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Emanzipation von Frauen in der Kunst

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Gymnasium, Germany

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2 frau dr schnabel 2017/2018

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Dennoch definieren sich die Filmfrauen am häufigsten über private Lebensbeziehung­en. Die berufstätige Frau als handlungstragen­de Figur spielt nur eine Nebenrolle, Männer hingegen definieren sich vorrangig über ihren Beruf. Die Aufgaben der Frauen sind die einer Freundin, Mutter, Tochter oder Ehefrau, ihr Beruf erscheint als modernes, dem Zeitgeist entsprechendes Beiwerk. Frauen sind in erster Linie für das Private und damit verbunden für die Gefühlswelt zuständig. Sie sind überwiegend ledig und alleinstehend. Menschen, egal welchen Geschlechts, in unteren Schichten kommen allgemein gar nicht vor, am häufigsten sind Menschen der Mittelschicht vertreten. Die Filmfrauen haben einen gehobenen bis luxuriösen Lebensstandard. Ihrem Äußeren nach entsprechen sie dem klassischen Schönheitsideal der Industrieländer­, sie sind überwiegend jung und schlank. Der Anteil langhaariger Blondinen ist überproportiona­l hoch. Zwar zeigen die Frauen im Film Verhaltensweise­n, wie aktiv, mutig, selbstsicher und durchsetzungsfä­hi­g, aber dennoch ordnen sie sich tendenziell, v.a. Männern, eher unter. Die Frau von heute wird filmisch nicht mehr auf ihre Ehefrau-, Mutter- und Hausfrauenrolle beschränkt. So ist Berufstätigkeit bei Frauen Normalität, allerdings arbeiten sie überwiegend in „frauentypische­n­“ Berufen. Eine Ausnahme bietet hierbei der bereits
Wurde ein Grundbaustein der Emanzipation in der Weimarer Republik gelegt? 1. Einleitung .S.2 2. Die moderne Frau S.3 2.1 Die erwerbstätige Frau .S.4 3. Fazit S.7 4. Literaturverzei­chn­is S.8 5. Anhang 1. Einleitung: Die Sängerin Clair Waldoff beschrieb in ihrem Lied „Hannelore“[1] 1928, die Eigenschaften der „Neuen Frau“. Diese Arbeit soll dieses Thema aufgreifen, wobei ich die unterschiedlich­en Fassetten der Frau in der Weimarer Republik, jenseits des traditionellen Bildes, beleuchten möchte. Hierzu sollen auch die unterschiedlich­en sozialen Verhältnisse genauer angeschaut werden. Die Literatur, auf welche sich diese Arbeit stützt, besteht zum Teil auf einer Analyse der Sekundärliterat­ur­, welche allerdings durch Quellen noch ergänzt wird. Mein Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, aufzuzeigen, welche Rollen die Frau in der Weimarer Republik, neben der, der Mutter und Hausfrau, eingenommen hat und wie dies von der Gesellschaft aufgefasst wurde. Aufgrund dessen, befasst sich diese Hausarbeit hauptsächlich mit der „Neuen Frau“ und ihren Lebensumständen­, somit sind hier im Fokus Angestellte und Beamtinnen. Der Betrachtungszei­tra­um wird sich auf die „Goldenen zwanziger Jahre“(1924 – 1929) beschränken, da die „Moderne Frau“ in dieser Zeit eine bedeutende Verbreitung erfahren hat. Zunächst werde ich einmal auf die Merkmale der modernen

Die Gründung des ADF in Leipzig war so anregend, dass bald schon Zweigvereine des ADF in anderen Städten entstanden: Die Frauenfrage, die hier eine Frauenbildungsfrage war, nahm Fahrt auf.

Ab den 1870er Jahren entstanden sehr vielfältige, sich um das ganze Spektrum der Frauenfrage positionierende Frauenvereine, von denen einige einen eindeutigen frauenemanzipatorischen Ansatz hatten.

