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Emanzipation von Frauen in der Kunst

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University, School

Gymnasium, Germany

Grade, Teacher, Year

2 frau dr schnabel 2017/2018

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Dennoch definieren sich die Filmfrauen am häufigsten über private Lebensbeziehung­en. Die berufstätige Frau als handlungstragen­de Figur spielt nur eine Nebenrolle, Männer hingegen definieren sich vorrangig über ihren Beruf. Die Aufgaben der Frauen sind die einer Freundin, Mutter, Tochter oder Ehefrau, ihr Beruf erscheint als modernes, dem Zeitgeist entsprechendes Beiwerk. Frauen sind in erster Linie für das Private und damit verbunden für die Gefühlswelt zuständig. Sie sind überwiegend ledig und alleinstehend. Menschen,…
Wurde ein Grundbaustein der Emanzipation in der Weimarer Republik gelegt? 1. Einleitung .S.2 2. Die moderne Frau S.3 2.1 Die erwerbstätige Frau .S.4 3. Fazit S.7 4. Literaturverzei­chn­is S.8 5. Anhang 1. Einleitung: Die Sängerin Clair Waldoff beschrieb in ihrem Lied „Hannelore“[1] 1928, die Eigenschaften der „Neuen Frau“. Diese Arbeit soll dieses Thema aufgreifen, wobei ich die unterschiedlich­en Fassetten der Frau in der Weimarer Republik, jenseits des traditionellen Bildes, beleuchten möchte. Hierzu sollen auch die…

Why have there been no Great Women Artists? 1


Inhaltsverzeichnis:

Emanzipation von Frauen in der Kunst

Nymphenburger Gymnasium München

Oberstufenjahrgang 2016/18

Kunstgeschichte

Frau Renz

W-Seminararbeit im Leitfach Kunst


Notenpunkte der schriftlichen Arbeit:

Notenpunkte der Präsentation:

Unterschrift der Seminarleiterin:

  1. Vorwort 2


  1. Emanzipation

    1. Definition

    2. Gedanke der Emanzipation

    3. Geschichte der Emanzipation


  1. Künstlerinnen in Deutschland

3.1 Überblick: Künstlerinnen- Eine historische Betrachtung

3.2 Die Situation der Frau und die der Künstlerin in Deutschland im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

    1. Entstehung der Frauenbewegung


  1. Die Öffnung der Deutschen Akademien für Frauen

    1. Zulassung von Frauen an deutschen Kunstakademien

    2. Beobachtungen an den Kunstakademien in Deutschland

      1. Akademie der bildenden Künste München

      2. Akademie der bildenden Künste Nürnberg

      3. Akademie der bildenden Künste Stuttgart


  1. Künstlerinnen an der Akademie – Ausgewählte Beispiele

5.1

5.2


  1. Künstlerinnen heute

    1. Gleichberechtigung von Künstlerinnen und Künstlern

    2. Zeitgenössische Künstlerinnen und ihr Blick auf die Geschichte der Künstlerinnen im Vergleich zu früher und heute


  1. Fazit


  1. Literaturverzeichnis


  1. Internetverzeichnis

10 Abbildungsverzeichnis


  1. Vorwort:

In unserer schulischen Laufbahn ist die Frauenbewegung bis heute kaum ein Thema, obwohl sie wohl die erfolgreichste soziale Bewegung der Moderne ist.

Den Kampf den Frauen seit Jahrhunderten auf sich nehmen, um an ihre Rechte zu gelangen. Diese Bewegung hat die Welt verändert und verändert sie jeden Tag ein klein wenig mehr. Nicht nur in Bereichen der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung spielte die Emanzipation der Frau eine große Rolle, sondern auch in der künstlerischen Entwicklung der Gesellschaft.

Bis zum Ende des 20 Jahrhunderts wurden auch in der Kunst die Frauen sehr benachteiligt. Es hatte zwar schon immer Künstlerinnen gegeben, jedoch wurden diese in historischen Werken kaum erwähnt. Das liegt zum einen daran, dass Männer in der Zeit höher angesehen waren und zum anderen an dem Schicksal dem die Frauen ausgeliefert waren. Die Geschichte der Künstlerin unterscheidet sich somit in vielen Punkten mit der des Mannes.

