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Homework
German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Hausübung SS 2011 Historiolinguis­tik­ 1. Beschreiben Sie die lautlichen Veränderungen und formulieren Sie die Lautregeln, die im Konsonantensyst­em der folgenden Beispiele beim Übergang vom Germanischen zum Althochdeutsche­n wirksam werden: a. Stimmloser Plosiv /p/ wird in Verbindung mit /s/ nicht verschoben. b. Stimmhafter Plosiv wird zu stimmlosem Plosiv, daher wird /g/ zu /K/ und /d/ zu /t/ c. Stimmloser Plosiv wird zu stimmlosem Frikativ und im Auslaut kommt es zu einer Vereinfachung. d. Hochdeutscher Dialekt, stimmloser Frikativ wird zu stimmhaftem Plosiv. 2. Ordnen Sie die lautlichen Veränderungen in den folgenden Beispielen den im Unterricht besprochenen Lautwandelphäno­men­en zu: a. mhd. scheffe > nhd. Schöffe Labialisierung b. mhd. sun > fnhd. (md.) son (nhd. Son) Senkung c. mhd. jâmer > nhd. Jammer Kürzung d. ahd. wurfil > mhd. würfel (nhd. Würfel) Umlaut, Abschwächung, Palatalisieren, regressive Fernassimilatio­n e. mhd. enbore > enbor > embor (nhd. empor) Apokope, regressive partielle Kontaktassimila­tio­n f. ahd. samanunga > mhd. samenunge/ sam_nunge > nhd Sammlung Bewahrung des /u/, Synkope, Dissimilation, e-Abschwächung g. ahd. quidit > mhd. quît Konsonantenschw­und­ und Kontraktion 3. Im Frühneuhochdeut­sch­en kommt es im Gegensatz zum Mittelhochdeuts­che­n zu einer Vereinheitlichu­ng der Flexion. Die schwachen Feminina fallen mit den starken zusammen,
Examination questions
Historiolinguis­tik I
Prüfungsfragen Historiolinguis­tik­ I 1. P. v. Polenz nennt sieben sprachideologis­che­ Haltungen. Nennen Sie diese und versuchen Sie kurz zu erklären, worum es dabei jeweils geht. Sprachkonservat­ive­ Haltung – Veränderungen = Verlust eines alten, positiv bewerteten Sprachzustandes­ Sprachelitäre Haltung – Sprachmittel aus Dialekt oder Subkulturjargon im öffentlichen oder literarischen Gebrauch werden negativ bewertet; Historische Haltung – Wortbedeutungen werden auf ursprüngliche, eigentliche Bedeutungen zurückgeführt → historisch/phil­olo­gische Bildung Sprachpuristisc­he Haltung – Lehnwörter werden als unnötig und schädlich für die Muttersprache erachtet Sprachmonomane Haltung – bei mehreren konkurrierenden Ausdrücken kann nur einer der wahre, richtige, etc. sein Panlinguistisch­e Haltung – Wirkung von Sprachgebrauch wird der Sprache selbst zugeschrieben, „Macht des Wortes“ Kulturrevolutio­när­e Haltung – Trad. Sprachnormen seien bürgerliches Herrschaftsmitt­el zur Unterdr..

Proseminararbeit

PS Historiolinguistik II

Entwicklungslinie aus synoptischen Bibelstellen

Inhaltsverzeichnis

1.    Althochdeutsch: Tatian

1.1 Morphologische Analyse

1.2 Umlaut

2.        Spätmittelhochdeutsch: Evangelienbuch

3.        Spätmittelhochdeutsch: Mentel – Evangelienbuch

3.1 Fnhd. Diphthongierung

3.2 Fnhd. Monophthongierung
3.3 Akzentbedingte Reduktionserscheinungen (Zentralisierung, Synkope, Apokope)
3.4 Entsonorisierung im Auslaut („Auslautverhärtung“)
3.5 Umlautbezeichnung
3.6 Zusammenfall von ahd./mhd. /s/ und /z/ zu nhd. /s/
3.7 Wortschatz (Lexik)
3.8 Gesamtbeurteilung der Befunde
Frühneudochdeutsch: Luther

3.1    Graphematik

3.2    Phonetik/Phonologie

3.3    Morphologie, Syntak, Lexik, Semantik

4.        Epochenübergreifende Analyse

5.        Literaturverzeichnis

1. ALTHOCHDEUTSCH: TATIAN

1.1 Morphologische Analyse        

Füllen Sie bitte die beiliegende Tabelle aus.

Zu den Verba, Substantiven und Pronomina ist auch die jeweilige Flexionsklasse anzugeben:

Substantive: Angabe des jeweiligen Stammbildungssuffixes, z.B.: ja-Stamm.

