Discussion / Argumentative Essay

Erörterung zum Thema Selbstmord

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Erörterung zum Thema Selbstmord

Selbstmord ist damals wie auch heute ein vielseitig diskutiertes Thema. Aber ist Selbstmord gerechtfertigt?

In Österreich liegt die Suizidrate bei 25.000 bis 30.000 Suizidversuchungen pro Jahr. Davon sind etwa zwei Drittel männlich und nur ein Drittel weiblich. Die häufigste Todesursache (mit etwa fünfzig Prozent) ist das Erhängen.


Suizid gibt es überall auf der Welt. Noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts galt der Suizid als eine Krankheit und wurde oft im Speziellen als eine Folgeerscheinung einer Geisteskrankheit angesehen.

Es konnte trotz vieler Untersuchungen bei Personen, die einen Suizid unternommen hatten, keine Schädigung des Hirns oder des Nervensystems festgestellt werden.


Würden wir in diesem Zusammenhang das Buch „Die Leiden des jungen Werthers“ von Johann Wolfgang von Goethe betrachten, wäre dieser Selbstmord gerechtfertigt, hätte man ihm helfen können?


Die Ursachen für einen Selbstmord sind häufig schwierig zu ermitteln.

Einfach ist es nur in den Fällen, in denen die Menschen vorher einen Abschiedsbrief schreiben oder anderen vorher die Gründe mitteilten.

Bei sehr kranken Menschen, die an langdauernden heftigen Schmerzen leiden und keine Aussicht haben vielleicht wieder gesund zu werden, kann man vielleicht auch ohne einen solchen Brief den sicheren ausschalggebenden Grund annehmen.

In den meisten Fällen haben die Menschen, die einen Suizid begangen haben, aber mit niemandem über ihren Plan gesprochen und auch nichts hinterlassen.
Man kann zum Beispiel davon ausgehen, dass Depressionen häufig eine große Rolle spielen. Die Personen haben in diesen Fällen meistens noch starke Schuldgefühle, sie denken, sie seien zu nichts zu haben und am Ende bringen sie sich selbst um.

Die Personen sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben und wissen keine Lösung außer den Tod. 


Besonders anfällig sind laut einer Studie Depressive, Alkohol- und Drogenabhängige, alte und einsame Personen und Personen mit nicht heilbaren Leiden.

Bestimmte Gruppen, wie Ärzte, Studenten und geschiedenen Personen finden sich besonders häufig unter den Suizidtoten.


Suizide werden auch oft nachgeahmt. So ist es zum Beispiel häufig, wenn in den Medien über einen Selbstmord berichtet wird, dass innerhalb von kürzester Zeit mehrere Nachahmer dasselbe tun. Wenn die Person, die sich umgebracht hat, auch noch prominent war, führt das oft zu einem „Suizidboom“.

Vor Jahren gab es zum Beispiel mal eine 6-teilige Fernsehreihe, in der es um einen 19- Jährigen ging, der sich vor einen Zug warf. In den 70 Tagen während und nach dieser Serie brachten sich 175% mehr männliche und 167% mehr weibliche Menschen derselben Altersgruppe als normal auf dieselbe Weise um.


Ein häufiger Grund eines Suizidversuches wäre auch eine unglückliche Liebe, so wie bei Werther. Werther hatte die Liebe seines Lebens getroffen, doch leider war sie vergeben. In den meisten Fällen versuchen Suizidgefährdete ihre Liebe zu erobern und kämpfen um sie. Der junge Werther hat bis zum letzten Tag gekämpft. Er war sehr willensstark. Doch zuletzt wurde er immer ängstlicher und depressiver. Er empfand sich selbst als hilflos und ausgeliefert. Sein Selbstwertgefühl, welches er zu Beginn mit Hilfe der Natur pflegte, verschwand. Er verlor seine Liebe zur Natur und empfand sein Umfeld als trostlos. Auch seine Mitmenschen machen sich sorgen, er meidet den Kontakt zu seinen Freunden und zieht sich immer mehr zurück er bis schlussendlich aufgibt und sich umbringt.
Meiner Meinung nach sollte man ernsthaft eingreifen um die Suizidrate zu senken. Mich persönlich schockieren die oben angeführten Daten. Ich denke, dass es immer eine andere Möglichkeit als den Tod gibt. Suizidgefährdete Menschen haben es nicht immer leicht in unserer Welt zu leben. Aus diesem Grund sollten sich Psychologen und Psychologinnen dafür einsetzten, mit jenen zu sprechen, ihnen zur Seite stehen und besonders ihnen zu helfen. Um die Selbstmordrate zu verringern, werden wir alle gebraucht, da auch wir zu einem besseren Miteinander beitragen können.


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