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German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

2013, Prof. Kernmeyer, 2

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Interview mit Marieluie Fleißer (Jahr 1972) Themen: „Neue Sachlichkeit“ und „Zeitroman“ I:Frau Fleißer Ihr Buch „Die Mehlreisende Frida Geier“ ist nun 40 Jahre später unter dem Titel „Eine Zierde für den Verein“ neu erschienen wie kam es zu der Titeländerung? M: Ich habe mich dazu entschieden das Buch umzubenennen da ich mir sicher war das heutzutage kaum noch jemand weiß was eine Mehlreisende ist (also dass das eine frau ist die umher reist und Mehl verkauft ). I: Ihre Hauptprotagonis­tin in dem Buch „Eine Zierde für den Verein“ Frieda…
„Neue Sachlichkeit“ -Begriff entstand 1925 durch Gustav Friedrich Hartlaub: Kunstausstellun­g „Neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei seit dem Expressionismus­“ in Mannheim -Kunstströmung im Deutschen Reich der Zwischenkriegsz­eit -begann unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg mit der Hinwendung vieler Künstler zu sozialkritische­n Bildthemen -nach der Weltwirtschafts­kri­se verlor die „Neue Sachlichkeit“ durch den Fortschritt der Technisierung und das Wachsen der Gesellschaft an Bedeutung -1933 endete die Kunstströmung…

ERZÄHLTEXTANALYSE


Marieluise Fleißer: Die Dreizehnjährigen


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die "große alte Dame" Marieluise Fleißer

3. Die "Neue“ Sachlichkeit

4. Analyse "Die Dreizehnjährigen“

Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

Rezensionen Walter Benjamin Fleißer und „Neue Sachlichkeit“


MARIELUISE FLEIßER – EINE FRAU ZWISCHEN EMANZIPATION UND ENTFREMDUNG


1. Einleitung

Diese Frau bereichert unsere Literatur um das seltene Schauspiel ganz unverbohrten provinzialen Stolzes.

Walter Benjamin über Marieluise Fleißer[1]


Marieluise Fleißer, auch "die große alte Dame der Neuen Sachlichkeit"[2] genannt, ist in gleichem Maße eine tragische wie auch eine heroische Figur ihrer Zeit, die durch ihre Art und Weise zu schreiben nicht nur Philosophen und Kritiker wie Walter Benjamin beeindruckte, sondern auch bei den Großen ihrer Zeit -wie Lion Feuchtwanger oder Bertolt Brecht- ihr Handwerk erlernte.

Unglücklicherweise war es Letzterer, der (unter anderem) dafür verantwortlich war, dass Fleißer in ihren späteren Jahren in ihrer Heimat geächtet und danach in einer unglücklichen Ehe vom Schreiben abgehalten wurde. Was geblieben ist, ist ein literarisches Erbe, ein früher Versuch der Emanzipation und die genaue Darstellung ihrer Zeit – vor allem was das Erwachsenwerden der Jugend in einem krisengeschütteten Deutschland betrifft. [3] Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist daher, auf welche Art und Weise Fleißer die Jugend der Zeit der "Neuen Sachlichkeit" darstellt und mit welchen stilistischen Mitteln sie den Leser zum Nachzudenken anregt.

Zunächst werden in dieser Arbeit einige Stationen in Fleißers Leben näher beleuchtet gefolgt von einer kurzen Definition des Begriffs "Neue Sachlichkeit". Daran anschließend wird zur Analyse eines ihrer frühesten Werke Meine Zwillingsschwester Olga – das später von ihr in Die Dreizehnjährigen unbenannt wurde –übergegangen. Abschließend wird überprüft ob die Frage beantwortet werden konnte, dass Fleißer durch den Stil der "Neuen Sachlichkeit" frühe Emanzipationsarbeit leistete bzw.

Einblick in das Leben Jugendlicher gewährt wurde – wie es damals wirklich war.

2. Die "große alte Dame" Marieluise Fleißer

Marie Luise Fleißer wuchs in Ingolstadt auf und entsprach schon als junge Schülerin nicht dem  prototypischen Bild eines Mädchens ihrer Zeit. Sie interessierte sich bereits in jungen Jahren für die Wissenschaften (wie Chemie und Physik) und Latein und musste daher auch ins nahe gelegene Regensburg in eine Klosterschule gehen, da es jungen Mädchen in Ingoldstadt nicht erlaubt war derartige Dinge zu erlernen und ein solches Interesse von Mädchen den gesellschaftlichen Normen widersprach.