An dieser Stelle soll exemplarisch das Beispiel Bildung herausgegriffen werden.
Der ADF hatte nicht zu Unrecht die mangelnde Bildungssituation als einen Stolperstein für ein selbstständiges Frauenleben in der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgemacht. Während Jungen in der öffentlichen Schule auf eine spätere Berufstätigkeit vorbereitet wurden, sollten Mädchen des Arbeiterstandes eine schlecht bezahlte und kräftezehrende außerhäusige Erwerbstätigkeit aufnehmen und Mädchen des Bürgertums sich auf eine Ehe vorbereiten.

Erstere absolvierten die Volksschule, letztere waren auf die vielen privaten und wenigen öffentlichen Mädchenschulen angewiesen, deren Abschluss jedoch keine berufliche Perspektive bot.
Die Lehrerin Helene Lange trat ab den 1880er Jahren an, dies zu ändern. Sie verfasste zusammen mit fünf anderen Frauen aus dem liberalen Bürgertum eine Petition, die sie an den preußischen Unterrichtsminister und das preußische Abgeordnetenhaus richteten.

Die Frauen bedienten sich dabei des politischen Mittels der Petition, eine Möglichkeit, die alle Flügel der Frauenbewegung in dieser Zeit sehr stark nutzten.
In dieser Petition wurde erstens eine grundlegend verbesserte Mädchenbildung, zweitens ein größerer Einfluss von Lehrerinnen auf die Erziehung der Schülerinnen und drittens die wissenschaftliche Lehrerinnenausbildung gefordert.

Gleichzeitig wurden die unübersehbaren Missstände in der Mädchenschulbildung deutlich benannt und zusammengefasst, die vor allem daher rührten, dass die bürgerlichen Mädchen nach wie vor auf die Ansprüche eines späteren Ehemannes hin erzogen werden sollten.
Die Petition, als "Gelbe Broschüre" bezeichnet, löste eine heftige Debatte aus, ohne allerdings zu Beginn allzu viel zu erreichen. 1888 starb der liberale Friedrich III., dessen Frau – sie wurde Kaiserin Friedrich genannt – großes Interesse an der Umgestaltung des Mädchenschulwesens gezeigt hatte.

Da danach von der offiziellen Politik unter Kaiser Wilhelm II. in diesem Punkt nichts mehr zu erwarten war, nahmen die Frauen der bürgerlichen Frauenbewegung die Schulentwicklung selber in die Hand. Sie gründeten Realkurse für Frauen, die innerhalb von zwei Jahren zu einer allgemeinen Bildungsgrundlage für praktische Berufe und zur Schweizer Universität – diese war die einzige deutschsprachige Universität, die damals Frauen auf.....[read full text]

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Die Vereine näherten sich erst im Ersten Weltkrieg einander an und schlossen sich zum Deutschen Reichsverband für Frauenstimmrecht zusammen. Erreicht wurde das Frauenstimmrecht 1918.



Wie in jeder anderen Sozialen Bewegung auch, gab es in der sehr rasch wachsenden Frauenbewegung bald verschiedene Flügel und Gruppierungen, die durchaus sich widersprechende Ansätze hatten.

Gefördert wurde diese Entwicklung von einem rasanten Wachstum der Frauenbewegung um 1890 und die in diese Zeit fallenden politischen Veränderungen, wie die Entlassung Bismarcks und der Fall der Sozialistengesetze. Vor allem der Verein Frauenwohl in Berlin unter der Leitung von Minna Cauer entwickelte sich zu einem Zentrum des weiblichen Protestes. Neben der schon fast traditionell zu nennenden Petitionstätigkeit regte der Verein viele Vereinsneugründungen an und entwickelte neue Wege in die Öffentlichkeit.

Neben diesem Verein gab es noch zahlreiche andere Gruppierungen wie zum Beispiel den Verein Jugendschutz, der sich als Teil der Sittlichkeitsbewegung verstand, den kaufmännischen Hilfsverein für weibliche Angestellte, als ein Beispiel für die schnell wachsenden Frauenberufsorganisationen, die Mädchen- und Frauengruppen für soziale Hilfsarbeit, die zum Ausgangspunkt einer Professionalisierung der Sozialarbeit wurden, oder die diversen Rechtsschutzstellen, die sich für eine bessere juristische Beratung für Frauen einsetzten.