Künstler konnten schon früh ihre Ausbildung vorsetzen, indem sie Kunstakademien besuchen durften. Frauen hatten jedoch keinesfalls das Glück eine umfassende Ausbildung genießen zu können. Die Weimarer Verfassung legte 1919 jedoch die Gleichstellung von Mann und Frau fest. Seitdem war es auch Frauen erlaubt Kunstakademien zu besuchen. Hinsichtlich der Tatsache, dass nun auch Frauen die Chance bekamen eine angesehene Künstlerin zu werden, kommen einige Fragen auf.

Unter welchen Bedingungen lebten diese Frauen? Hatten sie die gleichen Chancen wie Männer? Um solche Fragen zu klären, beschäftige ich mich in dieser wissenschaftlichen Arbeit mit dem Thema der Rolle der Frau in der Kunst. Diese Arbeit soll einen Überblick über die Anfänge der Frauen in der Kunst, bis hin zu der heutigen Situation darstellen. Um dies etwas näher zu bringen, werde ich die Ausbildungs- und Lebenssituationen von Künstlerinnen untersuchen.

Zur Veranschaulichung stelle ich dabei einige Künstlerin ausführlich dar. Darüber hinaus würde ich auch gerne kurz zu den Geschlechterverhältnissen Stellung nehmen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Künstlerinnen und Künstlern vorstellen. Im Allgemeinen dient diese Arbeit dazu, den Begriff der Emanzipation und des Frauenbildes aufzugreife.....[read full text]

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Abb. 2 : Suffragetten Marsch in New York

Dies lässt sich mit der Herrschaft eines Diktatoren vergleichen.

Dieser hätte gar nicht erst die Chance so mächtig zu werden, wenn die Umstände anders gewesen wären und so ähnlich ist es auch bei der Frauenbewegung gewesen. Diese bedeutet jedoch nicht das Frauen und Männer gleichberechtigt waren. Seiner Meinung nach hat jedoch keine allgegenwärtige Unterdrückung stattgefunden. In vielen Angelegenheiten dominierten jedoch die Männer, vor allem was Rechtsfragen anging.

Das überwiegende Problem jedoch war nicht die Gleichberechtigung, sondern die Armut und die Rechtlosigkeit.

In der damaligen Zeit arbeiteten alle aus der Familie um ihr über leben zu sichern. Wie die Gleichberechtigung aussehen sollte war lange Zeit nicht umstritten.

Politische Emanzipation hatte lange Zeit keiner, weder Mann noch Frau. Auch Bildung genoss keiner von beiden. Nur der Adel hatte da andere Rechte.

Doch ist es Zufall das ausgerechnet im 19. Jahrhundert der Ruf nach Gleichberechtigung aufkam? Es war kein Zufall, denn es fiel zusammen mit der Entstehung des modernen Bürgertums.

Erst in dieser Zeit gab es eine absolute Grundvoraussetzung für die Emanzipationsbewegung. Der Mann sollte von nun an die Rolle des Alleinverdieners übernehmen. Ab dem Zeitpunkt änderte sich die Gesellschaft grundlegend. Den jetzt mussten die Frauen nicht mehr ums Überleben kämpfen, da sie als Hausfrau dienten, somit kümmerten sie sich um andere Angelegenheiten.

Das Schichtinteresse wird von Stefan Sasse kritisch hinterfragt. Für ihn wird bei den Suffragetten klar deutlich, dass die Frauen zu keiner Zeit einheitliche Interessen vorweisen. Diese Behauptung, der einheitlichen Klasseninteressen durch den Feminismus ist seines Denkens nicht ein.....

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  1. Künstlerinnen in Deutschland

3.1 Überblick: Die Künstlerin eine historische Betrachtung

Künstlerinnen gab es schon sehr viel früher als erst im 19. und 20. Jahrhundert.

