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German studies

University, School

Käthe-Kollwitz-Schule Fachschule für Sozialpädagogik

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Kapitalismus: Eine Liebesgeschicht­e (Filmkritik) Kapitalismus: Eine Liebesgeschicht­e – Filmkritik Michael Moores Film „Kapitalismus: Eine Liebesgeschicht­e­ verdeutlicht dem Zuschauer schon in den ersten Minuten Moores Standpunkt zum Kapitalismus: Er ist „böse“. Er verdeutlicht das – seiner Meinung nach einzige – Ziel des Kapitalismus’: Die kurzfristige Profitmaximieru­ng. Und dieses Profitdenken habe alles verdrängt: Rücksicht, Anstand, Menschlichkeit und Fairness. So kritisiert er das System des mächtigsten…

Eine fabelhafte Liebesgeschichte

8. Oktober 1997

Liebes Tagebuch,

was ist bloß mit den Männern los? Alle wollen sie immer gleich heiraten und Kinder zeugen. Reden von einem Haus mit Garten und sind ja“ so“ verliebt in mich. So ein Unsinn. Die kennen mich doch gar nicht. Ich habe heute mit Mike Schluss gemacht.

Er hat sogar geweint und .meine Güte, auch noch gebettelt. Nie wieder fange ich was mit einem Kollegen an!

Amelie ist total verrückt. Genau das mag ich an ihr. Sie hat mir einen Gartenzwerg von ihrem Vater gegeben. Er wird in Zukunft mein Begleiter sein. Süßer hässlicher Kerl!

Eine absolute Frechheit! Da kommt diese Göre Amèlie doch tatsächlich in meinen Garten und packt mich am Kragen, stopft mich in einen Sack und kidnappt mich. Und jetzt?? Ich wache hier in einer Hundehütte auf. Alles ist eng und vollgestellt, außerdem riecht es hier merkwürdig.

Und meine Nase juckt. HATSCHI! AHHHHH, was ist das denn? Ein miauender Flohzirkus auf vier Beinen. Womit habe ich das bloß verdient?

20.Oktober 1997

Was ist das? Warum in zwei Königsnamen bin ich in Russland? Was tut sie jetzt? Sie wird mich doch nicht etwa fotogr… Oh Mist, doch. Sie hat mich einfach fotografiert, was fällt dieser Tussi bitte ein?

Liebes Tagebuch,

die russischen Männer sind mir zu blöd und zu laut. Haufen Geld, aber nix in der Birne. Mein zwergischer Begleiter dagegen ist eine angenehme, bodenständige und extrem ausgeglichene Persönlichkeit. Er zieht die Blicke auf sich und das gefällt mir.

Mike nervt! Er kapiert es einfach nicht. Aber was ist schon von einem zu erwarten, der sich die Augenbrauen zupft und sich von Mutti die Hemden bügeln lässt!?

(Es vergehen einige Tage und der Zwerg wird an weitere Orte gebracht und vor diversen Sehenswürdigkeiten fotografiert. Unter anderem vor der Oper in Australien und den Pyramiden in Kairo.)

15. November 1997

Liebes Tagebuch,

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sorry, dass ich dir so lange nicht mehr geschrieben habe! Mein Job ist großartig! Der Zwerg und ich hatten eine schöne Zeit in Australien und Ägypten. Ich glaube, das Reisen macht ihm Spaß. Er ist so süß mit seiner roten Mütze und ich liebe seine große Nase.

So, ich muss Schluss machen, das Telefon klingelt. Hoffentlich nicht wieder dieser Idiot Mike!!

(Am nächsten Tag packt Helène ihre Tasche und verlässt die Wohnung, ohne Gérad…)

Liebes Tagebuch,
ich muss schnell los. Chantal ist mal wieder krank und ich springe für sie ein. Mein kleiner Freund muss leider zu Hause bleiben. Ich hasse diese Flüge nach Mallorca. Ein Haufen Sangria-saufende Volleulen, die vor ihren nölenden Freundinnen flüchten.

Sie ist gegangen. Sie hat ihren Koffer gepackt, ihre Uniform angezogen und hat die Wohnung verlassen, ohne ein Wort zu sagen. Aber warum stört mich das denn so? Ich sollte mich glücklich schätzen, dass ich jetzt endlich mal meine Ruhe habe. Aber so ist es nicht, sie fehlt mir…

24. Dezember 1997

(Heiligabend steht vor der Tür und Helène und Gérad verbringen den Abend gemütlich miteinander auf der Chaiselongue mit einer Flasche Wein.)

es ist das erste Mal seit Jahren, dass ich mich an den Feiertagen nicht alleine fühle. Ich habe für Gérad und mich gekocht und eine gute Flasche Wein aufgemacht. Nächstes Jahr gibt es einen echten Weihnachtsbaum! Gérads Blick, während ich in der Badewanne lag, hat mich irgendwie erregt. Er ist immer so schüchtern!