Bald schon gab es Bestrebungen, diese vielen Einzelgruppierungen unter einem Dachver.....

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Wichtig war aber immer, dass die proletarischen Frauen nicht auf eine spezielle Frauenagitation setzten, sondern auf eine sozialistische Agitation unter Frauen.
Besonders deutlich wurde dies 1908, als ein reichseinheitliches Vereinsgesetz erlassen wurde und der Weg in politische Parteien für Frauen endlich frei war. Die Proletarierinnen traten sofort in die SPD ein, mussten dort allerdings erkennen – ebenso wie ihre bürgerlichen Schwestern, die in liberale und konservative Parteien eingetreten waren –, dass sie von einer Gleichberechtigung innerhalb der Parteien noch meilenweit entfernt waren.
Auch innerhalb der so genannten bürgerlichen Frauenbewegung gab es Fraktionierungen, sodass von einem bürgerlich-gemäßigten Flügel, einem bürgerlich-radikalen und einem sich seit 1900 entwickelnden konfessionellen Flügel gesprochen werden kann.

Der BDF war angetreten, diese Entwicklungen unter einen Hut zu bekommen, ein Versuch, der aufgrund der Vielschichtigkeit der Bewegung nicht gelingen konnte.


Im November 1918, wenige Wochen nach dem Sturz der Monarchie, verabschiedete der Rat der Volksbeauftragten das Gesetz über die Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung.

Dieses Gesetz führte nicht nur ein striktes Verhältniswahlrecht ein, sondern erteilte allen Bürgerinnen und Bürgern ab 21 Jahren das aktive und passive Wahlrecht. Damit war der Weg frei für das Frauenwahlrecht. Die lokale Basis der Frauenbewegung dünnte allerdings aus: Etliche Frauenvereine lösten sich um 1920 auf, entweder weil sie ihr wichtigstes Ziel erreicht sahen oder weil sie in der Nachkriegs- und Inflationszeit ihre Finanzierung nicht mehr sichern konnten; zudem wurden jetzt viele Aufgaben der Frauenwohltätigkeitsvereine und Frauenbildungsvereine von den Kommunen übernommen.

Andere Frauenvereine wie die Berufsverbände, aber auch der Reichsverband Deutscher Hausfrauenvereine, verzeichneten dagegen Mitgliederzuwächse.
Wieder andere benannten sich im Laufe der 1920er Jahre um – so wurde aus dem Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) der Deutsche Staatsbürgerinnenverband. Diese Umbenennung reflektierte durchaus das neue Selbstverständnis eines großen Teils der Frauenbewegung.

Alle Frauenverbände der neuen Republik, von der proletarischen Frauenbewegung über den Bund deutscher Frauenvereine (BDF) bis hin zu den konfessionellen Verbänden, riefen im Vorfeld der Wahlen zur Weimarer Nationalversammlung ihre Mitglieder zu einer regen Wahlbeteiligung auf, um das Schicksal der neuen Republik mitzubestimmen.
Tatsächlich beteiligten sich im Januar 1919 fast 90 Prozent der Wählerinnen an den Wahlen, weitaus mehr als bei entsprechenden Wahlen im inte.....

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Das Reichsgesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, an dem alle Parlamentarierinnen mitgewirkt hatten, erfüllte schließlich 1927 eine alte Forderung der Frauenbewegung: Prostitution war nun straffrei, wenn sie nicht gewerbsmäßig betrieben wurde; die Sittenpolizei mit ihren Sonderbefugnissen wurde abgeschafft und bei Verdacht auf Geschlechtskrankheiten konnten sowohl Männer als auch Frauen auf eine ärztliche Behandlung verpflichtet werden.

Dagegen gelang es der inoffiziellen "parlamentarischen Frauenkoalition" nicht, die gesetzlichen Bestimmungen für weibliche Beamte zu beseitigen, die bei Heirat oder der Geburt eines unehelichen Kindes gezwungen waren, den Dienst zu quittieren. Dieses "Beamtinnen-Zölibat" blieb in der Weimarer Republik bestehen, nicht zuletzt aufgrund der permanenten finanziellen Engpässe des Staatshaushaltes.
Trotz dieser parlamentarischen Erfolgsgeschichte fällt eine Bilanz der politischen Frauenarbeit in der Weimarer Republik eher unbefriedigend aus.

