<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 1.22 $
Document category

Research Proposal
German studies

University, School

Theodor-Heuss-Schule Reutlingen

Grade, Teacher, Year

2014, Gerstlauer, 2,7

Author / Copyright
Text by Sheila E. ©
Format: PDF
Size: 0.06 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.0 of 5.0 (1)
Live Chat
Chat Room
Networking:
0/0|0[-3]|0/1













More documents
Unterrichtsentwurf zum Prüfungsunterricht 1 für die Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen Thema der Unterrichtseinheit­: Brücken Thema der Unterrichtsstunde: Wir bauen eine Brücke für Dr. Fröhlich Inhaltsverzeichnis 1. Einbettung der Stunde innerhalb
Tätigkeitsbereiche – Fragen Test 11. Wissenschaften die sich mit Psychologie überschneiden2. Gemeinsamkeiten aller psychologischen berufe3. Verschwiegenheitsp­flicht erklären - Ausnahmen möglich?4. Berufspflichten von Psychologen5. Tätigkeitsfelder der klinischen Psychologen6.
Fallaufgabe Recht P-RECHS01-XX4-A08 Inhaltsverzeichnis 1. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall 1 1.1 Krankengeld. 1 1.2 Möglichkeiten und Druckmittel der Krankenkasse. 2 2. Von der privaten zur gesetzlichen Versicherung. 3 2.1 Basis einer gesetzlichen Krankenversicherun­g. 3 2.2 Solidaritätsgemein­schaft

Energieeffizientes Bauen und Sanieren: gesetzliche Grundlagen

1. Gesetzliche Vorschriften

1.1 Vorwort/Ziel des Gesetzes

Neue Gesetzte besagen, dass ein bestimmter Anteil der genutzten Energie, die für die Wärmeversorgung in Gebäuden genutzt wird, aus erneuerbaren Energien gewonnen werden muss.

Ziel ist es, fossile Brennstoffe, welche mit der Zeit immer teurer und knapper werden, einzusparen.

Somit wird gleichzitig das Klima und die Umwelt geschützt, was sehr wichtig ist, da der Kohlendioxidausstoß, der von Heizungen in Gebäuden verursacht wird, fast 30% des gesamten Ausstoßes von ganz Baden-Württemberg ausmacht. 1

Grundlage für die vorgeschriebene Nutzung von erneuerbaren Energien bei Neubauten oder Renovierungen ist die Energiesparverordnung (EnEV), die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1.BImSchV) und in Baden-Württemerg zusätzlich noch das Erneuerbare–Wärme-Gesetz (EwärmeG).

Das EwärmeG befasst sich jedoch ausschließlich, wie der Name bereits sagt, mit der für Heizwärme benötigte Energie.

Eine Problematik besteht bei den gesetzlichen Regelungen darin, dass es zwischen den verschiedenen Gesetzen teilweise Überschneidungen gibt. Solche Parallelregelungen sind äußerst unübersichtlich und sorgen bei einigen oft für Verwirrung.

Darüber hinaus gibt es ein weiteres Problem.

Die ständige Änderung der Gesetze führt dazu, dass die Verbraucher wenig Anstalt machen, den aktuellen Regelungen und Vorschriften nachzukommen, da immer auf eine Aktualiesierung oder Veränderung gewartet wird. Dieses Phänomen wirkt sich negativ auf das eigentliche Ziel der Gesetze aus, denn ohne willige Verbraucher kann eine Energiewende im großen Stil nicht zustande kommen.


1.2 Energetisch sanieren

1.2.1 Was ist sanieren? Was kann man überhaupt sanieren?

Man hört oft, dass Altbauten energetisch nicht mehr auf dem neusten Stand sind, und dass sie deshalb sanierungsbedürftig sind.

Doch was heißt das überhaupt?

Alte Gebäude sind oft nicht ausreichend gedämmt oder haben undichte Fenster oder Türen. Diese Wärmebrücken, über die wichtige Energie verloren geht, wirken sich äußerst ungünstig auf den Energieverbrauch aus und können ihn drastisch erhöhen. Ein zu hoher Verbrauch ist weder ökonomisch noch ökologisch vorteilhaft, da Energiekosten und Umweltbelastung erhöht werden.

Um diese Defizite aus der Welt zu schaffen, sollten solche Häuser saniert werden.

Das Ziel einer Sanierung ist es, dass das Gebäude danach einen möglichst geringen Energie- verbrauch hat.

