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Discussion
Psychology

University, School

Realgymnasium Wien

Grade, Teacher, Year

1, Wagner, 2014

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Entwicklung und Ende des „Kalten Krieges“ Von der „Volksdemokrati­e­“ zu „Wir sind das Volk“ Volksdemokratie­: kommunistische Bezeichnung für die Staats- und Gesellschaftsor­dnu­ng in den osteuropäischen Ländern, in denen nach 1945 mit sowjetischer Rückendeckung die kommunistischen Parteien die politische Führung übernahmen. Der Begriff Volksdemokratie sollte eine Übergangsform von der parlamentarisch­en Demokratie zum „Sozialismus“ bezeichnen. Gliederung in zwei Schritte: Nach dem zweiten Weltkrieg gab es eine Phase, während dieser die Errichtung des kommunistischen Machtmonopols stattfand. Nach dieser Errichtung folgte die Angleichung an das stalinistische Vorbild Sowjetunion und die Einbindung in den sowjetisch dominierten „Ostblock“. In vielen Ländern gab es identische Annäherungsvers­uc­he an das kommunistische Machtmonopol. Durch das Dasein mehrerer unterschiedlich­er Parteien wie z.B. Sozialdemokrate­n, bürgerliche- und Bauernparteien, war die kommunistische Partei nur eine von vielen Zusammenschlüss­en­. Doch was die KP hatte, waren die Beeinflussung durch die Sowjetunion, gut organisierte Arbeitermilizen und die Unterstützung der Polizei und der Roten Armee1. Die Errich..

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“

Søren Kierkegaard


Schon seit immer haben sich alle Menschen mit anderen verglichen.

Selbst Tiere kennen Vergleiche, wenn zum Beispiel Hirsche in der Balz um die Hirschkühe streiten. Ob mit ihren Nachbarn, den Kollegen oder eigenen Verwandten, immer finden Menschen Anlässe für Vergleiche. Selbst Mahatma Gandhi oder Mutter Theresa werden sich oft in ihrem Leben mit den Menschen in ihrem Umfeld verglichen haben. Viele Menschen können es nicht lassen, sich mit anderen zu vergleichen.

Doch Søren Kierkegaard brachte, mit dem obigen Zitat, die große Problematik des Spiels um die besten Plätze auf den Punkt. Er entlarvte den Vergleich als einen bösen Trick des Teufels, mit dem wir uns alle selbst nieder machen. Dieser These will ich in meinem Essay auf den Grund gehen.


Erstens bringen Vergleiche immer Unzufriedenheit mit sich, weil es immer jemanden gibt, der besser ist.

Und wer ist mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden, wenn er viele Bessere vor seinen Augen hat, darunter einige, denen er den guten Rang nicht gönnt. Nach einem Vergleich kann man daher nur enttäuscht werden. Selbst wenn in Lobesreden das Wort fällt, man sei einfach der Beste, im Inneren weiß jeder, auch der Belobte, dass es sich hier um eine bestenfalls freundliche Übertreibung handelt.


Zweitens erkennt man bei Vergleichen vor allem, was man nicht hat, anstatt zu erkennen, was man hat, und darüber glücklich zu sein.

Das ist eine der Veranlagungen des Menschen, die sich leider nicht vermeiden lässt: Immer gibt es Gründe, zu meckern, zu beanstanden, zu kritisieren. Mag sein, dass die Schule daran nicht unschuldig ist. Wie oft hört man den Lehrer sagen: „Deine Arbeit war gut, aber du könntest es in diesem und jenem Punkt noch besser machen.“ Darum ist es ganz besonders wichtig, das Unvergleichliche zu suchen, so selten es uns auch begegnen mag.

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Eine Interpretation des Zitates: Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit
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Und das ist gut so: Wir sind soziale, menschliche Wesen, und das Vergleichen ist ein meist unwillkürlicher Vorgang, den wir oft gar nicht mehr bewusst einleiten.

Die Aufgabe sollte daher weniger darin bestehen, zu versuchen, sich nicht mehr mit anderen zu vergleichen, sondern viel mehr darin, in Einklang mit sich selbst, seiner Persönlichkeit, seinem Können, auch mit seinen Fehlern und seinen Nachteilen zu kommen. Erst wenn wir in uns gefestigt sind, können uns Vergleiche nur mehr stärken, nicht mehr schwächen.


Aber wenn man es in mancherlei Hinsicht noch nicht schafft, mit sich selbst in Einklang zu kommen, so ist doch die Frage offen: Ist diese Unzufriedenheit nicht gar ein Vorteil? Man kann und sollte diesen entstandenen Drang zum Besseren als Motivation und als Ansporn sehen.

Ist es nicht vielleicht genau diese Unzufriedenheit, welche die größten Erfinder, Forscher und Wissenschaftler, die diese Welt je gesehen hat, angetrieben hat? Jeden vergleichenden Blick auf andere, jedes Missfallen, jede Frustration sollte man daher als Chance sehen und so gut wie möglich nützen.


Das Vergleichen ist der Anfang der Unzufriedenheit.

Aber dagegen soll man gar nichts unternehmen, sondern daraus das Beste machen. Unzufriedenheit ist nicht schlecht, wenn sie ein Ansporn ist, an sich selbst zum Besseren hin zu arbeiten. Zufriedenheit ist nämlich nicht erstrebenswert, wenn sie in spießiger Behaglichkeit mündet.

Und das Vergleichen ist das Ende des Glücks.

Nämlich dann, wenn es an einem so Wertvollen ausgeübt wird, das sich nicht mit anderen vergleichen lässt. Was man liebt, entzieht sich dem Vergleich. Würde man es trotzdem mit anderem vergleichen wollen, würde man nicht bloß das Glück, sondern auch die Glückseligkeit verlieren.


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