Definitartikel und Pronomina: Indogermanische Pronomina weisen eigene, von denen der Nomina abweichende Flexionsparadigmen auf, die sich unter dem Terminus „pronominale Deklination“ zusammenfassen lassen. Geben Sie jeweils den Paragraphen der Althochdeutschen Grammatik von Braune/Eggers (198714) bzw. Braune/Reiffenstein (200415) an, der das entsprechende Pronomen und sein Flexionsparadigma behandelt.

Beispiel:

Wortart

mit Subklassifikation

Person, Numerus

Tempus

Modus

Genus verbi

Kasus, Numerus

Genus

Flexions-

klasse

imo

Personalpron.

(3.P.sg.m.)

Dat. sg.

mask.

Br. § 283

Hilfsmittel:     Althochdeutsche Wörterbücher: Schützeichel (1995), Köbler (1993);

                         Althochdeutsche Grammatik: Braune/Eggers (1987) bzw. Braune/Reiffenstein (2004).

Wortart

mit Subklassifikation

Person,

Numerus

Tempus

Modus

Genus

verbi

Kasus,

Numerus

Genus

Flexions-klasse

Her

Personalpron.;

(3.P. Sg. Mask.)

-

-

-

-

Nom. Sg.

Mask.

§283

thô

Lokaladverb

-

-

-

-

-

-

-

antuurtenti

sw.; finites Verb

3.P. Sg.

Präteritum

Ind.

Aktiv

-

-

sw. 1.Kl. -jan

quad

st.; finites Verb

3.P. Sg.

Präteritum

Ind.

Aktiv

-

-

st. V.Kl.

Va

sînemo

Definitartikel;

possessiv;

(3.P. Sg. Mask.)

-

-

-

-

Dat. Sg.

Mask.

§285

fater

Substantiv;

Konkretum;

Appellativum

-

-

-

-

Dat. Sg.

Mask.

r-Stamm

sênu

Partikel; Interjektion

-

-

-

-

-

-

-

Partikel;

Gradpartikel

-

-

-

-

-

-

-

manigiu

Adjektiv

-

-

-

-

Akk. Sg.

Neutr.

-

iâr

Substantiv; Abstraktum;

Appellativum

-

-

-

-

Akk. Sg.

Neutr.

a-Stamm

theonôn

sw.; finites Verb

1.P. Sg.

Präsens

Ind.

Aktiv

-

-

sw. 2.Kl.

-ôn

thir

Personalpron.;

(2.P. Sg. Com.)

-

-

-

-

Dat. Sg.

Com.

§282

inti

Konjunktion;

kopulativ

-

-

-

-

-

-

-

neo

Negationspartikel

-

-

-

-

-

-

-

in

Präposition mit Dat.

-

-

-

-

-

-

-

altre

Substantiv;

Abstraktum;

Appellativum

-

-

-

-

Dat. Sg.

Neutr.

a-Stamm

thîn

Definitartikel;

possessiv;

(2.P. Sg. Com.)

-

-

-

-

Akk. Sg.

Com.

§283

bibot

Substantiv;

Abstraktum; Appellativum

-

-

-

-

Akk. Sg.

Neutr.

a-Stamm

ni

Negationspartikel

-

-

-

-

-

-

-

ubargêng

st.; finites Verb

1.P. Sg.

Präteritum

Ind.

Aktiv

-

-

st. VII Kl.

inti

Konjunktion;

kopulativ

-

-

-

-

-

-

-

ni

Negationspartikel

-

-

-

-

-

-

-

gâbi

st.; finites Verb

2.P. Sg.

Präteritum

Ind.

Aktiv

-

-

st. V. Kl.

Va

mir

Personalpron.;

(1.P. Sg. Com.)

-

-

-

-

Dat. Sg.

Com.

§282

zikîn

Substantiv;

Konkretum; Appellativum

-

-

-

-

Akk. Sg.

Neutr.

a-Stamm

thaz

Subjunktion;

konsekutiv

-

-

-

-

-

-

-

ih

Personalpron.;

(1.P. Sg. Com.)

-

-

-

-

Nom. Sg.

Com.

§282

goumtî

sw.; finites Verb

1.P. Sg.

Präteritum

Konj.

Aktiv

-

-

sw. 1.Kl.

-jan

1.2 Umlaut                                                                                                                 [8 Punkte]


Identifizieren sie jene Wörter im Tatian-Text, die eines der folgenden Phänomene repräsentieren:

-          Präsens-Wechselflexion: germ. i-Umlaut, germ. a-Umlaut .....[read full text]

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3. SPÄTMITTELHOCHDEUTSCH: MENTEL – EVANGELIENBUCH                       [12 Punkte]

Beide Texte sind ungefähr zeitgleich entstanden (Anf. 14. Jh.), gehören jedoch verschiedenen Sprachräumen des Spätmittelhochdeutschen an.

