Discussion / Argumentative Essay

„Ernährung und Flüssigkeit am Lebensende“ - Palliative Care

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Discussion
Health and Human Development

University, School

FOM München

Grade, Teacher, Year

1,0 , 2014

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Muss ich bald sterben?“­- „Das müssen wir alle mal.“ Kommunikation am Lebensende Ein Essay von Die Saporoger Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief von Ilja Repin (1880) „Muss ich bald sterben?“ – „Das müssen wir alle mal.“ Ein Essay über die Kommunikation am Lebensende Einleitung Kommunikation am Sterbebett birgt eine große Schwierigkeit. Sowohl die betroffenen Schwerkranken oder Sterbenden, ihre Angehörigen, als auch die Ärzte, Pfleger oder Sterbebegleiter berichten von scheinbar unüberwindbaren Kommunikationsb­arr­ieren, Konflikten und Missverständnis­sen­, welche die Situation zusätzlich erschweren. Der deutsche Philosoph Karl Jaspers (1883-1969) sagte einmal sehr treffend: „Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen.“­. Kommunikation, sich mitteilen können, von Ängsten und Befürchtungen, Hoffnungen und Träumen zu berichten, hat also nicht nur einen emotional-erlei­cht­ernden oder befreienden Aspekt, sondern stellt die Basis für zwischenmenschl­ich­e Beziehungen und das Menschsein dar. Im Folgenden sollen die möglichen Ursachen der Kommunikationss­chw­ierigkei­ten am Lebensende vorgestellt und erstrebenswerte Kommunikationss­tra­tegien besprochen werden. Roger Kusch ist Gründungsmitgli­ed des Vereins Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e. V. Anlässlich

Hausarbeit

    1. „Ernährung und Flüssigkeit am Lebensende“

Palliative Care


Inhaltsverzeichnis


Aufgabe 1

S. 1

1.1

Vorüberlegung zur ersten Fragestellung

1

1.2

Formulierung der ersten Ausgangsfragestellung .

1

1.3

Vorüberlegung zur zweiten Fragestellung .

2

1.4

Formulierung der zweiten Ausgangsfragestellung .

2

















































Einleitung:

In der Palliativmedizin der letzten Jahre hat sich viel in der Grundeinstellung und der Behandlung und Begleitung der Patienten und deren Angehörige verändert. Ein zentrales Thema der Therapie ist auch die Ernährung und Flüssigkeitssubstitution am Lebensende.

Das Wort Therapie ist hier aber nicht gleichzusetzen mit dem Versuch der Heilung sondern im ursprünglich griechischen Wortsinn dem „Dienen“.

Dies zu erkennen, auszuhalten und zu vermitteln sind schwierige Aufgaben in unserem klinischen Arbeitsumfeld. Hier stellt sich auch immer wieder die Frage mit was wir eigentlich dem Patienten und dessen Angehörigen dienen und nicht nur unserem Gefühl des machtlosen Akzeptierens der Tatsache des nahen Todes durch Handeln ausweichen.

Wir verbinden Essen und Trinken nicht nur mit der nötigen Kalorien- und Flüssigkeitszufuhr sondern Nahrungsaufnahme ist auch ein wichtiger Bestandteil von Genuss, Emotion, sozialem Kontakt und kulturellen Verhalten.

Diese Aspekte finden in dem normalen Klinikalltag auch in der Kurativmedizin eine eher untergeordnete Rolle und brauchen daher im Extremfall der Palliativen Versorgung ein besonderes Gespür der Begleitenden.

In dieser Arbeit soll auf die unterschiedlichen Aspekte und Blickwinkel dieser Problematik eingegangen werden.

Teilweise wirken einzelne Aspekte wohl auf den Einen oder Anderen auch verstörend aber genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich Pflege jeden Tag.


Hauptteil:

Ernährung und Flüssigkeitssubstitution .....[read full text]

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Diese Patienten sollten dann aber nach Möglichkeit oral ernährt werden um Ihnen auch den, aus Ihrer Sicht, größtmöglichen Vorteil zu gewähren. Hier gilt es auf die Nahrungswünsche des Patienten zu achten und Ihm diese wo immer Möglich zuteil werden zu lassen. Es kommt beispielsweise häufiger vor, dass Genussmittel wie Wein oder Bier gewünscht werden. Auch schwer verdauliche Speisen wie Fleisch stehen teilweise auf der Wunschliste können aber dann doch nicht gegessen werden sondern „nur“ gerochen oder gesehen werden.