Um dies zu erreichen, müssen Fassaden so gedämmt werden, dass die Wärme über die Wände nicht verloren geht. Außerdem benötigt man eine moderne Heizung mit hoher Effizienz, welche ihre Leistung möglichst aus erneuerbarer Energie bezieht. 2


1.2.2 Gesetzliche Regelungen für Sanierungen

Im folgenden werden Regelungen beschrieben, die für private (nicht öffentliche) Gebäude gelten, welche vor dem 1. April 2008 errichtet wurden, beziehungsweise die Bauanträge gestellt oder die Bauvorlagen eingereicht wurden.

Außderdem sind Gebäude betroffen, die mehr als 50 m² Wohnfläche aufweißen.


Für diese Gebäude gilt, dass bei einem Austausch der Zentralheizung nach dem 1. Januar 2010 mindestens 10% des Wärmebedarfs im Jahr aus erneuerbaren Energien hervorvorgehen muss.

Diese Vorschrift gilt nicht, wenn man die Heizanlage kurzfristig aufgrund eines Defekts austauschen muss.

Ist dies der Fall, hat man 24 Monate Zeit, der Verpflichtung nachzukommen und eine energetisch vorteilhaftere Heizung einzubauen.

Wichtig: Das Gesetz greift nur, wenn ein zentraler Komponent der Heizung ausgetauscht wird, wie zum Beispiel der Kessel, und nicht, wenn lediglich eine Etageheizung oder Ähnliches ausgetauscht wird.3 4


Für die Renovierung öffentlicher Gebäude gibt es andere Vorschriften.

Wenn ein solches Gebäude renoviert wird, und der Heizenergiebedarf anteilig durch Biogas gedeckt wird, muss der Biogasanteil mindestens 25% betragen.

Für die Nutzung aller anderer erneuerbaren Energien gilt die Vorschrift erfüllt, wenn der Heizenergiebedarf zu mindestens 15% aus diesen bezogen wird.5


1.2.2.1 U-Wert

Neben den Vorschriften für die Nutzung erneuerbarer Energie schreibt das Gesetz einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten vor, den sogenannten U-Wert. Mit ihm kann man die Wärmeduchlässigkeit von Fenstern, Außenwänden, Dächern oder anderen Bauteilen messen.

Berechnet wird der u-Wert folgendermaßen:

U-Wert= (Wärmeleitfähigkeit des Bauteils) : (Dicke des Bauteils)


Die Dicke wird dabei in Meter und die Wärmeleitfähigkeit in Watt pro Meter und Kelvin angegeben.

Daraus folgt, dass der U-Werts die Einheit Watt pro Quadratmeter und Kelvin hat.

Allerdings ist die Berechnung nicht ganz so simpel wie es hier scheint, da ein Bauteil wie zum Beispiel die Außenwand nicht nur aus einem einzigen Material besteht, sondern aus verschieden Schichten unterschiedlichen Materials.

Dies ist bei der Berechnung zu berücksichtigen. 6

Das Internet bietet für die Berechnung des U-Werts zahlreiche Seiten mit einfacher Handhabung an. Somit ist jeder in der Lage, den Wärmedurchgangskoeffizienten seines Gebäudes zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung zu treffen.


Die folgende Tabelle aus dem Buch ?!?!?!?!?!?!?!?!?! verschafft einen groben Überblick, welche Werte für welches Bauteil laut EnEV zugelassen sind:


Bauteil

Strengster maximal zulässiger U-Wert

in W/(m²*K)


Bis 1.10. 2009

Ab 1.10.2009

Außenwände

0,35

0,24

Fenster

1,70

1,30

Verglasungen

1,50

1,10

Decken, Dächer und Dachschrägen

0,30

0,24

Flachdächer

0,25

0,20

Decken und Wände gegen Erdreich

0,50

0,30

Decken und Wände gegen unbeheizte Räume

0,40

0,30

1.3 Neubau

Gebäude, die nach dem 1. April 2008 errichtet beziehungsweise der Bauantrag gestellt wurde, müssen den jährlichen Wärmebedarf mindestens zu 20% mit erneuerbaren Energien decken.


1.3.1 Möglichkeiten, die gesetzlichen Vorschriften sowhol bei Alt- als auch bei Neubauten zu erfüllen

Preview page 1 of 2 : [1] [2]
The site owner is not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents