. Doch Kate ist immer noch wütend auf ihn und will weder aufstehen, noch seinen Kaffee trinken. Trotzden versucht John immer wieder sie zu überreden, sodass sich ihre Stimmung bessert -.....

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Auf einmal hört er ein lautes Klopfen an der Tür. Der Kreative dreht sich langsam um, schaut auf die Uhr, hört die Flaschenmusik und jetzt endlich auch das Klopfen, worüber er als nächstes schreiben wollte. Zögerlich dreht er seinen Kopf um, um aus dem Fenser zu schauen, wer der Klopfer ist. Schnell stellt er fest, dass diese Gestalt dasselbe Gesicht hat, wie das in seiner Geschichte.

Erschrocken dreht er sich um und schaut nochmal voller Angst zum Fenster, ob da wirklich jemand ist. Sein Herz schlägt so laut, dass sogar er dies hören kann. Aber es klopft wieder. Diesmal ist das Klopfen viel stärker und viel lauter. Voller Angst kann sich John Müller nicht einmal mehr von seinem Stuhl erheben. Das Klopfen wird fordernder und fordernder, doch John ist wie an den Stuhl gefesselt.

Mutig steht er langsam auf und folgt dem Klopfen. Mit kleinen Schritten geht er vorwärts. Der starke Regen trommelt an die Fenster, im gleichen Rhythmus, wie sein rasendes Herz. Vor der Tür steht eine Frau in einem schwarzen Regenmantel, die sich mit einem Schwung umdreht. Johns Herzschlag findet seinen gewohnten Rhythmus wieder und er fragt sie, was sie wolle. Daraufhin meint sie nur, dass sie ihm Essen vorbeibringen wolle, da es ihr Johns Kollege befohlen habe.

Erleichtert bittet John sie hinein und sie beginnen sich zu unterhalten. Wie lange kennen Sie schon meinen Kollegen? Lächelnd antwortet sie, dass sie ihn schon seit sieben Jahren für ihn arbeite. Nach einer Weile fragt John, wo es in der Gegend einen noch ruhigeren Platz gebe. Hier in der Gegend gibt es nur zwei Häuser. Eines davon ist dieses Haus und das andere ist ein staatliches Gebäude.

Aber wenn man weiter fährt, gibt es einen schöneren Ort, an dem man seine absolute Ruhe hat. Da in der Nähe gibt es sogar einen Wasserfall. Nach dem Essen erklärt er ihr, dass sie die nächsten zwei Tagen nicht kommen müsse.

Mit vollem Magen nimmt er sein Notizenbuch und eine Wasserflasche mit auf sein Zmmer, um noch einmal nachzulesen, was er bisher zu Papier gebracht hat. Müde vom Essen versucht John zu schlafen, doch all dies, was diesem Abend geschehen ist, lässt ihn einfach nicht schafen. Am nächsten Morgen bereitet er sein Frühtück zu und packt seine Sachen, um zu dem schönen Ort, den die Frau erwähnt hat, zu gehen.

Auf dem Weg nach draußen stellt er fest, dass sein Notitzenbuch vergessen hat, obwohl er weiß, dass er es mitgenommen hatte. Doch John ist es egal, denn er ist gespannt darauf, den Rest der G.....

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Am Fenster ist eine düstere Gestalt zu erkennen. Die Haustür klappert und John hört jemanden in seinem Zimmer laufen. Hastig rennt er in sein Zimmer, aber niemand ist dort. Vielleicht befindet sich jemand unter dem Bett? Doch da ist auch niemand. Schockiert erblickt sich John im Spiegel und geht noch näher vor ihn, um sich noch besser betrachten zu können. Johns Pupillen vergrößern sich und plötzlich zerspringt der Spiegel, in dem er eben noch sich selbst gesehen hatte.

Ein breit Gebauter mit schwarzer Lederjacke und vernarbtem Gesicht, kommt aus dem Spiegel heraus. Mit einer Spiegelscherbe, die vor dem Spiegel liegt, versucht John den mysteriösen Fremden umzubringen. Die monströse Gestalt hält ihn fest. Plötzlich steht ihm seine Ehefrau gegenüber. Sie sieht ihm direkt in die Augen, doch seine Augen erkennen sie nicht mehr. Sprachlos und schockiert dreht sie sich weg.

Seine Ehefrau, Frau Dr.Hyde befiehlt dem Breitschultrigen John wieder die Zwangsjacke anzuziehen. Mit tränenden Augen schreit sie ihn an JOHN ICH BIN DEINE VERDAMMTE FRAU!!! Warum versuchst du mich umzubringen?? John sag doch irgendetwas!!

Emotionslos lässt sie den besinnungslosen John von zwei weiteren muskulösen Krankenpflegern der Psychiatrie in den vergitterten Krankenwagen abführen. Fahren Sie uns bitte zum Vorlesungsraum der Neurologie, denn dies ist mein Anschauungsobjekt für mein Projekt: Die Schizophrenie der Schriftsteller oder Überflüssigkeit des Schreibens.


von

Bern


Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Geschichte selbstständig und ohne Hilfsmittel verfasst habe.


.....

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