Alles begann in der Zeit des Mittelalters. Bis zum 15. und 16. Jahrhundert gab es noch keine Künstlerinnen, so wie wir sie heute kennen. Die Kunst wurde in anderen Augen gesehen und zwar als Handwerk, dass in Zünften organisiert war. Frauen waren zu dieser Zeit juristisch unmündig und abhängig von ihrem Vater bzw. Ehemann. Sie wurden anfangs nur als Mitglieder aufgenommen, bis sie aufgrund der verschlechterten Verhältnisse und einem Überschuss an Arbeitskräften aus den Zünften gedrängt wurden. 5 Daraufhin waren Frauen nur noch in Ausnahmefällen zugelassen.

In der Regel stammten künstlerisch tätige Frauen aus Künstlerfamilien und waren meist Töchter von Künstlern.

Sie lernten und arbeiteten in einem Familienbetrieb. Nur in seltenen Fällen übernahmen sie die Werkstatt ihres Meisters. Da die Künstlerinnen dort häufig nur anonym oder im Namen des Meisters arbeiteten, ist deren Tätigkeit heute nicht überliefert. Außerdem passten sie sich den Vorgaben des Auftrags an, so dass sie ihren eigenen Stil nicht mit einbringen konnten.

Frauen die nicht aus einer Künstlerfamilie kamen und sich dennoch künstlerisch bilden wollten, war das Kloster eine Alternative, welches im Mittelalter das Zentrum de.....

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Mit der Entwicklung des Künstlers, wurde die Vorstellung über die Künstlerinnen verändert.

Die Tätigkeit weiblicher Künstler wurde mit der professionellen Art und Weise der Künstler übertrumpft. Man sah die Fähigkeiten der Frau eher im familiären Bereich. Töchter oder Verwandte von Malern konnten in die Werkstatt der Familie hineinwachsen und dort selbstständig eine künstlerische Ausbildung anfangen.

Waren Künstlerinnen erfolgreich, hatten sie die Möglichkeit, als Malerinnen am Hof angestellt zu werden oder aber als Lehrerinnen zu arbeiten.

Mit der Gründung der Kunstakademien wurde der Rang der Künstler erhöht. Die neu gegründeten Akademien waren zunächst unorganisierte Vereinigungen, bei denen man sich privat traf um sich auszutauschen oder nach Modell zu zeichnen.7

Frauen hatten zu den Kunstakademien immer noch keinen Zutritt.

Sie waren von den Erneuerungen auf dem Gebiet der Kunst ausgeschlossen. Die Akademien nahmen nur in Ausnahmefällen einige der damals berühmten Künstlerinnen auf, als Ehrenmitglieder. Allerdings hatten sie dabei nicht die Möglichkeit den Unterricht zu besuchen oder sich an Ausstellungen zu beteiligen. 8 Für Frauen, die Künstlerinnen werden wollten, war die Ausbildung auch weiterhin ein schwieriges Anliegen.


Meist blieb Frauen nur noch die Möglichkeit auf eine private Malschule oder eben die Lehre bei einem Meister, wenn man das Glück hatte, einen in der Familie zu haben.

Abgesehen davon war die Ausbildung an einer Privatschule kostenintensiver, als der Unterricht an einer Kunstakademie. Der Ausschluss von den Akademien beeinträchtigte somit den Umfang der Ausbildung. Privatschulen konnten nicht das umfassende Wissen vermitteln, welches an den Akademien gelehrt wurde. So war es nicht verwunderlich, dass Künstlerinnen wegen mangelhafter Darstellung und Zeichnung kritisiert wurden.

Für künstlerisch qualifiziertes Arbeiten fehlte den Frauen die nötigen Voraussetzungen. Die meisten Künstlerinnen betätigten sich auf dem Gebiet der Malerei und schufen vor allem Bilder aus dem für sie zugänglichen, häuslichen Bereich. Wenige Frauen waren im Bereich der Bildhauerei zu finden, dies war eine eher den Männern zugeschriebene Gattung, da diese Kenntnisse der Physischen Kraft beanspruchte und dies den Frauen .....