Selbst dieser, für Gesunde nur schwer nachvollziehbare Genuss, ist es häufig wert die Mühen der Speisenbesorgung auf sich zu nehmen. Wichtig ist hier im Besonderem die Beratung des Patienten und der Angehörigen, dass die Ernährung per Os kein Muss ist und eher dem Genuss dient als medizinischen Nutzen hat.

Zu achten bei der oralen Nahrungszufuhr ist bei vielen Erkrankungen auch auf eine nicht mehr intakte Mundschleimhaut (z.B. bei Bestrahlung oder Chemotherapie), auf einen gestörten Schluckvorgang (z.B. nach Apoplex, Demenz), auf Gestörte Verdauung (z.B.

Ileus, Dumping-Syndrom). Daher ist die Nahrungsaufnahme immer auch diesen Aspekten anzupassen und beispielsweise auf kleine aber häufige, leicht verdauliche, kühlende, weiche Konsistenz, nicht scharf Gewürzte Speisen umzustellen.

Anders als bei der fehlenden Kalorienzufuhr leiden Patienten oft an einem Durstgefühl das nur schwer zu beheben ist.

Hier gilt ebenfalls, dass eine orale Flüssigkeitsaufnahme immer vor einer parenteralen bzw. Flüssigkeitssubstitution über PEG oder PEJ zu bevorzugen ist. Dies hilft in besonderem auch gegen eine typische Mundtrockenheit und Entzündungen der Mundschleimhaut (z.B. Soor). Gerade dieses Gefühl bereitet der Patienten häufig die größten Beschwerden und vermittelt ein Durstgefühl.

Daher gilt immer, dass eine gute Mundpflege und konsequentes feucht halten der Mundschleimhaut die beste Prävention des Durstgefühls darstellt. Hier eignen sich im besonderen Tees zur Mundpflege (z.B. Salbei oder Thymian), Eiswürfel aus Lieblingssäften o.ä., und zudem ist das Feuchthalten der Atemluft mittels Zerstäuber o.ä. angezeigt. Oberste Priorität hat auch hier der Wunsch des Patienten und eine gute Biografiearbeit ist die Grundvoraussetzung für eine Patientenorientierte Pflege.

Auch Angehörige sind hier oftmals eine gute Ressource der Patienten und sollten aktiv in die Pflegehandlun.....

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Dies Patienten werden häufig unruhiger (bis hin zur Fixierungsnotwendigkeit), entwickeln teilweise noch Aspirationpneumonien, haben größere Probleme mit dem Verdauungstrakt als Patienten ohne Sondennahrung.

Fazit und Leitsatz aus Sicht des Patienten: Genuss vor Quantität !!!


Ernährung und Flüssigkeitssubstitution aus Sicht der Angehörigen:

Sie können Ihn doch nicht verhungern lassen.“ Dies ist eine oft geäußerte Angst von Angehörigen die einer derart schwierigen Situation gegenüber stehen.

Das Gefühl der Macht- und Hilflosigkeit ist verständlich und kann kaum relativiert werden. Zudem kommt, dass Angehörige teilweise Jahre der intensiven Pflege des jetzt Sterbenden geleistet haben und es demzufolge schon häufiger schwierige Situationen gab die aber bis dahin immer überstanden wurden. Diesen Ehepartnern oder Kindern fällt das, aus ihrer Sicht, tatenlose zusehen beim Sterben so schwer, dass Ihnen der Blick auf ihre oft wichtigen Leistungen für den Palliativen Patienten unmöglich ist.

Leichter fällt es vielen Angehörigen wenn die Situation im Vorfeld des Sterbeprozesses mit dem Patienten abgesprochen und auf einen derartigen Fall abgestimmt werden konnte.

Hier ist auch eine Patientenverfügung ein wichtiges Dokument das Angehörigen als wichtige Legitimationsgrundlage für das unterlassen oder Reduzieren von Nahrung- und Flüssigkeitssubstitution dient. Das Gefühl der Tatenlosigkeit ist meist geringer wenn Angehörige in die Pflegehandlungen eingebunden werden können. Hier eignet sich besonders die Mundpflege die sehr gut ü.....

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Ernährung und Flüssigkeitssubstitution aus Sicht des Arztes:

Ernährung und Flüssigkeitssubstitution aus rechtlicher Sicht:

Ernährung und Flüssigkeitssubstitution aus Sicht ökonomischer Zwänge:


Abschluss Fazit:

Den Gedanken anderer Nahrung im Sinne von Spi.....


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