Zum einen führte die Konzentration der Parlamentarierinnen auf Frauenthemen dazu, dass die Debatten in den entsprechenden Ausschüssen und Plenarsitzungen schnell abfällig als "Weiberkram" bezeichnet wurden – vor 1919 waren auch diese Fragen noch "Männersache" gewesen. In der Regel warben männliche Politiker zwar um Wählerinnen und akzeptierten ihre neuen Kolleginnen im Reichstag, machten aber auch unmissverständlich klar, dass Frauen nicht über "wirklich wichtige" politische Fragen zu befinden hatten.

So blieb die Wirtschafts- und Finanzpolitik ein Männerressort. Zudem war es für Frauen insbesondere in den bürgerlichen Parteien schwierig, bei Reichstags-, Landtags- und Gemeindewahlen einen sicheren Listenplatz zu ergattern; unter dem reinen Verhältniswahlrecht der Weimarer Republik hing aber genau davon ein Mandat ab.


Eines der Ziele der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 war die Errichtung eines totalitären Staates auf rassischer Grundlage, in dem neben der NSDAP und ihren Gliederungen keine weiteren politischen oder gesellschaftlichen Kräfte existieren sollten.
Die bestehenden Einrichtungen und Organisationen wurden "gleichgeschaltet", d. h., sie wurden aufgefordert, sich aufzulösen oder einzugliedern; ansonsten verboten oder zwangsaufgelöst.

Der NSDAP ging es dabei um eine umfassende Kontrolle des politischen Lebens und der gesellschaftlichen Gruppen im Sinne einer nationalsozialistischen Durchdringung des gesamten öffentlichen (und privaten) Lebens. Die darin vollzogene Verschmelzung von Staat und Gesellschaft führte zur Abschaffung demokratischer Grundprinzipien (z. B. Gewaltenteilung, Pluralität, Menschenwürde).


Durch die Ausgrenzung, Vertreibung und Vernichtung von als "nicht-arisch" oder "gemeinschaftsfremd" definierten Personen und Gruppen sollte eine homogene und harmonische Volksgemeinsc.....

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Emanzipatorische Bestrebungen und insbesondere die verschiedenen Gruppierungen der Frauenbewegung waren in den Augen der Nationalsozialisten eine Erfindung jüdischen oder wahlweise auch marxistischen Geistes, denen entschlossen entgegengetreten werden sollte.

So stellte die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink fest: "Der gesamten maßgebenden und richtungbestimmenden Frauenbewegung der Nachkriegszeit fehlte die Voraussetzung zu einer gedeihlichen Entwicklung, der gesunde Boden, auf dem sie hätte stehen müssen, um erfolgreich für die Frauen sein zu können; der artgemäße, blutmäßig richtige Aufbau." (Scholtz-Klink 1934) Die Gleichschaltung richtete sich deshalb auch gegen die Vereinigungen der bürgerlichen und proletarischen Frauenbewegung.
Bereits vor der Gleichschaltungsanordnung forderte die NSDAP alle Frauenorganisationen auf, umgehend ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen.

Die Verbände und Organisationen der proletarischen Frauenbewegung wurden gemeinsam mit den sozialistischen und sozialdemokratischen Vereinigungen zwangsaufgelöst bzw. verboten. Einige der Frauen engagierten sich im Widerstand oder auch in Organisationen wie der "Roten Hilfe", die finanzielle und sonstige Unterstützung für verfolgte GenossInnen zur Verfügung stellte und 1935/36 aufgelöst wurde.
Der Vorstand des Dachverbandes der bürgerlichen Frauenbewegung (Bund Deutscher Frauenvereine – BDF) wurde am 12. Mai 1933 von Lydia Gottschewski (Führerin der nationalsozialistischen "Frauenfront") zum Beitritt aufgefordert.