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Der Privatunterricht setzte jedoch voraus, dass die Familie diesen finanzieren konnten. Die Künstlerinnen kamen somit meist aus gehobeneren Kreisen.



3.2 Die Situation der Frau und die der Künstlerin in Deutschland im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

Im Verlauf des 18. Jahrhunderts, das allgemein als das "Zeitalter der Aufklärung" gilt, veränderte sich einiges: Noch in der ersten Hälfte des Jahrhunderts propagierten die Moralischen Wochenschriften das Bild der gelehrten Frau.

Dieses Rollenmodell sah eine Frau vor, die gebildet und intellektuell sein sollte – obwohl es zu dieser Zeit keine systematische Mädchenbildung gab. Zum Ende des Jahrhunderts wurde dieses Rollenmodell durch den so genannten "natürlichen Geschlechtscharakter" der Frau abgelöst, der in Philosophie, Theologie, Medizin und anderen Bereichen ausführlich beschrieben wurde.

Demnach hatten Frauen keinen Subjekt-Status, waren keine mündigen, autonomen Menschen, sondern benötigten eine Geschlechtsvormundschaft, ausgeübt durch den Vater, den Bruder oder den Ehemann. Aufgrund der ihnen zugewiesenen "natürlichen Geschlechtseigenschaften" wie Tugend, Sittsamkeit und Fleiß war die ihnen nun zugedachte Rolle die der Ehefrau und Mutter.

Dieses neue Rollenkonzept sorgte für eine Trennung der gesellschaftlichen Räume: Der Ort von Frauen war das Haus, der Ort von Männern w.....

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Zu Beginn der Befreiungskriege gegen Napoleon wurden in ganz Deutschland zum ersten Mal zahlreiche Frauenvereine gegründet.

Ihre Mitglieder arbeiteten in Krankenhäusern, stellten Kleidung für die Soldaten her und beteiligten sich an Sammelaktionen. Auch nach dem Wiener Kongress von 1815 bestanden einige dieser Frauenvereine fort, sie wurden damit zu Vorgängerinnen der späteren Frauenvereine.
1830 geriet Europa durch die Julirevolution in Frankreich erneut in Bewegung. In vielen Ländern gab es ebenfalls Revolutionen, in deren Verlauf Verfassungen und eine neue Gesellschaftsordnung gefordert wurden.

Diese Unruhen griffen auch auf Deutschland über: Das Hambacher Fest von 1832 versammelte Menschen, die die Politik verändern wollten zugunsten eines Nationalstaates mit einer liberalen Verfassung. Der Deutsche Bund versuchte, die Reformbewegungen aufzuhalten, was jedoch nicht bzw. kaum gelang. Auch die politische Landschaft differenzierte sich in diesen Jahren aus: Es gründeten sich konservative, sozialistische, demokratische, liberale und katholische Gruppen.

Diese Gruppen schlossen sich vorzugsweise in Vereinen zusammen, denn diese neue Form der "Association" bot die Möglichkeit, sich zu vernetzen. Interessant ist, dass in den neuen Vereinen Frauen bis zu 40 Prozent der Mitglieder ausmachten. Vor allem die freireligiösen Gemeinden verzeichneten einen Zuwachs an weiblichen Mitgliedern, die sich rege beteiligten und hier eine Möglichkeit sahen, sich politisch zu engagieren.


Damit waren die Politisierung und das gesellschaftskritische Engagement von Frauen nicht mehr aufzuhalten.

Frauen engagierten sich in (religiösen) Vereinen oder der Reformbewegung zur Kindererziehung, arbeiteten als Autorin, Lehrerin oder Journalistin und setzten sich vehement für die Verbesserung der sozialen und politischen Stellung der Frauen ein. Sie entwarfen demokratische und gerechte Gesellschaftsmodelle, in denen die strikte Trennung der Geschlechter aufgehoben war.

Viele dieser Frauen bezogen sich auf die Tradition der Frauen-Geschichte Die so genannte Frauenfrage wurde zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema.

"Die Teilnahme der Frau an den Interessen des Staates ist nicht ein Recht, sondern eine Pflicht." 10

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