Dementsprechend hat es sich schon früh in ihrem Leben abgezeichnet, dass sie dem 'Reiz des Verbotenen' nicht abgeneigt war, d.h. dass sich wenig darum kümmerte, ob sie der Geschlechterrolle entsprach oder nicht. 1919 begann sie in München Theaterwissenschaften zu studieren, wo schon bald darauf Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht auf sie aufmerksam wurden.[4] Bereits am Anfang ihrer schriftstellerischen Karriere (in München) kam sie mit der antiexpressionistischen Strömung, der "Neuen Sachlichkeit", in Kontakt, was sie dazu bewegte, ihren Stil grundlegend zu ändern, und sogar einige ihrer frühe.....[read full text]

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Diese Art und Weise zu schreiben sollte eine Nähe zum Leser aufbauen, und den Blick auf die ungeschönte Wirklichkeit ermöglichen – im Falle von Fleißers Text Die Dreizehnjährigen auf eine äußerst beklemmende und auch sehr authentisch wirkende Wirklichkeit. Der Stil der Schriftsteller dieser Zeit lässt sich mit dem heutigen Stil im Journalismus vergleichen, da Personen nicht als Individuen sonder eher als Prototypen dargestellt wurden.

Die Analyse des folgenden Textes soll illustrieren wie die Richtung der "Neuen Sachlichkeit" von Fleißer umgesetzt wurde und was dies im Leser bewirkt.


3. "Die Dreizehnjährigen"

Fleißers Art und Weise zu schreiben wurde, wie bereits erwähnt, sehr von Feuchtwangers Empfehlungen beeinflusst, vor allem weil er die ersten Texte, die sie ihm zeigte, als zu expressionistisch und gleichsam als "Krampf" bezeichnete und sie so zu einem neuen Stil ermutigte, der später - nach der Veröffentlichung von Ein Pfund Orangen – häufig mit "naiven Kinderzeichnungen" verglichen wurde.[8] Der Stil ihres Textes lässt sich auch tatsächlich mit Malerei bzw.

Kunst vergleichen, da sie durch ihre Bildlichkeit sehr viel Raum für Interpretation lässt. Auch die Naivität erschließt sich zwar in den Figuren von Fleißers Geschichten, jedoch 'zeichnet' sie in ihrem Text ein Bild von der sexuellen Ausbeutung von jungen Mädchen, die gerade im Begriff sind sich von 'Kindsein' in eine Erwachsenenleben hineinzuentwickeln. Die 'Bilder', die Fleißer zeichnet, sind meistens sehr vage und erfordern ein großes Maß an Vorstellungsvermögen von Seiten des Lesers, jedoch sind sie auch manchmal sehr explizit, wie z.B. bei der Frage der Aufklärung oder auch dem Verlust der Jungfräulichkeit eines der Mädchens, wie man in folgendem Zitat erkennen kann:


                "Mir hatte sie gesagt, man merkt gar nicht, daß es weh tut. Es ist unheimlich, das ist alles. Dann wird            man ohnmächtig. Erna meinte, es müsse schaden" […] "Ob wirklich Blut kam"  ">>Es kam Blut<<,           flüsterte sie." [9] (8)


Bereits hier erkennt man, dass die Sexualität junger Mädchen und deren Ausbeutung zum Thema der Geschichte gemacht wird, was offensichtlich eines der wiederkehrenden Themen in Fleißers Geschichten ist, wie Moray McGowan in seinem Beitrag zu Marieluise Fleißer im Buch Frauen und Sexualität so treffend formuliert, wenn er meint, dass: "Fleißer eine Urform der sexuellen Ausbeutung zeigt, […] welchen vor allem den Desillusionierungsprozess verdeutlicht."[10] Zwar beschreibt McGowan die Darstellung der Frau (oder besser des Mädchens) in Fleißers Roman Die Stunde der Magd, jedoch sind die Stilmittel die Fleißer einsetzt sehr ähnlich denen, die sie bereits 1923 in Die Dreizehnjährigen benutzt und welche den Leser aufgrund der realistischen Darstellung definitiv betroffen macht.


Die Erzählung Meine Zwillingsschwester Olga, die wie bereits erwähnt – von Fleißer in Die Dreizehnjähren umbenannt wurde, wirft den Leser gleich von Beginn an mitten in eine Geschichte, die anfänglich äußerst chaotisch und verwirrend wirkt, sich jedoch im Laufe der Erzählung zu einem .....

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Auch hier wechselt die direkt beschreibend Erzählperspektive von beschränkt, auf Mädchen-innensicht, zu vermittelnder Erzähler. Diese kurzen Sätze, die sich durch die gesamte Geschichte ziehen, geben dem Leser direkten Einblick in die innere Welt der Jugendlichen und so 'fühlt' der Leser mit den Mädchen mit und 'spürt' quasi ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche, ohne von einer vermittelnden Instanz beeinflusst oder moralisiert zu werden.[12] Jedoch ist anzumerken, dass Olgas Gefühle fast ausschließlich von ihrer Zwillingsschwester ausgedrückt werden (in der dritten Person erzählt) und die Ich-Erzähler-Stellen äußerst selten Gefühle beschreiben.