Suchen Sie in beiden Texten Belege für folgende Sprachwandelphänomene:

3.1 Fnhd. Diphthongierung

3.2 Fnhd. Monophthongierung

3.3 Akzentbedingte Reduktionserscheinungen (Zentralisierung, Synkope, Apokope)

3.4 Entsonorisierung im Auslaut („Auslautverhärtung“)

3.5 Umlautbezeichnung

3.6 Zusammenfall von ahd./mhd. /s/ und /z/ zu nhd. /s/

3.7 Wortschatz (Lexik)

In welchen Punkten verweist Mentel, in welchen Punkten das Evangelienbuch progressiver aufs Frühneuhochdeutsche? Wie lässt sich dies aus der dialektalen Gebundenheit der Texte erklären?


Beurteilung der Befunde: Kommentieren Sie zunächst jeden Punkt für sich. (Nicht nur Unterschiede, auch Übereinstimmungen zwischen Mentel und dem Evangelienbuch können „bemerkenswert“ sein. Auch zeitlich relevante Entwicklungen und Phänomene, für die es [wider Erwarten] keine Belege im Text gibt, sind von Interesse.) Fassen Sie Ihre Erkenntnisse abschließend in einem k.....

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Auf der Graphemebene beachten Sie bitte insbesondere:

- Bezeichnung der Länge bzw. Kürze von Vokalen

- Umlautbezeichnung

- s-Graphie

- Allographe für /i/, für /u/ und für /f/

Graphematik

·         Interpunktion

Luther verwendet vor allem Beistriche und reiht mehrere Sätze aneinander, obwohl wir im Gegenwartsdeutsch Punkte setzen würden.

·         Großschreibung

Man kann zwischen semantischer und syntaktischer Großschreibung unterscheiden.

semantisch: ‚Er’

syntaktisch: ‚Da gieng’; ‚Nu aber’; ‚Er aber’

·         Vokalzeichen

Bezeichnung von Vokalkürze: zunehmend Verdoppelung des Folgekonsonanten

‚hatt’; ‚mitt’

(Konsonantenhäufung kann aber auch vorkommen, obwohl keine Vokalkürze angezeigt wird: ‚vatter’)

Bezeichnung von Vokallänge: <ie> für /iː/ ‚gieng’ und <h> als Dehnungszeichen ‚ihn’


·         Umlautb.....

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Für /j/ wird <i> geschrieben: ‚iar’ (in initialer Stellung – im Anlaut)

Für /ai/ wird wird <ey> geschrieben: ‚seyn’; ‚deyn’; ‚eyn’


·         Allographe für /u/

Für /u/ [uː, u] wird <v> geschrieben: ‚vnd’ (in initialer Stellung – im Anlaut)

Für /u/ [uː, u] wird <u> geschrieben: ‚zu’; ‚du’; ‚huren’ (im Inlaut oder Auslaut)

·         Allographe für /f/

Für /f/ wird <v> geschrieben: ‚vater’; ‚viel’; ‚verʃchlungen’ (im Anlaut)

Für /f/ wird <f> geschrieben: ‚freunden’; ‚frolich’

Phonetik/Phonologie

Teilweise sind diese Phänomene auch schon im Mhd. vollzogen worden (diatopische Unterschiede)Vergleiche sind also nur mit Belegen aus dem Mhd. sinnvoll, die folgende Entwicklungen noch nicht vollzogen haben. Die folgenden Beispiel haben die Entwicklung immer schon vollzogen (Sie sind also dem Luthertext entnommen)


·         Fnhd. Diphthongierung .....

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ahd. /w/ <uu,w> > mhd.,nhd. /v/ <w>: ‚antwort’


·         /s/ vor /p,t,l,m,n,v/ zum palato-alveolaren Frikativ /ʃ/:

‚verʃchlungen’; ‚geʃchlacht’

·         Entwicklung des velaren Nasals /ŋ/

[ng] > [ŋ] ‚gieng’

Morphologie, Syntak, Lexik, Semantik

·         Infolge der Apokope vielfach endungsloser Plural bei den Substantiven ‚iar’

·         Bei attributiver Verwendung des Adjektivs vielfach unflektierte Formen ‚viel’; ‚gemeʃt’

·         Zusammenziehen von Verb und Pronomen ‚haʃtu’

·         Bei Verben teilweise Endungslosigkeit ‚antwort’

·         Luther verwendet das Perfekt und das Präteritum (im obd. Raum kommt es im Fnhd. allerdings zu einem Präteritumschwund – vergleichbar mit den heutigen Differenzen zwischen Österreich und Deutschland) um die Vergangenheit auszudrücken

·         Luther übersetzt nicht „Wort für Wort“ sondern ersetzt teilweise veraltete Ausdrücke durch modernere. Die Wortwahl kommt der Wortwahl unserer Gegenwart schon deutlich näher als beispielsweise die des EB.