Dies beinhaltete die bedingungslose Anerkennung der frauenpolitischen Vorhaben der NSDAP, die Unterstellung unter Adolf Hitler sowie die "Entfernung" aller nicht-arischen Mitglieder aus den Vorständen und deren Besetzung mit Nationalsozialistinnen. Sollte der BDF darauf nicht eingehen, würde er zwangsaufgelöst. Der BDF löste sich daraufhin auf einer Eilsitzung am 15. Mai 1933 – bis auf die "Altershilfe" der dem BDF angeschlossenen Helene-Lange-Stiftung – selbst auf und beendete die Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen.

Das nach der Auflösung vorhandene Restvermögen wurde der "Altershilfe" übertragen.


Die Anzahl der erwerbs- und berufstätigen Frauen war nach 1945 gestiegen; auch hatten sich die Bildungschancen für Mädchen deutlich verbessert, sodass immer mehr Frauen ein Studium aufnahmen.

Aber die Gesamtgesellschaft verharrte noch immer in den alten patriarchalen Strukturen. Daher empfanden es die jüngeren Frauen zunehmend als ambivalent, dass sie in der Regel weniger verdienten als die Männer, sie dem Ehemann nicht gleichgestellt waren, aber die Hauptverantwortung für die Versorgung des Haushalts und die Betreuung der Kinder trugen, und dass sie kaum Zugang zu Führungspositionen hatten.

Dies war grob zusammengefasst die gesellschaftliche Situation, die Frauen in der Mitte der 1960er Jahre – vor den so genannten Studentenrevolten – vorfanden.
Die Geschichte der neuen Frauenbewegung, die eng mit der Geschichte der Studentenproteste verknüpft ist, weist zwei Ereignisse mit Signalwirkung auf: der Tomatenwurf auf der Delegiertenkonferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Frankfurt am 13. September 1968 und die Aktion "Ich habe abgetrieben" in der Zeitsc.....

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Somit sei die Kunstausbildung an einer Kunstakademie Verschwendung. Die Ausbildung der frau sollte sich hauptsächlich auf die Rolle der Hausfrau und Mutter beschränken. Ein Zitat von Hans Rosenhagen stellt diese Ansicht anschaulich dar.

Es fehlt den Damen nicht an der Kraft, wohl aber an der Ausdauer des Wollens; ihnen mangelt die Geduld des Genies. (…) Sie werden im besten Falle gute Nachahmerinnen, und nur sehr, sehr Wenige vermögen die Grenze des wahrhaften Künstlertums zu streifen. (…) Die Frau ist viel zu schwach, um den Kampf für ihre künstlerischen Überzeugungen aufzunehmen.“11

Ein weiter Grund gegen die Aufnahme an Kunstakademien war die Zulassung zum Aktstudium.

Zur damaligen Zeit wurde es aus Gründen des Anstands verboten am Aktunterricht teilzunehmen. Diese Verweigerung der Zulassung zum Aktstudium brachte für die Frauen zahlreiche Folgen mit sich. Ohne die Kenntnis der menschlichen Anatomie fehlte ihnen die Grundvoraussetzung zum Zeichnen von Figuren. Daraus folgte das Künstlerinnen immer nur in den weniger anerkannten Gebieten arbeiteten.

Dazu gehörten Porträt, Stillleben oder Landschaftsmalereien.

Viele Künstlerinnen konnten und wollte diese Ungerechtigkeit nicht ertragen. Sie kämpften für öffentlich anerkannte Qualifikationen die an Privatschulen nicht erlangt werden konnten.

Mit Hilfe der Frauenbewegung und vereinzelten Frauenvereinen wurden Protestaktionen organisiert. Die Künstlerinnen mussten 14 Jahre lang um eine Zulassung kämpfen. Letzten Endes zwangen die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen die Akademien zum Umdenken.

Die Akademien in Düsseldorf und München folgten dem Berliner Beispiel und eröffneten 1920 ihr Akademien auch für Frauen.

Doch auch als die Akademien für Frauen geöffnet wurden herrschte die Angst der Männer vor der Konkurrenz der Frau. Sie schränkten die Zulassung und untersagten die Teilnahme am Aktstudium. Weiterhin wurde für Schülerinnen ein Probejahr eingeführt um unter Vorwand Frau.....

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