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Gymnasium Seitenstetten

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Textanalyse Im Zeitungsartikel ,,Armut ist schlimm – schlimmer ist, dass sie ignoriert wird vom Autor Johannes Kübeck in der Ausgabe der Kleinen Zeitung vom 9.2.2005 geht es um die Armut und um die Arbeitslosigkei­t der Österreicher. Eingeleitet wird der Text mit einem Apell an die Menschen, denen das Schicksal anderer Bürger wichtig ist. Gleich danach wird eine hohe Zahl genannt. Man spricht von mehr als einer Million Menschen die armutsgefährdet sind. Dabei wird noch Österreich mit dem Adjektiv „reich“ beschrieben. Im nächsten…

Philosophischer Essay-Wettbewerb 2010/11

Es ist Torheit, von unserem Geist die Fähigkeit zu erwarten, dass er beurteilen kann, was wahr und was falsch ist.

„Nun müssen Sie sich entscheiden, nehmen Sie A, B, C oder doch D? Nur eine Antwort ist wahr, die anderen drei sind falsch.“ Es ist doch ganz einfach, eine Antwort ist immer wahr, alle anderen sind falsch. Doch im Leben spielt es sich nicht so ab wie bei der Millionenshow.

In der Realität können auch mehrere Wahrheiten zu ein und demselben Ziel führen, wobei auch oft falsche Wege eingeschlagen werden können bis man den wahren findet. Der Lebensweg ist kein Weg den man wissen muss, den man nicht erlernen kann wie Wissen. Es liegt in der Hand jedes einzelnen Menschen zu entscheiden was er macht, egal ob er das für falsch oder richtig hält.

Doch was ist das Wahre, das Richtige? Wer kennt das Wahre? Ist die Wahrheit überhaupt zu erkennen? Wie kann ich das Wahre erkennen und vom Falschen unterscheiden? Woher weiß ich, dass das Wahre wirklich wahr ist?

Das Wahre ist immer subjektiv zu betrachten. Für eine Person trifft etwas eher zu als für eine andere. Zum Beispiel ist eine dunkelhäutige Person dunkelhäutig, jedoch eine hellhäutige Person ist nicht dunkelhäutig. Ebenso ist eine schwerhörige Person schwerhörig wohingegen eine gut hörende Person nicht schwerhörig ist.

Oder eine Person liebt Fußball, für diese Person trifft zu, dass sie Fußball liebt. Die Aussage „diese Person liebt Fußball“ ist für jene Person also wahr. Wohingegen für eine beliebige andere Person die Fußball hasst die Aussage „diese Person liebt Fußball“ nicht zutrifft.

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Es ist Torheit, von unserem Geist die Fähigkeit zu erwarten, dass er beurteilen kann, was wahr und was falsch ist
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Jede Person hat ihre eigenen Wahrheiten. Diese kann man etwa auch mit ihren Prioritäten vergleichen. Für eine Person ist das eine wichtiger als das andere wobei für eine andere Person das andere wichtiger sein kann als das eine. Es liegt also in einem jeden selbst zu entscheiden was wichtiger und was weniger wichtig ist.

Alle Menschen benützen ihre Wahrnehmung um Dinge zu beurteilen. Nicht umsonst steckt in dem Wort „Wahrnehmung“ das Wort „wahr“, die Wahrnehmung ist dazu da Dinge als wahr aufzunehmen und wir gehen davon aus, dass das was wir wahrnehmen auch wahr ist.

Doch auch die Wahrnehmung ist subjektiv. Was wenn jeder Mensch etwas anderes sieht, Dinge anders hört, Dinge anders fühlt und riecht? Jeder Mensch hat zu verschiedenen Dingen verschiedene Assoziationen, das heißt jeder Mensch nimmt Dinge unterschiedlich positiv beziehungsweise negativ wahr.

Aber was ist wenn die Dinge die wir wahrnehmen nicht existieren, wenn alles was wir sehen, hören, fühlen und riechen, wie wir es sehen, hören, fühlen und riechen nicht existiert? Es kann doch sein, dass alles ganz anders ist als unser Geist es beurteilt.

Die Beurteilung des Wahren oder Falschen kann man auch als generationsabhängig bezeichnen. Die Ansichten der einzelnen Generationen lassen sich sehr stark unterscheiden. Zum Beispiel etwas, das man in seiner Jugend nicht akzeptiert hätte und als falsch eingestuft hätte, spielt vielleicht im Alter eine wichtige Rolle im Leben.

Oder Dinge die man klischeehaft nur als Jugendlicher macht ,wie zum Beispiel sich ansaufen und einfach keine Verantwortung übernehmen, werden wenn man älter ist oft abgelehnt und als falsche Handlungen beurteilt, obwohl man vielleicht selber solche so genannten Jugendsünden begangen hat.

Um das Wahre herauszufinden, benötigt man mehr als nur EINEN Eindruck. Man sollte Meinungen sammeln und zusammenfassen um zur Wahrheit zu gelangen. Denn unser Geist alleine wird das Wahre nicht herausfinden solange er sich irren kann.


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