5. EPOCHENÜBERGREIFENDE ANALYSEN                                                               [.....

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5B (PartnerIn B): Die Arbeitsanweisungen gelten für 5B.1 und 5B.2!


5B.1: Lukas 15, 29:

hist. Sprachstufe

Tatian

Mentel

Evangelienbuch

Luther/Zinzendorf

Menge

Beleg

friuntun

freúnden

vrûnden

freunden

Freunden

IPA






Gramm. Kateg.


Ahd. Flexionskl.


5B.2: Lukas 15, 29:

Hist. Sprachstufe

Tatian

Mentel

Evangelienbuch

L, Zinz., Menge

Beleg

theonôn

dient

dienete

diene

IPA





Grammat. Kateg.





Ahd. Flexionskl.


Stellen Sie alle Formen in IPA-Notation dar.

Bestimmen Sie die grammatischen Kategorien und die im Ahd. vorliegende Flexionsklasse.

Erläutern Sie die an den Formen ablesbaren diachronen Veränderungsprozesse und unterscheiden Sie dabei zwischen Änderungen des Lautbestandes und Änderungen der Schreibkonvention (Graphie).

Hilfsmittel (für A und B):           Historische Grammatiken des Mhd. und Fnhd.: Paul [u.a.] (1998), Ebert [u.a.] (1993);

                                         Sprachgeschichte: Schmidt (2004); Etymologische Wörterbücher (Pfeifer, Kluge).

5B.1: Lukas 15, 29:

hist. Sprachstufe

Tatian

Mentel

Evangelienbuch

Luther/Zinzendorf

Menge

Beleg

friuntun

freúnden

vrûnden

freunden

Freunden

IPA

[fryːntʊn]

[frɛʏndən]

[fryːndɛn]

[frɔɪndən]

[frɔɪndn]

Gramm. Kateg.

Subst. Dat. Mask. Pl.

Ahd. Flexionskl.

n-Stamm  

Änderungen der Schreibkonvention

1.) T, M, L, Z, Menge <fr->

EB <vr->

2.) T <-iu-> für [yː]

M <-eú-> für [ɛʏ] mit Umlautkennzeichnung

EB <-û-> für [yː]

L, Z, Menge <-eu-> für [ɔɪ]

3.) Menge verwendet die Großschreibung und stellt das <-en> immer noch da, obwohl es nicht mehr artikuliert wird

Änderungen des Lautbestandes

1.) Diphthongierung

T, EB [yː] > M [ɛʏ] > L, Z, Menge [ɔɪ]


2.) Lenisierung / Sonorisierung

T [t] > EB, M, L, Z, Menge [d]


3.) akzentbedingte Reduktion (bis zur Synkope)

T [ʊ] > EB [ɛ] > M, L, Z [ə] > Menge Ø


5B.2: Lukas 15, 29:

Hist. Sprachstufe

Tatian

Mentel

Evangelienbuch

L, Zinz., Menge

Beleg

theonôn

dient

dienete

diene

IPA

[ðɛɔnoːn]

[diənt]

[diənɛtɛ]

[diːnə]

Grammat. Kateg.

1.P. Sg. Präs. Ind. aktiv

1.P. Sg. Prät. Ind. aktiv

1.P. Sg. Prät. Ind. aktiv

1.P. Sg. Präs. Ind. aktiv

Ahd. Flexionskl.

schwaches Verb, 2.Kl. (-ôn)

Änderungen der Schreibkonvention

1.) T <th->

M, EB, L, Z, Menge <d->

2.) M, EB <-ie-> zur Beschreibung eines Diphthongs

L, Z, Menge <-ie-> zur Längenbeschreibung

3.) EB <-e> steht für [ɛ]

L, Z, Menge <-e> steht für [ə]

Änderungen des Lautbestandes

1.) Plosivierung

T [ð] > EB, M, L, Z, Menge [d]


2.) Monophthongierung

T [ɛɔ] > EB, M [iə] > L, Z, Menge [iː]


3.) Akzentbedingte Reduktion im Präsensparadigma

T [oːn] > L, Z, Menge [ə]


4.) Akzentbedingte Reduktion im Präteritumparadigma

EB [ɛtɛ] > M [t]


Literaturverzeichnis

Braune, Wilhelm (1987): Althochdeutsche Grammatik. 14., von Hans Eggers bearbeitete  Auflage. Tübingen: Niemeyer.

Köbler, Gerhard (1993): Wörterbuch des althochdeutschen Sprachschatzes. Paderborn.....

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