Das Hin und Her der Sichtweise könnte das Chaos der Gefühle der pubertierenden Jugendlichen widerspiegeln, da sie von sexueller Begierde über Angst zu Rebellion wechseln. Eine ganz eindeutige Rebellion, vor allem gegen die Verteilung der Geschlechterrollen, sieht man in dem folgenden Textausschnitt, in dem sich Olga bei dem Friseur die Haare abscheiden lässt, nachdem ihr Willy Sandner – der männliche Gegenpart zu Olga, mit dem sie durch die ganze Geschichte hindurch einen Machtkampf austrägt– einen Teil ihrer Haare abgeschnitten hatte:

                "Sandner stürzte sich auf sie mit einer Schere und schnitt sie ins Haar, wobei er schluchzte. Es würgte in    plötzlich, Sandner übergab sich zum Fenster. […] Olga legte die Schere wieder auf den Sims, wo sie              zuerst war, lief zum Friseur und ließ sich die Haare stutzen. Mama war außer sich, weil Olga nicht           fragte, bevor sie sich die Haare abschneiden ließ.

Pelja sagte, >>mein schöner Knabe>>  und Olga war       nachdenklich." (14)


5. Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fleißer durch ihren Stil das Leben von jungen Mädchen ganz unverblümt und teilweise in grausamer Detailliertheit darstellt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ihr Stil wirkt anfänglich ein wenig 'befremdlich' – was aber höchstwahrscheinlich auch so gewollt ist, denn dadurch beginnt man als Leser über den Text zu reflektieren und den tieferen Sinn darin zu suchen.

Die Tatsache, dass Fleißer bereits 1923 mit den Konventionen und Geschlechterrollenverteilung innerhalb der Gesellschaft spielte, zeigt, wie weit sie ihrer Zeit voraus war und  bestätigt ihre Stellung im literarischen Kanon, als eine - wie es bereits Walter Benjamin im Zitat zu Beginn dieser Arbeit formierte - absolute Bereicherung der Literatur zur ihrer Zeit, und auch heute noch.

6. Literaturverzeichnis


Becker, Sabina: Marieluise Fleißer. In: Leider hab ich's Fliegen ganz verlernt. Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen der Neuen Sachlichkeit. Hrsg. von Britta Jürgs.

Grambin, Berl.....

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I Rezension Marieluise Fleißer von Walter Benjamin

Quelle:


Walter Benjamin: Kritiken und Rezensionen 1912 - 1931 - Kapitel 80

Marieluise Fleißer

Echt Ingolstädter Originalnovellen

Wenn die Marieluise Fleisser Novellen schreibt und auf den Titel setzt »Marieluise Fleisser aus Ingolstadt«, so kann das schon Koketterie sein, aber eine sehr wissende und die ihre Mittel kennt.

Vor allem ist es bestimmt nicht Ressentiment. Diese Frau bereichert unsere Literatur um das seltene Schauspiel ganz unverbohrten provinzialen Stolzes. Sie hat einfach die Überzeugung, daß man in der Provinz Erfahrungen macht, die es mit dem großen Leben der Metropolen aufnehmen können, ja sie hält diese Erfahrungen für wichtig genug, um ihre Person und ihre Autorschaft an ihnen zu bilden.

Die Denkungsart, in der sie das tut, gibt ihr allen Anspruch auf Beachtung und Dank. Denn wer sich unter der provinziellen Literatur in Deutschland umsieht, erkennt: Sachwalter des Landschaftlichen und Stämmischen sind beinah immer verstockte, reaktionäre Geister. Man kann aber auch mit den wenigen Ausnahmen, mit Hermann Stehr, dem Schlesier, Alfred Brust, dem Ostpreußen, die Fleisser nicht in eine Reihe stellen.

Die Formel würde nicht auf sie passen. Ein Mann wie Brust sucht die Enge der Umwelt durch eine oft sehr gewaltsame Weitung der .....

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Diese Verwirrung, diese hochstaplerische Schlichtheit, ist hier ein Kunstmittel ersten Ranges geworden. Die Verfasserin hat diese Sprachgebärde als
das erkannt, was sie ist, als soziale Zauberei, linguistischen Fetischismus, bestimmt durch eine Reihe von Beschwörungsformeln die Wände weichen zu machen, die sich zwischen den Klassen erheben. Und diese Rudimente von Magie im Sprechen geben den gekuschten, ausgepowerten Existenzen, die im Mittelpunkt dieser Erzählungen stehen, der »armen Lovise« oder dem Maurergesellen vom »Abenteuer aus dem Englischen Garten« das Faszinierende.