Irgendwie richtig schön hier. Ich schaue aus dem Fenster, sehe den Schnee leise rieseln und sitze mit einer bezaubernden Frau hier. So hätte ich mir das vor 3 Monaten nie erträumt, als ich von Amélie entführt und hier her gebracht wurde.

Inzwischen bin ich ihr sogar richtig dankbar.
Ich würde Helène jetzt gerne küssen, aber ich traue mich einfach nicht…

31.12.1997-1.1.1998
(Über Silvester hat Helène wieder einen Flug, doch sie hat Glück, es geht in die USA und sie kann Silvester zusammen mit Gérad verbringen und sie haben von ihrem Hotelzimmer eine fantastische Aussicht auf die Freiheitsstatue.)

die Aussicht auf die Freiheitsstatue ist immer wieder atemberaubend. Der kleine Urlaub tut mir gut und ich genieße die Zweisamkeit mit Gérad. Wir haben viel Spaß und er bringt mich immer zum Lachen. Ich könnte ständig seine Nase anfassen.

Er ist so einfühlsam und verständnisvoll. Wir reden stundenlang und er ist ein toller Zuhörer. Das Beste an ihm ist, dass er nicht so klammert und mir alle Freiheiten lässt. Wir haben uns geküsst und es war zauberhaft.

Ich bin so gern mit Helène zusammen. Sie ist witzig und liebevoll und sie kneift mich immer in die Nase, ich finde das irgendwie süß. Und ich höre ihr so gern zu, das hätte ich nie gedacht. Als Amélies Vater mir immer von seinen Problemen erzählt hat, da wäre ich am liebsten davon gelaufen.

Mit ihr ist es ganz anders. Und geküsst hat sie mich. Einfach der Wahnsinn.

6.Januar 1998

Liebes Tagebuch,
ich bin so glücklich! Ich habe meinen Traumprinzen gefunden. Gerad und ich gehören zusammen. Wir überlegen, das Haus von Amélies Vater zu kaufen und uns ein zweites Kätzchen zuzulegen. Gérad liebt Gärten und ich liebe ihn!

Ich bin überglücklich, wir wollen zusammen ziehen!! Amélies Vater will das Haus verkaufen, weil er nun auch endlich auf Reisen will und wir wollen es. Wir überlegen sogar für Fiocco noch einen Gefährten zu suchen, er soll auch nicht mehr einsam sein, jetzt, wo sein Frauchen und ich uns gefunden haben.

Fortsetzung folgt….

Reflexion

Einem Tagebuch kann man einfach alles anvertrauen. Es ist ein Medium für Gedanken, Gefühle, Erwartungen und Erfahrungen, welche in einem bestimmten Zustand oder Lebensabschnitt festgehalten werden. Ein Tagebuch gibt keine Wertung ab oder analysiert psychologische Hintergründe.

Helène nutzt ihr Tagebuch, um sich mitzuteilen. In der realen Welt findet sie niemanden, bei dem sie sich verstanden fühlt. Zumindest empfindet sie das. Doch ihr Leben verändert sich. Der Zwerg gibt ihr das Gefühl von Sicherheit und Verständnis.

Ein Gefühl, das sie vorher so nicht erlebt hat. Sie kommt aus ihrer kleinen Dachgeschosswohnung raus und verändert ihr Leben.

Gérad kann nicht schreiben und auch nicht reden, und wirklich denken kann er ja auch nicht, denn er ist ja ein Gartenzwerg. Doch in einer „fabelhaften“ Liebesgeschichte ist alles möglich. Der Zwerg kommt letzten Endes wieder dahin, woher er gekommen ist, in seinen Garten.

Der Leser erlebt eine Gedankenwelt zweier Persönlichkeiten und kann sie für traurig, schön oder verrückt halten. Jeder Mensch lebt in seiner Welt und die Fantasie sollte ein Leben lang erhalten bleiben.

Steckbrief:


Name: Gérad von Gutenzwerg

Größe: 35,7cm (ohne Mütze)

Gewicht: 846g

Augenfarbe: blau-grau

Haarfarbe: dunkelbraun

Besondere Merkmale:

o   grimmiger Gesichtsausdruck

o  


rote Zipfelmütze

o   immer schlechte Laune

o   will immer allein sein

o   liebt nur seinen Garten, nicht mal sich selbst

o   kann Sonnenschein nicht leiden

o   kann Regen nicht leiden

o   findet Regenbogen doof

o   findet Blumen doof

o   führt nicht gerne Konversation

o   hält Helène für arrogant, überheblich und oberflächlich


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