Für die Verfasserin lauert da aber eine Gefahr. Wenn sie »Gott« sagt, wozu im Laufe dieser Erzählungen mehr als einmal Anlaß ist, gibt es Sätze wie den: »Gott hängte seine Fahne über sie, auf der der Name stand dieser Kreatur: Girl.« Und das ist vielleicht noch sehr gut, deutet aber doch an: dies Deutsch ist für Epik eine zu schmale Basis. Hier ist noch eine letzte Beschränktheit zu brechen, damit auf so viel mutiges dichterisches Experimentieren die reine Leistung folge.

Kommt sie zustande, dann werden wir an den Schriften der Fleisser nicht nur vollkommene, sondern pädagogisch höchst brauchbare Stücke haben, und die Johanna Spyri einer eisenfresserischen Jugend in ihr begrüßen.


II Walter Benjamin über die „Neue Sachlichkeit“


Walter Benjamin: Kritiken und Rezensionen 1912 - 1931 - Kapitel 71

Quelle:


Bücher, die lebendig geblieben sind

Was in den letzten Wochen an dieser Stelle genannt wurde, ließe sich um zahlreiche ebenso unbekannte wie bedeutende Dichtungen vermehren. Nur ist zu fürchten: je mehr derart in dieser Rubrik erscheint, desto mehr heben die einzelnen Posten einander auf.

Eher wäre vielleicht der eine oder andere Name, der hier erschien, mit Nachdruck zu wiederholen. Gern tue ich das mit Robert Walsers »Gehilfe«, den Max Brod erwähnt hat, ohne zu verraten, daß dieses wundervolle Jugendwerk ein Lieblingsbuch von Franz Kafka gewesen ist. Aber vielleicht ist es im Augenblick das Angebrachteste, den Blick auf einige große Werke deutscher Wissenschaft zu lenken.

Auf gelehrte Bekenntnisschriften, deren Verborgenheit in den Fachbibliotheken nur eine besondere Spielart des Vergessenseins darstellt. Für heute auf ein kunsthistorisches, ein architektonisches, ein theologisches, ein ökonomisches.
Das erste und älteste ist

Alois Riegls »Spätr.....

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 (Frankfurt a.M. 1921). Ein System der jüdischen Theologie. Denkwürdig wie das Werk seine Entstehung in den Schützengräben
von Mazedonien. Siegreicher Einbruch der Hegelschen Dialektik in Hermann Cohens »Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums«.

Das Vierte: Georg Lukàcs »Geschichte und Klassenbewußtsein«

Das geschlossenste philosophische Werk der marxistischen Literatur. Seine Einzigartigkeit beruht in der Sicherheit, mit der es in der kritischen Situation der Philosophie die kritische Situation des Klassenkampfes und in der fälligen konkreten Revolution die absolute Voraussetzung, ja den absoluten Vollzug und das letzte Wort der theoretischen Erkenntnis erfaßt hat.

Die Polemik, die von den Instanzen der Kommunistischen Partei unter Führung Deborins gegen dies Werk veröffentlicht wurde, bestätigt auf ihre Art dessen Tragweite.




[1] Walter Benjamin: Kritiken und Rezensionen 1912-1931. Kapitel 80. In Projekt Gutenberg-DE. Spiegel Online Kultur. URL:  

[2] Sabina Becker: Marieluise Fleißer. In: Leider hab ich's Fliegen ganz verlernt. Berlin: Aviva 2000, S. 68.

[3] Vgl. ebda.

[4] Vgl. Gisela von Wysocki: Die Magie der Großstadt. Marieluise Fleißer. In: Die Fröste der Freiheit. Aufbruchsphantasien Frankfurt a. M.: Syndikat 1980, S. 9f.

[5] Marieluise Fleißer. Die List. Frühe Erzählungen. 1. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1995, S. 87.

[6] Walter Benjamin: Kritiken und Rezensionen 1912-1931. Kapitel 80. In Projekt Gutenberg-DE. Spiegel Online

[7] Britta Jürgs In Leider hab ich's Fliegen ganz verlernt. Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen der Neuen Sachlichkeit. Hrsg. von Britta Jürgs. Gramblin, Berlin: Aviva 2000, S.7f.

[8] Sabina Becker: Marieluise Fleißer. In: Leider hab ich's Fliegen ganz verlernt. Berlin: Aviva 2000, S. 68f.

[9] Die folgende Seitenangaben beziehen sich immer auf das Primärwerk: Marieluise Fleißer: Abenteuer aus dem Englischen Garten. Geschichten. 1. Frank.....

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